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Klimaschutzprogramm der BundesregierungDer Koalition sind Klimaschutz und ärmere Menschen egal

Jonas Waack

Kommentar von

Jonas Waack

Das Klimaschutzprogramm soll ein „Unabhängigkeitspaket“ sein, sagt Umweltminister Carsten Schneider. Aber es ist nicht mehr als ein „Ungerechtigkeitspaket“.

Umweltminister Carsten Schneider (SPD) bei der Präsentation des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung am 25. März Foto: Christian Ditsch/epd/imago

A ls „Unabhängigkeitspaket“ will Umweltminister Carsten Schneider (SPD) sein Klimaschutzprogramm verstanden wissen. Monatelang arbeitete sein Haus mit den anderen Bundesministerien daran, die von der Ampelregierung hinterlassene Lücke zum Klimaziel 2030 zu schließen. Und sehr eng ausgelegt hatte Schneider Erfolg: Zu 27,1 Millionen Tonnen CO2-Einsparungen konnte er seine Kol­le­g*in­nen bewegen. Allein durch die sinkende Nachfrage nach Gasimporten könnten dem Umweltministerium zufolge jährlich 3 Milliarden Euro gespart werden, dazu kommt die daraus folgende Befreiung aus der Abhängigkeit von Ölstaaten. Das ist nicht schlecht, aber es ist auch nicht das, was eine ernsthaft agierende Bundesregierung hätte vorlegen können: Das Klimaschutzprogramm ist letztlich strategielos und ungerecht.

Die Bundesregierung muss laut Klimaschutzgesetz einen Plan vorlegen, wie sie die Klimaziele erreichen will. Legt man die Klimabilanz 2025 zugrunde, wie es das Umweltministerium tut, dann hat die Regierung das geschafft. Nur gibt es seit dem 14. März dieses Jahres neue Daten. Die zeigen, dass die CO2-Lücke 2030 auf 30 Millionen Tonnen angeschwollen ist. Und: Die Bundesregierung plant allerhand, damit die Lücke noch weiter aufreißen wird. Nicht zuletzt die Reform des Heizungsgesetzes, mit der die Regierungsfraktionen neue Öl- und Gasheizungen ausdrücklich erlauben, aber mit teurem Biogas und -öl betreiben wollen.

Im Gebäude- und Verkehrssektor müssten in den kommenden Jahren viele fossile Heizungen aus den Kellern und viele Fahrzeuge von den Straßen verschwinden und mit klimafreundlichen, öl- und gasfreien Alternativen ersetzt werden. Wie das passieren soll, wird aus dem Programm nicht ersichtlich, aber genau das wäre der Anspruch an ein echtes „Unabhängigkeitspaket“. Carsten Schneider setzt beim Kauf neuer Heizungen auf „Anreize und Vernunft“.

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Der Expert*innenrat, der die Bundesregierung in Klimafragen berät, kommt in seiner ersten Einschätzung zu einem vernichtenden Urteil: Sie stellen „insgesamt ein geringes Ambitions- und Innovationsniveau fest“, schreiben die Forscher*innen. Die Maßnahmen ließen „kein Gesamtkonzept erkennen“. Wie auch, wenn Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Tag vor der Vorstellung des Programms vor fossilen Lob­by­is­t*in­nen in Texas die EU-Klimaziele infrage stellt?

Die Bundesregierung hat ein geringes Ambitions- und Innovationsniveau

Zudem wurden soziale Maßnahmen wieder aus dem Programm entfernt, die in einem früheren Entwurf noch zu finden waren, zum Beispiel die Förderung für Gebäudesanierung nach Einkommen zu staffeln. Schneider und die SPD wollen das Programm als sozial gerecht präsentieren, aber können als Beleg nur das teure Deutschlandticket und die E-Auto-Prämie anführen – als würde ein Großteil der Deutschen Neuwagen kaufen. Letztlich verdeutlicht das Klimaschutzprogramm: Großen Teilen von CDU und SPD ist das Klima genauso egal wie die Geldbeutel der ärmeren Hälfte der Bevölkerung.

