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28.08.2026 , 15:57 Uhr
Den Rassenwahn gibt es überall, auch wenn die Altnazis den industriellen Massenmord an (vermeintlich) anderen Ethnien und sonstigen Normabweichlern besonders effizient organisiert haben. Ironischerweise stammen die echten Arier ja wohl aus dem Gebiet des heutigen Irans. Dahinter steckt das archaische Bedürfnis, den eigenen „Stamm“ für allen anderen überlegen zu halten und dadurch auch sich selbst aufzuwerten, indem man andere abwertet. Die Steinzeit lässt grüßen.
zum Beitrag26.08.2026 , 20:37 Uhr
»Die Giraffe ist das Symboltier für die Gewaltfreie Kommunikation. Der lange Hals soll die Weitsicht symbolisieren. Dass sie das größte Herz bei den Landsäugetieren habe, stehe für Mitgefühl.« (Wikipedia)
Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich das damals alles ganz schön naiv und weltfremd fand. Und Giraffenbullen in der Brunft sind alles andere als friedlich.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:18 Uhr
»Rosenbergs Gewaltfreie Kommunikation«
Ist das der mit der Giraffenhandpuppe? So ein Seminar musste ich im Rahmen einer Weiterbildung auch schon mal über mich ergehen lassen.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:13 Uhr
Ich bin 72 und „missioniere“ schon lange nicht mehr, sofern ich das jemals gemacht habe. Ich habe allerdings auch keine Lust, mir ständig vorhalten zu lassen, wie manipuliert und indoktriniert ich durch die „Mainstream-Medien“ und die „Lügenpresse“ bin, und dass ich endlich mal „aufwachen“ soll, um die „Wahrheit“ zu erkennen.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:57 Uhr
»… anstatt gute Politik zu machen und deswegen die AfD zu reduzieren.«
Das sollte mittlerweile jedem klar sein, dass das nicht funktioniert, denn gemessen an den Heilsversprechen der AfD ist das ihren Anhängern nie genug.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:21 Uhr
»Und wie Frau Weidel nun den chinesischen Automarkt mit dem Verbrenner (zurück)erobern will, hat sie nicht beantworten können.«
Ja, das war schon bemerkenswert, wie sie bei diesem Thema herumgeeiert ist. Als ob die Bundesregierung den Verbrennerexport nach China vorsätzlich behindern würde. Dabei müsste sie als Marktapologetin das fundamentale Prinzip von Angebot und Nachfrage doch kennen.
zum Beitrag25.08.2026 , 12:13 Uhr
Meinem Eindruck nach zeichnet sich der typische AfD-Anhänger vor allem durch eine absolute Empathielosigkeit aus, ausgenommen vielleicht Menschen, die zu seinem eigenen familiären und sozialen Umfeld gehören.
zum Beitrag25.08.2026 , 12:05 Uhr
Wie oft ich das schon gehört und gelesen habe! Ernst Röhm war ebenfalls mehr oder weniger offen homosexuell, und das war auch nicht der Grund für seine Ermordung durch die SS. Trotzdem wurden Schwule von seinen Gefolgsleuten von der SA verfolgt und zusammengeschlagen. Bei den eigenen Führungsfiguren macht man hingegen schon mal eine Ausnahme.
zum Beitrag25.08.2026 , 11:52 Uhr
Viel Glück beim Mit-AfD-Wählern-ins-Gespräch kommen! Hatte das zuletzt bei meinem Hausmeister versucht, der die Anti-AfD-Sticker von meinem Briefkasten abgerissen hat. Mittlerweile habe ich das aufgegeben.
zum Beitrag20.08.2026 , 15:32 Uhr
Wieder eine schlaue Analyse, die aber im Grunde nur wiederholt, was bereits tausendfach gesagt wurde (nur nicht von jedem), ohne dass es irgendetwas gebracht hätte.
