taz-Podcast „klima update°“ : Die Klima-News der Woche
Empfohlener externer Inhalt
Fridays for Future protestiert weltweit. Deutschland fackelt Biogas ungenutzt ab. Klimaforscher fordert mehr Naturschutz.
Diesen Freitag geht Fridays for Future wieder weltweit auf die Straße. In Deutschland fordern die Protestierenden von der Bundesregierung ein Sondervermögen für den Klimaschutz von 100 Milliarden Euro – so wie es auch für die Bundeswehr in Windeseile organisiert wurde. Darüber sprechen Verena Kern und Sandra Kirchner vom Online-Magazin klimareporter°, mit dem die taz beim klima update° kooperiert.
Außerdem: In Deutschland wird trotz Energiekrise immer mehr Biogas ungenutzt abgefackelt. Das ist Gas, das nicht nach Jahrmillionen aus dem Boden gebohrt, sondern durch die Vergärung von Pflanzen, Gülle oder Müll hergestellt wird. Der ökologische Nutzen des Energieträgers ist wegen des hohen Flächenverbrauchs beim Anbau von Pflanzen umstritten. Umso ärgerlicher, wenn das Biogas einfach abgefackelt wird, ohne die Energie zu nutzen. Genau dazu kommt es aber durch die Überlastung des Stromnetzes.
Der Klimaforscher Johan Rockström, Chef des renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, hat sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt: Er fordert eine Abkehr von klimaschädlicher Landbewirtschaftung – und deutlich mehr Naturschutz. Ein Weckruf: Es reicht nicht, dauerhaft auf fossile Brennstoffe zu verzichten. Weil wir große Teile der Natur in Agrarland, Städte und Straßen verwandelt haben, verlieren Ökosysteme ihre Fähigkeit, CO2 im großen Stil zu binden.
„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert