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08.01.2026 , 07:10 Uhr
Wenn es diese Gruppe überhaupt als Gruppe gibt. Könnte sein, dass jeder dieser Anschläge von anderen Leuten jeweils mit dem Namen Vulkangruppe verübt wurde, ohne dass die Leute sich gegenseitig kennen würden.
zum Beitrag08.01.2026 , 07:08 Uhr
Und Ihre Argumentation gegen die recht Urheberschaft funktioniert mit den gleichen Argumenten, wie die Verteidigung von links.
zum Beitrag08.01.2026 , 07:07 Uhr
Bei der Bauschaumaktion gab es auch "Bekennerschreiben". Zwar in anderer Form, aber da waren es ja auch zahlreiche kleine Taten, die jeweils ein kleines "Bekennerschreiben" brauchten.
zum Beitrag06.01.2026 , 14:00 Uhr
Eine Gruppierung, von der man nicht einmal weiß, ob es eine feste Gruppe ist oder nur ein Name, der von verschiedenen Personen genutzt wurde. Ein Bekennerschreiben, welches Rechtschreibfehler enthält, die typischerweise bei einer Übersetzung aus dem kyrillischen zustande kommen. Die Frage stellt sich also durchaus.
zum Beitrag06.01.2026 , 13:51 Uhr
Da scheint mir aber jemand extrem von seiner eigenen Blase eingenommen zu sein. Könnte es sein, dass genau dieses elitäre Dünkel das Problem ist, wenn Linke versuchen, Nutznießer von linker Politik davon zu überzeugen, auch links zu wählen? Links und Rechts ist nicht deckungsgleich mit schlau und dumm. Wenn es diese Vulkangruppe geben sollte, wäre sie das beste Beispiel für diese Inkongruenz. Aber was nicht sein darf, das auch nicht sein kann, daraus folgern wir: wer dumm handelt, kann nicht links sein. Schwachsinn.
zum Beitrag06.01.2026 , 13:46 Uhr
Diese Vorwürfe einfach totzuschweigen hilft aber auch nicht. Das ist ja das Problem mit falseflag Angriffen. Solange man keine handfesten Beweise hat, dass der Angriff von Russland oder von Rechts kam, muss man auf der linken Seite mit dem Vorwurf irgendwie umgehen. Anderenfalls wird einem zurecht vorgeworfen, mit zweierlei Maß zu messen.
zum Beitrag05.01.2026 , 16:41 Uhr
Solange "Mehrwegangebotspflicht" bedeutet, dass das Mehrweggeschirr nur hinter der Theke stehen muss und dem Kunden nur bei aktiver Nachfrage mitgeteilt wird, dass dann aber Pfand fällig ist, für welches man dann beim Zurückgeben länger als beim ursprünglichen Bestellen warten muss, glaube ich gerne, dass die Kunden "lieber" das Einweggeschirr nehmen.
zum Beitrag03.01.2026 , 09:06 Uhr
An solchen Ampeln wird nie ein Auto sinnlos halten, denn bis grün ist, stehen schon die nächsten Fußgänger am Straßenrand.
zum Beitrag31.12.2025 , 11:01 Uhr
Über die "Einzelschicksale" palestinensischer Flüchtlinge, deren Kinder und teilweise sogar deren Enkel in Berlin keinen Schulplatz bekommen, weil die Schulen überfüllt waren und die Schulpflicht bei Staatenlosen nicht greift, konnte man schon mehrfach hier in der Taz lesen.
zum Beitrag31.12.2025 , 10:55 Uhr
Dass das Gefälle ebenfalls abgebaut werden muss, stellt ja niemand infrage. Es geht doch erstmal nur darum, anzuerkennen, dass offene Grenzen ein Ziel sind, auf das man hinarbeiten kann. Momentan wird aber von vielen so getan, als wären geschlossene Grenzen die einzige Möglichkeit, auf diesem Planeten überhaupt zu existieren. Und man muss ebenfalls zugeben, dass das Gefälle eben auch dadurch abgebaut werden kann, indem man verhindert, dass sich auf einer Seite Reichtümer ansammeln, die nur auf Kosten der Leute auf der anderen Seite der Grenze erreichbar sind.
zum Beitrag31.12.2025 , 10:50 Uhr
Sie haben immer noch nicht erläutert, wie ein Verbot von Feuerwerkskörpern es der Polizei erleichtert, ein am 29.12. illegal abgebranntes Feuerwerk als illegal zu erkennen. Wenn es am 29. böllert, ist das jetzt schon illegal, aber weder Polizei noch Ordnungsamt kümmern sich drum. Warum sollte sich das mit einem Verbot ändern?
zum Beitrag31.12.2025 , 10:47 Uhr
Sie beginnen mit der Aufzählung der Zahlungsvarianten. Welche wirklich europäische Alternative gibt es denn? Also jetzt außer der Filialbank zu der ich persönlich hingehen muss, um eine Überweisung zu tätigen? Zu behaupten, es gäbe genug Alternativen, ohne diese zu nennen, ist überheblich und ohne Informationswert.
zum Beitrag31.12.2025 , 10:44 Uhr
Es fängt in den Schulen an. Die Kinder bekommen Windows als einzig mögliches Betriebssystem vorgesetzt, obwohl Schulen dafür ein Budget hinlegen müssen, das auch für einen eigens dafür spezialisierten Administrator reichen würde. Aber weil Software und Angestellte aus verschiedenen Töpfen bezahlt werden, hat die einzelne Schule keine Wahl und muss die Software nehmen, mit der der Lehrer, der in seiner Freizeit auch den Admin spielt, am einfachsten zurecht kommt.
zum Beitrag30.12.2025 , 17:42 Uhr
Die Diskussion zum Thema ist am 2.1. vergessen. Und sie wird nicht vor Dezember nächsten Jahres weitergeführt werden. Und werden Jahr für Jahr die gleichen fürs und widers abgespult. Derweil gelingt es Zoll und Polizei nicht einmal, die bestehenden Regeln durchzusetzen. Böller am 29. sind doch der beste Beweis dafür, dass ein Verbot nicht helfen würde. An diesem Tag müsste die Polizei nicht prüfen, ob das Feuerwerk legal erworben wurde, es ist illegal, es zu zünden. Aber niemanden kümmert es. Das gleiche für Feuerwerker, die betrunken zündeln. Könnte ebenfalls leicht kontrolliert werden, funktioniert aber nicht. Und die illegalen Böller, die die Polizei auf der Straße nicht eindeutig indentifizieren kann: Für sowas wäre der Zoll zuständig. Funktioniert auch nicht. Bevor wir nicht geklärt haben, warum die Einhaltung bestehender Regeln nicht funktioniert, brauchen wir keine neuen Regeln. Die funktionieren dann genauso wenig.
zum Beitrag30.12.2025 , 17:24 Uhr
Ich bin der Meinung, die EU zeigt sehr gut, wie weitreichend Veränderungen funktionieren können. Denken Sie nur mal hundert Jahre zurück, da haben wir uns in Europa noch wiederholt die Köppe eingeschlagen. Nach Jahrhunderten voller Grenzkonflikte, bei denen hunderte starben, um die Zuständigkeiten um drei Meter zu verschieben, haben wir es hinbekommen, dass in ganz Europa Meinungsverschiedenheiten politisch und friedlich gelöst werden. Und je friedlicher die Welt wird, desto geringer wird auch das Gefälle zwischen den Ländern. Man kann die Grenzen nicht abschaffen ohne die anderen Probleme zu lösen. Aber die Fülle dieser Schritte, die auf dem Weg liegen, macht es noch nicht automatisch unmöglich.
zum Beitrag30.12.2025 , 17:19 Uhr
Schon die Reisefreiheit gehört zu den unveräußerlichen Menschenrechten. Wer aber auf der falschen Seite einer Grenze geboren wurde, darf in Deutschland nicht Urlaub machen, nicht mal, wenn er sich das leisten könnte. Die Berufsfreiheit garantiert die freie Wahl des Berufes, doch wer auf der falschen Seite der Grenze geboren wurde, erhält oftmals keine Arbeitserlaubnis in D. Das Recht auf Bildung gilt eigentlich für alle Kinder, doch wenn die Eltern staatenlos sind, dürfen Schulen Kindern die Bildung vorenthalten. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit wird noch offensichtlicher als andere mit Füßen getreten, wenn Menchengruppen von zwei Seiten mit Waffengewalt auf eine willkürlich gezogene Grenze gehetzt und wie ein PingPong Ball zurückgetrieben werden. Natürlich ist es naiv zu glauben, man könne aus einem Land heraus die ganze Welt von jetzt auf gleich auf den Kopf stellen. Diese Naivität ist im vorliegenden Kapitel aber nicht vorhanden. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass die Argumentation auch der Grenzbefürworter auf recht tönernen Füßen steht. Was wir in welcher Art ändern können oder wollen, darüber kann man diskutieren.
zum Beitrag30.12.2025 , 17:08 Uhr
Der Unterschied zwischen Sklaverei und sklavenähnlichen Zuständen macht sich tatsächlich nicht beim ausgebeuteten Menschen selbst bemerkbar. Der Unterschied besteht vor allem auf dem Papier, da heutige Sklavenhalter sich sehr wohl bewusst sind, dass sie gegen geltendes Recht ihrer jeweiligen Länder verstoßen und die Exekutive daher mit entsprechenden Sonderzahlungen auf ihre Seite bringen müssen, damit ihre Arbeiter nach einer erfolgreichen Flucht keine Anlaufstelle finden, die helfen möchte. Und wenn Sie darauf hinweisen, dass geschlossene Grenzen Sklavenhaltung auch gegen das Recht ermöglichen, ist das doch eher noch ein Grund, für die Öffnung der Grenzen zu agieren. (Wie hoffnungsvoll diese Agitation sein mag, ist eine andere Frage)
zum Beitrag30.12.2025 , 11:13 Uhr
Interessanterweise geht Ihre Kritik an Herrn Dampf am Thema vorbei. Sie beide sind sich einiger als es den Anschein hat. Es gibt bereits gute Regeln in Bezug auf private Böllerei. Die Statistik zeigt auch, dass bei Einhaltung dieser Regeln deutlich weniger Unfälle geschehen, als mit illegalen Eigenkreationen. Ich kann Herrn Dampf durchaus verstehen, dass er sich über eine Verbotsdiskussion aufregt, die nirgendwo hin führen wird, wenn schon die bestehenden Regeln anscheinend nicht ausreichend kontrolliert werden. Solange illegale Böller als Argument für ein Verbot jetzt legaler Böller herhalten müssen, scheint ja die Argumentationslinie nicht stabil genug zu sein, um wirklich über eine Ausweitung der aktuellen Regeln diskutieren zu können. PS: Ich mag die Böller auch nicht wirklich. Kann aber eine Nacht im Jahr durchaus damit leben, solange die aktuellen Regeln eingehalten werden. Etwas mehr Pragmatismus in der Diskussion würde viele Probleme besser angehen als die Ultraaufgeregtheit jedes Jahr, die dann am 2.1. schon wieder vergessen ist.
zum Beitrag30.12.2025 , 11:04 Uhr
Auf dem Land ist es nur deswegen ungefährlicher, weil schlicht mehr Platz ist, um die Raketen auch im besoffenen Kopp in eine freie Richtung zu lenken. Raketen in der Hand starten, weil die Sektflasche noch nicht leer ist oder die Mutprobe, wer den Böller zuletzt loslässt, konnte ich auch in ländlichen Gebieten schon öfter als mir lieb war beobachten. Dass ein Verbot das beheben würde, glaube ich allerdings auch nicht. Die größten Unfälle passieren ja schon jetzt mit illegalen Böllern.
zum Beitrag30.12.2025 , 09:06 Uhr
Statt die Leute mit Whataboutism zu diskreditieren könnte man auch einfach anerkennen, dass unsere priveligierte Welt Probleme schafft, die man sich ohne diese Privilege nicht mal vorstellen kann. Diese Probleme lösen zu wollen ist durchaus legitim. Ich gebe aber gerne zu, dass diese Foodtrends eher Symptom als Lösung sind und man sich von denen besser fernhalten sollte. Ist aber halt schwierig, wenn man die Ursache der Probleme nicht kennt.
zum Beitrag29.12.2025 , 15:14 Uhr
Eine sozial-verträgliche Selbstbeteiligung hätte vor allem den Vorteil, dass die Patienten mal sehen würden, wie viel und was genau überhaupt abgerechnet wird. Viele wissen nicht, welche Kosten sie versursachen, wenn sie für jeden Schnupfen in die Praxis dackeln. Was uns aber vermutlich am meisten von den Norwegern unterscheidet, ist die Prävention. Norwegen ist ein wesentlich stärker ländlich geprägtes Land und damit findet man hier häufiger Lebensweisen, die sich insgesamt positiv auf die Gesundheit auswirken. Schon allein die Kosten von Feinstaub neben Stadtautobahnen können eine Versicherung in die Knie zwingen, wenn man es nicht richtig einpreist.
zum Beitrag24.12.2025 , 13:14 Uhr
Um genau solche Fälle für die Gesellschaften relevanter zu machen, müsste eine regulierte Gentrifizierung her. Jedes Grundstück mit Mehrfamilienhaus müsste verpflichtend Wohnungen verschiedener Preisklassen anbieten. Aufgrund der besseren Aussicht würden die obersten Stockwerke wahrscheinlich die hochpreisigsten Wohnungen ergeben. Bei defekten Aufzügen hätten die alten und pflegebedürftigen Mieter der unteren Stockwerke finanzstarke Mitstreiter auf ihrer Seite. Und was soll das, dass der Hausmeister die Glühbirnen nicht auswechseln darf? Wozu hat man einen Hausmeister, wenn der für die grundlegenden Handgriffe nicht zuständig ist? Ich würde diese Aussage beilegen, und bei der nächsten Nebenkostenabrechnung die Hausmeisterservice Gebühren kürzen.
zum Beitrag23.12.2025 , 15:47 Uhr
Sie fordern belastbare Statistiken, aber wenn jemand einen Vorschlag macht, genau solche Statistiken per Feldversuch zu erheben, ist es auch falsch, weil: Man weiß doch vorher schon, dass Nutzen und Kosten in keinem Verhältnis stehen. Zur Info: belastbare Statistiken bestehen aus Daten, die irgendwann mal erhoben wurden.
zum Beitrag23.12.2025 , 15:42 Uhr
"Anonymität und Pseudonyme sind das Mittel von Kriminellen und totalitärer Unterdrückung." Aber auch das Mittel gegen beide. Viele, die sich im Internet Prodemokratisch äußern, würden sich das unter Klarnamen nicht trauen, weil es immer wieder zu Situationen kommt, wo gerade diejenigen, die die Freiheit des Netzes missbrauchen, plötzlich im realen Leben ehrlicher Bürger stehen.
zum Beitrag23.12.2025 , 10:07 Uhr
Die Diskussion bewegt sich, wie so oft, im Kreis. Menschen, die sich der Strafbarkeit ihres Handelns nicht bewusst sind, müssen durch bessere Anonymität geschützt werden? Echt jetzt? Es soll tatsächlich ein valides Argument gegen Vorratsdatenspeicherung sein, dass wir die Leute schützen müssen, die nicht wissen, dass es strafbar ist, Kinderpornos zu verschicken?
Viel wichtiger ist doch wohl das Argument: Nützt es was? Und das werden wir ohne validen wissenschaftlichen Versuch nicht herausfinden. Ein valider AB-Test könnte dadurch erreicht werden, dass wir den Bundesländern die Entscheidungsfreiheit geben, wie sie mit dem Thema umgehen wollen und nach zwei Jahren die Statistiken auswerten. Diese zwei Jahre müssen dann allerdings auch ohne weitere Eingriffe in die jeweilige Gesetzeslage ablaufen dürfen. Eine lange Zeit für die Medien, ohne eine neue Sau durchs Dorf treiben zu dürfen. Danach wüssten wir dann aber genau, ob die Speicherung der IP-Adressen für die Polizei wirklich so einen großen Unterschied machen würde, dass sich der Aufwand lohnt. Und dann erst könnten wir valide diskutieren, ob die Nachteile das Wert sind.
zum Beitrag22.12.2025 , 12:03 Uhr
Und genau deswegen wäre ein Öffnen aller Grenzen gesamtgesellschaftlich vorteilhaft. ;-) Wenn es keine Grenzen mehr geben würde, könnten auch die Reichen nicht mehr drohen, einfach abzuhauen. Die Enteignung findet übrigens täglich statt, wenn diejenigen, die die Arbeit machen, so schlecht bezahlt werden, dass der Staat noch Geld zuschießen muss, damit ein menschenwürdiges Leben möglich bleibt, gleichzeitig der Konzern aber Millionenbeträge an Boni an die oberste Führungsebene ausschütten kann.
zum Beitrag22.12.2025 , 11:59 Uhr
Wer sagt denn, dass diese Unterschiede bestehen bleiben müssen? Noch vor 500 Jahren mussten Sie nur 100 km fahren, um als gänzlich fremdartig und unverständlich zu gelten. Was die Wahrnehmung der Trennlinien verursacht ist nämlich nicht biologisch sondern kulturell geprägt. Auch heute finden Sie innerhalb einer Kommune genausoviel trennendes und verbindendes, wie im Vergleich mit Ländern der gesamten Welt. Sich im Angesicht von Rassismus einfach zu sagen: Ist halt neurobiologisch, lässt unsere aktuelle Gesellschaft auch ganz ohne Migration zusammenbrechen.
zum Beitrag22.12.2025 , 11:54 Uhr
Also wenn man jedes Wirtschaftssystem, das nicht darauf beruht, andere Gruppen auszunutzen und klienzuhalten, als Sozialismus bezeichnet, dann bleibt wohl irgendwann nur noch Sozialismus als mögliche Gesellschaftsform übrig. Oder man könnte anerkennen, dass es zwischen Turbo-Ausbeutungs-Kapitalismus und Gulag-Kommunismus noch viele andere Gesellschaftsformen geben könnte, zwischen denen man wählen kann.
zum Beitrag22.12.2025 , 11:51 Uhr
Warum muss es denn so große Einkommensunterschiede zwischen den Ländern geben? Warum ist es richtig, eine Politik und ein Wirtschaftssystem weiterzuverfolgen, das nur deswegen funktioniert, weil wir andere davon ausschließen können? Der Wissenschaftler behauptet ja nicht, man müsse einfach alle Grenzen öffnen und alles ist gut. Er zeichnet einen Weg auf, wie offene Grenzen funktionieren können, indem man viele andere Dinge vorher ändert.
zum Beitrag22.12.2025 , 11:49 Uhr
Es wäre nur dann undemokratisch, wenn man diese Politik durchsetzt, ohne die Wähler zu überzeugen. Der Versuch die Wähler zu überzeugen, indem man kleine Schritte plant und erklärt, ist dagegen so demokratisch wie nichts anderes. Eine Utopie als undemokratisch abzutun, weil man sich den Weg dahin nicht vorstellen kann, ist in erster Linie populistisch.
zum Beitrag22.12.2025 , 09:42 Uhr
Wichtige Frage. Wozu brauchen wir überhaupt noch Grenzen, wenn Konzerne ohnehin weltweit agieren? Ich denke langfristig werden die Grenzen etwa so wichtig wie die zwischen zwei Verbandsgemeinden. Reine Verwaltungsgrenzen, um regional schneller reagieren zu können.
zum Beitrag21.12.2025 , 18:54 Uhr
Wie viele "Urdeutsche" leute essen denn heute noch Schweinebauch und singen Ave Maria? Kultur ist immer im Wandel, ganz egal, ob es viele Einwanderer gibt oder wenige. Und der größte Kulturwandler in Deutschland ist das Internet, das jedem die Wahl zwischen tausenden Kulturen gibt. Jeder pickt sich das für ihn selbst passende Stückchen aus jeder bekannten Kultur heraus und lässt Stückchen, die nicht passen links liegen. Das ist NORMAL und hat nichts mit Migration zu tun. Auch ohne Türken oder Italiener würden Sie die deutschen fünfziger Jahre heute nicht mehr auf der Straße finden können.
zum Beitrag19.12.2025 , 07:34 Uhr
Der Unterschied ist deutlich. Und diese Grenze wird wahrscheinlich (hoffenltich) auch nicht überschritten werden. Wenn die Menschen die zweite Staatsbürgerschaft aber nur noch haben, weil die Verfassung der Herkunftsstaaten ein Abgeben der Staatsbürgerschaft einfach nicht vorsieht, eine Rückkehr in diesen Herkunftsstaat aber von eben diesem dennoch ausgeschlossen wird, dann ist man nicht mehr allzuweit von der Staatenlosigkeit entfernt.
zum Beitrag17.12.2025 , 13:46 Uhr
Man könnte jetzt hämisch behaupten, das die Eltern sich ja trotzdem für die Impfung entscheiden können. Aber das perfide an dieser Politik ist, dass jetzt vermutlich für viele die Bezahlung dieser Impfung nicht mehr im Budget liegt. Es mag nicht viel kosten, aber bei Menschen, die auf die sozialen Gesundheitsprogramme angewiesen sind, zählt jeder Dollar. Deren Kinder werden jetzt ausbaden müssen, was diejenigen beschlossen haben, die ihre Kinder und Enkelkinder vermutlich trotz angeblicher Bedenken auf eigene Rechnung impfen lassen.
zum Beitrag17.12.2025 , 11:52 Uhr
Ich fand es sehr erfrischend, dass es hier mal jemand geschafft hat, nicht auf den False Friend reinzufallen. Accent ist mit Dialekt korrekt übersetzt. Das deutsche Wort Akzent meint etwas völlig anderes.
zum Beitrag16.12.2025 , 15:15 Uhr
Das ist doch eine Scheindiskussion. In der Realität rackert sich die große Mehrheit der Armen richtig ab, entweder, um unsichtbare Arbeit zu leisten, oder um einfach nur gesund zu werden, oder, um dann mit Mindestlohn und unbezahlten Überstunden abgespeist zu werden. Und wer für mehr Sanktionen bei Unterstützungsleistungen ist, will diesen hart arbeitenden Menschen die Butter vom Brot klauen.
zum Beitrag16.12.2025 , 15:13 Uhr
Die ganze Diskussion dreht sich doch um ein Phänomen, das in der Realität so gut wir nirgendwo beobachtet werden kann. Wieso unterstellen manche Leute denn jedem, der mal eine Minute Freizeit hat, derjenige würde sich für sein Geld weniger abrackern als man selbst? Wieso unterstellen manche Leute jedem Leistungsbezieher, er oder sie würde "nichts" tun? Die Statistik gibt das nicht her. Es mag stimmen, das "jeder" einen kennt, der das so handhabt. Da aber diejenigen, die es wirklich so handhaben von hunderten bis tausenden "gekannt" werden, ist die Gesamtzahl derjenigen, auf die die Vorwürfe zutreffen, verschwindend gering. Die meisten arbeitsfähigen Leistungsbezieher befinden sich weniger als zwei Jahre im System. Das angebliche paradiesische Lotterleben mit sozialer Hängematte existiert einfach nicht. Ich setze niemanden herab, wenn ich die Fakten richtig stelle. Diese ganze Disussion unterstellt jedem Aufstocker, der sich wirklich abrackert, er wäre bloß zu faul, um aus dem Bezug rauszukommen. Wie soll der denn empfinden?
zum Beitrag16.12.2025 , 14:21 Uhr
Ich wette dagegen. Sie können mir die Million gerne per Flaschenpost zukommen lassen. (Der Verein stand schon 1975 in der Kritik, das ist ein wenig länger als 12 Jahre her)
zum Beitrag16.12.2025 , 14:16 Uhr
Also die Aussage, dass "die Juden seit 2000 Jahren ernten, was sie verdienen" ist schon ziemlich stark. Dieses "ernten" beinhaltet nämlich neben dem Holocaust auch jede andere Judenverfolgung seit der Antike. Und "geerntet" wird nicht von einer körperlosen "Religion", sondern von lebenden Menschen, teilweise ohne das diese sich ihren Glauben hätten aussuchen dürfen. Damit geht diese Aussagen deutlich über eine rein philosophische Ablehnung eines Religionskonstrukts hinaus.
zum Beitrag15.12.2025 , 11:03 Uhr
Aber es ist den Kindern doch nicht verboten, überhaupt ein Kopftuch zu tragen. Sie dürfen das an jedem anderen Ort in Österreich weiterhin tun, wenn sie das wollen. Nur in der Schule selbst soll die von weitem erkennbare Bekenntniszurschaustellung abgestellt werden. Die Kinder dürfen weiter über ihre Religion reden. Sie dürfen auch kleine Anhänger mit religösen Symbolen tragen dürfen. Nur Kleidungsstücke, die die Bewegungsfreiheit der Kinder einschränken und damit die freie Entfaltung aller anderen Persönlichkeitsmerkmale behindern, die sollen verboten werden. Bis 14, danach geht man davon aus, dass das Kind weiß, wofür oder wogegen es sich wirklich entscheidet.
zum Beitrag15.12.2025 , 10:49 Uhr
14 ist das genau richtige Alter für diese Grenze. Ab 14 gelten Kinder als Religionsmündig und dürfen sich gegen die von den Eltern vorgelebte Religion entscheiden. Bis dahin muss der Gesetzgeber also davon ausgehen, dass eine Entscheidung für das Kopftuch nicht vom Kind selbst getroffen wird. Hinzu kommt die praktische Erwägung, dass die Grenze ab 14 relativ sicher stellt, dass die Wahl der Schullaufbahn nicht davon abhängig gemacht wird, wie lange das Mädchen in der Schule kein Kopftuch tragen darf. Ein Verbot bis 18 würde Mädchen aus islamischen Familien die Chance aufs Gymnasium deutlich erschweren.
zum Beitrag15.12.2025 , 10:41 Uhr
Das Verbot gilt für Kinder unter 14 Jahren. In dem Alter werden Sie kein Kind finden, das ein religiöses Gelübde abgelegt hat.
zum Beitrag15.12.2025 , 10:40 Uhr
Wenn wir von erwachsenen Frauen reden, stimme ich Ihnen zu. Doch wir reden von Kindern unter 14. Die Bildungschancen dieser Kinder werden in keiner Weise durch ein Kopftuchverbot beeinträchtigt, weil wir zurecht eine Schulpflicht in Deutschland haben. Die Familien, die den Kindern das Kopftuch aufzwingen wollen, indem sie ihm Bildung vorenthalten, müssten das Land verlassen, um das zu erreichen. Die Mädchen erhalten ausschließlich durch das Verbot von Kopftüchern an Schulen die Möglichkeit, beide Welten kennenzulernen. Nur wer beide Welten kennenlernen durfte, kann wirklich frei entscheiden, welche Welt sie will. Und wenn die Eltern den Besuch der gymnasialen Oberstufe nur erlauben, wenn das Mädchen Kopftuch trägt, ist sie bis dahin ja schon älter als 14 und könnte sich dem elterlichen Wunsch geschlagen geben, das Kopftuch auch in der Schule zu tragen. Hier greift das staatliche Verbot ja nicht mehr.
zum Beitrag14.12.2025 , 19:51 Uhr
Mit welcher Einstellung geht denn jemand zur Arbeit, der sich ausrechnet, wie viel mehr Euros als ein Regelsatzbezieher man verdient? Wer vom eigenen Verdienst den Regelsatz gedanklich abzieht, bevor er überlegt, ob sich diese Arbeit "lohnt" trägt in sich doch genau die Einstellung, die er bei Bedürftigen so verachtenswert findet. Ist der Hass auf angebliche Schmarotzer also eigentlich Hass auf sich selbst? Von diesem Hass würde ich die Gesellschaft gerne befreit wissen. Denn Hass bringt uns nirgendwo hin.
zum Beitrag14.12.2025 , 19:46 Uhr
Ich sagte ja, dass weitergehende Hilfe notwendig ist. Nur was machen diese Menschen, wenn die stationäre Behandlung in der Psychatrie beendet ist, und aufgrund von Sanktionen die eigene Wohnung danach geräumt ist? Ich sagte nicht, das ein sanktionsfreier Regelsatz ausreichende Hilfe ist. Aber notwendig ist er in diesen Fällen auf jeden Fall.
zum Beitrag14.12.2025 , 19:43 Uhr
In der Fotografie unterscheiden wir zwischen Kunstwerken und Schnappschüssen. Es zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Weg dahin. Ein Zufallstreffer mit schöner Bildaufteilung und passender Beleuchtung sieht zwar hübsch aus, wird aber dennoch nicht als Kunstwerk anerkannt, wenn es nicht von einem Kunst schaffenden Prozess begleitet wurde. Genau das wird in Zukunft auch Texte betreffen, die mithilfe von LMM hergestellt wurden. Warum sollte es grundsätzlich weniger Kunst sein, sich beim Feilen an der perfekten Ausdrucksweise von KI helfen zu lassen? Den Prompt schreibt noch immer ein Mensch. Und der Mensch ist es, der entscheidet, dem Ergebnis einen weiteren Prompt folgen zu lassen, der die KI am Ergebnis arbeiten lässt, der auswählt, mit welchen Ausgaben er weiterarbeiten möchte. Das Ergebnis dieser Arbeit kann einen ebenso tiefgreifenden Schaffungsprozess durchlaufen, wie ein Roman, der mit Gänsekiel auf Büttenpapier gebracht wurde. Das Werkzeug ist bloß ein anderes. Eines, das - ähnlich wie die Fotokamera - den Laien durchaus zu kurzweiligen "Schnappschüssen" befähigt. Das aber weit mehr Kunstfertigkeit ermöglicht, als es der Laie zu erkennen vermag.
zum Beitrag14.12.2025 , 11:44 Uhr
Sie glauben, ein Redakteur, der zur Annahme dieser Arbeit gezwungen wurde, würde einen guten Job machen? Ganz egal, wie sehr seine Qualifikation über der Stelle liegt - ein ehemaliger BILD-Chef, der vom Amt gezwungen wird, eine Redaktionsstelle in der taz anzunehmen, würde einfach keine gute Leistung erbringen.
zum Beitrag14.12.2025 , 11:39 Uhr
Und wie lösen Alleinerziehende das, wenn Schule und Kindergarten erst um 7.45 Uhr ihre Pforte öffnen? Ich verlasse das Haus morgens gleichzeitig mit den Kindern und schaffe es selten pünktlich um 8 da zu sein. Meist braucht es zehn bis 15 Minuten länger, um die Strecke zurückzulegen. Eine strikte Schichtübergabe wäre um 8 unmöglich.
zum Beitrag14.12.2025 , 11:35 Uhr
Sie treffen mit dieser Regel aber nie diejenigen, die wirklich einfach keinen Bock haben. Sie treffen die, die Angst haben ihren Briefkasten zu öffnen. Sie treffen die, die jeden Morgen aufwachen und überlegen, ob sie überhaupt noch leben wollen. Sie treffen die, die aufgrund elterlichen Drogenmissbrauchs nicht in der Lage sind, auch nur zwei Schritte im Voraus zu planen. All diese Menschen brauchen Hilfe, die weit über finanzielle Unterstützung hinausgeht. Aber ohne die finanzielle Unterstützung wird auch jede andere Hilfe ins Leere laufen.
zum Beitrag14.12.2025 , 11:30 Uhr
Genau das ist das Problem. Wer wirklich ein Totalverweigerer ist, kennt Mittel und Wege diesen Stempel aus seinen Unterlagen herauszuhalten. Und die wenigen Grillen, die es wirklich mit dieser Mentalität gibt, könnte unsere Gesellschaft problemlos verkraften, wenn wir nicht unnötig Ressourcen verschwenden würden, Bedürftige zu drangsalieren in der Hoffnung, irgendwann doch mal eine Grille zweifelsfrei identifizieren zu können.
zum Beitrag14.12.2025 , 11:27 Uhr
Eine Bezahlung unter Tarif ist definitv kein Grund, einen Job anzulehnen. Dennoch würde ich im Vorstellungsgespräch nachfragen, warum es keinen Betriebsrat gibt, und mich offen darauf freuen, dem zukünftigen Arbeitgeber bei diesem Mangel behilflich sein zu können. Wenn es wirklich eine Sanktion für den Arbeitslosen geben sollte, weil der verschmähte Arbeitgeber Betriebsratsarbeit verhindern will, hätte das ein sehr medienwirksames Gerichtsverfahren zur Folge.
zum Beitrag14.12.2025 , 10:50 Uhr
Da würde ich aber doch zwischen Kreuz/Stern/Alef am Kettchen und Bewegungseinschränkenden Kleidungsstücken unterscheiden. Viele religiöse Feste beinhalten die Aufnahme von Kindern in die Gemeinschaft, die müssten dann ja allesamt verboten werden. Solange die Symbolik nach dem Festtag wieder abgelegt werden darf, wäre ein Verbot hier übergriffig und allzu stark einschränkend. Bei solchen Regeln muss man immer bedenken: Auch Atheismus ist eine Form der Religion und würde mit einem Ritualverbot für Kinder als einzig akzeptable Religion den Familien übergestülpt.
zum Beitrag13.12.2025 , 11:20 Uhr
Natürlich ist mir der Unterschied bekannt. Erwachsene haben Selbstregulierung meist schon in Kindheit gelernt, Kinder haben diesen Lernprozess noch vor sich. Daher halte ich es für sehr gewagt zu behaupten, heutige Kinder bräuchten dringend soziale Medien, um Selbstregulation zu lernen.
zum Beitrag13.12.2025 , 11:13 Uhr
Dieses Aufbegehren gegen ein Kopftuchverbot bei Kindern verkennt vollständig die Lage, in der die Mädchen stecken. Es ist für Kinder wichtig, einen eigenen Weg in die oder aus der Religion zu finden, ohne dies schon in den Anfängen der Überlegung öffentlich kundtun zu müssen. Hinzukommt, dass pupertierende Mädchen mit Tragen oder nichttragen des Kopftuches sehr intime Informationen über sich selbst preisgeben würden, weil in vielen Familien das Kopftuch ab der ersten Menstruation üblich wird. Mit einem einheitlichen Verbot für alle Kinder unter 14, dieses Kopftuch zu tragen, wird Kindern eine große emotionale Last genommen. Ohne Verbot werden sie gezwungen, sich entweder für oder gegen das Kopftuch zu entscheiden. Wer kann ernsthaft glauben, dass ein solcher Entscheidungszwang für ein Kind Freiheit bedeutet. Zumal wir in Deutschland doch gleichzeitig großen Wert darauf legen, dass bis zum 14 Lebensjahr die Eltern religiöse Entscheidungen für ihre Kinder treffen dürfen. Eine persönliche Religionsausübungsfreiheit besteht hier also laut Gesetz erst nach dem 14 Geburtstag. Wie kann das Gesetz diese dann einschränken?
zum Beitrag10.12.2025 , 13:40 Uhr
Zumal diese ganze Entwicklung ja auch den Autofahrern selbst schadet. In einer unbekannten Gegend mit dem Auto unterwegs zu sein, gleicht mehr und mehr einem Glücksspiel, weil es nicht vorgesehen ist, dass ein Fahrzeug mal langsamer wird, damit der Fahrer sich orientieren, oder gar einen Parkplatz finden kann. Diejenigen, die sich dann wild auf Fahrradstreifen oder Behindertenparkplätze stellen, bemerken noch nicht mal, dass sie sich damit auch selbst zum Opfer einer menschenfeindlichen Verkehrspolitik machen.
zum Beitrag10.12.2025 , 13:25 Uhr
Laut Artikel hat sie aber genau für dieses Engagement Preise verliehen bekommen. Dieser Widerspruch ist doch, was die Situation so undurchsichtig macht. Eine Polizistin, die selbst auf der Straße klebt, würde ganz andere Reaktionen hervorrufen.
zum Beitrag10.12.2025 , 11:27 Uhr
Nun, wenn man aus Fehlern lernen will, wäre es nicht schlecht, sich nach dem Erkennen eines Fehlers zu überlegen, wie dieser verhindert werden könnte. Ihr Einwand spricht doch gerade für neue Vorschriften für die Jugend.
zum Beitrag10.12.2025 , 11:24 Uhr
Wie haben es denn die Erwachsenen gelernt, die in ihrer Jugend noch keine digitalen Medien kennen konnten? Zugegeben: Manche haben es wirklich nicht gelernt. Aber Bindungs- und Selbstregulationsstrategien lernt man erwiesenermaßen besser ohne digitale Störgeräusche. Die Medienkompetenz kann man mithilfe anderer Medien durchaus auch lernen. Schwimmen bringen Sie den Kindern ja auch lieber im Pool als in den Brandungswellen eines stürmischen Ozeans bei.
zum Beitrag10.12.2025 , 06:51 Uhr
Auch vor Social Media gab es Möglichkeiten, Informationen zu bekommen oder sich auszutauschen. Das Internet wurde nicht mit Social Media erfunden. Die guten alten Internetforen, bei denen noch die Betreiber für die Einhaltung der Netiquette verantwortlich waren, könnten in Australien wieder beliebter werden. Denn der Aufbau dieser Seiten ist von Social Media so grundlegend verschieden, dass sie von dem Verbot kaum betroffen sein dürften.
zum Beitrag07.12.2025 , 16:18 Uhr
Bei der Anmeldung der Rede steht innerhalb des Artikels Aussage gegen Aussage. Das sollte sich doch belegen lassen, wer hier recht hat. Und ich vermute mal, dass sie auch belege für ihre Aussage hat, während auf der anderen Seite nur gesagt wird, dass die Anmeldung nicht ankam. (Dass etwas nicht stattgefunden hat, lässt sich aber eben auch nicht belegen) Und zum Vorzeitigen Beenden der Elternzeit: Allgemein scheint die Polizei jetzt gerade nicht einen solchen Personalüberschuss zu haben, dass sich nicht für ein Jahr eine gleichwertige andere Stelle finden sollte, um das flexibel handhaben zu können. Das Widerspruchsrecht des Arbeitgebers dient kleineren Firmen, die wirklich keine zusätzlichen Stellen schaffen können, nicht Arbeitgebern, die gleichzeitig händeringend Personal suchen.
zum Beitrag03.12.2025 , 20:06 Uhr
Eben. Woher sollen die Kitas das Personal denn dann nehmen, für das ihnen die Arbeit zugeschoben werden soll. Ein Verteilschlüssel nach objektiven Kriterien würde nämlich genau dazu führen, dass die Kitas kaum noch nein sagen könnten.
zum Beitrag03.12.2025 , 13:40 Uhr
Die Reform, welche den Kitas verbietet, nach eigenen Kriterien zu entscheiden, welches Kind Priorität hat, muss dann aber auch beinhalten, dass der Kita das notwendige Personal bei Bedarf auch zur Verfügung gestellt wird. Denn auch wenn es rassistisch ist, anhand der Migrationsgeschichte Kinder auszuschließen, muss man doch auch anerkennen, dass ein für die Kinder wertvoller Kita-Alltag nicht möglich ist, wenn mehr als drei Viertel der Kinder die Sprachen der Erzieher nicht verstehen. Die Forderung nach einer zusätzliche Stelle bei entsprechender Quote hat ja pädagogische Gründe. Diese jetzt aufgrund der diskriminierenden Auswirkungen selbst als rassistisch abzutun, hilft den Kindern nicht.
zum Beitrag01.12.2025 , 06:59 Uhr
Ich finde es immer etwas ärgerlich, wenn den Grünen vorgeworfen wird, sie würden Ideologie betreiben, aber wenn sie dann ihren einzigen ideologischen Punkt über Bord werfen, hört man den Vorwurf, sie würden ihre Wähler verprellen. Man merkt wieder: Die Grünen können es mit keiner Entscheidung richtig machen.
zum Beitrag29.11.2025 , 17:08 Uhr
Dabei ist den Rechten die Anonymität doch inzwischen am wenigsten wichtig. Man muss sich nicht mehr verstecken, wenn man rassistischen und menschenverachtenden Rotz von sich gibt, nicht mal mehr wenn man zu Mord und Folter aufruft. Aber wenn man unter Nennung des vollen Namens für die freiheitlich demokratische Grundordnung einsteht, muss man um sein Leben fürchten, weil der Mob einen auch im realen Leben finden wird. Wenn die Anonymität im Netz gescheitert ist, dann ist das Internet selbst gescheitert. Dann können wir es nicht mehr retten. Nur noch hoffen, dass es sich selbst zerstört, bevor die reale Welt allzu viel Schaden nimmt.
zum Beitrag28.11.2025 , 18:51 Uhr
Ich habe aus gutem Grund Schwerbehinderte erwähnt, weil deren Ausgaben die eines durchschnittlichen Bürgers weit übersteigen. Auch jetzt sind Menschen mit solchen Mehrbedürfnissen nicht allein auf das Bürgergeld zurückgeworfen. Nach Ihrer Rechnung fallen die Systeme, die das auffangen aber weg.
zum Beitrag28.11.2025 , 07:06 Uhr
Das Elterngeld berechnet sich doch nach dem vorherigen Einkommen. Die Obergrenze zu erhöhen hilft nicht denen, die es am dringensten brauchen.
zum Beitrag28.11.2025 , 07:04 Uhr
Im Durchschnitt. Es gibt genug Familien ohne Kinder, in denen nur einer arbeitet oder der Haushalt an Externe ausgelagert wird, um die Einzelpersonen mit mehr als 40 Stunden Erwerbsarbeit auszugleichen.
zum Beitrag28.11.2025 , 07:02 Uhr
Möglicherweise ist es in dem Artikel nur schlecht ausgedrückt. aber was hier als Arbeit aufgrund von Kindern betrachtet wird, ist (aufgrund der erreichten Arbeitszeiten) nicht das "Aufpassen" oder "Bespielen" gemeint. Es geht um spezifisch durch die Anwesenheit von Kindern entstehenden Arbeitsaufgaben, wie Kinder waschen, anziehen (rechtzeitig bevor ich zur Arbeit muss, weswegen ich keine Zeit habe, ein Spiel draus zu machen) und Betreuungsausfälle organisieren. (Ich finde nichts stresst so sehr, wie die Notwendigkeit, die eigenen Kinder wegorganisieren zu müssen.)
zum Beitrag28.11.2025 , 06:57 Uhr
Wenn Sie auch die Sozialabgaben komplett kürzen wollen, funktioniert das System nur, solange die Leute gesund sind. Schwerbehinderte kommen mit einem halben Durchschnittsgehalt nicht über die Runden. Es ist wie überall: Lösungen müssen komplex sein, um in einer komplexen Welt gerecht zu bleiben. Wer anderes behauptet ist Populist. Auch wenn mir Ihre Lösung durchaus gefallen würde, das ist ein Ansatz, bei dem ich auch gerne anfangen würde zu denken, um eine Realisierung doch möglich zu machen.
zum Beitrag28.11.2025 , 06:52 Uhr
Ein Teil der Betreuungszeit gilt vielleicht als "Bereitschaft" und wird arbeitsrechtlich nicht voll mitgezählt. Andererseits müsste dann auch der Nachtschlaf als "Bereitschaft" gelten, weil ja immer was sein kann. Die Betreuung der Kinder zählt in dieser Studie also definitiv nicht als Arbeitszeit, sondern nur die Momente, in denen die Kinder aktiv gepflegt werden müssen. (oder angeleitet, wie beim "selber" anziehen.) In diesem Sinne ist es keine Problematisierung, sondern eine Anerkennung der Leistungen. Mithilfe der vorgestellten Optionen soll ja wirklich Stress rausgenommen werden, der speziell Eltern entsteht, wenn die Organisation der Betreuung selbst zu einem Posten auf der Arbeitsliste wird. Mit zwei Halbtagsjobs werden Schließzeiten in der Kita plötzlich von einem Riesenproblem zu einem ganz kleinen Ärgernis.
zum Beitrag26.11.2025 , 11:53 Uhr
Zumal auch rein steinzeitlich die Vorteile der Hilfe für Mitglieder rivalisierender Gruppen nicht vom Tisch gefegt werden kann. Eine rivalisierende Gruppe durch Hilfsbereitschaft an sich zu binden und somit eine kooperierende Gruppe daraus zu machen, kann auch in Zeiten begrenzter Ressourcen das Überleben der eigenen Gruppe wahrscheinlicher machen. Nach Abklingen der Steinzeit wurde diese Hilfestellung verfeinert und ist heute unter dem Namen "Diplomatie" bekannt.
zum Beitrag26.11.2025 , 07:02 Uhr
Beachten Sie auch die letzte Bemerkung in den Klammern.
zum Beitrag26.11.2025 , 07:00 Uhr
Ich habe ja geschrieben, dass es kompliziert werden würde, wenn manden harten Schnitt machen würde. Das Mischkonstrukt aus Pension und Rente wäre unüberschaubar, gerade weil Pensionsansprüche ganz anders berechnet werden und weniger mit der Dauer der Beamtenschaft als mit der letzten Gehaltsstufe zu tun haben. Andererseits plädiere ich nicht als einzige schon seit zehn Jahren dafür, diesen Einschnitt für Neubeamte rechtzeitig vor der Rente der Boomer hinter sich zu bringen, damit der Effekt auch spürbar ist. Leider hilft uns die perfekte Lösung von vor zehn Jahren nun nur noch bedingt.
zum Beitrag26.11.2025 , 06:51 Uhr
Für die hier beschriebene Verarsche können die Händler angezeigt werden. Es ist EU-weit vorgeschrieben, wie lange ein Preis bestehen muss, bevor auf seiner Grundlage ein Rabatt ausgeschrieben werden darf. Und wenn Amazon zu seinen Black Weeks für drei Wochen bereits eine Rabattaktion laufen hat, dann gelten für den Blackfriday eben diese reduzierten Preise als Grundlage für die erneut reduzierten Preise an diesem Tag. Solche Gesetze funktionieren allerdings nur, wenn die Einhaltung auch geprüft und Verstöße geahndet werden.
zum Beitrag24.11.2025 , 12:26 Uhr
Kleine Anmerkung: Die Beamten künftig in die Rentenversicherung einzubeziehen, würde gerade kurzfristig etwas Entspannung bringen. Wir hätten mit einem Mal, einen großen Anteil an zusätzlichen Beitragszahlern, aber es würde Jahre dauern, bis die sich nennenswerte Rentenansprüche angesammelt hätten, dass auch die Ausgaben wieder steigen würden. Diese Veränderung muss genau jetzt sein, besser wäre vor 5 Jahren gewesen, aber noch länger warten hilft auch nicht mehr. Mit den geburtenstarken Jahrgängen haben wir gerade einen Überhang an Rentenbeziehern, die (auch wenn es zynisch klingen mag, aber es ist einfach realistisch) in rund zwanzig Jahren mit ihrem Rentenbezug fertig sein werden. Nun bei neuen Beamten anzufangen, diese einzahlen zu lassen, würde die Einnahmen erhöhen, ohne innerhalb der nächsten zwanzig Jahre Rentenzahlungen zu verursachen. Mit einem harten Schnitt, der auch jetzige Beamte sofort einzahlen lässt, und im Alter dann ein komplexes Mischgebilde entstehen lässt, würden die Einnahmen noch deutlicher steigen, und auch erst in etwa zehn Jahren zu nennenwerten Mehrbelastungen für die Rentenversicherungen führen. (Ob die Komplexität lohnt, kann man ausrechnen)
zum Beitrag21.11.2025 , 06:59 Uhr
Inzwischen ist der Plan raus. Der Autor hat richtig vermutet. Der Plan ist ein Witz. Keinerlei Garantien für die Ukraine. Ihr Heer soll reduziert werden, als wäre die Ukraine der Bösewicht, der in Zukunft eingehegt werden muss. Keine Schutztruppen, weder von der Nato noch von der UN. Lediglich ein Gesetz in Russland. So naiv kann doch nicht mal Trump sein. Der weiß genau, was er der Ukraine hier zumutet.
zum Beitrag19.11.2025 , 14:47 Uhr
Wenn das alles so eindeutig wäre, warum muss dann, wie im hier vorgestellten Fall, gemauert und vertuscht werden?
zum Beitrag19.11.2025 , 13:56 Uhr
Zugegeben, ich habe nicht nachgeschlagen, wie es speziell in der Oberpfalz aussieht und mich blind darauf verlassen, das hier wie so oft, irgendeine ländliche Region ungeachtet der tatsächlichen Begebenheiten als Beispiel herangezogen wird.
zum Beitrag19.11.2025 , 07:00 Uhr
Das Kommunizieren gestaltet sich halt schwierig, wenn die Polizisten die Sprache des Menschen vor sich nicht verstehen. Bei unterschiedlichen Lautsprachen kann man noch mit beruhigenden Tönen einiges erreichen, aber eine Gehörlose hört einen eben nicht. Sie kommuniziert mit Mimik und Gestik, die bei Polizisten, die einen Menschen mit Messer vor sich sehen, vermutlich instinktiv nicht sehr beruhigend aussieht. Irgendwer hat es da ordentlich verbockt. Nicht unbedingt die Polizisten vor Ort, wie im Interview deutlich gesagt, man weiß noch nicht, was die vorab wussten.
zum Beitrag19.11.2025 , 06:42 Uhr
Da müsste man jetzt aber auch umgekehrt fragen: Warum ist die Arbeitslosenquote in der Oberpfalz geringer als in Berlin? Ich behaupte, dass es nicht daran leigt, dass hier mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, sondern daran, dass Arbeitslose von hier fortziehen, um noch eine Chance zu haben. Bis sie dann in Berlin doch arbeitslos hängen bleiben und nicht wieder zurückfinden. Die Zentralisierung der Arbeitsmöglichkeiten ist seit Jahrzehnten politisch vorangetrieben worden und lässt sich jetzt nicht durch eine Umverteilung der Wohnungslosen wieder auflösen. Die Infrastruktur in den ländlichen Gebieten müsste gezielt aufgebaut werden, damit Arbeitgeber, Dienstleister und damit auch Bevölkerung wieder freiwillig hierherkommen.
zum Beitrag17.11.2025 , 11:43 Uhr
Weil Herr Özdemir in drei Jahren nicht geschafft hat, alles zu reparieren, was in mehr als drei Jahrzehnten verbockt wurde, darf nun nie wieder ein Grüner über Agrarpolitik sprechen? Wenn das stimmen würde, dürfte überhaupt nur noch von den Kleinstparteien und den Verfassungsfeinden Oppositionspolitik gemacht werden.
zum Beitrag16.11.2025 , 18:32 Uhr
Die Verabredung im Dienst "Obdachlose zu klatschen" ist in Ihren Augen also kein Terroranschlag???
zum Beitrag16.11.2025 , 18:25 Uhr
In den offiziellen Dienstchats haben die Chefs mitgelesen. Um über die Chefs lästern zu können, hat man andere Chaträume aufgemacht.
zum Beitrag15.11.2025 , 08:05 Uhr
Damit dürften Sie allerdings ein absoluter Exot sein. Bei den meisten Menschen würde es hier auf ein Ehrenamt hinauslaufen, bei ähnlichem "Lohnegefälle" (Bin einfach mal davon ausgegangen, dass die 40 bei Ihnen abzüglich sämtlicher Abgaben sind)
zum Beitrag13.11.2025 , 06:54 Uhr
Auf dem Papier vielleicht. In der Realität sind die Verträge so gestaltet, dass nur für tatsächlich geleistete Stunden bezahlt werden muss und keine Mindeststundenanzahl pro Monat vereinbart wird. Statt zu kündigen, wird einfach nicht mehr eingeteilt. Rechtlich vielleicht nicht ok, die Arbeitgeber kommen aber damit durch.
zum Beitrag12.11.2025 , 17:29 Uhr
"Sagen Sie mir die Alternative" Die Alternative ist ein ÖPNV, der solidarisch finanziert wird. Das Deutschlandticketbenötigt momentan einen recht hohen Preis, weil nur diejenigen, die es brauchen, auch tatsächlich bezahlen. Würden mehr Menschen das Ticket kaufen, könnte es billiger sein und um einen entsprechenden Sozialtarif ergänzt werden. Statt also immer zu überlegen, ob das Deutschlandticket sich für einen selbst denn wirklich, wirklich lohnt: Wer es sich kaufen kann, sollte das einfach tun. Mit genügend Deutschlandtickets im Umlauf wird es sich kaum noch lohnen, einen Kontrolleur loszuschicken. (Ja, die Politik könnte hier auch schlicht die Regeln ändern. Dies zu fordern ist umso einfacher, je mehr Menschen das Ticket haben)
zum Beitrag12.11.2025 , 10:29 Uhr
Erdbeeren sind für Landwirte ein Hochrisikogeschäft. Das sollte man nicht durch fehlende Kontrollen und damit Zulassung von Lohndumping subventionieren. Es gibt kein Menschenrecht auf billige Erdbeeren von April bis Oktober. Und zusätzlich nehmen deutsche Landwirte sich mit solchen Argumenten ein wichtiges Argument für regionale Käufe. Wenn es hier nicht besser ist als anderswo, wird es schwierig die Kunden von heimischen Erdbeeren zu überzeugen.
zum Beitrag09.11.2025 , 13:37 Uhr
Ihre Rechnung könnte aufgehen, wenn die Preise eines Fahrzeuges tatsächlich seine Herstellungskosten wiederspiegeln würden. Sie vergessen die Entwicklungskosten, die Beraterkosten, das Marketing und die Marge in Ihrer Berechnung. Des Weiteren vergessen Sie auch die Subventionen, die Sie beim Kauf der Kraftstoffe genossen haben. Was den besonderen Vorteil für Wenigfahrer angeht: Die Studie rechnet einen Schritt zu weit. Das Elektroauto rechnet sich nicht nach Ablauf einer bestimmten Zeit, sondern nach einer bestimmten Kilometerzahl. Wenigfahrer müssen also durchaus ein wenig länger aufs Elektroauto setzen, bevor die Vorteile sich bemerkbar machen. Vielfahrer sind entsprechend schneller in der Sparzone. Dass allerdings Vielfahrer auf der Langstrecke keinen Elektrowagen nutzen könnten, ist ein Gerücht, dass sich leider sehr hartnäckig hält. Es gibt Nutzungsprofile, für die das E-Mobil schlechter geeignet ist als für andere, das stimmt. Aber das gilt nicht pauschal für alle Vielfahrer.
zum Beitrag09.11.2025 , 12:29 Uhr
Übrigens kann man auch Prostitution generell ablehnen und trotzdem gegen ein Verbot sein. Aber gleichzeitig auch gegen die missratene Situation, die gerade in Deutschland herrscht. Das Problem ist nicht die Prostitution selbst, sondern die Geisteshaltung, die offenbar bei zahlreichen Männern vorherrscht, die dazu führt, dass es den Kunden vollkommen egal ist, ob die Prostituierte freiwillig in dem Gewerbe arbeitet oder nicht.
zum Beitrag09.11.2025 , 12:23 Uhr
Dass so wenige gemeldet sind, scheint daran zu liegen, dass es für die Frauen keinen Unterschied zu machen scheint. Das kann nur daran liegen, dass es sämtlichen Behörden ziemlich egal zu sein scheint, ob die Frauen gemeldet sind oder nicht. Das führt dazu, dass jegliche Schutzfunktionen, die mit der Legalisierung möglich geworden wären, vollkommen hinfällig sind.
zum Beitrag09.11.2025 , 12:17 Uhr
Zugegeben, ich habe nicht die geringste Ahnung von diesem Gewerbe, da ich keine Berührungspunkte damit habe. Aber angeblich gibt es doch etwa 10% Frauen, die eben nicht über die organisierte Gewaltkriminalität in dem Beruf gehalten werden, sondern tatsächlich freiwillig arbeiten. Es gibt ja auch durchaus Bereiche, in denen es bei den Sexualdienstleistungen eben nicht um Unterdrückung, sondern um Hilfestellung geht. Al Capone wurde auch wegen Steuerhinterziehung ausgeschaltet. Warum sollte diese Krücke nicht auch bei anderen Gewaltorganisationen funktionieren? Und vielleicht mag es naiv von mir sein, aber wäre es für die Kunden nicht auch von Vorteil, wenn sie wüssten, dass die Frauen zumindest gesund sind und wissen, wie sie verhindern können, Seuchen auf ihre Kunden zu übertragen? Und wenn Sie mit Ihrem letzten Satz Recht haben, dann ist die ganze Diskussion hinfällig, denn ein Komplettverbot dieses Gewerbes ist schlicht nicht umsetzbar. Prostitution und Alkohol sind zu tief im Menschen verwurzelt, um über Verbote abgeschafft zu werden.
zum Beitrag07.11.2025 , 18:27 Uhr
Ich konnte es noch nie verstehen, wie Deutschland sein Experiment so sehr in den Sand setzen konnte, wie den Versuch Prositution durch Legalität in geregelte Bahnen zu lenken. Statt die Prostituierten wirklich zu schützen, wurden sämtliche Kontrollen fallengelassen. In jedem anderen Beruf funktionieren Auflagen. Warum dann hier nicht? Es gäbe so viele Nachweise, die man fordern könnte, deren Einforderung eine Prüfung der Freiwilligkeit einfach machen könnte. Aber stattdessen scheint eine rechtsfreie Zone geschaffen worden zu sein, bloß weil Prostitution an sich nicht mehr illegal war. Wieso schaffen es Finanz- und Gesundheitsämter nicht, hier ein Auge drauf zu haben? Achja, weil den Behörden, die es regeln sollen, noch nicht einmal die Papierformulare zur Verfügung gestellt werden, die für eine Nachweis-Datei benötigt werden.
zum Beitrag06.11.2025 , 06:47 Uhr
Letzteres gelingt leider erst, wenn die Menschen sich auch über eine Regierungsform einig sind, die dann den ganzen Planeten regiert. Wie gut das gelingen kann, sieht man ja schon an Europa...
zum Beitrag02.11.2025 , 13:57 Uhr
Wieder ein neues Wort für vollkommen normales menschliches Verhalten. gibt es wirklich Leute, die die gesellschaftlichen Spielregeln nicht als Menschengemacht erkennen? Das würde so vieles erklären. Aber nur, weil man die Regeln durchschaut, und sie nicht erfüllend sondern gespielt findet, kann es einem dennoch Spaß machen, sich die eine oder andere Gruppe auszusuchen und dort nach Regeln zu spielen, die man für albern hält. Homo ludens lässt grüßen.
zum Beitrag26.10.2025 , 20:55 Uhr
In einer Schüssel bereitet man den Teig ohnehin zu. Ein Teller als Deckel drauf reicht vollkommen aus, um den Teig vor dem Austrocknen zu schützen. Nur vergessen sollte man ihn dann nicht. Aber das sollte man bei Lebensmitteln ja ohnehin nicht tun. Sogar einfrieren gelingt mit Glasgefäßen, dann nur nicht bis zum Rand füllen, damit es den Deckel nicht sprengt.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:37 Uhr
Als ich zuletzt in Frankfurt in der Nähe des Hauptbahnhofs war, waren die problematischsten Gestalten gerade keine Menschen mit Migrationshintergrund. Ja, ich sehe auch, dass sich in manchen Gegenden Blasen bilden, die ethnisch alles andere als durchmischt sind. Aber ich sehe nicht, dass die weißen, deutschsprachigen Blasen durchgängig besser oder sicherer wären als diejenigen, in denen arabisch gesprochen wird oder die Menschen dunkle Haut haben. In den USA hat sich der Begriff White trash etabliert, mit dem sehr schön veranschaulicht wird, dass Hautfarbe nicht mehr davor schützt, abgehängt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden. Einwanderer, die aufgrund ihrer Geschichte am Rand der Gesellschaft starten müssen, bekommen dann gesagt: Ihr müsst euch nur an die weiße Mehrheit anpassen, dann geht es euch gut. Wie sollen die das glauben, wenn sie sehen, wie es auch den weißen Armen geht? Wie Sie richtig erkannt haben: Nicht gewollte Integration ist KEIN einseitiges Problem.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:14 Uhr
Genau deswegen ist die rassistische Stadtbilddebatte doch so unerhört. Je mehr Leute mit populistischen Parolen den Ausländerhass insgesamt schüren, desto schwieriger wird es, einen respektvollen Umgang untereinander durchzusetzen. Welche Regeln sollen denn für die Zugezogenen gelten, wenn selbst die hier geborenen sich nicht einig sind, welche Werte als unverhandelbar gelten?
zum Beitrag26.10.2025 , 09:11 Uhr
Die geeigneteste Maßnahme wäre ein schneller und einfacher Familiennachzug. Genau den wollen die "Verteidiger des Stadtbildes" aber nicht.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:40 Uhr
PS: Was stellen Sie sich unter einem kostenneutralen Vorschlag vor? Wenn kostenneutral bedeuten muss, dass Reiche weiterhin ihre Steuerlast unter die des Durchschnittsverdieners drücken können, dann wird sich gar nichts ändern.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:27 Uhr
Niemand leugnet, dass es Gegenden gibt, in die man nicht freiwillig am Abend hineingeht. Es ist nur absolut unzutreffend, dass sich diese Probleme mit massenhaften Abschiebungen lösen lassen. Im Gegenteil: Prekäre Lebensverhältnisse ohne wirtschaftliche und soziale Stabilität fördern genau die Probleme, die man anprangert. Und anstatt diese Ursachen der Probleme anzugehen, schlägt Merz eine Pseudolösung vor, die einfach klingt, aber in Wirklichkeit die Probleme eher verstärken als verbessern wird. Angeprangert wird nicht, dass er das Wort "Stadtbild" nutzt. Angeprangert wird, dass der die Interpretation des Begriffes "Stadtbild" von rechtsaußen übernimmt und deren populistische Pseudolösung als echte Hilfe darstellt.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:21 Uhr
Es ist nicht Armut allein, sondern das soziale Gefälle, welches die Armut für die betroffenen sichtbarer und spürbarer macht. Zusätzlic möchte ich anmerken, dass die "gute Kinderstube" der 60er oftmals allein auf das Gebot "Du sollst dich nicht erwischen lassen" zugespitzt war. Den Anschein zu wahren war wichtiger als alles andere. Diese Notwendigkeit, den Anschein zu wahren, finden Sie heute in keiner Bevölkerungsschicht mehr. Und das ist auch gut so. Nur führt das leider dazu, dass die Probleme der Ärmsten jetzt sichtbar werden und gelöst werden müssen. Damals konnte man es einfach besser ignorieren.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:17 Uhr
Mangelnde Integration lässt sich aber nicht durch drohende Abschiebung erreichen. Abgehängtheit nicht durch Arbeitsverbote. Rassismus nicht durch falsche Benennung der Probleme. Das, was in den Innenstädten falsch läuft, ist eben KEIN Migrationsproblem. Die Abgehängten Gestalten rund um die Bahnhöfe sind oft genug "Biodeutsche". Jetzt heißt es wieder: Ja wenn wir selbst schon Abgehängte haben, müssen wir doch nicht noch weitere herholen! Das verkennt schon wieder das Problem: Niemand ist von Geburt aus abgehängt, es sei denn, die Gesellschaft richtet das so ein. Die Stadtbilddebatte, so wie sie gerade geführt wird, geht am eigentlichen Problem vorbei: Wir müssen gegen Armut, soziales Gefälle und Abschottung im sozialen Sinn vorgehen. Auch die patriarchalen Strukturen, die durchaus in zu vielen Familen vorherrschen lassen sich mit Bildung und sozialen Aufstiegsmöglichkeiten aufbrechen. Wenn wir nicht bereit sind, unsere eigenen Probleme zu lösen, wird auch Abschiebung uns nicht helfen. Aber genau das behauptet der Kanzler, indem er sagt: und DARUM befasst sich der Innenmininster jetzt mit zusätzlichen Abschiebungen.
zum Beitrag25.10.2025 , 09:01 Uhr
Warum haben die denn keinen gelben Sticker? Tonneninhalt grenzwertig, bitte besser sortieren. So kann man sehen, bei wem man beim nächsten Mal strenger sein sollte.
zum Beitrag21.10.2025 , 16:12 Uhr
Die Umstellung auf eine Stallhaltung mit Hörnern ist allerdings deutlich schwieriger, als manche Tierschützer glauben. Einfach eine Kuh mit Hörnern zu den anderen zu stellen, die keine Hörner haben, führt zu Verletzungen, die teils tödlich enden. Und von jetzt auf gleich mit einem vollkommen neuen Kuhbestand neu anfangen, können sich die wenigsten Landwirte leisten.
zum Beitrag21.10.2025 , 16:10 Uhr
Das Gemecker über Entfremdung von der Arbeit hilft den Landwirten nur leider überhaupt nicht, beim Versuch Angestellte zu finden, die zu einem wirtschaftlich akzeptablen Gehalt bereit sind diese schwierige Arbeit zu machen. Und ohne die Arbeit in der Landwirtschaft geht es nunmal auch nicht.
zum Beitrag21.10.2025 , 16:08 Uhr
Roboter, die mit Tieren interagieren können, dürfen nicht schlicht nach Algorithmus vorgehen, sondern müssen auf ihre Umwelt sinnvoll reagieren können. Das ist eine erste Vorstufe künstlicher Intelligenz. Sensoren, die Temperatur, Bewegungshäufigkeit und ähnliches in einem Diagramm zusammenführen und dann für jede Kuh individuell einen passenden Zeitpunkt zur Besamung finden, können Sie auch nicht mit herkömmlichen Algorithmen programmieren. Diese Maschinen müssen lernfähig sein, um zu funktionieren. Der Putzroboter dagegen, der braucht wirklich keine KI, um zu funktionieren. Aber vielleicht hat er trotzdem eine. um seine Putzroutinen effektiver zu planen und nicht ständig über schon gewischte Stellen zu kreisen. So lernt der Putzi vielleicht sogar, dass er am Wochenende eine Stunde später mit Wischen anfangen kann. Oder an Regentagen früher anfangen muss.
zum Beitrag21.10.2025 , 11:36 Uhr
Planungssicherheit ist das größte Problem in der Landwirtschaft. Auch wenn die Stufe 3 garantiert über 25 Jahre nicht umdefiniert wird, hat der Landwirt noch lange keine Garantie, dass nicht doch in fünf Jahren entweder Verbraucher auf Stufe 4 bestehen, oder umgekehrt, die billigere Stufe 2 doch wieder mehr Absatz findet. Das Problem haben Landwirte aber bei jeder Entscheidung. Und das, seit es die Landwirtschaft überhaupt gibt. Landwirte mussten immer schon vorrausschauend planen und hoffen, dass ihre Prognosen zutrafen. Das einzige an Planungssicherheit, das der Staat ihnen geben kann, ist: Verhindern, dass andere Landwirte mit unlauteren Methoden Gewinn ehrlichen Landwirten das Geschäft abgraben. Genau dieser Aufgabe ist der Staat im Bereich Tierhaltung seit Jahrzehnten nicht nachgekommen.
zum Beitrag21.10.2025 , 08:42 Uhr
Der Vatikan ist definitv keine Monarchie, denn die Nachfolge bestimmt sich nicht über genetische Abstimmung. Es war mal anders, wie aber in den meisten Ländern der Erde auch. Der Vatikan hat die Monarchie dadurch abgeschafft, dass der Papst keine legitimen Erben haben darf. Mit Blick auf das Konklave könnte man den Vatikanstaat sogar rudimentär demokratisch nennen. (Das Wahlrecht ist nicht allgemein, aber immerhin vorhanden)
zum Beitrag21.10.2025 , 08:36 Uhr
Und woher kommt das Unterhaus? Und warum sind Entscheidungen des Unterhauses wichtiger als solche des Oberhauses? Und warum wird in politischen Fragen stets die Haustür von Downing10 und nicht der Palast gefilmt?
zum Beitrag20.10.2025 , 09:16 Uhr
Woher wollen Sie wissen, dass diese Morde nicht stattgefunden hätten? Sind Deutsche Menschen tatsächlich so viel mehr wert, dass wir durch die Abschiebung eines Mörders in eine Gegend, in der seine Opfer eine andere Hautfarbe hätten, etwas gewonnen wäre? Dann lasst uns doch mehr Migranten herholen! Je höher die Migrationsquote in der Bevölkerung, desto geringer die Gefahr, dass Deutsche den Mördern gleich welcher Hautfarbe zum Opfer fallen. Wenn Sie Zynismus finden, dürfen Sie den behalten.
zum Beitrag20.10.2025 , 09:12 Uhr
Nun das Bild in manchen Bahnhofsgegenden ist schon recht abschreckend. Wer in Frankfurt die Wahl hat die Straßenbahn am Hauptbahnhof oder an einer anderen Stelle zu wechseln, wird nicht freiwillig am Hauptbahnhof aussteigen. Was Merz aber hier verschweigt: Die abgehängten Gestalten, die hierfür verantwortlich sind, stammen ursprünglich gerade nicht nur aus migrantischen Familien oder dem Ausland. Mit Abschiebungen würde man das "Stadtbild" in keinster Weise verbessern. Das was Merz stört, ist, dass in den Straßen mehr Menschen mit "falscher" Hautfarbe zu sehen sind als "früher". Das trifft zu. Aber das stellt für keinen normal denkenden Menschen ein Problem dar. Problematisch wird das nur, wenn man es mit dem tatsächlichen aber Hautfarbenunabhängigen Problem vermischt. Denn dann leitet man seine Anstrengungen in die falsche Richtung und löst das echte Problem nicht. Aber vielleicht will Merz das ja auch gar nicht lösen, weil es ihm hilft sein Phantomproblem zu lösen.
zum Beitrag19.10.2025 , 18:37 Uhr
Na super, damit wir die "Schmarotzer" möglichst gut unterdrücken und ärgern können, sollen wir nun auch noch unsere eigenen Freiheiten immer weiter einschränken. Der Grundrechtsverlust der Asylbewerber ist ja dann kaum noch zu erkennen, wenn wir einfach die Grundrechte für alle einschränken. Gerecht wäre es. Aber ist das wirklich das, was Sie wollen?
zum Beitrag19.10.2025 , 18:32 Uhr
Auch in diesem Fall ist die Bezahlkarte kontraproduktiv. Es werden teure Systeme aufgebaut, um es den Menschen hier so ungemütlich wie möglich zu machen, statt sich auf eine schnelle Entscheidungsfindung zu konzentrieren, oder den Leuten ein Umswitchen auf andere Zuwanderungswege zu ermöglichen. Wer einmal die Fehlentscheidung getroffen hat, das Land auf dem ausweglosen Asylweg zu betreten, kann ohne einen guten Anwalt an dieser Fehlentscheidung nicht mehr rütteln, ohne ausgewiesen zu werden. Wir haben Einwanderungsmöglichkeiten ohne Asylanträge. Diese werden von der Politik aber allem Anschein nach so geheim wie möglich gehalten, damit sich niemand auf den Weg macht, um ohne Asyl einzureisen. Götheinstitute weltweit könnten diese Wege bewerben und beim Erwerb der Qualifikationen helfen. Warum tun sie das nicht effektiv? Das Geld, das jetzt in das Kartensystem gesteckt wurde, könnte auch da helfen.
zum Beitrag19.10.2025 , 18:26 Uhr
Die Mentalität hat sich eben nicht geändert. Es wird nur mehr und mit mehr Hetze über die wenigen geschrieben, die es immer schon gab.
zum Beitrag19.10.2025 , 18:15 Uhr
Will die Autorin behaupten, dass Großbritannien keine Demokratie ist? Das Land, das es seinem Volk überließ, zu entscheiden, ob es sich selbst in den Ruin treiben möchte? Das Land, in dem sogar ein Nicht-Bindender Volksentscheid zu größten Veränderungen führen kann?
zum Beitrag18.10.2025 , 09:36 Uhr
Lesen Sie doch nochmal das Interview. Es gibt einfach keinerlei Beweise dafür, dass die Leistungen in nennenswerter Höhe ins Ausland überwiesen werden. Und wenn Sie es schaffen, überall mit Karte zu bezahlen, könnte es auch daran liegen, dass Sie nicht darauf angewiesen sind, die günstigsten Einkaufsgelegenheiten zu finden. Gerade in dem Bereich ist Deutschland eben immer noch Bargeldland.
zum Beitrag18.10.2025 , 09:33 Uhr
Hab ich im ersten Moment auch gedacht. Deswegen hat auch Frau Wieners an der Stelle sofort nachgehakt. Die Antwort darauf könnten Sie nochmal durchlesen.
zum Beitrag18.10.2025 , 09:32 Uhr
Warum sollte die Unmöglichkeit der Auslandsüberweisung ein Problem darstellen, wenn die Leute sowieso Drogen verticken? Ihre Vorurteile heben sich doch gegenseitig auf! Der Pull-Effekt existiert nur in den Köpfen von Rassisten. Und nicht zuletzt ist es extrem überheblich zu verlangen, dass Steuerzahler darüber entscheiden dürfen, für welche Ausgaben Hilfszahlungen wirklich gebraucht werden. Schon der Ausdruck "Bett, Brot, Seife" zeigt wie überheblich das werden kann. Brot wäre tatsächlich das letzte, das ich selbst von solchen Zahlungen kaufen würde.
zum Beitrag18.10.2025 , 09:24 Uhr
Sie rechnen also die Lebensmitteleinkäufe eines Haushaltes, der Vorräte unterbringen und aus Einzelzutaten gut kochen kann, aber die Miete eines Heimbewohners, der maximal ein Schränkchen und eine Kochplatte zur Verfügung hat, und glauben damit die Realität eines Asylbewerbers abzubilden?
zum Beitrag18.10.2025 , 09:19 Uhr
Das Geringverdiener schlechter dastehen, stimmt einfach nicht. Das wurde schon mehrfach bewiesen. Geringverdiener haben ebenfalls Anspruch auf Unterstützung, die bei Hetzschriften aber nie erwähnt wird.
zum Beitrag18.10.2025 , 09:14 Uhr
So wie sie das beschreiben, geht die Bezahlkarte wohl nicht weit genug. Denn auch mit dem jetzigen Modell ist es möglich, Zigaretten und Schokolade zu kaufen. Das Problem mit der Karte wäre aber nicht, diese Luxuswaren zu verbieten, sondern dass damit günstiges Einkaufen erschwert wird. Wir sind hier nicht in Skandinavien, wo die Karte überall akzeptiert wird. Wir sind in Deutschland und hier herrscht an zu vielen Stellen noch immer: Nur bar! Auch auf Wochenmärkten, wo das Gemüse günstiger zu haben ist. Oder in Second-Hand-Läden. So was wie Kleinanzeigen kann man mit der Karte auch vergessen, da Überweisungen stark eingeschränkt sind. Man rechnet aus, wie günstig Menschen durch den Alltag kommen können und verbietet dann die effektivsten Sparmöglichkeiten. Das geht weit über "Bett,Brot,Seife" hinaus.
zum Beitrag15.10.2025 , 21:55 Uhr
Nur zu einer Ihrer Fragen: Das Bundesverfassungsgericht wartet darauf, dass der Verbotsantrag eingereicht wird. Die Notwendigkeit dieses Antrags ist sozusagen die Zweifaktor-Absicherung gegen Machtmissbrauch.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:24 Uhr
Medikamentenrückstände sind tatsächlich ein Problem, aber im Grunde ist Düngung mit menschlichem Mist durchaus eine brauchbare Lösung für eine vegane Landwirtschaft. Nur bis wir da brauchen, gibt es noch wesentlich mehr Zwischenstufen. Momentan haben wir in Deutschland mehr Gülle als der Boden aufnehmen kann. Bis es da zum Düngermangel kommt, dauert eine Weile. Zeit genug, die im Ansatz schon vorhandenen Filtermöglichkeiten für Klärschlamm zu vervollkommnen
zum Beitrag11.10.2025 , 11:14 Uhr
So einen Radladen wünsche ich mir in meiner Nähe auch. Was vielen fehlt: Eine Hebebühne für Lastenräder. Bei der letzten Inspektion bin ich zehn km mit dem Rad gefahren, weil es keine nähere Werkstatt gab. Und da darf ich nicht nochmal hin, weil dem Mechaniker erst während der Reparatur klar wurde, dass er eine Hebebühne braucht, wenn er ein Lastenrad in Auftrag nimmt. War ihm sehr dankbar, dass er es trotzdem durchgezogen hat.
zum Beitrag11.10.2025 , 10:02 Uhr
Wie gut, dass die beiden einfach nicht im gleichen Jahr antreten können, weil Trump bis Ende Januar eben seine Show noch nicht abgeliefert hatte.
zum Beitrag11.10.2025 , 10:00 Uhr
Und welche Wissenschaft liegt hinter dem Frieden der Welt??? Man muss den Preis schon so verleihen, wie der Stifter sich das gedacht hat. Und wie die zahlreichen Beispiele belegen, müssen das nicht immer Lämmer sein, sondern auch Wölfe, die sich im richtigen Moment richtig entschieden haben, können mit dem Preis versehen werden. Ob das aber wirklich in diesem Fall passt, wage ich auch zu bezweifeln. Frieden in Gaza wäre aber schon ein Glanzstück, bei dem man genau rechnen müsste, ob der andere Mist das wirklich aufwiegen kann.
zum Beitrag10.10.2025 , 06:54 Uhr
Sie sollen aber nicht nur eine individuelle Nothilfe sein, sondern auch ein gesellschaftliches Werkzeug, um Arbeitnehmerrechte zu stärken. Wenn der Arbeitgeber auf diese Rechte pfeift, wird es ohne staatliche Arbeitslosenunterstützung sehr viel schwieriger werden, ihm die Pflichtverletzung nachzuweisen, weil die Arbeitnehmer lieber kuschen, als eine Kündigung zu riskieren.
Wenn nun Arbeitslose gezwungen werden, jede Arbeit anzunehmen, auch wenn vom ersten Tag an klar ist, dass der Arbeitgeber die Regeln verletzt, wird das Arbeitsamt von den Regelverletzungen nicht erfahren und immer neue Leute schicken. Die wenigen, die es wagen sich zu beschweren, werden abgetan als Arbeitsverweigerer und sanktioniert. Die Ausbeuter unter den Arbeitgebern reiben sich die Hände. Die ehrlichen Arbeitgeber verlieren Marktanteile, weil sie mit den Preisen der Ausbeuter nicht mithalten können. Die gesamte Wirtschaft wird darunter leiden.
zum Beitrag08.10.2025 , 19:39 Uhr
Individuell stimmt das, weswegen dieser Trend ja so beliebt ist. Gesellschaftlich ist es aber eine ärmliche Herangehensweise, jedem, der mit der aktuellen Gesellschaft nicht klar kommt zu sagen: Mach halt ne Therapie, um dich an uns anzupassen. In den Ratgebern wird eben selten Abgrenzung gesucht, sondern Optimierung, was dem Gegenteil von Abgrenzung entspricht. Einzelne Beteiligte können sich da sehr positiv herovrheben und eben doch Abgrenzung anzustreben. Bedenklich wird es, wie so vieles, erst durch die Überdosis.
zum Beitrag08.10.2025 , 15:04 Uhr
Die Frage, die hier zurecht aufgeworfen wird, ist doch: Ist Heilung überhaupt notwendig, oder liegt vielleicht gar keine Krankheit vor? Wenn die Reaktion auf kranke Zustände einen Menschen leiden lässt, scheint mir die Reaktion eher gesund zu sein. Die beschriebene SM-Welt betrachtet aber gar nicht die Zustände der Welt, sondern schafft es, jedem, der unter der Welt leidet, eine Krankheit zuzuschreiben, für deren Heilung er oder sie alleine verantwortlich sein soll. Super! Dann brauchen wir die Welt nicht mehr zu ändern. Billiger für alle, die es schaffen, sich darin zurechtzufinden.
zum Beitrag08.10.2025 , 14:59 Uhr
Das Wort "Psycho-Exptert*in" ist hier im Artikel aber nur in einem Zusammenhang benutzt worden, in dem es durchaus die kritische Hinterfragung seiner selbst impliziert, wenn nicht gar sarkastisch verneint.
zum Beitrag06.10.2025 , 12:11 Uhr
Wieso ist das Kaufen von Cannabis in der Apotheke denn ein Missbrauch der Regeln, die eindeutig vorsehen, dass es keine spezifischen Symptome braucht, um legal Cannabis kaufen zu dürfen. Die Abgabe über Apotheken ist doch genau das, was einen funktionierenden Kompromiss zwischen freiem Konsum und Jugend- und Verbraucherschutz möglich macht. Nur wer ein Geschäft findet, in dem er sachlich über Fakten beraten werden kann, kann doch frei konsumieren. Und die Fakten sind nunmal für jeden Konsumenten und für jede Cannabissorte andere.
zum Beitrag04.10.2025 , 08:23 Uhr
rein volkswirtschaftlich betrachtet, wäre es aber besser für alle, wenn Sie ihr Vermögen nicht anhäufen, sondern ausgeben würden. Einen Puffer zu sparen, der in Krisenzeiten Luft zum agieren lässt ist sinnvoll, in dieser Höhe lässt daher auch die Erbschaftssteuer Freibeträge zu, die niemand antasten will. Aber alles, was über diese Freibeträge hinausgeht, dient lediglich Ihrer und Ihrer Erben persönlichem Luxus. Das sei Ihnen gegönnt, muss vom Staat aber nicht mit vollständiger Steuerfreiheit belohnt werden. Ein Staatshaushalt muss eben anders geführt werden als ein Privathaushalt.
zum Beitrag04.10.2025 , 08:19 Uhr
Diejenigen, die Millionenbeträge zu vererben haben, lassen sich in den seltensten Fällen von ihren Angehörigen pflegen. Im Gegenteil, je mehr Arbeit zukünftige Erben in die Pflege stecken müssen, desto weniger Erbe bleibt am Ende übrig.
zum Beitrag01.10.2025 , 12:30 Uhr
Tatsächlich gibt es in den Reihen der Taliban zahlreiche kluge westlich gebildete Männer. Eine westliche Bildung schützt nicht vor Korruption, Machtgier und krimineller Energie. Ich halte keinen der Verantwortlichen bei den Taliban für wahrhaft religiös, nicht mal für verblendet.
zum Beitrag01.10.2025 , 06:39 Uhr
Dieses Problem wird aber nicht ewig bestehen. Momentan haben wir einige sehr große Jahrgänge, die jetzt nach und nach mit der Rente beginnen, wenn die durch ihre Rentenzeit durch sind, pendelt sich alles wieder ein. Jetzt damit anzufangen, neue Gruppen einzahlen zu lassen, würde diese schwierige Zeit durchaus überbrücken helfen. Wenn die ersten Beamten dann nennenswerte Beträge einfordern können, sollte das Gleichgewicht wieder einigermaßen hergestellt sein. Es hilft aber natürlich nicht darüber hinweg, dass ausgerechnet die Vermögensten sich noch immer aus dem System rausziehen dürfen.
zum Beitrag30.09.2025 , 15:22 Uhr
Und genau die schreiben ohne schlechtes Gewissen Salami oder Mortadella auf die Verpackung. Weil der Name eindeutig zeigt, wie das Geschmackserlebnis des Produktes sein soll. Teilweise ja auch schon täuschend gleich.
zum Beitrag30.09.2025 , 14:03 Uhr
Warum man ein vegetarisches Cordon bleu braucht?Weil es lecker ist. Geschmack ist das letzte noch übrig gebliebene Argument für Fleischkonsum. Und wenn man persönlich findet, dass der Geschmack der Ersatzprodukte überzeugend genug ist, dann will man das im Laden einfach erkennen können. Ich verstehe nicht, warum man das nicht verstehen kann.
zum Beitrag30.09.2025 , 13:55 Uhr
Beweis für Ihre These ist die Konkretisierung der Bulette als Burger-Pattie, ein Begriff der zuerst bei den veganen Produkten den Weg aus der "Fachsprache" heraus ins Alltags-Deutsch schaffte.
zum Beitrag30.09.2025 , 10:46 Uhr
Hätten Sie richtig gelesen, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich derzeit keine linken Extremisten im Parlament sehe. Es gibt aber durchaus Politiker dort, die sich selbst zurecht links nennen. Ja, Nuhr hat allgemein das Wort Linke benutzt. Aber er sprach auch von Menschen, die sich über den Tod eines anderen freuten.
zum Beitrag29.09.2025 , 20:01 Uhr
Die taz ist jedoch kein Machwerk eines einzelnen Autors. Und die Redaktion hat sich entschieden, die vielen verschiedenen Versionen des genderns gleichwertig nebeneinander stehen zu lassen und niemandem vorzuschreiben, welche davon er oder sie nutzen darf oder nicht. Und diese Art von Freiheit ist es, die von rechter Seite aus so unerträglich erscheint.
zum Beitrag29.09.2025 , 13:03 Uhr
Diese Frage stellt man sich bei der Wahrleit leider recht häufig, ohne sie beantworten zu können. Manchmal sollte sich ein Satiriker auch einmal eingestehen, dass es besser ist die Seite leer zu lassen, als auf Teufel komm raus etwas zu produzieren, dass sein Ziel nicht mehr anvisiert.
zum Beitrag29.09.2025 , 12:58 Uhr
So wenig ich Nuhr als Satiriker ernst nehmen kann, mit dem ersten von Ihnen zitierten Absatz trifft er leider doch exakt. Extremisten sind Extremisten, ob diese von links oder von rechts kommen, sollte egal sein. Die von rechts sind nur aktuell deutlich gefährlicher, da näher an der Umsetzung ihrer Ideologie. Das sollte einem aber nicht Grund sein, die linksextremisten auch noch zu stärken, bis wieder beide Seiten im Parlament vertreten sind.
zum Beitrag29.09.2025 , 11:46 Uhr
Bei dem mit Wahrheit überschriebenen Format habe ich schon lange aufgehört zu lesen, weil ähnliche Grenzen immer wieder überschritten werden, ohne dass ein Ziel dieser Satire erkennbar wäre. Meist geht es nur um den billigen Gag, der sich hinter dem Begriff Satire versteckt, um nicht moralisch belangt werden zu können.
zum Beitrag24.09.2025 , 14:14 Uhr
Wenn das passende Linux einmal läuft, ist das genauso stabil wie windows auch. Es hat halt nur niemand Interesse daran, den Kunden das einzurichten, weil es nicht bezahlt wird. Und in der Beschreibung zeigt sich, dass selbst machen eben auch bei Windows schief gehen kann.
zum Beitrag23.09.2025 , 16:23 Uhr
Ich erinnere mich noch an das Versprechen, Windows 10 wäre das letzte Windows, das man je brauchen würde. Die Werbeaktion war noch kein halbes Jahr abgelaufen, da kam Windows 11.
zum Beitrag20.09.2025 , 14:56 Uhr
Die Frage ist doch: Wie viele Berufsgruppen lassen sich einfallen, genau diese 0,7% zu ihren Sprechern zu ernennen? Die Organisation, die am lautesten plärrt, prägt nun einmal das Bild derer, die sie zu vertreten vorgibt. Von einer deutlichen Distanzierung seitens der übrigen Landwirte liest man jedenfalls selten. Was aber nicht bedeutet, dass sie damit selbst die Einstellung teilen. Deutliche Distanzierungen fallen bei den Landwirten leider auch bei vielen anderen sie angeblich vertretenden Organisationen aus, welche zwar nicht Rechtsextrem aber immerhin deutlich gegen die Interessen der meisten Landwirte lobbyierend wahrgenommen werden. Die 99% der Landwirte, die ganz normale Ansichten haben und wirklich nur ihre Arbeit machen und ihre Höfe für folgende Generationen erhalten wollen, sind in vielen Aspekten zu leise, um sie in den Medien wahrzunehmen.
zum Beitrag14.09.2025 , 17:51 Uhr
Was machen die Leute in der City denn jetzt, wenn sie mal ins Grüne wollen? Die meisten, die dort wohnen haben jetzt schon kein eigenes Auto. Und warum soll die Aktivistin aufs Land ziehen, wenn es die anderen sind, die mal ins Grüne wollen?
zum Beitrag14.09.2025 , 17:49 Uhr
Abgesehen davon, dass ich Ihre Bedenken teile: Das Wort Diskriminierung sollten sie noch einmal lernen. Es geht dabei um Personen, die sich aufgrund von Diskriminierung nicht in den Bus trauen. Das ist natürlich rechtlich genauso wenig durchsetzbar, wie die 12 Fahrten, aber ziehen Sie mit Ihrer Kritik bitte nicht die Probleme diskriminierter Personen in den Dreck. Wenn es um den Gesetzesvorschlag geht, dann bleiben Sie doch auch bei dem Gesetzesvorschlag.
zum Beitrag14.09.2025 , 17:43 Uhr
Zweispurige Straßen könnten auf eine reduziert und einspurige Straßen besser mit dem Fahrrad befahren werden, ohne dafür neue Radwege anlegen zu müssen, was mehr Platz für Fußgänger übrig lässt. Reine Autostraßen werden jedenfalls keine mehr gebraucht werden.
zum Beitrag10.09.2025 , 12:00 Uhr
Wer radikal gegen jede Schlachtung argumentiert, wird in den nächsten hundert Jahren nicht viel Leid verhindern können. Menschen sind von Natur aus Allesfresser, da gehört Fleisch einfach dazu. Nur sehr wenige und verschwindend kleine Kulturen sind hierrüber bereits hinausgegangen. Nur weil Einzelne es schaffen, ohne Fleisch zu leben, heißt das nicht, dass es möglich ist, dies für alle Menschen zu erreichen. Eine Tötung ohne vorherigen Transport und ohne Stress und Angst für die Tiere sowie eine Tierhaltung, die den Tieren gerecht wird und nicht bloß dem Betreiber der Anlage (von Landwirten kann man hier oftmals kaum noch sprechen), würde bereits viel Leid verhindern. Und danach können wir dann sinnvoll drüber reden, aus welchen Gründen wir auch diesen Rest noch abschaffen sollen oder nicht.
zum Beitrag06.09.2025 , 20:23 Uhr
Erfrischend, wenn ein Sprachwissenschaftler in der Lage ist, ästhetische und stilistische Betrachtungen über reine Regelbefolgung zu stellen. Kontext, Leute!
zum Beitrag05.09.2025 , 18:29 Uhr
Ich finde es tatsächlich ein wenig beunruhigend, wenn Menschen vom Kollaps der Zivilisation sprechen und sich bei der Vorbereitung darauf wohl fühlen. Der Schritt ist viel zu klein, zu sagen, unsere Vorbereitung ist so gut, jetzt können wir den Umbruch gut gebrauchen, damit es besser werden kann. Auch wenn hier die Schwächsten mitgedacht werden, ist ein Kollaps nie ohne Opfer zu überstehen. Dabei sind viele der Inhalte die hier beschrieben werden auch ganz ohne Kollaps sinnvoll. Gemüse vom eigenen Balkon ist gesund, lecker und schont Ressourcen. Nachbarschaftshilfe stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt und somit auch die Demokratie. Katastrophenhilfe verhindert, dass aus einzelnen Katastrophen Kettenreaktionen an Hilflosigkeit entstehen. Jeder der Workshops könnte dazu beitragen den befürchteten Kollaps zu verhindern. Warum dann dieses Wording? Das macht mir Angst und lässt mich davor zurückschrecken, dort mal näher hinzuschauen.
zum Beitrag02.09.2025 , 21:06 Uhr
Das war entweder Gauland oder einer seiner Parteigenossen. Dabei geschieht die tatsächliche Erpressung genau von der anderen Seite aus. Unser Versuch uns abzuschotten wird von anderen Staaten schamlos ausgenutzt, die Drohung Flüchtlinge zu "Produzieren" und zu uns zu schicken, genügt, um uns Zugeständnisse zu entlocken, zu denen wir ohne diese Angst vor Zuwanderung niemals bereit wären.
zum Beitrag01.09.2025 , 12:13 Uhr
Das ist auf der anderen Seite des Extrems noch viel erstaunlicher. Diese Dame lebt von Büchern, die sie geschrieben hat, das ist recht bodenständig. Andere leben davon, dass sie Videos von sich drehen, während sie Kleider anprobieren.
zum Beitrag31.08.2025 , 12:59 Uhr
Wogegen wehren die Minister sich? Ziel ist doch in erster Linie, die Ausgaben zu erhöhen. Das kann man mit teureren Produkten besser als mit billigeren. Zudem wurden bei der CO2 Einsparung die Sektorgrenzen eingerissen. Einsparungen im Militär, das keine Grenze hat, können also eins zu eins an den Verkehrssektor überschrieben werden. Das nenne ich win win.
zum Beitrag29.08.2025 , 06:48 Uhr
Nachfolgende Angaben und Zahlen zum Sorgerecht sind der Broschüre „Justiz auf einen Blick, Ausgabe 2011“ des Statistischen Bundesamtes entnommen:
„Nach neun von zehn Scheidungen bleibt das Sorgerecht zunächst bei beiden Elternteilen."
Es geht also ohnehin nur um einen Bruchtteil der Scheidungen, bei dem überhaupt gestritten wird. Und von den hier betroffenen Vätern ist wohl auch nur ein Teil so tief in seinem rabbithole verschwunden, dass es zur Anschuldigung PAS überhaupt kommt. Dass diese Anschuldigung aber überhaupt funktioniert, ist auch dann schon ein Skandal, wenn es sich um Einzelfälle handelt.
zum Beitrag28.08.2025 , 21:21 Uhr
Könnte es damit zu tun haben, dass trotz sonst sehr liberaler Handhabung, das Tragen geladener Waffen eben nicht jedem erlaubt ist, der eine Waffe besitzen darf? Oder doch nur damit, dass die Schweiz wesentlich kleiner ist und damit solche Gesetze einfacher durchgesetzt werden können? Aber ja, das soziale Problem der USA kommt noch oben drauf.
zum Beitrag26.08.2025 , 19:52 Uhr
Warum werden die Aufträge jetzt schon weniger? Plant sie etwa bestehende Förderverträge einseitig zu kündigen? Das wird sie doch rechtlich ohnehin nicht durchkriegen. Wer die Förderung durch hat, hat sie durch. Vertraglich geregelt. Auch was die Einspeisevergütung angeht. Ob neue Verträge immer noch mit entsprechend hoher Förderung abgeschlossen werden müssen, darüber kann man ja gerne diskutieren. Diese Diskussion müsste aber eher einen Run auf Solaranlagen auslösen, um noch rechtzeitig vor dem Ende der Förderung alles in trockenen Tüchern zu haben.
zum Beitrag25.08.2025 , 15:02 Uhr
Haben Sie den Text gelesen? Da dürfte Ihnen doch die Stelle aufgefallen sein, in der beschrieben wird, dass an dieser Schule außer der AfD alles als "falsch" propagiert wird. Und in dieser Umgebung eine Meinung zu haben, welche einer demokratischen Partei den Vorzug gibt, reicht Ihnen nicht weil???? Weil es nicht Ihrer Meinung entspricht? Was unterscheidet Sie in dem Moment von einem Faschisten? Die AfD lacht sich ins Fäustchen, wie die Demokraten aufeinander einschlagen, derweil sie selbst immer stärker wird. Eine demokratische Wahl ist nie falsch. Wer etwas dagegen hat, wenn junge Menschen SPD wählen, hat es sehr sehr schwer, ihnen anschließend zu erklären, warum demokratische Wahlen überhaupt sinnvoll sind.
zum Beitrag24.08.2025 , 19:47 Uhr
Ich verstehe auch mit dieser Erklärung nicht, wie der Arbeitgeber mir Anweisungen für die Durchführung einer insgesamt genehmigten Nebentätigkeit geben kann. Das Klinikum könnte Volz die Privatpraxis insgesamt verbieten. Aber was er innerhalb der Praxis macht, ist doch dann seine eigene unternehmerische Entscheidung. Ganz unabhängig von der Brisanz des Themas, fehlt mir hier die Begründung, warum die Klinik die Tätigkeit in der Praxis einschränken darf. Auch das hier beschriebene Argument: Der Absatz im Vertrag, der die Abbrüche regelt, wurde vom Angestellten zu spät erwähnt. - Was jetzt? Steht es im Vertrag oder nicht? Was drin steht, war allen Beteiligten bekannt, warum reicht das nicht?
zum Beitrag24.08.2025 , 14:14 Uhr
Eine weitere "Errungenschaft der heutigen Zeit" sind die offenen Bücherschränke. Vorausgesetzt, es kümmert sich jemand ehrenamtlich darum, die immergleichen Kopien der 80Jahre Bertelsmann Verlagsprogramms auszusortieren, können hier regelmäßig wahre Schätze entdeckt und verschenkt werden. Jeder darf sich ein Buch nehmen, darin lesen solange man möchte und es wieder zurückstellen oder gegen ein anderes austauschen, das man weniger gern behalten möchte. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, dass ein Buch, welches ich kürzlich dort ausgewildert habe, beim nächsten Mal nicht mehr dort steht.
zum Beitrag14.08.2025 , 22:04 Uhr
Es war nicht ausnahmsweise mal einer. Es gibt jeden Sommer zahlreiche Rettungsaktionen, weil Schwimmer sich überschätzen, Nichtschwimmer von Wellen umgeworfen und ins Tiefe gezogen werden oder Menschen die helfen wollen, sich stattdessen selbst in Gefahr begeben. Die Menschenmassen an den Rheinstränden wurden trotzdem immer größer, was die Gefahreneinschätzung noch schwieriger machte (Wo so viele Leute baden, kann es ja nicht gefährlich sein) Und das obwohl man oft schon von außen sieht, wie stark die Strömung auch an beliebten Badestellen manchmal ist. Die Gefahr mag nicht überall gleich groß sein, aber Menschen tendieren dazu, die Einschätzungsfehler anderer als Beweis für Gefahrlosigkeit zu nehmen.
zum Beitrag12.08.2025 , 20:07 Uhr
Weiteres Problem: Wenn ich bei BK mehrere Gerichte bestelle und beim ersten Menü darauf hinweise, dass ich Mehrweg Becher will, ist damit noch lange nicht bestellt, dass ich das für alle weiteren bestellten Menüs auch möchte. Die Nachfrage: Welche Farbe soll der Becher denn haben, lässt zudem darauf schließen, dass die Becher nur selten so bestellt werden, wie sie gedacht sind - um im Restaurant daraus zu trinken und sie danach zurückzugeben.
zum Beitrag10.08.2025 , 12:07 Uhr
Kommentar von nebenan: Warum denn Plündern? Das bringt keine Paybackpunkte!
zum Beitrag26.07.2025 , 15:48 Uhr
Im Falle der Eltern der magersüchtigen jungen Frau dürfte es schlicht Verzweiflung sein. Bei manchen Krankheiten ist es für Ärzte sehr schwierig einen Zugang zu Patienten zu finden, der ihnen nachhaltig helfen kann. Wenn dann jemand mit Heilsversprechen kommt, welche die Schuld an der Erkrankung konkret nach außen schieben, klingt das fürs erste schon attraktiv. Verzweifelte Leute pauschal für verrückt zu erklären, hilft ihnen nicht weiter.
zum Beitrag26.07.2025 , 15:15 Uhr
Sowohl die israelische als auch die ägyptische Regierung versperren die Grenzen in die betroffenen Gebiete. Beide Regierungen sind daher gleichermaßen Mitschuldig an der humanitären Katastrophe. Israel und Ägypten können das nicht einfach auf die Hamas schieben. Wären die Grenzen offen, könnten die Menschen einfach gehen und an anderer Stelle ihr Leben leben, bis Hamas und Israelische Regierung ihren elenden Streit hinter sich hätten. Es ist dieses Leid, aus dem Terrororganisationen ihre Macht schöpfen. Die Hamas fördert das Leid aus Eigeninteresse. Welchen Grund haben Israel und Ägypten hier mitzumachen?
zum Beitrag23.07.2025 , 09:15 Uhr
Die Blaupausen für Solarenergie lagen auch in den 70ern schon in der Schublade. Die Prinzipien für Windkraft waren schon Marktreif. Ohne Atomstrom wäre die erneuerbare Energie Jahrzehnte früher so billig geworden, wie sie jetzt ist. Wahrscheinlich wären wir die Kohle jetzt schon los, wenn wir rechtzeitig auf das richtige Pferd gesetzt hätten. Ich weiß, Captain Hindsight ist kein Sympath. Aber ich habe nicht mit was wäre wenn angefangen.
zum Beitrag22.07.2025 , 12:47 Uhr
Das Basis-Konto ist kostenpflichtig??? Ich dachte der Witz an der Verpflichtung, ein Basis-Konto anzubieten wäre gerade, dass Banken auch den ärmsten ein Konto anbieten müssen. Und jetzt lese ich, dass da die gleichen Gebühren verlangt werden wie für jedes andere Konto ohne Gehaltseingang. Das ist doch dann kein Basis-Konto, sondern ein stinknormales Bankkonto ohne regelmäßigen Geldeingang, wie es jeder haben kann. Da hat der Gesetzgeber aber ordentlich geschlafen, als er das gebaut hat.
zum Beitrag21.07.2025 , 19:24 Uhr
Das war keine bewusste Entscheidung. Der ARD fehlt schlicht die Technik hierzu.
zum Beitrag21.07.2025 , 19:22 Uhr
Der Protest galt hier eben auch den Moderatoren der ARD, die es eben seit Jahren nicht schaffen, dem Populismus der AfD vernünftige Fragen gegenzuhalten. Das inhaltliche Stellen der AfD wird immer wieder als so wichtige Möglichkeit vorgehalten, um Demos zu verhindern, aber wenn niemand das inhaltliche Stellen übernimmt, sind sie kein Grund mehr, die Demos zu vertagen.
zum Beitrag21.07.2025 , 19:20 Uhr
Unschlüssige, die in den öffentlich rechtlichen den Eindruck bekommen, die AfD wäre eine Partei wie jede andere, dürften aber auch den Eindruck bekommen haben, dass es eben doch noch nicht normal ist, Nazis zu wählen. Auch dies ist wichtig, um die Normalisierung dieser Partei nicht einfach hinzunehmen.
zum Beitrag21.07.2025 , 19:18 Uhr
Nach Art. 8 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) haben alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Dieses Grundrecht ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern, sich aktiv am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess zu beteiligen. Zur Sicherheit der Beteiligten gibt es die Regel, Demos unter freiem Himmel 48 Stunden vorher anzumelden. Etwas anderes gilt für Versammlungen, die sich aus aktuellem Anlass augenblicklich bilden. Bei solchen sogenannten Spontanversammlungen entfällt die Anmeldepflicht. Denn Art. 8 Abs. 1 GG schützt auch das Recht, sich spontan zu versammeln.
zum Beitrag21.07.2025 , 14:53 Uhr
Ich wollte darauf hinweisen, dass die Forderung an die Einzelpersonen, ihre Kleidung zu reparieren ins Leere läuft, solange die hiesigen Regelungen keine Mindestqualität vorschreiben.
zum Beitrag21.07.2025 , 14:40 Uhr
"unbedingt" soll sie es erst werden, seit die Rechten sie "unbedingt nicht" wollen. Vorher war der Vorschlag einfach nur eine gute Wahl aus vielen guten Möglichkeiten. Ja, natürlich gäbe es andere, die das genauso gut können. Aber wenn nur wenige Posten offen stehen, ist es normal, dass auch gut qualifizierte Menschen nicht vorgeschlagen werden. Jetzt nach dieser Hetzkampagne umzuschwenken und eine gute Kandidatin wegen Gründen, die nicht in ihrer fachlichen Kompetenz liegen, wieder abzusägen, ist erst recht politisch.
zum Beitrag21.07.2025 , 14:35 Uhr
Die genaue Zahl der Wählerstimmen ist genau dann nicht mehr wichtig, wenn die Partei einen Koalitionspartner gefunden hat, mit dem sie einen gemeinsamen Nenner findet, der wieder eine Mehrheit der Wähler repräsentiert. Der gemeinsame Nenner ist hier das entscheidende. Und den hat die Hetzkampagne gegen die Richterin weniger inne als die vorschlagende Partei.
zum Beitrag21.07.2025 , 14:29 Uhr
Überlegen Sie mal über die Bedeutung des Wörtchens "sollte" am Anfang des Satzes, den Sie kritisieren. In diesem Szenario wären die Linken garantiert nicht die letzten, die verboten werden.
zum Beitrag20.07.2025 , 17:46 Uhr
Ernsthaft? Es gibt Menschen, die Bier aus der Dose für kulinarisch wertvoller halten als eines aus einer anderen Verpackung? Da fällt mir nichts zu ein. Wenn Dose wirklich die nachhaltigste Verpackung wäre, würde ich lieber auf Bier verzichten, als es aus der Dose zu trinken. Wie gut, dass Geschmack und Gewissen hier einer Meinung sind.
zum Beitrag20.07.2025 , 17:36 Uhr
Das letzte ist genau das Problem. Bei billiger Kleidung weiß man zwar, dass sie schnell kaputt gehen wird und unfair produziert wurde. Ob es bei teurer Kleidung aber anders war, das kann man als Kunde nicht beurteilen. Daher geht es eigentlich nicht ohne geseztliche Regelungen.
zum Beitrag20.07.2025 , 17:19 Uhr
Fastfashion reparierenSie nicht, egal, wie gut Sie nähen oder Stopfen können. Dann fällt ihnen nach zweimal tragen der Flicken aus dem Stoff.
zum Beitrag20.07.2025 , 17:18 Uhr
Mode ist inzwischen aber nichts mehr, für oder gegen das man sihc entscheiden kann. Wenn ich versuche, meine Kleidungsstücke länger als zwei Jahre zu tragen, sehe ich abgeranzt und verlottert aus. Da geht nichts mehr zu reparieren, wenn der Stoff in sich fadenscheinig wird. Und für viele ist es schlicht unmöglich, sich andere Stücke zu kaufen, die vielleicht wirklicht zehn Jahre halten würden, weil diese Sachen zwanzig mal so viel kosten, wie die Sachen, die man mit Mühe über eine Saison bringt. Die Investition würde sich reich rechnerisch vielleicht lohnen, aber wem passt in zehn Jahren die gleiche Hosengröße noch?
zum Beitrag16.07.2025 , 20:06 Uhr
die kostenersparnis kann unter anderem dadurch erreicht werden, dass selbst erzeugter Strom nicht künstlich durch Stromsteuern verteuert wird. Dann müsste nicht einmal mehr ein künstlich verringerter Industriestrompreis eingerichtet werden. Der Strom muss ohnehin zusätzlich hergestellt werden, damit insgesamt genug für alle Anwendungen da ist. Ein Anreiz für Großverbraucher, den Strom selbst herzustellen, statt ihn auf dem Großmarkt zu kaufen, würde damit durchaus hilfreich sein.
zum Beitrag16.07.2025 , 19:46 Uhr
So sinnvoll die stabilen Ferientermine für die Schulen wären, so doof wären sie für andere Bereiche, welche die Politik ebenfalls beachten muss. Das hauptproblem ist nämlich nicht, dass man sich nicht auf einen Termin einigen kann, sondern dass man darauf angewiesen ist, dass auch jemand die unbeliebten Termine nehmen muss, um nicht an einem Wochenende 14 Bundesländer gleichzeitig in die Sommerferien zu entlassen. Und solange man möchte, dass die Ferientermine entzerrt werden, solange muss man akzeptieren, dass jeder mal die beliebten und mal die unbeliebten Termine nimmt. Bayern würde auch doof aus der Wäsche gucken, wenn sich alle anderen an deren Ferientermine angleichen würden.
zum Beitrag15.07.2025 , 09:08 Uhr
Dass er als Vater anders denkt und handelt als als Regierungsmitglied ist doch normal. Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert, wenn er daraus lernt und anderen Eltern ebensolche vorrübergehenden Aussetzer erlaubt, ohne gleich deren Leben komplett zu zerstören, weil die Jugendlichen in "schlechte Gesellschaft" geraten sind.
zum Beitrag14.07.2025 , 20:04 Uhr
Dann reden wir über rund 600 Personen mit afghanischer Staatsangehörigkeit, bei denen nicht einmal aufgeschlüsselt ist, aus welchen Gründen sie sich in Deutschland aufgehalten haben oder aus welchem Grund sie einsitzen. So ein Gewese um so eine winzige Gruppe von Menschen soll all unsere Probleme mit Ausländern lösen können? Und in letzter Zeit wurden schon Menschen abgeschoben, weil sie pünktlich zu einem Termin beim Ausländeramt erschienen sind. Die ganze Diskussion geht so was von am Thema vorbei. Menschen, die Straftaten begehen gehören bestraft. Soweit sind wir und einig. Trotzdem würden manche Politkasper die Straftäter lieber mit einem Freiflug beschenken als sie ins Gefängnis zu stecken. Denn ein Verlust der Aufenthaltsgenehmigung nach Abschluss der Strafe ist in vielen Fällen heute schon vorgesehen. Hinzu kommen Zahlenforderungen, die mit den vorgeschobenen Gründen nicht zusammenpassen. Wer tausende Afghanen abschieben will, meint nicht nur die schwer straffälligen, denn das sind nun mal deutlich weniger Personen.
zum Beitrag14.07.2025 , 19:49 Uhr
Ich denke, ihre Beschreibung ist von meiner nicht weit entfernt. Was Sie "Asche bewahren" nennen, nenne ich "zurückholen, was gut war"
zum Beitrag14.07.2025 , 19:43 Uhr
Hätte in diesem Fall vielleicht geholfen. Aber bei einer so emotionalen Sache ist das nicht immer eine passende Option. Sie hätte ja die Möglichkeit gehabt, als Stiefmutter eine Bindung zu Kindern aufzubauen. Es war nicht das, was sie wollte.
zum Beitrag14.07.2025 , 19:41 Uhr
Nichts spricht dagegen. Es ist aber nun mal nicht das gleiche. Kinderwunsch ist eine sehr emotionale Sache. Da kann man nicht rein rational nach Alternativen suchen. Für manche Menschen funktioniert Adoption (solange man ein Paar ist, Alleinstehende bekommen in der Regel keine Bewilligung) für andere Menschen ist es eben keine Möglichkeit.
zum Beitrag14.07.2025 , 10:30 Uhr
Nun "nachhaltiger" wäre sicher ein "Second-Hand-Kind" sprich eine Adoption eines Kindes, das schon da ist. Aber im Bericht lese ich nichts von einer deutlich ärmeren Frau im fremden Land. Das wird häufig so sein, scheint hier aber nicht zuzutreffen. Es gibt ja wirklich Frauen, die sich schwanger so wohl fühlen, dass sie eigentlich immer schwanger sein möchten. Mit passender medizinischer Betreuung kann sogar ein gesundheitlicher Vorteil für die schwangere Frau vorliegen. Natürlich ist es ethisch schwierig. Schwierig bedeutet, dass weder ein pro noch ein contra einfach zu verteidigen sind.
zum Beitrag14.07.2025 , 10:25 Uhr
^Sie sehen also in der Austragung einer Schwangerschaft etwa die gleiche Situation wie im Einräumen von Supermarktregalen? Nur: Bei einer Schwangerschaft gibt es keinen Feierabend, keinen Urlaub, keine Kündigungsoption. Das ist doch schon deutlich anders als die Arbeit als Kindermädchen, obwohl es in beiden Fällen, um die "Betreuung" eines Kindes der "Arbeitgeber" geht.
zum Beitrag14.07.2025 , 09:44 Uhr
Ich glaube nicht daran, dass jeder CDU Wähler insgeheim auf eine Schwarz-blaue Regierung hofft. Im gegenteil. Viele CDU-Wähler hängen schlicht noch der Vergangenheit an, als es für Konservative Menschen dort eine wirklich konservative Heimat gab. Konservativ heißt, bewahren, was gut ist. Die CDU von heute ist aber in Teilen eher schon reaktionär. Mit Gewalt zurückholen, was früher gut war, egal, ob es heute noch gut sein kann oder nicht. Was wir bräuchten, wäre eine wirklich konservative Partei, in der die CDU-Wähler eine neue Heimat finden können. Das wird allerdings nicht funktionieren, weil eine neue Partei den konservativen Wähler per Definition abschreckt. Rechts ist der konservative Wähler deswegen noch lange nicht.
zum Beitrag14.07.2025 , 09:36 Uhr
Die Mitte zeichnet sich nicht durch eine Mehrheit aus. Die Mitte wäre die Position, die sich dafür eignet, die Ränder miteinander zu versöhnen oder zumindest die Kommunikation aufrecht zu halten. Mit einer Partei, die in alle Richtungen Unvereinbarkeitsklauseln aufstellt, ist eine solche moderierende Position allerdings nicht denkbar.
zum Beitrag14.07.2025 , 09:21 Uhr
Die Frage ist: Wo beginnt "schwer straffällig"? Man schafft sich eine zweiklassengesellschaft, wenn für Delikte wie Ladendiebstahl bei den einen ein "dudu", bei den anderen eine Abschiebung droht. Integration funktioniert nur, wenn die zu integrierenden hier auch Sicherheit finden. Nicht, wenn selbst kleinste Fehler zu schärfsten Konsequenzen führen. Selbst bei Gewaltdelikten wäre es dumm und falsch, hier je nach Aufenthaltsstatus mit unterschiedlichem Strafmaß zu messen. Zu einer Schlägerei gehören oft zwei, die mitmachen wollen. Wie verhindern Sie, dass rechte Schläger die Afghanen provozieren, in dem Wissen, dass eine Anzeige ihnen selbst weniger schaden würde als dem Provozierten? Wollen Sie, dass Integrationswillige lernen, sich wegzuducken, nach der linken auch die rechte und nochmal die linke Backe hinhalten müssen? Glauben Sie wirklich, dass so unbescholtene und ingetrationswillige Einwanderer sich hier wirklich integrieren, statt möglichst unter sich zu bleiben? Das Problem ist, dass die Regierung Zahlen fordert. Und diese Zahlen bekommt sie nicht mit wirklich fairem Augenmaß.
zum Beitrag05.07.2025 , 13:32 Uhr
Zustimmung: Rentenanwartschaften sollten den Gefangenen möglich sein. Weniger kosten sollten gute Arbeitskräfte den Arbeitgeber nicht. Alles andere ist der Situation geschuldet. Wer keine Miete zahlen muss, weil er die Zelle nicht verlassen darf, braucht auch keinen Mindestlohn, mit dem er Miete zahlen kann. Andererseits sollte das System Gefängnis insgesamt regelmäßig auf den Prüfstand. Das mit der Resozialisierung schent nicht wie gewünscht zu funktionieren.
zum Beitrag04.07.2025 , 06:33 Uhr
Es ist jetzt teilweise sogar so, dass der Hausarzt/Kinderarzt einen bei Termingesuch abwimmelt, damit solle man lieber direkt zum Facharzt gehen. Es gibt aber einige Privatversicherungen, die die Primärarztklausel in den Verträgen stehen haben. Daraus schließen wohl einige, dass es günstiger sein muss.
zum Beitrag03.07.2025 , 07:23 Uhr
Das mit den Gutscheinen scheint nur auf den ersten Blick eine gute Idee. Woher weiß ich, ob ein außerhalb des Geschäftes angebotener Gutschein auch gültig ist? Die physischen Gutscheinkarten hängen frei zugänglich in der Nähe der Kassen und werden erst beim Bezahlen aktiviert. Selbst mit beigeletem Kassenzettel könnte der tatsächliche Gutschein längst benutzt worden sein. Abgesehen davon wird es politisch sehr einfach möglich sein, den Kauf von Gutscheinen von der Bezahlkarte auszunehmen. Mich wundert ohnehin, dass das noch nicht der Fall sein soll. Bargeld gegen Ware dagegen ist ein Plan, bei dem man mitmachen kann.