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Jonas Waack
Klima-Redakteur
Jahrgang 1999, zuständig für Klima-Themen im Ressort Wirtschaft und Umwelt. Stadtkind aus Mecklenburg, möchte auch sonst Widersprüche vereinbaren. Bittet um Warnung per Mail, falls er zu sehr wie ein Hippie klingt.
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30 Kommentare

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  • Warum diese Selbstzerstörung? Dieses vollgerust-werden? Warum soll ich täglich diese giftigen Abgase abkriegen? Warum Fracking?

  • WOW..!!







    ..hier sind die Klimaschwurbler ja fast schon unter sich..







    Glückwunsch zum absoluten Tiefpunkt in Sachen Faktenresistenz..

  • Das der Regierung ärmere Menschen egal seien geht aus dem Artikel nicht hervor. Da verbleibt es bei der Überschrift.



    Ich hätte mir da schon ein paar Sätze im Kommentar dazu gewünscht.



    .



    Sollen arme Menschen Unterstützung bekommen bei teureren Kosten für fossile Heizungen und steigenden Öl und Gasheizungen?

  • Wärmepumpen sind die günstigste Wahl bei neuen Heizungen und werden dann auch eingebaut. Gleichzeitig werden die Gaspreise wie geplant durch den Zertifikathandel teurer. „Anreize und Vernunft“, das passt schon. Da braucht es keine Verbote, die nur die AfD füttern.

  • Wir müssen mit eigener Förderung und mit neuem Bezug Erdgas besorgen.

    Sollte die Versorgung mit Gas nicht gesichert werden, wird der Kohleausstieg zur Disposition stehen. Wer glaubt Klimaurteile oder Gesetze würden da im weg stehen, irrt.

    Versorgungssicherheit wird immer Klimaschutzpolitik schlagen. Und Ohne Gas welche den Erneuerbaren zur Seite springen, bleibt, insbesondere ohne Atomkraft, nur Braun und Steinkohle. Ersteres lokal verfügbar, letzteres sicher über diverse Länder beziehbar.

  • Wir sollten unsere Klimaziele einfach streichen. Die bewirken eh nix und das Geld in die Abwehr der kommende Probleme stecken, höhere Dämme, Wasserverteilung, etc. Wir haben das drauf die Folgen ohne Probleme in den Griff zu bekommen. Die können wir nicht verhindern wenn die anderen Großen der Welt immer noch so viel CO2E produzieren. Da machen wir uns nur selbst hin.

    • @Klaus Schwarzmüller:

      Ich möchte "Abwehr" gerne um "Anpassung" erweitern. Meiner Meinung nach wäre es klug, wenn sich die Menschheit den veränderten Rahmenbedingungen anpassen würde.

    • @Klaus Schwarzmüller:

      Ist das Satire?

    • @Klaus Schwarzmüller:

      Sollten wir vermutlich bei Umweltschutz und allen anderen Dingen, die nach 1960 relevant geworden sind auch machen. Moderne bringt eh nichts.

      • @Kaboom:

        Auch hier, lieber Kaboom: Widerlegen funktioniert nur mit Argumenten, nicht mit Polemik oder Schlagworten.

        Denn Klaus Schwarzmüller hat recht - wir sollten schleunigst anfangen, uns auf Klimaanpassung zu fokussieren und keinen Cent mehr für Klimaschutz verbrennen. Der Grund ist einfach zu verstehen: Unser Anteil am weltweiten CO2- Ausstoß ist einfach zu gering, um einen Einfluß auf die Entwicklung des Klimawandels zu nehmen, sogar im EU-Maßstab. Die großen Emittenten erhöhen ihren Ausstoß immer weiter, stärker, als wir senken. Sie machen es einfach. Ein internationales, bindendes, strafbewehrtes Abkommen ist illusorisch.

