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Empörung über KI-PolizeibildBlaulicht vom Bot

Martin Seng

Kommentar von

Martin Seng

Eine Polizei-Gewerkschaft bebildert eine Mitteilung mit einem blutenden Polizisten – nur ist das Foto KI-generiert. Die Kritik ist groß.

Ein gepromtetes Opfer (Mitte) Foto: Screenshot 28. Januar 2026: gdp sachsen

Z wei Polizisten in schwerer Montur stützen einen verletzten Kollegen. An seiner Stirn klafft eine große Wunde, das Blut rinnt ihm durch den Kurzhaarschnitt und das Gesicht herunter. Im Hintergrund erkennt man unscharf eine große, schwarz gekleidete Menschenmenge, auf dem Boden liegen Flaschen.

So sah das Titelbild einer Pressemitteilung vom 25. Januar der Gewerkschaft der Polizei Sachsen aus. Dazu die Überschrift: „Schwere Ausschreitungen in Magdeburg – GdP Sachsen verurteilt Gewalt“ zu Ausschreitungen bei einem Fußballspiel. Das Bild suggeriert: Die Polizei ist Gewaltopfer von diesen Ausschreitungen. Das Problem: Das Bild ist nicht echt, sondern KI-generiert. Die abgebildeten Polizisten gibt es nicht, das Gezeigte hat in dieser Form nicht stattgefunden.

Dass die Polizei gerade bei Einsätzen in Stadien in Situationen wie auf dem Bild gerät, ist unbestritten. So auch bei dem Fußballspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden. Die Polizeigewerkschaft Sachsen spricht von „64 verletzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten“, die teils schwer verletzt im Krankenhaus landeten.

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Empörung über KI-Polizeibild

Ein KI-Bild zeigt, wie zwei Polizisten einen blutenden Kollegen führen. Das Blut ist gepixelt. Text: Empörung über KI-Polizeibild
Ein KI-Bild zeigt, wie zwei Polizisten einen blutenden Kollegen führen. Das Blut ist gepixelt. Text: Empörung über KI-Polizeibild

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Die Frage ist jedoch, warum in der Mitteilung dazu ein ultimativ falsches Bild mit einem leicht zu übersehenden Hinweis in der unteren rechten Ecke „KI: ChatGPT“ genommen wurde, um die reale Situation vor Ort darzustellen. In der Mitteilung selbst findet sich kein Hinweis darauf, dass man hier ein ultimativ falsches Bild benutzt hat.

„Konstante redaktionelle Maßnahme“

Heute, am 29. Januar, wurde das irreführende Bild entfernt und durch die simple, unspektakuläre Abbildung eines Blaulichts ersetzt. Die Änderungen im Fall des blutüberströmten Polizisten zu der Gewalt im Stadion gehörten zu „einer konstanten redaktionellen Maßgabe“, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft der Polizei der taz auf Anfrage mit. Reale Fotos kämen wegen Persönlichkeitsrechten, Ermittlungen und dem Schutz der Betroffenen nicht infrage. Der Sprecher fügt hinzu, dass die Änderung „keine inhaltliche Neubewertung“ sei, sondern eine „Reduktion der Visualisierung“. Warum man sich zuerst für so ein drastisches Bild entschieden hat, bleibt offen.

Gerade die drastistische Darstellung des verletzen Polizisten hatte nach der Veröffentlichung in sozialen Netzwerken und Medien für Kritik gesorgt. Aber auch zu anderen Polizeieinsätzen wurden schon KI-generierte Bilder verwendet, wie etwa von der Gewerkschaft der Polizei Sachsen-Anhalt in einer Pressemitteilung vom 24. Januar 2026.

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Narrative durch künstliche Intelligenz

Es ist leicht, sich generierte Bilder mit klischeehaften Darstellungen von Linken mit „Hammer und Sichel“-Patch an der Jacke und gefärbten Haaren vorzustellen, in denen diese auf Po­li­zis­t:in­nen einschlagen. Dank der künstlichen Intelligenz lässt sich jedes Narrativ herstellen oder bewusst verfälschen. Über die Tragweite von solchen generierten Bildern muss sich eine Polizeigewerkschaft im Klaren sein.