zum Beitrag02.07.2025 , 20:04 Uhr
Und wieder ein Agitationsbrief der taz zur Rettung der Freibäder. Bei Rekordhitze ist das Freibad der letzte Ort, den ich freiwillig aufsuchen würde. Viel lieber setze ich mich in der klimatisierten Stadtbibliothek in einen Lesesessel. Wenn die Stadtteile in Hamburg nicht mit Klimaanlagen ausgestattet sind, könnte ich die Aufregung viel besser verstehen. Bibliotheken sind Orte der Begegnung. Orte des Lernens. Orte der Information. Diese so zu gestalten, dass man sich auch an Hitzetagen dort gerne aufhält, so gerne, dass man neue Leser auf sich aufmerksam machen kann, das ist eine wertvolle Investition in Daseinsvorsorge.
zum Beitrag02.07.2025 , 16:40 Uhr
Die 30 Kilo Grenze gilt VOR dem Bandscheibenvorfall. Danach gibt es noch strengere Einschränkungen zum Arbeitsschutz.
zum Beitrag02.07.2025 , 16:39 Uhr
Die Ungemach kommt wohl eher von den Rechthabern, die gar nicht denken. Wer aber denkt und hinterher trotzdem recht hat, dem sollten viel mehr Leute zuhören. Dummerweise kann man beim Denken nicht zuhören, sondern nur beim Rechthaben. Muss man also doch wieder selbst denken, wem man nachplappern soll, damit man recht haben kann. Von daher ist rechthabenwollen eigentlich ein ganz guter Ansporn zum Denken. Es sei denn, es geht den Leuten gar nicht mehr ums rechthaben, sondern nur noch ums auf der richtigen Seite stehen. Da kann man sich einmal entscheiden, und dann das Denken frühlich einstellen. Stehen ist statisch, da muss sich nichts dran ändern, ergo muss man nicht denken. Rechthaben dagegen ist dynamisch, muss immer wieder neu erarbeitet und erörtert und bewiesen werden. Rechthaben wollen ist eine gute Sache. Es wollen nur nicht mehr genug, viele tun einfach nur so.
zum Beitrag01.07.2025 , 15:04 Uhr
Und wenn der Beamte einen Bandscheibenvorfall nachweisen kann, der ihm das einfache Wegtragen unmöglich macht? Wie viel Gewicht ist einem Polizeibeamten zuzumuten? Bei Postboten sind es glaube ich 30 Kilo, das wäre bei manchen Demonstranten mit 4 Beamten immer noch überschritten. Wo soll der fünfte zugreifen? Auch wenn wir in einem Rechtstaat leben, machen es sich manche mit ungenehmigten Blockaden auch ein wenig zu einfach. Es gibt legale Möglichkeiten der Gegendemonstration.
zum Beitrag30.06.2025 , 13:03 Uhr
Im letzten Absatz kommen Sie der Lösung ganz nah, aber rutschen dann doch in die falsche Richtung ab. Dieses Testen der Fruchtbarkeit entspringt aus dem Gedanken, dass ja sowieso jede Frau Mutter werden will. Und wenn sie das nicht will, dann nur, weil sie noch nicht erkannt hat, dass sie es doch will. Fruchtbarkeit interessiert doch wirklich nur in den Phasen, in denen Frau fruchtbar sein will. Während sie verhütet, würde sie sich ohnehin nicht auf ein "Läuft nicht so gut" verlassen. Man kann den Test also auch einfach lassen. Und sich dann Gedanken machen, wenn es soweit ist. Ja, manchmal ist es dann zu spät. Vom rechtzeitige bemerken, dass man ein Kind möchte, befreit der Test einen aber auch nicht.
zum Beitrag29.06.2025 , 10:44 Uhr
Es gibt sinnvollere Ansätze, die dann auch umsetzbar wären. Nicht wie dieses Konstrukt. Müssen Neubauten in Berlin immer noch nachweisen, dass Parkplätze vorhanden sind`? Das könnte man zugunsten einer neuen Regel abschaffen: Parkplatznachweis nicht mehr beim Bau einer Wohnung, sondern beim Kauf eines Autos. Das würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Weniger Autos in der Innenstadt und mehr Wohnungsbau, weil Platzbedarf und Kosten sich schlagartig verringern würden. Wenn dann noch Parkplätze für Auswertige teuer genug werden, fährt auch aus der Periferie niemand mehr freiwillig rein.
zum Beitrag29.06.2025 , 10:25 Uhr
Ich gehe mal stark davon aus, dass bei der "besseren" Bilanz die Ebooks nicht mit historischen Werken verglichen wurden. Bücher, die schon existieren sind schließlich auch eine CO2 Senke. Sie halten Kohlenstoff aus dem Kreislauf heraus. Und damit sie das auch weiterhin können, muss man sie natürlich pflegen. Und um die Motivation für diese Pflege zu steigern, sollte man sie auch lesen dürfen. Man muss aber leider auch zugeben: Viele Bücher, die heute gedruckt werden, taugen nicht wirklich zum Klassiker.
zum Beitrag29.06.2025 , 10:13 Uhr
Zu den Preisen: Bei Büchern zahlen Sie nun mal den Inhalt, nicht das Medium. Ich fände es sehr befremdlich, wenn Preisunterschied noch größer werden würde.
zum Beitrag29.06.2025 , 10:08 Uhr
Sprechen Sie mal mit Ihren Kollegen aus dem digitalen Bereich. Typografie ist nicht tot. Im Gegenteil. Auch bei digital gestalteten Texten steckt eine halbe Wissenschaft dahinter, um die Lesbarkeit typografisch zu garantieren. Nachträgliche Umgestaltung bleibt den Lesern zwar eher möglich als bei Papier-Werken. Das heißt aber nicht, dass die Gestaltung nicht auch mitgeliefert wird.
zum Beitrag29.06.2025 , 10:03 Uhr
Interessant. Ich hielt meinen Bücherschrank bisher für eine CO2-Senke. Aber da ich Bücher in der Regel entweder ausleihe oder gebraucht erstehe/finde, kann ich wohl auch weiterhin davon ausgehen, dass der gesammelte Kohlenstoff in meinen Bücherregalen genau dort sicher bewahrt ist.
zum Beitrag29.06.2025 , 08:53 Uhr
Die Konsequenz aus dem Artikel wäre, dass es nur noch serh wenige reservierte Plätze gibt (Für Personen, die persönliche Gründe haben, eben nicht verzichten zu können) Man könnte davon ausgehen, dass jede Reservierung auch wirklich gebraucht wird. Weil gerade diese Personen nicht so schnell aufgeben, wenn der Zug mal wieder falsch rum eingefahren ist oder was auch immer Menschen dazu bewegt, nicht auf den reservierten Plätzen zu sitzen. Das ist nämlich die Kehrseite der aktuellen Reservierungspolitik: Sie stehen im Zug neben einem leeren aber reservierten Platz um zwei Bahnhöfe später zu sehen, dass die Reservierung ungenutzt gelöscht wird. (Zugegeben, diese Wartezeit verbringt niemand stehend, aber die Chance, dass man bleiben kann ist nun mal wirklich groß.)
zum Beitrag29.06.2025 , 08:42 Uhr
Und wenn der Zug dann weg ist, weil der Anschluss nicht passte, dann planen Sie ihren Urlaub eben kurz um und schauen, in welcher Stadt Sie diesmal bleiben? Reservierungszwang funktioniert nur bei Verkehrsmitteln, die zuverlässig sind.
zum Beitrag29.06.2025 , 08:17 Uhr
Aber auch innerhalb der AfD werden Zahlen genannt, die mit dieser Definition nicht zusammengehen. Papier ist geduldig, man muss schon den Reden zuhören, wenn man die Gedanken verstehen will.
zum Beitrag28.06.2025 , 10:53 Uhr
Wenn Sie eine Stunde nach Abfahrt auf Klo gehen, hilft die Reservierung Ihnen einen Dreck. Die wird nämlich aufgehoben, wenn Sie nicht schnell genug dort sind, um Ihr Handtuch auszubreiten.
zum Beitrag28.06.2025 , 10:51 Uhr
Das hat er doch gar nicht geschrieben.
zum Beitrag28.06.2025 , 10:49 Uhr
Und für all diese Menschen wäre es umso wichtiger, das die Reservierung auch funktioniert und nicht bei mehr als der Hälfte der Fahrten kurzfristig von seiten der Bahn storniert wird oder aufgrund von Fehlplanungen der Stellwerke unerreichbar wird. (Im ICE kann man eben nicht auf der falschen Seite einsteigen und dann zum Sitzplatz laufen, nachdem der Zug am falschen Gleis oder in falscher Reihung eingefahren ist) Würde niemals jemand reservieren, wäre es damit auch für Menschen mit Gründen für Reservierung einfacher, ohne diese Zug zu fahren. Und unsolidarisch ist die Reservierung laut Erklärung ja eben nur für die Menschen, die verzichten können. Um genau die Menschen, die nicht verzichten können, dabei zu unterstützen, mit dem Servicemangel zurechtzukommen.
zum Beitrag25.06.2025 , 15:59 Uhr
Schön, dass drüber diskutiert werden muss. Denn das Ergebnis einer solchen Regelung wäre sicher wünschenswert. Nur: Wie um himmelswillen, will man das umsetzen? Wer innerhalb des Rings wohnt, wird wohl kaum mehr ein eigenes Auto besitzen, wenn es nur 12 mal genutzt werden darf. Werden Gutscheine ausgestellt, die man bei Fahrtantritt einlösen muss? Darf man diese Gutscheine dann auch verkaufen? Wie viele Fahrten zählt eine Fahrt, wenn 4 Personen im Auto sitzen? Was, wenn eine Person vorher aussteigt? Wer kontrolliert, wie viele Fahrten eine Person schon hinter sich hat? Ich kann durchaus verstehen, warum dieser Entwurf im ersten Anlauf einfach nur belächelt und zu den Akten gelegt wurde. Ein Gesetz, das mehr Fragen als antworten liefert ist einfach kein gutes Handwerk.
zum Beitrag24.06.2025 , 14:00 Uhr
Drittgrößter Importeur für Deutschlands Gemüse-Regale sind die Niederlande. Dort ist der Mindestlohn höher als bei uns. Sollte also nicht (nur) am Mindestlohn liegen.
zum Beitrag24.06.2025 , 06:59 Uhr
Dass beim Bürgergeld arbeitsfähige und arbeitsunfähige Personen in die gleiche Schublade gesteckt werden, haben Sie wie so viele einfach mal vergessen. Oder sogar ignoriert? Wer aus welchen Gründen auch immer seinen Lebensunterhalt nicht alleine bestreiten KANN, wird das auch in einer solchen Umfrage nicht als Ziel angeben.
zum Beitrag23.06.2025 , 17:51 Uhr
Landwirte müssen angeben, wie viele Schweine usw. sie haben. Daher wissen die Ämter wie viel Gülle anfällt. Wer nicht genug Land hat, sie auszubringen, muss nachweisen, wo er sie hingebracht hat. Wer Gülle und oder andere Dünger zukauft, hat auch Zahlen in den Unterlagen, für die er sich rechtfertigen muss. Das Zeug heimlich auszubringen funktioniert daher nur, wenn man auch zahlreiche andere Vorschriften missachtet. Irgendeine davon sollte bei einer Prüfung doch wohl zu einem Alarm führen. Wenn nicht, taugt keine einzige Regelung in der Landwirtschaft etwas.
zum Beitrag23.06.2025 , 06:45 Uhr
Medienkompetenz scheint vor allem den Erwachsenen zu fehlen.
Ein Recht auf TikTok Zugänge, um die Informationsfreiheit zu wahren? Welche Information ist auf TikTok zu finden, die ich nicht viel besser auf anderen Kanälen finden würde? Ein Verbot von Social Media Accounts ist kein Internetverbot. Solange Erwachsene auf dieser Ebene diskutieren, ist es doch kein Wunder, dass die Kinder es nicht schaffen, die Inhalte der sozialen Medien vom echten Leben zu unterscheiden. Der Autor hat Recht, wenn er zu bedenken gibt, dass eine Altersbeschränkung mit einer Ausweispflicht für alle Nutzer daherkommt. Wir können gerne drüber diskutieren, ob wir das wollen oder nicht. Aber unabhängig von der Umsetzbarkeit einer Plattformseitigen Alterbeschränkung sollte uns doch allen klar sein, dass eine elternseitige Altersbeschränkung auf jeden Fall eine gute Idee wäre. Ja, es wird immer Eltern geben, die ihren Kindern totzdem viel zu früh einen eigenen Account erlauben. Es wird immer schwierig sein, es seinen Kindern zu verbieten, wenn "alle anderen" dürfen. Aber SM ist kein Menschenrecht. Es ist wie Alkohol und Zigarretten nichts für Kinder.
zum Beitrag21.06.2025 , 07:55 Uhr
Das Freibad als Menschenrecht, wer da nicht hingeht, hat kein Leben. Um zu Leben muss ich mich also in einen Eintopf werfen, bei dem es irgendwann auch keinen Unterschied macht, ob (noch) einer reinpinkelt oder nicht. Mich auf eine plattgetretene Wiese legen, bei der die vereinzelten Grashalme es kaum durch den Lehm schaffen. Mich auf glühend heißen Platten anstellen, um überwürzte Pommes oder ein überteuertes Eis am Stiel zu ergattern. Würden nur diejenigen ins Freibad gehen, die tatsächlich ihre Dachgeschoss-Wohnung im Sommer nicht kühl bekommen, wäre vielleicht wenig genug los, um das zu genießen. Bei allen anderen frage ich mich: Entsteht das Bedürfnis im Freibad zu sein vielleicht nur durch die unerträglichen Zustände im Freibad selbst?
zum Beitrag20.06.2025 , 07:28 Uhr
Ein Staat ist aber keine Privatwohnung. Trump ist nicht der Gutsherr, der zu bestimmen hat, wer das Staatsgebiet betreten warf und wer nicht. In einem demokratischen Staat bestimmen alle zusammen die geltenden Regeln. Und wenn die Regeln stehen, dann gelten die für alle gleichermaßen. Das sind Grundsätze, die hier mit Füßen getreten werden. Auch hier in der Migrationspolitik kommen Politiker immer häufiger auf die Idee, unterschiedliche Regelsätze aufstellen zu wollen. In einem Rechtsstaat sollte so etwas verpönt sein. Der Zweck heiligt nicht die Mittel
zum Beitrag19.06.2025 , 10:16 Uhr
Dass es in Zukunft weniger Fleisch geben wird, ist aber keine Ideologie, sondern Tatsache. Die Frage ist nur, wie wird es dazu kommen? Versuchen wir möglichst gleichmäßig alle zusammen den Fleischkonsum zu reduzieren, oder lassen wir die Landwirtschaft derart zusammenkrachen, dass sich 90 % der Leute Fleisch einfach nicht mehr leisten können werden? Mit fortschreitendem Klimawandel wird es nämlich genau dazu kommen. Fleischproduktion ist teuer. Und wenn Ackerflächen weniger werden, wird das Tierfutter noch teurer werden. Es ist keine vegane Landwirtschaft notwendig, im Gegenteil, an manchen Stellen ist eine extensive Tierhaltung durchaus ökologisch wertvoll (Streuobstwiesen, Moor-Randgebiete etc.) Nur das Zufüttern von Getreide und Soja an Stallvieh wird früher oder später verschwinden müssen. Wir müssen nur entscheiden, ob wir das geplant machen oder uns von der Natur aufzwingen lassen. Bei letzterem Szenario wird aber vermutlich weniger übrig bleiben, als bei der geplanten Variante.
zum Beitrag18.06.2025 , 17:44 Uhr
Haben Sie einen anderen Artikel gelesen? Im Interview wird doch nirgends behauptet, dass der Systemwechsel die Decarbonisierung ersetzen soll.
zum Beitrag18.06.2025 , 16:07 Uhr
Warum sollten die Zahlen in Relation zur Dauer des Krieges gesetzt werden? Steter Tropfen höhlt den Stein, wie man so sagt. Diese Jahre andauernde Zermürbung des Volkes in Verbindung mit gezielten Angriffen auf Zivilisten kann ein Volk noch viel tiefer verletzen als die gleiche Anzahl an Opfern innerhalb eines kurzen, aber dann beendeten Krieges. Nicht dass der kurze Krieg deswegen besser wäre. Beide sind auf ihre Art schlecht.
zum Beitrag18.06.2025 , 15:52 Uhr
Wohnen bleiben, wo man schon wohnt ist also Turbokapitalismus? Natürlich fällt bei dieser Kultur ein wichtiger Vorteil des Mietens weg. Man mietet, weil man flexibel bleiben möchte. Flexibilität ist in einem leergefegten Wohnungsmarkt allerdings kein Vorteil mehr. Oder für soziale Menschen dann doch allzu haltlos. Aber solange man einfach mit seinem Hintern da hocken bleiben kann, wo man es bisher tat und der Kapitalismus einen nicht raustreibt aus den liebgewonnenen Mietwänden, solange ist der Turbokapitalismus noch nicht ausgereizt. Ohne neuen Wohnraum in den wachsenden Vierteln oder neue Arbeitsplätze in den bisher günstigen Gegenden wird sich das mit den steigenden Mieten aber nicht ändern. Alle Mietpolitik ist nichts wert, wenn Wohnungsbaupolitik und Wirtschaftspolitik nicht die gleichen Ziele verfolgen. Und gerade die Wirtschaftspolitik fördert nach wie vor lieber Ballung als Wohnortnähe.
zum Beitrag17.06.2025 , 11:01 Uhr
Der Junge arbeitet einen ganzen Mittag in einem Restaurant im Service und es kommen gerade mal 5 euro Trinkgeld zusammen? Das ist erstaunlich wenig. Kann es sein, dass dort nicht gerecht verteilt wird und jeder Pech hat, der nicht selbst kassieren darf?
zum Beitrag17.06.2025 , 06:24 Uhr
Wie durchsichtig ist das denn? Man führt Tempo 30 ein, damit die Luft besser wird. Die Messstationen sagen: Jawohl, das hat funktioniert. Und das ist dann der Grund dafür, die funktionierende Maßnahme wieder zu entfernen? Da kann die CDU auch sagen: Leute, die Luft ist zu gut, wird Zeit, dass wir sie wieder verschmutzen!
zum Beitrag16.06.2025 , 19:25 Uhr
Zigarretten können helfen den Hunger weniger zu spüren. Die Leute haben ja kein Geld-Problem, sondern für ihr Geld können sie nichts kaufen, weil nichts da ist. Und im Bericht ist eindeutig auch von israelischen Schüssen zu lesen. Hinzu kommen Banden, die nicht mal von der Hamas kontrolliert werden. Solche anarchistischen Banden kann Israel nicht mit Raketen oder Blockaden besiegen. Gegen die hilft nur Wohlstand der allgemeinen Bevölkerung.
zum Beitrag11.06.2025 , 06:36 Uhr
Hier hat nicht die Zeitung einen Fehler des Museums aufgedeckt. Das Museum selbst hat hier einen Einstieg gewählt, der vielfach in Kinderliteratur zu finden ist. Die Heteronormative Familie wird vielen Tierarten übergestülpt, damit die menschlichen Geschichten erzählt werden können. Sogar Bienen wurden schon in die 50er Jahre Idealfamile gestopft, damit der Sohn [sic!] sich dagegen wehren und zum MachoHelden werden kann. (Denn nur ein echter Mann kann mutig genug sein, um den Gefährlichen Job des Honigsammlers auszuführen (Äh Biologie?)) Das ist durchaus ein berichtenswertes Phänomen, welches hier halt mit Nilpferden dargestellt wurde.
zum Beitrag10.06.2025 , 17:00 Uhr
Nicht, wenn der Polizist, der damit ausgestattet ist, von allen Seiten vermittelt bekommt, der Taser wäre ein harmloses Werkzeug, mit dem er Zeit sparen kann. Taser werden bei falscher Schulung auch in Situationen eingesetzt, in denen der Polizist, der nur mit Waffe ausgestattet ist, vielleicht noch Erfolg bei der Deeskalation gehabt hätte. Wenn die Schulung aber stimmt, haben Sie recht.
zum Beitrag10.06.2025 , 12:10 Uhr
Wenn das mal reichen würde. Das ungeschriebene Gesetz, dass die weltliche Macht sich an Kirchenrecht hält, ist eben ungeschrieben. In vielen Fällen gut so, in diesem Fall halt auch kein Rettungsanker mehr.
zum Beitrag10.06.2025 , 11:49 Uhr
Das ist doch der Punkt: Propaganda machen immer nur diejenigen, deren Meinung man nicht teilt. Würde man weniger auf dieses Wort als Kampfbegriff setzen, sondern mehr auf die jeweils genutzten Methoden hinweisen, würde legitime PR und vernunftzersetzende Propaganda einfacher voneinander unterschieden werden können. Denn beides kommt in allen Ländern vor. Nur die Verteilung bei den Einzelbeispielen unterscheidet sich gewaltig.
zum Beitrag09.06.2025 , 13:29 Uhr
Ich stelle mir ein Experiment mit einer unnützen Fußgängerampel vor. Sobald einer stehen bleibt, kommt eine Gruppe von Leuten, die bei Rot gehen. Ich wette, die Zahl derer, die nun auch mitgeht und die Zahl derer, die trotzdem stehen bleibt dürfte sich in etwa die Waage halten. Weil es eben nicht wirklich etwas mit Duckmäusertum zu tun hat, ob man an der Ampel stehen bleibt oder nicht. Mir wäre es im Alltag übrigens viel zu ermüdend, mir bei jeder Regel überlegen zu müssen, ob sie für mich in der Situation gerade Sinn ergibt oder nicht. Sich dran zu halten lässt Raum für angenehmere Gedanken. Erst wenn eine Ampel wirklich ungewöhnlich lange rot bleibt, erreicht sie mein Bewusstsein. Bis dahin nehme ich einfach am Straßenverkehr teil. Fertig.
zum Beitrag09.06.2025 , 13:02 Uhr
Gute Arbeitgeber machen jetzt schon, was möglich ist, um die Produktivität zu erhalten. Im Büro gibt es zum Beispiel keine Ausrede für fehlende Klimaanlagen. Eventuell müssen ein paar Richtlinien gelockert werden, damit ein extrem früher Arbeitsbeginn im Sommer auf der Baustelle möglich ist. Natürlich nervt es einen, wenn der Presslufthammer schon um 4 Uhr morgens losgeht, aber dafür sind die Leute mit der Arbeit fertig, bevor es richtig heiß wird. Aber bevor auf die Linke geschimpft wird: Die Linke setzt sich für Arbeitnehmerrechte ein. Sie stellt Maximalforderungen, um auf Probleme aufmerksam zu machen. Das ist das, was ich von einer Partei, die eine spezifische Zielgruppe hat, erwarte. Genau das gleiche tut auf der anderen Seite die FDP (oder tat es) Würden diese beiden sich zusammensetzen und rational über die Probleme beider Seiten diskutieren, wären sie in der Lage Kompromisse auszuhandeln, bei denen beide bekommen, was sie brauchen.
