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Automatisierung verdrängt SchaltgetriebeKnüppel in den Sack

Immer mehr Elektroautos kommen auf die Straßen – und verdrängen damit die Handschaltung. Vier Texte zum Abschied.

Wo der Teddy künftig sitzen wird, ist unklar Foto: Henriette Hermann/plainpicture

Der Dialysepatient flog fast aus dem Fenster

Mit Anfang 20 bin ich für ein paar Jahre im Rhein-Main-Gebiet Taxi gefahren. Die kleine Taxiklitsche bestritt ihre Haupteinkünfte mit Krankenfahrten. Was bedeutete, Dialyse- und Rehapatienten hin- und herzukutschieren – alles auf Krankenschein und meist auch ohne Trinkgeld. Für jeweils eine monetär eher kärgliche Tagesschicht bekam man eine deutliche attraktivere Nachtschicht; das war der Köder, den Cheffe ausgeworfen hatte, damit sich überhaupt irgendwer dieser ungeliebten Fahrten erbarmte.

Ausgeschaltet

Der Anteil der Fahrzeuge mit Automatikgetriebe ist von 20 Prozent im Jahr 2000 auf 66 Prozent im laufenden Jahr gestiegen. Im Pkw-Bestand hat sich die Zahl der Automatikautos von 1983 bis 2018 knapp verdreifacht und macht heute etwa ein Drittel aus. Je stärker ein Auto motorisiert ist, desto höher ist der Ausstattungsgrad mit Automatikgetrieben. Die Oberklasse ist heute zu nahezu 100 Prozent mit Automatik ausgestattet, auch die Klasse der SUV und Geländewagen verfügt weitgehend über Automatikgetriebe.

Elektroautos brauchen keine Schaltung

Bei Elektrofahrzeugen ist ein mehrstufiges Schalt- oder Automatikgetriebe nicht erforderlich. Die verbauten Ein-Gang-Getriebe sind zudem oftmals leichter als ein Getriebe bei einem Verbrennungsmotor. Fahr­schü­le­r:in­nen mit einem sogenannten Automatikführerschein müssen mindestens zehn zusätzliche Fahrstunden à 45 Minuten mit einem Schaltfahrzeug absolvieren und die Fahrtauglichkeit in einer 15-minütigen Testfahrt in der Fahrschule nachweisen.

(Deutsche Automobil Treuhand (DAT), taz)

Mir als einziger Frau hatte man bisher immer den schrottigsten Benz des Betriebes zugewiesen, dessen Kilometerzähler bereits eine komplette Äquatorumrundung hinter sich hatte, und bei dem selbst mit Mutwillen nicht mehr viel zu ruinieren war. Aber immerhin: Schaltgetriebe. Das war ich gewohnt, auch wenn ich als Entenfahrerin mindestens zehnmal täglich aus Gewohnheit auf Höhe des Autoradios ins Leere griff. Links lenken, rechts schalten – das ging mir so in die Motorik über wie dem Musiker sein Ins­trument. Nach meinem ersten, kratzer- und dellenfreien Dienstjahr bekam ich zum ersten Mal den Schlüssel für die damals nagelneue Mercedes-E-Klasse in die Hand.

Es sollte eine Belobigung sein, bei der ich es jedoch an der angemessenen Euphorie mangeln ließ, weil: 1. Riesenschlitten und 2. Automatik. Trotz vorherigen fahrgastlosen Übens flog mir der erste Dialysepatient beim Bremsen an der Ampel fast durch die Scheibe. Kleiner Trost: Trinkgeld hätte ich sowieso keins bekommen. Der Zweite fragte mich amüsiert, ob ich überhaupt einen Führerschein besäße.

Meine bisherige Fahrsouveränität war mit dieser ungeübten Neumotorik tatsächlich dahin: Wohin mit dem überflüssig gewordenen, linken Fuß? Und der meist untätigen, rechten Hand? Die erste Delle beim versehentlich eingelegten Rückwärtsgang ließ nicht lange auf sich warten – und ich war beglückt, als mir die E-Klasse wieder entzogen wurde und ich endlich wieder mit meinem alten Äquatorveteranen nach Belieben schalten und walten konnte.

Tania Kibermanis

Beim Autofahren ist nichts intuitiv – außer das Schalten

Statt des Gefühls grenzenloser Freiheit, das mir vor meinem Führerschein versprochen wurde, bekam ich vor allem eins: den Wunsch, nie wieder ein Auto fahren zu müssen. Doch dann und wann geht dieser Wunsch selbst in einer Stadt wie Berlin nicht in Erfüllung. Dann und wann muss ich hinters Steuer – leider.

Beim Autofahren finde ich nichts intuitiv. Weder die anderen Verkehrsteilnehmerinnen noch das Einparken. Halt gibt mir lediglich: die Kupplung. Der Schaltknüppel gibt den Takt vor. Einkuppeln, Gang einlegen, anfahren, auskuppeln. Gas geben, einkuppeln, hochschalten. Er lässt die Fahrerinnen eine Einheit mit dem Fahrzeug werden. Er erlaubt es mir, auch in brenzligen Situationen ein gutes Gefühl für den Motor zu haben.

Einkuppeln, auskuppeln. Klar, wer Automatik fährt, kann durchdrücken und muss nicht hochschalten. Das erledigt dann das Fahrzeug. Doch genau das will ich nicht. Im unübersichtlichen Straßenverkehr will ich die Kontrolle behalten.

Sie werden sagen: Das klingt nicht intuitiv. Sie könnte sich doch viel besser auf den Verkehr konzentrieren, wenn sie nicht schalten müsste. Ich aber sage: Nein, denn das einzig rationale beim Autofahren ist für mich das Hoch- und Runterschalten. Diese Rationalität gibt mir Sicherheit. Wenn ich dann und wann nicht umhinkomme, hinterm Steuer zu sitzen.

Larena Klöckner

Schaltung nervt nur bei Stop & Go in der Großstadt

Im Fahrschulauto: 17 Jahre, ein klopfendes Herz und der linke Fuß auf der Kupplung. Langsam hebst du ihn an, lässt die Kupplung kommen, und bumms – schon bist du abgesoffen. Doch Mal für Mal grooved ihr euch ein, du und das Auto mit dem Schaltgetriebe, freundet euch vielleicht sogar an – na, verstehen wir uns? Oder blamierst du mich mitten auf der großen Kreuzung, weil ich dein Trio aus Kupplung, Gas und Schaltung nicht mit dem nötigen Feingefühl behandelt habe? Weil ich mit dem Kopf fahren wollte, statt mit dem Körper? Bei Stop & Go in der Großstadt mag es nerven, das Schalten, aber sonst?

Sonst macht Autofahren gerade deshalb so viel Spaß, weil du im ständigen Austausch bist mit diesem Gefährt, das dich befördert. Weil du beim Beschleunigen den dritten Gang einen Tick länger ausreizen kannst, als nötig, weil du dir das Tempo schrittweise verdienst.

Weil subtile Bein-, Fuß- und Handbewegungen fließend in die der Maschine übergehen. Eine Art Erweiterung des eigenen Körpers. Heute wird vielen Fahr­schü­le­r:in­nen Gangschaltung nicht mal mehr beigebracht. Jaja, Automatik ist leichter zu bewerkstelligen, smooth zu fahren und klimaeffizient sowieso. Ja, okay! Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber langweilig ist es auch!

Clara Engelien

Zwei Pedale reichen vollkommen aus

Autos mit automatischem Getriebe seien unsportlich, behaupten Manta-Fahrer. Völliger Quatsch. Es gibt nichts Schöneres, als sich in einem Automatikwagen bei geöffnetem Fenster an einem lauen irischen Sommerabend den Wind über die Glatze streichen zu lassen – eine Hand am Lenkrad, in der anderen ein Glas Guinness.

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich vor zwölf Jahren zur Probefahrt in den Wagen stieg. Damals war er zehn Jahre alt, er hatte einem lesbischen Paar aus den USA gehört. Die beiden Frauen kamen einmal im Jahr für drei Wochen nach Irland, den Rest des Jahres stand das Auto in einer Garage. Dann starb eine der beiden, die andere wollte nicht mehr nach Irland reisen und verkaufte mir den Wagen.

Fortan war ich Automatikfan. Das Getriebe wählt das ideale Drehzahlniveau, sodass es keine dummen Sprüche mehr gibt. Früher hat mich mein Vater nämlich bisweilen angeschnauzt, weil er mich für schaltfaul hielt: „Gas und Bremse, mehr kennste nich.“ Inzwischen muss ich auch nicht mehr kennen.

Neulich wurde die Freude ein wenig getrübt, weil das Auto trotz seiner jugendlichen 22 Jahre zum ersten Mal durch den TÜV gefallen ist. Aber am Automatikgetriebe lag es nicht, das funktioniert nach wie vor tadellos. Der Atlantik war schuld: Die salzhaltige Luft an der irischen Westküste hatte eine Bremsleitung und die Beifahrertür zerfressen – nichts, was sich nicht reparieren ließe, sodass wir uns noch lange nicht scheiden lassen müssen.

Manchmal, wenn ich das Auto von Freunden oder einen Mietwagen fahre, würge ich die Kiste an jeder roten Ampel ab, weil ich das dritte Pedal, die Kupplung, vergessen habe. Zwei Pedale reichen völlig aus.

Das werden Menschen wie Bundesminister Christian Lindner von der FdP („Fahrt doch Porsche“) nie begreifen. Schaltknüppelfetischisten sollten dazu verdonnert werden, die Sperma­flecken, die beim manuellen Schalten in den geilen fünften Gang – Automatikgetriebe haben bis zu neun Gänge – in die Unterhose geraten, in einem Waschzuber über offenem Feuer auszuwaschen. Waschmaschinen sind nämlich unsportlich.

Ralf Sotscheck

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19 Kommentare

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  • Autos befeuern Klimakrise - egal ob mit Automatik- oder manueller Schaltung.

  • Nun, als ich damals noch Schaltgetrieben war...



    de.wikipedia.org/w...-1-Sport-Coupe.jpg



    finde ick heute Automatic supi:



    The Rolling Stones - Ride 'Em On Down



    www.youtube.com/watch?v=qEuV82GqQnE

  • Alte Passtraße von Insbruck nach Südtirol , oder Nordküste Mallorca, oder....- im Automatik ???? Wär ein Albtraum in jeder Kurve., bergauf wie bergab. Schalten: Fuß am Motor, Motorbremse, FAHREN, nicht gefahren werden. Schalten, nur und immer ! Kulturgut.



    Wer Automatik "fährt", kann genausogut mit dem Bus fahren.

    • @lesnmachtdumm:

      Old school by old Boys. Korrekt •

      Wer als erstes mit Schalthebel unterm Arsch & Korkenkupplung!! Mit 12 -



      ( 200er Zündapp Eigenbau 1932!;) - die Motorwelt …öh betreten hat - kann da mitfühlen!;)) - jetzt aber 💤💤 wg kids;))

      • @Lowandorder:

        s.o.



        Old Boy (Girl?`*) Ringelnaz1 is von der Fahne gegangen. ... gefahren.

        Pseudonym is Pseudonym - * soll hier gottswilln nix mit Inhalt zu tun haben !

  • Sach mal so -

    “Iiih - ein Auto für Dooofe!!“



    Quietschten die Straßenkiddies -



    Als sie in den Ford Galaxie 500 meines (Nenn)Onkels Anfang der 60er lugten.



    Die vierrädrigen Postkutschen waren doch ziemlich gigantisch geraten.



    Wer wollte da noch schalten. Woll.

    unterm—-so von 🚖zu🚕 —unschlagbar



    “Night on Earth“ Müller-Stahl - 🪖et -



    1. Brookland? Better you show me! (Night On Earth, 1991)



    m.youtube.com/watch?v=mT5GcWbazSA



    2. 🪖et Yo Yo - Night on Earth by Jim Jarmusch, NY scene



    m.youtube.com/watchv=7cmAYWjcJm0



    & Entenfahrerin => Asche auf mein Haupt! - entre nous only - & lasse mir ungern was sagen “kann schon - weiß schon!“;))(



    🦆 Für 900 DM blau mit roten Scheinwerfern! Und ab ging’s



    & Däh => irgendwann beim TÜV



    Der Scherge haute sich ins Gestühl &!



    Übergeraschung legte den Schirmknauf zum Anfahren nach links um! “HAALT!“



    “Ham Sie das Getriebe umgebaut???“



    Schlagartig war mir klar - Warum mir die Steuerpilze festgegangen waren •



    (Alles selbst repariert eingeschliffen etc)

  • Auch der Porsche hat natürlich eine (fakultative) Handschaltung. Sowie das ganze Auto eine ich-könnte-wenn-ich-wöllte Schwanzverlängerung.

    Und: Wer jemals Ente gefahren ist, kennt die Wohltat, von Auto und Fahrer, wenn man nach dem Berg oder dem Beschleunigungsstreifen den 4. Gang einlegt. Rechts nach vorne. Der Motor heult nicht mehr, er schnurrt, es ist ganz viel Platz zum Händchenhalten mit der geneigten Beifahrerin, Lucky Luke reitet in den Sonnenuntergang.

  • "schrottigsten Benz [...], dessen Kilometerzähler bereits eine komplette Äquatorumrundung hinter sich hatte"

    Also der Erdumfang ist ca. 40000 km, das sollte selbst für einen Benz machbar sein, ohne als "schrottig" zu gelten. Oder was genau bedeutet 'Äquatorumrundung'? Den Äquator umrundet man ja eher selten, eher den dazugehörigen Planeten...

    • @Stephen Hyde:

      Ja - da hab ich auch - “Weiber“ - gelacht!

      Es gab in Sturrgard mal nen Benz-Taxi-Driver - der hatte längst die jenseits von 250.000 auf der Uhr. Als ein (Edzard Reuter?) von den Benz-Großkopferten einstieg & über den Wagen flachste!



      Aber ihm vorschlug - für lau mal im Werk “nachsehen“ zu lassen!



      Die Sauhunde nahmen die Karre runderneuert auseinander&zusammen:



      Jenseits von 600.000 km - mit dem Driver in Rente.



      (Erinnert etwas an die ewige 🪓!



      “Na - das ist mal ne 🪓! Gibt’s heute ja nicht mehr: ok 3 neue Blätter & fünf Stiele! Aber nicht kaputtzukriegen! Woll.“

      • @Lowandorder:

        Ein alter 200er oder 240er Diesel fährt locker 1.000.000 km wenn er ein wenig gepflegt wird und immer genug Öl hat.



        Rasen kann man mit den Wagen eh nicht.

        Unsere 208 D Transporter im Kurierdienst fuhren ja schon 500.000 km ohne Mucken und das immer auf Volllast.

  • Es ist halt immer nur eine Frage, weshalb man grade fährt. In der Stadt mit dem E-Auto und Langstrecke mit dem SUV sind die Automatischen sicherlich bequemer. Bei einer Ausfahrt am Wochenende geht nichts über einen schönen alten Wagen mit Schaltgetriebe (vorzugsweise aus Zuffenhausen). Man muss genug Parkplätze haben.

  • Schöne sinnbefreite Texte - haben mir gefallen.

  • In einem Oldtimer ist ein Schaltgetriebe und ich liebe in diesem Sportwagen das Schalten. Im Alltag und auf Geschäftsreisen bevorzuge ich aber die Automatic. Gemütlicher und bequemer geht es nicht.

  • Währenddessen in den USA, dem eigentlich schaltfaulsten Land der Welt: Der neue 2023 Peterbilt 389 wird mit einem unsynchronisierten Schaltgetriebe geliefert.

    Und hierzulande, in der synchronisierte Schaltgetriebe schon einen Seltenheitswert haben, werden immer mehr und mehr Computerchips in die Fahrzeuge eingebaut, obwohl es bekannt sein sollte, dass ein Rohstoffmangel herrscht, die Lieferungszeiten der Fahrzeuge erheblich verlängert werden und Ersatzteile es nach spätestens 15 Jahren nicht mehr gibt. Wenn das Automatikgetriebe dann 20 Jahre und länger hebt, gut. Aber man sollte keine Ersatzteile mehr erwarten. PKWs sind mittlerweile Smartphones auf Rädern, und wie behandeln wir Smartphones im Regelfall? Schmeißen es weg, wenn keine Updates mehr kommen oder die geplante Obsoleszenz eintritt.

    Währenddessen wird 2063, sofern die Welt immernoch nicht dem Untergang geweiht ist, ein 2023 Peterbilt 389 weiter seine Runden drehen. Mit simpler Mechanik zum Schalten. Natürlich wurde auch Elektronik verbaut, und natürlich ist nach 40 Jahren der Großteil der Elektronik hinüber. Aber die Mechanik bleibt unversehrt.

  • Automatikautos hatten früher deutlih höheren Spritverbrauch. Heute ist es wohl bei der Mehrzahl der (falsch oder zu wenig) schaltenden Autofahrer* umgekehrt.



    Lästig ist das gelegentliche Herunterschalten von Automatikautos wenn man nur ein wenig mehr beschleunigt, kann da nicht der vorige Gang einen Moment drin bleiben, bis das Tepo sowieso zugenommen hat?

    • @meerwind7:

      So effizient, wie Automaten heute fahren, kann man mit Schaltung gar nicht sein. Zumal die Automaten heute eher mehr Gänge haben als die Handschalter. EInzig das Mehrgewicht schlägt wieder dagegen.



      Und: Moderne Automaten haben mehrere Fahrmodi, da müsste man das herunterschalten mal prüfen.

  • Wie es in der Infobox schon so richtig steht: Elektroautos brauchen kein Getriebe, weil der Motor einfach bei allen möglichen wichtigen Drehzahlbereichen effizient genug arbeitet. Bei Verbrennern ist es da anders, die will man in einem gewissen Drehzahlbereich halten, um nicht zu viel Treibstoff zu verbrauchen, und genau daher gibt es das Getriebe.

    Übrigens waren Automatikgetriebe in den USA schon immer Standard, bei uns aber nicht, weil sie einfach früher einen deutlichen Mehrverbauch an Treibstoff bedeuteten. Moderne Automatikgetriebe sind da deutliich effizienter geworden.

    • @Herbert Eisenbeiß:

      Mal im 4. Gang bergauf anfahren. Dann siehste, dassdasalles, Drehzahl und so, mit "Verbrauch" nur allermarginalst was zu tun hat. Physik.