Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
31.01.2026 , 21:38 Uhr
„Die Palästinenser“ sind auch jene, die gerne die Unterstützung aus Teheran und von Assad in Anspruch genommen haben. Da war von Solidarität mir der iranischen oder syrischen Bevölkerung auch keine Rede, um den eigenen Vorteil nicht zu gefährden. Und seit wann setzen Sie auf Musks Wohlwollen? Das erstaunt mich jetzt doch sehr…
zum Beitrag31.01.2026 , 21:31 Uhr
Die TAZ ist in der Tat die rühmliche Ausnahme im linken Spektrum. Das sollten Sie auch würdigen und nicht missbrauchen.
zum Beitrag31.01.2026 , 21:29 Uhr
Wieso wollten die Berliner Hauptstadtbewohner werden, wenn sie sich anschließend über die Premiumpreise wundern? Hat denen vorher niemand die Marktwirtschaft erklärt? Sehr merkwürdig.
zum Beitrag31.01.2026 , 13:53 Uhr
Was mir immer noch nicht einleuchtet, wenn Berlin genug „Bares“ für die Vergesellschaftung aufbringen kann, warum wird die Kohle dann nicht lieber für eine städtische Bestandserweiterung genutzt. Dicke politische Bretter müssen doch auf jeden Fall gebohrt werden, bevor die Wohnungssuchenden davon profitieren können. Aber so müsste das zusätzliche Angebot durch die nicht profitorientierte Staatsbeteiligung ja zu mehr günstigerem Wohnraum führen, wenn die bisher vorgebrachten Parameter stimmen. Das wiederum sollte doch auch automatisch die Preise im bisherigen Bestand entspannen.
zum Beitrag31.01.2026 , 13:44 Uhr
Vielleicht sollten die Grönländer mal in Liechtenstein nachfragen, wie man als kleine Gemeinschaft unabhängig und reich sein kann. So einen Ort würde Trump sicher niemals angreifen.
zum Beitrag31.01.2026 , 09:03 Uhr
“Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, verführt viele Linke schon seit Lenins Zeiten oftmals zu merkwürdigem Schweigen gegenüber autoritären Regimen. Da agiert auch dieser Teil des politischen Spektrums leider seit jeher nicht wirklich überzeugender als andere.
zum Beitrag29.01.2026 , 11:44 Uhr
Wow, darauf haben die VW-Werker bestimmt gewartet. Die investieren ihre guten Gehälter doch sicher gerne in einen VWB als volkswageneigenen Betrieb. Da freue ich mich schon auf den ersten 50-Jahresplan für schienengebundene Käfer. Nichts gegen Mitarbeitergesellschaften und zukunftsfähige Produkte, aber wenn gerade woanders Waggonwerke aufgrund fehlender wirtschaftlicher Perspektiven zu Rüstungsschmieden werden, erscheint der Aussenseitertraum doch eine sehr utopische Visionsversion zu sein. Denn letztlich muss es sich auch für „Nichtkapitalisten“ rechnen, können ja nicht alle vom Bücher schreiben leben.
zum Beitrag28.01.2026 , 08:45 Uhr
Ohne Monteure gäbe es viele kleine Landpensionen und Stadthotels wohl schon längst nicht mehr. Nachdem die Lastkraftfahrer nahezu ausschließlich in ihren mobilen Kabinen nächtigen, die übrigen Handelsreisenden zunehmend entweder Homeoffice, oder abendliche Heimreise buchen und die Touristenströme mehrheitlich schon länger mit dem Pauschalflieger ausfliegen, sind temporäre Langzeitgäste eine durchaus begehrte Spezies. Solange nicht das Hand- und Kopfwerk der Vorortwerker durchgängig durch ferngesteuerte Robotics erledigt werden kann, wird das zum Glück für manchen Gastronomen auch so bleiben.
zum Beitrag27.01.2026 , 15:35 Uhr
Dieser Antragsaktionismus der alten Arbeitsplatzdenker*innen wird sich für die Union noch nachhaltig rächen. Denn „zurück zu alten Zeiten“ können auch die Unionsoberen nicht, aber die Angsthasen und Alternativaffinen im Schwarzen Unionsblock werden unter Umständen für ein „blaues Wunder“ sorgen und den echten Konservativen im Kanzlerwahlverein die Zukunftsfähigkeit versemmeln.
zum Beitrag27.01.2026 , 12:36 Uhr
Ich weiß nicht wie blau die schon noch waren, als sie ihre Forderungen formuliert haben. Aber mir graut vor dem bräunenden Morgen dieser Möchtegernnationalisten.
zum Beitrag27.01.2026 , 08:18 Uhr
Das Prinzip des Rechtsstaats ist das gleiche Recht für alle. Schade, dass man staatliche Akteure auch hierzulande immer wieder daran erinnern muss.
zum Beitrag26.01.2026 , 20:03 Uhr
Jain, Ihr Hinweis ist richtig, aber die Forderung der Wirtschaftsvertrerinnen in der CDU zeugen trotzdem mehr von altem Stammtischdenken, als von echtem ökonomischen Sachverstand. Selbst wenn entsprechende gesetzliche Vorgaben geändert würden, hätte dadurch keine Arbeitgeberin mehr engagierte Vollzeitmitarbeiterinnen als heute. Die guten Leute heuern dann eben bei guten Unternehmen mit professioneller Personalführung an. Da, wo man gemeinsam die passende Arbeitszeitgestaltung mit Potential anbietet. Das Konzept von Frau Connermann & Co. stammt aus der real abgewickelten Mottenkiste des Arbeitsmarkts - und sollte mit dieser schnellstens entsorgt werden. Auch im Interesse einer zukunftsfähigen CDU.
zum Beitrag25.01.2026 , 23:37 Uhr
Das Drama der Kurden ist, dass alle muslimischen Nachbarstaaten keine (Teil-) Autonomie gewähren wollen und der Pascha in Ankara alle unter Druck setzt, die daran etwas ändern wollen.
zum Beitrag25.01.2026 , 21:53 Uhr
Ich würde die Situation (noch) nicht so schwarz sehen. Aber die Reste der republikanischen Reputation müssen sich schnell entscheiden. Sie haben immer noch die (formale) Macht das MAGA- Monster Trump zu bezwingen - die Frage ist eher, ob sie den nötigen Mut zur eigenen Courage haben.
zum Beitrag25.01.2026 , 17:12 Uhr
Wer‘s braucht, ich zum Glück nicht.
zum Beitrag23.01.2026 , 09:23 Uhr
In der realen Welt wurde „Isnogut“ leider tatsächlich mittlerweile türkischer Kalif, womöglich auf Lebenszeit. Dein mal gespannt, welche Comiker sich in Zukunft noch in Trumps trauter Talkrunde einfinden werden.
zum Beitrag23.01.2026 , 00:31 Uhr
Haben die pakistanischen Bauern schon ihre eigene Regierung, Xiping, oder Gazprom verklagt? Das könnte sich doch richtig lohnen. Ach nein, sie wenden sich ja nur an Unternehmen aus demokratischen Rechtsstaaten.
zum Beitrag23.01.2026 , 00:19 Uhr
Sehr beeindruckend, wenn doch alle Syrer:innen sich so selbst bewusst mit ihrem Staat identifizieren könnten. Würde vieles erleichtern.
zum Beitrag22.01.2026 , 23:14 Uhr
Sie haben ja recht, man sollte einfach alle Metropolenbewohner:innen von der Förderung ausschließen. Die brauchen in der Regel ja kein eigenes Auto.
zum Beitrag22.01.2026 , 23:11 Uhr
Wo müssen oder mussten Autos wegen einer defekten Batterie verschrottet werden?. Ist wohl eher nicht reales Angstszenario aus Fossilistan.
zum Beitrag22.01.2026 , 08:33 Uhr
Im Kern geht es um die Frage des Existenzrechts des Staates Israel. Da lassen viele Unterstützer aus „ihren“ Kreisen von Anfang an bis heute die notwendige Klarheit vermissen. Solange das aber nicht ohne wenn und aber bejaht wird, braucht man sich über das Misstrauen auf jüdischer Seite nicht wundern. Die Lösung liegt nicht in Bedrohung und Boykott, sondern in der Wiederaufnahme gegenseitiger vertrauensbildender Maßnahmen. Leider hat die Hamas mit ihren Freunden genau diesen Prozess brutal unterbrochen und damit denen in der israelischen Politik und Gesellschaft in die Hände gespielt, die sich einer Annäherung aus verschiedenen Gründen verweigern (wollen). Insofern wäre es an der Zeit, sich auch bei den „Palästinafreunden“ mal selbstkritisch mit den eigenen Verbündeten zu beschäftigen und die eigenen Vorstellungen und einem Realitätscheck zu unterziehen. Scheint aber immer noch nicht im Fokus zu stehen.
zum Beitrag21.01.2026 , 09:56 Uhr
Sind die Gruppen wirklich „palästinasolidarisch“, oder nur einfach antiisraelisch? Das scheint ja auch für viele Menschen im linken Spektrum nicht wirklich geklärt zu sein. Von daher erscheint mir die zurückhaltende Reaktion deutscher Universitäten sehr gut nachvollziehbar. Das spanische und irische Institutionsvertreter das aufgrund ihrer grundsätzlich anderen Sichtweise zur Notwendigkeit eines jüdischen Staates anders werten, wundert mich nicht wirklich.
zum Beitrag20.01.2026 , 21:59 Uhr
Man fragt si h ja schon, wie lange die Russen noch ihrem Lügenzar folgen werden. Von seinen hiesigen Unterstützern auf der rechten und linken Seite ganz zu schweigen.
zum Beitrag19.01.2026 , 22:51 Uhr
War Ihr Beitrag als postkoloniale Satire gemeint?
zum Beitrag19.01.2026 , 13:55 Uhr
Er hat sich wohl einfach in der Partei geirrt. Mit solch derben Sprüchen würde er besser mit Blasmusik und einer anderen Zielperson zum „Politischen Aschermittwoch“ der Münchner Söderia passen.
zum Beitrag19.01.2026 , 13:44 Uhr
Blutrünstige Mullahs lassen sich nicht durch moralische Appelle vertreiben. Das wissen alle - und fürchten sich gleichzeitig vor der notwendigen Konsequenz aus dieser Erkenntnis . Schon seit fast fünfzig Jahren.
zum Beitrag19.01.2026 , 10:06 Uhr
Nach meiner Erfahrung ist es wesentlich sinnvoller, wenn „Neuzugänge“ jeglicher Art sich einfach beim Bestehenden andocken lassen. Dann verändern sich die Sicht.weisen der „Alteingesessenen oftmals schneller als zugegeben. Hier könnten Metropolen viel vom „Platten Lamn“ lernen, wo mangels Maße die Milieutrennung im Alltag häufig nicht so absolut ist. Man begegnet sich einfach immer wieder in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen und aus durchaus diversen Gründen.
zum Beitrag19.01.2026 , 09:52 Uhr
Guter Kommentar, kann man nur hoffen, dass mehr Menschen „links der Mitte“ sich mit den wirklichen Alternativen befassen, statt auf die Populisten in den eigenen Reihen reinzufallen. Sonst droht massiv der Populismus von ganz Rechts außen als Alternative die Macht auch überall in Europa zu übernehmen. Das wäre schlecht für uns und alle anderen.
zum Beitrag18.01.2026 , 20:59 Uhr
Der Gnom im Weißen Haus kennt keine Fakten, außer seiner selbst. Viel erschreckender ist die Willfährigkeit des politischen Washingtons. Sind die alle blöd, oder was?
zum Beitrag16.01.2026 , 11:40 Uhr
Es bleibt die Frage, warum eigentlich außer in Israel nirgendwo in der Region ein demokratischer Wechsel durch Wahlen die Norm bildet und bei einem Machtwechsel immer gleich zu recht Verwerfungen für die ganze Region befürchtet werden müssen. Vielleicht hätte der Autor darauf auch eine Antwort, oder sogar einen Lösungsvorschlag?
zum Beitrag15.01.2026 , 17:03 Uhr
Wer braucht die zusätzlichen Speicherkapazitäten, wenn dank chinesischer Billiganbieter demnächst auf jedem Haus ein Solardach, im Vorgarten eine Wärmepumpe und im Keller ausreichend dimensionierte Akkus stehen? Genau, die gewerblichen Verbraucher - und für die sollte es möglich sein betriebswirtschaftlich sinnvolle Projekte als Verbund aus Großenergieanlagen, Speichern und Netzbetrieb zu initiieren. Haben deren Vorläufer häufig früher auch selbst in die Hand genommen, statt immer gleich nach dem Staat als Akteur zu rufen.
zum Beitrag15.01.2026 , 15:33 Uhr
Das klingt so, als wenn ein Sachwalter russischer Interessen gut damit leben könnte.
zum Beitrag15.01.2026 , 15:19 Uhr
Sicher ist die industrielle Produktion effizienter und verlässlicher, hat dafür aber auch eine viel engere „Qualitätstoleranz“ bei den benötigten Vorprodukten, braucht oftmals zusätzliche „Prozessstabilisatoren“ und produziert prinzipiell eher über den Bedarf, um immer lieferfähig zu bleiben. Wir haben uns an einen sehr hohen permanent verfügbaren Versorgungsgrad zu unschlagbar günstigen Preisen gewöhnt und wundern uns nun gerade über die lange externalisierten Kosten des Systems. Das gilt für Bauern, Produzenten, Händler und Verbraucher gleichermaßen. Irgendwer meckert halt immer, wenn mal einer die Vollkosten addiert.
zum Beitrag15.01.2026 , 15:07 Uhr
Ob Ihr Blick auf das Thema aber jetzt weniger einseitig und polemisch ist, als die Aussage des Bauern? Wage ich stark zu bezweifeln.
zum Beitrag15.01.2026 , 14:50 Uhr
Mit israelischer Unterstützung wäre es für die Amerikaner wahrscheinlich möglich einen Chamenei und die Spitze der Revolutionsgarden auszuschalten. Aber ob das reicht, um einen echten positiven Regimewechsel im Iran auszulösen? Das ist wohl jenseits aller theoretischen Rechtsbetrachtungen die derzeit entscheidende Frage in Washington.
zum Beitrag15.01.2026 , 14:23 Uhr
Die Klerokleptiker und ihre Verbündeten hatten nahezu 50 Jahren Zeit sich fast alles anzueignen und Andersdenkende auszuschalten. Die einzige Chance, diese islamofaschistische Truppe von der Macht zu verdrängen, dürfte massiver - auch militärischer - Druck von außen sein. Aber was kommt dann? Werden die unterschiedlichen Gruppen in einem vernunftbetonten Diskurs eine gemeinsame Zukunft bauen können, oder stehen sie dem Erfolg eher selbst im Weg? Werden wir hier die großen unrechtmäßig erworbenen Vermögen der bisherigen Herrscher mindestens sofort einfrieren, oder lassen wir ihre Angehörigen mal wieder ungestört den Wohlstand in Freiheit genießen?
zum Beitrag14.01.2026 , 15:39 Uhr
Ob die Erben der heutigen Bauern dann auch so locker in ein paar Jahren über die „Unwissenheiten“ der aktuellen Düngerstreuer schmunzeln werden? Man darf gespannt sein.
zum Beitrag14.01.2026 , 15:19 Uhr
Als Rohstofflieferant zu Dumpingpreisen und verlängerte Werkbank der Xinesen wird Russland ökonomisch nicht überleben können. Vielleicht kann Trump ja statt Grönland bald Sibirien günstig kaufen. Wäre doch auch ein Deal für die Geschichtsbücher.
zum Beitrag14.01.2026 , 12:54 Uhr
Gibt es in Moskau wirklich keine machtnahen Menschen, die den Tyrannen und seine Führungsmannschaft mit welchen Mitteln auch immer entmachten wollen und können? Wäre wohl der beste Weg um weiteres Leiden zu verhindern.
zum Beitrag12.01.2026 , 21:35 Uhr
Auch wenn es manche hier nicht gerne lesen. viele Iraner waren sehr dankbar für die israelische Initiative im Sommer. Das war der Beweis für die Verwundbarkeit der verhassten Mullakratie und der Hoffnungsfunke fürs Durchhalten.
zum Beitrag12.01.2026 , 19:47 Uhr
8 Monate Harmonie bei der Berliner Linken? Kaum vorstellbar.
zum Beitrag11.01.2026 , 22:03 Uhr
Oh, so geht das also mit dem Abstieg die Regionalliga. Aber wer kann sich dann noch hauptberufliche Schreiberinnen leisten, wenn man und frau keinen wirtschaftlichen Mehrwert mehr erwirtschaften kann?Es lebe der wahre revolutionäre Geist aus der warmen Stube, so lang er oder sie noch frei reden und denken kann, ohne existenziell an reale Grenzen zu stoßen. Die Utopie stirbt ja erst kurz vor dem Ende der Kreisklasse.
zum Beitrag11.01.2026 , 19:36 Uhr
Wen das wirklich wundert, hat sich bisher alles diesbezüglich bisher schön geredet. Menschen die Meta vertrauen, wollen betrogen werden. So einfach ist das.
zum Beitrag10.01.2026 , 23:50 Uhr
Wie wäre es mal mit Faktenanalyse statt Lobbyschreibe? Auch die heimische Landwirtschaft muss sich endlich mal entscheiden. Ein Großteil ihrer Erträge erwirtschaftet sie durch staatliche Zuwendungen, nicht durch marktkonforme Produktion. Von daher wird sich nichts ändern, außer dem Geschrei nach noch mehr Subventionen.
zum Beitrag09.01.2026 , 09:55 Uhr
Was für selbstgerechte ignorante Feiglinge. Hoffe, es gibt diesmal keine Sympathisanten für solche Spinner.
zum Beitrag08.01.2026 , 20:13 Uhr
Eigentlich haben wir jetzt das bekommen, was gerade linke Gruppen immer gefordert haben: Ein Vertragswerk für beide Seiten auf Augenhöhe. Das heißt aber eben auch, die Zeiten, wo die Europäer anderen Staaten ihre Vorstellungen von Umwelt-, Sozial- und Menschenrechten quasi verpflichtend in Verträgen hätten vorschreiben können, sind vorbei. Bleibt zu hoffen, dass wir in der entstandenen neuen Weltgemengelage wenigstens noch hierzulande die erworbenen Standards einigermaßen halten können. Sicher ist auch das keineswegs.
zum Beitrag08.01.2026 , 11:20 Uhr
Ob der Gründerin und ihrem treu ergebenen Gefolge jemals die Idee kam, dass die permanenten Probleme in der Partei auch prinzipiell in ihrer Persönlichkeitsstruktur begründet sein könnten? Wahrscheinlich eher nicht.
zum Beitrag08.01.2026 , 11:11 Uhr
Mein Mitleid mit den Konsumenten hält sich sehr in Grenzen. Sie müssten das Zeug ja nicht so kaufen. Viel ärgerlicher finde ich, dass in der Folgewirkung auch alle Fastfoodverzichter indirekt und ohne jegliche Einflussnahme mit zur Kasse gebeten werden. Dieser anrüchige Teil des Geschäftsmodells wird durch die Verpackungsabgaben zu recht thematisiert, denn die Kosten gehören eigentlich auch zur Produktpreiskalkulation.
zum Beitrag08.01.2026 , 11:01 Uhr
Hätte nicht gedacht, dass Anarchisten und Kommunisten mal um Bankbeziehungen betteln würden. Gibt es in dem Spektrum keine bewusst antikapitalistischen Alternativen zum bankbasierten Geldtransfer?
zum Beitrag08.01.2026 , 10:48 Uhr
Wollen wir hoffen, dass es in Israel nach den nächsten Wahlen wieder einen „mutigen Rabin“ in der Regierung gibt - und das auf der palästinensischen Seite dem Terror abgeschworen und Waffen durch echte demokratische Wahlen ersetzt werden. Damit Menschen wie Issacharoff wieder wertvoll ihre Erfahrungen in den notwendigen Entwicklungsprozess einbringen können.
zum Beitrag08.01.2026 , 10:29 Uhr
Bis zu Ihrem ersten Punkt volle Zustimmung. Der Rest kommentiert nicht den Kommentar und fällt eher unter die Kategorie „Thema verfehlt“.
zum Beitrag08.01.2026 , 00:52 Uhr
Sie können auch nicht alles auf die Fehler und vermeintlichen Vorhaben „rechter israelischer Politiker“ reduzieren. Da gibt es schon ein gehöriges Maß eigener Versäumnisse in der palästinensischen Blase. Warum verweigern Sie sich dieser Faktenlage?
zum Beitrag07.01.2026 , 18:03 Uhr
Nein, Ihre Herleitungen erklären und begründen keinen Sonderbonus für palästinensische Terroristen. Die Hamas und ihre Blutsbrüder haben ohne besonderen aktuellen Anlass alles auf eine Karte gesetzt, vielleicht weil sie Angst vor der Bedeutungslosigkeit durch die israelisch - arabischen Annäherungen hatten. Woanders würden sie dafür von der eigenen Bevölkerung verjagt.
zum Beitrag06.01.2026 , 18:09 Uhr
Ich versteh das Gejammer von Mc Doof nicht. Ist doch eine ganz klar betriebswirtschaftlich basierte Rechnung: Die Extrakosten des Einwegmülls werden direkt beim Verursacher berechnet. Wäre doch viel bürokratischer und teurer Permanent alle Mülltonnen, Abfallbehälter und Grünanlagen zu screenen um hinterher zum gleichen Ergebnis zu kommen: Der meiste Dreck stammt von den Fastfoodfreunden.
zum Beitrag06.01.2026 , 11:45 Uhr
Es ist das alte Thema, wenn’s die „eigenen Leute“ machen, sucht man nach Erklärungen, Entschuldigungen und positiven Ergebnissen der Grenzüberschreitungen, wenn‘s die „andere Seite“ war, solidarisiert Mannschaft mit den Empörten und Entrechteten. Da unterscheidet sich rechts und links nur in Nuancen. War immer so und wird wohl auch so bleiben.
zum Beitrag06.01.2026 , 09:14 Uhr
In einem demokratischen Rechtsstaat gibt es KEINE guten Gründe Anschläge gut zu heissen. Egal wer sie auf wen aus was für Gründen verübt. Eigentlich ganz einfach.
zum Beitrag05.01.2026 , 23:39 Uhr
Sehr interessant- und jetzt wartet mein Sauerteigbrot auf mich. Selbst gemahlen, geknetet, gehen gelassen und .gebacken. 7 da§ auch noch aus regionalem Biogetreide. Was braucht‘s mehr?
zum Beitrag05.01.2026 , 23:12 Uhr
Warum können Sie sich nicht einfach mal dazu durchringen, dass die Hamas ihren selbstverschuldeten Kriegsgang ohne wenn und aber verloren hat? Unabhängig von allen Vorgeschichten, ungelösten Problemen und nicht gewünschten aktuellen israelischen Regierungsmitgliedern? Hätten Sie soviel Verständnis auch für deutsche Neonazikämpfer im Frühjahr 45 gehabt, oder gilt das nur für palästinensische Tunnelkrieger?
zum Beitrag05.01.2026 , 23:03 Uhr
Ich glaube nicht, dass die Zukunft in der Rückkehr zu alten feudalistischen Strukturen liegt. Nirgendwo auf der Welt. Aber die sogenannten „progressiven Kräfte“ haben halt außerhalb demokratischer, rechtsstaatlicher Staaten halt auch nirgendwo geliefert. Insofern sollten die „Linken“ mal von ihrem hohen moralischen Ross steigen. Am besten weltweit.
zum Beitrag05.01.2026 , 22:58 Uhr
Der Shah hat ganz sicher auf die falschen Mittel gesetzt und „sein Volk nicht mitgenommen“. Aber was danach kam, war in Summe viel schlimmer, sagen meine iranischen Freunde. Denn für die Mullahs ist eigenes Denken nicht nur gefährlich, sondern Gotteslästerung.
zum Beitrag05.01.2026 , 09:29 Uhr
Für Kuba bzw. seine sozialistischen Diktatoren könnte es diesmal tatsächlich eng werden. Alle anderen von Trump erträumten „Benefits“ zu seinen Gunsten dürften sich so wohl kaum ergeben. Aber auch wenn der „Dealmaker“ das so wohl gar nicht beabsichtigt hat, könnten sich die inneren politischen Verhältnisse in Venezuela in der Folge so verändern, dass die Opposition eine echte demokratische Chance bekommt.
zum Beitrag04.01.2026 , 23:42 Uhr
Es ist keine Frage ob, sondern nur wann das Regime mit wessen Unterstützung stürzt. Mal schauen, wer von den klerikalen Kleptokraten es noch vorher nach Russland oder Xina schafft.
zum Beitrag04.01.2026 , 17:31 Uhr
Alles nachdenkenswert. Aber vergessen sollte man auch nicht, dass die Hamas den von ihr angezettelten aktuellen Krieg verloren hat und eigentlich nur eine bedingungslose Kapitulation dieser Organisation der richtige Schritt zum Frieden wäre. Doch aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen, verweigern viele Medienmenschen sich dieser einfachen Logik kn diesem Fall.
zum Beitrag03.01.2026 , 14:26 Uhr
Das eigentlich erstaunliche ist die eingebaute Wandlungsfähigkeit vieler Mitmenschen: Sie schimpfen immer über die „falschen“ Ampelphasen - wechseln aber dabei munter ihr Fortbewegungsmittel vom Fuß, übers Fahrrad bis hin zu motorisierten Fahrzeugen für den Individual- und Massenverkehr. Vielleicht sollte man da mal in der Verkehrserziehung ansetzen um mehr Verständnis für die unvermeidlichen Veränderungen zu schaffen.
zum Beitrag03.01.2026 , 00:37 Uhr
Dann ist ja gut, dass Selenskyi ein Referendum abhalten lassen will. Aber ob Putin das erneute Appeasement des Westens wirklich wenigstens so wertschätzend wird, dass er eine echte Abstimmung durch temporäre Abstinenz seiner Aggression zulassen würde? Das glaube ich erst, wenn ich‘s sehe. Ich befürchte, er wird sich eher ermuntert fühlen, seine völlig realitätsfernen Forderungen weiter zu forcieren. Dabei hatte er nach seinem misslungenen Marsch auf Kiew den Kampf in der Ukraine eigentlich schon verloren. Aber das wollte man im Westen ja lieber nicht wahr haben wollen.
zum Beitrag02.01.2026 , 01:02 Uhr
U Garn verzichtet wohl auch aus diesem Grund bisher auf den Euro.
zum Beitrag31.12.2025 , 15:24 Uhr
Wenn das Regime die Basaris verliert, hat es verloren. Auch zu Shahzeiten hätte keiner gedacht, dass das System mit all seinen Machtmitteln stürzen könnte. Und seit Israels Aktion ist vielen Iranern die Verwundbarkeit ihrer Unterdrücker ganz neu bewusst geworden.
zum Beitrag30.12.2025 , 22:21 Uhr
Die veränderte Rechtslage ist ebenso zu begrüßen wie die klare Kante gegen archaische Männlichkeitsvorstellungen - auch gegenüber zugewanderten Menschen mit Migrationshintergrund. Letzteres war und ist ein schwieriger Lernprozess im linken Milieu.
zum Beitrag30.12.2025 , 17:18 Uhr
Im Prinzip richtig, solange der eigene Staat nicht allen Kredit seiner Gläubiger „verspielt“. Und da sind wir wieder bei der Betriebswirtschaft und der nicht nur dort berechtigten Fragen nach dem „Return on Investment“. Das sollte auch bei der schulischen Bildung der (zukünftigen) Wähler:innen nicht fehlen.
zum Beitrag29.12.2025 , 13:56 Uhr
Huch, aus welchem alten Lehrbuch für den Landmann haben Sie denn zitiert?
zum Beitrag29.12.2025 , 13:52 Uhr
Wer hätte etwas anderes von Xina unter seinen roten Vorsitzenden erwartet?
zum Beitrag29.12.2025 , 10:03 Uhr
Der Nabu punktet inhaltlich, der Minister wahrscheinlich populistisch bei den anstehenden Wahlen. Denn das ist das eigentliche derzeitige Dilemma in unserer Demokratie. Die Wahlberechtigte Mehrheit sehnt sich (zurück) nach „stabilen Verhältnissen“ und lechzt nach einer Verschnaufpause im immer dringlicher eingeforderten Veränderungsstakkato in fast allen politischen Bereichen. Es rächt sich gerade, dass die einen meinten „weiter so“ würde reichen - und manch andere jede Bereitschaft zur Neubewertung nutzen um gleich noch mehr Druck für schnellere Veränderungen im Sinn ihrer Überzeugungen zu machen. Beides ist Gift für den demokratischen Diskurs.
zum Beitrag29.12.2025 , 00:00 Uhr
Vielleicht ist Israel aus nachvollziehbarem Eigeninteresse den „großen“ Nationen einfach mal wieder voraus? So wie das demokratische Taiwan den Huldigern des staatskapitalischen China?
zum Beitrag28.12.2025 , 16:22 Uhr
Defacto ist Somaliland ein eigener Staat, der im Gegensatz zu Somalia halbwegs funktioniert. De jure lässt sich das Problem erst lösen, nachdem der Druck auf Mogadischu weiter steigt, was sich jetzt trotz der türkischen Einflussnahme schon abzeichnet. Im Endeffekt ist das sowenig aufzuhalten wie die Verselbständigung Eritreas, oder des Südsudan.
zum Beitrag23.12.2025 , 10:17 Uhr
Eine wohltuend wissenschaftliche Einordnung mit gebotener Vorsicht vor vorschnellen Schuldzuweisungen.
zum Beitrag23.12.2025 , 09:11 Uhr
Können Sozialisten (noch) begeistern?
zum Beitrag23.12.2025 , 00:32 Uhr
Ja, ich kenne Ihre Präferenzen für die russische Sicht der Dinge.
zum Beitrag19.12.2025 , 10:31 Uhr
Selenskyi hat es auf den Punkt gebracht. Wladimir wird nur „auf Augenhöhe“ verhandeln, wenn er weiß, das er nicht „auf Zeit spielen kann“. Den Kremlkönig interessieren weder juristische Details, noch politische Angsthasen. Höchstens als Einladung den Druck zu erhöhen. Jetzt rächt es sich, massiv dass Europa auf den Weg zu mehr gemeinsamer Staatlichkeit leider nicht wirklich vorangekommen ist. Wären wir da weiter, käme niemand auf die Idee die Europäer bei irgendwelchen Verhandlungen an den “Katzentisch“ verbannen zu wollen.
zum Beitrag19.12.2025 , 08:07 Uhr
Den Artikel hätte sich die TAZ sparen können, denn um belastbare Argumente geht es bei dem Thema weder der Bauern-, noch der Umwelthilfslobby. Aus ganz unterschiedlichen Gründen brauchen beide Gruppen den „Fels in der Brandung“ - Nimbus für ihre Anhängerschaft, wohlwissend, dass am Ende die von ihnen verstärkten Ängste wohl eher nicht der vertraglichen Realität entsprechen werden.
zum Beitrag18.12.2025 , 21:17 Uhr
Möchte ich wirklich, dass Meloni wirklich Farbe bekennt? Ich glaube, ein Placebo für Trump und ihre heimischen Putinversteher wäre mir lieber. Da sollte sich doch noch ein Formelkompromiss mit harten Folgen für den Kreml finden lassen. Vielleicht garniert mit einem besonderen europäischen Dankeschön an Italien. Alles besser, als noc hein Krawallkomplott nach Trumps Geschmack.
