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28.11.2025 , 22:09 Uhr
Geschlossene Hotels, geschlossene Schulen, Theaterbesucher und Bürger, dia aus Angst lieber das Haus nicht verlassen. Aber wovor und vor wem die alle Angst haben und wie begründet diese ist, das darf und wird nicht ausgesprochen werden. Stattdessen wird schon vorab das vorgesehene Opfer beschimpft und Schuldumkehr betrieben.
zum Beitrag27.11.2025 , 22:42 Uhr
> In sehr seltenen Fällen gilt die Erkrankung als Folge einer Corona-Impfung und heißt dann Post Vac. Die weit überwiegende Mehrheit aller Menschen in Deutschland ist sowohl geimpft als auch mindestens einmal infiziert/erkrankt gewesen. Wie will man da die Ursache extrahieren? Wichtig wäre der Vergleich und die Rate bei den ungeimpft Erkrankten. Aber wie sagte Christian Drosten mehrfach und regelmäßig in seinen hervorragenden Beiträgen im NDR Corona Podcast: "Immer wieder werde ich gefragt, warum ich fast ausschließlich mit britischen Zahlen argumentiere. Der Grund ist, Daten, die zu einer begründeten Maßnahmenentscheidung nötig wären, werden in Deutschland schlicht nicht erhoben." Dasselbe gilt offenbar auch hier.
zum Beitrag27.11.2025 , 22:00 Uhr
> vertritt er „die Interessen von 180.000 Familienunternehmen“. Ebenfalls nach eigenen Angaben hat er aber nur rund 6.500 Mitglieder. Würden Sie in gleicher Weise über die Mietervereine schreiben, die bei nur 1.2 Millionen Mitgliedern beanspruchen, die Interessen aller Mieter zu vertreten? Die größte Gruppe der Familienunternehmen sind Einmannbetriebe und die meisten haben unter 5 Mitarbeiter. Die haben gar nicht die Zeit und Muße für Tätigkeit in einem nicht steuersubventionierten Verband wie die von Ihnen aufgezählten Namen. > Auch die AfD inszeniert sich als Partei des kleinen Mannes, schützt aber vor allem Reichtum. Der fleißigste Mensch, den ich kenne, ist mein türkischer Fliesenleger. Längst im Rentenalter und mit kaputten Knien ist er zusammen mit einem seiner beiden Söhne noch immer voll im Einsatz. Er besitzt jetzt, nach einem langen Arbeitsleben mehrere Eigentumswohnungen und ist damit ein "Reicher". "Arm" sind arbeitsfähige Leistungsempfänger. Ich möchte eine Politik, die mehr für die "Reichen" tut.
zum Beitrag27.11.2025 , 07:46 Uhr
Der GBV ist eine aus Steuergeldern finanzierte (de facto) staatliche Behörde. Daraus resultieren parteiliche Neutralitätspflichten, gegen die Einstimmigkeit in der Sicht eines kleinen Leitungsgremiums nicht viel besagt. Siehe zu Büchern auch Heinrich Heine.
zum Beitrag26.11.2025 , 21:22 Uhr
Dasselbe denke ich jedes Jahr bei der Steuererklärung, gar nicht zu reden von der neu erfundenen Pflicht für Mieter (mit Etagenheizung), ihren Vermietern eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Wer zum Lesen einer Abrechnung mehr als eine Viertelstunde braucht, macht etwas verkehrt. Zugegeben, findet man eine Unstimmigkeit und muß der nachgehen, kann es auch einmal mehr werden und glatt eine ganze Stunde erreichen.
zum Beitrag26.11.2025 , 21:16 Uhr
Flüchtigkeitsfehler: 6, nicht 12.
zum Beitrag26.11.2025 , 16:09 Uhr
Eine Nebenkostenabrechnung erhalten oder erstellen fast alle hier Mitlesenden. Niemand braucht "echt viele Stunden" dafür. Wer schon damit solche Probleme hat, setzt seinen eigen Wert mit 100 €/h extrem hoch an und beweist nichts außer einer erheblichen Selbstüberschätzung. Mir wurde ein Lehrauftrag an der Universität mit 30 €/h vergütet. Die Vorbereitung, die die eigentliche Unterrichtszeit spürbar überschritt, war darin nicht enthalten. Und obwohl ich an der Philosophischen Fakultät unterrichtete, kann ich einen einfachen Dreisatz noch selbst und ohne KI lösen. Betrügerische und pflichtvergessene Vermieter gibt es leider tatsächlich alles andere andere als selten und ich helfe im Bekanntenkreis immer wieder dabei, Rechte durchzusetzen. Aber gerade die Taz schafft es jedes Mal, die wirklich ungeeignetesten Personen als Repräsentanten typischer Mieter vorzustellen.
zum Beitrag24.11.2025 , 12:10 Uhr
Das ist historisch falsch. Papiergeld und Bankguthaben sind Schuldscheine, Versprechen in der Zukunft zu bezahlen. Sie sind dasselbe wie die Unterschrift unter einen Kredit- oder Ratenvertrag beim Warenkauf. Wie diese ist diese Form von Geld unkontrolliert vermehrbar, das stimmt. Es funktioniert genau so lange, wie der Ausstellende als kreditwürdig gilt. Die resultierende Kehrseite ist ihre Fähigkeit, plötzlich und besonders schnell zusammenzubrechen.
zum Beitrag22.11.2025 , 21:12 Uhr
Der entscheidende Satz ist gut versteckt: "Falsch wäre es dagegen, mit den neuen Schulden laufende Ausgaben zu finanzieren." Er steht im Konjunktiv, dabei ist es genau das, was nachweislich mit dem Geld zum weit überwiegenden Teil gemacht wird. Damit werden alle folgenden und in sich durchaus richtigen Überlegungen über die Wirkung sinnvoller Investitionen hinfällig.
zum Beitrag21.11.2025 , 19:11 Uhr
Ich nutze tatsächlich keine "sozialen" "Medien" und besuche MacD höchstens in fremden Städten, wenn alles andere zu hat oder viel teurer wäre. Das ist aber nicht der Punkt. Ich habe nichts gegen die meisten Drogen und andere Laster -- wenn es in Maßen und ab und zu vorkommt. Jeden Tag exzessiv ist ein schlechtes Zeichen -- in allem, selbst dem an sich Guten.
zum Beitrag20.11.2025 , 22:49 Uhr
Viel anders läse sich der Text einer "functioning" Alkoholikerin, Kokainabhängigen oder Spielsüchtigen auch nicht. Und allen gemeinsam ist die fehlende Bereitschaft, die Parallele zu sehen. "Ja, das gibt es, aber ich bin nicht so." Das einzige, das nach übereinstimmenden Berichten hilft, ist der kalte, vollständige und dauerhafte Entzug. Keiner schafft das allein.
zum Beitrag19.11.2025 , 08:11 Uhr
Die Gründerväter, die Grundrechte in die Verfassungen schrieben, wußten es noch: Grundrechte sind immer Abwehrrechte gegen Übergriffe des (eigenen!) Staates. All das Geklingel um die USA scheint mir reine Ablenkung um die eigentliche fast völlige Überwachung des Lebenswandels in all seinen Details zu verschleiern.
zum Beitrag16.11.2025 , 22:41 Uhr
Obwohl ich gefühlsmäßig die Einschätzung des Artikels völlig teile, geht er am Thema vorbei. Die Frage ist nicht die nach dem Verkauf sondern dem privaten Besitz außerhalb der Familien der Angehörigen überhaupt. Dieselben Vorbehalte treffen zahlreiche Sammelgebiete. Als Lord Elgin auf die Athener Akropolis kam, waren Arbeiter gerade damit beschäftigt, allen Marmor, den sie fanden, klein zu schlagen und in Kalköfen zu brennen. Erst er erkannte den Wert der Friese. Heute stehen im Athener Museum nebeneinander in Griechenland verbliebene Originale und Gipsabgüsse aus London. Erstere sind bis zur völligen Unkenntlichkeit verwittert und erodiert, letztere strahlen in ursprünglicher Schönheit. Etliche koloniale Raubkunststücke aus der Südsee, über deren Restitution verhandelt wird, existieren nur wegen der deutschen Sammler. Ohne die gäbe es sie lange nicht mehr, niemand hielt sie in den Ursprungsländern vor 150 Jahren für dauerhaft erhaltenswert. Sehr vieles, das wir in Museen finden und das die Wissenschaft auswerten kann, gäbe es ohne Sammler nicht. Das gilt auch für zahlreiche Dokumente aus jüngerer Vergangenheit, die heute der Geschichtswissenschaft wertvolle Quellen liefern.
zum Beitrag16.11.2025 , 18:41 Uhr
Es gibt schon Gründe, warum Gesetze auf keinen Fall weit genug gehen dürfen, um meine Daten tatsächlich zu schützen. Die kommerzielle Verwertung ist dabei zwar sehr lästig aber meine kleinste Sorge. Welchen Zweck erfüllen die Zwänge zu "smarten" Zählern? Wenn ich Zwischenwerte wissen möchte, gehe ich hin und lese die ab. Dafür brauche ich keine Stasi in der Cloud. Die Energieversorger, beide Wärme und Strom, brauchen das nicht. Für deren Planung und Regelung reichen Daten auf Straßenebene, Häuser oder gar einzelne Wohnungen sind irrelevant. Für sie sind diese aufgezwungenen Erfassungen nur Aufwand, Kosten und lästige Mehrarbeit. Wer also hat ein Interesse daran, eventuell bei Bedarf auf meinen detaillierten Lebenswandel im Viertelstundentakt zuzugreifen, und gleichzeitig die Macht zur Gesetzgebung? Grundrechte sind nicht ohne Grund ausnahmslos als Abwehrrechte gegen den Staat erdacht und formuliert worden.
zum Beitrag13.11.2025 , 09:43 Uhr
Gesetze spielen also keine Rolle, das Einhalten von Vorgaben auch nicht. Ob das von Träumern Angepriesene wirklich tut, was es soll, ist auch egal, es wird gepusht und mit den Steuern anderer Leute gefördert. Danke, daß auch Sie das so klar aussprechen und zugeben.
zum Beitrag12.11.2025 , 23:13 Uhr
Was hat das Amt eines deutschen Bundespräsidenten mit einem französischen Algerier in Algerien zu tun? Insbesondere was treibt einen Präsidenten, der für sechs von Terroristen verschleppte Deutsche zwei Jahre lang nichts, aber auch wirklich rein gar nichts getan hat? Nicht daß Herr Sansal es nicht verdient hätte, aber das gilt für Millionen anderer in aller Welt auch, um die Herr Steinmeier sich nicht kümmert.
zum Beitrag12.11.2025 , 20:10 Uhr
Was für Ersatzbrennstoffe? Wie kommen Sie auf solche seltsamen Ideen. Heizöl ist ein realer heute verfügbarer Brennstoff und die Reduktion um 65 % ist eine Forderung des Gesetzgebers. Eine Heizung, dies das nicht erfüllt, darf heute nicht neu verbaut werden.
zum Beitrag12.11.2025 , 20:07 Uhr
Ich mache gar keine Annahme, das ist gerade der Punkt. Ich vergleiche heute verbaute Alternativen auf der Basis echter Meßwerte miteinander und mit gesetzlichen Vorgaben. Annahmen aus dem Schlaraffenland überlasse ich den Träumern.
zum Beitrag12.11.2025 , 13:03 Uhr
Sie haben das Argument nicht verstanden. Ich halte die "Förderungen" der zentralstaatlich gelenkten Zuteilungswirtschaft für grundfalsch, aber wenn schon, dann wäre es so wirklich besser.
zum Beitrag11.11.2025 , 15:57 Uhr
Sicher geht das einfacher -- zu Lasten der Nachbarn, die dem Lärm dann ausgesetzt sind. Mir gegenüber steht ein öffentliches Gebäude, an dem ein Ventilator defekt war und wirklichen Radau veranstaltet hat. Es dauerte über ein Jahr, bis das endlich behoben wurde. Dazu warte ich auf echte gemessene Jahresarbeitszahlen einer solchen Nachrüstung. Wir haben hier knapp über vier, für Warmwasser unter drei, aber das ist ein Neubau mit Bodensonden und Fußbodenheizung. Bisher kenne ich nur Prospektangaben aus der Werbung.
zum Beitrag11.11.2025 , 13:07 Uhr
> Sobald 100% erneuerbare Energien dabei sind, werden Und sobald 100 % allen gehandelten Brennstoffes zu 100 % emissionsfrei synthetisch sind, stellt sich die Frage nicht mehr. Das Gesetz gilt aber in der realen Welt von heute. > die selben Verteilungsverluste wie eine zentrale Ölheizung Völlig richtig. Deshalb war die Frage der dezentralen Etagenheizungen auch ein neues Thema in einem deutlich abgesetzten neuen Absatz. In gut isolierten Neubauten ist heute oft der Warmwasser- größer als der Heizungsanteil. Da fallen die mehr als 50 % Zirkulationsverlust (mehrfach bestätigter Meßwert aus etlichen unabhängigen Gebäuden) erheblich ins Gewicht. Die deutlich schlechtere Arbeitszahl für die 60 °C (Mindestwert, Legionellen) beim Warmwasser auch.
zum Beitrag11.11.2025 , 11:19 Uhr
Verstehe ich nicht. Ich betrachte als Ausgangswert eine zu 100 % fossile Ölheizung wie sie zu tausenden verbaut sind und in vielen Fällen seit mehr als zwei Jahrzehnten zuverlässig, wartungsarm und störungsfrei ihren Dienst tun. Von da aus verlangt der Gesetzgeber, mindestens 65 % Fossilanteil wegzusparen und öffnet damit angeblich Alternativen zur Wärmepumpe. Ich frage nur, ob die als kompromißloses Ideal gepriesene Pumpe dieses Ziel selbst erfüllt. Tut sie nicht und darf deshalb laut Gesetz nicht eingebaut werden. Und nu? Man darf halt nicht genauer hinsehen und vor allem nie nachrechnen, dann paßt es mit der neuen Welt.
zum Beitrag10.11.2025 , 20:51 Uhr
Bevor man anfängt, über Zwänge, Zuschüsse und Förderungen zu streiten, sollte man erst einmal prüfen, ob überhaupt eine Verbesserung erzielt wird. Eine Ölheizung hat laut Verordnung (und nachgerechnet stimmt der Wert) 266 g/kWh CO2. "65 % nichtfossil" ist schwierig zu definieren und nachzuweisen. Lesen wir es als "Reduktion auf ein Drittel der CO2-Emission", also 89 g/kWh. Tut die Wärmepumpe das? Gemäß Agora Energiewende betrug die mittlere Emission pro kWh Strom in der letzten Heizperiode (Oktober bis April) 400 g (an den letzten beiden Tagen waren es 650 g/kWh, die niedrigeren Werte im Sommer interessieren hier nicht). Eine Wärmepumpe mit Arbeitszahl 3 macht aus einer kWh Strom 3 kWh Wärme. Das sind dann auf die Wärme bezogen 133 g/kWh, Ziel klar verfehlt. Auch bei Arbeitszahl 4, die mit Nachrüstungen am Altbau kaum je erreicht wird, sind es noch 100 g/kWh. Das war's dann mit der Emissionsfreiheit. Übrigens wurde hier Öl angesetzt. Bei Gas sind es nur 200 g/kWh. Eine dezentrale Gasetagenheizung sitzt nahezu verlustfrei direkt am Verbraucher. Die zentrale Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus und erst recht Fernwärme haben erhebliche Verteilungsverluste.
zum Beitrag10.11.2025 , 20:27 Uhr
> Das ist Gift für Investitionsentscheidungen Wieso eigentlich? Wenn eine neue Technik objektiv besser ist und Geld spart und wenn außerdem die Alternativen durch eine CO2-Steuer verteuert und das Gewünschte durch günstigere Sondertarife beim Strom weiter verbilligt wird -- dann sollte es sich doch eigentlich von selbst rechnen. Geht es aber aber der anderen Seite nur um "Staatsknete abgreifen" und wird es ohne Fördermittel aus den Steuern anderer Leute unattraktiv, dann sollte man schon hinterfragen, ob allen Anpreisungen aus der Werbung vorbehaltslos geglaubt werden soll.
zum Beitrag10.11.2025 , 13:25 Uhr
Australien hat keine Nachbarn, die zur Netzrettung gegen nicht kleine Gebühr die Entsorgung zu übernehmen bereit sind.
zum Beitrag09.11.2025 , 11:28 Uhr
Eine so ungeheuer detailreiche Rechnung kann nur stimmen, wenn sie vollständig ist. Vollständigkeit ist hier aber ganz sicher auch nicht annähernd erreichbar. Eine anderer Zugang dagegen ist zwar nur in der Größenordnung grob geschätzt, dafür aber prinzipbedingt vollständig. Die Herstellungskosten eines Autos oder beliebigen andern Industrieproduktes bestehen fast ausschließlich aus Rohstoff und Energie, Handarbeit spielt so gut wie keine Rolle. Beides wird in industriellem Maßstab günstig eingekauft. Im Gegensatz dazu ist keine andere Endenergieform so hoch besteuert und mit Gebühren belastet wie Antriebstreibstoff. Wenn also ein Elektroauto -- ohne Subventionen und Förderungen gerechnet! -- kein Geld spart, dann spart es sehr sicher auch keine Rohstoffe und keine Emissionen. Ich habe in zehn Jahren Autonutzung knapp über 4000 Euro für Kraftstoff bezahlt und das Doppelte für den Neukauf. Gut, ich bin ein Wenigfahrer, aber genau mein Profil ist das, wofür die Vorteile des Elektroantriebs besonders propagiert werden. Für Vielfahrer auf der Langstrecke ist er ohnehin nicht geeignet.
zum Beitrag08.11.2025 , 21:23 Uhr
Auch wenn's schwer fällt, da müssen Sie halt statt nur Überschrift und Bildgucken ein einziges Mal bis zum Ende lesen. Der Autor benennt klar, wes Geistes Kind hier gewählt wurde, nicht trotz sondern gerade wegen eben dieser Haltung.
zum Beitrag08.11.2025 , 13:07 Uhr
Es ist natürlich wie so oft in letzten Absätzen versteckt, aber das wesentliche über Mamdani steht in der Taz wenigstens überhaupt. Mehr muß ich nicht wissen. Auch vor dem Konzertbeginn des Israel Philharmonic Orchestra bestimmten hier in Köln wieder die "wie sind mehr", seine Wählerschaft, das Straßenbild und die Geräuschkulisse und verwandelten den Zugang der Besucher in einen Spießrutenlauf.
zum Beitrag05.11.2025 , 20:58 Uhr
Noch Dietrich Bonhoeffer wurde zu Hause unterrichtet. Der Wandel von der Schulpflicht zur Pflicht in die staatlich geführte Schule entstammt der Nachfolgeregierung.
zum Beitrag04.11.2025 , 18:22 Uhr
Richtig. Genau da liegen (u.a.) die Engpässe. Smartphones und Einwegwaren reichen für alle.
zum Beitrag04.11.2025 , 18:19 Uhr
Eben gerade nicht. Das Ziel ist die generelle Bargeldabschaffung und das lückenlose, personalisierte Protokoll aller Zahlungsvorgänge. Die obdachlosen Zahlungsempfänger sind unbeabsichtigter Kollateralschaden, der um des großen Ziels willen in Kauf genommen wird. Wenn ich für die Schnorrer eine oder mehrere Rolle Münzen brauche, muß ich in meine kontoführende Bankfiliale in (historisch bedingt) einer anderen Stradt fahren. Geld wechseln geht nirgends, nicht einmal Abheben vom eigenen Konto. Der vorgeschobene Grund ist Geldwäsche -- in kleinen Münzen, klar, den Dummen kann man als Berufspolitiker ja alles erzählen.
zum Beitrag03.11.2025 , 20:26 Uhr
Wieso muß ich eigentlich erst obdachlos werden mit so desolaten Finanzen, daß keine Bank mir ein Konto zu führen bereit ist, bevor irgendjemand sich für mein Recht einsetzt, Geld -- die offizielle Landeswährung -- als Zahlungsmittel benutzen zu dürfen?
zum Beitrag03.11.2025 , 17:48 Uhr
Das Problem ist nicht eine sinkende Bevölkerungszahl. Dünn besiedelte Länder können sehr glücklich sein und die absolute Bevölkerung z.B. Deutschlands wäre auch nach einer Halbierung noch groß -- groß genug für Spitzenforschung, hochrangige Universitäten, Spitzenmedizin und anderes, das eine Mindestgröße voraussetzt. Das Problem ist ein wachsendes Mißverhältnis zwischen Leistungsbedürftigen und Leistungserbringern. Zuwanderung kann im Prinzip helfen, aber NUR dann, wenn eben dieses Verhältnis unter den Zuwanderern günstiger ausfällt als unter den Eingesessenen. Wenn nicht, dann helfen sie nicht und verschlimmern die Lage nur.
zum Beitrag29.10.2025 , 18:31 Uhr
"Sie nutzt Lösungsansätze, die bereits vorliegen, aber nicht umgesetzt werden" und "sie müssen nicht mehr in Kommissionen bewertet, sondern können zur Beschlussfassung aufgesetzt werden." Das ist die Lage. Was im Blick darauf an der Frage "warum kriegt es diese Regierung nicht hin? Vielleicht weil sie gar nicht will?" grundfalsch sein soll, verrät Herr Dahmen nicht. Er behauptet es einfach.
zum Beitrag27.10.2025 , 22:32 Uhr
Haben wir das nicht längst? Meines Wissens enthalten die günstigeren Wärmepumpentarife allesamt einen Passus, nach dem der Versorger sie bei Bedarf stundenweise abschalten darf. Mit Viertelstundenpreisen kann man das alles weit komplexer, aufwendiger, anfälliger und teurer machen, substanziell mehr Effekt bieten sie nicht. > wünscht sich die Branchenlobby zudem eine Senkung der Strompreise um fünf Cent je Kilowattstunde Reicht die massive künstliche Verteuerung des Gases noch nicht? Ist wirklich noch eine weitere marktverzerrende und alle belastende Subvention nötig, um das ideologisch vorgegeben Ziel zu erreichen? Wenn eine technische Neuerung wirklich besser ist, braucht sie das alles nicht. Für manche, nicht einmal billige Sachen stellen sich Menschen morgens um drei in der Schlange an. Wollen wir wirklich immer weiter Politiker wählen, für die wir eine Schafherde sind, die von Hütehunden in die gewünschte Richtung getrieben werden muß?
zum Beitrag27.10.2025 , 13:59 Uhr
> Der Zinseszinseffekt geht auf lange Frist ziemlich ab. Ja, vor allem, wenn Zinsen unterhalb der Inflationsrate auch noch besteuert werden.
zum Beitrag27.10.2025 , 13:56 Uhr
Wie so oft ist hier die Richtung der Kausalität schwer feststellbar. Die Teetollerbewegung hatte gerade in armen Bergbauregionen Zulauf. Ihre Anhänger waren hinterher immer noch so arm und so geringverdienend wie vorher, es ging ihnen und ihren Kindern aber deutlich besser.
zum Beitrag26.10.2025 , 23:20 Uhr
Es mag sein, daß sich Preise und Niedriglöhne im Anstieg halbwegs ausgleichen. Für Ersparnisse und Schulden gilt das definitiv nicht. Schon als Kind habe ich von meinem Vater gelernt: "Arme Leute haben Ersparnisse, reiche Leute haben Sachwerte und (Geld-)Schulden." Damit ist klar, wer von Inflation profitiert und zu wessen Lasten. Inflation passiert nicht einfach, die wird gemacht. Der mit Abstand größte Schuldner ist der Staat. Er versucht, sich aus seiner Verschuldung heraus zu inflationieren und er allein hat die Macht dazu. 1924 fangen wir mit leerer Tafel dann wieder neu an.
zum Beitrag24.10.2025 , 11:42 Uhr
Richtig. Häufige, fast tägliche Fahrten mittlerer Länge passen optimal. Das ist nicht der typische E-Auto-Kauf und wenn entfällt meist die Lademöglichkeit tagsüber und die von Ihnen genannte Synergie fällt weg.
zum Beitrag23.10.2025 , 23:10 Uhr
> Man muss Russlands militärische Angriffskapazitäten militärisch ausschalten, dann ist Ruhe. Atomschlag jetzt! Etwas anderes kann kaum gemeint sein. Schon 1981 in Bonn hatte ich als Vertreter der christlichen Jugend ein komisches Gefühl dabei, neben Linken zu stehen. Es hat mich nicht getrogen. Wer Stalin und Mao nachfolgt, der hat es mit dem Frieden noch nie erst gemeint, und irgendwann fällt die Maske. Eben deshalb mußten in den letzten beiden Jahren die Paliaufmärsche ja auch regelmäßig mit großem Polizeiaufgebot vor Überfällen durch Mahnwachen für israelische Geiseln geschützt werden.
zum Beitrag23.10.2025 , 21:58 Uhr
Eben. Genau was "Fragesteller" sagt. Eine elektrische kWh entspricht sowohl in der Erzeugung im Kraftwerk als auch in der Nutzung mit z.B. Wärmepumpe oder als Antrieb drei kWh Brennstoff. Ein Liter Benzin sind rund 9 kWh, damit kommen drei auf 33 Cent Steuer pro Äquivalent zu einer kWh Strom, also das dreifache.
zum Beitrag23.10.2025 , 21:48 Uhr
> dass es am einfachsten wird, wenn wir auch das Auto-Detox schon mal parallel anlaufen lassen. Richtig. In mehr als zehn Jahren habe ich insgesamt 4000 € für Kraftstoff ausgegeben. Je weniger ich fahre, desto unwichtiger wird dessen Preis und desto geringer meine Neigung, die Fixkosten, also den Kaufpreis hochzutreiben.
zum Beitrag23.10.2025 , 21:45 Uhr
> Bei E-Autos wurde bewusst und mit viel Geld Angst unters Volk gebracht Meinen Sie das: taz.de/!6116960/
zum Beitrag23.10.2025 , 21:42 Uhr
Komische Nachbarn haben Sie. Hier ging der Gestattungsantrag problemlos durch. Mühsamer ist es, bis alle Interessenten mal in die Pötte kommen. Mir ist eine Wallbox viel zu teuer, aber wenn wir uns die Grundkosten teilen (Anfahrt, Wanddurchbruch), dann kommt endlich meine Steckdose mit auch 11 kW.
zum Beitrag23.10.2025 , 21:33 Uhr
> E-Gelenkbusse können je nach Modell und Ausstattung zwischen 100 und 160 Fahrgäste aufnehmen. Stimmt. Manchmal sitzen sitzen trotzdem nur einer oder fünf drin -- ist das dann besser als beim Fünfsitzer? Ich fahre auch öfter mal allein mit dem großen Kombi, immer dann, wenn etwas zu transportieren ist, was ich in der Bahn nicht schleppen wollte oder könnte. Sonst ist es mit allein wegen der Parkerei am Ziel viel zu unbequem.
zum Beitrag23.10.2025 , 21:25 Uhr
Ja und? Fast jede Gehaltserhöhung bei ÖRR Vorständen betrifft auch Kinder. Die Enden von Saddam Hussein, Muammar al-Gaddafi und Nicolae Ceausescu betrafen auch deren Kinder. Das ist so und gilt für Ihre und meine Kinder auch. Meine Tochter besitzt manchen anderen gegenüber unbestreitbare Vorteile in der finanziellen Sicherheit. Sehr viel größer und wichtiger ist demgegenüber alles, was sie an Liebe zur und Förderung in der Bildung und Wissenschaft mitbekam. Kinder, denen das fehlt, tun mir unabhängig vom oft recht guten finanziellen Hintergrund wirklich leid. Alle totalitären Regime versuchten fast als erstes die Familien zu zerstören und abzuschaffen. Mit deren Erfolg entfiele auch diese Beziehung. Ist das hier gewollt?
zum Beitrag22.10.2025 , 20:36 Uhr
Zwei interessante Ideen. Einmal wird an der Art der angedachten Wallboxförderung besonders deutlich, wie bei Waren aller Art der Markt durch eine zentrale staatliche Zuteilungswirtschaft abgelöst werden soll. Der zweite Vorschlag geht in dieselbe Richtung. Parkraum ist in der Stadt knapp und teuer. Für das Feigenblatt einer halben Stunde Laden soll man eine ganze Nacht kostenlos parken dürfen und dabei noch gleich die Investition in die teure Ladesäule in dieser Nacht für alle anderen entwerten.
zum Beitrag21.10.2025 , 17:22 Uhr
Maus ist Glotze und gerade Quarks ist das Negativbeispiel.
zum Beitrag21.10.2025 , 10:33 Uhr
Ich höre aus Gründen fast nur noch BBC. Dort wurde die Rundfunkgebühr 1972 abgeschafft, hier wurde sie 2013 verdreifacht. Ich war einmal ein Anhänger und Befürworter des ÖRR. Damals gab es gute Hörspiele sowie gute Kinder- und Sachprogramme.
zum Beitrag20.10.2025 , 10:05 Uhr
Natürlich ist es sinnvoll "kleine billige Teile" zu tauschen, wer wollte das bezweifeln. Nicht sinnvoll ist es, für einen alten, weitgehend verschlissenen Akku mit einen einzigen kleinen billigen Neuteil ein Drittel des Preises eines komplett neuen mit sechs Monaten Gewährleistung und mehreren Jahren Garantie zu bezahlen.
zum Beitrag19.10.2025 , 19:49 Uhr
Für eine Elektroanlage braucht man die Kompetenz eines Elektrikers. Was soll daran besonders sein? Daß die Anlage in einer Blechkiste auf Rädern verbaut wurde, ändert am Grundsatz gar nichts.
zum Beitrag19.10.2025 , 19:47 Uhr
Industrielle Energie und Rohstoffe werden subventioniert und nichts ist mit derart hohen und abschreckenden Strafsteuern belegt wie menschliche Arbeit. Die Idee der ökologischen Steuerreform war, aufkommensneutral die Besteuerungsgrundlage zu verschieben. In den Händen linker Regierungen (einschließlich Merkel) wurde daraus eine zusätzliche Mehreinnahme und weiter Aufblähung der Staatsquote.
zum Beitrag18.10.2025 , 18:57 Uhr
> Sie tauschen im Zweifel den ganzen Antriebsstrang aus So wie es da steht, klingt das nach Neuteil und Wegschmeißen. Was ist aus Austauschteilen geworden? Bei extrem präzise justiertem Zusammenbau ist ein Zerlegen in der Werkstatt oft wenig ratsam. Ein Austauschmotor, -getriebe, -lichtmaschine hat alle Verschleißteile erneuert oder überarbeitet und ist in vieler Hinsicht neuwertig, manchmal besser. > tauschen mitunter nur eine einzige Zelle aus. [...] „Dadurch kommen wir am Ende auf ein Drittel des Preises“, Ein Frühausfall in den ersten sechs Monaten wird das kaum sein, der fiele in die Gewährleistung. Fast alle der weit über 1000 Zellen bleiben also deutlich verschlissen mit erheblich verminderter Restlebensdauer. Nur eine ist neu. Und dafür ein Drittel des Preises für ein Neuteil mit Garantie? Da scheint es mir weit sinnvoller den defekten Akkublock zu einem angemessenen Restpreis an einen der Spezialisten für Zweitnutzung zu verkaufen. Früher konnte fast jeder mit einer rechten Hand sein Auto noch selbst reparieren.
zum Beitrag18.10.2025 , 10:37 Uhr
Wie der Blick auf die deutschen Diktaturen zeigt, folgt gerade der Berufsstand der Lehrer besonders geschmeidig der jeweiligen Macht. Deshalb noch einmal meine Frage von oben: Bleibt Ihre Haltung zur Frage der legitimen Entscheidungsbefugnis auch nach einem Macht- und Regierungswechsel dieselbe?
zum Beitrag15.10.2025 , 16:30 Uhr
Für die Anerkennungsfähigkeit eines Praktikums gibt es objektive, formale Kriterien. Das Anlegen der persönlichen politischen Vorlieben eines Schuldirektors ist reine Willkür. Wollen wir lieber in einem Rechtsstaat leben oder unter der Willkür der Mächtigen? Und änderte sich diese Vorliebe nach einem Machtwechsel oder bliebe sie gleich?
zum Beitrag15.10.2025 , 13:03 Uhr
Die Stadt? Hat die denn etwas außer Schulden? Sie meinen vermutlich den Steuerzahler. Einem sehr großen Anteil der Wahlberechtigten, die ohnehin keine Nettosteuerzahler sind, kann es also vollkommen egal sein.
zum Beitrag14.10.2025 , 09:40 Uhr
Es gibt ja den Wahlomat und hier in NRW kürzlich auch einen "Lokalomat" mit oft klarem Ergebnis. Der wertet zwar nur Programme und Versprechen aus und von den Parteien mit Regierungsvergangenheit lehrt uns die Erfahrung, was die wert sind, aber vielleicht doch etwas mehr als gar nichts.
zum Beitrag13.10.2025 , 21:08 Uhr
Die Einheitslisten der Nationalen Front sind ein lange bekanntes und bewährtes Verfahren. Unter den älteren der deutschen Berufspolitiker finden sich noch etliche, die über praktische Erfahrung mit der Umsetzung verfügen.
zum Beitrag12.10.2025 , 20:35 Uhr
"weil er derjenige ist, der sein Fortführen überhaupt möglich gemacht hat" Eine starke Behauptung. Wer war bei Kriegsbeginn am 7. Oktober 2023 und noch lange danach amerikanischer Präsident? Trumps Amtseinführung war im letzten Drittel Ende Januar 2025. Natürlich, ein Kriegsende direkt am 21. Januar wäre ein toller Erfolg gewesen, aber außerhalb von Superhelden und Comicheften? Das Ändern der eingefahrenen Politik einer riesigen Verwaltung braucht nun einmal Zeit. Wir alle wünschen uns, es wäre noch schneller gegangen, aber auch so ist es sein Erfolg, den mit Blick auf die Nahostpolitik der letzten 32 Jahre (kurz unterbrochen 2017-21) wohl kein anderer erreicht hätte.
zum Beitrag12.10.2025 , 14:46 Uhr
Ist das derselbe Aufmarsch, von dem an anderer Stelle berichtet wird: "Die Lage eskalierte teilweise – insgesamt 36 Menschen mussten die Polizei vorläufigen Angaben zufolge festnehmen." und "Zahlreiche Menschen schrien dabei anti-israelische Parolen oder waren – Kämpfern der Terrormiliz Hamas nachempfunden – vermummt."
zum Beitrag10.10.2025 , 21:29 Uhr
Keine aktuelle. Anfangs stand der Vorwurf im Raum, "Bioenergie" sei ein Verlustgeschäft. Dann wurde glaubhaft vorgerechnet, das sei keineswegs der Fall. Von damals habe ich noch die Größenordnung der Zahlen im Kopf. Das gilt natürlich nur für den hochsubventionierten Energiepflanzenanbau. Die Umwandlung teils recht problematischer Reststoffe in hochwertigen Dünger mit Biogas als Nebenprodukt ist eine hervorragende Sache. Sie stellt aber nur einen kleinen Anteil und wurde durch die Subventionen völlig pervertiert.
zum Beitrag09.10.2025 , 18:51 Uhr
Dann kennen Sie andere Linke als ich. Oder Sie meinen einfach die zahlreichen Mitläufer, die dem Zeitgeist nachrennen und auf die glatte Fassade hereinfallen. Sehr oft auch einfach nur, weil Angepaßtsein im Beruf und Alltag die wenigsten Schwierigkeiten bereitet und das geringste eigene Denken erfordert.
zum Beitrag09.10.2025 , 12:57 Uhr
Bei einem Zitat stünde "habe", nicht "hat". Es ist eine Sachaussage der Redaktion.
zum Beitrag09.10.2025 , 12:40 Uhr
Wichtiger noch als die Methanemission ist die von Kohlendioxid. Für die Energieproduktion werden größere Anteile der Pflanze verwendet als für Lebensmittel. Die Bilanz ist dort tatsächlich leicht positiv, es steckt mehr Energie in der Pflanze, als beim Anbau fossil aufgewendet wurde. Mehr ja, aber nur wenig mehr. 80 bis 90 % der "emissionsfreien" Energie wurden vorher an anderer Stelle zusätzlich verbraucht, nur ein Zehntel bis ein Fünftel bleibt netto übrig. Daneben sind Maismonokulturen ohne Grenzwerte für Düngung und Pflanzenschutz, da keine Lebensmittel, so ziemlich das schädigendste, das man dem Boden antun kann. Die weltweite Bodenzerstörung dürfte unser wichtigstes und schwerstwiegendes derzeitiges Umwelt- und Zukunftsproblem bilden.
zum Beitrag08.10.2025 , 15:34 Uhr
Leider ist es genau umgekehrt. Die Taqqiya kann genau dann aufgegeben werden, wenn die Machtergreifung gelungen ist. "Wir sind mehr" war gerade auch gestern nur zu deutlich sichtbar.
zum Beitrag07.10.2025 , 22:07 Uhr
Der ganze Artikel läßt sich fast ohne Informationsverlust auf zwei seiner Sätze zusammenfassen: "Ohne Staatsgeld kommt der Wasserstoff also nicht in den Markt." und "Die Projektentwickler vor Ort machen sich keine Sorgen." (zitiert nach der Druckfassung)
zum Beitrag06.10.2025 , 16:09 Uhr
Die Steuern für die Emissionen und andere Folgen des Betriebes von Fahrzeugen werden mit der Besteuerung des Kraftstoffes erhoben. Vielfahrer zahlen mehr und Wenigfahrer weniger. Auch der Einfluß der Fahrweise auf die Klimagasemission wird direkt und proportional erfaßt. Die pauschale Fahrzeugsteuer deckt vor allem die Kosten des stehenden Fahrzeuges und die sind bei Elektroautos keineswegs niedriger. Wenn man die Kosten von Ladestationen und den Platzverbrauch für Ladeplätze mitrechnet, sind sie sogar erheblich höher. Die Steuerbefreiung ist nichts als eine weitere Subvention von unten nach oben, von den Ärmeren zu den Wohlhabenden.
zum Beitrag05.10.2025 , 20:13 Uhr
Ich betreibe meine Balkonanlage (1,05 kWp) vor allem zur Gewinnung zuverlässiger eigener Meßwerte. Die beiden Sätze "Weil Netzgebühren und andere Abgaben entfallen, ist der Strom günstig." und "sind der Studie zufolge [...] mehr dynamische Stromtarife erforderlich" sind jeder für sich richtig. Sie passen aber schlecht zusammen. Obwohl ich das Netz in beide Richtungen und deutlich intensiver nutze, als Kunden ohne Erzeugung, beteilige ich mich an den Kosten kaum und lasse andere zahlen. Ich erzeuge Strom zum größten Teil dann, wenn sein Wert null oder negativ ist, und spare trotzdem dabei den vollen Festpreis. Dafür kaufe ich vor allem dann, wenn der Einkauf meinen Versorger besonders teuer kommt, und bezahle nur den rund um die Uhr gleichen Festpreis dafür. Das gibt nach dem steuerfreien Kauf eine nette Rendite. Dynamische Tarife sind klar unabdingbar, sie machen aber nicht nur mein Geschäftsmodell kaputt. Ich kann damit gut leben, aber alle, die zwar vom Klima schwadronieren in Wirklichkeit aber nur ihren Strom gern von anderen bezahlen lassen wollen, werden aufschreien.
zum Beitrag03.10.2025 , 20:13 Uhr
Gab es in der DDR auch den unseligen Zwang zur Bauchlage? Ich erinnere mich bis heute an den totalitären Furor mit dem in Elternkursen jede Rückenlage verteufelt wurde. Bis heute hat sich kein Vertreter im Namen des medizinischen Establishments für die hunderte unnötig gestorbenen Kinder entschuldigt. Und bis heute leide ich, obwohl meine Tochter es überlebt hat, unter meinem schlechten Gewissen. Bevor sie sich selbst umdrehen konnte, war sie mir ausgeliefert, aber sie hat sich mit aller Kraft gegen die Bauchlage gewehrt und mich ihr Leiden darunter deutlich spüren lassen. Ich habe mich der damaligen Propagandamacht gebeugt und ich habe mitgemacht -- so viele andere Eltern auch. Wie sich heute die fühlen, deren Kinder nicht überlebt haben, möchte ich mir nicht vorstellen.
zum Beitrag03.10.2025 , 19:47 Uhr
> Die Unabhängigkeitserklärung Israels hat keine Grenzen des Staates definiert, Wozu auch? Es ging um den Rest des britischen Mandatsgebietes nach der Abspaltung von Transjordanien. Dieses Gebiet hatte bereits vollkommen klar definierte und anerkannte Grenzen. Eine weitere Aufteilung wurde 1947 zwar angedacht aber verworfen, sie fand nicht statt.
zum Beitrag01.10.2025 , 15:52 Uhr
Der Teilungsvorschlag 1947 wurde von allen Teilnehmern auf der arabischen Seite geschlossen abgelehnt. Die Unabhängigkeitserklärung 1948 galt für ganz Israel bis zum Jordan. Der größere Teil des britischen Mandatsgebietes war als zu großem Teil palästinensisches Transjordanien schon vorher abgetrennt worden. Die Besetzung durch Jordanien war das Ergebnis eines klar völkerrechtswidrigen Angriffs- und Eroberungskrieges über eine anerkannte internationale Staatsgrenze. 1967 wurden Judäa und Samaria nicht besetzt sondern befreit. Die vollständige Vertreibung eines ganzen alteingesessenen Bevölkerungsteils gab es wirklich. Sie betraf von 1948 bis 1967 alle Juden im widerrechtlich besetzten Gebiet.
zum Beitrag30.09.2025 , 21:28 Uhr
Der Überschrift kann ich mich völlig anschließen. Aber, welcher Krieg genau und wann hat er begonnen? Seit wenigstens zwanzig Jahren weiß jeder Israeli jederzeit und überall, wo genau der nächste Schutzraum liegt, den er in weniger als zwei Minuten erreichen kann. Und zu diesem Sprint ist er rund um die Uhr ständig sprungbereit und hat alles nötige in Reichweite -- immer. Und es gibt nicht nur Raketen. Die Sprenggürtel, Messerangriffe, Brandsätze in der Trockenzeit und mehr dieser Art sind im strengen Wortsinn alltäglich. Wenn das alles wirklich aufhören soll und kann, bin ich voll dabei. Geht es nur um eine Schonzeit um die beschädigte Infrastruktur zu reparieren und alles das mit internationaler Materialversorgung wieder in vollem Umfang aufnehmen zu können, dann ganz sicher nicht. Bezalel Smotrich hat Premierminister Netanyahu eine Liste von sechs nicht zu überschreitenden Grenzen nach Washington mitgegeben. www.israelnationalnews.com/news/415566 Ihr ist in allen sechs Punkten uneingeschränkt zuzustimmen.
zum Beitrag29.09.2025 , 21:42 Uhr
Das schaumgummiartige Zeug außen drum "Brötchen" zu nennen, ist viel schlimmer. Im übrigen kann man Sprachinkompetenz kaum noch deutlicher zeigen. Wo kommt das häßliche Unwort her? Wenn ein "Burger" Fleisch ist, dann kann es sich nur um Kannibalismus handeln.
zum Beitrag29.09.2025 , 12:17 Uhr
Es ist in einem Rechtsstaat keine Glaubensfrage. Ein Viertel der israelischen Staatsbürger sind Araber.
zum Beitrag26.09.2025 , 16:30 Uhr
Man kann nur annektieren, was einem anderen rechtsgültig gehört. Was würde es bedeuten, wenn die Area C zu israelischem Staatsgebiet erklärt würde? Alle Araber, die dort wohnen, hätten rechtlich ihren Lebensmittelpunkt in Israel. Damit würden sie sofort alle aktiv und passiv wahlberechtigt, bekämen das Recht, ihren Wohnort in ganz Israel frei zu wählen, Anspruch auf die vollen Sozialleistungen für Staatsbürger und wären im Steuerrecht gleichgestellt. Sie erhielten zudem einen laissez passer und die uneingeschränkte Freiheit für Auslandsreisen. Und als hypothetische Bürger eines hypothetischen Palästinenserstaates hätten sie was?
zum Beitrag25.09.2025 , 19:40 Uhr
Links bin ich nie gewesen. Die internen Gruppenbildungen der Antifa und anderer Link(sextrem)er verstehe ich nicht und interessiere mich auch nicht dafür. Als ich allerdings, noch Ende 2023, bei einer Mahnwache für die mehr als 250 verschleppten Geiseln stand, gegenüber und von der Polizei auf Abstand gehalten der propalästinensische Mob, und auf beiden Seiten entspannte sich ein Wettbewerb, wer lauter "wir sind die wahre Antifa" schreien kann -- da empfand ich das als gelinde gesagt befremdlich. Noch weit mehr befremdet mich aber Ihre Überschrift von den nicht ausgrenzenden Humanisten. Was ich von denen meiner jüdischen Freunde und Bekannten, die sich sehr lange als Links verstanden und linken Bewegungen angehörten, beginnend am 8 Oktober 2023, lange vor jedem Angriff auf Gaza, zu hören bekam, ist mehr als deutlich.
zum Beitrag22.09.2025 , 13:51 Uhr
Das mag ja alles stimmen, erklärt aber nicht, warum unter hunderten möglichen gerade dieses eine Bild für den Artikel ausgewählt wurde.
zum Beitrag22.09.2025 , 13:46 Uhr
Nach dem Kölner Stadt-Anzeiger, politisch nicht weit weg von der Taz, waren es in Köln 3000 Menschen. Weniger als die angemeldeten 5000, das stimmt, aber nicht so viel weniger.
