Laut Medienbericht: Trump-Berater Elon Musk zieht sich zurück
US-Präsident Trump habe laut einem Medienbericht seinem innersten Beraterkreis mitgeteilt, dass Musk in den kommenden Wochen ausscheiden werde.
Foto: Brian Snyder
Reuters/taz | Der Tech-Milliardär Elon Musk gibt nach einem Medienbericht sein Amt als einer der wichtigsten Berater von US-Präsident Donald Trump auf. Trump habe seinem innersten Beraterkreis mitgeteilt, dass Musk in den kommenden Wochen ausscheiden werde, berichtete das Magazin „Politico“ am Mittwoch unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Der Chef des Elektroautobauers Tesla ist zuständig für umstrittene Sparmaßnahmen der Bundesbehörden.
Laut „Politico“ kommt der sich abzeichnende Rückzug von Musk zu einem Zeitpunkt, an dem einige Insider der Trump-Administration und viele externe Verbündete von seiner Unberechenbarkeit frustriert sind und den Milliardär zunehmend als politische Belastung betrachten. Diese Dynamik wurde am Dienstag deutlich, als ein konservativer Richter, den Musk lautstark unterstützte, seine Kandidatur für einen Sitz im Obersten Gerichtshof von Wisconsin mit 10 Punkten verlor.
Der Übergang, so die Insider laut „Politico“, wird wahrscheinlich mit dem Ende von Musks Zeit als „besonderer Regierungsangestellter“ zusammenfallen, einem Sonderstatus, der ihn vorübergehend von einigen Ethik- und Interessenkonfliktregeln befreit. Diese 130-Tage-Frist wird voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni ablaufen.
Die Verteidiger von Musk innerhalb der Regierung sind der Meinung, dass die Zeit für einen Übergang gekommen ist, da sie der Ansicht sind, dass er nur noch so viel mehr bei den Regierungsbehörden einsparen kann, ohne zu viel zu kürzen.
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