zum Beitrag18.12.2025 , 00:50 Uhr
Ja, im Prinzip stimmt das. Aber ist das wirklich schon im öffentlichen und kirchlichen Bewusstsein angekommen? Vom öffentlich-rechtlichen Kontext ganz zu schweigen.
zum Beitrag17.12.2025 , 23:21 Uhr
Ich glaube, in dem Alter hätte ich die Geschosse auch nicht beherrschen können. Bis 25 sollte bei 100 PS Schluss sein. Wäre schon das Doppelte der noch vor 40 Jahren üblichen Motorwerte für Familienkutschen. Vom Beschleunigungsverhalten ganz zu schweigen. Frage mich immer, wer heutzutage den Wahnsinn finanziert und versichert.
zum Beitrag16.12.2025 , 13:02 Uhr
Die Diplomaten wussten ja den großen Vorsitzenden der kleinen bayerischen Unionsschwester an ihrer und Pinochets Seite. Ähnlich wie die Führungskräfte in Paraguay, Südafrika, Rhodesien… Das Schwarz-Weiss-Denken war zu der Zeit ja häufig noch das Ergebnis einer politpragmatischen Kombination braunsozialisierter Traditionskräfte mit schwarzsehenden Goldfingern, vereint im Grauen vor der „Rotfront“ in weiten Teilen der Welt.
zum Beitrag16.12.2025 , 12:24 Uhr
Ist ja nicht wirklich eine neue Erkenntnis, dass es auch unter den Evangelikalen in den USA linke und liberale Gruppen gibt. Wobei die „Schubladen“ nicht immer wirklich zielbeschreibend sind. Letztlich ist der riesige amerikanische „Markt der religiösen Möglichkeiten“ ja kaum mit unserer obrigkeitsstaatlichen Kirchentradition vergleichbar Während hierzulande die großen alten Kirchentanker nicht so recht wissen, welcher Kurswechsel sie wann zu welchem neuen Ziel bringen soll und kann, verändern sich in „god’s own country“ die Fischschwärme permanent, sind die „Hirten“ häufig vor- und nachsteuernde Kutterkapitäne. Das sind die Vor- und Nachteile fehlender öffentlich-rechtlicher Alimentation, ganz unabhängig von der jeweiligen politischen Agenda.
zum Beitrag16.12.2025 , 11:59 Uhr
Wenn Sie jetzt noch glaubhaft erklären könnten, wie Sie den wildgewordenen Wladimir wieder von seinen mehrfach verkündeten Rekolonialiserungsträumen in der direkten Nachbarschaft abbringen wollen, dann hätten wir ja wenigstens schon mal einen möglichen Anfang für ein Gespräch ohne permanente Bedrohungslage in Europa.
zum Beitrag16.12.2025 , 00:44 Uhr
Na ja, Kneipen, Klubs, Cafés und andere kukturkomerzielle Locations kommen und gehen. War immer schon gut so. Davon geht die Kultur nicht baden.
zum Beitrag15.12.2025 , 12:08 Uhr
Gute Beschreibung und wahrscheinlich sind mehr oder weniger basisdemokratische „Aushandelprozesse“ die einzige realistische Möglichkeit zur nachhaltigen Bürgereinbindung in komplexen Systemen. Aber man sollte auch dabei den Aufwand nicht unterschätzen, sobald man eine Mehr- oder wenigstens die große Minderheit der Betroffenen inhaltlich einbinden möchte. Mal die Meinung sagen, oder entsprechend wählen ist das eine, sich wirklich einbringen in den Diskurs etwas ganz anderes.
zum Beitrag14.12.2025 , 21:44 Uhr
DerAutor hat recht, das Problem ist nicht durch die Ukraine entstanden, sondern einfach das Ergebnis einer unsäglichen Allianz zwischen einem größenwahnsinnigen Potentaten Putin, einem Möchtegernmacher Trump und diversen amoralischen politischen Trittbrettfahrern von Rechts und Links. wenn die rechtsstaatliche Demokratie ein lebenswertes Ziel bleiben soll, muss man die Ukraine ohne wenn und aber unterstützen.
zum Beitrag14.12.2025 , 21:35 Uhr
Das ist genau das Problem. Wird aber auch von dem ein oder anderen Redakteur dieser Zeitung immer wieder gerne ausgeblendet: Nur in Israel haben Juden eine sichere Heimat. Das gilt auch, wenn man Bibi nicht mag.
zum Beitrag14.12.2025 , 19:47 Uhr
Wenn ich die Preise sehe, weiß ich warum es gut ist, das Deutsche Postwesen weiterhin nicht nur dem „Markt“ zu überlassen. Sonst kann man es auch gleich lassen mit der Beförderung der Briefe und Karten.
zum Beitrag12.12.2025 , 21:20 Uhr
Ja, natürlich heißt Neutralität nicht, dass nur Nichtglauben als öffentliches Bekenntnis geduldet wird. Von daher hat die Autorin recht, dass auch das Tragen eines T-Shirts eines politisch eindeutig positionierten Künstlers in einer Amtsstube ein quasi religiöses Bekenntnis sein kann. Neutralität gilt halt für alle Staatsbediensteten, daher auch Roben für Richter und Uniformen für Soldaten und Polizisten. Und logischerweise muss auch ein sichtbares Tatoo so überprüft werden. Spannend wäre allerdings die Frage, ob Frau Chaudhry diesen klaren Anspruch auch in die „muslimische Community“ formuliert, womöglich sogar gegenüber Vertretern islamisch dominiertere Länder. Da wäre mir nämlich kein Staat mit einer entsprechend weitreichenden Neutralitätsauffassung bekannt.
zum Beitrag11.12.2025 , 23:06 Uhr
Warum nur wird hier wieder alles durcheinander gerührt? Nicht nur von Springer, da kennt man das. Sondern auch vom Bürgermeister, den Veranstaltern- und nicht zuletzt der Taz. Die Berliner Inszenierung hat weder etwas mit (De-) Kolonialisierung noch mit Kultur- oder Kirchenkampf zu tun, sondern ist lediglich ein eher bescheidenes Projekt zur Projektion profilierungsüchtiger Persönlichkeiten. Mit theologischen,historischen und kulturellen Versatzstücken versuchen da ein paar Nachwuchsaktive ein zu großes Rad zu drehen und die Welt des Axel S. springt genauso begeistert über das mediale Stöckchen, wie die alte native Leserschaft der Zeitungsgenossen. Entspannt Euch und gemießt lieber der wahren Kern der weihnachtlichen Botschaft.
zum Beitrag11.12.2025 , 22:50 Uhr
Okay, Ihr mögt Ihn und seine Ansichten nicht. Das kann ich gut verstehen, aber letztlich ist er auch nicht naiver als all die Marxgläubigen und viele pseudointellektuelle „Humanisten“.
zum Beitrag10.12.2025 , 17:56 Uhr
Es ist wichtig, das diese Gruppen nicht vor Ort „ankommen“. Von daher ist es gut, dass die personellen Verknüpfungen genannt und deren ideologische Hintergründe auch durch lokale Akteure auf den „öffentlichen“ Tisch gepackt werden. Kontraproduktiv wäre allerdings, wenn die Metropolenantifa jetzt versuchen würde, die Dörfer in städtische „Klassenkampfzonen“ zu verwandeln. Sonst würde sich das Volk vor Ort womöglich noch mit den „verfolgten“ Völkischen solidarisieren.
zum Beitrag09.12.2025 , 23:58 Uhr
Den Rändern ist es egal, wer welche Lasten stemmt, die nutzen einfach jede Möglichkeit für den eigenen populistischen Ansatz. Umso wichtiger wäre es, die tatsächlichen Alternativen in der Breite der Bevölkerung zu diskutieren. Bis vor einigen Jahren hat außer den von Moskau und Ostberlin finanzierten Kommunisten auch so gut wie niemand in der Bundesrepublik die Notwendigkeit der Verteidigungsfähigkeit in Frage gestellt. Da wurde über Umfang und Aufwand diskutiert, aber sehr selten die weiße Fahne gewünscht. Heutzutage lassen sich viel zu viele von den Drohgebärden des Zaren verunsichern, statt entsprechend gegenzuhalten.
zum Beitrag09.12.2025 , 13:46 Uhr
Die Reiche ist nichts für arme Leute und Schlösser haben schon aus Denkmalschutzgründen selten Solardächer. Aber im Ernst, wenn sich das alles schon heute für Anna Normalverbraucherin rechnet, könnte der Staat das Geld ja auch „nur vorschießen“ und nach Erreichen der prognostizierten Einsparziele zurückfordern. Müsste sich doch subventionell rechnen lassen können.
zum Beitrag09.12.2025 , 13:20 Uhr
Die „Realität“ wurde schon immer politisch unterschiedlich gedeutet. Zu unserem Glück, hatten die führenden Menschen im Westen sich aber nicht aus Angst vor der Sowjetunion einfach nach Frankreich zurückgezogen. Vielleicht hätte die NATO doch früher und schneller Strukturen in der Ukraine aufbauen sollen? Dann wäre Wladimir in seinem Land mit dem Aufbau der Verteidigung gegen einen überhaupt nicht drohenden Angriff genug beschäftigt gewesen und man hätte anschließend in aller Ruhe wieder jahrzehntelang über den Rückbau und neue Freundschaften verhandeln können. Ganz ohne zivile Opfer.
zum Beitrag09.12.2025 , 13:13 Uhr
Bewundernswert, wie die Ukrainer den russischen Aggressoren nach wie vor nicht nur moralisch die Stirn bieten. Da wünscht man sich schon mehr Unterstützung statt Alternativer Kapitulationsaufrufe. Wenn Wladimirs willfährige Volksgenossen erfolgreich die Ostukraine zu ihren Bedingungen bekommen, werden sie noch ganz andere Forderungen an Resteuropa richten. Dagegen sind die bisherigen Kosten hierzulande eher Kleingeld.
zum Beitrag09.12.2025 , 00:46 Uhr
Es geht aber auch nicht um das „Recht des Stärkeren“, dass Sie für die Russen immer einfordern.
zum Beitrag09.12.2025 , 00:41 Uhr
Warum muss ein Grüner die Wahrheit vertreten? Weil die anderen Linken zu sehr in ihren alten Träumen gefangen sind und die Konservativen immer noch auf einen Kompromiss mit Old Mac Donald hoffen.
zum Beitrag08.12.2025 , 23:50 Uhr
Nicht schön. Aber was ist die realistische Praxisalternative des Autors? Wie wollen wir den wirklich Schutzbedürftigen weiter genug Raum bieten, wenn wir es nicht schaffen, die relativ wohlhabenden Kund*innen der Schleuser*innen wieder los zu werden, wenn sie nicht den geltenden Kriterien entsprechen? Da fehlt eine echte Antwort.
zum Beitrag08.12.2025 , 00:22 Uhr
De Masi, der Möchtegern - Dealmaker von Sahras Gnaden ist doch auch nur ein Übergangsmodell zur Bedeutungslosigkeit. So wie die ganze Truppe, einschließlich ihrer Ex.
zum Beitrag07.12.2025 , 00:39 Uhr
So so, wenn Israel auf Vertreibung und Gewalt aufgebaut ist, was ist denn dann die Bewegung der Enkel des Hitlerverehrers Husseinii?
zum Beitrag05.12.2025 , 17:36 Uhr
Für die Russen lohnt sich das doppelt und dreifach. Sie werden unliebsame Beobachter los, können noch freier agieren und versorgen gleichzeitig ihre „Kunden“ mit einem Druckmittel gegen Europa.
zum Beitrag04.12.2025 , 23:18 Uhr
Das wird von allen Israelbashern immer vergessen: Die Juden haben keinen anderen sicheren Ort und keine sicheren Freunde in an anderen Staaten. Aber was interessiert das schon kulturbeflissene Linksaktive, wenn man mal wieder so richtig gegen angeblich koloniale Strukturen gemeinsam schwarz-weiß bis zum Tuch argumentieren kann.. Von den Rechten hätte man ja nichts anderes erwartet.
zum Beitrag04.12.2025 , 00:25 Uhr
Sie machendes sich deutlich zu einfach mit ihrem „Bashing“. Wenn Sie konkrete justiziable Beweise haben, gibt es Möglichkeiten möglicherweise vorliegende Amtspflichtverletzungen staatlich bestellter Akteure anzuklagen und auch medial entsprechend anzugehen. Dazu brauchenSie noch nicht einmal andere beleidigen. Wenn Ihre Vorwürfe nicht beweisbar sind, wird das natürlich auch kaum jemand weiterverfolgen.
zum Beitrag03.12.2025 , 11:06 Uhr
Das Problem der Europäer ist die geringe Risikofreude in allen Bereichen. Gerade in den traditionell wirtschaftsstarken Gesellschaften beschäftigt man sich mehr mit dem Verteidigen und Verteilen alter Pfründe, als mit zukunftsfähigen Märkten und Modellen. Dabei könnten wir mit unseren rechtssicheren freien Gesellschaften problemlos die besten Köpfe und viel Kapital anziehen um aus den erprobten Fähigkeiten innovativ neue Werte zu schöpfen. Zum Glück warten nicht alle Unternehmer auf die öffentlichen und privaten Unterlasser, aber erfolgreich werden sie mittlerweile viel zu häufig woanders.
zum Beitrag03.12.2025 , 10:41 Uhr
Natürlich sind auch diese Menschen Opfer, wenn gegen sie außerhalb einer konkreten Notwehrsituation von politisch Andersdenkenden Gewalt ausgeübt wird. Was denn sonst? Auch wenn jemand Täter war, oder ist, kann er trotzdem Opfer werden.
zum Beitrag03.12.2025 , 10:29 Uhr
Natürlich muss die Arbeit von Journalisten geschützt werden, auch wenn mir das Ergebnis ihrer Arbeit vielleicht nicht gefällt. Sonst wird irgendwann keine(r) mehr ernsthaft diese notwendige Arbeit machen. Und genauso muss man auch bei ausgezeichneten Journalisten benennen (können), wo ihre Arbeit nicht ausgezeichnet war, sondern vielleicht eher subtil subjektiv. Da es nun aber zum Glück keine „neutralen“ Menschen gibt, sollten die Macher der FAZ und ähnlicher Medien sich besser auf ihr Handwerk, als auf einen imaginären Anspruch fokussieren. Es steht ihnen ja frei, eigene Berichte zu verfassen, die im Zweifelsfall auch nicht nur objektiv sein werden, es auch nicht sein können.
zum Beitrag02.12.2025 , 23:11 Uhr
Es wird Zeit, dass sich die staatlich involvierten Stellen nicht länger verstecken. AfD hin oder her.
zum Beitrag02.12.2025 , 19:53 Uhr
Mit ihrer Argumentation könnten Mitglieder ganz unterschiedliche Gruppen das Gewaltmonopol des Staates aufgrund eigener individueller Erfahrungen in Frage stellen und selbst „zur Waffe greifen“, Ist Ihnen klar, dass Sie damit der individuellen Willkür die Tore weit öffnen? Wenn „der Staat“, oder seine institutionellen Vertreter aus ihrer persönlichen Sicht versagt haben, müssen Sie wie alle anderen auch genau das explizit beweisen und auf dem Rechtsweg einklagen. Wenn ihnen der Rechtsweg nicht gefällt, oder sie den Handelnden misstrauen, müssen sie, wie alle anderen auch demokratisch eine politische Mehrheit von ihrer Ansicht überzeugen. Da gibt es zum Glück keine Abkürzung.