Es untergräbt die verbleibende Seriosität der Polizei, wenn sie neben den Vorwürfen massiv überzogener Härte wie Ende letzten Jahres bei den Demonstrationen in Gießen nun auch noch mit KI-Bildern aktiv falsche Eindrücke vermittelt. Dass dazu auch noch regelmäßig Polizei-Chatgruppen mit nationalistischen wie rassistischen Inhalten auftauchen und kaum Konsequenzen haben, zeigt den Charakter der Institution. Immerhin stimmt in der Magdeburger Pressemitteilung wenigstens folgender Satz: „Gewalt darf im Fußball keinen Platz haben.“

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Martin Seng
Autor
Hat Politik- und Literaturwissenschaft in der ältesten Stadt Deutschlands studiert. Journalistische Zwischenstationen bei Der Spiegel, dem WDR, SWR und weiteren. Schreibt für diejenigen, die es interesseiert, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung & Sonntagszeitung, Die Zeit und natürlich die tolle taz. Beschäftigt sich mit Politik und Propaganda in den Medien und im Sport, das Neuland namens Internet und Extremismus. Liebt Hemingway und Arendt, bewundert Tarr und Miura, kritisiert Musk und Peterson. Wurde mal von Maximilian Krah verbal diffamiert. Schreibt (wie vermutlich alle Journalist:innen) an einem Buch.
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53 Kommentare

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  • Ich hoffe doch das alle die das Ganze harmlos finden natürlich dafür sind das in den Nachrichten ein KI generiertes Video gezeigt wird wie ein Polizist einem Teenager in den Rücken schießt.



    Ist schließlich die Darstellung eines realen Vorganges aus dem letzten Jahr.



    Zusammen mit dem Vorfall aus Düsseldorf 2024. Polizist erst einmal freigesprochen.



    Den Hinweis klein unten in die Ecke wie es sich nach Ansicht vieler hier gehört.

  • Willkommen in Absurdistan

    „Bitte halten sie jetzt Ihren Kindern die Augen zu. Sie können nun ein Foto sehen, auf dem keine reale Person und keine reale Situation abgebildet ist. Das Bild ist künstlich erzeugt worden. Das Bild dient lediglich der vagen Information sowie der Erzeugung von Aufmerksamkeit und Mitgefühl.



    Auf keinen Fall soll es irgendwie einer Stimmungsmache dienen.



    Aus Gründen des Datenschutzes werden auch nicht die Namen der mutmaßlichen Tatverdächtigen genannt.“



    Vorschlag: Text ohne Foto geht auch.



    P.S.: Ich bin gegen jegliche Gewalt, egal von wem und auch gegen Schmerzgriffe oder ähnliche Griffvarianten.

  • Bei dem Ausmaß der Ausschreitungen rund um dieses Fußballspiel und der wirklich erschreckend hohen Zahl verletzter Polizisten sollte man meinen, dass auch ein reales Bild dabei angefallen ist.



    Wieso man dann auf KI zurückgreift wenn doch reale Bilder existieren entzieht sich meinem Verständnis.



    Die Möglichkeiten der KI bedrohen hier wirklich massiv die Wahrnehmung der Realität in der Öffentlichkeit.



    Klar, hier wurde letztlich die Wahrheit nicht verdreht, aber man sieht was möglich ist.



    Kein gutes Gefühl

    • @Antje1971:

      Vielleicht gaben die vorhandenen Bilder die Realität nicht so wieder wie man sie gern hätte?



      Mich würde mal interessieren mit welchem Prompt man das Bild erstellt hat.



      Hätte man ja dazu stellen können so aus Transparenzgründen. Ich denke das wäre erhellend...