zum Beitrag21.09.2025 , 20:22 Uhr
Nach aktuellen Umfragen lehnen 67 % der Franzosen und 90 % der Briten die sofortige und bedingungslose Anerkennung eines Staats Palästina ab. Wohl nicht zufällig sind in beiden Ländern die Regierungen gerade besonders erfolgreich und beliebt.
zum Beitrag21.09.2025 , 19:55 Uhr
Also der Plan ist, gleichzeitig die Energieversorgung massiv auf Strom aus Gaskraftwerken umzustellen, 3 kWh Gas für eine kWh Strom, und die Versorgung mit Gas massiv zu verschlechtern und zu verteuern. Paßt. Zusätzlich wurde bei unverändertem Import der effektive Transport durch Pipeline durch Flüssigtransporte ersetzt. Das erfordert erst einmal erhebliche Energieverluste durch den Aufwand für Verflüssigung und Transport, Energie die unter Kohlendioxidemission aus fossilen Quellen bezogen wird. Zum zweiten sind dabei die Verluste und Austritte von Erdgas (Methan) in die Atmosphäre erheblich größer als bei Pipelines, eines mehrfach wirksameren Klimagases als Kohlendioxid. So geht die Politik, die nach Aussagen ihrer Vertreter der Welt als Pilotprojekt und Vorbild vorgeführt werden soll.
zum Beitrag20.09.2025 , 23:03 Uhr
Niemand blockiert eine Abtreibungsklinik oder erschwert auch nur den Zugang. Die Passanten müssen nur an einer sichtbaren Mahnung vorbei und werden dabei möglicherweise selbst sichtbar. Ja, das stört und ist lästig, genau wie die massive Stadtbildverschandelung im gerade vorbeigegangen Kommunalwahlkampf.
zum Beitrag20.09.2025 , 12:11 Uhr
Also widersprechen Sie nicht dem Ergebnis des Vergleiches sondern lehnen der Vergleich als solchen als unzulässig ab.
zum Beitrag19.09.2025 , 22:04 Uhr
Das ist völlig richtig. Das Auto ganz abzuschaffen, wäre für mich weit eher eine Option als ein Elektrowagen. Ich hatte nur erklären wollen, warum sich unter den Elektroautos gegen Ihre Erwartung die großen und schweren zuerst durchsetzen. (Ein weiterer ist, ohnehin von sich aus eher teure Dinge werden gern als Statussymbol gekauft, Stichwort "conspicuous consumption". Aber ich beschränke mich lieber auf's Technische, davon verstehe ich mehr.)
zum Beitrag19.09.2025 , 15:42 Uhr
"Grundverschieden" ist aber das Ergebnis eines Vergleiches. Das kann nur sagen, wer bereit ist zu vergleichen und wer nicht den Vergleich als solchen schon als Unverschämtheit ablehnt. Wer "unvergleichbar" sagt, scheut den Vergleich.
zum Beitrag19.09.2025 , 15:39 Uhr
Auch nicht die Ersparnis gegengerechnet? Zugegeben habe ich den Zeitpunkt zum Abschaffen verpaßt. Dann kam Covid und ich war froh, es behalten zu haben. Es wird nur sehr wenig benutzt.
zum Beitrag19.09.2025 , 15:37 Uhr
Ich denke, Janix meinte, kein Auto zu haben (haben zu müssen) sei das wahre Statussymbol. Für mich ist es seit jeher (und für meinen Vater vor mir war es) keine Glotze zu haben (und keine "sozialen" "Medien" zu nutzen).
zum Beitrag18.09.2025 , 20:33 Uhr
Sind Nius und Taz grundverschieden oder gehören sie unterschiedlichen Kategorien an und sind demnach gar nicht vergleichbar? Auf vera-lengsfeld.de/2025/08/30/8161/ hat Lothar Pawliczak an einem konkreten, rezenten Beispiel die Berichterstattung von Nius und Taz direkt gegenübergestellt, so daß jeder sich ein eigenes Bild machen kann und auf Pauschalvorwürfe Dritter nicht angewiesen bleibt.
zum Beitrag18.09.2025 , 11:27 Uhr
Auf dem ganzen Bild ist nicht ein einziger Schornstein zu sehen. Dafür entspricht jeder der abgebildeten Kühltürme nicht einem sondern eher 500 Windrädern -- bei Wind und Nennleistung. Mit der mittleren Jahresleistung und dem Verlust/Wirkungsgrad heute realisierbarer Saisonspeicher gerechnet sind es eher 6000. Für die abgebildeten acht Kühltürme, also einen einzigen mittelgroßen Kraftwerkskomplex, sind das zusammen 48 000 Windräder mit aller Abholzung, Versiegelung und Zementherstellung für die Betonsockel, die das mit sich bringt. > Viele energiewirtschaftliche Regeln auf Bundesebene sind nicht [vom Bundesrat] zustimmungspflichtig. Manches steckt auch in Verordnungen, die gehen nicht einmal durch den Bundestag. Genau das galt genau so auch schon unter Vorgängerregierung. Wehe dem, der es in Bezug auf den damaligen Wirtschaftsminister zu erwähnen wagte.
zum Beitrag17.09.2025 , 21:51 Uhr
Europa steht für das, was seine Bewohner mit eigenem Geld tatsächlich kaufen wollen und zu bezahlen bereit. Und oft ist das eben gerade nicht das, was das zentrale Planungsbüro der Konsumgüterindustrie fürsorglich vorgeplant hatte. Mit Wegfall der Alternativen und zehn Jahren Wartezeit bekommen wir das kleine Problem bestimmt auch noch hin.
zum Beitrag17.09.2025 , 21:46 Uhr
Das ist nur bedingt richtig. Das Mitführen der eigenen Antriebsenergie ist immer ein Problem, dank der extrem dichten und leicht handhabbaren Flüssigkraftstoffe merken wir es heute nur nicht mehr sehr. Für transozeanische und fernöstliche Flüge eignen sich nur die größten Flugzeuge. Die beiden ersten Dampfer, die mit einer Bunkerfüllung den atlantischen und später pazifischen Ozean überqueren konnten, waren nicht zufällig beim Stapellauf die jeweils größten der Welt. Reichweite ist relativ, auch ohne Urlaubsfernreisen. Die Strecke Köln--Aachen ist aber nicht weit und an einem Tag ohne Lademöglichkeit hin und zurück, auch im Winter bei Stau und Heizbedarf, ist auch für ein kleines Stadt- und Nahbereichsauto nicht viel verlangt. Der kleinste Stromer schafft das nicht zuverlässig und kostet immer noch das Doppelte meines derzeitigen Autos, das, wenn nichts zu transportieren ist, fast immer in der Tiefgarage steht. Meine gesamten Kraftstoffkosten belaufen sich über 10.57 Jahre auf insgesamt 4074 Euro. Den Rest von 80 % der Gesamtkosten bilden im wesentlichen Kaufpreis und Fixkosten. Der Anreiz zu einem deutlich teureren Fahrzeug bliebe auch bei verdoppelten Kraftstoffpreisen gering.
zum Beitrag17.09.2025 , 13:16 Uhr
„Je suis Charlie“ im Sinne von "ich bin mit angegriffen" oder "es geht auch gegen mich" wurde seinerzeit von vielen vertreten, die diese Zeitung als geschmackloses Schmutzblatt strikt ablehnten. „Wenn Freiheit irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (Orwell) Der Hauptgegensatz zu Links ist nicht Rechts sondern Liberal. In den USA wurde der Begriff von Totalitären gekapert und seine Bedeutung muß zur Klarstellung jetzt "libertär" genannt werden.
zum Beitrag15.09.2025 , 17:20 Uhr
Wo hätte ich ein "begrüßt" auch nur angedeutet? Der Vorwurf tut mir so unrecht wie der Taz. Daß allerdings die Verurteilung diesmal deutlich leiser und halbherziger daherkommt, werden auch Sie nicht übersehen können.
zum Beitrag15.09.2025 , 17:15 Uhr
> bedeutet, dass Jene recht haben, die am lautesten schreien "Wir sind mehr" wurde von der Regierung und einem Großteil der Medien als valides Sachargument vertreten. Wo sie in die Minderheit geraten, sieht es natürlich gleich ganz anders aus. Um diese Doppelzüngigkeit geht es bei der Bewertung der Reaktionen.
zum Beitrag14.09.2025 , 20:21 Uhr
> So fundamental haben sich zwischen 2015 und 2025 die Koordinaten des politischen Diskurses in der westlichen Welt verschoben. 2015: Solidarität mit und Beileid für von fanatischen Ideologen Ermordete, auch von denen, die deren Kunst geschmacklos fanden. 2025: Solidarität mit und Beileid für den von fanatischen Ideologen Ermordeten, auch ohne Zustimmung zu seinen Positionen. Es hat sich etwas verschoben, das stimmt. Es gab einmal eine Taz die für jedes Leben eintrat und jeden Mord verurteilte -- ist länger her.
zum Beitrag12.09.2025 , 09:07 Uhr
Ich bin weder Christ noch Kirchenmitglied, allerdings irreversibel christlich getauft und evangelisch konfirmiert. Wäre also eine Inquisition berechtigt und verpflichtet, von mir eine klare Stellungnahme zu Margot Käsmann zu fordern und wäre es korrekt, mich im Fall der Weigerung von meiner beruflichen Tätigkeit wo auch immer auszuschließen? Warum dann geht das mit Billigung der belgischen Regierung bei Herrn Shani?
zum Beitrag09.09.2025 , 18:13 Uhr
Ich wußte 1977 auch gar nicht, was eine Musterung ist und erst hinterher, wie sie abläuft. In welcher Weise das ein Argument für oder gegen irgendwas sein soll, erschließt sich mir nicht. Trotz Smartphone ist auch die Jugend von heute noch nicht vollkommen lernunfähig.
zum Beitrag08.09.2025 , 19:13 Uhr
Das schlechtere Rating Frankreichs gegen Deutschland ist ein vorübergehendes Problem. Kanzler Merz und sein Finanzminister arbeiten bereits intensiv an einem Ausgleich. Im übrigen stellt eine Defizitfinanzierung der Staatsausgaben gar kein Problem dar. Siehe dazu unter anderem taz.de/!6052871/ als ein Beispiel unter etlichen.
zum Beitrag06.09.2025 , 15:56 Uhr
"Sammeln" und "Einbringen" sind aber zwei diametral entgegengesetzte Richtungen. In der Schule steht ein Referendar in der Regel allein einer Gruppe unerfahrener und beeinflußbarer Schüler gegenüber, am Gericht einer Gruppe älterer und erfahrener Kollegen. Das bewirkt einen erheblichen Unterschied für den Einfluß, den er ausüben könnte.
zum Beitrag06.09.2025 , 11:50 Uhr
Nein es geht um "eine Regel für uns und eine andere Regel für die anderen". Und auf genau diesen Doppelstandard im Denken mancher Schreiber muß man immer wieder deutlich hinweisen. Eine andere, nicht selten zu beobachtende Form ist "Eigentlich ist das die Regel, aber für uns gilt es nicht, denn wir sind ja die Guten."
zum Beitrag03.09.2025 , 20:57 Uhr
Wenn diese Leute so dialogbereit und friedlich sind, warum mußte dann auf Anweisung der Polizei der "Run 4 Their Lives", der unpolitisch an das Schicksal der nach 698 Tagen noch immer verschleppten Geiseln erinnert, an zwei Wochenenden verlegt werden? Und bevor jemand von Überreaktion spricht, neben alltäglichen Beleidigungen und Pöbeleien wurden wir mehrfach körperlich angegriffen. Auffallenderweise ging es immer gegen Frauen und da gegen die zarter gebauten. Ich zumindest war in jedem der Fälle dankbar für das rasche Eingreifen der Polizei. Wann brauchte das letzte Mal eine linksradikale oder palifreundliche Demonstration Schutz gegen körperliche Übergriffe? Wer die Asymmetrie nicht sieht, der hält die Augen aktiv geschlossen.
zum Beitrag03.09.2025 , 20:50 Uhr
Für diejenigen, die durch den absichtlichen Mißbrauch erster schwer verletzt wurden, sind sie es auf jeden Fall.
zum Beitrag03.09.2025 , 16:46 Uhr
Danach, wie sich RAF-Opfer gegenüber von Anwälten wie Schily, Mahler und Ströbele fühlten, hat nie einer gefragt. Und wenn, wurden diese Fragen von von den Gerichten nicht weiter ernst genommen. Mindestens einer der drei, es ließ sich nie feststellen wer, ist wohl auch ein gefährlicher Schwerverbrecher. Auf eigenen Beinen ist die geladene Waffe jedenfalls nicht in den Hochsicherheitstrakt gewandert.
zum Beitrag03.09.2025 , 16:42 Uhr
An der Schule kann man Propaganda für besonders dafür Empfängliche treiben, im öffentlichen Prozess vor Gericht nicht oder zumindest nicht unwidersprochen.
zum Beitrag02.09.2025 , 12:28 Uhr
Kommt da jetzt eine offizielle Richtigstellung der Taz? Laut Flightradar24 dauerte der mit 1h 48' geplante Flug tatsächlich insgesamt 1h 57'. Der Transponder des Flugzeugs meldete dabei durchgehend eine gute GPS Signalqualität.
zum Beitrag01.09.2025 , 19:28 Uhr
> Nicht etwa für herausragende journalistische oder verlegerische Arbeit Falls Sie es übersehen haben: Yitzhak Herzog ist nicht etwa Präsident des Journalistenverbandes, sondern eines kleinen, rundum bedrohten und von allen Seiten fast täglich angegriffenen Landes. Dessen Bürger beugen sich im Ausland, auch und gerade in Deutschland, der nachweisbaren Notwendigkeit, zum eigenen Schutz nicht aufzufallen und die eigene Muttersprache nicht zu sprechen. Eingeschriebene Studierende trauen sich nicht, die eigene Hochschule zu betreten, und wenn antijüdisch randalierende Gewalttäter zu Lasten des Steuerzahlers Schäden anrichten, die in die Hunderttausende gehen, pocht eine deutsche Rektorin auf das Hausrecht, nicht etwa gegen die gewaltsamen Randalierer sondern gegen zu Hilfe gerufene Polizei. Jedes Mal, wenn in Köln die "Friedensfreunde" aufmarschieren, muß auf Anweisung der Polizei der "Run 4 Their Lives", der achtzehn Minuten lang ruhig an die immer noch verschleppten Geiseln erinnert, ausweichen und den Ort wechseln. Präsident Herzog tut, was seines Amtes ist und wofür er gewählt wurde. Schon auffallend, wenn gerade Deutschen, die auch einen Präsidenten haben, das seltsam vorkommt.
zum Beitrag01.09.2025 , 12:44 Uhr
Sie übertreiben. Gute Daten gibt es bei Agora und dort kann man sehen, die Summenerträge aus Sonne und Wind sind als Monatssalden erstaunlich konstant. Ein Monatsspeicher reicht also. Immer noch das dreißigfache eines Tagesspeichers aber doch ganz erheblich handhabbarer, auch in Bezug auf Verluste und Selbstentladung.
zum Beitrag01.09.2025 , 12:04 Uhr
Gerade ihr letzter Punkt, ein aus noch anderen Gründen großes Ärgernis, läßt aber wieder stark an der größeren Weitsicht der staatlichen Zentralplanung im Vergleich zum Markt zweifeln.
zum Beitrag01.09.2025 , 11:59 Uhr
> Negative Strompreise treten im Großhandel immer dann auf, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Diese Form der Aussage verschleiert die Tatsachen. Ein die Nachfrage übersteigendes Angebot mit unverkäuflichen Resten kennen wir aus zahlreichen Branchen und Warengruppen, negative Preise nicht. Die entstehen erst dann, wenn Leistung, die niemand haben will und die keinen Abnehmer findet, trotzdem gewaltsam ins Netz gedrückt wird und den Netzbetreiber zwingt, um einen Zusammenbruch zu vermeiden, den Überschuß kostenpflichtig entsorgen zu lassen. Daß nicht jeder von variablen Tarifen gleich profitieren könnte, wird zwar gesagt, aber schamhaft verschwiegen, wie sich Gewinne und Verluste auf die sozialen Klassen verteilen. Draufzahlen müssen vor allem diejenigen, die sich eine eigene Wärmepumpe und und ein Elektroauto mit eigenem Ladeanschluß eher nicht leisten können. Genau die gehören trotz Sozialabo auch eher weniger zur Stammleserschaft der Taz. Die tatsächliche Kostenstruktur der Erzeugung läßt den variablen Preis trotzdem sinnvoll und zwingend erscheinen. Die Fairness und Ehrlichkeit gebietet es aber, auch die Konsequenzen klar zu benennen.
zum Beitrag31.08.2025 , 21:01 Uhr
Sie beschreiben es so, als seien 5 % der maximal erzielbaren Dauervollast viel. Alle anderen Energieanlagen arbeiten 99 % der Zeit abgeregelt. Ohne Abregelung erreichte jedes Auto mühelos mehr als 150 km/h und könnte jede Heizung über den größten Teil der Heizperiode die Räume auf 40 °C oder mehr halten. Im Parallelartikel stehen 141 h im Juni mit negativem Strompreis. In der Zeit ist der Strom nicht nur wertlos und wird nicht nur abgeregelt, sondern es bleibt trotz Abregelung so viel, daß der Überschuß kostenpflichtig vernichtet werden muß. Bezogen auf die 720 Stunden eines Monats sind 141 Stunden volle 20 %. Rechnet man den Tag nicht mit 24 Stunden sondern den 5, in denen Solaranlagen nennenswert Leistung liefern, dann sind es 94 %. Und jetzt sollen 5 % (zu) viel sein? Das Problem sind nicht die Netze sondern eine Quelle, die ihre Jahresarbeit nicht gleichmäßig sondern in hohen Spitzen stoßweise liefert. Ohne Speicher wird das nichts. Jüngere Entwicklungen deuten (gegen meine bisherige Skepsis) an, bezahlbare und kosteneffektive Speicher könnten kurz bevorstehen. Wenn es sich lohnt, dann setzt es sich ohne Gesetzeszwang durch. Wenn nicht, dann wird es ein Subventionsgrab mehr.
zum Beitrag27.08.2025 , 13:45 Uhr
Unter dem großen Beifall der Taz tun alle Regierungen der letzten mindestens zehn Jahre alles, um der deutschen Autoindustrie zu schaden und sie zu zerstören. Und wer ist jetzt, wo die viele Mühe endlich Erfolg zeigt, laut Schlagzeile der Schuldige?
zum Beitrag25.08.2025 , 22:32 Uhr
Die Technik, schlechte Gesetze und die Obrigkeit hinter ihnen dadurch bloßzustellen und in Zugzwang zu bringen, daß man sie besonders öffentlichkeitswirksam ganz einfach nur anwendet, geht auf Mahatma Gandhi zurück. Er nannte es Satyagraha, die Macht der Wahrheit.
zum Beitrag25.08.2025 , 17:46 Uhr
Bayern war lange abhängig vom Braunkohlestrom aus dem Norden mit einem entsprechenden Geldfluß in Gegenrichtung. Dann bauten sie Kernkraftwerke und wurden unabhängig. Wegen vorgeschriebener Sicherheitsabstände stehen die auf sehr großen, freien Geländeflächen. Es wäre gar kein Problem, die notwendige Zwischenlagerung für wenige Jahrzehnte bis zum Abklingen der starken und wärmeerzeugenden Anfangsstrahlung vor Ort auf dem eigenen Gelände zu erledigen. Genau das war gewollt. Ministerpräsident Johannes Rau hat es zu recht als einen seiner großen politischen Erfolge gefeiert, das Zwischenlager mit seinen Einnahmen und allen unnötigen und überflüssigen Transporten nach NRW zu holen. Weil das die Kernenergie notwendig verteuert fand es damals auch den Beifall der Grünen. Jetzt, wo das Lager da ist, kann und soll es natürlich auch die vergleichsweise winzigen Mengen aus der Forschungsanlage aufnehmen. Die Fraktion der "wir sind dagegen, immer und aus Prinzip" findet stets Argumente und Gründe für ihre Haltung. Besonders überzeugend brauchen die nicht zu sein, solange Presse und Fernsehen ihnen unkritisch und ungeprüft alles nachreden.
zum Beitrag21.08.2025 , 20:22 Uhr
Eins ist klar, tauschen möchte ich mit Familie Fejsa nicht und kleinreden oder verniedlichen möchte ich deren Probleme auch nicht. Aber sonst? Die alternativen Überschriften muß ich mir nicht ausdenken, die habe ich hier in der Taz so oder sehr ähnlich schon gesehen: "Vernachlässigt, sanierungsbedürftig, hohe Heizkosten und der Vermieter tut nichts" oder "Räumung unter dem Vorwand, sanieren zu wollen". Dies ist die dritte Möglichkeit, eine vierte gibt es nicht. Drei andere Punkte. "sechs Wochen lang in ihrer Wohnung kein Wasser gehabt". So schnelle Handwerker habe ich vergeblich gesucht. Weit über ein halbes Jahr stand die Wohnung leer -- viele Monate kein Pfennig Miete bei weiterlaufenden Kosten. "leben häufiger in alten und schlecht gedämmten Häusern." Ja, wer kein Geld hat und wenig Miete zahlt, wohnt meist nicht in den schönen, teuren Wohnungen. Alternative? "Erfahrungsgemäß gleicht die Ersparnis bei den Energiekosten aber nicht die Mieterhöhung nach einer Sanierung oder Modernisierung aus." Das liest sich in Artikeln über Kritiker des Heizungsgesetzes regelmäßig ganz anders. Umgelegt werden kann nur ein Teil des Aufwandes, die Gesamtkosten sind in jedem Fall höher.
zum Beitrag20.08.2025 , 10:14 Uhr
87 % der Ratschläge schlecht. Glaube ich. Was fehlt ist der Vergleich mit Börsenzeitungen, Spezialpublikationen und Bankberatern. Wie war das noch 2008, als zahlreiche Rentnerinnen nach einer Anlage für Enkel fragten, das einzige Hauptkriterium für die Auswahl sei Sicherheit. Schon vergessen, was ihnen massenhaft bei der vertrauenswürdigen Hausbank verkauft wurde? Ohne Vergleich ist die absolute Aussage über Influencer wertlos.
zum Beitrag18.08.2025 , 19:24 Uhr
Wieso sind es "chinesische Hersteller", die "ihre Strategie ändern"? Es ist das ganz offizielle und ausgesprochene Ziel davon, eine Produktgruppe mit einem Strafzoll zu belegen eine andere aber nicht, die Einfuhr in Richtung auf die zweite hin zu lenken. Die EU hat diese Absicht beschlossen und sie hat ihr Ziel erfolgreich erreicht. Die chinesische Wirtschaft hat sehr wenig damit zu tun, sie reagiert nur in der gewünschten Weise auf Vorgaben.
zum Beitrag14.08.2025 , 22:28 Uhr
Fossilfans? Stromfans! Zum Beispiel an den kommenden Frosttagen für unsere Wärmepumpe. Was schlagen denn Sie vor, wenn die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden? Oder lassen Sie sie einfach weiterlaufen, bis die Blütenträume in ferner Zukunft blühen sollten -- die uralten, schlechten Braunkohleblöcke, denn das nagelneue, hocheffiziente und saubere Steinkohlekraftwerk hat man so schnell es ging kurz und klein geschlagen.
