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Grüne nach der WahlFünf sind eine zu viel

Die Grünen sammeln sich in der Opposition und sortieren das Personal. Klar ist: Robert Habeck geht. Aber Annalena Baerbocks Zukunft bleibt offen.

Politische Pleite? Baerbock und Habeck am Tag nach der Wahl Foto: Liesa Johannssen/reuters

Berlin taz | Seine Fans wollen Robert Habeck nicht gehen lassen. Einer hat in seiner Verzweiflung sogar eine Petition gestartet, knapp 70.000 Unterschriften hat sie auf der Plattform WeAct. „Wir wenden uns an dich, da wir überzeugt sind, dass Deutschland, Europa und die Welt dich brauchen“, heißt es darin. „Hoffnungsträger dürfen nicht gehen, wenn sie am meisten gebraucht werden.“ Robert, bleib bei uns!

Hilft aber nichts. Habeck hat seine Entscheidung getroffen, nach der Wahlniederlage kein Spitzenamt mehr anzustreben. Offen lässt er nur noch, ob er sein Bundestagsmandat behält. Die Fraktion versucht nicht, ihn umzustimmen: Es sei zu respektieren, dass Habeck selbst entscheidet, was er macht, sagte Fraktionschefin Britta Haßelmann am Dienstag vor einer Sitzung mit ausgeschiedenen, wiedergewählten und neuen Grünen-Abgeordneten.

Bleibt nur noch zu klären, was aus Annalena Baerbock wird, wenn die neue Regierung im Amt ist und sie das Außenministerium verlassen hat. Anders als Habeck hat sie nicht angekündigt, sich aus der ersten Reihen zurückzuziehen. In der Opposition haben die Grünen aber nur wenige Spitzenjobs zu vergeben.

An Parteichefin Franziska Brantner wird aus dem linken Parteiflügel zwar Kritik gestreut, sie und ihr Co-Vorsitzender Felix Banaszak wurden aber erst im Herbst für zwei Jahre gewählt. Sie haben schon bekundet, nicht weichen zu wollen. Neu gewählt wird zu Beginn der Legislatur nur der Fraktionsvorsitz. Erst soll am Mittwoch das bisherige Führungsduo Katharina Dröge und Britta Haßelmann kommissarisch bestätigt werden. In einigen Wochen wird dann noch mal für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt.

Beide Flügel befriedigen

Die Spitze wird für gewöhnlich flügelparitätisch besetzt. Für die Realo-Vertreterin Baerbock müsste daher Haßelmann weichen. Diese will ihren Platz bisher aber auch nicht räumen – oder spricht es öffentlich zumindest noch nicht aus. Über Dröge und sich sagte sie am Dienstag: „Dass wir sehr gerne das Amt der Fraktionsvorsitzenden ausüben, ist Ihnen sicher nicht verborgen geblieben. Und dass es notwendig und gut ist, dass man mit der Führung einer Fraktion Erfahrungen gemacht hat, ist auch klar. Und wie leidenschaftlich gerne wir die Aufgabe machen, glaube ich auch.“ Alles Weitere kläre man in den nächsten Wochen.

Sollte es wirklich hart auf hart kommen, ist der Ausgang offen. Das Duo Dröge/Haßelmann wird unter Abgeordneten flügel-übergreifend geschätzt, nicht zuletzt wegen ihres integrativen Führungsstils. Baerbock hat neben Habeck zwar die größte Strahlkraft aller Grünen, könnte bei einer Kandidatur aber nicht auf den uneingeschränkten Rückhalt aus der Fraktion bauen: Im Wahlkampf trat sie als Vizespitzenkandidatin auf, ein kleinerer Teil der Verantwortung für die Wahlniederlage ist auch an ihr hängengeblieben.

Schuldenbremse, Sondervermögen, Militär

So viel zu den zentralen Personalfragen. Daneben sind für die Grünen jetzt auch inhaltliche Fragen zu klären. Die allgemeine Debatte über die Strategie für die nächsten Jahre wird sich noch länger hinziehen. Akuter ist die Frage, unter welchen Bedingungen die Grünen einer Verfassungsänderung zustimmen würden, die Friedrich Merz möglicherweise anstrebt, um hohe Kredite für Rüstungsprojekte aufzunehmen. Wegen der nötigen Zweidrittelmehrheit ist dieser Punkt vorerst der einzige, in dem ihnen in der Opposition etwas Macht bleibt.