zum Beitrag02.12.2025 , 19:36 Uhr
Es ist immer gut die Geschichten hinter der Geschichte zu kennen. Aber das die bekanntlich gerne Kartoffeln essende deutsche Nation nun an der Ausrottung der über Jahrtausende Kartoffel kultivierenden Völker in Südamerika maßgeblich beteiligt gewesen wäre, wäre mir dann doch neu. Vielleicht kommt die Forschung dann ja irgendwann auch noch in der voreuropäischen Kolonialzeit an. Da gäbe es auf allen Kontinenten sicher noch viel zu entdecken, denn auch in diesem Bereich waren „wir“ ja nun wahrlich nicht die Erfinder des Ganzen. Wäre schön, wenn die Arbeit der Botaniker auch in den Fragen des geschichtlichen Kontextes zuverlässig finanziell gefördert würde.
zum Beitrag02.12.2025 , 11:55 Uhr
Sind doch bestimmt wieder alles die Grünen schuld.
zum Beitrag01.12.2025 , 17:29 Uhr
Wie schon die Sowjetunion, wird auch Putins Staatskapitalismus eines Tages schon aus ökonomischen Gründen zusammenbrechen. Wollen wir hoffen, dass der Washingtoner „Dealmaker“ Wladimir nicht zulange aus eigener Profitgier unterstützt.
zum Beitrag01.12.2025 , 15:15 Uhr
Ihre Argumentationsschiene unterscheidet sich von der aus dem anderen Lager nur durch den politischen Seitenwechsel. Die glauben auch, alles wäre von links unterwandert und deswegen bräuchte es eigener Kampftruppen. Habt Ihr alle nichts gelernt aus der Geschichte? Unglaublich.
zum Beitrag29.11.2025 , 21:25 Uhr
Und was bringt‘s, außer dass sich alle bestätigt fühlen? Na dann noch ein solidarischen Umtrunk.
zum Beitrag29.11.2025 , 00:34 Uhr
So ganz verstehe ich nicht, wogegen die Demonstranten nun demonstrieren wollen. Solange die Partei (leider) nicht verboten ist, darf sich natürlich auch ihre Jugendorganisation neu gründen. Das muss die „Staatsmacht“ dann natürlich auch gegen politisch Andersdenkende durchsetzen.
zum Beitrag28.11.2025 , 22:50 Uhr
Sie scheinen in einem anderen Staat gleichen Namens zu leben. Oder von außerhalb meinen hierzulande etwas deuten zu müssen.
zum Beitrag28.11.2025 , 14:17 Uhr
Na, ob da wirklich die Klimakrise „so seltsam“ auf die Paarbeziehungen wirkt, oder nicht vielleicht doch eher eine der vielen anderen permanenten existenziellen Krisen des normalen Wohlstandsdurchschnittsbürgers? Wer mag das in unserer postmodernen Unzufriedenheitsblase noch wirklich auseinanderhalten können? Da ist soviel Anspruch auf alles individuell Mögliche einfach so gesetzt, dass jede Überprüfungsanfrage Empörung oder Bedauern für den „Neidnerd“ auslöst..
zum Beitrag26.11.2025 , 20:19 Uhr
Haben junge Eltern früher mehr Zeit für sich gehabt? Ich glaube nicht. Aber wenn’s hilft und sich jemand findet, der das finanziert, meinetwegen. Aber da die oftmals besser qualifizierten Frauen in Zukunft eher die besser entlohnten Arbeitsplätze innehaben werden, braucht es vielleicht auch gar keine zusätzliche staatliche Transferleistung. Das die Arbeitgeber*innen noch mehr flexible Arbeitsformen anbieten müssen und schon aus Eigeninteresse machen werden, ist nun auch nicht wirklich eine neue Erkenntnis.
zum Beitrag26.11.2025 , 18:28 Uhr
Upps, mit seiner nachhaltigen Wirkung auf das eigene Leben hatten die Verurteilten wohl nicht gerechnet. Das wird Maßstäbe setzen für andere demonstrative Maßnahmen jenseits der Zulässigkeitsgrenze - auch bei blockierenden Bauern.
zum Beitrag26.11.2025 , 10:39 Uhr
Können, könnte man schon. Aber wollen will man es zum Glück (noch) nicht wirklich. Würde mich an deren Stelle aber nicht darauf verlassen, dass das Zeitfenster für einen echten Rückzug dauerhaft geöffnet bleibt.
zum Beitrag25.11.2025 , 19:16 Uhr
Ob die Menschen in Moskau oder St. Petersburg ahnen, was Ihnen noch drohen könnte, wenn der Kremlkönig so weitermacht?
zum Beitrag24.11.2025 , 11:48 Uhr
Scholz stolperte über sein Schweigen, Merz häufiger über sein Reden. Von Hause aus sprachlich auf „klar, kernig, kompetent“ gebrieft, ohne Abfederung durch rheinischen Singsang oder schwäbische Verniedlichungsformen, wird jede Aussage zur Ansage, selbst der Versuch einer mitfühlend gemeinten Anhörungsbestätigung. Was es braucht, sind Übersetzer*innen, die ihm klar machen, warum er wirklich wie wirkt und gleichzeitig allen anderen zeitnah in der jeweils passenden Form erklären können, was er denn nicht hätte sagen wollen. Bevor uns Fritz noch irgendwann von „et“ redet, wenn er über (s)eine Frau im Sauerland berichtet.
zum Beitrag23.11.2025 , 16:18 Uhr
Wahrscheinlich kommen zur Zeit einfach die „falschen Touristen“ - und wenn der wahre Wert der kulturhistorischen Stätten irgendwann auch im wirtschaftlichen Sinn erkannt wird, werden die Reste multimedial ergänzt werden.
zum Beitrag22.11.2025 , 13:39 Uhr
Mir wird da etwas zuviel schwarz/weiß argumentiert. Fakt ist, es gibt eine extrem professionelle Handelsseite im Bereich der Lebensmittelanbieter, die es durch einen Prozess der permanenten betrieblichen Optimierung geschafft hat, mit sehr kleinen Margen stark zu wachsen. Die daraus resultierende Marktmacht haben sie klug genutzt und sind mittlerweile wohl zumindest hierzulande der stärkste Teil in dem Bereich. Demgegenüber haben die landwirtschaftlichen Erzeuger es oftmals nicht geschafft ihre staatlich unterstützten Betriebsformen durch entsprechende Absatzorganisationen dauerhaft auf „Augenhöhe“ zu halten. Obwohl da ja seit den Fünfzigern viele genossenschaftlich organisierte Fusionsgiganten entstanden. Bei den Herstellern ist es ähnlich. Erst haben sich viele „geziert“ mit Aldi zu arbeiten, dann erkannten manche den Vorteil der zuverlässigen Großabnehmer mit pünktlichem Zahlungsverhalten. So wurden manche in der Nische groß, andere durch Überheblichkeit klein und gar nicht so wenige komplett verkauft. Wenn heute über die Preise und die falschen Profiteure gejammert wird, bleibt die Frage, wo sind erfolgversprechende neue Albrechts und Schwarz der Jetztzeit mit neuen Ideen?
zum Beitrag20.11.2025 , 21:25 Uhr
Die Europäer können, wenn sie wollen viel mehr bewegen. Sie dürfen sich nur nicht mehr von den Moskauer Kolonnisten in ihren Reihen abschrecken lassen. Es ist Zeit europäisch erwachsen zu werden, statt weiter im nationalistischen Geplänkel rechter und linker Dogmatiker stecken zu bleiben. Das gilt nicht nur, aber auch für den militärischen Bereich.
zum Beitrag20.11.2025 , 19:07 Uhr
In Westafrika fliegt ihm sein Abenteuer gerade durch islamistischen Druck um die Ohren, nicht nur im Kaukasus gärt es in den russischen Teilrepubliken trotz massiver Unterdrückung kräftig, Armenier und Aserbaidschaner interessieren die russischen Aktivitäten nicht mehr, in Syrien verdrängen die Amerikaner gerade sämtliche russischen Ambitionen, das Baltikum kann er jenseits aller eigenen Wünsche komplett vergessen und die europäischen Demokratien können gerade in der Krise eine Antwort formulieren, die der Zar in seinem Land niemals bekommen kann: Wenn’s wirklich echt eng wird, steht das Volk ganz ohne Zwang und Potemkinscher Politshow hinter der Führung. Ach ja, und die Xinesen interessiert es nicht ob Russland zahlungsfähig bleibt. Zur Not kaufen ihre staatlichen Unternehmen eben die Konkursmasse günstig auf.
zum Beitrag20.11.2025 , 18:54 Uhr
Der Staat könnte mehr tun aber die Konsumenten auch einfach weniger Schrott kaufen. Ganz ohne staatliche Vorgabe. Da sollte man niemanden aus der Verantwortung lassen.
zum Beitrag19.11.2025 , 19:00 Uhr
Ja, dann werden sich doch sicher gemeinnützige Genossenschaftsbanken finden, die das ganz ohne staatliche Garantien finanzieren werden, oder? Und danach leben sicher alle Mieter gerne, gut und günstig in ihren permanent in Schuss gehaltenen Häusern. Oder erinnert sich vielleicht doch noch jemand an das Desaster der gewerkschaftseigenen „Neuen Heimat“, die Finanznöte nicht weniger öffentlicher Wohnungsbauunternehmen, ungeliebte, leerstehende Großsiedlungen und soziale Brennpunkte ganz ohne gierige private Vermieter? Ich finde auch, es sollte viel mehr private Mietgenossenschaften geben, aber wenn die sich so einfach lohnen würden, hätten die schon heute einen wesentlich größeren Bestand. Und wenn man die öffentliche Hand mit hineinnimmt, bleibt immer die Frage ob damit nicht zu viele Verwaltungstaschen gestopft werden, ob nicht neue teure und unflexible Strukturen entstehen- und wieviel Geld hinterher wirklich vor Ort zur Verfügung steht. Aber versuchen kann man es ja mal.
zum Beitrag19.11.2025 , 18:46 Uhr
Wer geschäftlich fliegt, wird für 200 Euro Unterschied in der Regel keine längere Anreise in Anspruch nehmen. Insofern sollte der Staat mutig die Preise erhöhen und die höheren Einnahmen als Mitnahmeeffekt verbuchen. Wichtiger ist, dass das „Weiter so weit weg“ seinen Statussymbolcharakter bei Privatreisen verliert. Dann reisen vielleicht wirklich wieder mehr Menschen bewusst und vorbereitet in eine andere Kultur, statt nur die überlaufene Strandbar in „exotischen“ Ländern fürs nächste Selfie zu suchen. Fürs Saufen, Sonnen und Selbstdarstellen braucht man sowenig einen Flieger, wie für den Einkauf von Alkoholika und Kosmetik. Vielleicht könnte ja zur Auswahl alle fünf Jahre eine Flugreise, oder jedes Jahr eine Bahnreise im Gegenzug günstiger angeboten werden. Dann würden sich vielleicht mehr Menschen ganz anders auf den Weg machen. Aber ich vermute, das regelt sich in Zukunft sowieso alles ganz einfach nur über den zwangsweise steigenden Preis, ohne großartige Möglichkeiten zum sozialen Ausgleich. Darauf warten doch alle hin, oder?
zum Beitrag19.11.2025 , 11:51 Uhr
Ich glaube, Sie überschätzen die echten Fähigkeiten von Putin und unterschätzen die Resilenz der demokratischen Gesellschaften. In Wahrheit kann der Wladimir all das gar nicht steuern, sondern nur hoffen, dass er ökonomisch lange genug durchhält. Daran gibt es aber begründete Zweifel.
zum Beitrag19.11.2025 , 00:23 Uhr
Ein gutes Interview mit einem sachkundigen Gesprächspartner. Nur an einer Stelle würde ich dem Herrn Professor vehement widersprechen: Es gab keinen Grund um Mitternacht mit der massiven Staatsmacht ohne ausreichende Kommunikationsmittel vor der Tür zu stehen. Das ist schlicht und ergreifend einfach ein absolutes Dienstversagen der Beteiligten, auf welcher Ebene auch immer. Insofern erwarte ich auf jeden Fall eine Klärung, wie das passieren konnte - und welche strafrechtlichen Konsequenzen daraus folgen.
zum Beitrag18.11.2025 , 23:35 Uhr
Welcher unfähige Beamte hat diesen Einsatz angeordnet, ohne einen Gebärdendolmetscher einzubinden? Der oder die hätten nicht erst im Wohnhaus aktiviert werden müssen, sondern schon während der Suche. Dann waren sie vielleicht mit sozialkompetenten Behördenvertretern schon früher bei der Mutter vorbei gefahren, um sie einzubinden. Eigentlich müsste es in einer Großstadt wie Bochum einen „Dolmetschernotdienst“ geben. Kleiner Tipp an Justiz, Politik und vor allem Polizisten: Kurz hinter der Bochumer Stadtgrenze gibt es richtig gute Experten für die Kommunikation mit Gehörlosen im „Zentrum für Gehörlosenkultur“. Aber vielleicht haben die Bochumer Gesetzeshüter de europäischen „Schuss“ des Rechts auf Inklusion ja auch noch nicht gehört.
zum Beitrag18.11.2025 , 22:54 Uhr
Natürlich hat sich die Lage für das russische Reich extrem verschlechtert. Nur weil er gerade mit seinen Potemkinschen Parteisoldaten die demokratischen Gesellschaften in Europa nervös macht, hat er doch nichts gewonnen. In Wahrheit hat Wladimir das Wichtigste für sein Volk verloren: Die russische Reputation ist so mies, dass bis auf ein paar Möchtegernautokraten aus dem rechten und linken Spektrum keiner mehr Vertrauen in irgendwelche russischen Vorschläge und Verträge haben kann. Das wird für die russische Gesellschaft noch sehr teuer werden. Schade, mit einem anderen Präsidenten hätten die Russen auch von der Friedensdividende profitieren können. Nun wird es wieder zu einem ökonomischen und gesellschaftlichen Desaster im Reich des Zaren kommen.
zum Beitrag18.11.2025 , 10:25 Uhr
Ob Wladimir ahnte, wie sich die europäische Sicherheitsarchitektur durch seinen Überfall auf die Ukraine seinen Ungunsten verändern würde? Wohl kaum, er dürfte sich einfach in eigener Selbstüberschätzung geirrt haben. Wie schon so viele Autokraten vor ihm.
zum Beitrag17.11.2025 , 15:51 Uhr
Hat er jetzt zu hoch gepokert, oder in (der) Wahrheit einfach schon mittelfristig die besseren Karten gegen Wladimirs Wunschpopen auf dem Chefsessel der Kirillischen Kirche?
zum Beitrag17.11.2025 , 12:44 Uhr
Die Bundeswehr alter Prägung ist sicher nicht ganz unschuldig, dass viele damals „Zwangsverpflichtete“ den Dienst bei der Truppe als verschwendete Lebenszeit wahrgenommen haben. Aber im Prinzip ist es richtig, neben all den Annehmlichkeiten der hiesigen Gesellschaft auch für eine gewisse Zeit in „die Pflicht“ für die gesellschaftliche Gemeinschaft genommen zu werden. Ob in zivil, oder in Uniform ist da nicht so entscheidend. Aber wenn sich dann jede(r) für das Eine oder das Andere entscheiden müsste, würden wahrscheinlich nach einer gewissen Gewöhnung ganz ohne große Aufregung für viele Mitmenschen auch der Dienst beim Militär in Frage kommen. Immerhin werden die „Bürger in Uniform“ ja zumindest im Westen schon seit sehr langer Zeit nicht mehr zum Militarismus erzogen - und auch in Ostdeutschland gibt es ja nun auch schon sehr lange den Frieden in Freiheit mit demokratischen Werten.
zum Beitrag16.11.2025 , 22:51 Uhr
Es ist totaler Unsinn, Farage durch entsprechendes Handeln nachträglich recht zu geben. Erwartet aber auch ziemlicher Unsinn die faktischen Probleme vorher aus ideologischen Gründen nicht wahrnehmen zu wollen. Da unterscheiden sich die britischen Linken nicht sehr von den kongenialen.
zum Beitrag16.11.2025 , 11:41 Uhr
Das Grundproblem ist das gleiche wie hierzulande: Natürlich ist niemand neutral und interessensfrei, auch kein Journalist. Aber zur Professionalität gehört eben auch, nicht den eigenen Lobbywünschen zu erliegen. Das gilt für rechte und linke Journalisten gleichermaßen. Ob die Vorwürfe nun von irgendeiner Gruppe instrumentalisiert oder koordiniert werden, sollte erstmal keine Rolle in der inhaltlichen Beurteilung spielen.
zum Beitrag15.11.2025 , 01:30 Uhr
Die vielen freiberuflichen Journalisten werden das Gesetz zu verhindern wissen…
zum Beitrag13.11.2025 , 10:20 Uhr
Man hat sich bei Lindners Reden ja immer schon gefragt, würde ich von dem einen Gebrauchtwagen kaufen?~} Eher nicht.
zum Beitrag12.11.2025 , 15:14 Uhr
Ob die (Bela-) Russen jemals den Wert einer guten Nachbarschaft zwischen den Nationen verstehen werden? Bleibt zu hoffen, dass sie irgendwann nicht mehr dem Irrweg ihrer Führer folgen.
zum Beitrag12.11.2025 , 08:05 Uhr
Ich vermute, in dieser Form würde das Gesetz schon vom Verfassungsgericht „kassiert“ werden, bevor es sich für irgendwen rechnen kann. Im Prinzip wäre es richtiger, die Arbeitnehmeranteil bei den Sozialabgaben für die Renten- und Arbeitslosenversicherung bei den Aktivrentnern zu streichen, da das entsprechende Risiko ja nicht mehr existent ist. Warum es stattdessen einen Steuerbonus geben soll, erschließt sich mir nicht.
zum Beitrag11.11.2025 , 09:15 Uhr
„Man“ wollte es nicht im Einzelnen wissen - und will es oftmals bis heute nicht. Sonst könnte ja unter Umständen in der ganz persönlichen Umgebung noch das Unrecht benannt werden.
zum Beitrag10.11.2025 , 23:18 Uhr
Welche Strahlkraft? Der Kabarettist Wilfried Schmickler nannte die Inszenierung von Sarah passend: „Oskar Lafontaine im Outfit von Rosa Luxemburg“. Der Beschreibung ist kaum etwas hinzuzufügen.
zum Beitrag10.11.2025 , 13:24 Uhr
Mit den zu erwartenden typischen Verzögerungen beim Bau der nuklearen Energieerzeugungsfossile werden die Kosten schon vor Betriebsbeginn schöngerechnet werden müssen. Von den garantiert wieder nicht ordentlich zugerechneten Folgekosten des Betriebs ganz zu schweigen. Aber bei der angeblich „alternativlosen“ Atomnutzung brennen irgendwie auch bei vielen öffentlichen Haushaltern regelmäßig die ökonomischen Sicherungen durch.
zum Beitrag06.11.2025 , 15:07 Uhr
Ein interessanter Ansatz. Wäre evtl. auch ein Konzept für manche afrikanischen Länder. Ist näher als Australien, muss halt nur noch mehr in die (demokratische) Infrastruktur investiert werden.
zum Beitrag06.11.2025 , 13:40 Uhr
Warte schon länger darauf, dass Bilder mit Chrupalla und Marsalek beim gemeinsamen Plausch in Putins Datscha auftauchen.
zum Beitrag06.11.2025 , 13:15 Uhr
Solidarität ist halt keine Einbahnstraße, sondern funktioniert langfristig immer nur im gegenseitigen Geben und Nehmen. Wenn dieses Gleichgewicht zumindest gefühlt zu sehr ins Wanken gerät, wanken auch Sympathie und Empathie für die Ansprüche und Bedürfnisse anderer. Diese eigentlich simple Basis für ein mitfühlendes Mitieinander wurde und wird meines Erachtens durch die starke Fokussierung auf (vermeintliche) Unterschiede und Ungerechtigkeiten mehr denn je verdrängt. Wer immer fordert, ohne jemals Dankbarkeit zu adressieren, erreicht nicht unbedingt mehr Gerechtigkeit, sondern häufig nur mehr Spaltung.Ganz unabhängig von den eigenen finanziellen, persönlichen oder gesellschaftlichen Möglichkeiten.
zum Beitrag06.11.2025 , 11:08 Uhr
Kann klappen, oder auch nicht. Warten wir vor der Empörung die konkrete Evaluation in Nordhausen ab.
zum Beitrag05.11.2025 , 22:55 Uhr
Zum Glück ist Berlin nicht die wichtigste deutsche Stadt. Von daher kann die Sozialistin gerne träumen, die Defizitfinanzierer aus der westlichen Mitte und dem Süden Deutschlands werden schon für den notwendigen Realismus sorgen.
zum Beitrag04.11.2025 , 13:23 Uhr
Der beste Beweis für die Absurdität des „Nicht-sagen-dürfen“ - Vorwurfs der AfD - Jünger ist die immer noch uneingeschränkte angebliche Beamtemtauglichkeit des bekennenden Volksverdummers aus Thüringen.
zum Beitrag04.11.2025 , 08:42 Uhr
War es nicht Paderborn, wo die örtlichen Unternehmen jetzt extra eine virtuelle Fluggesellschaft gegründet haben, um den Zubringerverkehr nach München weiter zu gewährleisten? Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass gerade die betrieblich veranlassten Inlandsflüge schon immer auch zum guten Teil „Zubringerflüge“ waren, da unsere zum Glück nicht metropolenlastige Wirtschaft eben sehr exportorientiert arbeitet. Was man ohne Zweifel sofort streichen könnte, wären Wochenendtrips über den Wolken für Privatleute.
zum Beitrag04.11.2025 , 08:27 Uhr
Wer vor der Überprüfung kapituliert, gibt ungewollt denen recht, die von vornherein behaupteten, dass niemals an eine Rückkehr gedacht gewesen wäre. Das wäre fatal für die Akzeptanz von Asylberechtigten.
zum Beitrag04.11.2025 , 00:53 Uhr
Wenn das für Nicht-Radfahrer gemacht worden wäre, hätten die gleichen Leute über ein Verlust gejammert. Ist halt alles eine Frage der „richtigen Lobbyisten…
zum Beitrag03.11.2025 , 13:11 Uhr
Klingt gut, bedeutet aber, es bräuchte auch eine Progression bei der Preisbemessung. S
zum Beitrag02.11.2025 , 16:42 Uhr
Oder Biologe, Landwirt, … Das Problem liegt doch nicht im „Wachstum“ als solchem, sondern eher in der Frage, was, wie zu welchen tatsächlichen „Kosten“ wächst. Wobei „Kosten“ nicht nur als betriebswirtschaftliche Zurechnungsgröße zu sehen sind. Insgesamt gesehen, gibt es eben nicht eine absolute Grenze des „Wachstums“, sondern gewollte, oder ungewollte Grenzen bestimmter Segmente.
zum Beitrag02.11.2025 , 13:51 Uhr
Nö, niemand erwartet eine permanente Distanzierung von irgendwas. Aber Sie hatten behauptet, es gäbe ein Bekenntnis zur israelischen Staatlichkeit durch den Iman. Den Nachweis bleiben Sie aber trotz Nachfrage schuldig. Das ist das eigentliche Thema.
zum Beitrag01.11.2025 , 16:04 Uhr
Ich habe weder etwas vorgeworfen, noch unterstellt. Sondern lediglich nachgefragt, ohne bisher eine konkrete Antwort des Wann oder wo zu lesen bekommen zu haben. Insofern wäre meine Aufforderung an Sie: Sollte es dazu einen Link geben, sehe ich ihn mir gerne an und verstehe ihre Haltung;-)
zum Beitrag01.11.2025 , 15:59 Uhr
Auch wenn es Ihnen unmöglich erscheinen wird. Man kann gegen die Rechtsnationalen Regierungsmitglieder in Israel sein und trotzdem nicht beide Augen verschließen. Die einfache, grundsätzliche Anerkennung des israelischen Staates darf man doch wohl auch von jedem zugewanderten Deutschen erwarten, nach der von uns verursachten Vorgeschichte. Oder sehen Sie das anders?
zum Beitrag01.11.2025 , 14:20 Uhr
Potentiell ist in einer hochtechnisierten Gesellschaft (fast alles) „dual use“-fähig. Von daher war der Begriff schon immer eher politisch präsent, als praktisch relevant. Die eigentliche Frage ist doch, wer will was warum wie benutzen - und wie kann der Staat das ggf. befördern oder verhindern. Das sollte so transparent wie möglich erfolgen.
zum Beitrag31.10.2025 , 15:31 Uhr
Gab es eigentlich schon mal irgend eine positive Aussage von Idris zur Notwendigkeit von Israel als sicheren Staat für Juden? Wäre mir zumindest nicht bekannt. Wäre vielleicht mal ein Anfang, um seine Positionen zu klären.
zum Beitrag30.10.2025 , 23:15 Uhr
Wir wären schon viel weiter, wenn die Umweltbewegung sich nicht immer wieder von der „Alles-mögliche-Umverteilungsbewegung“ einordnen lassen würde, wie an anderer Stelle in derTaz sehr gut beschrieben. Fakten sind das eine, und ideologisch geprägte Lösungen das andere. Hört endlich auf, Eure jeweiligen Revolution- oder Beharrungsphantasien immer auch noch durch die Hintertür mit reinzuschieben. Dann klappt’s auch trotz Trump, Putin, Xi und allen anderen egoistischen politischen Vögeln noch mit dem Klimaschutz.
zum Beitrag30.10.2025 , 18:46 Uhr
Letztlich muss Trump selber Truppen stellen, um seine Friedenspläne nicht zu gefährden. Und er wird, wie auch manch arabischer Herrscher dem türkischen Kollegen gewaltig auf die Füße treten müssen, damit der endlich einsieht, dass er nicht mehr auf die Hamas setzten kann. Sonst bekommen die rechtsnationalen Kräfte in Israel wieder Oberwasser und dann werden nicht nur die restlichen Tunnel im Gazastreifen doch noch geflutet.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:38 Uhr
Die Intention der lauten Unionisten ist sicher eher die Gelegenheit, aber die Berichterstattung des ZDF war in dem Fall auch nicht sehr professionell. Unabhängig davon, gäbe es natürlich eine Menge Möglichkeiten bei den öffentlich rechtlichen ohne Qualitätseinbußen zu sparen. Von A wie Anzahl der Anstalten bis Z wie Zentralverwaltungen. Wer jemals hinter die Kulissen der Sender schauen konnte, hätte da sicher manche konkreten Vorschläge.
zum Beitrag28.10.2025 , 14:03 Uhr
Eigentlich müsste diese Fleißarbeit in allen Parlamenten zeitnah erfolgen. Dann bräuchte der Verfassungsschutz wahrscheinlich gar nicht mehr tätig werden. Würde auch wichtige Zeit sparen, bevor noch mehr Ahnungslose meinen, Faschisten und Demokratiefeinde wären die bessere Wahl.
zum Beitrag28.10.2025 , 13:43 Uhr
Na ja, die meisten Roten und Gelben waren in dieser Hinsicht aber auch noch nie besonders engagiert.
zum Beitrag28.10.2025 , 13:35 Uhr
Kaum vorstellbar, dass es sich nur um ein „einfaches“ Hamas-Mitglied gehandelt hat. Dafür dürfte selbst den Israelis der „potenzielle politische Preis“ zu hoch gewesen sein. Auch die Reaktion des ZDF läßt da mehr Informationsinterna vermuten, als sie verlautbaren lassen.
zum Beitrag27.10.2025 , 22:55 Uhr
Sie haben ja recht, auch wenn ich nicht glaube, dass der Schritt zum Veganer nötig ist. Aber die Häufigkeit des eigenen Fleischkonsums sollte auch kein Wohlstandszeichen mehr sein. Es geht nicht um Verzicht, sondern um Ähren Genuss.
zum Beitrag27.10.2025 , 22:42 Uhr
Endlich mal ein passender Kommentar zum keltischen Kommerzkrampfabend. Als wenn die Blagen nicht im Rest des Jahres schon genug verwöhnt würden;-)
zum Beitrag26.10.2025 , 21:51 Uhr
Alle reden von Mülltrennung, die Schüler*innen proben den korrekten Entsorgungsgang - und dann werfen die Reinigungskräfte ohne Protest der Kommune aus Effizienzgründen alles wieder in eine Tonne. Wer soll sich da noch über die Unfähigkeit an der heimischen Biotonne wundern?
zum Beitrag26.10.2025 , 21:47 Uhr
Das Problem ist kaum lösbar und wird seit mehreren Jahrzehnten einfach immer weiter geschoben. Das Konglomerat „Bahn“ lässt sich weder ordentlich betriebswirtschaftlich noch erwartungsgemäß volkswirtschaftlich effizient betreiben. Das wurde in der Vergangenheit gerne durch interne Quersubventionierungen und maximal möglicher Intransparenz verschleiert. Geht aber seit einiger Zeit immer weniger und dank EU - Recht nun gar nicht mehr wirklich. Daran wird auch eine neue Spitze nichts ändern können, vermute ich.
zum Beitrag24.10.2025 , 20:53 Uhr
Das Problem in Mehrfamilienhäusern sind die Ignoranten. Die schmeißen einfach alles überall rein. Manche Städte haben sich wegen dieser Mischpoke schon geweigert überhaupt Biotonnen in bestimmten Wohngegenden anzubieten.
zum Beitrag23.10.2025 , 21:57 Uhr
Na ja. Merz und die Mehrheit der hiesigen Gesellschaft bevorzugen wieder SOD seit Godesberg halt ein anderes Wirtschaftssystem als die Autorin. Daraus aber jetzt einen Begründungsvorwurf bezüglich des Umgangs mit Migranten zu formulieren, halte ich für etwas sehr polemisch. Wo auf der Welt hat denn ein anderes Wirtschaftssystem besser bezüglich der Aufnahmen einer so großen Vielzahl von Menschen funktioniert? Da erscheint mir eher der Wunsch die Mutter der Gedanken zu sein.
zum Beitrag22.10.2025 , 12:21 Uhr
Vielleicht hat der total verunglückte Versuch der Merzschen Missstandsanalyse ja doch sein Gutes. Immerhin diskutieren wir hierzulande mal in ungewohnter Bandbreite öffentlich über tatsächliche Missstände im öffentlichen urbanen Raum. Bleibt zu hoffen, dass sich ja jetzt auf allen Seiten mal die alten Schubladen für frischen Wind öffnen.
zum Beitrag18.10.2025 , 01:33 Uhr
Na ja, Merz ist sicher kein Meister der geschliffenen Rede, aber da jetzt eine Linie vom derzeitigen Bundeskanzler zu “damals“ zu ziehen, ist ungefähr so dämlich, wie Herbert Wehner im hohen Alter noch den Kaderkommunisten aus Moskauer Zeiten vorzuhalten. Mir macht „Volkes reale Stimme“ jenseits der Berliner Berichterstattergrenze da weitaus mehr Bauchschmerzen, als das verunglückte Dampfplaudern von Friedrich Merz.
zum Beitrag15.10.2025 , 00:07 Uhr
Warum nicht? Andere gesellschaftliche und persönliche Ansichten werden ja auch missionarisch von der Bühne zu den jeweiligen, begeisterten Fans „geschleudert“.