zum Beitrag14.08.2025 , 10:14 Uhr
Was der Text vollkommen übergeht: Frau Reiche ist Diplomchemikerin. Das mag im engen Sinn weniger relevant scheinen, aber sie hat wie jede Naturwissenschaftlerin intensiv gelernt zu rechnen, quantitativ zu denken, mit Gleichgewichten und Erhaltungsgrößen (Grenzen des Möglichen) zu arbeiten und mögliche von unmöglichen Prozessabläufen zu trennen. Das alles hat sie sehr vielen anderen Parlamentariern und Berufspolitikern voraus. Über Naturgesetze entscheiden keine vom Parlament eingesetzten Verfassungsrichterinnen und sie sind auch mit Zweidrittelmehrheit nicht zu ändern, nicht einmal einstimmig. Das macht sie sie Juristen und Parteipolitikern höchst suspekt.
zum Beitrag14.08.2025 , 10:04 Uhr
Die Terrorbande Hamas ist demnach dasselbe wie und gleichwertig mit einer legitimen nationalen Verteidigungsarmee. Mehr muß ich nicht wissen, Danke. Einer solchen Haltung begegne ich nicht zum ersten Mal. Siehe auch taz.de/!5904915/#bb_message_4453225
zum Beitrag13.08.2025 , 16:59 Uhr
Israel hat genau das getan. www.israelnationalnews.com/news/398029 Es wird nur von der gesamte deutschen Presse totgeschwiegen. Natürlich ist nicht alles Veröffentlichte automatisch wahr. Man muß es prüfen und auf Mängel gegebenenfalls deutlich hinweisen. Dafür müßte man die Existenz dieser Nachweise aber zugeben, und das will Deutschland nicht.
zum Beitrag13.08.2025 , 15:17 Uhr
> Genauso sei es mit Stellen, die müssten erst geschaffen werden. Schwierig, wenn man bedenkt, dass viele Kommunen leere Kassen haben. Sehen Sie sich bitte einmal die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen beim Bund, den Ländern und Kommunen an. Seit Jahrzehnten kennen sie nur eine Richtung. Die Pensionierung der großen Einstellungswelle vor einigen Jahrzehnten fängt gerade an und die Bezahlung erfolgt mit unzureichenden Rücklagen unversichert aus der Steuerkasse. Das Verhältnis der aus Steuergeldern Alimentierten zu den Nettosteuerzahlern kennt nur eine Richtung. Das Geld ist beim Normalbürger weg. Man hätte damit stattdessen sehr viel für die Bausubstanz tun könnte und könnte es noch. Aber weg ist weg. > Seitdem gilt von Juni bis Mitte September ein mehrstufiges Warnsystem, Feuerwehren und Krankenhäuser sind in Hitzeperioden auf mehr Einsätze und Patientinnen vorbereitet. Als hätten Krankenhäuser und andere Notfallinstanzen nicht längst eigene Vorhersagesysteme, die sie auch ohne einen weiteren Behördenwasserkopf Wellen steigender Fallzahlen vorhersehen lassen.
zum Beitrag13.08.2025 , 15:03 Uhr
> an den Folgen von Hitze gestorben. In den beiden Hitzesommern 2018 und 2019 waren es zusammengerechnet mehr als 15.000 Menschen Die beiden Jahre habe ich nicht mehr gefunden. Generell ist aber Übersterblichkeit in den Sommerwochen kein Thema. 2022 war zwar besonders heiß und trocken, das kann aber nicht alles gewesen sein, siehe die Woche 51 desselben Jahres. www.destatis.de/DE...hre.html?nn=209016 In dem Jahr kamen alle Infektionen zum Ausbruch, die der Covidschutz mit unterdrückt hatte. Natürlich ist Hitze für die Betroffenen eine Gefahr und Belastung und Abhilfe nötig, aber nicht im behaupteten Ausmaß. Im Gegenteil, in Deutschland steigt die Sterblichkeit zuverlässig jedes Jahr zum Winter. Je mehr alte Leute die staatlich gewollt künstlich hohen Kosten des Heizens nicht mehr aufbringen können, desto schlimmer wird es werden.
zum Beitrag12.08.2025 , 13:47 Uhr
Wenn Strom mit einem Wert von 4.6 Ct/kWh (Quelle Taz) mit mehr als 7 Ct/kWh vergütet wird, müssen dann wirklich noch andere Leuten den daran Verdienenden auch die Anlage bezahlen?
zum Beitrag11.08.2025 , 22:33 Uhr
Nach israelischen Quellen war er nicht nur Propagandist, das sind viele, sondern Strippenzieher, Organisator und Anführer des Terrors. Das muß man natürlich prüfen und sollte es nicht blind glauben, aber wenn es stimmt, handelt es nicht um einen Angriff auf die freie Presse.
zum Beitrag11.08.2025 , 22:28 Uhr
Das ist richtig, und das winzige Grüppchen der aktivsten Kommentarschreiber ist kaum repräsentativ für die Leserschaft. Aber: Wenn die Zeitung einseitig berichtet, die Propaganda der einen Seite als die reine Wahrheit mitteilt und alles von der anderen als unglaubwürdig darstellt, dann kann man versuchen, darauf möglichst objektiv hinzuweisen und hoffen, daß ein Weniges davon in der Leserschaft ankommt.
zum Beitrag11.08.2025 , 18:38 Uhr
Herr Schröder hat zwar recht, aber vermutlich anders, als er denkt. Der Selbsterzeuger spart den Einkauf zum hohen Festpreis genau dann ein, wenn der Strom für den Regionalversorger billig oder kostenlos wäre. Dafür bezieht er genau dann zum günstigen Festpreis, wenn der Versorger besonders teuer kaufen muß. Um die Verluste auszugleichen wird es für alle anderen, typischerweise die weniger gut betuchten ohne diese Möglichkeit, teurer werden. Ein Smartmeter mit tageszeitabhängig variablen Preisen könnte zur Kostengerechtigkeit spürbar beitragen. Das paßt dann natürlich all denen gar nicht, die auch jetzt noch ihren Strom mehrwertsteuerfrei erzeugen und sich an den Netzkosten nur mit dem geringen Restzukauf beteiligen.
zum Beitrag11.08.2025 , 15:24 Uhr
Nur gut, daß sich alles, das die Hamas vorlegt, vollkommen frei und unabhängig überprüfen läßt und von westlichen Medien vor der Veröffentlichung natürlich auch streng kritisch überprüft wird.
zum Beitrag11.08.2025 , 15:22 Uhr
Wirklicher Gehalt ist hier dünn, aber das läßt sich ja kompensieren. Vorgelegte Dokumente und Beweise werden zur "Rufmordkampagne". "Israel verweigert internationalen Reportern seit 22 Monaten den unabhängigen Zugang nach Gaza." Das heißt dann wohl, die Hamas erlaubt der Presse und anderen Medien völlig freie, unzensierte und uneingeschränkte Berichterstattung. Das sollen wir so glauben, ja? "Anders als viele andere Sender verfügt Al Jazeera über ein großes Netz von lokalen Reportern vor Ort." Mit anderen Worten, sie sind das von der Hamas beauftragte Propagandaorgan.
zum Beitrag11.08.2025 , 05:44 Uhr
Bei der ersten Generation Wärmepumpen hat man gern großflächig Tauscherschlangen nahe unter der Oberfläche verlegt. Dann wunderten sich die Leute, warum im Garten im Frühjahr nichts mehr so recht wachsen wollte. Bei tiefen Sonden gleicht die Pufferwirkung das aus. Was mich wundert ist, warum bisher niemand den Kreislauf im Sommer zur praktisch kostenlosen Klimatisierung verwendet. Ein passiver Wärmetauscher reicht. Die Pumpen sind schon da und brauchen nicht viel.
zum Beitrag11.08.2025 , 05:31 Uhr
Bei subventionierten Preisen geht es weniger um Unternehmensgewinne als darum, um wie viel der Steuerzahler am Ende noch zusätzlich zur Kasse gebeten wird, weitgehend unabhängig vom eigenen Stromverbrauch und von eigenen Sparbemühungen. Das Geld ist dann weg. Man hätte auch sinnvolles damit tun können.
zum Beitrag10.08.2025 , 22:06 Uhr
Genau solche Parolen wie der letzte Satz helfen keinem. Die Kommunen haben klar umrissene Pflichten und Aufgaben und einen begrenzten Etat. Auf sehr vieles in der deutschen Politik haben sie keinen Einfluß und sind ganz einfach nicht zuständig. Große Reden über Sozial- und Außenpolitik sind irrelevant, ihre ureigenen Pflichten sollen sie erfüllen. Und genau das tun die bisherigen Mehrheiten in aller Regel nicht. Ob die AfD oder sonst eine Partei es besser machte, weiß ich nicht und ist auch prinzipiell nicht beantwortbar. Nicht auf die Partei kommt es an sondern auf die konkreten Menschen und Fraktionen vor Ort. Und die kann man als Bürger, wenn man es denn will, kennen und befragen. Ich weiß sehr sicher, wen ich auf keinen Fall wählen werde, weil ich von denen aus Erfahrung und Beobachtung weiß, daß sie es schlecht machen werden. Ob andere es besser machen würden, weiß ich nicht und kann nur hoffen, aber ob sie nur Luftschlösser verbreiten oder Zahlen, Größenordnungen und eingeschränkte Möglichkeiten begreifen, das läßt sich auch vorab feststellen.
zum Beitrag10.08.2025 , 19:02 Uhr
Was bitte hat Frau Bas mit einer Kommunalwahl zu tun? Gerade heute kam in einer größeren Runde das Gespräch auf die anstehenden Wahlen und eine Frau erwähnte lobend die Haltung einer Kandidatin zur Ukraine. Bitte? Vor wenigen Tagen erst meldete die Stadt bei einem großen kommunalen Bauprojekt den nächsten Konkurs einer der wichtigsten Ausführungsfirmen. Auf den Scherben bleiben wir sitzen und die kurzfristige Suche nach Ersatz führt unweigerlich in den nächsten riesigen Kostenschub. Das sind die Aufgaben und ist die Verantwortung der Kommunalpolitik und sie werden schlecht bis gar nicht erfüllt. Ein großer Teil der Ratsmitglieder und alle leitenden Verwaltungsmitarbeiter wohnt in eigenen Häusern oder Wohnungen und setzt eigenes Geld für Handwerksaufträge ein. Nehmen die dann für sich selbst auch den ersten besten Billiganbieter, weil man so schneller und müheloser in den Feierabend kommt? Natürlich nicht! Namen und Parteien habe ich nicht genannt, meine Gesprächspartner aber aufgefordert, nicht dieselbe Chaostruppe wieder zu wählen, nicht auf wohlfeile Propagandareden und zu Schau gestelltes Gutmenschentum zu sehen, sondern auf Einsatz für die Stadt und Sachkompetenz.
zum Beitrag10.08.2025 , 00:05 Uhr
Der letzte Absatz erklärt den Rest des Artikels vollständig. Durch gesetzliche Zwänge und Marktverzerrungen werden die Hersteller gezwungen, ihre E-Modelle zulasten der Verbrenner zu subventionieren und künstlich billig zu machen. Das sind keine echten Preise und können damit auch keine Grundlage für ein wie auch immer geartetes Wirtschaftsargument bilden.
zum Beitrag06.08.2025 , 21:14 Uhr
Strom aus erneuerbaren Quellen ist günstiger und preiswerter als alle Alternativen, in dem Punkt herrscht unwidersprochene Einigkeit in der gesamten veröffentlichen Meinung. Besonders billig produzieren und dann zum für alle geltenden Preis verkaufen, den der teuerste noch zum Zug kommende Anbieter vorgibt, so leicht ist eine goldenen Nase selten verdient. Alle KGV-fixierten Aktiengesellschaften müssten schlangestehen. Was ist hier los? Die vorgeschlagene Lösung ist bekannt und bewährt. Es wird wird von der zentralen Planwirtschaft ein Festpreis festgesetzt und staatlich subventioniert. Das funktioniert zuverlässig, jahrzehntelange Erfahrung liegt vor. (Und unvorhergesehene Planübererfüllung fließt dem Fiskus zu und schafft Überfluß für alle. Nicht heute aber spätestens morgen, auch das Versprechen kennen wir gut.) "Kapitalismus" sind inhabergeführte Betriebe in Familienbesitz, deren Eigentümer an Enkel und Urenkel denken. Aktiengesellschaften werden auf Zeit von angestellten Managern geführt. Nichts unterscheidet sie geistig und formell von den Führungskadern der VEB. Nicht zufällig präferieren sie exakt dieselben Lösungsansätze in der Betriebsplanung.
zum Beitrag04.08.2025 , 21:15 Uhr
Ich kenne nur das Gegenteil. Wenn ich zum zweiten oder dritten Mal irgendwo einkehre, mich also vorher wohlgefühlt habe, dann verzichte ich auf die Sicherheiten des Portals und buche direkt, um dem Hotelier die Gebühren zu ersparen. Trotzdem sehe ich vorher bei Booking nach. Mehr als einmal hätte ich bei der Direktbuchung mehr bezahlen sollen. Ein kurzer Hinweis reicht regelmäßig aus.
zum Beitrag31.07.2025 , 12:00 Uhr
Sie haben natürlich recht und aus dem Grund lese ich verschiedene Zeitschriften (allerdings nur eine Tageszeitung) mit deutlich unterschiedlicher Ausrichtung. Wenn ich mich für mich zwischen verschiedenen Positionen und Wertungen entscheiden will, muß ich die allerdings konsistent durchdacht vorfinden können. Ein punktuelles Quodlibet verschiedenster Stimmen, wo jeder schreibt, was ihm gerade spontan in den Kopf kommt, Hauptsache im ad hominem bleiben Gute und Böse sauber getrennt, hilft dabei eher wenig. Einem völligen Durcheinander kann ich weder zustimmen noch widersprechen, sondern nur den Kopf schütteln.
zum Beitrag31.07.2025 , 11:47 Uhr
"Exponentiell" ist das neue Buzzword, mit dem jeder schmeißt und das niemand korrekt verwendet. Ich sehe hier ab 1910 drei abschnittsweise annähernd lineare Bereiche. Ob die Spitze nach 2010 eine Bedeutung hat oder nicht läßt sich hier noch nicht erkennen. 1875 sah ähnlich aus.
zum Beitrag30.07.2025 , 16:16 Uhr
Schon toll, was es 1917 alles noch nicht gab ... Der Temperaturanstieg von 1910 bis 1940 entspricht recht genau dem vom 1980 bis 2010, siehe de.wikipedia.org/w...maly_1850_2016.png Dazwischen lag ein Hiatus. Die Zeitungen waren voll von der damaligen Form der Klimaangst und sahen die neue Eiszeit einbrechen.
zum Beitrag30.07.2025 , 15:28 Uhr
Früher hat man eine Single einmal gekauft, konnte sie beliebig oft abspielen und anhören und auch verschenken. Heute wird jedes einzelne kurze Hineinhören bezahlt. Und das soll dann genauso teuer sein wie früher? Und, liebe Taz, Du mußt Dich schon entscheiden. Ist Rüstung, eigene Aufrüstung und grenzenlose Lieferung an andere, gut, wichtig, notwendig und wert, noch unsere Urenkel dafür zu verschulden -- oder ist sie böse und jeder, der lieber mechanische Drohnen opfert als eigene Söhne, vom Teufel? Schwierige Entscheidung, aber eins geht nur.
zum Beitrag28.07.2025 , 19:48 Uhr
Zwei ganz neue Erkenntnisse: 1) Mit Erdreich bedeckte Hänge und Dämme sollten durch geeigneten Pflanzenbewuchs stabilisiert werden und können ohne den ins Rutschen geraten. 2) Auch großzügig dimensionierte Abflüsse können bei mangelnder Kontrolle und Reinigung so weit verstopfen, daß sie ihre Aufgabe nicht mehr hinreichend erfüllen. Wenn wir das vorher gewußt hätten. Oder wurden die Hänge vielleicht abgeräumt, weil die regelmäßige Pflege und der Rückschnitt Geld kosten und wurde die Wartung der Drainagen eingespart? Kann nicht sein. Ist alles "Klima" und für das sind andere verantwortlich. Es braucht zwar "wochen- bis monatelange Modellierungsarbeit", aber bei hinreichender Mühe und genug Rechnerkapazität bekommen Wissenschaftler*innen ein Modell zustande, das den wunschgemäßen Nachweis liefert.
zum Beitrag27.07.2025 , 20:25 Uhr
30 k€ "Zuschuß", Geamtkosten deutlich darüber. Die neue Heizung für ein Neunfamilienhaus in Leverkusen hat insgesamt 20 k€ gekostet. Auf dem winzigen Grundstück kann man nichts mit drei Meter Abstand sowohl zum Haus als auch zur Grenze aufstellen. Wo soll die Wärme für 700 m2 beheizte Wohnfläche herkommen? Bei einem nur wenig größeren Haus in Düsseldorf, 24 Apartments auf 980 m2, verläuft die Grundstücksgrenze exakt um die Außenmauern. Dort ging der gleichlautende Erneuerungsantrag nicht durch. Jetzt hatten wir eine Reparatur für etliche tausend Euro, immer noch eine alte Heizung und keine realistische Möglichkeit. Übrigens, "der Bund" bezuschußt und fördert gar nichts. Der hat nichts und nimmt nur. Das Geld kommt aus den Taschen aller Wohnungseigentümer und Mieter selbst, egal, ob sie Wärmepumpen einbauen können und etwas davon haben oder nicht. Auch die Düsseldorfer Mieter bezahlen dafür, genutzt werden die Zuschüsse von Einfamilienhausbauern im Speckgürtel.
zum Beitrag26.07.2025 , 18:05 Uhr
Der Artikel handelt von Bremen, Sie schreiben über Hannover. Da sind meine Erfahrungen aus Köln und Aachen gleich relevant. Im übrigen kann ich mir trotz der Landesgrenzen schwer vorstellen, in Bremen und Niedersachsen könnten solche Entscheidungen von der Verwaltung getroffen werden, ohne Beteiligung von AStA und Studentenschaft.
zum Beitrag23.07.2025 , 20:13 Uhr
Ich erinnere mich ebenfalls. Es wurde unter den Studenten abgestimmt und eine große Mehrheit war dafür. Niemand hat es von oben verordnet oder aufokttroiert.
zum Beitrag23.07.2025 , 20:11 Uhr
Ist in Heidelberg auch ein vollwertiges Deutschlandticket dabei? die Entscheidung, das einzuschließen oder nicht, liegt nicht bei der Verwaltung sondern beim AStA oder per Abstimmung bei den Studenten selbst.
zum Beitrag23.07.2025 , 08:52 Uhr
Der Strom kommt als Gemisch aus der Steckdose und wird einheitlich bezahlt. Wer von den Lieferanten günstig produziert, verdient mehr, wer teuer, weniger. Wer zu rechnen gelernt hat kann die richtigen Schlüsse ziehen und zwischen Verkäuferprospekten und realen Eigenschaften der Ware unterscheiden.
zum Beitrag22.07.2025 , 19:29 Uhr
Die Zahlen stimmen, aber was genau wird hier eigentlich gemessen? Immer, wenn Strom im Überfluß vorliegt und keiner ihn haben will, fällt der Preis. Wird mehr Strom in die Netze gepreßt, als Verbraucher abnehmen können und wollen, dann muß man zum Schutz des Netzes jemanden für die Entsorgung bezahlen, der Preis wird negativ. Wird dagegen Strom dringend benötigt aber kaum angeboten, steigt der Preis. Immer dann, wenn der Preis niedrig ist, wird besonders viel "erneuerbar" angeboten und in Zeiten hoher Preise wenig bis gar nichts. Der Strom aus diesen Quellen ist nicht preisgünstig -- er wird trotzdem zum Festpreis vergütet -- sondern wertlos. Das sieht ähnlich aus, ist aber nicht dasselbe. Der Wert des von meiner Balkonanlage produzierten Stroms betrug im Juni im Mittel 2.5 Ct/kWh. Gelohnt hat sie sich trotzdem. Wo und zu wessen Lasten kam das Geld her, das meinen Gewinn ausmacht?
zum Beitrag22.07.2025 , 14:13 Uhr
Genau das bestreitet Herr Rabe ja nicht. Im Gegenteil. Man muß, wenn so etwas der Fall ist, aber genau darüber reden und eben nicht Dinge vermischen. Hier wird ein einzelner mit fragwürdiger Herkunft des Vermögens zum Vorwand genommen, um allen anderen Vermögenden ihren Besitz wegzubesteuern. Das ist ein mieser rhetorischer Trick, dem Herr Rabe völlig zu recht widerspricht.
zum Beitrag22.07.2025 , 14:10 Uhr
Richtig. Dazu fällt auf, es werden hier keineswegs Mittelwerte über einen längeren Zeitraum genannt sondern die Summe eines einzelnen, gezielt gepickten Jahres. Ja, die ist sehr groß, ohne Zweifel. Ich habe kurz vor dem Ukraineüberfall und der Northstream-Sprengung Uniperaktien gekauft und mal eben über 90 % verloren. Interessiert das irgendeinen der Umverteiler? Natürlich nicht. Wäre es anders gelaufen und der Wert hätte sich verdoppelt, ja dann.
zum Beitrag20.07.2025 , 19:59 Uhr
Aber alle anderen offiziellen Regierungsstatistiken sind natürlich fehlerfrei und zu 100 % vertrauenswürdig. Die DDR ist nach vierzig stabilen Jahren an so etwas zusammengebrochen, weil zu viele Bürger, die jahrzehntelang Lügen hingenommen hatten, nicht mehr bereit waren, sich dazu auch noch so schamlos verhöhnen zu lassen.
zum Beitrag20.07.2025 , 19:34 Uhr
In Israel wurden und werden regelmäßig Regierungen abgewählt. Und dort bedeuten neue Mehrheiten auch tatsächlich eine andere Politik mit sicht- und spürbaren Unterschieden. Und in der demokratischen Republik Deutschland?
zum Beitrag20.07.2025 , 19:30 Uhr
In Gewahrsam genommenes fremdes Eigentum darf nicht mechanisch grob beschädigt werden, so viel ist offensichtlich. Irgendetwas ist da massiv schiefgelaufen und das muß Konsequenzen haben. Aber der Rest? In jeder deutschen Großstadt gibt es ein Dutzend günstiger Hinterhofwerkstätten, die problemlos jeden Laptop vollständig zerlegen und fehlerfrei ohne sichtbare Spuren wieder zusammenschrauben können. Und ein hochprofessioneller Sicherheitsdienst soll daran scheitern? Offenbar ist ein Unfall passiert -- wem ist noch nie ein teures Gerät auf den Steinboden gefallen? -- und hinterher will es keiner gewesen sein. Leider Alltag, in jedem Kontext. Der Rest der Anschuldigungen entspringt offensichtlich einer zu aktiven Phantasie von jemandem, der zu viel schlechtes Fernsehen konsumiert.
zum Beitrag20.07.2025 , 12:34 Uhr
Für die Umwelt zählt nicht die Stahlerzeugung sondern der Konsum. Importstahl und Fernwärme sind so emissionsfrei wie Strom aus der Steckdose. Grundsätzlich sind Handel und Austausch eine gute Sache und zollgestützte Autarkie um jeden Preis lähmend. Der Handel will allerdings ausgeglichen sein. Wer nichts mehr im Import anzubieten hat, das andere auch kaufen wollen, der blutet aus und dessen Bürger können Importgüter bald nicht mehr bezahlen. Beispiele dafür gibt es genug, wenn auch in anderen Teilen der Welt. Ein überhebliches "uns kann das nicht passieren" ist fehl am Platz.
zum Beitrag15.07.2025 , 20:17 Uhr
Den Anreiz zum Ausstieg soll ja die Kohlendioxidsteuer bringen und tut es bei Einfamilienhausbauherren mit frei auch längst. Eine grünwählende Freundin beschwert sich gerade lauthals über die Nebenkostenerhöhung. Zugegeben, bei ihr in der Kölner Innenstadt gäbe es auch Fernwärme. Vielleicht wechselt ihre Wohnungsgesellschaft ja irgendwann, dann wird es doppelt so teuer.
zum Beitrag14.07.2025 , 20:57 Uhr
So ist es, staatlich gelenkte Planwirtschaft war dem Markt schon immer überlegen. Was allerdings zum Markt zwingend dazugehört, ist ihn auch scheitern zu lassen. Dann dürfen Gesellschaften und deren Aktionäre auch einmal ohne Stützung zu Lasten des Steuerzahlers in den Konkurs laufen und müssen Endkunden zusammengebrochener Billiganbieter die Kosten ihrer "klugen" Wahl tragen. Mein Regionalversorger, der im Gegensatz zu Briefkastenfirmen mit großer Rechtsabteilung und Callcenter in Pakistan eigene Reparaturmannschaften unterhält, die bei einem Schaden in meiner Straße oder meinem Viertel ausrücken, hatte sich 2022/23 langfristig so abgesichert, daß die Preise ohne größere Ausschläge stabil blieben und dann maßvoll anstiegen. Ja, in ruhigen Gutzeiten ist er etwas teurer. Und wer hat die von den Oberschlauen, die sich dafür über mich ständig lustig machen und mit ihren Ersparnissen prahlen, verursachten Mehrkosten am Ende getragen? Natürlich nicht sie selber, die wurden wie immer sozialisiert. Das ist schon Marktverzerrung und auch das führt zum beschriebenen Verhalten. Wenn's gut geht, fließen die Gewinne in die eigenen Taschen, geht es schief, springt der Staat ein.
zum Beitrag12.07.2025 , 14:42 Uhr
Zumindest hat ihr Gründervater besonderen Wert darauf gelegt, daß stets alles demokratisch aussehen müsse.
zum Beitrag11.07.2025 , 22:15 Uhr
Richtig, "das Volk", "die Zivilgesellschaft" und andere sind totalitäre Propagandabegriffe, die eine Scheineinigkeit vortäuschen sollen. Das Volk wird vertreten durch seine frei gewählten Abgeordneten und die entscheiden ohne Zwang, insbesondere ohne Fraktionszwang, allein nach dem Gewissen.
zum Beitrag11.07.2025 , 22:11 Uhr
Doch hat sie, das ist ja genau der Punkt. Die Minderheit kann, wenn sie ein Drittel erreicht, die Wahl ablehnen. Das ist ausdrücklich so gewollt. Und bei der Bildung der Mehrheit ist ebenso ausdrücklich jeder ordentlich gewählte Abgeordnete gleichberechtigt. Abgeordnete zweiter Klasse sieht das Grundgesetz nicht vor.
zum Beitrag11.07.2025 , 17:38 Uhr
Das ist schwer genau zu sagen. Aber da Dämmung und Heiztechnik im wesentlichen Rohstoff und Energie darstellen, bietet die Kostenersparnis einen brauchbaren Schätzwert. Oder genauer, ein Teil davon. Heizenergie ist höher besteuert und mit mehr Abgaben belastet als Energie der Industrieproduktion, bei import noch mehr. Keine Geldersparnis heißt also ganz sicher auch keine Emissionseinsparung.
zum Beitrag11.07.2025 , 17:34 Uhr
Größere Sanierungen im Innenbereich verschiebe ich auf Mieterwechsel. Ich hätte der Vormieterin gern ein schöneres Badezimmer gegönnt, aber was hätte sie wochenlang ohne tun sollen? So stand ich mehrere Monate ohne Mieteinnahmen da, aber der Nachmieter bekam eine schöne Wohnung -- und das in der Nachfrageflaute der Covidzeit ohne mehr zu zahlen als die langjährigen Vormieter.
zum Beitrag11.07.2025 , 16:55 Uhr
Zu den Lieblingsthemen der Frau Prof. Brosius-Gersdorf hat die CDU klare Positionen. Die stehen an zentraler Stelle in ihrem Programm und dafür ist sie gewählt worden. Die Verfassungsrichter werden mit großer erforderlicher Mehrheit in den beiden Parlamenten gewählt, um den Wählerwillen und das Volk zu repräsentieren. Insofern finde ich es schon recht befremdlich, wenn im 3:3:1:1-Schlüssel zwar eine im Bundestag gar nicht mehr vertretene Splitterpartei berücksichtigt wird, die zweitgrößte Fraktion und alle von ihr vertretenen Wähler aber nicht. "No taxation without representation" hieß es zur amerikanischen Unabhängigkeit, die mitsprachefreien Untertanen des Feudalstaates sollten eigentlich vorbei sein.
zum Beitrag11.07.2025 , 13:42 Uhr
Sie war eine großartige Alternative, als Wohnungen vorrangig mit Brikettöfen beheizt wurden und dafür vor allem die minderwertige Salzkohle verwendet wurde, an der Kraftwerke kaputtgingen. Plattenbauten mit Fernwärme waren begehrt, gesucht und nur mit Beziehungen zu bekommen. Daneben gibt es Island, wo heißes Wasser einfach so aus der Erde strömt. Hier sind Heizwerke ohne Ausnahme fossil beheizt, wie sollte auch sonst große Leistung auf kleinstem Raum bereitgestellt werden? Einzelheizungen sind dezentral.
zum Beitrag11.07.2025 , 08:00 Uhr
Solar fällt insgesamt übers Jahr eine Menge ein, aber dezentral mit geringer Dichte. Ein Heizwerk hat riesige Leistung konzentriert auf kleinen Raum. Das paßt schon schon einmal nicht. Und Saisonspeicher gibt es im Wörterbuch aber nicht in der Wirklichkeit. Realistische Konzeptideen dafür haben haben 75 % Speicherverlust, brauchen also das Vierfache der nötigen Heizenergie zum Einspeichern, zum vierfachen Preis.
zum Beitrag10.07.2025 , 20:22 Uhr
Das ist ein guter Punkt, den ich fälschlicherweise gar nicht beachtet hatte. 750 Millionen Menschen bedeuten im Mittel in jedem Zehn-Tages-Zeitraum rund 260000 Sterbefälle. Die 2300 aus dem Artikel stellen weniger als ein Promille davon. Eine reine Modell- und Rechengröße ohne jede Evidenz. Das gilt auch dann noch, wenn man Europa deutlich kleiner ansetzt und sich auf die Ballungszentren konzentriert.
zum Beitrag10.07.2025 , 20:11 Uhr
Einfamilienhäuser sind diesbezüglich ein anderes Thema, ich kenne nur Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.
zum Beitrag09.07.2025 , 20:26 Uhr
In der gedruckten Ausgabe fehlt es, aber die Online-Taz erklärt Mietern genau, warum Mehrgewinne für die Wohnungsgesellschaften eine gute und erstrebenswerte Sache darstellen. taz.de/!6100072/
zum Beitrag09.07.2025 , 19:44 Uhr
Richtig, bei der Gasetagenheizung sehe ich die Abrechnung nicht und erfahre sie nur im Gespräch (oder für das ganze Haus im Rahmen eines kürzlich erstellten Energiegutachtens). Bei den Öl-Zentralheizungen sehe ich die Abrechnungen aber, sowohl die Einzelabrechnung als auch die Mittelwerte für das ganze Haus.
zum Beitrag09.07.2025 , 19:39 Uhr
Es ist richtig, im Einzelfall läßt sich die Todesursache nicht sicher zuordnen. An Hitze stirbt man aber (im Mittel, nicht jeder Einzelfall) entweder schnell oder gar nicht. Wir haben in Deutschland vom statistischen Bundesamt die wöchentlich aufgelöste Kurve der Sterbefälle. Jede größere Erkältungswelle ist dort erkennbar, Hitzewellen nicht. Tatsächlich ist in jedem Jahr die Sterberate in den Wochen 20 bis 35 (Mitte Mai bis Ende August) besonders niedrig und steigt zu den Wintermonaten deutlich an. Die Zahl derer, die vorzeitig sterben, weil sie sich im Winter ein ausreichendes Heizen nicht mehr leisten können, ist demnach nachweislich weit höher als die der Hitzeopfer. Unerträgliche Dachwohnungen, in denen man es an manchen Sommertagen nicht aushalten kann, gibt es. Sie sind aber zum Glück die seltene Ausnahme. Wie alles trifft auch Hitze die Armen mehr als jene, die sich eine gute Wohnung leisten können.
zum Beitrag09.07.2025 , 13:42 Uhr
Ich sehe hier Abrechnungen von Häusern und Wohnungen sehr unterschiedlichen Alters und Zustandes. Die Wohnungen mit Öl- oder Gasheizung heizen am günstigsten, der Neubau mit Fernwärme mit Abstand am teuersten. Der Neubau mit Wärmepumpe braucht dank guter Dämmung sehr wenig, aber diese Wärme ist pro kWh recht teuer. Eine Kohlendioxidsteuer trifft den elektrischen Strom für die Wärmepumpe in der realen Welt ebenso und die Heizwerke für Fernwärme ganz besonders -- schon allein wegen der viel höheren Vorlauftemperatur.
zum Beitrag09.07.2025 , 13:36 Uhr
Die Generation, die 1923 bewußt erlebt hat, ist lange tot. Und die Nachkriegsgenerationen wuchsen in einer Zeit auf, die den Glauben an das Schlaraffenland nicht unplausibel erscheinen läßt. Leider sind solche "Wirtschaftswunder" Ausnahmeerscheinungen und zeitlich sowie vom Umfang begrenzt. Irgendwann werden die Zeiten wieder normal, und alle, die den langfristigen Normalzustand nie kennenlernten, wundern sich.
zum Beitrag08.07.2025 , 23:45 Uhr
Wenn sie die nötigen Voraussetzungen mitbringen, ja. Einfach nur irgendwie "akademisch" reicht nicht und die qualifizierten Leute verdienen heute schon gut genug, als daß sich viel für sie verbessern würde.
zum Beitrag08.07.2025 , 23:36 Uhr
14 Millionen Euro für einen einzigen Arbeitsplatz -- ein Schnäppchen. Daneben wird in der Wirtschaft nicht nur Geld verschoben. 1400 Milliarden Euro in die Herstellung, den Transport und die Entsorgung von Waren, das verbraucht Rohstoff, es verbraucht Energie und es erzeugt Emissionen. Wenn dem Einsparungen und verminderte Emission an anderer Stelle gegenüberstünden, dann würde dort auch Geld gespart. Vielleicht etwas weniger, nicht alles ist gleich rohstoff- und emissionsintensiv, aber doch eine Menge. Wo ist sie denn, die gegenzurechnende Einsparung? > Immobilien würden sich der Studie zufolge durch den klimagerechten Umbau verteuern. Die Mieten folglich auch. Erstaunlich, was heute so alles als Erfolg angepriesen wird. "Wertschöpfung in der Immobilienbranche" gibt es schon. Jede Woche stehen neue Artikel darüber in der Zeitung, vor allem für Berlin. > Durch diese Abgabe wird das Heizen mit fossilen Brennstoffen in den kommenden Jahren sehr viel teurer. Nicht nur das sondern das Heizen insgesamt. Durch die Steuer fällt nur der Kostenvorteil einer sparsamen Gasheizung weg und es wird für alle teuer, nicht nur wie heute die mit Fernwärme beglückten.
zum Beitrag05.07.2025 , 19:30 Uhr
Sorry, "fly", auf den zweiten Blick: Sie haben offenbar recht.
zum Beitrag05.07.2025 , 13:59 Uhr
1) USA; 2) Neukäufe=Zuwachs, nicht Bestand.
zum Beitrag04.07.2025 , 22:35 Uhr
Bei Leuten, die ihren Müll in den Straßengraben schmeißen, sind die Deckel das bei weitem kleinste Problem. Aber man kann Tätigkeit vortäuschen und so tun, als sei der eigene Versorgungsposten irgendwie wichtig.
zum Beitrag04.07.2025 , 22:31 Uhr
Sollte sie, wenn sie es denn täte. Meine Feinmotorik reicht zwar problemlos aus, lästiger Mehraufwand bleibt es und das jeden Tag mehrfach.
zum Beitrag04.07.2025 , 22:29 Uhr
Sie dürfen gern für den Durst zu Fuß unterwegs immer einen Becher dabeihaben. Ich tue das nicht. Und zu Hause trinke ich zwar nicht aus der Flasche, gieße aber aus ihr ein. Da ist der in den Strahl baumelnde Deckel mindestens genauso lästig. Zum Zurückstellen in den Kühlschrank brauche ich ihn sowieso und das Aufsetzen und Zuschrauben geht mit Bewegungsfreiheit erheblich einfacher.
zum Beitrag04.07.2025 , 22:26 Uhr
Danke. Den Deckel vor jedem Ausgießen erst mühsam in die richtige Position zirkeln zu müssen, nervt ungemein. Das ist wie Plastikstrohhalme im Hausmüll und der Müllverbrennung. Die Ferkel, die ihren Müll überall hinschmeißen beeinflußt das gar nicht, der Rest leidet unnötig und ohne Vorteil für irgendetwas. Aber mit Aktionismus beweisen aufgeblähte Behörden ihre angebliche Daseinsberechtigung.
zum Beitrag04.07.2025 , 14:27 Uhr
Bevor Sie aus einem Vergleich Schlüsse ziehen können, müssen Sie zuerst die richtigen Vergleiche anstellen. Das ist für den Lohn für Gefängnisarbeit eben gerade nicht der Bruttomindestlohn. Richtig wäre der Nettolohn nach Abzug nicht nur von Renten- und Krankenversicherung sowie Steuern sondern auch nach Miete, nach Wäschepflege und nach Lebensmitteln. Wieviel bleibt bei einem prekär Beschäftigten da über, das er zur Seite legen oder über das er frei verfügen könnte? Richtig sind aber zwei andere Punkte. Neben dem ausgezahlten Lohn sollte ein fleißig Arbeitender auch Rentenpunkte erwerben und neben dem reinen Nettolohn müßte ein Auftraggeber auch die üblichen Versicherungs- und Arbeitgeberanteile bezahlen. Wird er davon befreit (Ist es so? Ganz klar ist der Text hier nicht.) handelt es sich um eine staatliche Subvention, die ihn der voll zahlenden Konkurrenz gegenüber begünstigt.
zum Beitrag02.07.2025 , 22:14 Uhr
> Am Ende stehen Klimaschutzerfolge auf dem Papier, die es in der Realität nicht gibt.
Sie meinen so wie die im Betrieb emissionsfreien Elektroautos oder die rechnerisch emissionsfreie Beheizung mit Fernwärme? Oder denken Sie an die großen nationalen Erfolge der Emissionsminderung durch Stillegen der hocheffizienten eigenen Eisen- und Aluminiumverhüttung und Import der gleichen Menge Metall von außen?
zum Beitrag02.07.2025 , 15:44 Uhr
Volle Zustimmung. Ich wende mich nur gegen den eindimensionalen Tunnelblick auf's Kohlendioxid allein. Kleinreden sollte man eine menschengemachte Verdoppelung in kurzer Zeit nicht, aber es ist eben nicht die eine, einzige Ursache für alles. Manche Fanatiker dieses Themas erinnern mich zu sehr an diejenigen, die in New Orleans den Wirbelsturm Katrina auf die Homosexuellen schieben wollten.
zum Beitrag02.07.2025 , 14:09 Uhr
Drinnen im Zimmer schön. Nach außen sind das alles kräftige Heizungen und noch vorhandene Luftschneisen der Städte werden zunehmend zugebaut, zumal heiße Tage ohnehin generell windstill sind.
zum Beitrag02.07.2025 , 14:06 Uhr
Dort sind die Häuser kleiner, massiver und passiv. Hier sind Gebäude starke Wärmequellen, allein durch die vielen Elektrogeräte, die am Ende ihre gesamte Energieaufnahme als Heizwärme eintragen -- Klimageräte und Klimaanlagen auch! Im Winter bei Frost mag das angenehm sein.
zum Beitrag02.07.2025 , 09:07 Uhr
Alles richtig. Aber gerade eine reine Gewaltherrschaft wird geschwächt, wenn ihr die Gewaltmittel nimmt.
zum Beitrag02.07.2025 , 08:58 Uhr
"Markenschutz", nett. Damit demonstriert er klarer, als es auf jede andere Weise möglich wäre, für ihn ist es kein politisches Thema sondern eine rein kommerzielle Angelegenheit. Nur für die ist Markenschutz überhaupt relevant. Als nichtkommerzieller Normalbürger, darf ich Markennamen verwenden, wie ich möchte. Als kommerziell handelnder darf ich das nicht, auch nicht bei Privatverkäufen. Ich darf das Angebot eines markenfreien Nachahmers nicht mit dem Namen des Markengerätes bewerben. Im normalen Gespräch aber hindert mich keiner, jedes Papiertaschentuch "Tempo" und jedes Isoliergefäß "Thermos" zu nennen.
zum Beitrag02.07.2025 , 08:20 Uhr
Den Verlauf der Sterbezahlen kann man auf der offiziellen Statistikseite destatis.de nachlesen. In jedem Jahr sterben in den Wochen 20 bis 35 (Mitte Mai bis Ende August) die wenigsten Menschen und im Winter die meisten. Besonders heiße Tage können bereits geschwächten und sterbenden Menschen den letzten Stoß geben und deren Tod um wenige Tage beschleunigen, aber zu selten, um in der Statistik aufzufallen. Ganz sicher sterben sehr viel mehr alte Menschen vorzeitig daran, das Heizen nicht mehr bezahlen zu können, als an der Sommerhitze.
zum Beitrag02.07.2025 , 08:03 Uhr
> grüne Fassaden, entsiegelte Böden, überhaupt mehr Grün und weniger Grau und Blech in den Städten, Frischluftschneisen, Kaltluftentstehungsgebiete und öffentlich nutzbare Möglichkeiten zur Abkühlung, von Flüssen bis zu Wassernebeln. Nichts davon ist neu (bis auf die Wassernebel). Alles ist Wissen unserer Großeltern -- warum eigentlich, wenn Hitze ein so neues Phänomen darstellt? Kann es sein, daß Kohlendioxid doch nicht das einzige und vielleicht nicht einmal das wichtigste Problem unserer Verstädterung und Zivilisation darstellt? Wenn man einmal zugibt, daß es vielleicht doch mehr als ein einziges Problem auf der Welt geben könnte und daß Konzentration auf dieses eine um jeden Preis die anderen vielleicht verschlimmert, dann kann man endlich anfangen, nach den lösbaren Aufgaben zu suchen, die für maßvollen Aufwand den größten Gegenwert bieten. Selbst wenn die Hitze hier wirklich beispiellos und nie dagewesen sein sollte, gibt es doch genug bewohnte Gegenden auf der Welt, die schon immer heiß waren und von denen man lernen könnte --die meisten jedenfalls, Hunde und Engländer angeblich nicht.
zum Beitrag26.06.2025 , 22:54 Uhr
Das ist kein Gegensatz. 80 % der Berliner Eigentumswohnungen sind Mietwohnungen (Quelle Taz). Private Vermieter mit einer bis fünf vermieteten Wohnungen sind nicht die Miethaie, das sind die großen Gesellschaften vor der Umwandlung mit hunderten von Wohnungen und einer großen Rechtsabteilung.
zum Beitrag26.06.2025 , 09:26 Uhr
Seit ungefähr 1960 ist die Bevölkerung nahezu konstant und hat sich die Wohnfläche ungefähr verdoppelt. Sieht man sich heutiges Wohnen an, sind die einzelnen Räume sehr viel größer geworden. Die meisten Leute suchen gar keine Riesenwohnung sondern nur eine Mindestanzahl einzelner Zimmer. Was diese Entwicklung treibt ist mir unklar. Dazu kommt die erheblich aufwendigere Ausstattung und Erwartung sowie teure Gesetzesvorgaben.
zum Beitrag26.06.2025 , 07:24 Uhr
> Mieten, die noch unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, [...] gar nicht möglich sein, die Miete zu erhöhen oder höchstens um 1 bis 2 Prozent Unter der Annahme, daß die Vergleichsmiete überhaupt anwendbar ist, sich die Wohnung also in einem vergleichbaren und nicht etwa heruntergekommenen Zustand befindet: Können Sie einen nachvollziehbaren Grund nennen, warum ein Vermieter, zum Beispiel ein gesundheitlich angeschlagener Rentner, der aus ihr seine Alterssicherung bezieht und frühzeitige Anpassungen anderer Sorgen wegen verpaßt hat, und dessen Familie, dauerhaft weiter auf einen angemessenen Gegenwert für seine voll erbrachte Leistung verzichten soll?
zum Beitrag25.06.2025 , 20:08 Uhr
Zur Klärung: Natürlich befürworte ich in keiner Weise das Wiedereinsetzen der Pahlavi-Dynastie. Schon beim ersten Mal war sie von außen eingepfropft. Nur dem im Artikel genannten Argument mußte ich widersprechen, das ist in der gegebenen Form einfach Käse.
zum Beitrag25.06.2025 , 12:03 Uhr
Die "am stärksten organisierte Opposition" der Nazizeit waren die Kommunisten, in Syrien war es Daesh, im Ägypten des "arabischen Frühlings" die Moslembrüder. Es gibt für jeden, der echte demokratische Verbesserungen und mehr Freiheit erhofft, gute Gründe, die "stärksten Oppositionen" gerade nicht zu unterstützen. Das Nazigefängnis Bautzen wurde 1945 nicht etwa aufgelöst oder umgewidmet, sondern in gleicher Form unverändert weiterverwendet genau wie mehrere Lager.
zum Beitrag24.06.2025 , 14:26 Uhr
Ja, das natürlich alles auch. Der Verbrauch steigt nicht latent sondern tatsächlich. Um unerwünschte Erwärmung über längere Zeit zu vermeiden, muß ich in der aktiven Phase tiefer kühlen. Die mittlere Temperaturdifferenz nach außen und damit der Verlust steigt also spürbar. Trotzdem wird so etwas in großen Anlagen erfolgreich gemacht. Im Tagesgang schwankt der deutsche Gesamtverbrauch heute zwischen mehr als 70 GW mittags und 50 GW nachts. Vor wenigen Jahren war er nahezu konstant. Bei Kleingeräten ist allein der Aufwand für die zusätzliche Steuerung -- die sehr vielen zusätzlichen Steuerungen -- größer als die kleine Ersparnis. Bei Großanlagen mit ihren zudem sehr viel längeren Zeitkonstanten ist das anders.
zum Beitrag24.06.2025 , 12:54 Uhr
Ja natürlich im Durchschnitt, was sonst? Er taktet rund dreimal pro Stunde an und aus, sowohl mittags im Sonnenhöchststand als auch nachts. Wie kommen Sie von Ihrer Angabe der Nennanschlußleistung auf Tages-, Wochen- und Jahresverbräuche?
zum Beitrag24.06.2025 , 12:49 Uhr
Der Raketenangriff auf Israel um 9:30 h deutscher Zeit lag definitiv danach.
zum Beitrag23.06.2025 , 22:02 Uhr
Sie sind aber dem Artikel zufolge nicht günstig sondern wertlos. Die Differenz vom Marktwert zu den weit höheren Gestehungskosten trägt der Steuerzahler als Subvention.
zum Beitrag23.06.2025 , 22:00 Uhr
Mein mittlerer Stromverbrauch liegt um 290 W (= 7 kWh/d). Der Anteil des Gefrierschrankes daran sind 15 W, wenig mehr als allein der Router mit 8 W. Bei Licht am Rechner sitzen sind 200 W und das kann und will ich nicht irgendwo hinschieben. Hirngespinste mit Steuerung der Verbraucherseite kann man haben, vor dem Veröffentlichen als geniale Idee sollte man aber erst einmal nachrechnen. Verbrauchersteuerung kann insgesamt viel bewirken, das stimmt. Alles sinnvolle und wirkungsvolle wird aber längst gemacht. Irgendwann sind die tiefhängenden Früchte gepflückt.
zum Beitrag23.06.2025 , 21:53 Uhr
Eine so klare Analyse hätte ich in der Taz nicht erwartet. Vielen Dank dafür. Auch als langjähriger Abonnent bin ich immer wieder (als kleinen Ausgleich für vieles, das mich ärgert) positiv überrascht und bleibe zufrieden mit meiner Wahl der besten Tageszeitung.
zum Beitrag22.06.2025 , 21:35 Uhr
Danke. Ich sehe mich -- als Glotzeverweigerer, der das Original nicht aus eigener Anschauung kannte -- in meinem Vertrauen in die zugrundeliegende Sekundärquelle bestätigt. Wer mit dem Verständnis ganzer Sätze zu kämpfen hat, hängt sich eben gern an einzelnen Worten auf. Nicht neu.
zum Beitrag22.06.2025 , 21:26 Uhr
"Grüner" Wasserstoff ist keine Energiequelle. Vom Konzept her nicht und war nie als solche gedacht. Es handelt sich um einen Energieträger oder -speicher. Und als solche muß er sich an an anderen, vergleichbaren messen lassen. Ein anderer Energieträger ist ein Kesselwagen voll Heizöl. Der läßt sich preisgünstig, mit wenig Aufwand und recht sicher über große Entfernungen transportieren. Alles drei sieht bei der gleichen Menge (als Heizwert) Wasserstoff erheblich anders aus. Als Speicher gibt es zwei Vergleichsprozesse. Die im Artikel beschriebene Wandlung von Strom in Wasserstoff ist noch recht effizient, die Rückwandlung in Strom ist es nicht. Am Ende liegen die gesamten Speicherverluste um 75 %. Oder man braucht ihn als Brennstoff. Auch sonst läßt sich fossiler Brennstoff durch Strom ersetzen. Das ergibt dann als Heizung eine Arbeitszahl drei und als Motor den dreifachen Wirkungsgrad und gleicht den teuren Strompreis recht genau aus. Hier wird Strom noch unter Verlust in Brennstoff gewandelt und soll mit anderen, billigen Brennstoffen konkurrieren. Bis auf seltene Ausnahmen, wo Wasserstoff spezifische Eigenschaften ausspielen kann, bleibt seine Verwendung offensichtlich unsinnig.
zum Beitrag21.06.2025 , 08:08 Uhr
Der Begriff stammt nicht von Merz sondern von der ihn interviewenden Journalistin. Seine Antwort hat die Struktur "wenn das, wie Sie sagen sagen Drecksarbeit ist, dann ..." Jeder kann das wissen, jeder gute Zeitungsjournalist muß das wissen, aber warum soll man sich von Tatsachen die ganze schöne Polemik kaputtmachen lassen?
zum Beitrag19.06.2025 , 11:08 Uhr
> ansonsten kann eine Turbine keinen "Strom aufnehmen". Aber natürlich! Die Trägheit großer rotierender Massen wirkt in beide Richtungen. Sie ist um so wichtiger, je langsamer andere Regelvorgänge reagieren können. Heutige Halbleiterinverter sind so schnell, daß sie die rotierenden Massen ersetzen können, wenn man das will. Man kann ein paar Pfennige in deren Preis sparen und ein paar kWh mehr einspeisen, wenn man diese Fähigkeit wegläßt. So geht das immer und überall, wenn die regierende Politik Rechte und Pflichten unsymmetrisch verteilt.
zum Beitrag18.06.2025 , 22:41 Uhr
Es wurde vorhergesagt, erwies sich aber als falsch. Früher hieß es, mehr als 50 % der Gesamtleistung nicht aus rotierenden Großgeneratoren sei prinzipiell unmöglich. In Deutschland sind es heute täglich mehr. Die Vorhersagen waren richtig für die Halbleiter- und Regelungstechnik der Achtziger. Der Grund ist ein anderer. Nachregeln und wechselnden Anforderungen folgen kann man nur mit Reserven nach beiden Seiten. Wer mit der höchstmöglichen Leistung den Ertrag maximiert, kann nicht nachregeln, zumindest nur in eine Richtung und auch dann nur, wenn seine Anlage dafür ausgerüstet wurde. Der Verzicht auf einen Teil der höchstmöglichen Erzeugung bedeutet natürlich eine Minderung des Gewinns, und dazu sind nur einige, die fossilen, verpflichtet, die anderen nicht.
zum Beitrag18.06.2025 , 22:29 Uhr
In dem Bericht ist einiges falsch. Kernkraftwerke lassen sich noch deutlich schneller auf Lastschwankungen nachregeln als Gaskraftwerke, die Franzosen führen es Tag für Tag erfolgreich vor. Zumindest gilt das im mittleren Lastbereich zwischen 60 und 90 % der Höchstleistung und im Vergleich zu den bevorzugten, weil effizientesten, GuD Gaskraftwerken. Sehr kleine ausgesprochene Spitzenlastturbinen mit mäßigem Wirkungsgrad sind schneller. Am schnellsten aber reagieren, wenn man sie läßt, gegen die Behauptung des Artikels die Inverter großer Solarfelder. (Großer nur deshalb, weil jede Balkonanlage mit einer solchen von außen steuerbaren Regelung zu versehen, natürlich unmäßig teuer wäre.) Es gibt nur eine Voraussetzung. Um nachführend reagieren zu können, braucht jede Anlage Reserven. Sie darf also nicht bei Vollast sondern muß in der oberen Teillast betrieben werden. Das schmälert den Gewinn. Wäre es der Braunkohleblock einer Kapitalgesellschaft spräche man hier über Profitmaximierung zu Lasten des Gemeinwohls. Solaranlagen haben zu jedem Zeitpunkt Einspeisevorrang mit ihrer momentan verfügbaren Maximalleistung, das Ausregeln von Schwankungen überlassen sie anderen.
zum Beitrag14.06.2025 , 21:49 Uhr
Die Technik stammt vom Weltmarkt. Sie kostet, was sie kostet. Wenn es für den Endverbraucher billiger wird, dann durch staatliche Subventionen aus den Steuern anderer Leute. Glauben Sie wirklich, in einem Land, in dem es an so vielem mangelt, fände der Staat keine besseren Zwecke für seine sehr begrenzten Mittel als ausgerechnet diesen? Wie der Artikel sagt, bleiben sehr großzügige 6 Gigabyte trotzdem billig. Teuer wird es nur für wirklich exzessive Binge Viewer. Auf was möchten Sie gern verzichten, um genau die zu bezuschussen?
zum Beitrag14.06.2025 , 14:38 Uhr
Und, starren Sie in Netflix? Ich nicht. Und ich möchte, daß der Staat, jeder Staat, die eingenommenen Steuern für sinnvolleres ausgibt, als so etwas zu subventionieren.
zum Beitrag14.06.2025 , 11:58 Uhr
Überschrift und Bild suggerieren Kommunikation und Notrufe, tatsächlich geht es um hemmungsloses Glotzestarren auf Netflix. Mobilfunk ist keine Handarbeit, der kann auch in Billiglohnländern nicht günstiger sein. Von sechs Gigabyte für unter drei Euro im Monat können wir hier nur träumen. Bei einer Medizinstudentin würde mich eher der Zugang zu teurer Fachliteratur interessieren. In Deutschland liest jeder eingeschriebene Student fast jede Fachzeitschrift in der PDF-Ausgabe kostenlos und zahlreiche Bücher ebenso. Ist das auf Kuba auch so oder sind Studenten und Wissenschaftler dort benachteiligt? Das wäre interessanter zu wissen, zumindest für manche. Als langjähriger Tutor kenne ich genug deutsche "Studenten", für die Filmchenglotzen wichtiger ist als Lesen. Und dann sind einfachste Klausuren natürlich "viel zu schwer".
zum Beitrag14.06.2025 , 09:31 Uhr
Jede erfolgreiche Selbstverteidigung erfolgt, bevor der Angriff vollendet wurde. Die Frage hier ist also diese nach der Grenze zwischen Angriffsplanung, Angriffsabsicht und Angriffsbeginn. Wenn jemand mit gezücktem Messer brüllend auf mich zurennt und nur einen Meter entfernt ist (das deutsche Schußwaffenszenario), will er dann zustechen oder nur herumfuchteln und drohen? Muß ich den Stich erst spüren, bevor ich handeln darf? Im konkreten Fall hier geht es immerhin um Atomwaffen und um ein apokalyptisches Regime, dessen Endzeitphantasien den eigenen körperlichen Untergang einzubeziehen bereit sind.
zum Beitrag13.06.2025 , 20:14 Uhr
Liebe Taz, liebe Frau Schneider, vielen Dank für diesen sachlichen und inhaltlich korrekten Artikel zum Thema. Ehrlich gesagt hatte ich das von einer linken Zeitung am wenigsten erwartet und bin sehr angenehm überrascht. Das gilt um so mehr angesichts der Welle sehr persönlicher und und hemmungsloser Beschimpfungen, die sich gerade von teils jahrzehntealten Freunden über mich ergießt. Da tut es besonders gut zu erfahren, daß es neben enthemmtem Haß doch noch Maß und Vernunft auf der Welt gibt. Mein Dank als treuer Abonnent kommt vom Herzen. Möge das Versprechen an Abraham wahr bleiben, gesegnet werden sein, die dich segnen.
zum Beitrag11.06.2025 , 22:11 Uhr
Jeder Mieter schließt in der Wohnung Deckenleuchten selbst an. Wo ist der Unterschied zum Netzkabel eines Wechselrichters? Der Bohei um den "verbraucherfreundlichen Stecker" ist albern. Dabei wird das wichtige Thema komplett ignoriert. Solarpaneele sind groß, schwer, scharfkantig und aus splitterndem Glas. Unter meinem Balkon spielen Kinder. Ich habe mehr oder weniger die teuersten Halter verbaut, die ich finden konnte. Wenn ich sehe, was da sonst so alles angeboten und von pfuschenden Laien verbaut wird, wird mir anders. An der Stelle wäre eine geforderte Abnahme durch eine ausgebildete Fachkraft nicht verkehrt. Die Gefahr entspricht der durch große Leuchtreklamen, also sollten die Anforderungen auch dieselben sein. Wenn selbst vom Berliner Bahnhof Teile auf den Gehweg fallen, kann ich mir gut ausmalen, was wir in den kommenden Jahren alles über Balkone lesen werden.
zum Beitrag11.06.2025 , 19:43 Uhr
Ich bewerte den von mir erzeugten Strom stündlich mit dem Börsenpreis. Sein gemittelter Wert beträgt seit September 3.18 Ct/kWh und im Juni bisher 2.04 Ct/kWh. Strom, den niemand haben und bezahlen will, wäre normalerweise nicht anders sondern gar nicht erzeugt worden, seine Kohlendioxidersparnis ist null. In die eigene Tasche gewinne ich mit jeder selbstgenutzten kWh 30 Ct auch in Zeiten negativer Börsenpreise. Der Haupteffekt dabei sind die gesparten und schmarotzten Steuern und Netzgebühren, die jetzt Ärmere als ich für mich mitbezahlen.
zum Beitrag11.06.2025 , 19:32 Uhr
EEG aus Steuermitteln. Förderpreise durch Steuererlaß gerade für die Großverbraucher. Letzteres schafft Anreize zum Abbau von Arbeitsplätzen zugunsten von Energieverschwendung (Wegwerfen und Neuproduktion statt Wartung und Reparatur).
zum Beitrag11.06.2025 , 19:29 Uhr
Nette Schlagwortsammlung ohne eine einzige Zahl. Wie verhält sich die Preisgarantie relativ zum deutschen EEG? Erdgas ist zwar billig, aber der wichtigste und wertvollste Chemierohstoff, den wir haben. Für kleine, dezentrale Etagenheizungen ohne Verteilungsverluste ist sein Einsatz oft trotzdem sinnvoll, das sinnlose Verfeuern in Großanlagen -- egal ob Kraft- oder Heizwerk -- muß ein Verbrechen genannt werden.
zum Beitrag28.05.2025 , 23:11 Uhr
Gefördert werden sollte eigentlich gar nicht oder mindestens nie dauerhaft. Wolf von Fabeck sprach immer nur von einer degressiven Anschubfinanzierung. Inzwischen ist die Rentabilität erreicht und was die Nachfolger in seinem Verein heute betreiben ist Mitnahme in der Art des Cum/Ex. (Tatsächlich liegt mein Erzeugerpreis mit ca. 7 Ct/kWh über den 3, die mein Strom am Markt wert ist. aber wie andere hier schon sagten ist das wohl eine kurzfristige Übertreibung, die nötige Anpassungen anstößt.)
zum Beitrag28.05.2025 , 23:03 Uhr
Sehen wir es positiv, wie es der kürzlich verstorbene Wolf von Fabeck immer getan hat und gegen meine Erwartung recht behielt. Man kann heute an der gespeicherten Kilowattstunde rund 10 Cent verdienen. Machen wir es wie das ursprüngliche EEG und gewähren eine Anschubfinanzierung zum Einstieg in die Massenproduktion. Weit sind wir von der Rentabilität gar nicht entfernt. In Deutschland haben mehr Mieter die Möglichkeit für einen Akku im Keller oder in der Abstellkammer als für ein großes Paneel am (oft nicht vorhandenen) Balkon und der Gebrauchthandel geht auch einfacher und müheloser. Warum sollen immer nur die reichen Einfamilienhausbesitzer profitieren und mit Subventionen noch reicher werden?
zum Beitrag28.05.2025 , 14:10 Uhr
Solange die Zeit für alle "Pimmel" und alle Shampookarikaturen reicht, kann es so schlimm ja noch nicht sein.
zum Beitrag27.05.2025 , 21:26 Uhr
Ergebnisoffene Evaluation ist ein Weg, für die Mehrheit tragfähige gesellschaftliche Regeln aufzustellen. Ob dazu jemand geeigneter wäre, der sich mit fast fünfzig Jahren zu einer der sein ganzes Leben hindurch meistdiskutierten Fragen noch gar keine Meinung gebildet hat, als einer, der sich durchaus schon interessiert und informiert hatte, mag ich bezweifeln.
zum Beitrag27.05.2025 , 21:20 Uhr
Wenn ich richtig lese, argumentieren Sie im gesamten Text ausschließlich mit absoluten Zahlen. Die müssen schon allein deshalb zurückgehen, weil die Gesamtzahl der Kinder und Jugendlichen es tut. Dazu kommen die Jugendlichen aus Familien, in deren Kultur Aufsicht und Disziplin eine deutlich größere Rolle spielen als im Nachkriegs-Westeuropa. Deren Anteil an der Jugend ist deutlich größer als an der alternden Gesamtbevölkerung. Ohne wenigstens den Versuch, erfaßte Daten auf den in Frage kommenden Teil Grundbevölkerung zu beziehen, müssen sie vollkommen sinnlos bleiben. Beim Versuch, die drei von Ihnen genannten Institute nachzuschlagen, finde ich, so weit überhaupt Angaben gemacht werden, vor allem Juristen, Politologen, Soziologen und Sozialarbeiter. Wer die Stellen finanziert und wer über die Besetzung entscheidet, ist nirgends erkennbar. Herr Professor Thomasius ist ausgewiesener und langjähriger Fachmann auf dem Gebiet, über das er hier spricht.
zum Beitrag26.05.2025 , 20:52 Uhr
> Bleibt die Frage: ... das damalige nicht wiederholt? Das ist doch einfach. Man braucht nur zu sehen, ob und wie Personen und Gruppen, die dem heutigen Mehrheitszeitgeist und den heutigen Regierungsparteien nicht genehm sind, ungehindert zum üblichen Entgelt normale Bankdienstleistungen ungeschmälert in Anspruch nehmen dürfen, oder nicht. So etwas -- "Konten von Kunden, die ... galten, wurden gesperrt." -- wäre heute sicher vollkommen undenkbar.
zum Beitrag22.05.2025 , 21:15 Uhr
Wie lange bleibt der "heiße Bauteil" nach dem Abstellen heiß? Im Wortsinn ist das "im Stehen", aber in der Praxis gehören die Minuten zum Aussteigen und Ausladen zur Fahrt dazu.
zum Beitrag22.05.2025 , 09:50 Uhr
> kommt man auf lange Sicht zum oben genannten Vorteil. Die Überschrift suggeriert den Ist-Zustand von heute. Tatsächlich handelt es sich um eine Zukunftsprognose unter unsicheren und optimistischen Annahmen. > wie häufig ... großen Autos ... geringer Fahrleistung in der Realität ist. [...] eigene Photovoltaik-Anlage Die mittlere Fahrleistung aller PKW sinkt seit Jahrzehnten und ist naturgemäß bei denen niedrig, die tagsüber zu Hause laden können. Ein zweiter, großer stationärer Akku verschiebt das Bild wieder zu mehr Aufwand und Emission. > Schon heute kann ein Elektroauto günstiger sein als ein Verbrenner "Kann", nicht "ist" im Regelfall. > dann können E-Fahrzeuge bereits nach drei Jahren Haltedauer wirtschaftlicher sein als vergleichbare Verbrenner Mein jetzt zehn Jahre in einer Hand altes Auto mit rund 50 tausend km hat in der Gesamtbilanz 74 % Fixkosten und über die letzten zwei Jahre -- also ohne Anschaffung und Wertverlust -- 61 %. Der Kraftstoff ist in der Gesamtbilanz mit einem Fünftel das Wenigste. Wie viel machen in der o.g. Zahl die "Zuschüsse" und "Förderungen" aus und was sagen die echten Kosten?
zum Beitrag19.05.2025 , 21:54 Uhr
Hören Sie bitte auf, der deutschen Hausfrau, die einen Eßlöffel Palmfett zum Braten verwendet, ein schlechtes Gewissen einzureden. Das deutsche Gesetz gibt es schon. Als ich noch Gemeinderat war, holte der Bürgermeister verschiedene Angebote zur Beheizung des Schulzentrums ein. Eines davon war ein Blockheizkraftwerk mit erneuerbarem, kohlendioxidfreiem Palmöl(!). Durch die Förderungen und erhöhten Einspeisevergütungen wäre es wirtschaftlich gewesen, dann und nur dann, wenn es im Hochsommer in den langen Schulferien rund um die Uhr mit höchster Heizleistung durchgelaufen wäre und den gesamten erzeugten Strom zum Förderpreis ins Netz eingespeist hätte. Das war und ist "grüne" Umweltpolitik. Ich habe alle Unterlagen noch hier und kann meine Aussagen beweisen.
zum Beitrag19.05.2025 , 07:58 Uhr
Zu recht, ist es doch im näheren und weiteren Umfeld das einzige Land, in dem diese Frage sinnvoll gestellt werden kann.
zum Beitrag16.05.2025 , 23:56 Uhr
Das Beharren aus Anonymität und Pseudonymität als höchste Menschenrechte gehört normalerweise zum Markenkern der Linken aller Schattierungen und Doxing wird, wenn es Linke "Aktivisten" trifft auch in dieser Zeitung stets als schlimmes Verbrechen angeprangert. Schon seltsam, wie sich die Bewertungen verschieben, wenn Aktionen die Seite wechseln.
zum Beitrag16.05.2025 , 07:43 Uhr
Eines stimmt: Am siebten Oktober hat sich der lange schwelende Konflikt in einem offenen Genozid verwandelt. Der fast erfolgreiche Versuch, in Berlin einen Polizisten totzuprügeln (so heute morgen im WDR), ist Ihnen keine Erwähnung wert.
zum Beitrag14.05.2025 , 12:28 Uhr
Sie wollen es nicht verstehen. Steuern bezahlen von allen genutzte Staatsausgaben und Gebühren Kosten, die tatsächlich anfallen. Wenn einzelne sich aus der Gemeinschaft ausklinken und an den Kosten nicht mehr beteiligt werden, dann ist das eine Bevorzugung im Geist des "manche sind gleicher als andere".
zum Beitrag14.05.2025 , 08:40 Uhr
Die können in der Zeit etwas anderes tun, das auch einmal gewisse Zeit liegen bleiben darf, zum Beispiel geplante jährliche Wartung von Windanlagen. Beim Räumdienst nach Schneefall geht genau das ja auch. Zwei oder drei Tage Vorlauf sind natürlich besser als 24 h und auch das wären noch wesentliche kleinere Speicher als z.B. unsere Saisonspeicher für Gas. Wenn da endlich etwas kommt, wäre das wirklich der Game Changer.
zum Beitrag14.05.2025 , 08:32 Uhr
Die Größe eines Speichers beschreibt man nicht in Leistungseinheiten. Was meinen Sie?
zum Beitrag12.05.2025 , 15:26 Uhr
Eine Dunkelflaute kann in der entsprechenden Wetterlage Wochen dauern. Das brauchen wir gar nicht. Ein Tagesspeicher oder einer für drei bis vier Tage würde die Lage schon von Grund auf ändern. Man könnte auf warme Reservekraftwerke und schnelle Regelung aus der Teillast verzichten und hätte 24 Stunden Vorlauf, um ein kaltes Kraftwerk ohne daumendrehende Dauermannschaft von Grund auf anzufahren.