  • Das höchste Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, haben Beschäftigte in Baukonstruktionsberufen wie zum Beispiel im Maurerhandwerk, Zimmerleute, oder Bautischler und Bautischlerinnen. Auch Beschäftigte in der Abfallentsorgung und Berufe der Kinder- und Lernbetreuung haben ein erhöhtes Unfallrisiko.

    Stellen wir uns also aufgrund solcher handfesten Tatsachen in der offenbar stets unumgänglichen Challenge, Konkurrenz, Rangliste, Punktvergabe - also der allgegenwärtigen Marktwirtschaft vor:

    Die Gewerkschaft des Baugewerbes, der Abfallentsorgung, der Kinder und Lernbetreuung,



    bebilderten einen Artikel mit KI-Dramaturgie, in dem es um die Verantwortung und Verantwortlichen hoher Unfall- Verletzung und Todesraten geht. Was könnte man da schwelgen. Holzarbeiter ohne Arme, plattgefahrene Baustellenarbeiter, permanent infizierte Kita-Erzieherinnen, ausgebrannte Lehrerinnen.



    Während über die neuesten Arbeitshetze-Effizienz-zu-viele-Krankentage-zu-früh-in Rente-Reden der üblichen Verdächtigen gesprochen wird.

    • @Elise Hampel:

      Wo bitte ist der Zusammenhang von Risiko auf irgendwelchen Arbeitsplätzen und dem bewussten, hoch kriminellen angriffen auf Personen weil sie ihrer Arbeit nachgehen ?



      Wenn hier was traurig ist das ein KI generiertes Bild ein "Skandal" ist aber 64 verletzte Polizisten nicht !!

      • @Günter Witte:

        Wer hat Ihnen an welchem Stammtisch eingeflösst, 64 verletze Polizisten würden nicht als Skandal empfunden und medial auch so verbreitet?



        Da herrscht doch tatsächlich gar kein Mangel.



        Sie wollen halt nichts anderes als dieses Gejaule hören. offenbar haben Sie keinen Begriff von, noch Wunsch nach differenzierter Betrachtung von Sachverhalten.

        Wohingegen die Verletztenzahlen in vielen Berufsgruppen als Zufall, als "Unfall" behauptet werden.



        Wo sie doch vielfach Ergebnis schlechter Arbeitsorganisation, Arbeitshetze und Personalmangel ist.



        Alles Zustände die von echten Menschen in echten Entscheidungspositionen in echt original verantwortet werden.

        Im übrigen hat die Polizei keinen Anspruch darauf, dass der Gegenstand /Sachverhalt ihres Berufsbildes gar nicht existiert: Kriminalität, Kriminelle, Verletzungsgefahr und Risiko bei der Bekämpfung.

        Offenbar hält sich Ihre Aufregung ja auch in Grenzen, wird ein Holzarbeiter von einem Baum erschlagen.

        • @Elise Hampel:

          Auch hier gilt: Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen einem Arbeitsunfall und einem tätlichen Angriff. Wenn ein "Holzarbeiter" von einem Baum erschlagen wird, ist er (außer in sehr exotischen Konstellationen) meist selbst verantwortlich, denn der Baum wird nicht in bösartiger Absicht selbst gehandelt haben. Das ist bei einem Angriff anders

    • @Elise Hampel:

      Mal von der durchaus diskussionswürdigen KI-Verwendung abgesehen:



      Die Zahlen der Arbeitsunfallstatistik stammen von der DGUV, in der z.B. Polizei und Feuerwehr mangels Versicherung garnicht auftauchen. Darüber hinaus gibt es eventl. einen kleinen Unterschied zwischen einem (nicht selten selbst verschuldeten) Arbeitsunfall und einem tätlichen Angriff bei oder aufgrund der Arbeit. Da ist die Aufmerksamkeits-Challenge dann irgendwie keine mehr

      • @Samvim:

        Machen Sie sich keine Sorgen - Unfall- und Verletzungserzählungen der Pressestellen der Polizei sind keine Mangelware.

        • @Elise Hampel:

          Ich glaube, sie haben meinen Kommentar entwender nicht gelesen oder nicht verstanden

  • "Das Bild suggeriert: Die Polizei ist Gewaltopfer von diesen Ausschreitungen." - Bei aller Zustimmung zur kritischen Begleitung, scheint dies bei "64 verletzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten“, die teils schwer verletzt im Krankenhaus landeten." ja irgendwie der Fall zu sein und eben kein "ultimativ falsches Bild".



    Außerdem: "...das Gezeigte hat in dieser Form nicht stattgefunden." Dit kennwer, wa liebe tazzis?!

  • Der Tag ist es also wichtig, Originalbilder verletzter Polizisten zu zeigen, statt den Hauptmerk auf den Takt zu legen, dass Polizisten von radikalen Fussballfans verletzt worden? Sieht die Taz das bei Angriffen rechter oder linker Gewalttâter auf Polizisten ähnlich? Möchte die Taz lieber reale, unverfälschte Bilder der Gewalttâter in Medienberichten sehen? Das wäre zumindest neu.

  • Die zukünftige Regelung kann hier nur sein, dass solcherlei kreative Bebilderung durch Polizeibehörden zu unterlassen ist.



    Ich habe ernsthafte Schwierigkeiten, zu verstehen, wie eine Behörde, der es zumindest nominell und grundsätzlich um die Ermittlung von Tatsachen gehen sollte, überhaupt auf die Idee kommt, zur Illustration realer Ereignisse der eigenen Fantasie dermaßen freien Lauf zu lassen. Das beschädigt letzten Endes auch die Glaubwürdigkeit der Institution Polizei, das sollten sich sie hier Beteiligten vielleicht mal klar machen (lassen).

    • @V. Ohneland:

      KI generiert als Symbol Bild



      Du kannst kaum die 64 verletzten Polizisten alle abdrucken

    • @V. Ohneland:

      Die GdP ist eine Gewerkschaft, keine Behörde.

    • @V. Ohneland:

      Sie haben den Artikel nicht genau genug gelesen.

      Wie viele andere Leser hier auch.

      Es hat keine KI-Bebilderung durch irgendeine Polizeibehörde gegeben.

      Die Gewerkschaft hat die KI-generierten Fotos veröffentlicht.

      Dass ist, als würden Sie den kommunalen ÖPNV-Betrieben Fehler von Verdi vorwerfen.

      Mein Eindruck;



      Der Artikel liegt außerhalb einer seriösen Berichterstattung.

      Ich staune, dass die taz-Leserschaft so unkritisch ist und das nicht auffällt.

      • @rero:

        👏 Für Genauigkeit gibt's doch KI. 👏



        Aber die braucht so ihre Zeit.



        gestern, 21:45 Uhr - heute 11:50 h

  • 1) Das Bild ist klar erkennbar als KI generiert gekennzeichnet.



    2) Es ist trotzdem falsch ein solches Bild zu verwenden, denn es schadet der Glaubwürdigkeit der Polizei mehr als es nutzt.

    • @Hans Dampf:

      »Das Bild ist klar erkennbar als KI generiert gekennzeichnet.«

      Ja, so klar und unübersehbar wie das Kleingedruckte in vielen Verträgen! Nur dass man bei denen weiß, dass man darauf achten muss, aber nicht bei Polizeifotos.

  • Dass das Bild KI-generiert ist, ist aus meiner Sicht klar gekennzeichnet. Wer das übersieht, will es übersehen.

    • @Bommel:

      Ändert nix daran, dass es die Polizei schlicht und ergreifend unglaubwürdig erscheinen lässt.

    • @Bommel:

      Klar - “Die Polizei - dein Freund & Helfer!“

      Schlag nach bei 🤖



      www.google.com/sea...safari#lfId=ChxjMe

      kurz - “Wir sind dich Polizei - wir dürfen das“ 🧐🙀

      • @Lowandorder:

        Ich dachte, wenigstens Sie mit Ihrer juristischen Ausbildung würden erkennen, dass GDP und Polizeibehörde nicht identisch ist.

        • @rero:

          Öh - wo wär mir da was/sojet durchgegangen? 🙀



          Helfens nem alten Mann



          (seit drei Tagen nur noch 🦯 ;)



          Mal aufs 🚲 - hm?!



          Dank im Voraus

          ps: meine schon frühe Beobachtung:



          Das schütteln die Bullerei nienich aus den Klamotten! Woll



          Schon mal was länger & her:



          short cut - Mittagstisch - erzähle stadtbekanntem Hein Zackig 👮‍♂️bei meinem 🚲 auffm Marktplatz!



          Es klingelt - de Ohl - is für dich!



          👮‍♂️in öh Zivil “Ja das Rad Ihres Sohnes ist wohl gegen mein Auto gefallen!“



          “Und woher wollen Sie das denn wissen?“ - “Ach da haben Sie einfach seine Schultasche durchsucht?“



          Am besten der Abgang:



          “Entschuldigens - aber ich kann da nichts entdecken ( VW 🐞;)?“



          & jetzt der entscheidende Fehler bei uns Oh - der seine frühere Verlobte ungekürzt auf Händen trug🤣



          “Öh …ja wissen Sie - ich pflege meln Auto beinahe mehr als meine Frau!



          höhö!“



          & DähUns Ohl drehte sich um “komm



          Sie haben ja seine VersicherungsNr!“



          Ließ in einfach stehn & ging ins Haus •

    • @Bommel:

      Ich kann die ,klare Kennzeichnung‘ beim besten Willen nicht erkennen und bitte um Nachhilfe.



      Da steht , gepromt‘. Kenne dieses Wort nicht. Könnte allenfalls mit ,geprompt‘ etwas anfangen. Das benötigt man beim Theater und bei KI und als Nachrichtensprecher (Teleprompter). Fühle mich irgendwie abgehängt. Der Artikel erscheint mir aber wichtig und ,spot on‘.

      • @gleicher als verschieden:

        "und bei KI"

        Dann kennen Sie doch den Begriff.

        Was haben Sie daran nicht verstanden?

        Es ist die Bildunterschrift der Taz, nicht der GDP.

    • @Bommel:

      Kann nicht jeder so ein Adlerauge wie du haben.

  • "Es untergräbt die verbleibende Seriosität der Polizei, wenn sie neben den Vorwürfen massiv überzogener Härte wie Ende letzten Jahres bei den Demonstrationen in Gießen nun auch noch mit KI-Bildern aktiv falsche Eindrücke vermittelt."

    -> Welche Seriösität? Die Polizei ist bei Auseinandersetzungen, in die sie selbst verwickelt ist (und die sie teils selbst provoziert), keine seriöse Quelle.

    • @Piratenpunk:

      Auch nur wenn man die Polizei schon immer als Feind betrachtet, sprich für einen Großteil der linksgerichteten und migrantischen "demokratischen" Gesellschaft und Organisationen.

  • Es braucht offenbar ASAP eine DIN-Norm, in der die Größe des Schriftzugs "KI-generiert" (oder was auf auch immer auf den Einsatz einer KI hindeutet) festgelegt wird.



    Und natürlich Dienstanweisungen bezüglich der Farbe, der Schriftgröße etc. pp.



    Achja: Da wir ja sonst keine Probleme haben, sollte diese sprichwörtliche "Sau" noch ein paar Tage „durchs Dorf getrieben“ werden. Nicht dass da zwischendurch eine Minute ganz ohne Schnappatmung vertan wird.

    • @Kaboom:

      Es würde schon reichen wenn die GdP mal auf populistischen Bullshit verzichten würde.

  • Mir graut es vor einer Welt, in der lauter vermeintlich intelligente Menschen herumlaufen, die gar nicht intelligent sind.

    • @Ratio:

      In der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft??

      • @Erfahrungssammler:

        In der Vergangenheit, in der Gegenwart, und noch mehr in der Zukunft.

  • Ich finde den Post der Polizei nicht kritisch. Der Hinweis auf AI ist gegeben. Allein zum Schutz der Beamten wäre ein reales Foto, neben den datenschutzrechlichen Bedingungen, nicht drin. Wenn Polizisten sich für irgendwelche Fußballidioten zusammen Schlagen lassen, muss auch mal sichtbar werden, welche Risiken so ein Job bzw. so eine Veranstaltung mit sich bringt.



    Die Herausforderungen für die Polizistinnen und Polizisten sind über die Jahre im komplexer geworden mit massiven Überstunden und wenig gesellschaftliche Unterstützung/Anerkennung.

    • @Ned Notime:

      "Sichtbar werden" mit einem KI Bild?



      Ganz grosses Kino.



      Der Glaubwürdigkeit dieser Institution ist damit absolut kein Gefallen getan.

      Und sie hätten sich auch nicht "zusammen schlagen lassen müssen" so wie Sie es formulieren. Wenn man einen Stadionumlauf stürmt nachdem der eigentliche Konflikt bereits beendet ist und dabei auf alles und jeden losstürmt (und das war in der Pause wo alle möglichen Leute im Umlauf waren) braucht man sich über Solidarisierungsaktionen (Zitat der Polizei) nicht wundern.

    • @Ned Notime:

      Gespannt warte ich dann jetzt auf weitere KI-generierte Bilder passend zu polizeilichen Meldungen.



      Z.B. zur Tötung des Teenagers letztes Jahr in Oldenburg: Bitte hier zur Illustrierung des Vorfalls ein KI-Bild, wo ein Polizist jemandem von hinten in den Rücken schießt.



      Ach, geht nicht? Warum denn nicht, soll das etwa nicht "sichtbar werden"?



      Damit haben Sie hier eine Antwort, warum sich solche gefärbten bildlichen Darstellungen für die Polizei schlicht verbieten.

      • @V. Ohneland:

        Wenn Sie "solche gefärbten bildlichen Darstellungen " für die Polizei verbieten, würde es dieses Foto aber immer noch geben.

        Weil es nicht von der Polizei ist.

  • Klar, seriöse Publikationen verwenden keine Symbolbilder - gilt das auch für die Presse?

    • @FraMa:

      »Klar, seriöse Publikationen verwenden keine Symbolbilder«

      Die sind aber auch klar als solche gekennzeichnet.

      • @Forist Grump:

        Das ist es hier doch auch.

  • Das Foto ist eindeutig als KI-generiert gekennzeichnet.



    Kritik wäre nur berechtigt, falls es nicht auch eine vergleichbare Tat gegeben hat.



    Ich finde auch das die Persönlichkeitsrechte der Beamten gewahrt werden müssen und sie nicht verletzt zur Schau gestellt werden sollten.



    Das Bild kann man natürlich kritisieren, aber das wir jetzt von vielen genutzt um abzulenken und die Gewalt im Stadion zu verharmlosen.



    Zitat Berliner Morgenpost: "Die Beamten werden unter anderem mit Steinen, Absperrgittern, Mülltonnen, Stühlen, Toiletten, Gehwegplatten und einem Gullydeckel beworfen.



    Das ist einfach nur widerlich und muss bekämpft werden.

    • @Thomas2023:

      Widerlich ist einfach nur, dass eine Institution wie die Polizei, bewusst mit KI Bildern arbeitet um auf die Gefühle zu drücken.



      Eine Institution, von der man Transparenz, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit erwarten darf.



      KI Bilder einzusetzen um zu dramatisieren ist billigstes MAGA Niveau.



      Sehen nicht wenige Polizisten übrigens genauso.

