Siedlergewalt im Westjordanland : Vorbei an Checkpoints und ständig unter Druck
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Täglich greifen extremistische Siedler palästinensische Dörfer an. taz-Korrespondentin Serena Bilanceri spricht über ihre Arbeit im Westjordanland.
Seit dem 7. Oktober 2023 häufen sich die Übergriffe auf Palästinenserinnen und Palästinenser im israelisch besetzten Westjordanland. Besonders in den vergangenen Monaten kommt es immer wieder zu gewalttätigen Aktionen durch extremistische Siedler. 18 Palästinenser wurden 2026 bereits bei Siedlerangriffen getötet.
Journalistinnen und Journalisten, die im Westjordanland recherchieren, versuchen die Gewalt international sichtbar zu machen – und sehen sich dabei oft mit Hindernissen konfrontiert. Sie werden an Checkpoints von den israelischen Streitkräften aufgehalten, müssen wegen Sperrungen lange Umwege fahren oder werden teils selbst angegriffen.
Serena Bilanceri berichtet als Korrespondentin für die taz aus Israel und Palästina und beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema Siedlergewalt. In dieser Folge der Fernverbindung spricht sie mit taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer darüber, wie ihre Recherchen in den besetzen Gebieten ablaufen.
Auf welche Probleme stoßen sie und ihre Kollegen? Wie verläuft der Kontakt mit Siedlern und der palästinensischen Bevölkerung? Und welche Rolle spielt die Siedlungspolitik für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor den Parlamentswahlen im Oktober?
Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 9. September um 11.30 Uhr MESZ.
Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
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