Als die Ampel nach Beginn des Ukrainekriegs ein Sondervermögen einrichtete, wollten die Grünen es nicht auf Militärausgaben beschränken. Damals setzten sie sich nicht durch. Jetzt wollen sie offenbar standhafter auftreten. „Warum sollten wir […] ausschließlich für Verteidigung das Richtige tun?“, sagte Katharina Dröge am Dienstag. Investitionen brauche es auch in Bildung, Infrastruktur und Wirtschaft. Statt einer erneuten Ausnahme für Rüstung fordert sie eine generelle Reform der Schuldenbremse. „Das wäre der saubere Vorschlag“, so Dröge.

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31 Kommentare

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  • Die Grünen sind eigentlich recht glimpflich davongekommen. Der Versuch zu zeigen, dass man mehr kann als nur zu Umweltfragen zu reden, ist dramatisch gescheitert. Je nachdem wie sich die Partei neu orientiert, sind weitere Verluste nicht auszuschließen.

  • Wie so oft, die Falschen, Inkompetenten bleiben, weil sie sich selbst toll finden. (Dabei hätten die Grünen 2021 mit Habeck, ohne Bärbock, sehr gute Chancen gehabt.) Vertane Chancen! Es scheint bei den Grünen nicht besser zu werden, aber glücklicherweise gibt es Die Linke!

  • Es gibt wirklich wichtigere Themen. Ich find ja, bevor man sich um solche Nebensächlichkeiten kümmert, sollte erstmal endgültig und einvernehmlich geklärt werden, wie die Partei denn nun zu Globuli steht! ;-)

    • @Normalo:

      Für diesen hinterhältigen Piks in meine Alternativ-Blase strafe ich Sie mit Nicht-Beachtung. Ohne Smilie. :-)

  • Die Wahl ist rum !



    Was heute interessiert ist, dass die SPD nicht widerstandslos und mit fliegenden Fahnen in die Regierungsfalle tappt.



    Herrn Merz müssen vorab die Zügel angelegt werden. Sonst gibt es eben keinen Kanzler Merz.



    Es sei, meine immer wieder vorgetragene Befürchtung, trifft doch ein. Ich will nicht Recht behalten.

    • @LeKikerikrit:

      Nur als Gegenfrage: war schwebt Ihnen denn vor, was die SPD machen soll?

  • "Damals setzten sie sich nicht durch. Jetzt wollen sie offenbar standhafter auftreten."

    Ich könnte mir vorstellen, dass da der Grund liegt, warum sie Habeck nicht anbetteln zu bleiben. Denn er hat in der Ampel gezeigt, dass er oft gegenüber der FDP und SPD so weit umgefallen ist, dass es der Parteibasis gegraust haben muss.

    Interessant bleibt, wie standhaft sie jetzt tatsächlich bleiben. Meine Vermutung: gar nicht. Es gibt ja noch mehr Rüstungs-Fans bei den Grünen als nur Habeck.

  • "Bleibt nur noch zu klären, was aus Annalena Baerbock wird, wenn die neue Regierung im Amt ist und sie das Außenministerium verlassen hat."



    Die Frage allein lässt demokratische Fragen offen. Ist sie für etwas gewählt? Nein. Hat sie einen Anspruch darauf, für etwas gewählt zu werden? Nein. Kann sie sich für etwas wählen lassen? Ja.



    Diese Versorgungsmentalität ist so was von...

    • @Encantado:

      "Was wird aus Baerbock?" war hier eindeutig nicht versorgungstechnisch gemeint. Es geht um die Umstellung auf die Oppositionsrolle und dabei eben konkret um die Frage, wie die Grünen die politische Wirkmacht einer weiter einsatzbereiten Baerbock einschätzen und wie sie damit umgehen wollen.

      • @Normalo:

        Es geht aber auch um den Anspruch von Frau Baerbock, weiter an führenden Stelle ein Rolle spielen zu wollen.

        Dieses "Und was wird aus mir!" der verstorbenen Heide Simonis hat schon etwas mit "Versorgungsmentalität" zu tun, da sich diese Leute offenbar gar nicht mit der Möglichkeit/Notwendigkeit befassen wollen, sich eine Zukunft außerhalb der Politik zu suchen.



        Und damit meine ich ausdrücklich eine Stelle, die sie nicht irgendeiner Protektion verdanken.

        Was daraus werden kann, sieht man jetzt bei Frau Klöckner: Als Spitzenkandidatin in RLP zweimal unterlegen, als Bundesministerin auch nicht so toll, aber sie wird schon wieder als "ministrabel" gehandelt. Aber so etwas beschränkt sich nicht auf CDU oder FDP und ist eines der Brünnlein, das die Giftpflanze "Politikverdrossenheit" wachsen und gedeihen lässt.