zum Beitrag14.10.2025 , 12:22 Uhr
Der Krieg ist europäisch weil Putin das so wollte. Daran ändern auch die eigennützigen Unterwürfigkeitserklärungen der Österreicher nichts.
zum Beitrag13.10.2025 , 18:27 Uhr
Sie werden eine Lösung finden müssen, oder warten können bis Wladimir vor Wien steht.
zum Beitrag12.10.2025 , 15:44 Uhr
… die Frage ist nur, was da als „Staat“ entsteht und ob das ein demokratisches Gemeinwesen auf rechtsstaatlicher Basis, oder eher ein Talibanähnliches Terrorcamp wird.
zum Beitrag11.10.2025 , 16:18 Uhr
Es war schon immer ein Problem der Linken, die Abartigkeiten in den eigenen Reihen mit revolutionärem Pathos zu verharmlosen. Besser wäre es, zuzugeben, dass die Dunkelmänner und - frauen nicht prinzipiell nur „rechts“ stehen.
zum Beitrag11.10.2025 , 16:07 Uhr
So ist das. Trump war wohl der Einzige, der Netanjahu und (indirekt) der Hamasführung gleichzeitig so glaubhaft auf die Füße treten konnte. Jetzt müsste er nur noch genau so persönlich empört auf Wladimirs Wüterei reagieren, dann könnte es tatsächlich auch in der Ukraine einen Fortschritt zum Waffenstillstand geben.
zum Beitrag10.10.2025 , 13:11 Uhr
Die Hamas als Organisation wird sicher keine aktive Rolle bei der weiteren politischen Entwicklung spielen können, wenn es den Palästinensern Ernst ist mit einem eigenen Staat neben dem real existierenden Israel. Gleichzeitig wird auch Israel damit leben müssen, dass niemand auf „unbelastete“ palästinensische Führer warten kann und will. Denn die nächsten Schritte werden für alle herausfordernd werden und viele Kompromisse erfordern. Im Endeffekt ist es egal, ob die Geschichte jetzt durch einen „Kolonialrat“ oder ein anderes Gremium auf einen guten weiteren Weg gebracht wird. Letztendlich werden sich alle Beteiligten eher früher als später über die Ergebnisse rechtfertigen müssen und es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass sich die alte Situation wieder restituiert.
zum Beitrag10.10.2025 , 12:48 Uhr
Immerhin besteht diesmal eine Chance, dass es zu einer handlungsfähigen „Friedenstruppe“ kommen könnte, da das Ganze nicht über ein kompliziertes UNO - Mandat, sondern über direkt handelnde Akteure läuft. Ganz sicher werden neben den Türken, den Arabern und Ägyptern auch amerikanische Soldaten mit im Boot sein müssen, damit beide Seiten das Risiko einer Konfrontation scheuen. Wir sollten uns vielleicht eher auf das rückbesinnen, was die Bundesrepublik viele Jahre ganz erfolgreich bei Krisenlagen beitragen konnte: Geld, Ausbildung von Polizeikräften und Aufbau zuverlässiger ziviler Strukturen. Denn jenseits aller militärischen Macht und der direkten Nothilfe braucht es schnell eine auch längerfristig intakte Versorgung der Bevölkerung jenseits von mafiösen und terroristischen Strukturen. Sonst reicht ein Funke um alle guten Absichten ganz schnell wieder in einem Inferno enden zu lassen.
zum Beitrag08.10.2025 , 22:10 Uhr
Es beruhigt mich, dass die Mehrheit der Kommentare die Sichtweise des Redakteurs befremdet.
zum Beitrag08.10.2025 , 22:08 Uhr
Was genau bezeichnen Sie als „Angriff“ der Polizei?
zum Beitrag08.10.2025 , 22:06 Uhr
Es ist richtig, dass israelische Politiker sich einem Verfahren werden stellen müssen. Aber genau sonst es richtig, dass der einzig sichere Ort für Juden seit seiner Gründung ums Überleben kämpfen muss, dass die beschworene „arabische Nation“ nicht bereit war, palästinensische „Brüder und Schwestern“ wirklich aufzunehmen und zu integrieren, der „schwarze September“ für die Palästinensische Community war keine Aktion der Israelis. Wenn man also mit dem Völkerrecht argumentieren möchte, dann sollte man einige arabische Nachbarn gleich mit auf die Anklagebank setzen, statt wie die diversen UNO - Abteilungen sehr selektiv zu argumentieren.
zum Beitrag08.10.2025 , 10:16 Uhr
Der Ansatz muss nicht schlechter sein, als der bisherige. Sofern das gesamtstaatliche Interesse sich nicht nur in der betriebswirtschaftlichen Förderung erschöpft und der erhoffte Mehrertrag nicht nur in privaten Taschen landet.
zum Beitrag08.10.2025 , 07:41 Uhr
Wer die Konfrontation sucht, sollte sich als „Demonstrant“ auch nicht über solche wundern. So wird das nichts mit mehr Empathie für die „ProPali“ - Protegés.
zum Beitrag07.10.2025 , 19:04 Uhr
Und ich hatte mich gerade noch gewundert, wie man an gerade diesem Tag eine „Propalästina“ - Demo anmelden kann. Aber wahrscheinlich können manche nicht anders, der Redakteur wohl auch nicht.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:47 Uhr
Es wäre natürlich schön, wenn man profitieren könnte, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Da haben schon viele von geträumt.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:24 Uhr
Wahrscheinlich wäre Dias wirklich eine Lösung, die auch den nationalreligiösen Politikern in Israel viel Wind aus den Segeln nehmen würde. Aber solange so viele selbsternannte Unterstützer nicht vom Status Quo nach vorne, sondern lieber von der eigenen aktuellen Erkenntnis aus nach hinten schauen, hat so ein pragmatischer Ansatz wohl keine Chance. Die deutschen Ostverträge mit ihren guten Folgen waren auch erst möglich, nachdem man nicht mehr darauf bestand, irgendwann alles aus historischen Gründen „heim ins Reich“ zu holen.
zum Beitrag05.10.2025 , 01:14 Uhr
Ja und, die Möglichkeit gab es halt vorher nicht. Insofern doch auch nur eine Anpassung an die Möglichkeiten
zum Beitrag05.10.2025 , 01:10 Uhr
Was soll das Gejammer, der Friseur hat genau die Aufmerksamkeit die er wollte, Und nur weil sich diesmal eine alte weiße Frau diskriminiert fühlte, muss frau doch nicht gleich sie böse und alle Kopftuchträgerinnen gut schreiben. Die im Artikel genannten Argumente werden nämlich höchst selten von diesen als Begründung fürs Verhüllen genannt werden.
zum Beitrag04.10.2025 , 13:11 Uhr
Der Artikel bringt es auf den Punkt. Vielen Dank dafür.
zum Beitrag04.10.2025 , 13:11 Uhr
Vielleicht lesen Sie den Artikel nochmals, bevor Sie gerade in die Stereotypen verfallen, die der Autor als problematisch benannt hat.
zum Beitrag04.10.2025 , 00:16 Uhr
Früher trugen sie Marx, Mao und Che über alle Kontinente, heute Content über alle (sozialen) Medien. Wo ist da der Unterschied, außer im „In-Vivo“- Virtuellen?
zum Beitrag02.10.2025 , 09:04 Uhr
Es war schon immer eine große Schwäche der Friedensbewegung, dass die Auseinandersetzung mit dem russischen Imperialismus nicht konsensfähig ist. Hat sich wohl nichts dran geändert.
zum Beitrag02.10.2025 , 08:43 Uhr
Ich komme auch „vom Land“, unterstütze den Ansatz von Frau Arnold, sehe aber keine realistische Chance die Masse der (Wald-) Bauern zur Zeit ins ökologische Boot zu bekommen. Ich erlebe da eher eine verstärkte Rückbesinnung auf Spezialisierung, Monokulturen und agrarindustrielle Ansätze. Wenn sich da wirklich was ändern soll, reicht es nicht die Landwirte zu staatlich alimentierten Umweltpflegern zu machen, müssen sich nicht nur Förderkriterien für die Forst- und Landwirtschaft ändern, sondern ganz massiv auch die Nachfrageprämissen der Verbraucher. Wenn die nicht in der Breite bereit sind, mehr vom eigenen Einkommen für weniger, aber dafür hochwertigeren, regionaleren und saisonalen Konsum auszugeben, wird das nichts werden. Da scheint mir das echte Bewusstsein für die eigene Verantwortung aber noch eher unterentwickelt zu sein.
zum Beitrag30.09.2025 , 21:18 Uhr
In dieser Situation ist der vorgestellte Plan die realistischste Möglichkeit auf ein Ende des Kriegs - und vielleicht sogar ein gangbarer Weg zu einem umfassenden Frieden. Und in Wahrheit haben ja alle Neinsager auch keine echte, reale Alternative zu bieten.
zum Beitrag30.09.2025 , 21:00 Uhr
Irgendwie passt Ihr Name nicht zu Ihrem Posting.
zum Beitrag30.09.2025 , 19:04 Uhr
Alle haben ihre eigenen Interessen und aus ihrer Sicht gute Gründe den anderen Beteiligten nur begrenzt zu vertrauen. Von daher ist vielleicht wirklich der amoralische Dealmaker Trump der einzig mögliche „Maker“ für eine Lösung des nahöstlichen Knoten. Denn letztlich hat er keine Hemmungen erst zu beißen und im nächsten Moment wieder alle in den Arm zu nehmen, wenn es ihm nützt. Bleibt nur die Frage, wer kontrolliert Trump?
zum Beitrag30.09.2025 , 10:05 Uhr
Ist wie immer: Der größte Feind jedes Radikalen ist der gleichgesinnte Radikale. Zeigt sich in jeder Organisation, unabhängig von Alter, Geschlecht und Ausrichtung.
zum Beitrag29.09.2025 , 14:25 Uhr
Verbieten ist natürlich Unsinn, aber manche Sprachpanschereien für Veganos Grenzen in der Tat an Volksverdummung. Liegt‘s am mangelnden Selbstbewusstsein, oder an der Angst vor „fleischfressenden Mitessern“ in der häuslichen Gemeinschaft, dass die Wurst dann zumindest sprachlich noch nicht wirklich vom Brot kommt? Als gerne „Fastallesesser“ frage ich mich des Öfteren, warum man nicht einfach die guten vegetarischen und veganen Produkte ganz selbstverständlich zusätzlich ins (Kühl-) Regal stellt. So wird oftmals eine völlig falsche Erwartungshaltung „gezüchtet“ - und dann wundern sich manche auch noch, dass die selbige beim Konsumenten im Vergleich enttäuscht. Vegan muss nichts ersetzen, sondern einfach nur Gewohnheiten wohlschmeckend besetzen.
zum Beitrag27.09.2025 , 23:09 Uhr
Es hilft nichts. Ohne höchstrichterliche Klärung der Causa AfD ist der Ausschluss von Mitgliedern aus gemeinnützigen Vereinen immer eine juristische Gradwanderung und muss in jedem Einzelfall gut begründet werden.
zum Beitrag27.09.2025 , 11:37 Uhr
Wer hätte gedacht, dass es so einfach kommen würde? Letztlich sorgt Putins Paranoia für eine einigende Entwicklung in Europa. Für die Russen wird‘s ein endloser Abstieg in weitere Abhängigkeiten von nicht so wohlmeinenden Nachbarn werden. Hätten wir alle(s) ohne den Zarendarsteller nicht gebraucht.
zum Beitrag27.09.2025 , 00:12 Uhr
Nun ja, die Landwirte haben sich ja häufig die Großabnehmer durch eigene (ehemalige) Genossenschaften selbst geschaffen. Die Ärzte arbeiten auch mit eigenen berufsständischen Monopoliorganisationen. Nennt sich kassenärztliche Vereinigung.
zum Beitrag27.09.2025 , 00:07 Uhr
Man könnte natürlich stattdessen auch erheben: Deutscher mit oder ohne Migrationshintergrund in erster oder zweiter Generation. Aber im Ernst, es gibt keine prinzipiell kriminelleren Völker, aber es gibt eine Häufung krimineller Vorkommnisse in bestimmten Bevölkerungsgruppen. Das sollte einfach auch so benannt werden können, damit niemand eine vermutete „Vertuschung“ postulieren kann.
zum Beitrag24.09.2025 , 21:08 Uhr
Das Grundproblem ist wie bei den niedergelassenen Ärzten: Bauern wollen Unternehmer sein und sich möglichst wenig reinreden lassen. Aber gleichzeitig pochen sie auf garantierten staatlichen Schutz zur eigenen Alimentierung.
zum Beitrag21.09.2025 , 22:48 Uhr
Wünsche ihr viel Erfolg. Aber ob darreicht, um aus einem staatsverwöhntem Betrieb ein Unternehmen zu machen? Wir werden sehen.
zum Beitrag19.09.2025 , 23:14 Uhr
Geht’s auch etwas weniger dramatisch? Meinetwegen können alle Bürgergeldempfänger auch ohne Schwarzfahren kostenlos durchs Land reisen, aber muss man dafür wirklich das Deutschlandticket für alle zusätzliche bürokratisieren? Klingt irgendwie nach versteckter Neiddebatte.
zum Beitrag19.09.2025 , 23:09 Uhr
Pointiert auf den Punkt gebracht - und doch nur die halbe Wahrheit. Denn letztlich geht es dem Autor wohl gar nicht um das „Dienstwagenprivileg“ der bürgerlichen Bonzen, sondern um die angestrebte stärkere Quersubventionierung der Metropolenmobilität. Denn dort landet ein Großteil der Gelder, wenn die individuell nutzbare „Mobilitätspauschale“ grundsätzlich nur noch zur Quersubventionierung der Massenbeförderer genutzt werden kann. Wer weiter draußen lebt, braucht halt trotz des Tickets in der Regel noch einen eigenen fahrbaren Untersatz. Ich bin auch für den Fortbestand des Deutschlandtickets, glaube aber nicht an die vom Autor beschriebene allgemeine Lenkungswirkung.
zum Beitrag19.09.2025 , 22:28 Uhr
Beeindrückend, das Interview, die Uneinsichtigkeit der Täterinnen, das Unverständnis der Nachfolgenden und die Erkenntnis des jungen Arztes.
zum Beitrag19.09.2025 , 13:48 Uhr
Was für ein Armutszeugnis für Albanien.
zum Beitrag18.09.2025 , 22:24 Uhr
Vielleicht ist die ganze Gesellschaft doch einfach auf den Weg in den individuellen Irrsinn.
zum Beitrag17.09.2025 , 15:16 Uhr
Irgendwie war das früher einfacher mit dem ÖR . Da gab es das linkssehende Politprogramm aus dem Norden bzw. Westen, das rechte Pendant aus dem Süden und Osten. Kein Wunder, dass die Mitarbeiter*innen da jetzt verwirrt sind.
zum Beitrag16.09.2025 , 16:15 Uhr
Die Beteiligungsmöglichkeiten für Betroffene sind bei weitem nicht so alt wie das Planungsproblem der Bahn…
zum Beitrag16.09.2025 , 13:55 Uhr
Die Unfähigkeit der Bahnverantwortlichen würde Bibliotheken füllen. Ein aktueller Funfact aus dem Bekanntenkreis: Eine Vielnutzerin freut sich über die derzeit gesperrte Bahnstrecke zwischen Siegen und Köln. Mit dem Ersatzbus geht es nach ihrer Aussage zwar nicht schneller, aber wesentlich zuverlässiger. Da spielt es dann schon keine Rolle mehr, dass bei der aktuellen Ertüchtigung eines ihrer größten Ärgenisse auf der Strecke immer noch nicht beseitigt wird. Aufgrund eines nicht reparierten Kriegsschadens fehlen seit Bestehen der Bundesrepublik fünf Kilometer Zweigleisigkeit für eine höhere Taktfrequenz. Die Antwort der Bahn, warum man das jetzt nicht gleich mit erledigen würde: „So schnell geht das nicht mal eben einzuplanen“. Na dann, weiter fröhliche bundesdeutsche Bummelbahn im ganzen Land.