zum Beitrag12.05.2025 , 15:22 Uhr
Mein Kühlschrank hat eine mittlere Leistungsaufnahme von gut 10 W und eine Anschlußleistung von rund 30 W. Eine vernetzte Steuerung (und hier laufen aus anderen Gründen etliche davon) läßt sich kaum unter 1 W Dauerverbrauch realisieren und sie kostet Geld und Ressourcen. Dann schon eher die immer wieder aus der Mottenkiste geholte Waschmaschine oder die Kaffeemaschine und der Elektroherd.
zum Beitrag12.05.2025 , 15:16 Uhr
Geld entwickelt seinen Wert nur, wenn es ausgegeben wird und ein anderer es einnimmt. Jeder damit bezahlte Konsum muß von einem anderen hergestellt und jede Dienstleistung von einem anderen erbracht werden. Der Staat und seine Zentralbank können "Geld" aus dem Nichts schöpfen, das stimmt. Menschliche Arbeitskraft erschaffen können sie nicht. Wenn Angebot und Nachfrage auseinanderlaufen, bewirkt zusätzliches Geld nur Inflation, sonst nichts. Kurzfristig aufflackernde Strohfeuer können von diesen langfristigen Zusammenhängen für eine gewisse Zeit ablenken. Der Staat denkt in Legislaturperioden, die Familien in Generationen.
zum Beitrag12.05.2025 , 13:14 Uhr
Der Marktpreis ist der Börsenpreis für den Strom. Im Endkundenpreis sind Steuern und Gebühren enthalten. Die Netzkosten und Staatsausgaben laufen unvermindert und in voller Höhe weiter (das Netz wird mit Regelung und Blindstrom sogar zusätzlich belastet), es bezahlen sie nur jetzt andere. Das ist eine Subvention und Begünstigung.
zum Beitrag12.05.2025 , 13:10 Uhr
Ich bin nicht ganz sicher, glaube aber, heute, Montag, ist das erste Mal überhaupt, daß an einem normalen Arbeitstag -- kein Wochenende, kein Feiertag, keine Schulferien, negative Strompreise auftreten.
zum Beitrag12.05.2025 , 12:28 Uhr
Was ist daran politisch? Die aufwendige und nicht billige Technik muß im Fahrzeug und als zusätzlicher Wechselrichter in der Wallbox vorhanden sein. Dazu müssen Kunden sie haben und bezahlen wollen und das ist bisher nicht der Fall. Derzeit ist ein Verkauf von E-Autos überhaupt nur subventioniert möglich, jeder Euro Mehrpreis wird mit aller Macht vermieden. Daneben verschleißt ein Akku mit jedem einzelnen Zyklus. Als teuerster Bauteil bestimmt er die Lebensdauer des Fahrzeugs. Es ist mit einigem Aufwand inzwischen gelungen, eine akzeptable Höhe zu erreichen. Bringt diese Sekundärnutzung genug ein, um einen Akkutausch zu bezahlen?
zum Beitrag12.05.2025 , 11:22 Uhr
Das war keine Fernwartung sondern Einschleusen in die Kontrollprogramme vor Ort.
zum Beitrag12.05.2025 , 11:08 Uhr
Meine bevorzugte Quelle ist Agora. Seit dem Mittag vom Freitag dem 9. liefern die aber plötzlich gar nichts mehr, warum auch immer. www.agora-energiew.../12.05.2025/hourly
zum Beitrag12.05.2025 , 09:07 Uhr
Strom, den niemand haben und schon gar keiner bezahlen will, wäre normalerweise nicht anders, sondern gar nicht erzeugt worden. Es gibt also keine eingesparte Emission, der Klimaeffekt ist null. Tatsächlich zeigt der geforderte und bezahlte Börsenpreis einen erheblichen Aufwand zur Entsorgung des netzgefährdenden Abfallstroms an, und Aufwand bedeutet immer zusätzliche Emission. In der Jahresbilanz werden alle diese Kilowattstunden natürlich trotzdem positiv gerechnet, als Erfolg gefeiert, in den Anteil der "Erneuerbaren" eingerechnet und ihnen ein Mittelwert als ersparte Emission angerechnet. Ich habe gestern für jede von mir erzeugte und genutzte kWh 30 Cent gespart. Zusammen mit den 25 an der Börse wurde jede von mir verbrauchte kWh also von anderen mit 55 Cent subventioniert. Und jetzt sehen wir uns an, welche Gruppe der deutschen Bürger über die Solaranlagen verfügt, wem alles die Möglichkeit fehlt und wer sie letztlich bezahlen muß.
zum Beitrag11.05.2025 , 21:51 Uhr
Es gibt vom Offshorewindpark auf's Land genau ein Kabel (oder zur Redundanz besser zwei oder drei). Jedes Kabel hat genau zwei Enden. Es gibt überhaupt keinen Grund, gefährdete Technik mit "dem Internet" zu verbinden und aktiv und selbst Angriffswege erst zu schaffen. Die App für meinen Balkoninverter oder meinen Putzroboter reden auch (wenn ich denn so blöd wäre, sie zu installieren) nicht mit den Geräten sondern mit einem Server in China, der dann für mich die Geräte anspricht. Aus dem Grund kann ich auch meine Wohnungsautomatisierung, so praktisch das vielleicht oft wäre, nicht von unterwegs bedienen. Wenn ich sie von außerhalb der Wohnung ansprechen könnte, dann kann es mindestens im Prinzip jeder andere auch -- und an entsprechenden Stellen arbeiten klügere und besser bezahlte Leute als ich. Was nicht da ist, kann nicht mißbraucht werden. Natürlich will der Staat da mit Gesetzen nicht eingreifen. Man stelle sich vor, die würden wirksam. Dann könnte er die Patientenakten und intelligenten Stromzähler ja auch selbst nicht mehr auswerten. Das kann keiner wollen, zumindest keiner, der in Deutschland Gesetze schreibt.
zum Beitrag07.05.2025 , 15:45 Uhr
Es stimmt, Niedertemperatur-Wärmenetze scheinen unter bestimmten Bedingungen -- auch da muß die Wärme mit hoher Leistungsdichte irgendwo herkommen -- attraktiv. Mein hat dann gleich zweimal hohe Investitionen zu stemmen. Einmal für das Fernwärmenetz und zweitens für die dezentralen Wärmepumpen. Preiswert wird es also in keinem Fall und die möglichen, nichtfossilen Quellen sind begrenzt.
zum Beitrag07.05.2025 , 12:51 Uhr
> "2015 und das Öffnen der Grenzen war epochal." Das allerdings. Was ich an Scholz geschätzt habe und weiter schätzen werde ist die sehr ruhige und sachliche Art und sein Verzicht auf die glatten Floskeln der Werbeindustrie, Vielleicht erfüllt sich ja Ihr Wunsch und die Parolen von der goldenen Zukunft und "wir schaffen das" kommen zurück.
zum Beitrag06.05.2025 , 19:27 Uhr
Für Neubauten mit freier Grundstücksfläche haben Sie recht. Hier geht es um die Umrüstung im städtischen Bestand.
zum Beitrag06.05.2025 , 19:25 Uhr
Man kann auch den Zoll auf Ananas senken, um Alaska zu helfen. Photovoltaik liefert 42 der Jahresarbeit in drei Sommer- und 7 % in drei Wintermonaten. Die Herbst- und Frühjahrsviertel fallen mit je 25 % durchschnittlich aus. Auch der Warmwasserbedarf sinkt im Sommer spürbar.
zum Beitrag06.05.2025 , 19:16 Uhr
Wenn ich meine Daten schützen will, dann in erster Linie genau vor Facebook, Meta, Google etc. Sind sie einmal dort, ist es zu spät. Alle mir bekannten Domains des Metakonzerns sind hier schon im Router gesperrt. Skripte sperren allein reicht nicht. Die Taz ist, was kaum oft genug gesagt werden kann, die rühmliche Ausnahme. Praktisch alle anderen Zeitungen binden "Zählpixel" und ähnlich geartete Schnüffeleien dieses Konzerne auf allen Seiten ein, die es denen erlauben, ein zentrales Dossier über mich anzulegen mit allen Besuchen bei allen diesen Seiten und Anbietern. Wenn Meta meine Daten einmal hat, ist es ohnehin zu spät. Deren massiver Mißbrauch ist Metas Geschäftsmodell. Soweit Verwerter darauf Zugriff nehmen, ohne an Meta zu zahlen, schadet das deren Geschäft aber nicht mehr deren Opfern. Dafür ist es dann lange zu spät. Verfolgt und mit Strafe belegt werden sollte das Komplizentum fast aller deutschen Medien, die ihre Leser vorsätzlich an diesen Kraken ausliefern.
zum Beitrag06.05.2025 , 13:44 Uhr
Staatliche Stützung mit dem Geld anderer Leute ist das Gegenteil von Gemeinwohl. Sie bestraft Sparer und belohnt Verschwender, zumal gerade im Heizungsbereich Sparen meist Aufwand und (Investitions-)Kosten bedeutet. Fernwärme *ist* ganz einfach teuer und der Preis spiegelt Aufwand und verbunden damit immer auch Emission wider. Dieses Preissignal zu verschleiern führt zwangsläufig zu Fehlallokation und dadurch zu mehr Emission, mehr Rohstoffverbrauch und weniger Nutzen für alle.
zum Beitrag06.05.2025 , 13:35 Uhr
Die hohen Preise für Fernwärme stimmen. Sie haben einen Grund, die hohen Kosten. Die "Preisobergrenze" aus dem Werkzeugkoffer der Planwirtschaft bedeutet dann nur, daß nicht die Nutzer ihre Fernwärme bezahlen sondern alle anderen Steuer-, Gebühren-, und Beitragszahler. Die hier einfach so hingeschriebene "klimaneutrale Fernwärme" gibt es nicht und wird es nie geben. Ein zentrales Heizwerk muß sehr große Leistung auf engstem Raum liefern. Das geht nur fossil, dezentrale Quellen wie Bodenwärme scheiden komplett aus. Die hohe Vorlauftemperatur von mehr als 100 °C macht Brennwerttechnik unmöglich, die Verteilungsverluste kommen dazu. Wenn Gas, wird es für dieselbe Heizwärme also sehr viel mehr Gas mit sehr viel größerer Emission sein, als bei heutigen optimierten Etagenheizungen. Bei gut gedämmten Häusern wird der Anteil des Warmwassers wichtiger. In unserem Neubau stellt es 60 % des gesamten Wärmebedarfes. Schon eine zentrale Gebäudeheizung mit ihren 50 % Verteilungsverlust -- ein für Warmwasser typischer Wert -- sieht gegen die verbrauchernahen Etageneinheiten sehr alt aus, auch wenn sie wie bei uns von einer Wärmepumpe mit Bodensonden gespeist wird.
zum Beitrag02.05.2025 , 16:29 Uhr
Die Begründung paßt nicht. Strom wird nicht beim Mähen gebraucht sondern beim Aufladen. Und in der Zeit steht der Roboter mehrere Stunden still. Genau das legt das Mähen zur Unzeit also nahe. Der Bedarf für billige Tages- und Wochenspeicher wird immer größer. Ich hoffe auf Natrium, nehme aber was ich bezahlbar kriegen kann. Bis jetzt geht die Rechnung für mich nicht auf, trotz aller Subventionen und Umverteilungen von unten nach oben. (Mit Grundstück, Mähroboter und Solaranlage gehören zweifelsfrei auch Sie zu den oberen, die die Steuern weniger Privilegierter verkonsumieren.)
zum Beitrag01.05.2025 , 22:04 Uhr
Das kommt natürlich dazu. Alles, das vorhanden ist, kann -- und wird! -- kaputtgehen. Mit Folgen. Es hat einen Grund, warum jeder Ingenieur bei den Worten "passive Sicherheit" glänzende Augen und Herzklopfen bekommt.
zum Beitrag01.05.2025 , 22:00 Uhr
Ist doch schön, wenn man seine Vorurteile pflegen kann. Und noch schöner, wenn man im Notfall das Fahrzeug nicht verlassen kann, weil es ungünstig zum Stehen kam. Oder so etwas wie der Tankerunfall in Herborn, bei dem der "Schutz" das Zurückschalten verhinderte. Es hätte ja der Motor oder das Getriebe außerhalb des schonenden Sollbereiches betrieben werden können. So sind sie halt beide mit dem Fahrzeug verbrannt, das ist offenbar besser.
zum Beitrag30.04.2025 , 11:45 Uhr
Völlig richtig. Der kürzlich verstorbene Wolf von Fabeck war stets so ehrlich, bei allen solchen Forderungen auch immer den Preis mit zu nennen. Gerade deshalb ist er ein so großer Verlust. Nicht erst mit seinem Ableben sondern seit er schon länger nicht mehr die führende Stimme im von ihm gegründeten Verein bildete und von betonköpfigen Ideologen abgelöst wurde.
zum Beitrag30.04.2025 , 11:39 Uhr
Völlig falsch ist das nicht. Seit der Strom zuverlässig bereitsteht und kaum noch jemand im Alltag Kerzen verwendet, sind die Brände deutlich zurückgegangen.
zum Beitrag30.04.2025 , 11:37 Uhr
Es ist derselbe Grund, aus dem über hundert Jahre gerechnet seltene Klimaereignisse gemeldet werden: Was zählt ist nicht nur die Häufigkeit sondern, so weit vorhanden, auch der Trend. Wäre der Kraftwerkspark über die 20 Jahre derselbe geblieben, hätten Sie recht.
zum Beitrag30.04.2025 , 11:33 Uhr
Wissen das auch die, die das eigenversorgte Telephonnetz abgeschafft und alles auf Voice over IP umgestellt haben, und die, die das Bargeld abschaffen und nur noch elektrisch heizen wollen?
zum Beitrag30.04.2025 , 11:28 Uhr
Das klingt zwar nicht falsch aber nach Spekulation. Haben Sie belastbare Quellen?
zum Beitrag29.04.2025 , 19:46 Uhr
> "... weil zum Zeitpunkt des Blackouts 85 Prozent der Nachfrage in Spanien mit Wind- und Solarenergie gedeckt wurde. Die erneuerbaren Energien in ein weitgehend isoliertes System einzubinden und dieses stabil zu betreiben, ist eine große Herausforderung. ... Lange galt ein Strommix mit einem sehr hohen Anteil an Erneuerbaren als „nicht planbar“. ... Und jetzt der Blackout." Die Insel Deutschland ist rundum von allen Seiten von zuverlässigen und steuerbaren Kraftwerken umgeben und macht von deren Stabilisierung auch reichlich Gebrauch. Wenn aber der Ausbau so weiter geht, dann wird ganz Europa zu so einer Insel ohne Nachbarn, die einspringen und helfen könnten. Mit Speichern und Wechselrichtern, die nicht nur netzgeführt arbeiten sondern selbst führen können, kann das anders werden -- aber die haben wir noch nicht und billig werden sie auch nicht sein.
zum Beitrag25.04.2025 , 08:18 Uhr
In klassischen Mietshäusern, also ganzen Häusern oder Häuserblocks in einer Hand, ist das so. Bei einer Eigentumswohnung -- 80 % der Berliner Eigentumswohnungen sind vermietet, sind also Mietwohnungen (Quelle: Taz) -- erlebt man das so nicht. Wer eine, zwei oder drei Wohnungen als Altersrücklage besitzt und vermietet, verhält sich anders. Wer also das beste für Mieter will, der sollte die Bildung von Wohnungseigentum fördern -- nicht mit Steuergeld, also Umverteilung von unten nach oben wie alle "Zuschüsse" und "Förderungen", sondern mit passenden Rahmenbedingungen.
zum Beitrag24.04.2025 , 20:56 Uhr
Covid war für alle ein Einschlag. In allen europäischen Ländern ging es danach spürbar wieder aufwärts, nur in Deutschland nicht. Fehlende staatliche Schuldenprogramme sind nicht der Grund für Firmenschließungen, -verlagerungen und den Wegfall zahlreicher nettosteuerzahlender Arbeitsplätze. Hier in Köln betrifft es Ford und die Bundeszentrale von Coca Cola um nur die großen und auffallenden zu nennen. Neue Arbeitsplätze sind steuer- oder gebührenfinanziert oder erledigen zusätzliche staatlich aufgezwungene Verwaltungsaufgaben. Geldmangel ist nicht der Grund, die staatlichen Abschöpfungen waren nie so hoch wie heute, der ungehemmte Ausgabenwahn und die erdrückende Abgabenlast sind es.
zum Beitrag16.04.2025 , 19:27 Uhr
Jemanden durch Störung an der Wahrnehmung seines demokratischen Mandats zu hindern *ist* ein undemokratisches Mittel. Diese simple Tatsache ist keine Unterstellung.
zum Beitrag16.04.2025 , 19:25 Uhr
Sie haben recht, ich vereinfache wahrscheinlich. Ich bin nicht aus oder in Rosenheim und weiß nur, was in der, was in dieser Zeitung steht. Wenn etwas, wie Sie sagen, "unklar bleibt", dann ist das ein Mangel der Berichterstattung. Ich war Gemeinderat in einem Dorf im Rechtsrheinischen. Wenn ein Zuhörer störte, wurde er vom Bürgermeister oder Ausschußvorsitzenden ermahnt und im Wiederholungsfall zum Verlassen des Raums aufgefordert. Erst eine Weigerung, dem Folge zu leisten, ist ein Verstoß gegen das Hausrecht. Jetzt kommt es auf das Ausmaß an und dem Umfang der Widerstandshandlung. Das wurde vom Gericht bewertet und ich finde in der Berichtserstattung nichts, das mir als Außenstehendem Anlaß gäbe, die Entscheidung des Gerichts zu kritisieren. Ich nehme wahr, es gibt etliche, denen gefällt sie nicht. Falsch muß sie deshalb keineswegs sein und wer das behauptet, sollte es bitte besser begründen.
zum Beitrag15.04.2025 , 00:01 Uhr
Ich habe Frankreich und Italien verwechselt. Stichwort "coperto".
zum Beitrag14.04.2025 , 23:38 Uhr
Das stimmt. Gebraucht wird direkte, gerichtete Strahlung nur für Parabolspiegel und andere Konzentratoren. Für die Photovoltaik zählt nur die reine Helligkeit. Aber auch die bleibt keineswegs gleich. Man sieht es an an einer leichten, klaren Sommerwolke. Für das Auge, das viele Größenordnungen bis zum schummrigsten Kerzenschein abdeckt, ist es eine kaum wahrnehmbare Helligkeitsabnahme, für das Meßgerät Solarzelle ein Leistungseinbruch um 90 %. Es geht also, man kann Photovoltaik im diffusen Licht trüber Wolkentage erzeugen, hat dann aber eben nur ein Zehntel der Nennleistung. Man muß, um damit auszukommen, die gesamte Anklage in Fläche, Materialaufwand und Preis zehnmal so groß auslegen. Kann man machen, man kann alles machen. Die Frage ist ob es sinnvoll ist, sich lohnt und die Umwelt entlastet.
zum Beitrag14.04.2025 , 02:12 Uhr
Das mit der Kühlung als ein Beispiel von mehreren ist richtig. Und weil es stimmt und so einfach ist, wird es schon lange gemacht, auch vor der Photovoltaik. So viele solche Anlagen gibt es auch wieder nicht und die nutzen die Möglichkeit schon. Die Sättigung ist längst erreicht und viel mehr kommt da nicht.
zum Beitrag14.04.2025 , 02:05 Uhr
Ihre Rechnung dürfte stimmen. Was bedeutet sie? Elf Jahre lang zahlen Sie drauf. Im zwölften erreichen Sie für Ihre hohe Investition und den Aufwand gerade mal Gleichstand und stehen da, als hätten Sie nichts getan. Im dreizehnten Jahr fangen Gewinne an, zumindest wenn dann noch alles funktioniert und nichts erneuert werden muß. Gerechnet haben Sie vermutlich mit den Energiekosten. Der erhebliche Mehrpreis für das Elektroauto -- ist es in dreizehn Jahren noch das erste oder schon der zweite oder dritte Mehrpreis? -- kommt dazu. Der Wert des von meiner Balkonsolaranlage erzeugten Stroms liegt um drei Cent pro kWh. (Jede erzeugte kWh bewertet mit den gerade aktuellen Börsenpreis und zum Gesamtwert aufaddiert. Der geteilt durch die Gesamterzeugung gibt den mittleren Wert.) Tatsächlich verdiene ich an den 40 %, die ich selbst verbrauche, 30 Cent/kWh -- nicht für die Energie sondern gesparte Steuern, Gebühren und Netzentgelte, also Subventionen zu Lasten der weniger Gutgestellten. Ich dürfte meine Amortisation in drei bis fünf Jahren drin haben. Das ist nicht der Zweck. Ich möchte, möglichst ohne draufzuzahlen, an eigenen Meßwerten beweisen, was mir vorgerechnet keiner glaubt.
zum Beitrag13.04.2025 , 20:46 Uhr
Wenn in Argentinien die Armen unter dem Schuldenmachen und der Inflation am meisten leiden und Reiche mit Sachwerten sich die Hände reiben, warum wird dann genau derselbe Weg hier in Deutschland von dieser Zeitung bejubelt?
zum Beitrag13.04.2025 , 20:26 Uhr
In einer Demokratie, in Deutschland müssen aus guten Gründen alle Parlamentssitzungen, auch kommunale stets öffentlich sein. Es halten sich also immer potentiell zahlreiche unbeteiligte im Raum auf und ohne Regeln geht es nicht. Die hier Verurteilten haben keine Meinung kundgetan sondern die ganze Sitzung für alle Beteiligten gestört und den Ablauf unmöglich gemacht. In Rosenheim vertritt ein Stadtrat rund 1450 Bürger, die nicht wahlberechtigten mitgerechnet. Wenn die Zahl im Artikel stimmt und er mehr als 3700 Stimmen erhielt, sind das viele Bürger mit einem Anspruch, im Rat gehört zu werden und vertreten zu sein. In jeder beliebigen Frage und zu jedem beliebigen Punkt kann er mit 43:1 überstimmt werden und die Redezeit ist für einen von 44 begrenzt. Das muß denen, die ihn nicht wollen, genug sein. Die Alternative, wie sie bei Imamoglu angewandt wurde, weise zumindest ich auch für die Politiker, die ich ablehne, klar zurück. Es gibt hier offenbar einige, die das, wenn gegen die "richtigen" geht, anders sehen.
zum Beitrag12.04.2025 , 18:48 Uhr
Dort ist bekannt, daß die Bedienungen als Quasi-Subunternehmer praktisch nur vom Trinkgeld leben. Frankreich geht noch einen Schritt weiter. Ausgehängt werden nur die Preise der Speisen, die Miete für den Sitzplatz, das Besteck und das Geschirr werden extra berechnet.