zum Beitrag04.06.2025 , 12:30 Uhr
Mal ganz gewagt gefragt: Was passiert denn, wenn man die Urkunden nicht liefert? Wenn man einfach sagt, interessiert mich nicht, der Mensch war zwar mein Vater und ich trauere sehr. Aber ob seine Asche jetzt in seiner Heimat verstreut wird oder erst ein zehn Jahren, macht in meiner Trauer keinen Unterschied. Sollen sich doch die Bürokraten drum kümmern, dass es weitergeht. Was genau passiert dann?
zum Beitrag04.06.2025 , 11:17 Uhr
Inwiefern macht eine Steuererleichterung für alle E-Autos die Eautos der deutschen Hersteller attraktiver? Deutsche Wirtschaft ankurbeln funktioniert nur, wenn entsprechende Bedingungen rangeknüpft sind. Oder eben, wenn der Hebel so aufgebaut wird, dass lediglich die viel zu großen, am allgemeinen Markt unattraktiven Riesenkisten davon profitieren. Wodurch der Hebel gleichzeitig so aufgebaut wird, dass all diejenigen, die gerne als Positivbeispiel herangezogen werden, warum das Dienstwagenprivileg beibehalten werden muss, am wenigsten davon profitieren. Weil eben Pflegedienste auch mit dieser Erleichterung es nicht leisten können, ihre Mitarbeiter in solche Vehikel zu setzen.
zum Beitrag04.06.2025 , 06:59 Uhr
Alles richtig, bis auf das mit der Busspur, das ist in manchen Städten explizit so gewollt, dass hier Radfahrer fahren dürfen. Wie gut das sichtbar ist, wann es gilt und wann nicht, kann ich mangels Busspurerfahrung nicht beurteilen.
zum Beitrag04.06.2025 , 06:53 Uhr
Der Vergleich mit dem verlorenen Führerschein, weil jemand anderer Mist baut, ist naiv und am Thema vorbei. Bei Nachhaltigkeit geht es ja eben nicht nur darum, ob der Einzelne sich an die Regeln hält. Es geht immer auch darum, wie die Natur auf die Regeln reagiert. Und da kann es nunmal sein, dass auch ganz ohne Regelverstoß plötzlich die rote Karte kommt. So leid einem das für die betroffenen Fischer tut. Wenn der Fischbestand in Gefahr gerät ist das nicht mehr nachhaltig, egal, wie sehr die Fischer sich an die Regeln gehalten haben. Wäre nur schön, wenn diese Erkenntnis nun auch Konsequenzen haben würde, welche den Fischbestand schützen.
zum Beitrag03.06.2025 , 15:08 Uhr
Demnächst bieten sie Stehplätze in den Fliegern an, dann kann man den CO2Ausstoß nochmal halbieren. Und da das Gepäck extra bezahlt werden muss, wird es bestimmt auch nicht den Personen zugeordnet, die es aufgegeben haben.
zum Beitrag03.06.2025 , 07:02 Uhr
Im Gegensatz zu selbst gemalten Zebrastreifen kann ich hier keine Gefahr erkennen. Es ist ja nicht so, dass Autofahrer sich auch dann an die radwege halten müssten, wenn kein Rad da ist. Und auch ohne den Radweg zu erkennen, muss der Autofahrer den Radfahrer als Mitverkehrsteilnehmer respektieren. Der Radweg hilft dabei, die Mindestabstände beim Überholen richtig einzuschätzen und schon vor dem Überholvorgang zu erkennen, dass der Gegenverkehr etwas zu dicht ist, um sich vorbeizumuggeln. Was Autofahrer jetzt noch lernen müssen ist, Geschwindigkeiten einzuschätzen, damit sie den Überholvorgang nicht vorzeitig abbrechen und auch beim Gegenverkehr dran zu denken, dass auch hier Mindestabstände zu Radfahrern gelten.
zum Beitrag28.05.2025 , 21:48 Uhr
Man könnte auch dem Gebrauch des generischen Maskulins nachgeben, ebenjene Grundform zum Neutrum erklären (weil es ja ohnehin schon so benutzt wird) und die männliche Form daneben stellen. Also Mann - Männin - Manner; Fahrer - Fahrerin - Fahrerer; Koch - Köchin - Kocher
zum Beitrag28.05.2025 , 16:10 Uhr
Zitieren Sie mir bitte die Stelle, an der die Sicherheit thematisiert wird.
zum Beitrag28.05.2025 , 15:59 Uhr
An der Stelle müssten dringend klare Regeln her, wer in solch einem Fall was tun kann. Es kann ja auch nicht sein, dass der Eigentümer hierauf komplett allein gelassen wird. Welcher Privatmensch bekommt innerhalb weniger Stunden einen Handwerker, der dabei hilft? Wer weiß sofort und ohne nachzufragen, was die Versicherung hier bezahlt und was nicht? Nicht jeder kennt linke Sprayer, die liebend gerne eine passende Antwort auf die Wand zaubern können.
zum Beitrag28.05.2025 , 08:06 Uhr
Miteinander schweigen KÖNNEN ist aber doch per Definition nichts unangenehmes, welches man dringend vermeiden muss. Peinlichen Schweigen dagegen enthält die Pein ja schon im Begriff. Diesen Unterschied sollte man kennen, bevor man versucht andere zu dem Thema zu belehren.
zum Beitrag28.05.2025 , 07:58 Uhr
Was vor allem weder Streek noch viele Legalisierungsbefürworter verstanden haben: Es ging nie darum, Cannabiskonsum zu fördern. Es ging darum, den Konsum, den man ohnehin nicht unterbinden kann, in geordnete Bahnen zu führen und damit die negativen Folgen einzudämmen.
zum Beitrag28.05.2025 , 07:43 Uhr
In den Metropolen haben wir allerdings noch ganz andere Probleme, die sich mit dem Schutz der Dunkelheit nicht vertragen. Im Gegenteil: Mehr Straßen zu beleuchten, um sichere Wege für alle Menschen zu gewährleisten ist ein ebenso wichtiges Ziel. Wenn Frauen sich nicht mehr alleine nach draußen trauen, weil wegen der Motten keine Straßenlampen leuchten dürfen, haben wir einen deutlichen Zielkonflikt. Aber zumindest die Lichtfarbe sollte sich einfach anpassen lassen. Es ist einfacher eine LED orange zu färben als eine Natriumdampflampe weiß leuchten zu lassen.
zum Beitrag27.05.2025 , 11:55 Uhr
Eine tradierte Kultur wird aber immer Einflüsse von außen ermöglichen. Rassisten glauben aber nicht daran, dass die Kinder von gläubigen Moslems, agnostisch oder sogar atheistisch sein können. In deren Augen wird Kultur eben nicht tradiert, sondern vererbt. eins zu eins von den Eltern auf das Kind. Auch heute schließen Rassisten von entsprechendem Aussehen auf die Kultur, die der Mensch von den Eltern mitbekommen hat. Einzelpersonen, die den Rassisten bekannt sind, gelten immer als "löbliche Ausnahme", die beweisen soll, dass sie keine Rassisten sind. Der Araber kann nur dann ein "guter Deutscher" sein, wenn er wirklich jeden Bezug zur arabischen Kultur abgelegt hat. Abgesehen von den Bezügen, die inzwischen eingedeutscht genug sind. Also Döner darf er mögen, Humus ist aber verdächtig. Und wer kein Bier trinkt muss ja religiöser Fanatiker sein. Diese Vereinfachung stammt nicht von mir. Sie stammt von denen, die rassistische Gedanken mit einem akzeptablen Anstrich versehen möchten, um nur ja nicht als die Rassisten erkannt zu werden, die sie sind.
zum Beitrag27.05.2025 , 08:46 Uhr
Wesentlich sinnvoller wäre es, Gewährleistungen auch auf Kleidungsstücke richtig durchzusetzen. Aber momentan scheint niemand mehr ein Interesse daran zu haben, dass eine Hose länger als zwei Jahre hält. Und Abfälle, die nicht vernünftig sortiert sind, lassen sich schlicht nicht zu Geld machen. Im Gegenteil. Der Restmüll im Altkleidercontainer zerstört noch die wenigen brauchbaren Altkleider, die darunter liegen.
zum Beitrag26.05.2025 , 08:26 Uhr
Die Rasse wird vielleicht nnicht mehr bei allen biologistisch erklärt. Aber dass kulturelle Einstellungen "vererbt" werden, da scheinen sich die Rassisten trotzdem noch einig zu sein. Dass man jemandem an der Nase ansehen kann, welchen Glauben er hat, dass man am Vornamen erkennen kann, wie jemand zur Gleichberechtigung der Frau steht, das scheint für viele zum Allgemeinwissen zu gehören. Nur weil man die Ursachen für die Probleme nicht in den Genen, sondern in der Kultur verortet, ist man nicht weniger Rassist. Besonders mit der verbreiteten Einstellung, dass Kultur über die Generationen eine Konstante bleibt, die höchstens durch rechtzeitige Adoption von einem Kind ferngehalten werden könnte. Frei von jedem Einfluss durch den Wohnort oder Freunden, immer eins zu eins an den Nachwuchs weitergeben. Kulturrassismus ist nichts neues. Im Gegenteil, genetische Vererbung ist viel kürzer bekannt als Rassismus. Noch die Nazis waren bereit blonde und blauäugige Kinder als Arier anzuerkennen, wenn sie nur rechtzeitig aus der minderwertigen Familie entfernt wurden. Den wahren Rassisten erkennt man unter anderem daran, welche Ausnahmen von seiner Regel er zulässt.
zum Beitrag24.05.2025 , 16:08 Uhr
Sie haben wohl die Intention der Schreiber vor Ihnen falsch gedeutet. Den beiden ging es mitnichten darum zu zeigen, wie erleichtert sie über den Hintergrund der Täterin sind. Es ging ihnen darum zu zeigen, wie vergiftet die Debatte in Deutschland schon ist, dass bei jeder Tat sofort nach dem Hintergrund des Täters gefragt wird, statt erstmal bei der Tat selbst zu bleiben. Nicht Ihre Vorredner sind schäbig, sondern die Situation in die wir alle uns haben hineinmanövrieren lassen.
zum Beitrag21.05.2025 , 17:33 Uhr
Weil es für die genveränderten Mücken einen evolutionären Nachteil darstellt, wenn sie keine Weibchen in der Nachkommenschaft haben. In der ersten Generation mag der Überschuss an Männchen noch vorteilhaft daherkommen, in der zweiten werden sich aber wieder die naturbelassenen Mücken durchsetzen, weil bei denen 50% der Nachkommen, nämlich alle Weibchen erfolgreich brüten können, während bei den veränderten Mücken nur ein Bruchteil der Männchen ein Weibchen finden kann.
zum Beitrag21.05.2025 , 17:11 Uhr
Da privat Pflegende 24/7 deutlich mehr als 40 Stunden zusammenbekommen, dürfte selbst mit der "quotelung" noch einiges an Entlastung zusammenkommen. Und für die Rücklagen ist die Pflegeversicherung zuständig, die wir doch alle gemäß unserer Möglichkeiten zahlen.
zum Beitrag21.05.2025 , 17:07 Uhr
Wie wäre es mit folgender Regelung: Ab der vierten Änderung am Tag muss der dazugehörige Ölkonzern pro Änderung und pro Tankstelle einen Tausender hinlegen. Nicht, dass ein Verein wie das deutsche Kartellamt eine solche Regelung je durchsetzen könnte. Aber schon als Symbol hätte das was.
zum Beitrag21.05.2025 , 06:46 Uhr
Die Leute leisten die gleiche Arbeit wie Pflegehelfer, sie sollten daher auch bezahlt werden wie Pflegehelfer. Wer eine Ausbildung in dem Bereich vorweisen kann entsprechend mehr. Wenn keine Angehörigen da wären, müsste die Allgemeinheit es ja auch irgendwie hinbekommen, entsprechende Pflegekräfte zu organisieren. Die Auszahlungen sollten einzig am Pflegegrad bemessen werden, nicht daran, wer die Arbeit macht.
zum Beitrag20.05.2025 , 13:45 Uhr
Im Gegenteil, soll doch jeder Zug mit einer rollenden Bürste ausgestattet sein, um die Module zu fegen. Oder eben nass wischen. Was ich aber nicht verstehe, dass hier sofort die Stimmen laut werden, die schreien, es wäre unmöglich. Das ist ein Test, Leute. Ein Test ist dafür da, herauszufinden, was wirklich unmöglich ist. Würden wir immer nur auf die Unken hören, würde sich gar nichts zum besseren entwickeln. Und Solarmodule zwischen den Gleisen würden es nicht schwieriger machen, an anderen Stellen Solarparks aufzubauen.
zum Beitrag19.05.2025 , 11:55 Uhr
Kann denn eine Genveränderung, die zur Ausrottung der Mücken führt überhaupt erfolgreich sein? Wir reden hier doch von Evolution, welche nach dem Freilassen der Tiere wieder das Ruder übernimmt. Müsste man stattdessen nicht eine Mücke schaffen, die den Erreger nicht weitergibt, ohne dabei in der eignenen Fortpflanzung eingeschränkt zu sein?
zum Beitrag18.05.2025 , 08:43 Uhr
Und genau das ist doch der Skandal. Nicht, dass eine Schwangere am Leben gehalten wird, um den Fötus zu retten, sondern, dass die Gesetze hier so gestaltet sind, dass die Mediziner sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung aufgrund von medizinischen Fakten zu treffen.
zum Beitrag18.05.2025 , 08:41 Uhr
Ich habe nicht behauptet, dass Sie den Herzschlag als Maßstab nehmen. Ich habe darauf hingewiesen, dass der Beginn des Herzschlags der entscheidende Zeitpunkt für die Debatte in den USA ist. Hier steht das Recht einer denkenden Person gegen das Recht eines Potentials, von dem in der 9 Woche nicht einmal feststeht, ob es ein funktionierendes DNA-Paket hat, mit dem es sich zum Menschen entwickeln könnte. (Natürliche Abgänge bis zur 12 Woche geschehen unter anderem deswegen) Dass die Entscheidung leicht wäre, habe ich ebenfalls nicht behauptet. Nur die Argumentation, Frau Smith wäre ja gar nicht am Leben, zieht nicht, solange man nicht anerkennt, dass der Embryo eben nicht allein durch den Herzschlag zur Person mit allen Rechten wird, sondern dass zur Person noch mehr gehört als ein schlagendes Herz. (Ich möchte auch noch einmal darauf hinweisen, dass ich nicht zu der Gruppe gehöre, die erst den Zeitpunkt der Geburt als Beginn der Person ansieht. Die Grenze ist sehr viel schwammiger als es in der ganzen Diskussion oft durchkommt.)
zum Beitrag17.05.2025 , 16:28 Uhr
Die Schwangeren in dieser Studie waren alle mindestens in der 15ten Woche. Es ging darum die Schwangerschaft um rund 7 Wochen zu verlängern. Im hier vorliegenden Fall soll eine Schwangerschaft ab der 9 Woche um weitere 23 Wochen verlängert werden. Das ist ein medizinisches Experiment mit ungewissem Ausgang, welches gegen den Willen der Toten und deren Familie durchgeführt wird. Würde es mit deren Zustimmung versucht werden, sähe die Sache anders aus.
zum Beitrag17.05.2025 , 16:16 Uhr
Die Frau war anfangs gerade mal in der 9ten Woche. Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viele Schwangerschaften zu diesem Zeitpunkt noch erfolglos abgehen? Inzwischen ist so viel Zeit vergangen, dass sich die Fakten deutlich zugunsten der Pro-Lifer verändert haben. Aber bei einem Embryo in der 9 Woche handelt es sich definitiv noch nicht um eine Person, der man Rechte zusprechen kann, die ihr auch entgegen der Grundrechte anderer Personen durchgesetzt werden müssen.
zum Beitrag17.05.2025 , 16:03 Uhr
Nach den Definitionen der Abtreibungsgegner ist ein Mensch am Leben, solange sein Herz schlägt. Kein Abtreibungsgegner jedoch ist dagegen, dass erwachsene Menschen sich gegen Lebenserhaltende Maßnahmen aussprechen dürfen. Ihr jetzt das Recht auf einen würdigen Tod zu verwehren, weil sie ja trotz Herzschlag gar keine Person mehr ist, während der Herzschlag gleichzeitig das einzige ist, das den Embryo zur Person machen würde, ist bigott.
zum Beitrag17.05.2025 , 15:41 Uhr
Das wird immer wieder als Argument gebracht. Aber ist es denn wirklich so? Klar, die Taktung auf dem Land ist geringer, doch es ist immer ein Sitzplatz zu bekommen. Es steht auch jedem Landbewohner frei, mit dem Auto zum nächsten Park and ride Parkplatz zu fahren und von dort mit den Öffis weiter zu fahren. Ist einfacher als mit den Öffis zum Stadtrand zu fahren und dann zu überlegen, wie man zum Ziel auf dem Land weiterkommen kann. ÖPNV muss sich nach dem Bedarf richten. Der ist nunmal dort höher wo mehr Menschen wohnen. Mit einem von allen gleichermaßen finanzierten ÖPNV würde aber auch der Bedarf in weniger besiedelten Gebieten besser erfasst und bedient. Einen zehnMinuten Takt wird es auf dem Land nie geben. Ein Bus wird auch nicht an jeder Milchkanne halten. Das ist aber trotzdem kein Argument gegen ein allgemein finanziertes ÖPNV System, welches sich dann auch um die bisher schwächer angebundenen Ziele besser und bedarfsgerechter kümmern könnte.
zum Beitrag17.05.2025 , 15:24 Uhr
Warum soll dann genau der draußen bleiben, der am höflichsten auf alle anderen gewartet hat? Ich erwarte keine 110%. Ich erwarte menschliches Benehmen. Dazu gehört auch das Benehmen der anderen Fahrgäste, die sich nicht vor den Rollstuhlfahrer drängeln und dann zum Boden schauen, wenn sie merken, dass der aufgrund ihres Verhaltens nicht mehr in den Zug kommt. Dazu gehört auch das benehmen aller Fahrgäste, die vorher mit dem Schaffner in Kontakt waren und so darüber entscheiden können, ob dieser gestresst ist oder nur viel zu tun hat.
zum Beitrag17.05.2025 , 08:16 Uhr
Wenn Wähler sich auf Parteiprogramme und offizielle Aussagen verlassen, dann braucht es nicht viel Radikalität um sich bei der Wahl für die AfD zu entscheiden. Viele AfD Wähler sind Rattenfängern auf den Leim gegangen. Ein Verbot der Partei würde diesen Menschen ihre demokratische Stimme zurückgeben, vor der sie bisher noch nicht einmal wissen, dass sie sie aufgegeben haben. Vor allem aber könnte man innerhalb des demokratischen Spektrums endlich wieder rational diskutieren. Solange die AfD allen anderen Parteien ein "wir-gegen-die" audrücken kann, können die anderen Parteien nur schwer miteinander streiten und Kompromisse ausarbeiten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, wenn noch mehr Menschen an der Demokratie verzweifeln. Sie verzweifeln aber nicht an der Demokratie, sondern an dem, was im Moment von der Demokratie noch sichtbar bleibt. Der Kern der Demokratie: der Kompromiss und gegenseitige Respekt, wird verdeckt unter dem Müll, den die AfD auf ihren politischen Gegner ablädt.
zum Beitrag17.05.2025 , 08:08 Uhr
Sie sprechen von den rechten Parteien, welche die AfD im Europaparlament nicht in der Fraktion haben wollen, weil die AfD allen anderen europäischen Rechtspopulisten zu radikal ist? Ja, der Rechtsruck mag nicht nur in Deutschland politische Realität sein. Aber die Qualitäten der rechten Parteien unterscheiden sich doch deutlich.
zum Beitrag16.05.2025 , 12:56 Uhr
Im Vorliegenden Fall hat ein Schlangenfan sich mit Absicht winzige Dosen höchst tödlicher Schlangen injiziert, um sich nach und nach an das Gift zu gewöhnen. So etwas finden Sie nicht zufällig. Alternativ könnten Sie noch Menschen bezahlen, die diese Prozedur gegen Geld über sich ergehen lassen. In ärmeren Regionen sicherlich möglich, aber ethisch mehr als fragwürdig. Jeder Konzern, der weltweit agieren und bekannt sein möchte, wird von so etwas seine Finger lassen.
zum Beitrag16.05.2025 , 12:46 Uhr
Wenn der Schaffner einem den Zutritt verwehrt mit der Aussage: "Der Wagen ist voll!", was erwarten Sie in diesem Moment von dem Schaffner? In dem Moment, wenn der Rollifahrer zur Tür kommt und der Schaffner sieht, dass es voll ist, muss die Ansage sofort an alle anderen gehen: "Hier kommt ein Rollstuhlfahrer, bitte Platz räumen!"
zum Beitrag16.05.2025 , 12:42 Uhr
Der Mann war vom Halten des Zuges an deutlich sichtbar. Er hat sich zurückgehalten, in dem Wissen, dass sein einstieg logistisch schwierig ist. Nachdem er alle anderen vorgelassen hat, ist der Zug plötzlich voll. Wie soll er in dem Moment denn sonst reagieren? Zumal ihm das ja nicht zum ersten Mal passiert. Alle anderen Passagiere sind es auch gewohnt, erstmal einzusteigen und dann zu schauen, ob die Türen noch zugehen.
zum Beitrag15.05.2025 , 19:53 Uhr
Einen Flecken Rasen, den man dann tatsächlich nutzt, kann man ja durchaus zu schätzen wissen. So ein Stadionrasen darf allerdings auch nicht täglich betreten werden, denn das Gras braucht locker eine Woche Erholung, wenn da mal einen Abend lang drauf gespielt wurde. (Oder Flicken aus Rollrasen) Daher sieht man nur wenige Rasenflächen, die ausschließlich als Mittel zum Zweck dienen, statt um ihrer selbst willen gepflegt zu werden, wohl auch nur recht selten.
zum Beitrag14.05.2025 , 16:17 Uhr
Wilde Wiese wünschen, aber dann doch bei manchen Kräutern sagen: die will ich nicht. Das passt nur halb zusammen. Ich meine ich kann es verstehen, geht es mir ja ähnlich mit den Disteln, die ich gerne nicht mehr auf der ehemaligen Rasenfläche hätte. Aber jedes Kraut hat seinen Wert in der Natur. Sogar das Gras, das manche Rasenverteufler gerne ganz eliminieren würden. Lässt man es allerdings richtig wachsen, sodass es auch reifen kann, kann es ebenso viele Insekten erfreuen wie die Blütenpflanzen, die wir uns für unsere Augen so sehr wünschen. Ja, Blumenwiesen sind hübscher als Rasenflächen. Aber wer seine eigene Fläche nur nach Ästhetik umgestaltet fällt allzuhäufig vom einen Extrem ins andere. Ohne sich dabei von den häufigmähern zu unterscheiden.