      • @Normalo:

        ""Was wird aus Baerbock?" war hier eindeutig nicht versorgungstechnisch gemeint."



        Meine Anmerkung war auch nicht rein finanziell gemeint. Auch die Versorgung mit Pöstchen ist eine Versorgung.



        Aber das eine geht mit dem anderen natürlich einher.



        Die politische Wirkmacht einer Frau Baerbock, die bereits eine Kanzlerkandidatur verloren hat und als Außenministerin nicht wirklich glänzte, dürfte recht überschaubar sein. Insofern verwundert es schon, dass diese Personalie eine der wichtigeren Fragen zu sein scheint.

  • Habeck geht und Baerbock bleibt. Das gabs doch schon mal, oder? Hätten die Grünen zur Bundestagswahl 2021 nicht die Quotenfrau, das "Mitglied der UN" und die von Plagiaten Beschuldigte Baerbock, sondern Habeck als Kanzlerkandidat aufgestellt, wäre der damals beliebteste Politiker, mit Umfragewerten für die Grünen von 25 %, evtl. jetzt immer noch Kanzler. Die Selbstverzwergung der Grünen hat der Partei und auch Deutschland einen Bärendienst erwiesen. Dass nun ausgerechnet Habeck und nicht Baerbock geht, ist Ironie des Politgeschäfts der Grünen und entspricht so ganz dem Karrieredenken der Frau Baerbock.

  • Ich kann noch nachvollziehen, dass viele Menschen Robert Habeck an der Spitze der Grünen behalten wollen, allein schon aus rhetorischen Gesichtspunkten. Zudem hat er in seiner Amtszeit zwar Fehler gemacht, die grundsätzliche Ausrichtung hinsichtlich der wirtschaftlichen Transformation aber zumindest auf den Weg gebracht. Frau Baerbock hingegen empfinde ich als absolut gescheitert im Amt. Es reicht halt nicht, sich „feministische Außenpolitik“ auf die Fahnen zu schreiben und dann realpolitisch null dazu zu liefern. Dazu gab es ein sehr gutes Interview auf dem Social Media Kanal der Grünen mit Robin Alexander: Selbst die Grünen Interviewer konnten auf dessen Nachfrage nicht EIN EINZIGES Gesetz, Initiative o.ä. benennen, was tatsächlich auf feministische Außenpolitik hindeutet. Das sie nun im Amt bleiben will, halte ich für ähnlich lächerlich wie den Wunsch von Lars Klingbeil nach DER Niederlage als Verantwortlicher auch noch befördert zu werden…

  • "Daneben sind für die Grünen jetzt auch inhaltliche Fragen zu klären."

    Vielleicht sollten sie damit anfangen:

    Was sind unsere politischen Anliegen?

    Wollen wir wieder in die von Habeck verpönte "Nische" der Klima-, Umwelt- und Friedensaktivisten?

    Oder wird die Partei auch das nächste Lützerath räumen lassen, CSS-Speicher und Fracking Gas fordern, Glyphosat verlängern, bellizistisch und rassistisch auftreten.

  • Die Grünen haben eine sehr deutliche Botschaft der vielen Abgewanderten zu der Linken bekommen.

    In der Opposition sollten sie dringend zu ihrem alten Markenkern zurückfinden. Das geht nur mit Personal, dem Inhalte wichtiger sind als die Verteidigung der eigenen Posten.

    Es braucht eine oder viele frische, grüne Heidis!

  • Lasst Habeck gehen



    Er hat Deutschland und den Grünen mehr geschadet als genutzt. Einzig richtig schön reden kann er, seine Handlungen aber waren nichts, wie er ja teilweise selbst zugegeben hat.

  • Die Grünen sollten sich vielleicht auch fragen, inwieweit ihre aktuellen Wahlergebnisse schlichtweg eine Normalisierung sind. Vor dem Hype um Fridays for Future hatte die Grünen bei allen Bundestagswahlen (mit Ausnahme der 10,7% von 2009) immer ein einstelliges Ergebnis. Früher wären sie daher mit einem Wahlergebnis wie dem Jetzigen überglücklich gewesen.

  • Ist ja wie Fußball, immer ist der Trainer schuld. Keine Liebe für Personenkult und seine Kehrseite

  • Ich nehme Annalena Baerbock und ihren Unterstützer*innen immer noch ihre gnadenlose Selbstüberschätzung 2021 übel.

  • Baerbock könnte mit Haßelmann zusammen eine Klammer bilden. Deutlich besser als insbesondere Dröge kann sie auch reden.



    Oder mit Hofreiter ein Duo, das Opposition auch rhetorisch kann.



