Podcast „Couchreport“ : Was aus dem No-Beach-Body wurde
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Body Positivity kämpft dafür, dass alle Körper schön sind, wie sie sind. Doch wie radikal ist die Bewegung noch?
Das neue Jahr beginnt und viele nehmen sich vor, abzunehmen. Allerdings sagt das kaum noch eine*r, denn heutzutage wollen sich alle „einfach“ gesund ernähren, Sport treiben. Fit ist das neue schlank – und wer nicht schlank ist, gilt noch immer als nicht fit, als eine Person, die sich schlecht ernährt und faul ist.
Deshalb kämpft die Body Positivity-Bewegung dafür, dass alle Körper schön sind, wie sie sind. Egal, ob dick, Schwarz, behaart oder behindert. Doch unter dem Hashtag finden sich bei Instagram und TikTok mittlerweile fast nur noch Fotos von normschönen weißen Frauen, die Selbstliebe propagieren und Produkte verkaufen wollen. Revolution und Befreiung von Diskriminierung sieht anders aus.
Wenn eine Modemarke mit einem dicken Model wirbt, kommt Kritik daran entsprechend aus zwei Richtungen: einerseits aus der antikapitalistischen, feministischen Bewegung und gleichzeitig aber auch von den Menschen, die den Status quo aufrechterhalten wollen und dicken Hass fortschreiben, indem sie sagen, dick sein sei ungesund.
Im neuen taz-Podcast „Couchreport“ fragen wir uns: Ist die Bewegung eigentlich gescheitert oder hat sie vielleicht noch Potenzial? Im Podcast zu Gast ist Elisabeth Lechner. Sie ist Kulturwissenschaftlerin aus Wien, hat zu Body Positivität promoviert und dieses Jahr hat sie dann auch ein Buch zu dem Thema geschrieben: „Riot don't diet – Aufstand der widerspenstigen Körper“.
„Couchreport“, der taz-Podcast über Gesellschaft, Popkultur und Medien, immer monatlich auf taz.de, Spotify, Deezer und iTunes.
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