    • @Thomas2023:

      Dann warte ich jetzt mal gespannt auf Bilder der Polizei zu weiteren Taten, wo Polizisten verletzt werden. Wie wäre es z.B. mit einer Bebilderung der gar nicht so seltenen Situation dass Beamte durch Tränengas der eigenen Leute verletzt werden? Bekommen wir dann auch Bilder davon, wie sich Beamte den Fuß beim Einsatz umknicken?



      Das sind reale Verletzungsrisiken für Beamte im Einsatz. Das könnte man sicher auch gut bebildern, oder?



      Daraus dass diese Szenarien sich sicherlich keiner KI-generierten Darstellung durch die Polizei im Kontext der Berichterstattung über Einsätze erfreuen werden, können Sie vielleicht selbst schließen, dass diese kreative Bebilderung dann auch für andere Szenarien unterbleiben sollte.

      • @V. Ohneland:

        Ach was! Vagel Bülow

        “…Bebilderung der gar nicht so seltenen Situation dass Beamte durch Tränengas der eigenen Leute verletzt werden? Bekommen wir dann auch Bilder davon…“



        Nö die beteiligten Beamten haben Anspruch auf Nachschulung!



        Damit sojet nicht nochmal passiert!



        Wollnichwoll

    • @Thomas2023:

      Ich bin Leistungs- und Ergebnisorientiert. Bin da ganz schlicht auf Arbeit, Fleiß, Redlichkeit und Professionalität gebucht.



      Zumal, betrifft es meine Angestellten von der Polizei. Die ich, die das Gemeinwesen mit hoheitlichen Rechten und Waffen aller Art ausgerüstet hat. Die sie sogar viel niederschwelliger anwenden dürfen als sonst irgendjemand.

      Das sind ganz schön viele Vorschusslorbeeren, für eigentlich wenig Gegenleistung in entscheidenden fachlich-handwerklichen Kategorien.



      Ki-Generierte Blut-Drama-Propagandabildchen sind da nur eine Abteilung. Da wären noch die regelmässig erlogenen und verlogenen Presseerklärungen, in denen Polizisten die sich selbst oder gegenseitig im Einsatz verletzten, als Opfer gewaltiger Demonstranten behauptet werden. Oder Beamte die sich den Magen mit angegammelten Brotstullen verdarben, als Verletzte durch Demonstranten in die Statistik eingehen.



      Von der faktischen Amnestie in und vor Gerichten ganz zu schweigen.

      Solange es keine polizeiunabhängige Beschwerde- und Ermittlungsbehörde gibt, hat die Polizei in der Tradition der Garde des Königs keinerlei Vorschussvertrauen in auch nur irgendwas verdient.



      Ist nicht kompliziert.

    • @Thomas2023:

      »Das Foto ist eindeutig als KI-generiert gekennzeichnet.«

      Ja, so eindeutig wie das Kleingedruckte in vielen Verträgen. Der Rest deines Kommentars fällt in die Kategorie Whataboutism.

      • @Forist Grump:

        Whataboutism ist für mich dass sich viele über das KI-Foto aufregen, um von der brutalen Gewalt abzulenken die gegen die Polizei ausgeübt wurde.

        • @Thomas2023:

          Danke, endlich mal ein unempörter Kommentar.

      • @Forist Grump:

        …anschließe mich

        (ps Volkers 🫦 :



        “Wer solche Fürsprecher hat -



        Braucht seine Feinde nicht zu fürchten! Wollnichwoll“

        • @Lowandorder:

          Die Polizei musste sich hier sinnlos von brutalen Gewalttätern verprügeln lassen und andere vor denen schützen.



          Da bin ich gerne Fürsprecher und ich hoffe Sie sehen das zumindest ähnlich.



          Ob das mit dem Foto OK war, darüber kann man streiten. Aber das habe ich in meinem Kommentar auch differenziert beschrieben.

          • @Thomas2023:

            Jung. Nur um letzteres - 🤖 Fotto - ein eindeutiger Griff ins 🚽 🧻 -



            Geht’s! Newahr



            Normal Schonn