    Baerbock ist mit ihrer Amts- und Parteivorsitzerfahrung auch nicht unersetzlich, niemand ist das. Aber wie bei Habeck sollte mensch bei so etwas nur zurücktreten, wenn mensch die Freude nicht mehr spürt. Die scheint aber noch da zu sein.

    • @Janix:

      Ich denke, Habeck war in der Öffentlichkeit ein Zugpferd, aber unter den Grünen nicht immer beliebt für seine übertriebene Kompromissbereitschaft. Und irgendwas muss da am Wahlabend passiert sein. Einen Tag vorher war er noch tiefenentspannt in Interviews, in der BPK am Montag habe ich ihn noch nie so patzig und angepisst gesehen. Dass sieht nicht nach einem freiwilligen Weggang aus. Könnte mir vorstellen, dass er ein bisschen auch gegangen wurde. Gerade der "Macher", der immer gestalten wollte, wirft jetzt das Handtuch?

  • Beide sind krachend gescheitert. Hehre Ziele, alles toll, aber am Ende macht der Sound die Musik. Gerade als mich links verodnender bin ich schwer enttäuscht, aber auch froh dass es zu Ende ist. Sie können es leider nicht. Ich wünsche mir die Grünen gerne in der Regierung, aber nicht mit diesem Personal. Die Quittung haben wir jetzt alle bekommen. Da haben auch keine Demos mit Hunderttausenden was gebracht. It's the Personal, stupid !

    • @Jungle Warrior:

      "It's the Personal, stupid !"

      Da hilft nur eins: Die Grünen müssen Sophia Thomalla (oder so) für eine Kandidatur für die Grünen begeistern. Vielleicht kann man sie ja zwingen. Mit Geld.

    • @Jungle Warrior:

      "Ich wünsche mir die Grünen gerne in der Regierung, aber nicht mit diesem Personal."

      Problematisch wird's immer, wenn Wünsche auf die Realität treffen. Die ist, dass die Grünen OHNE solches (Realo-)Personal eben genau NICHT in der Regierung landen. Nur mit den superkonsequenten Fundis am Start wären sie eine Kleinpartei, die kaum jemand wählt und niemand zum Regieren braucht.

      Aber in Schönheit sterben geht natürlich immer...

      • @Normalo:

        Das glaube ich nicht. Unter Realo Joschka Fischer haben die Grünen trotzdem funktioniert und waren auch damals schon in der Regierungsverantwortung. Es muss also an etwas anderem liegen.

    • @Jungle Warrior:

      "It's the Personal, stupid !"



      Söder, ein U-Boot und Merz, Hand in Hand mit den Rechten, zerhacken jeden Politiker.

    • @Jungle Warrior:

      Wenn Sie sich links verorten, sollten die Grünen keine Wunsch-Regierungsoption sein. Vor allem wenn man bedenkt welch Reichenförderung die Grünen in der Ampel betrieben haben.

    • @Jungle Warrior:

      Sorry, aber Habeck war der beste Kanzler den wir je hatten. Was der unter diesen beschissenen Bedingungen in seinem Ressort alles gewuppt hat*. Und er war der erste seit langem, der den Mut hatte, gegen den Springer-Verlag zu regieren, obwohl ihn das letztlich seine Karriere gekostet hat: Hut ab!

      *(Erleichterungen für Solarenergie und übertreffen der Ausbauziele, Stromtrassenausbau, kommender Batteriespeicher-Tsunami, Mieterstrom, in der Energiekrise Winter 2022: Rückverstaatlichung der Gasversorgung und Aufbrechen der Gaslieferantenmonopole, Heizungsgesetz,... sag mir einen Punkt wo der etwas nicht konnte?)

      • @Hanno Homie:

        Habeck war Kanzler?

      • @Hanno Homie:

        Wir mögen einem GRÜNEN keinen Erfolg gönnen. Reicht Ihnen das?



        Deshalb schimpfen wir auch auf den Gas-Lieferanten, obwohl er uns grade den Arsch wärmt.

  • Die 'Frauenkarte' 2021, als die Grünen an der Schwelle zur 'Volkspartei' standen....'was wäre wenn damals Habeck ...im Nachhinein natürlich eine schwer zu beantwortende Frage.

    Ich wähle grün, obwohl ich weder Habeck noch Baerbock mag....trotzdem glaube ich, ein Land kann kaum einen besseren Kanzler haben, als Habeck.

    Ich hoffe, auch Annalena übernimmt 2025 endlich Verantwortung und zieht Konsequenzen...und sei es nur mir zu liebe.