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Das Moderationsteam des Bundestalk der taz sitzt an einem Tisch.

Personalwechsel bei der CDU Ist die Kabinettsumbildung ein echter Neustart?

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Nach dem Rücktritt von Spahn wechselt Merz sein Personal aus. Wird die CDU jetzt weiblicher und weniger neoliberal? Und was heißt das für Schwarz-Rot?

Von einem entspannten Start in die parlamentarische Sommerpause kann bei der CDU keine Rede sein, so viel Trubel wie in den vergangenen Tagen gab es selten in einer Regierungspartei. Am vorigen Wochenende ist Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender der Union zurückgetreten und Bundeskanzler Friedrich Merz nutzt diesen Rücktritt für einen großen Personalumbau, und hofft angesichts mieser Umfragewerte auf einen Befreiungsschlag.

Bundeskanzleramtsminister Thorsten Frei, ein treuer Gefolgsmann von Merz, soll neuer Fraktionschef werden. Auf seinen Posten im Kanzleramt rückt Nina Warken, bislang Gesundheitsministerin. Zum ersten Mal wird eine Frau Kanzleramtschefin. Carsten Linnemann wird nun neuer Gesundheitsminister, ein Wirtschaftsliberaler – bei der Pharmaindustrie dürften angesichts dieser Personalie die Sektkorken knallen. Mit dem Wechsel von Linnemann wird der Posten der Ge­ne­ral­se­kre­tä­r:in frei. Als Kandidatin wird Franziska Hoppermann genannt, vom Sozialflügel der Partei, für CDU-Verhältnisse also links.

Bislang waren im Machtzirkel um Merz vor allem Männer, die politisch tickten wie er, wirtschaftsliberal und gesellschaftspolitisch konservativ. Wird die Partei jetzt weiblicher und weniger neoliberal? Und ist diese Personalrochade ein Neustart für die Regierungspartei und die schwarz-rote Koalition? Darüber diskutieren Ulrike Winkelmann, Chefredakteurin der taz, Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, und Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros, moderiert von Martina Mescher aus dem Politikteam der wochentaz.

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3 Kommentare

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  • "Als Kandidatin wird Franziska Hoppermann genannt, vom Sozialflügel der Partei, für CDU-Verhältnisse also links."



    Ist das Ironie? Links gibt's bei konservativ nur homöopathisch.



    Die Vorgeschichte:



    "CDU-Vorsitz: Röttgen tritt gegen Helge Braun und Friedrich Merz an – Hoppermann soll Frauenproblem lösen



    Als Generalsekretärin würde sie die Nachfolge von Paul Ziemiak antreten. Ziemiak, der im Wahlkampf mit Scholz-Attacken polternd aufgetreten war und immer wieder einen Lagerwahlkampf beschworen hatte, wird intern mitschuldig gemacht für das schlechte Abschneiden der Partei. Hoppermann wäre dabei auf dem Posten nicht die erste Frau. Vor ihr hatten bereits Noch-Verteidigungsministerin Annegret Krampf-Karrenbauer und die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel das Amt inne."



    Quelle:



    www.24hamburg.de/h...n-tn-91113072.html



    Jetzt hat sie den Schlüssel in der Hand gegen das Unions-Patriarchat...



    Der Erfolg bei den Landtagswahlen im Herbst ist die erste große Hürde, Linnemann ist hier jetzt aus dem Fokus.



    Die Medien haben jetzt neue Themen...

  • Der Rücktritt ist ein Witz. Solche Politiker wie Spahn und Konsorten gehören entlassen,, aber ohne weitere Bezüge, Abfindungen, Pensionsansprüche, Pöstchen usw.. Er hat D und uns Steuerzahlern schon mehr als genug geschadet!