zum Beitrag16.09.2025 , 13:41 Uhr
Ganz ähnlich beschrieb mein iranischer Bekannter auch die Hoffnung im Iran. Bin mal gespannt, was sich daraus noch entwickelt.
zum Beitrag15.09.2025 , 18:21 Uhr
Respekt. Mal wieder ein hervorragendes Interview in der TAZ. Und dann können es auch noch alle, ohne irgendeine Ausrede lesen - wenn Sie lesen können und wollen.
zum Beitrag15.09.2025 , 15:17 Uhr
Die Zeit der Königinnen ist vorbei. Aber ich befürchte, jetzt gibt es nicht nur ein neues Kapitel, sondern gleich wieder ein ganzes Buch. Sonst fehlt ihr bald die mediale Lanzzunge zur Selbstdarstellung.
zum Beitrag15.09.2025 , 11:58 Uhr
Alle wissen, dass es hierzulande in Zukunft nicht mehr so viele Arbeitsplätze im industriellen Bereich geben wird. Jetzt geht es darum, das ganze zeitlich und finanziell so zu strecken, dass der Übergang so sozial- und zukunftsverträglich wie möglich gestaltet werden kann, ohne wieder ein jahrzehntelanges Subventionsloch zu öffnen. Von daher wäre ich auch bereit, auf ein schnelles „Verbrennerverbot“ zu verzichten, wenn sich dadurch wirklich bessere Bedingungen für alle Beteiligten ergeben würden. Letztlich wird aber über die automobile Zukunft nicht der Beschluss aus Brüssel, sondern der Konkurrenzdruck aus Asien entscheiden.
zum Beitrag15.09.2025 , 10:29 Uhr
Diese Republik (über-) lebt von der dialogorientierten Vielfalt. Das kann man und frau nicht oft genug gerade auch dem eigenen politischen „Lager“ immer wieder erklären. Am Ende müssen Demokraten immer fähig sein miteinander zu arbeiten,, Feigheit und Faulheit nutzen nur den radikalen Vereinfachern jeglicher Couleur.
zum Beitrag13.09.2025 , 13:53 Uhr
Es scheint Ihnen extrem schwerzufallen, einfach nur die !Meinung eines mir persönlich bekannten Iraners zur Kenntnis zu nehmen. Ich habe, im Gegensatz zu Ihnen nie behauptet, dass es nicht auch andere Einschätzungen innerhalb der iranischen Opposition gibt. Das Zitieren gerade genehmer Quellen ist da auch keine Lösung. Wie die TAZ zum Glück fast täglich beweist, gibt es auch n der professionellen Berichterstattung immer ein großes Spektrum auf der Beurteilung der Vorkommnisse - auch bei denen, die wirklich betroffen sind. Also bitte etwas weniger Pathos. Vielleicht fragen Sie einfach auch mal Menschen aus dem Millieu, statt hier den allwissenden Oberlehrer zu geben.
zum Beitrag12.09.2025 , 16:59 Uhr
Sie sollten nicht glauben, in Bezug auf die Wünsche der iranischen Mehrheit wirklich mehr wissend zu sein. Ode trauen Sie prinzipiell nur den Ihnen politisch nahestehenden Quellen? Ich habe lediglich einen mir persönlich bekannten Iraner zitiert und das genau so angegeben. Ohne irgendetwas anderes zu verteidigen, oder zu behaupten. Aber vielleicht verfügen Sie ja über eine ideologiefeste Glaskugel, wer weiß?
zum Beitrag12.09.2025 , 16:52 Uhr
Kommt mir jetzt nicht so vor, als wenn Kölle sich in den letzten dreissig Jahren sehr verändert hätte. Weder bei den Themen, noch bei den blumigen Erwartungen und Versprechen.
zum Beitrag11.09.2025 , 22:13 Uhr
Die „Alles für Dollar“ - Fraktion wird sich nicht wundern, sondern eher fragen, wen es als Nächstes trifft.
zum Beitrag11.09.2025 , 21:47 Uhr
Mein iranischer Freund war im Gegensatz zur NYT- Journalistin sehr froh, dass wenigstens Israel etwas konkretes gegen den iranischen Unterdrückungsapparat unternommen hat.
zum Beitrag11.09.2025 , 13:32 Uhr
Eigentlich müsste so ein Projekt ideal für den norwegischen Staatsfonds sein - es muss sich halt nur rechnen (lassen). Das heißt, es braucht eine externe professionelle Risikobewertung ohne politische Einflussnahme. Grundsätzlich gibt es an der Notwendigkeit einer eigenen europäischen Batterieproduktion ja keine ernsthaften Zweifel.
zum Beitrag10.09.2025 , 11:17 Uhr
Man könnte es ja auch „Misterium für Spezialoperationen“ nennen.
zum Beitrag08.09.2025 , 16:15 Uhr
Erschreckend, dass dreissig Prozent der Wähler bereit waren, ihre freiheitlich demokratische Werte für die vagen Versprechen eines radikalen Rechtsauslegers aufs Spiel zu setzen. Haben die nichts aus der Geschichte gelernt?
zum Beitrag07.09.2025 , 13:25 Uhr
Die europäischen Autobauer haben sich schlicht verrechnet. Sie dachten lange, billige Batterien aus Asien einfach in ihre Marktbeherrschungsmobile einzubauen - und damit auf ewig gute Margen produzieren zu können, ohne in Batterietechnik investieren zu müssen. Das Konzept geht gerade mächtig schief - und der eine oder andere wird als Filiale eines chinesischen Komplettanbieters enden.
zum Beitrag04.09.2025 , 08:42 Uhr
Die räumliche Trennung von Wohnen und „industriellem“ Arbeiten, die nahezu unbeschränkte individuelle Mobilität und die freie Entscheidung übet das eigene Fortbewegungsmittel sind soziale Errungenschaften mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz. Man darf gespannt sein, ob es da wirklich zu einer Bewusstseinsveränderung in der Breite der Bevölkerung kommt. Bisher klingt die Diskussion doch arg häufig nach dem Motto „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“.
zum Beitrag03.09.2025 , 09:03 Uhr
Na ja, so manche Ihrer einseitig russophilen Aussagen seit Beginn des putinschen Überfalls fanden ja auch viele Foristen verständlicherweise sehr befremdlich. Von daher überrascht mich Ihr „Befremden“ nicht.
zum Beitrag02.09.2025 , 23:54 Uhr
Natürlich ist es ein Geschenk. Was denn sonst? Er müsste es ja nicht. Wenn die Hamburger Bürger das unter den Bedingungen nicht annehmen möchten, sollten sie halt sagen (können). Dann bleibt die Kohle halt im Schweizer Kanton und es gibt keine (neue) Oper.
zum Beitrag02.09.2025 , 12:12 Uhr
Er hat ja so recht. Vom ersten bis zum letzten Satz.
zum Beitrag30.08.2025 , 00:31 Uhr
Als maßgebliche Teile von Arafats PLO Flugzeuge entführte und Sportler in München als Geiseln tötete, liefen viele Linke auch schon ganz solidarisch schwarz-weiß betucht durch die politische Landschaft. Mir scheint, an den naiven Narrativen hat sich nichts geändert.
zum Beitrag29.08.2025 , 13:50 Uhr
Eigentlich hätte die europäische Autoindustrie genug mit der großflächig nicht mehr funktionierenden Ersatzteilversorgung der schon im Verkehr befindlicher Mobile zu tun. Um die Zukunft der Autoindustrie werden sich sowieso die Asiaten kompetent und kreativ kümmern. Dafür braucht man keine altdeutsche Industrieromantik mehr.
zum Beitrag26.08.2025 , 18:15 Uhr
Gesellschaftliche Brückenbauer haben leider zur Zeit keinen guten Lauf. Wo man hinschaut, wird lieber abgegrenzt, als umworben. Gilt für (fast) alle politischen und gesellschaftlichen „Lager“ und ist ein echtes Armutszeugnis in einem Land mit so einer reichen demokratischen, rechtsstaatlichen Freiheit.
zum Beitrag25.08.2025 , 22:29 Uhr
Da weiß man wieder, as und wen man im politischen Berlin vermisst.
zum Beitrag25.08.2025 , 21:00 Uhr
Scheint die einzige Möglichkeit zu sein, um die Geschichte in den Griff zu bekommen.
zum Beitrag17.08.2025 , 22:41 Uhr
Das Problem der vormaligen Großkirchen ist doch eher, dass die Freikirchen ihnen in der Praxis schon lange den engagierten Nachwuchs abgegraben haben. Im charismatischen Bereich sogar konfessionsübergreifend. Da wäre die gemeinsame religiöse Hinzergrundslehre sicher zeitgemäß.
zum Beitrag14.08.2025 , 15:57 Uhr
Wenn man die meistens länger lebenden Geschäftsführer von Forschungseinrichtungen länger auf die Rente warten lassen würde, könnte viel Geld gespart werden.. Sicher eine ideale Mustergruppe, um den Vorschlag auszuprobieren.
zum Beitrag14.08.2025 , 14:17 Uhr
Wo bleibt der politische Druck auf die russische Gesellschaft durch ihre hiesigen Unterstützer, bzw. der gesellschaftliche Druck der Friedenswilligen hierzulande auf die russischen Freunde hier im Land? Wie kann es sein, dass es hier bei uns immer noch Verständnis für russische Narrative gibt? Ohne seine ganzen willigen Helfer und Unterstützer wären Putin und seine Kriegskameraden schon lange Geschichte. Aber wahrscheinlich würden die auch Berner Besetzung von Estland noch wohlwollende Worte für die russische Aggression finden.
zum Beitrag10.08.2025 , 19:19 Uhr
Die Sozis sitzen dummerweise zwischen allen Stühlen. Ihre ehemalige Stammwählerschaft ist mittlerweile zum großen Teil ganz divers zu den unterschiedlichsten Parteien und Richtungen abgewandert und das neu eingewanderte Prekariat darf zu entweder (noch) nicht wählen, oder verschreckt den letzten Rest der früheren Herzkammer der Sozialdemokratie nachhaltig. Da sind die Bas und ihre Parteibasis nicht zu beneiden.
zum Beitrag08.08.2025 , 13:46 Uhr
Eigentlich müsste es in einem Land mit so vielen Arbeitssuchenden möglich sein, ein effektives kostengünstiges Sammel- und Trennsystem ohne hohen Investitionsbedarf aufzubauen und damit nachhaltig für Arbeitsplätze und Umweltschutz zu sorgen. Da wundert es schon, dass die Verantwortlichen vor Ort selbst solche relativ einfachen Systeme nicht hin bekommen.
zum Beitrag25.07.2025 , 14:00 Uhr
Das Thema ist die gesamte Situation in ihrer Kompliziertheit. Dazu gehören natürlich auch die palästinensischen Politfluencer. Wer Veränderung will, muss auch Verantwortung für die eigene Partei übernehmen und kann nicht nur immer von der Gegenseite Einsicht einfordern.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:39 Uhr
In Israel gibt es zum Glück eine aktive Zivilgesellschaft, die sich nicht einfach vor den Karren der Rechtsreligiösen spannen lässt. Was fehlt, ist so eine starke Bewegung in der palästinensischen Diaspora samt Unterstützerszene. Wenn da viel vehementer ohne wenn und aber von den Geiselnehmern die bedingungslose Freilassung gefordert würde, würde das auch der israelischen Zivilgesellschaft massiv helfen. Solange aber diese Klarheit fehlt, können die extremen Rechten weiter agieren.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:34 Uhr
Ich erinnere mich an keine „Pro-Palästina-Demo“, auf der die Hamas entsprechend aufgefordert worden wäre. Dabei wären gerade die eindeutigen Unterstützer aus dem Lager diejenigen, die in dieser Frage Zeichen setzen könnten - und müssten.
zum Beitrag25.07.2025 , 09:11 Uhr
Im Prinzip ist es richtig, wenn „der Verursacher“ für alle Folgen seines Tuns haften muss. Aber wer ist der Verursacher in komplexen weltweiten Strukturen? Ist da die Fokussierung auf (temporäre) nationale Gebilde, sich permanent verändernde Organisationsform- und Besitzstrukturen wirklich zielführend? Vielleicht für zukünftiges Handeln, wo entsprechende Anforderungen direkt direkt „eingepreist“ und damit Rechtssicherheit berechenbar gemacht werden können. Aber der per,Anette Versuch, Vergangenes mit heutigen Maßstäben nicht nur zu messen, sondern auch klar zu berechnen, ist ein ressourcenverschlingender Irrweg. Das heißt nicht, dass die besonders Profitierten nicht auch besonders viel bezahlen könnten und sollten. Aber man sollte aufhören, daraus ein echtes Rechenexempel statuieren zu wollen, sonst landet man nur im ideologischen Nirwana aller möglichen Politextremisten.
zum Beitrag24.07.2025 , 21:02 Uhr
Es sollte beides gleichzeitig geschehen. die israelische Regierung und die Hamas unter Druck setzen, damit endlich ein Ende des unsäglichen Zustands erreicht wird. Kaum zu glauben, dass Amerikaner, Europäer, Türken und Araber das in einer konzentrierten Aktion nicht bewerkstelligen könnten.
zum Beitrag24.07.2025 , 17:33 Uhr
Wieso fordert eigentlich niemand die Hamas auf, ihre indirekte Unterstützung der beiden unsäglichen israelischen Minister zu beenden und einfach die restlichen Geiseln bedingungslos freizulassen und ihre Niederlage anzuerkennen?. Ihre ursprünglichen Ziele können die Tunnelkrieger sowieso nicht (mehr)erreichen, aber solange sie so tun, als hätte. Sie noch irgend ein Pfand wirklich in der Hand, bekommen die religiösen Rechtsausleger in Israel genau die Argumente, die sie jenseits ihrer engen Anhängerschaft brauchen.
zum Beitrag24.07.2025 , 13:44 Uhr
Selenskyi sollte seine persönliche Wichtigkeit im politischen Prozess nicht überschätzen. Das sollten ihm die demokratischen Partner vielleicht nochmal deutlich vor Augen führen.
zum Beitrag23.07.2025 , 21:40 Uhr
Da hilft wohl nur eine „humane“ Quote, eine Mindestbeschäftigung menschlicher Mitarbeiter im Verhältnis zum Umsatz. Ansonsten verliert Tick-Toxisch seinen hiesigen Marktzugang. Das ist zwar genau so unrealistisch wie die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter, wäre aber eigentlich eine plausible Forderung der Gewerkschaft.
zum Beitrag22.07.2025 , 21:32 Uhr
Doch darf man. Denn das Thema ist das Gleiche. Atomkraft rechnet sich in jedem politischen System nur, wenn die Folgekosten schön gerechnet werden. Unabhängig von Marx- oder Marktwirtschaft.
zum Beitrag21.07.2025 , 19:38 Uhr
Wer versucht das wirklich? Kann ich bis jetzt nicht ernsthaft erkennen.
zum Beitrag21.07.2025 , 16:27 Uhr
Das alte Henne-Ei-Problem. Die einen produzieren gerne viel und günstig und die anderen kaufen genau das so häufig wie möglich. Wer das ändern möchte, muss nicht nur die wahren Kosten für Umwelt und Gesellschaft zurechenbar machen, sondern auch bei den Konsumenten für Ware Werte kämpfen. Und komme mir keine(r) mit den armen Konsumenten, die ja nicht anders könnten. Nicht wenige von denen zeigen beim Urlaub, beim Auto oder auch bei anderen Gelegenheiten wo ihre Prioritäten liegen. Die gleiche thematische Verengung findet sich übrigens auch im Nahrungsmittelbereich. In Wahrheit könnten sich sehr viele durchaus andere, ökologisch angebaute, fairere, regionalere Lebensmittel leisten, aber dann eben andere Prioritäten nicht mehr so wie bisher setzen. Soviel Ehrlichkeit sollte schon sein.
zum Beitrag19.07.2025 , 18:55 Uhr
Alles richtig, nur eins verstehe ich nicht: Warum schiesst die Autorin sich so auf „die Konservativen“ ein. In Wahrheit ist es ein Problem aller Nichtfaschisten, das mit dem nicht frustabbauendem Verhalten“. Wenn das demokratische Parteienspektrum da, jenseits der gerade präferierten parteiinternen Meinungsblase, mal wirklich offen die eigenen ideologische Mantras überprüfen, statt nur verteidigen würde, wäre schon viel gewonnen.
zum Beitrag19.07.2025 , 18:40 Uhr
Gebt Wladimir endlich was er braucht: Eine kräftige Abreibung zur Anerkennung.
zum Beitrag16.07.2025 , 19:01 Uhr
Oh, wann gibt es mal ein Atheistenbashing in der TAZ? Ist ja auch nur eine religiöse Sichtweise unter vielen, aber bisher hier noch nie in der Sportberichterstattung kritisch hinterfragt worden. Sehr merkwürdig, das.
zum Beitrag14.07.2025 , 10:54 Uhr
Sie konservieren halt die Bewahrung der Schröpfung natürlicher Ressourcen zum eigenen Vorteil. Insofern bleiben die Land-Wirtschaftler ihrer Sicht- und Arbeitsweise treu. Weitblick war in dem Umfeld schon immer häufiger auf den eigenen Kirchturm begrenzt.
zum Beitrag13.07.2025 , 18:31 Uhr
Früher haben wir über die Kuhfänger der Stadtcowboys gelästert, heute walzt auch der weibliche Mittelstand damit zur Kita.
zum Beitrag12.07.2025 , 19:46 Uhr
Ohne Wladimirs Wahnsinnskrieg würde die Welt über Old Mc Donald nur müde lächeln. So bekommt er jede Nacht neue Argumente für seine Forderungen. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, die Ukraine und ihre kleinen Nachbarn schneller aufzunehmen.
zum Beitrag10.07.2025 , 13:10 Uhr
Sie haben recht. Xina muss endlich ein demokratischer Rechtsstaat werden, damit die Taiwanesen dem großen Bruder mehr trauen können. Zur Zeit steht da verständlicherweise eher das Trauma nach dem brutalen Vorgehen in Hongkong im Fokus der Befürchtung.
zum Beitrag10.07.2025 , 12:52 Uhr
Richtig Sinn macht so eine Röhrenrakete doch eher zwischen Hamburg und München, oder Köln und Berlin. Oder ist das Flugaufkommen zwischen Kiel und Hamburg größer, als man denkt?
zum Beitrag09.07.2025 , 21:46 Uhr
Ich erinnere mich noch gut an die verstärkte chinesische Nachfrage nach Babymilch hierzulande. Die heimischen Produzenten hatten ihre Produkte mit Melamin „gestreckt“ - und die Babys zeigten genau die beschriebenen gesundheitlichen Probleme.
zum Beitrag09.07.2025 , 21:05 Uhr
Bei aller berechtigten Anfrage an einzelne Akteure und ihre Absichten. Aber mit dem Argument „Gegendienst demokratische Mehrheit“ als Begründung für vermeintlich finsteren Lobbyismus wäre ich sehr vorsichtig. Die demokratische Mehrheitsgesellschaft hat in ihrem Wahlverhalten auch schon manche Dinge abgelehnt, die die ideologisch Gleichgesinnten eines Herrn Kemper geforderten durch intensive Lobbyarbeit letztlich durchgesetzt haben. Waren das dann auch alle böse, finanziell aus obskuren Töpfen finanzierte antidemokratische Bewegungen. Meines Erachtens wird an dieser Stelle deutlich mit zweierlei Maß gemessen.
zum Beitrag09.07.2025 , 19:39 Uhr
Da wünscht man St. Putinburg doch mal eine richtig unruhige Nacht.
zum Beitrag09.07.2025 , 10:33 Uhr
In vielen Fällen ginge es billiger, wenn da systematischer geplant und verbaut würde. Könnte mir vorstellen, dass da eine ganz neue Marktdynamik mit hochspezialisierten Anbietern entsteht bzw. verstärkt wird. Das wird das Handgewerk nachhaltig verändern.
zum Beitrag09.07.2025 , 10:21 Uhr
Donald hat ja lange gebraucht für die Erkenntnis. Ist damit aber jetzt Sahra und den anderen Putinistas immerhin voraus.
zum Beitrag08.07.2025 , 14:09 Uhr
Die Geister, die die Mullahs in ihrem Wahn riefen, werden alle noch lange beschäftigen. Das lässt nichts Gutes für die Region erahnen.
zum Beitrag07.07.2025 , 22:26 Uhr
Dann können wir ja auch endlich mit dem „West-Bashing“ aufhören. Wenn die Europäer und die Amis nicht ehr als Feindbild für alles Übel der südlichen Welt taugen, gegen wen oder was kämpft die „antikoloniale Linke“ dann?
zum Beitrag07.07.2025 , 17:59 Uhr
Jetzt, wo sich endlich etwas tut, wollen wieder ganz viele Menschen noch ganz schnell etwas verhindern. Ist gefühlt irgendwie eine zunehmende Eigenschaft in diesem Land.
zum Beitrag07.07.2025 , 12:08 Uhr
Das russische Kolonialsystem muss endlich fallen. Sonst gibt es keine Chance auf dauerhaften Frieden in Osteuropa. Nachdem die Kremlkapitalisten ihre Friedensdividenden nicht zum Wohl ihres und anderer Völker genutzt haben, versuchen sie nun auf Biegen und Brechen wieder mit Gewalt groß zu werden. Da hilft leider nur Stand halten, bis auch in Russland klügere Köpfe nachgewachsen sind.
zum Beitrag05.07.2025 , 14:20 Uhr
Wird das nicht hat schon in der DDR probiert, die Marktdynamik durch zentrale Komitees zu ersetzen? Ist (nicht nur) der Bausubstanz schlecht bekommen.
zum Beitrag04.07.2025 , 12:23 Uhr
Die Freiheit der Wissenschaft und das Prinzip des gewaltfreien Diskurses muss mal wieder nicht nur gegen rechte Populisten und Demagogen verteidigt werden, sondern auch gegen engstirnige, übergriffige „Solidaritätsaktivisten“. Das Thema ist nicht neu und auch nicht nur amerikanisch.
zum Beitrag04.07.2025 , 11:33 Uhr
Seine im Prinzip richtige Analyse läßt leider eine Leerstelle (gewollt?) offen. Es sind eben nicht nur die Europäer, die auch ihren Namen eigenen Vorteil vor Ort suchen. sondern seit vielen Jahren eben auch manch andere Nationen. Daher können die korrupten Eliten all dieser Länder oft auswählen mit wem sie sich einlassen wollen und sind zunehmend weniger bereit sich in ihren „Geschäften“ beschränken zu lassen. Von daher erscheint mir seine Wertung des „Rauswurfs“ der Franzosen angesichts der „neuen Freunde“ in den Ländern reiner Euphemismus zu sein. Von der Beurteilung der chinesischen Landwirtschaft ganz zu schweigen. In Wahrheit wird die stark durch den industriellen Sektor quer subventioniert. Und ohne massive Futter- und Lebensmittelimporte aus aller Welt, wäre die xinesische Ernährung sicher nicht sichergestellt.
zum Beitrag03.07.2025 , 08:17 Uhr
Was soll das ganze Flaggengedöhns? Ob die AfD im deutschen Osten, der CSD in Berlin, die Rotxinesen in Peking, oder Donald in Washington. Mir persönlich war die sparsame Verwendung hierzulande, nach dem Flaggenrausch der Nazis sehr viel sympathischer.
zum Beitrag03.07.2025 , 08:03 Uhr
Warum nicht? Die Gewerkschaften sind im Öffentlichen Dienst doch traditionell sehr stark präsent.
zum Beitrag02.07.2025 , 18:08 Uhr
Recht hat er. Wir brauchen hohe Wertschöpfung statt dauerhafter Subventionierung. Das geht nun mal auf Dauer nicht, wenn man nicht immer wieder die bisherigen Strukturen auch radikal in Frage stellt. Sollten wir eigentlich aus den großen Brachenkrisen der sechziger und siebziger Jahre gelernt haben. Die Erfahrung zeigt, die Arbeitsplätze werden eher durch mutige Veränderungen, als durch das Festhalten an unwirtschaftlichen Strukturen gesichert.
zum Beitrag02.07.2025 , 17:49 Uhr
Ich würde bei einem städtischen Betrieb prinzipiell keine Vernunft basierte Flexibilität mehr erwarten. Das passt sehr selten zur DNA dieser Unternehmen.
zum Beitrag29.06.2025 , 00:34 Uhr
Der Iran fordert eine Mäßigung des Tonfalls? Das ist gut, aber haben sie den Wunsch schon an die Oberwutwortschleuder aus Ghom übermittelt? Chameini und seine Getreuen sind doch seit 30 Jahren die schlimmsten Hetzer. Wer soll die iranischen Verlautbarungen da noch ernst nehmen?
zum Beitrag27.06.2025 , 10:30 Uhr
Das klingt immer alles so einfach. Einfache Schuldige, einfache Schuldgründe, einfache Lösungen. Natürlich ist es ein Drama, dass sowohl Sadat, als auch Rabin ihren Mut zum neuen Denken mit dem Leben bezahlten, dass die palästinensische Führung die mögliche Friedensdividende lieber in die eigenen korrupten Taschen gesteckt hat und damit erst Tor und Tür für die religiösen Radikalen unter Schiiten und Sunniten weit geöffnet hat. Genau wie Bibi lieber bedenkliche Bündnisse zum eigenen privaten Wohlergehen einging, statt den pluralen demokratischen Staat zu verteidigen. Aber daraus jetzt mal eben den Schluss zu ziehen, dass all das Unheil in der Besatzung begründet sei, blendet dann doch etwas sehr die Vorgeschichte aus. Letztlich haben (fast) alle Beteiligten bisher ihr Bestes gegeben um den jeweils anderen seine Vorurteile und die eigenen Ängste zu bestätigen.
zum Beitrag26.06.2025 , 22:30 Uhr
Die dümmsten Bauern hatten schon immer die dicksten Kartoffeln. Dieses Trauma hat die Landlobby nie überwunden. Deswegen werden und bleiben diejenigen gewählt, die von Bewahrung reden und Verweigerung meinen.
zum Beitrag26.06.2025 , 19:51 Uhr
Ist schon viel gewonnen, dass eine Wand voll nie gelesener Büchern nicht mehr als Statussymbol angesehen wird. Wenn man jetzt noch digitale Publikationen so anonym wie gedruckte Ausgaben erwerben nutzen und weitergeben könnte, wie die Printprodukte… Dann fehlt eigentlich nur noch das digitale Buch mit echter Papieranmutung beim umblättern.
zum Beitrag26.06.2025 , 15:46 Uhr
Und dann träumt heute auch noch der iranische Überopa vom Krieg und verkündet den totalen Sieg. Lasst ihn besser schlafen, sonst könnte es sein, dass der bald vom Stuhl fällt - und dann will es wieder keiner gewesen sein.
zum Beitrag25.06.2025 , 11:47 Uhr
Die Geister, die er einst rief, wird er wohl auch als Präsident . nicht so schnell wieder los werden.
zum Beitrag22.06.2025 , 22:28 Uhr
Es gäbe natürlich noch eine Option für den Iran: Endlich wieder als normales Staatswesen agieren. Aber ob das mit den kleptomanen islamischen Klerikern überhaupt geht?
zum Beitrag22.06.2025 , 22:20 Uhr
Respekt für dieTaz, dass sie weiterhin den argumentativen Diskurs pflegt. Da können andere Medien echt von lernen und man würde schon gerne mal „Mäuschen“ im redaktionellen Austausch spielen;-)
zum Beitrag19.06.2025 , 18:40 Uhr
Wenn das zu einer besseren medizinischen Versorgung im Landkreis führt, hat sich das Modell schon gelohnt. Und warum sollte ein zusätzliches Angebot nicht über ein Kooperationsmodell finanziert werden? Die Uni Witten - Herdecke bildet seit Jahren Mediziner auf privatwirtschaftlicher Basis aus.
zum Beitrag18.06.2025 , 21:10 Uhr
Ja, ja, der linke Lula. Vom geschäftigen Genossen zum Gutmenschen und zurück.
zum Beitrag18.06.2025 , 21:07 Uhr
Es gäbe auch viel ungenutzten Wohnraum in großen EFH. Oft sogar mit Einliegerwohnung ausgestattet. Aber wer es nicht nötig hat, möchte lieber niemand Fremdes ins Haus lassen. Denn erstens lohnt sich oft der Umbau nicht, zweitens weiß man nicht, auf wasund wen man sich wirklich einlässt und drittens kennen alle mit etwas Lebenserfahrung viele Geschichten von säumigen, nervigen Mietern, die man dann weder einfach wieder rausbekommt, noch ohne zusätzlichen Aufwand wirklich belangen kann. Wer da wirklich was bewegen will, muss ans Mietrecht - und das wird keine Regierung angehen wollen. Der Shitstorm wäre absehbar.
zum Beitrag18.06.2025 , 17:16 Uhr
Volle Zustimmung.
zum Beitrag18.06.2025 , 15:36 Uhr
Vielleicht müsste ein sambischer Staatsfonts doch eher von Norwegern verwaltet werden, um nachhaltig zu investieren. Aber im Ernst, koloniale Abhängigkeiten gab es ja nicht nur in Afrika. Da sollte es doch genügend Beispiele aus anderen Ländern geben, wie man als rohstoffreiches Land handlungsfähiger wird.
zum Beitrag18.06.2025 , 15:15 Uhr
Kann eigentlich keiner Merz den Unterschied zwischen einer privaten Stammtischrunde und einem professionellen Statement erklären? Wenn der so weiterredet und trumpelt macht er noch alle(s) um in rum fettig.
zum Beitrag18.06.2025 , 15:02 Uhr
Wer sagt, dass alle irgendwie, womöglich auch noch gleich „schuld“ an was auch immer sind? Aber es sind eben auch nicht nur arme „Unschuldige“ die es trifft. So wie in Gaza, wo leider immer noch ein paar Wahnsinnige dafür sorgen können, dass Nethanjahu sein Mantra weiter vor sich hertragen kann. Vielleicht sollte sich die hiesige Unterstützerszene auch mal „schämen“, nicht viel vehementer gegen die iranischen Hilfstruppen mit ihrem Israelvernichtungswahn agitiert zu haben.
zum Beitrag18.06.2025 , 14:48 Uhr
Eins muss man Erdogan lassen. Manchmal redet er auch von Dingen, mit denen er sich auskennt. So heute von „Staatsterror“ - allerdings leider mal wieder nicht vom selbst ,initiierten.
zum Beitrag18.06.2025 , 00:02 Uhr
So ist das wohl. Alle verfolgen ihre eigene Agenda. Auch die diversen Demonstrierenden. Sehr zweifelhaft, ob die wirklich etwas demokratischeres vor Ort auf die Kette bekommen würden. Oder auch nur, ob das im Iran überhaupt ernsthaft jemand wollte.
zum Beitrag17.06.2025 , 23:56 Uhr
Ist schon schräg, wenn wir weiter die Abwehr unterstützen, die erst durch unsere finanziellen Leistungen notwendig wurde.
zum Beitrag