zum Beitrag12.04.2025 , 18:44 Uhr
Warum macht ein Kölner Autohändler Preise für Selbstabholer aus Rumänien und nennt die exorbitanten Überführungskosten erst nach Vertragsabschluß? Die Preise, die draußen aushängen, sollen niedrig aussehen. Wer einmal drin ist und sich gesetzt hat, geht in der Regel nicht wieder. Ich mag das auch nicht, aber sich als einziger gegen den Strom zu stemmen, kann sich kein Gastwirt leisten.
zum Beitrag12.04.2025 , 13:41 Uhr
Das kann ich verstehen und will mich gar nicht freisprechen davon. Für die jungen Leute, die sich neben dem Studium ohne Schlaf und Lernen die Nächte um die Ohren hauen, gilt es aber mindestens genauso. Und nicht nur die, die obdachlosen Schnorrer auf der Straße auch. Auch wenn ich jeden einzelnen Euro heute mehr spüre als wenige Jahre früher, versuche ich den Impuls so gut es geht zu unterdrücken. Den Gaststättenbesuch überlege ich mir zweimal, aber einmal dort spare ich nicht ausgerechnet am Trinkgeld und verzichte eher auf die Vorspeise oder den Nachtisch.
zum Beitrag11.04.2025 , 20:50 Uhr
Trinkgeld gebe ich, wie es auch im Mutterland der Kartenzahlungen seit jeher üblich ist, grundsätzlich bar. Die Kartenzahlung ist praktisch und die personalisierte Meldung an den großen Bruder mag mit Name und Kontonummer nötig sein, um den Chef zum Steuerzahlen zu verleiten. Das Trinkgeld aber geht niemanden etwas an, als mich und den Empfänger. Eine faire Verteilung auch an den, der aufmerksam die leeren Wasserflaschen wechselt und Wein nachschenkt ohne je zum Kassieren zu kommen, setze ich dabei voraus. Wo nicht, garantiert sie auch kein Verfahren, das alle Trinkgelder zuerst in die Kasse des Chefs hineinspült und einigen Gerüchten zufolge in manchen Betrieben auch dort verbleiben läßt.
zum Beitrag08.04.2025 , 17:11 Uhr
Kohlendioxid kann in unbewegter Luft am Grund tiefer Gruben und Schächte zum Problem werden, vor allem, wenn es dort stark austritt. In Räumen reicht allein die Konvektion und normale Bewegung für eine perfekte Durchmischung. Das gefährliche Kohlenmonoxid ist nicht wahrnehmbar und leichter als Luft. Und Schulbildung ist in Deutschland nicht nur kostenlos sondern verpflichtend.
zum Beitrag07.04.2025 , 07:44 Uhr
Die Daten sind nicht "in's Netz geladen" worden, was immer das heißen mag, sondern an einzelne, zahlende Empfänger verkauft. Der Übertragungsweg spielt keine Rolle, sie hätten auch auf CD mit der Post verschickt worden sein können. Diese Empfänger haben die geschützten Daten illegal veröffentlicht. Das ist alles nicht neu, schon um 1980 gab es im Umfeld von Hochschulen schlecht gebundene Photokopien teurer Fachbücher zu kaufen. "Das Internet" ändert ein wenig die Methoden und senkt den Hehlern die Kosten, bleibt aber Nebensache.
zum Beitrag06.04.2025 , 21:34 Uhr
Die Fokussierung auf Getränke scheint mir komplett irregeleitet. Zucker ist in erschreckend vielen Lebensmitteln enthalten, vor allen denen, wo man es nicht erwartet. Wenn ich leckeren Gurkensalat selbst mache, ist gar kein Zucker daran. Oft, meistens, habe ich aber keine Lust dazu. Irgendwann habe ich bei fertigem Salat auf die Zutaten gesehen, seitdem kaufe ich ihn nicht mehr. Der Zucker ist darin nichts als der billigste Füllstoff, künstliche Aromen sorgen dafür, daß man ihn nicht schmeckt. Der einzig korrekte Weg ist, an der Quelle anzusetzen und Zucker ab Raffinerie zu versteuern. Zu süße Getränke sind eine Sache, aber immerhin schmeckt man den Zucker da und trägt er zum Genuß bei. Das ist eine Abwägung, die der Konsument bewußt treffen kann. Da, wo Zucker aber zu Lasten des Geschmacks allein der Verbilligung dient, muß dieses Geschäftsmodell über den Preis unattraktiv werden.
zum Beitrag06.04.2025 , 20:15 Uhr
So gut ich den berechtigten Ärger der Betroffenen verstehen kann, fallen zwei Dinge hier doch auf: Es sind wohl kaum die Anbieter mit 170 Euro Monatseinnahme, die vom Datendiebstahl betroffen werden. Wirksame Abhilfe wird angeboten und das zu fairem Preis. Was sind 380 Euro bei einem vierstelligen Monatsumsatz, mindestens zwei Drittel davon Nettogewinn? Vergleichen Sie damit die Sicherheitskosten, personell und technisch, jedes beliebigen kleinen Ladengeschäftes mit oft einstelliger Umsatzrendite. Ja Diebstahl und Hehlerei sind verachtenswert, neu sind sie nicht und vom Desinteresse der Polizei erzählen Kioskbetreiber ebenso. Und was soll das bitte heißen: "Entscheidend ist, wo die Inhalte abrufbar sind und wem sie angeboten werden." Es ist das Wesen und der eigentliche Sinn des Internet, von überall erreichbar zu sein -- außer in China und Nordkorea, die den Autorinnen vielleicht als Ideal vorschweben. Und angeboten werden sie jedem, der die Adresse kennt. Schon seit mehr als hundert Jahren sind die Leser der gelben Presse mehrheitlich nicht die, die die Autoren vorgeben ansprechen zu wollen, seien es nun junge Glamourmodels oder Mitglieder des Hochadels.
zum Beitrag02.04.2025 , 22:46 Uhr
Genau dieselben Leute, die aus kleinen, leichten Strohhalmen, die geordnet im Müll landen, dann sauber und nutzbringend verbrannt werden, den Weltuntergang herbeireden, fordern hier hemmungslos das Wegwerfen perfekt funktionierender Geräte voller wertvoller Rohstoffe aus Kinderarbeit.
zum Beitrag01.04.2025 , 21:37 Uhr
Endlich greift auch einmal die Taz das Problem auf. Neu ist es nicht, Bahncardkunden und Nichtstudenten leiden schon lange darunter. Meine Briefe an die Bahn und meinen Kreditkartenanbieter, wo in deren AGB es stünde, daß ich mein neues, aktuelles Smartphone wegwerfen und ein anderes (teures) nach deren Wahl kaufen müsse, blieben unbeantwortet.
zum Beitrag01.04.2025 , 21:31 Uhr
> Die betroffenen Nutzer schlossen sich zu einer Sammelklage zusammen ... Es ist die Geschichte eines Niedergangs einer Firma Genau das ist typisch für unsere Gesellschaft von heute: Das Verbrechensopfer wird fertiggemacht und in den Ruin getrieben, die Täter bleiben unbehelligt. Und Sie berichten darüber stolz und anerkennend, als sei dieses Nachtreten moralisch in Ordnung und gut so.
zum Beitrag31.03.2025 , 11:50 Uhr
Bei der Polizei längst vorhandene und erfaßte Daten auswertend zu lesen, was längst möglich ist, aber den persönlichen Einsatz von Menschen erfordert und deshalb nicht bei allen Kriminellen getan wird, sondern nur denen, die dem weisungsgebenden Berufspolitiker im Ministerrang unangenehm sind, ist also ein Problem. Das Anlegen riesiger Dossiers über jeden Bürger, die den Schein erfassen, den ich meinem Neffen zustecke (Bargeldabschaffung) und die viertelstundengenau meinen detaillierten Lebenswandel durchleuchten (Stromzähler) wird dagegen so gut wie nie thematisiert. Die Energieversorger haben an so etwas keinerlei Interesse, es ist für sie aufgezwungener und teurer Mehraufwand. Warum und für wen also? Kanada hat einer ganzen Berufsgruppe wochenlang die Bezahlkarten und damit den Lebensmittelkauf gesperrt und schwedische Krankenkassen verlangten von Supermarktketten aufgeschlüsselte Daten über die Ernährungsgewohnheiten einzelner Menschen und Familien. Beides wurde -- noch -- von Gerichten nachträglich kassiert, zeigt aber, wo der Weg hinführen soll. Darüber läse ich hier gern mehr.
zum Beitrag29.03.2025 , 23:22 Uhr
Jetzt, wo Frau Baerbock gefallen ist, nachzutreten, offenbart einen schwachen Charakter. Zu gut erinnere ich mich, wie die gesamte veröffentlichte Meinung sie über den grünen Klee lobte. Nicht nur das, alle, die damals, als es Sinn ergab es zu sagen, dasselbe sagten, wie Sie heute, wurden hemmungslos verunglimpft und beschimpft von Ihnen. Die Journalisten in allen großen und öffentlich-rechtlichen Medien, bei weitem nicht nur der Taz, stehen nach selbst erhobenen Umfragen im Meinungs- und Wertebild ganz anders verteilt da, als der Rest der Bevölkerung. Das mag so weit noch durchaus vertretbar sein, es steht mir nicht zu, anderen vorzuschreiben, was sie zu denken haben. Die abwertende Verachtung aber, mit der Sie über alle gnadenlos herzogen, die damals genau dasselbe sagten, wie heute Sie selbst, werde ich zeitlebens nie vergessen.
zum Beitrag29.03.2025 , 18:03 Uhr
Stimmt nicht. Es war einfach, als die Taz es aufgreift, schon fast zehn Tage alt. Über JNS und den die JNS zitierenden Arutz Sheva ging es aber anscheinend nicht hinaus. Eine unabhängige Bestätigung oder Widerlegung wäre wünschenswert.
zum Beitrag29.03.2025 , 13:04 Uhr
Zumindest bei Arutz Sheva finde ich nichts darüber.
zum Beitrag29.03.2025 , 01:01 Uhr
Ob die Gedanken und Haltungen eines Menschen auch außen auf der Haut sichtbar gemacht sind oder nur unsichtbar aber gleich wirksam existieren, scheint mir hier sekundär. Niemand, nicht einmal die ausgewiesenen Israelfeinde bezweifelt, der Verletzte erhält im Krankenhaus die bestmögliche Behandlung ohne Ansehen der Person. Wie wohl wäre es einem israelischen Soldaten ergangen, der verletzt und wehrlos auf einer arabischen Krankenstation in Gaza landet? Genauso? Das ist hier der entscheidende Punkt. Was UN-Mitarbeiter unter ihren Hemdsärmeln verbergen, ist mir egal, was sie in Schulbücher schreiben und arabischen Kindern im prägenden Alter vermitteln, nicht.
zum Beitrag28.03.2025 , 21:27 Uhr
Ja. Das verträgt sich vermutlich auch mit der Reichweite eines Elektroautos und zum batterieschonenden, langsamen Laden über Nacht reicht oft eine normale Steckdose mit 3 kW.
zum Beitrag26.03.2025 , 14:11 Uhr
Die subventionierten 180 Euro für den Strom glaube ich glatt (Benzin für 2500 km wären unter 300), aber auch beim Verbrenner ist der Kraftstoff nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Genau dieses Modell habe ich nicht gefunden, aber der Preis des Hyundai liegt wohl um 35 k€. Mein 2014 neu(!) gekaufter großer Kombi hat nach jetzt 44 000 km insgesamt (und ohne Abzug eines Restwertes) 21 k€ gekostet, davon drei Viertel Fixkosten. Auch nicht weiter erwähnt sind die 36 Stunden am Steuer und zwei Übernachtungen nur für eine Richtung, die vom Urlaubsgenuß abgezogen werden müssen. Mit der Tagesfahrzeit, die ich ohne großen Zwang freiwillig auf mich nehme, wären das eher neun als drei Tage. Wenn ich solche Strecken fahre, dann weil der nicht kleine Kombi bis zur letzten Ritze vollgestopft ist. Ohne Umzug komme ich viel bequemer im ICE zu meiner Tochter nach Berlin und in Portugal gibt es, wenn man Orte für Sightseeing anders nicht erreicht, Mietwagen. Bei jetzt schon drei Vierteln Fixkostenanteil ist der Mehrpreis für ein Elektroauto vollkommen indiskutabel, ganz egal, ob ich ihn selbst bezahle oder gezwungenermaßen der Steuerzahler, also auch ich.
zum Beitrag25.03.2025 , 16:08 Uhr
Reparaturen sind aus ganz anderen Gründen wirtschaftlich sinnlos. Neuherstellung, Rohstoffverschwendung und Müllproduktion werden subventioniert -- Stichwort Industriestrompreis -- und menschliche Arbeit mit Abgaben so extrem belastet, daß jeder Arbeitnehmer mehr als vier Stunden arbeiten muß, um nur den Lohnanteil eines Handwerkers für eine Stunde zu bezahlen. Solange Arbeit mit derart hohen Strafsteuern aktiv verhindert wird, wird sich daran nicht ändern.
zum Beitrag25.03.2025 , 16:01 Uhr
Tages- oder Wochenspeicher reichen schon. Wenn Reservekraftwerke nicht ständig und kurzfristig bereitstehen müssen, sondern Tage im voraus bestellt werden, kann man sehr viel Aufwand, Kosten und Material sparen.
zum Beitrag25.03.2025 , 12:02 Uhr
Das ist ein Punkt, den die "es ist ja nur Geld" Politiker nicht wahrhaben wollen. Solaranlagen und Windräder sind kein Handwerk, der Preis besteht fast ausschließlich aus Rohstoffen und fossiler Energie. Wenn eine Maßnahme, Wärmedämmung, Heizungserneuerung, Balkonkraftwerk, kein Geld spart, dann spart sie auch an Rohstoffen und für die Umwelt nichts.
zum Beitrag24.03.2025 , 21:49 Uhr
Der typische deutsche Durchschnittsbürger verbraucht für Verkehrsmittel und Heizung/Warmwasser mehr Energie als durch seinen Stromverbrauch -- jeweils, nicht zusammen. Jetzt soll er gesetzlich gezwungen elektrisch heizen und elektrisch fahren, aber ein Anstieg des Stromverbrauches liegt natürlich an KI und Klimaanlagen, was sonst? 2.2 % im Jahr ist mehr als der langjährige Durchschnitt, das stimmt. Er folgt aber, sorgfältig gepickt, auf ein Vorjahr fast ohne Anstieg. Beim Blick auf den Gesamtverlauf fällt 2024 keineswegs heraus. Wenn überhaupt zeigt sich eine leichte Rechtskrümmung, also Verlangsamung.
zum Beitrag22.03.2025 , 23:08 Uhr
Warum steht in der Taz eigentlich so selten etwas und so wenig über die allgemeine Bargeldabschaffung, zum Beispiel die Unmöglichkeit, Fahrkarten, Behördengebühren und die GEZ-Steuer mit Geld zu bezahlen? Ist das nach Ihrer Meinung für Alteingesessene keine Schikane, keine Kontrolle und keine Bevormundung?
zum Beitrag18.03.2025 , 19:51 Uhr
"Investieren" ist immer das Schaffen von Sachwerten. Verteidigung mag eine wichtige Aufgabe sein, aber sie frißt, konsumiert, verbraucht und zerstört nur, sie schafft nichts -- zumindest nichts materielles.
zum Beitrag18.03.2025 , 19:47 Uhr
Inflation trifft die kleinen Leute mit Ersparnissen. Reiche haben Sachvermögen, oft kreditfinanziertes Sachvermögen verbunden mit Geldschulden. Reiche gewinnen in der Inflation. Genau das ist das zutiefst asoziale an ihr und dem Staat, der sie macht.
zum Beitrag18.03.2025 , 19:44 Uhr
Lesen Sie bei Frau Krüger den Satz, der mit "Vorausgesetzt" anfängt, und überlegen Sie, wie wahrscheinlich es ist, daß das dort genannt auf keinen Fall zu tuende, wirklich nicht getan wird. Im Gegensatz zu mir mögen Sie die Wahrscheinlichkeit größer als exakt null ansetzen, aber viel größer?
zum Beitrag18.03.2025 , 12:15 Uhr
An einer Stelle kommt im Leben jedes überschuldeten Bankrotteurs der Punkt, an dem die letzte Chance, seine Schulden jemals loszuwerden, endgültig vertan ist. Ab da kann er tun, was er will, sie können und werden nur noch wachsen. Von da an bis zum vom außen sichtbaren endgültigen Zusammenbrauch mag es eine ganze Weile dauern, der Prozeß ist aber von nun an unumkehrbar. Staatsbankrotte sind nichts neues und nicht einmal etwas in der Zeitrechnung der Weltgeschichte besonders seltenes. Der nächste deutsche zeichnet sich schon länger ab, wird aber jetzt gerade abschließend eingeleitet. Was bedeutet denn der zweifellos vorhandene Investitionsstau trotz eines in Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen, auch nach allen Korrekturen und Bereinigungen, nie dagewesenen Einnahmemaximums? Ganz offenbar wurden seit Jahrzehnten alle nötigen Reparatur-, Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen zugunsten ungehemmten Konsums vernachlässigt. Solange dieser Konsum unaufgehalten weiter wächst, ist die Zukunft besiegelt.
zum Beitrag12.03.2025 , 15:51 Uhr
Eigentlich sind sie für alle Ideal. Für stationäre Speicher spielen Größe, Gewicht und Wirkungsgrad alles keine Rolle, nur der Preis (und der darin enthaltene Rohstoff- und Energieverbrauch) zählt. Ich warte dringend darauf.
zum Beitrag12.03.2025 , 13:26 Uhr
Deshalb ging mein Argument auch von der Abnehmerseite aus. Billigst verschleuderter Überschußstrom wäre ohne die Negativpreise nicht anders sondern gar nicht erzeugt worden und hätte demnach auch dann kein CO2 emittiert. Er spart also keine Emission ein.
zum Beitrag12.03.2025 , 13:19 Uhr
Es ging um den Vergleich Groß- zu Kleinanlagen. Der Wechselrichter stellt einen spürbaren Kostenanteil. Wenn auch Großanlagen viele kleine Inverter verwenden, haben sie an der Stelle keinen Kostenvorteil. Wenn man Eigenleistung, Flächenpacht und ähnliche Anteile nicht rechnet, können Kleinanlagen preislich durchaus mithalten.
zum Beitrag11.03.2025 , 11:01 Uhr
Meine vorhandene Balkonanlage muß sich durch die Eigennutzung rentieren. Der eingespeiste Überschußstrom ist also für mich kostenlos. Nach einer Überschlagsrechnung müßten die Preise der derzeit günstigsten Akkus auf die Hälfte fallen, damit es sich rechnet. Das gilt für den Tagesspeicher. Wochenspeicher sind illusorisch.
zum Beitrag11.03.2025 , 10:57 Uhr
Mikrowechselrichter sind eigentlich für größere Felder entwickelt worden, weil sie die einzelnen Panel besser ausnutzen und die Bündelung großer Leistungen auf der Wechselspannungsseite problemloser beherrschbar ist. Die Nutzung bereits bebauter und versiegelter Flächen hat große Vorteile, zumindest bei etwas Eigenleistung und ohne überhöhten Handwerksaufwand.
zum Beitrag10.03.2025 , 20:59 Uhr
In Ihren gesparten 33 Cent stecken rund 8 Cent Steuern, 8 Cent Gebühren und 8 Cent Umlagen. Das ist ein Haufen Subvention, die Sie einnehmen und auf der die Rentabilität für Sie allein beruht. Die acht Cent Einspeisung entsprechen recht genau dem, was Sie für den einkauften Strom bezahlen -- im Mittel. Tatsächlich speisen sie ein, wenn der Strom wertlos ist oder Zusatzkosten verursacht, und beziehen zu Hochpreiszeiten.
zum Beitrag10.03.2025 , 20:52 Uhr
Ein wichtiger Punkt fehlt in der Aufzählung. Strom, den niemand haben will, wäre normalerweise auch nicht erzeugt worden und hätte ohnehin keine Kohlendioxidemission verursacht. Die Einspeisung hat also keine Emission vermieden. Im Gegenteil, die kostenpflichtige Entsorgung zum Schutz der Netze bedeutet Aufwand und Aufwand heißt fast immer zusätzliche Emission. Die Stunden mit negativem Preis stellen zwar nur einen kleinen Teil des Tages aber einen großen Anteil an der Tagesproduktion. Der positive Klimaeffekt der erneuerbaren Energien ist demnach in den meisten Rechnungen, die jede eingespeiste Kilowattstunde blind mit vermiedener Emission gleichsetzen, weit überhöht und keinesfalls im von der Propaganda verbreiteten Umfang gegeben.
zum Beitrag05.03.2025 , 23:58 Uhr
Sechs kW reichen für 50 km/h bei 2 Tonnen Leergewicht. Das reicht. Um einem am Boden Liegenden an den Kopf zu treten, als Gruppe gegen einen, braucht man gar keine Waffe. Soziale Probleme löst man nicht mit technischen Mitteln.
zum Beitrag26.02.2025 , 17:36 Uhr
Ja toll, dann bezahlt man sie zweimal. Der Punkt hier ist doch, bezahlen muß man den Zuschuß (für sich und andere) auf jeden Fall, egal ob man ihn selbst in Anspruch nimmt oder nicht. Im Gegensatz zu den Schwadronierern der "Sondervermögen" kann ich mein Geld aber nur einmal ausgeben. Weg ist weg.
zum Beitrag25.02.2025 , 22:39 Uhr
Das entscheidende Wort steht ungefähr im Zentrum des Textes: "jährlich". Über einen einmaligen Ausnahmekredit mag man reden können, wenn auch mit großem Vorbehalt. Was in erstaunlich kurzer Zeit die Folgen sind, wenn jemand Jahr für Jahr um mindestens ein Fünftel über die Einnahmen lebt, weiß jede Hausfrau, auch wenn sich etliche Akademiker der geistigen Fächer schwer damit tun.
zum Beitrag25.02.2025 , 19:51 Uhr
> dass Wärmepumpen kein Folterinstrument von Habeck persönlich sind, sondern eine großenteils steuerbezahlte Heizungsalternative Genau das bringt den Riß sehr gut auf den Punkt. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die über ihr selbst verdientes Geld selbst entscheiden und verschiedene Techniken selbst vergleichen wollen. Die wollen nach getroffener Entscheidung mit Händlern und Handwerkern reden, nicht mit Behörden und Antragsformularen. Die Anhänger des betreuten Denkens lassen sich von einer Verwaltungsbürokratie zuteilen, was die für richtig hält. Bezahlt wird es nicht mit dem Geld der Empfänger sondern dem anderer Leute aus der sich rasant immer weiter aufblähenden Staatsquote, die dem Bürger vom Einkommen immer winzigere Reste zur freien Entscheidung beläßt. Funktionieren kann das ganze System nur mit dem Geld des schrumpfenden Restes der echten Nettosteuerzahler und muß mit deren Wegfall unweigerlich zusammenbrechen. Wer selbst am Staatstropf hängt, kann dem System nichts zuführen, auch wenn er rein formal zahlreiche Steuern zahlt.
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