Zitat: »Der Osten, so die wiederholte Story, wurde vom Westen kolonisiert, von den Wessiwichtigtuern untergebuttert, man kam hilflos unter die Räder fieser Mächte. Eine durchaus plausible Sicht der Dinge.«
Nein, diese Sicht ist eben nicht plausibel bei einer Bevölkerung, der es heute objektiv gesehen tausendmal besser geht als vor der Wende! Im Fernsehen sagte mal eine Frau aus dem Osten „Ich verstehe meine eigenen Landsleute nicht mehr: abbezahltes Haus, zwei Autos vor der Tür, zwei Urlaubsreisen pro Jahr – also alles, wovon man zu DDR-Zeiten nur geträumt hat – und trotzdem unzufrieden.“
zum Beitrag20.08.2026 , 13:57 Uhr
P.S. Ich bin schon seit ca. 10 Jahren der Ansicht, dass die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer rechtsextremen Positionen gewählt wird, denn das entsprechende Potenzial gab es bereits vorher.
zum Beitrag20.08.2026 , 12:26 Uhr
»… dass bundesweit so viele verrohte Menschen eine menschenfeindliche Gruppierung wie die AfD wählen …«
Finde ich gut, dass der Autor das so klar formuliert und nicht wieder mit den üblichen Verharmlosungen wie „enttäuschte Protestwähler“ operiert.
zum Beitrag19.08.2026 , 14:53 Uhr
Stimmt! Wagenknecht war lange Zeit die omnipräsente Königin der medialen Selbstinszenierung. Umso absurder ihr selbstmitleidiges Lamento nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag, dass sie jetzt kaum noch in irgendwelche TV-Quasselrunden eingeladen würde. So funktioniert die Aufmerksamkeitsökonomie, von der sie lange profitiert hat, nun einmal.
zum Beitrag19.08.2026 , 14:34 Uhr
»Seitdem sie als Last-Minute-SED-Mitglied begann …«
Ich habe übrigens Joachim Gauck immer als „Last-Minute-Bürgerrechtler“ bezeichnet. In meinen Augen auch eine ziemlich fragwürdige Figur, aber das ist ein anderes Thema.
zum Beitrag19.08.2026 , 14:23 Uhr
P.S. Was würden Sie denn anstelle der ukrainischen Regierung machen? Kapitulieren?
zum Beitrag19.08.2026 , 14:20 Uhr
Sie ist auch keine gute Analytikerin. Ich erinnere mich an eine Markus-Lanz-Sendung, wo sie von Sabine Adler, die von der diskutierten Thematik (Russland, Ukraine) wirklich Ahnung hatte, mit konkreten und nachweisbaren Fakten konfrontiert und völlig auseinandergenommen wurde.
Was Wagenknecht wirklich gut kann, ist, mit rhetorischer Eloquenz scheinbare Fachkompetenz zu suggerieren. Allerdings auch nur, wenn sie das von ihrem inneren Teleprompter in tausendfach einstudierten Formulierungen roboterhaft ablesen kann. Falls sie mal spontan reagieren und unvorbereitet improvisieren muss, dann wird sie rot und kommt ins Stottern.
zum Beitrag19.08.2026 , 10:39 Uhr
Als Doppelmoral empfinde ich eher, wenn jemand den Aggressor und den Verteidiger, der sich notgedrungen wehren muss, gleichsetzt.
zum Beitrag19.08.2026 , 10:29 Uhr
Ich gestehe, ich fand Wagenknecht mal gut. Ist aber lange her. Vielleicht habe ich mich, wie viele andere, durch ihre rhetorische Eloquenz blenden lassen und dabei zu wenig auf den Inhalt geachtet. Spätestens mit dem Erscheinen ihres Buches „Die Selbstgerechten“ war damit aber Schluss, denn dieses Attribut würde auf sie selbst am meisten zutreffen. Für mich ist die Linke erst wieder wählbar geworden, seitdem sie und ihre Entourage dort weg sind. Auf jeden Fall passen sie und ihr Oskar gut zusammen: vereint in Illoyalität und Destruktion.
zum Beitrag18.08.2026 , 10:11 Uhr
Der Zyniker Putin hat keinerlei Skrupel, weiterhin Hunderttausende Soldaten aus dem fernen Osten Russlands als Kanonenfutter zu verheizen, und solange das nicht auch die Bevölkerung von Moskau und St. Petersburg betrifft, wird sich dort auch kein Widerstand regen. Im Gegenteil, die können sich jetzt sogar als Opfer fühlen, weil die Ukraine es wagt, sich mit eigenen Drohnenangriffen zu wehren.
zum Beitrag16.08.2026 , 19:18 Uhr
»Im Grunde würde Jens Spahn sehr gut in die AfD passen, aber er ahnt wohl, dass er mit seinem Privatleben und seiner sexuellen Ausrichtung dort auf Dauer keine Zukunft hätte.«
Was ist der Unterschied zu dem Privatleben und der sexuellen Ausrichtung von Alice Weidel?
zum Beitrag13.08.2026 , 10:23 Uhr
Halte ich für ausgeschlossen, dass die Demokraten AOC als Präsidentschaftskandidatin nominieren, aus lauter Angst, damit „gemäßigte“ Demokratenwähler verprellen zu können, so wie sie auch schon 2016 Hillary Clinton Bernie Sanders vorgezogen haben. Dabei wäre die genau der richtige Kontrapunkt zu Trump oder ersatzweise auch zu JD Vance.
zum Beitrag12.08.2026 , 15:54 Uhr
Ich bin schon seit Ewigkeiten der Ansicht, dass die AfD nicht trotz, sondern wegen (!) ihrer rechtsextremen Positionen gewählt wird.
Ansonsten gilt der ebenfalls bereits sehr alte Spruch von Volker Pipers (was macht der jetzt eigentlich?) »Die AfD vereinigt die schlimmsten Eigenschaften von NPD und FDP«.
Insbesondere Letzteres ist den AfD-Wählern, die auf die Propaganda der „Kleine Leute“-Partei hereinfallen, anscheinend nicht klar. In Sachsen-Anhalt werden sie es vielleicht bald auf die harte Tour lernen.
zum Beitrag10.08.2026 , 08:10 Uhr
Dass das Ganze hauptsächlich ein „Kulturkampf“ ist, hat sich eigentlich bei den meisten schon herumgesprochen, wobei natürlich nicht Goethe & Schiller gemeint sind (ich erinnere an den peinlichen TV-Auftritt von Tino Chrupalla, als der auf die entsprechende Frage eines Jugendlichen kein einziges deutsches Gedicht rezitieren konnte).
zum Beitrag09.08.2026 , 14:12 Uhr
Wer die deutsche Geschichte kennt, weiß, dass zwischen 1933 und 1945 die meisten Mitläufer und Opportunisten waren, aber das reicht eben schon, wenn eine indifferente Mehrheit eine fanatische Minderheit ungestört agieren lässt.
zum Beitrag09.08.2026 , 14:03 Uhr
Jetzt haben Sie es mir aber gegeben!
zum Beitrag09.08.2026 , 13:34 Uhr
Ich kann den Frust vieler AfD-Wähler verstehen, aber nicht deren Illusion, dass diese Partei irgendetwas besser machen würde. Doch wahrscheinlich geht es gar nicht darum, sondern nur darum, denen „da oben“ eins auszuwischen, aber ohne irgendwelche konkreten und konstruktiven Alternativvorschläge.
Ich diskutiere mittlerweile auch nicht mehr mit diesen Leuten, weil das einfach zwecklos ist. Außerdem habe ich auch keine Lust mehr, mir ständig anzuhören, wie manipuliert und indoktriniert ich durch die „Lügenpresse“ und „Mainstream-Medien“ sei, und dass ich endlich mal aufwachen und die „Wahrheit“ erkennen müsse.
zum Beitrag07.08.2026 , 11:26 Uhr
Ich bin mittlerweile fatalistisch geworden. So wie Kinder bestimmte schmerzhafte Erfahrungen selbst machen müssen, weil die Warnungen der Eltern nicht ernst genommen werden, lernen auch die Erwachsenen nichts aus den Erfahrungen früherer Generationen und müssen anscheinend bestimmte Fehler immer wiederholen. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn die AfD ihre regierungspolitische Inkompetenz in Sachsen-Durchfahrt rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl demonstrieren muss.
zum Beitrag05.08.2026 , 15:14 Uhr
Gute Analyse. Ich frage mich allerdings, ob Wutwähler Onkel Ernst wirklich „wider besseres Wissen“ sein Kreuz bei der AfD macht. Ist eher eine unreflektierte Bauchentscheidung, um es „denen da oben“ mal richtig zu zeigen.