        Der KW wird also kommen, und wir können rein gar nichts dagegen tun. Es liegt nicht in unserer Hand. Deswegen sollten wir versuchen, das Leben unter den veränderten Bedingungen lebenswert zu halten. Deiche erhöhen, vertrocknete Wälder mit Bäumen aufforsten, die das neue Klima besser tolerieren, Ertüchtigung der Abwassersysteme, intelligente Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft usw. - die Liste ist lang.

      • @Kaboom:

        Hat keiner gesagt. Verfügbare Geld sinnvoll in die Zukunft investieren nicht in SAchen die Verpuffen

      • @Kaboom:

        Dann würden wir uns endlich ehrlich machen. Schwerindustrie in den 80ern und 90ern ausgelagert. Abnahme CO2-Ausstoß in DE/EU korreliert mit Zunahme in Asien.



        Aber wie sollen wir mit dem Bevölkerungswachstum von 2 Mrd. auf 8 Mrd. umgehen?

  • Natürlich fehlt es der aktuellen Regierung an Ambitionierung, Klimaschutz-Maßnahmen konsequent durchzuführen. Hierbei hatte die vorherige Regierung die Nase weiter vorn als die Jetzige. Robert Habeck hatte gute Ideen. Im Klimaschutz am weitesten die Nase vorn hat die Regierung von China. Dort fahren schon weit mehr als 70 % völlig emissionsfrei. Die Luft ist dort in den Städten vorbildlich. Strom tanken kostet in China ein Bruchteil der westeuropäischen Preise. Wer dort Verbrenner fahren will, muss wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

    • @Uwe Bosse:

      "Dort fahren schon weit mehr als 70 % völlig emissionsfrei."

      Kein Wunder, nachdem

      a) die Autoindustrie in China mit Geld zugesch...ssen wird, sofern sie E-Autos baut und



      b) die chinesischen Zulassungszahlen durch sogenannte Nullkilometer-Autos verzerrt werden und



      c) außerhalb der Metropolen der Motorisierungsgrad in China teilweise homöopathische Größenordnungen hat.

    • @Uwe Bosse:

      Sie waren noch nie in China, oder? Diese Legendenbildung, dass die Luft in chinesischen Städten gut (oder wie Sie schreiben, vorbildlich) sei, weil viele eAutos fahren, ist einfach Unfug. Die Luft in den meisten chinesichen Großstädten ist signifikant schlechter, als in den westeuropäischen Großstädten.

    • @Uwe Bosse:

      Pro Kopf baut der Chinese nicht einmal das Doppelte pro Jahr an PV zu wie in DE. Jedes Jahr werden 16 Mio. Verbrenner und 16 Mio E-Autos in China zugelassen. In der ganzen EU sind es gerade einmal 10 Mio. Fahrzeuge. Und jedes E-Auto ist zwar halb so schädlich für die Natur wie ein Verbrenner, aber immer noch schlecht. Das ändert gar nichts. Verlangsamt die Katastrophe nur.

    • @Uwe Bosse:

      Was CO2-Emmisionen angeht, pro Kopf gerechnet, ist China gut unterwegs, auf gleichem Niveau wie wir.

      Wasser ist in China ein großes Problem, da es äußerst hoch, teilweise auch radioaktiv, belastet ist. Einen großen Anteil daran trägt die Gewinnung von seltenen Erden, das wird meist vergessen. Ich empfehle jedem sich einmal über den See der seltenen Erden zu erkundigen.



      Es sollte auch einmal darüber debattiert werden, dass der ehem größte Umweltverschmutzer nun Vorreiter bei der E-Mobilität ist und zugleich 70%-90% der dafür benötigten Rohstoffe kontrolliert. Zugleich die eigene Automobilindustrie (und einen brutalen Verdrängungswettbewerb) massivst fördert. Das ist schon eine interessante Verbindung und sicherlich nicht zufällig.