zum Beitrag14.05.2025 , 15:53 Uhr
Dieses eine Detail konnten die Verantwortlichen damals aber nicht wissen, oder? Mobile Empfangsgeräte waren damals zwar noch nicht so omnipräsent wie heute, aber es wäre ja durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, dass entweder ein Sportler oder ein Attentäter ein Gerät ins Gebäude gebracht hatte, welches dann während der Geiselnahme hätte genutzt werden können. Dass es kein Gerät gab, ändert also nicht viel an der Betrachtung der Ereignisse.
zum Beitrag14.05.2025 , 15:38 Uhr
Es mag richtig sein, dass Deutschland einiges falsch gemacht hat. Teurer ist der deutsche Strom allerdings nur, solange Sie allein die Kosten für die Endkunden betrachten. Gerade französischer Strom ist massivst staatlich subventioniert. Und keine französische Regierung wird sich aus welchen Gründen auch immer dranmachen, diese Subvention abzubauen. Im Gegenteil, wenn aufgrund aufgebrauchter Uranvorkommen Atomstrom noch teurer wird als er jetzt schon ist, wird das alles von der Regierung gestemmt werden, weil es politisch einfacher ist, an anderen Stellen zu sparen, als dem Wähler einen höheren Strompreis zuzumuten.
zum Beitrag14.05.2025 , 15:32 Uhr
Die Giga-Speicher sind deswegen noch nicht marktreif, weil sie neben Atomkraftwerken keinen wirtschaftlichen Sinn ergeben. Und wenn wir die Speicher erstmal haben, sind sie genau das, was Sie fordern: Eine Quelle für beständige Grundlast. Wesentlich flexibler als ein AKW es je sein könnte.
zum Beitrag12.05.2025 , 11:45 Uhr
Im Vergleich zu einem möglichen Gewaltdelikt, dem die Frau aufgrund der Vorgehensweise zum Opfer fallen könnte: Ja 2500€ sind eine Lappalie. Dass die neue Adresse ein Frauenhaus hätte jeden Beteiligten darauf bringen können, dass es sich hier nicht um eine Standard-Untersuchung handelt. Auch in einem weniger gefährdete Umfeld wäre es zum Beispiel unverhältnismäßig, mitten in der Nacht anzurücken, oder direkt als erstes am Arbeitsplatz aufzutauchen. Solange es nur um Geld geht, sollte man zumindest im ersten Versuch von der Kooperationsbereitschaft der Durchsuchten ausgehen, solange es sich nur um einen Geldbetrag handelt, der innerhalb weniger Monate wieder erwirtschaftet werden kann. Einen früheren Durchsuchungsversuch, mit milderen Mitteln scheint es hier ja wirklich nicht gegeben zu haben.
zum Beitrag11.05.2025 , 14:39 Uhr
Wäre auch sehr überraschend gewesen, wenn eine zerstrittene Regierung in drei Jahren schaffen würde, woran andere Regierungen über Jahrzehnte gescheitert sind. Allerdings: Zitat: " Wird sie verhindern, dass Bänke zu Wohnräumen werden müssen?" Ich fürchte aus dieser Frage wird zuerst das "müssen" gestrichen. Sprich Parkbänke gegen Einzelbestuhlung ausgetauscht, damit man die Wohnungslosen nicht mehr sehen muss. Eher als dass tatsächlich etwas für die Menschen getan wird.
zum Beitrag07.05.2025 , 17:12 Uhr
Ist es wirklich nur die eine der beiden Seiten? Jeder, der rational über das Thema diskutieren will, erkennt an, dass es kein pauschales ja oder nein geben kann. Es gibt für beide Seiten Extremfälle, in denen man bereit wäre doch die andere Entscheidung vorgeben zu wollen. Nur Vollidioten wollen die Wahlfreiheit ohne medizinische Hintergründe bis zur 40ten Woche der Frau allein überlassen. Und nur Vollidioten wollen eine Abtreibung sogar dann verbieten, wenn bereits sichtbar ist, dass der Embryo nicht lebensfähig ist und das Leben der Mutter gefährdet. Alles dazwischen muss verhandelbar sein ohne jemanden von der Diskussion auszuschließen. Und dass eine Medizinerin, die mit Extremfrühchen arbeitet, da eine andere Meinung hat als eine Sozialarbeiterin, die vernachlässigte Kinder betreut, ist nicht wirklich überraschend. Wobei ich auch nachvollziehen könnte, wenn die Meinungen genau anders liegen, als jetzt impliziert.
zum Beitrag06.05.2025 , 22:18 Uhr
Es gibt jetzt schon Mittelwärmenetze, die mit Wärmepumpen funktionieren. Die Wärme stammt nicht aus der Luft, sondern aus Abwässern oder anderen ohnehin anfallenden Quellen, und werden mit Wärmepumpe soweit verdichtet, dass es für mittelgroße Netze ausreicht. Solche Wärmepumpen laufen mit konstanter Außentemperatur gleichmäßig durch, was sie nochmal effizienter macht als die Wärmepumpe, die jeder vor dem eignen Haus stehen haben würde. Solche Netze sind bisher sehr sehr selten. Fernwärme mit Gaskraftwerken ohne weitere Nutzung sind alles andere als Klimaneutral, da kann ihnen niemand widersprechen. Aber dass Fernwärme nur fossil möglich wäre, stimmt nicht.
zum Beitrag06.05.2025 , 15:43 Uhr
Die AfD argumentiert also vor Gericht, dass durch die Einstufung ein massiver Mitgliederschwund drohe, während sie gleichzeitig auf allen anderen Kanälen verlauten lässt, dass gerade mehr Mitgliedsanträge eingehen als je zuvor. Ich hoffe das Gericht wird bei seiner Eilentscheidung solche Widersprüche mit einbeziehen. An ehrlichen Auseinandersetzungen ist der Partei ja offensichtlich gar nicht mehr gelegen.
zum Beitrag06.05.2025 , 13:38 Uhr
Sich den Weg zur Flasche mental offen zu halten, um entspannter zu werden ist dummerweise oftmals eine Ausrede von Personal, das nicht wirklich weiß, wie es auf Probleme mit der Milchbildung reagieren soll. In den ersten Tagen nach der Geburt, wenn viele Frauen noch im Krankenhaus liegen und sich in die Rolle als Mutter einfinden, erhalten sie oft widersprüchliche und falsche Ratschläge, die sich dann drei bis sechs Wochen später in so viel Stress niederschlagen, dass die Frau das Stillen aufgibt. Die Krankenhäuser dürfen sich trotzdem noch stillfreundlich nennen, denn nach zehn Tagen sind die Frauen ja stillend nach Hause gegangen. Eine wirklich freie Entscheidung für die Eltern gibt es nur, wenn alle Beteiligten den Prozess verstanden haben. Daher ist diese Forschung nicht nur für Trans-Mütter, sondern auch für alle anderen sehr wertvoll.
zum Beitrag06.05.2025 , 13:30 Uhr
Da das Stillen sich nicht immer so einfach mit Flaschenfütterung verträgt, ist in Beziehungen mit einem stillenden Elternteil immer genau dieser Elternteil für die Nahrung des Babys zuständig. Im Grunde geht es um eine Stillverträgliche Zufütterung, die hier auf verschiedenste Weise erforscht wird. Und Forschung auf diesem Gebiet ist leider sehr notwendig, da noch immer viele Hebammen nicht wirklich wissen, wie sie einer Mutter helfen können, wenn diese Probleme haben. Wenn nämlich das Stillen vollständig verstanden wurde, wird es wirklich zur freien Entscheidung jedes Elternteils, ob das Baby gestillt wird oder andere Nahrung erhält. Da kann ich nicht wirklich etwas problematisches dran sehen. (Obwohl oder gerade weil die Diskussion aktuell durchaus problematische Züge annehmen kann, die von Ihnen geschilderten Haltungen kann ich ebenfalls nicht leugnen)
zum Beitrag05.05.2025 , 22:02 Uhr
Mit dieser Klage ist allerdings noch immer kein Verbotsverfahren eingeläutet. Selbst wenn die Klage abgewiesen wird, muss sich noch jemand darum bemühen, den Verbotsantrag zu stellen.
zum Beitrag05.05.2025 , 21:09 Uhr
Ein wichtiger Grund für den Erfolg der AfD ist doch, dass manche etablierten Parteien sich von den Nazis wie die Hühner durch die Themen scheuchen ließen. Mit einem Verbot könnte wieder Rationalität in den politischen Diskurs einziehen, wodurch die Attraktivität sogenannter Alternativen quasi automatisch wieder geringer wird. Vielleicht bin ich naiv, was das angeht. Aber ich kann mir trotzdem keine Welt vorstellen, in der der Verzicht auf AfD-Verbot sich als die beste Möglichkeit anbietet.
zum Beitrag05.05.2025 , 11:59 Uhr
Wenn jetzt eine zweite Frau teilnimmt, bei der sich die Risiken realisieren, und die dadurch gar nicht ins Ziel kommt, weil sie unterwegs umgebracht wurde, ist das dann wieder fair?
zum Beitrag05.05.2025 , 11:54 Uhr
Allen Anhängern dieser Partei sei gesagt: Dass diese Klage jetzt möglich ist und die Partei sich vor Gericht gegen die Einstufung wehren kann, ist möglich, weil wir hier in einem Rechtsstaat leben. Denkt mal drüber nach!
zum Beitrag05.05.2025 , 11:41 Uhr
Das Problem mit der Integration wird nie gelöst werden, solange die Bildungsminister am mehrgliedrigen Schulsystem festhalten. Wenn Kinder nach der 4ten Klasse nach Leistung gesiebt werden, werden Kinder mit Förderbedarf immer hinten runterfallen. Ob die Schule an der sie landen dann Förderschule oder Hauptschule heißt, macht keinen Unterschied mehr. Wir müssen dafür kümpfen, dass alle Kinder gemeinsam lernen und je nach ihren eigenen Fähigkeiten und Bedarfen Förderung erhalten. Das kann durch Kurssysteme geschehen oder durch individuelle Aufgabenstellung oder oder oder. In jedem Fall aber ist es teurer als das, was jetzt gerade versucht wird. Und es ist personalintensiver. Die Hauptfrage ist, wie überzeugen wir "den Wähler" davon, dass diese Investition sich langfristig auszahlen wird? Noch glaubt "der Wähler" ja nicht daran, dass auch die Top-Schüler von dieser Veränderung profitieren würden.
zum Beitrag04.05.2025 , 19:46 Uhr
Und der neue Mieter freut sich über die Möbel und das Bargeld, welches der Mensch zurücklassen musste, weil er in einer solchen Aktion überrumpelt wurde. Und Sie sollten sich vielleicht noch einmal über die Situation der Jesiden informieren, bevor Sie von einer Entspannung in der Heimat schreiben.
zum Beitrag04.05.2025 , 15:53 Uhr
Das gleiche, was Ihr Vater Ihnen beigebracht hat. Die meisten hier sind immer noch gut. Daran glaube ich fest. Wir müssen nur endlich den Arsch hochkriegen und den Nazis zeigen, dass ihr Verhalten hier nicht erwünscht ist. Meine Vorfahren haben schon immer in dem Gebiet gelebt, das heute als Deutschland bekannt ist. Trotzdem fühle ich mich manchmal genauso fremd hier, wenn ich sehe, wie viel Macht die Fremdenfeinde wieder bekommen. Das macht auch mich traurig. Aber ich werde nicht einfach daneben stehen, ich werde für meine Heimat kämpfen. Und ich bin froh, um jeden, der dabei auf meiner Seite steht, egal, in welcher Region seine Urgroßeltern aufgewachsen sind.
zum Beitrag04.05.2025 , 08:27 Uhr
Da wir in einem Rechtsstaat leben, wird jeder Beamte nach dem Parteiverbot die Gelegenheit bekommen, das Parteibuch zu schreddern, bevor es Konsequenzen hat.
zum Beitrag03.05.2025 , 19:15 Uhr
An dieser Stelle ist es leider nicht ganz so einfach wie in anderen Krisengebieten. Sie können Unrecht nicht mit Unrecht aufwiegen. Ich habe zwar absolut keine Idee, welche verwirrte Unlogik die Hamas dazu treibt, die Geiseln noch immer festzuhalten. Als Sicherheitsschild scheinen sie ja offensichtlich nicht zu "funktionieren". Das ist dennoch keine Basis auf der es irgendwie verständlich wäre, einen offensichtlichen Genozid anzuzetteln. In diesem Konflikt sind mittlerweile Hamas und Israelische Regierung gleichermaßen schuldig. Die Palestinenser haben inzwischen kaum noch die Kraft gegen die Hamas aufzustehen. Obwohl erste Demonstrationszüge hier durchaus Grund zur Hoffnung gaben. Vom israelischen Militär leider nicht deutlich genug anerkannt. Einzige Hoffnung bleibt, dass das Israelische Volk gegen seine Regierung aufsteht.
zum Beitrag03.05.2025 , 16:38 Uhr
Ja ist es, wenn sie ohne Regeln verhängt wird. Es gibt fest definierte Gründe, wann Untersuchungshaft verhängt werden darf. Untersuchungshaft darf niemals länger dauern als die zu erwartende Strafe (eine Abschiebung, würde man sie als Strafe ansehen, dauert weniger als 24 Stunden). ein Verfahren gegen U-Häftlinge muss schneller durchgeführt werden, um die Freiheit nicht länger als notwendig einzuschränken. Zudem muss Untersuchungshaft verhältnismäßig sein, also zur Schwere der vorgeworfenen Straftat passen. Kein Anwalt würde zudem zulassen, dass die eigenen Mandanten nicht über den Zeitplan ihrer Verhandlung in Kenntnis gesetzt werden. Hinzu kommt hier, dass auch alle Mitgefangenen jederzeit ohne Vorwarnung aus dem Haus entfernt werden können. Jede Form von sozialer Sicherheit und Selbstwirksamkeit wird hier ausgeschaltet. Das ist weitaus quälender als eine regelkonforme Untersuchungshaft. Zur Klarstellung: Mir geht es nicht darum, ob der Mann abgeschoben wird oder nicht. Dafür kenne ich den Fall zu wenig. Es geht um die Art und Weise, wie diese Nicht-Abschiebung hier durchgezogen wird.
zum Beitrag03.05.2025 , 11:48 Uhr
Hat sie ja auch nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Macht aber auch nicht gegen den Willen von Parlament und Regierung. Der Antrag muss gestellt werden.
zum Beitrag03.05.2025 , 11:38 Uhr
Die AfD ist kurz davor eine alleinige Sperrminorität einzunehmen und damit jegliche Arbeit an der Verfassung vollständig auszuhebeln. Wenn das nicht Grund genug ist, anzunehmen, sie könnte der Verfassung schaden, dann ist das Bundesverfassungsgericht noch naiver als irgendjemand befürchten könnte.
zum Beitrag03.05.2025 , 11:35 Uhr
Wenn das so viel einfacher wäre, warum hat es nie jemand versucht? Bei einzelnen Landesverbänden liegen die Beweise und Einstufungen doch schon viel länger vor. Könnte es daran liegen, dass die Bundes AfD eben doch viel enger verflochten ist und die einzelnen Landesverbände sich eben nicht so einfach abgrenzen lassen?
zum Beitrag03.05.2025 , 11:29 Uhr
Demokratie ist nicht die Diktatur der Mehrheit. Wir haben eine Verfassung, welche die Regeln unseres Zusammenlebens festlegt. Diese Verfassung garantiert auch Minderheiten im Land ein menschenwürdiges Leben. Selbst wenn die Mehrheit der Wähler dafür wäre, eine Minderheit zu vernichten, würde es immer noch der Verfassung widersprechen und wäre nicht demokratisch legitimiert. Die AfD inhaltlich zu stellen gelingt nicht, solange die AfD nicht bereit ist, die Spielregeln einer Demokratie einzuhalten. Die AfD will die Demokratie von innen zerstören. Sie will Menschenrechte nur noch für "Deutsche" anwenden. Die Anführungszeichen, weil die AfD ja nicht einmal den deutschen Pass als Zeichen der Zugehörigkeit zum deutschen Volk anerkennen will. Nur weil 30% der Wähler das befürtworten, ist es noch lange nicht demokratisch.
zum Beitrag03.05.2025 , 11:21 Uhr
Die Gründe, die jetzt unter Verschluss gehalten werden, sollen in einem Gerichtsverfahren genutzt werden, um das Verbot auch rechtssicher durchzusetzen. Es ist schon sinnvoll, seine Munition nicht schon zu verschießen, bevor das Ziel in Reichweite ist. Diejenigen, die über einen Verbotsantrag entscheiden müssen, werden alle Informationen erhalten, die sie benötigen. Viele Abgeordnete sind ja vor der offiziellen Einstufung schon für den Antrag gewesen. Die anderen haben nur auf das grüne Licht gewartet. Die genauen Gründe im Beschluss interessieren weniger als die Zusage; "Wir halten das für rechtssicher!!" Die Abgeordneten können nicht allein über ein Verbot entscheiden. Sie entscheiden nur darüber, ob das Bundesverfassungsgericht den Fall eröffnen soll. Deswegen brauchen die Abgeordneten nicht die Details. Details werden erst im Gerichtsverfahren offengelegt. Ja, das Risiko besteht, dass der Bericht nicht stichhaltig genug ist. Dieses Risiko wird durch vorzeitiges Veröffentlichen aber eher größer als kleiner.
zum Beitrag03.05.2025 , 11:14 Uhr
Das entscheidet ja nur auf Antrag.
zum Beitrag03.05.2025 , 11:13 Uhr
Das Verbot ist ein erster Schritt. Frieden gelingt nur mit der klaren Ansage, was die Grundlage dieses Friedens sein kann und sein muss. Alles andere wäre der Versuch Frieden zu schließen, mit Menschen, die ihrerseits Gewalt verherrlichen.
zum Beitrag03.05.2025 , 10:20 Uhr
steht doch da. Buttle ist der Unschuldige, der aufgrund eines Fehlers verhaftet wird. Denn Buttle hat ja den Beweis, dass er Buttle ist. Was er nicht hat, ist der Beweis, dass auf dem Formular des Haftbefehls eigentlich Tuttle stehen müsste.
zum Beitrag03.05.2025 , 10:06 Uhr
Ich finde es fürchterlich, dass selbst hier in der taz noch in den Kommentaren nachgefragt wird, ob das mit dem "an alle Regeln gehalten" denn so stimmen kann, dass man diesen Menschen unterstellt, wegen Sozialleistungen in Deutschland zu sein, dass man einfach mal davon ausgeht, der Autor verschweige wichtige Hintergrundinformationen über die Motivation der Häftlinge. Wer im Knast sitzt, muss ja was verbrochen haben, sonst würde er nicht im Knast sitzen. Was im Artikel beschrieben wurde ist einfach nur unmenschlich. Ganz egal, wie es dazu kam. Menschen einzusperren und im Unklaren über ihre Zukunft zu lassen ist Folter. Das widerspricht jeder Vorstellung davon, wie ein Rechtsstaat zu sein hat. Wenn die Dublin-Regeln sich aufgrund der anderen Dublin-Staaten nicht durchsetzen lassen, dann gehören die Dublin-Regeln insgesamt nicht nur auf den Prüfstand, sondern abgeschafft. Der Mann soll nach Finnland, dann gebt ihm eine Fahrkarte und gut ist. Das ist nicht nur menschlicher, sondern auch billiger als diese Katastrophe. Btw: Wie schafft man es auf dem Weg von Syrien nach Deutschland versehentlich in Finnland einzureisen? Wehrt Finnland sich vielleicht deswegen?
zum Beitrag02.05.2025 , 07:04 Uhr
Die Entscheidungsunfähigkeit der Eltern nun auf die Kinder zu übertragen, die sich dann vor ihrer eigenen Hochzeit entscheiden müssen, welcher der Elternnamen in ihren Familiennamen übergehen soll, macht es nicht unbedingt besser. Den Familien mehr Entscheidungsfreiheit zu überlassen allerdings schon. Schöner fände ich eine Tradition, von der ich in Großbrittanien gehört habe. Dort ist das Namensrecht so flexibel, dass Ehepaare sich aus den beiden Nachnamen einen neuen einzelnen Nachnamen basteln können. Statt Kramp-Karrenbauer wäre das dann vielleicht Krampenbauer. Oder Karrp. Da sind dann wirklich beide Partner gleichberechtigt drin und die Kinder erhalten einen einzigen wirklichen Familiennamen.
zum Beitrag01.05.2025 , 17:42 Uhr
Bei meinem Arbeitgeber habe ich die Wahl zwischen 50 Euro Tankgutschein und Deutschland-Ticket. Mit dem Tankgutschein komme ich nicht den ganzen Monat hin, das Deutschland-Ticket kann ich zusätzlich am Wochenende nutzen. Wenn jetzt noch die Deutsche Bahn zuverlässig genug wäre, dass man auch wirklich mit dem Deutschland-Ticket zur Arbeit fahren kann, wäre es gar keine Frage mehr, welche Option man nimmt. Nicht viele werden, meine Meinung teilen, dass sich das Deutschland-Ticket auch dann lohnt, wenn man nicht auf den Cent genau ausrechnet, wie viel man tatsächlich fährt. Selbst wenn man nur ab und an drauf zugreift, weil die Fahrgemeinschaft ausfällt, oder man plötzlich in Berlin steht und zum Hotel zurückwill, allein dieser Luxus, sich um ÖPNV-Tickets keine Gedanken machen zu müssen, ist so wertvoll, das lässt sich in Geld gar nicht ausdrücken.
zum Beitrag01.05.2025 , 09:55 Uhr
Vielleicht liegt es daran, dass jemand, der sich an 1-2 Drinks festhält eben nicht als nüchtern auffällt. (Weil es es strenggenommen auch nicht ist) Wer unterbewusst schon bemerkt hat, dass er die Kontrolle längst verloren hat und sich nicht mit 1-2 Drinks über den Abend vergnügen könnte, fühlt sich durch jemand, der gar nichts trinkt eventuell angegriffen. Zumindest ist das immer mein Gedanke, wenn ich an einem nüchternen Abend entsprechende Kommentare höre. Und habe dann Mitleid mit den Leuten, die am Ende des Abends nicht mehr gerade stehen können. Sich an die schönsten Momente der Partys nicht mehr erinnern können. Am nächsten Morgen die Welt verfluchen werden. "Kenn dein Limit" ist eine sinnvolle Einstellung. Aber nur, wenn man auch aus praktischer Erfahrung weiß, dass das Limit ein Limit und keine Zielvorgabe ist.
zum Beitrag30.04.2025 , 22:26 Uhr
Es geht doch hier vor allem darum, Angewohnheiten, die der Allgemeinheit schaden, nicht noch finanziell zu subventionieren. Und body positivity bedeutet nicht, dass niemand mehr über gesunde Ernährung reden darf. Es geht einzig darum, Menschen nicht zu beleidigen. Abgesehen davon, dass Ihr Kommentar von vorne bis hinten voller Ausreden ist, nichts zu ändern: einzelne Bereiche rauspicken ist genau der richtige Weg, mit Veränderung anzufangen. Wenn Sie warten, bis Ihnen jemand den Königsweg zeigt, von jetzt auf gleich ein 100% nachhaltiges Leben zu führen, ohne dass Sie dafür liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben müssen, werden Sie in Ihrem Leben keinen einzigen Schritt weiterkommen.
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