      Man muss aber auch feststellen, dass das was dort die letzten Jahrzehnte mit der Umwelt gemacht wurde auch unverzeibar ist. Daran werden sie noch sehr lange zu tun haben. Immer noch sind Regionen kaum bewohnbar. Viele haben mit Missbildungen von Mensch und Tier zu kämpfen.

      CO2 Reduzierung schont die Umwelt, das ist klar. Wenn dafür aber das (in China sehr knappe) Element Wasser sogar radioaktiv belaste, ist wahrscheinlich nichts gewonnen.

  • Dabei wäre es gar nicht so schwer, sozial gerechten Klimaschutz zu machen. Sogar Klimaschutz, der nicht nur sozial gerecht ist, sondern die soziale Situation sogar verbessert. Und der würde sogar bei denen auf Begeisterung stoßen, die bisher Angst vor den Kosten des Klimaschutzes für sie haben und aus Angst davor manchmal sogar die AfD wählen.



    Und der wäre für den Staat sogar noch billiger.



    Beispielsweise könnte man statt die Eigentümer oder Vermieter mit 70% zu fördern und die Mieter dann mit der Modernisierungsumlage allein zu lassen, es so regeln, dass es keine Modernisierungsumlage geben darf, sondern, dass die Mieter vom Tag 1 ein nur 80% der fossilen Heizkosten von davor zahlen, solange bis die Wärmepumpe abgezahlt ist. Danach dann nur noch die realen Heizkosten. Wenn Wärmepumpen auf Dauer wirklich günstiger sind als fossile Heizungen, dann rechnet sich das auf Dauer. Und für Mieter eben von Tag 1 und nicht erst nach 10 oder 20 Jahren. Auch für Vermieter und Wohnungseigentümer könnte das so geregelt werden, dass es sich auch für sie rechnet. Wie, ist hier erklärt: demokratieingefahr...rechtsextremismus/

  • Wie wäre es die ganze Umweltpolitik einmal neu zu denken. Auch über Ländergrenzen hinaus?

    Wenn wir in unserem Land beispielsweise für eine große Summe nur kleine Erfolge erzielen können, jedoch in einem Land aus dem wir beispielsweise Rohstoffe beziehen dort in der Produktion mit der selben Summe ein vielfaches erreichbar wäre, wo ist das Geld besser eingesetzt?

    Wir haben nur diese eine Erde. Auch nur ein bestimmtes Budget. Gerade bei knappen Kassen. Also wäre es doch sinnvoll dieses Geld möglichst effizient einzusetzen.

    Umweltschutz ist bei uns oft nicht einfach, regierungsunabhängig seit langen ein Thema in meinem Berufsleben und mich (ver)zweifeln lässt. Weil wirklich einfache Dinge, die keinen großen finanziellen Aufwand bedeuten von Ämtern blockiert werden.



    Ich habe von Amtsvertretern in Meetings u.a. Sätze gehört wie:



    „Gute Idee, das funktioniert ist nicht teuer, aber dafür müssten wir unsere Abläufe, Vorgehensweisen, Bestimmungen, etc. ändern“



    Einer sagte uns einmal mitten ins Gesicht: „Ein tolles recyceltes Material, die Schadstoffüberwachung ist lückenlos. Schreiben wir nicht mit aus. Dafür gibt’s keine Anordnung, daher kein Interesse“

    Inakzeptable staatl. Denkweise!

    • @Sole Mio:

      Ja, das ist, glaube ich, dass größte Problem in Deutschland. Dass Beamte und staatliche Entscheidungsträger sich vor allem an den normalen Vorgehensweisen, Abläufen, Bestimmungen, Erlassen, Regelungen und Gesetze halten. Und ihren gesunden Menschenverstand abschalten.



      Statt auf den zu hören und im Konfliktfall zu sagen: Wenn es vernünftig ist, das zu machen, dann finden wir auch einen Weg. Im schlimmsten Fall muss eben mal eine Regelung geändert werden und im allerschlimmsten Falls vielleicht sogar ein Gesetz. Aber wir sollten das machen, was vernünftig ist.



      Nur habe ich relativ wenig Hoffnung, dass es dazu kommt. Das wäre der wirklich wichtige Bürokratieabbau. Stattdessen verstehen die Politiker unter Bürokratieabbau nur das Abschaffen von Gesetzen oder schlimmer noch das "Abschwächen von Gesetzen", was meistens aber alles nur noch komplizierter macht.

  • Was uns diese Regierung als „Realpolitik“ verkauft, ist organisierte unterlassene Hilfeleistung. Während die Klimakrise eskaliert, verstrickt sich die Koalition in mutloser Trippelschritt-Politik und fossilen Rückwärtsrollen. Es ist ein Hohn: Astronomische Subventionen fließen in Industrien von gestern, während verbindliche Klimaziele zu bloßen Empfehlungen degradiert werden. Wer jetzt nicht radikal umsteuert, unterschreibt das Urteil für einen unbewohnbaren Planeten.



    ​Gleichzeitig klafft die soziale Schere weiter auseinander. Eine Sozialpolitik, die das Bürgergeld zur Disziplinierung missbraucht und Kinderarmut mit Brosamen abspeist, hat den moralischen Kompass verloren. Hier wird ökologische Rettung gegen soziale Gerechtigkeit ausgespielt, um Privilegien zu schützen. Echte Transformation braucht Mut zur Umverteilung! Wer beim Überleben der Menschheit spart, begeht sozialen und ökologischen Selbstmord. Wacht endlich auf, bevor die Geschichte über euch urteilt!

  • Alle Förderungen, egal ob jetzt im Verkehr oder Wohnen, müssen sofort ersatzlos gestrichen werden weil sie nur eine Subventionierung von Herstellern/Verkäufern sind. Jede dieser planlosen Verschwendung von Steuergeldern erhöht nur die Kosten für den Endkunden und bremst somit jegliche Entwicklungen aus.

    • @Günter Witte:

      Ja, ich finde auch, dass die Mieten in Deutschland viel zu niedrig sind. Das von "Haus und Grund" vor ein paar Jahren genannte Zeil von 70 % des Einkommens, das für Miete aufgewendet werden soll muss endlich aktiv in Angriff genommen werden. Dafür könnte man den Spitzensteuersatz massiv senken.

      • @Kaboom:

        Netter Beitrag, aber hat das irgendwas zu tun mit dem was ich geschrieben habe ??

    • @Günter Witte:

      Korrekt! Hier müssen andere Wege gefunden werden.

  • Wenn der Kanzler sagt, dass Klimaschutz OK ist, solange das die Wirtschaft nichts kostet, solange ist und bleibt alles "Bemühen" der Regierung bloße Spiegelfechterei. Seine Richtlinienkompetenz nimmt er nicht wahr, er lässt seine Lobbyministerin ihre Politik für Fossile ungehindert weitermachen und alle Fortschritte für EE in die Tonne treten. Dass diese Regierung derart dreist lügt, das verwundert jedoch sehr.

    • @Perkele:

      Es ist nicht mal "Bemühen", sondern pures bewusstes und gezieltes Vorgaukeln.



      Warum sollte er mit der Richtlinienkompetenz "SEINE"!!! Lobbyministerin ausbremsen? Sie tut meiner Meinung nach das, was ihre Auftraggeber und die von Merz von ihr und ihm wollen.

      • @Erfahrungssammler:

        Und genau das dürfte niemanden überraschen, der Politik und die Parteien schon länger beobachtet und sich entsprechend informiert. Es war und ist klar, wessen Programm die CDU umsetzt und für wen die "regiert".

      • @Erfahrungssammler:

        Hast ja vollkommen recht. Es ist so niederschmetternd....