zum Beitrag05.08.2026 , 15:13 Uhr
Einmal „bei der AfD“ hätte auch gereicht.😉
zum Beitrag05.08.2026 , 12:11 Uhr
Gute Analyse. Ich frage mich allerdings, ob Wutwähler Onkel Ernst wirklich „wider besseres Wissen“ bei der AfD sein Kreuz bei der AfD macht. Ist eher eine unreflektierte Bauchentscheidung, um es „denen da oben“ mal richtig zu zeigen.
zum Beitrag05.08.2026 , 08:43 Uhr
Ich kann den Frust vieler AfD-Wähler verstehen, aber nicht deren Illusion, dass diese Partei irgendetwas besser machen würde. Doch wahrscheinlich geht es gar nicht darum, sondern nur darum, denen „da oben“ eins auszuwischen, aber ohne irgendwelche konkreten Alternativvorschläge. Ich diskutiere mittlerweile auch nicht mehr mit diesen Leuten, weil das einfach zwecklos ist. Außerdem habe ich auch keine Lust mehr, mir ständig anzuhören, wie manipuliert und indoktriniert ich durch die „Lügenpresse“ und „Mainstream-Medien“ sei.
zum Beitrag31.07.2026 , 12:30 Uhr
»Selbstverständlich dürfen Verfassungsfeinde keine Ämter missbrauchen. Aber dafür gibt es rechtsstaatliche Verfahren, individuelle Prüfungen und Gerichte …«
Ihre Argumentation ist exakt die der sich verfassungskonform gebenden AfD selbst, weil die genau wissen, wie langsam die Mühlen der Justiz mahlen und wie schwierig bis aussichtslos es ist, Verfassungsfeinde, die bereits an der Macht sind, mit rechtsstaatlichen Verfahren – sofern die überhaupt noch existieren – wieder aus ihren Ämtern zu entfernen. Aufschlussreich ist auch, die rechtmäßige und gerichtlich überprüfbare Tätigkeit der Wahlausschüsse als „Gesinnungsprüfung“ zu diffamieren.
zum Beitrag26.07.2026 , 19:42 Uhr
Auch Ihnen sei gesagt, dass Rechtslagen mitnichten immer so eindeutig sind, wie Sie sich das vorstellen. In vielen Fällen haben Verwaltungsmitarbeiter einen Ermessensspielraum, den sie großzügig oder restriktiv auslegen können, z. B. wenn im Gesetz, der Rechtsverordnung oder Verwaltungsvorschrift „kann“ steht. Es kann auch zu Kollisionen zwischen unterschiedlichen Rechten kommen, was eine Güterabwägung erfordert. Außerdem ist stets der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten. Im Übrigen gibt es in der Genfer Konvention keine Drittstaatenregelung, und die im GG und EU-Recht sind auch nicht identisch.
zum Beitrag26.07.2026 , 15:15 Uhr
Falsch war Ihre implizite und perfide Unterstellung, ich würde bei der Bewertung von Terroristen irgendwelche Unterschiede machen.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:59 Uhr
Ja, denn Recht ist zumeist nicht schwarz-weiß, sondern eine Grauzone. In vielen Fällen haben Verwaltungsmitarbeiter einen Ermessensspielraum, den sie großzügig oder restriktiv auslegen können, z. B. wenn im Gesetz, der Rechtsverordnung oder Verwaltungsvorschrift „kann“ steht. Schärfer ist „soll“, aber nur bei „ist zu“ gibt es überhaupt keinen Spielraum mehr.
zum Beitrag26.07.2026 , 11:21 Uhr
Ich hatte am Anfang von Hartz IV mal 12 Monate einen befristeten Job als Quereinsteiger in einem Berliner Jobcenter und muss sagen, dass so ein empathieloses Verhalten von oben gefördert und belohnt wird. Der Arbeitsvertrag einer Kollegin von mir wurde hingegen nicht verlängert, weil sie im Umgang mit ihren „Kunden“ nicht den erforderlichen „Biss“ an den Tag gelegt hat.
Umgekehrt gab es aber auch Kollegen, denen es nach eigener vorangehender Arbeitslosigkeit Spaß gemacht hat, jetzt endlich auch mal andere schikanieren zu können, obwohl man ja glauben sollte, dass gerade die so etwas nicht machen würden.
zum Beitrag26.07.2026 , 10:51 Uhr
Kommt darauf an, wie man Netz definiert. Meines Erachtens sind Speicher integraler Bestandteil eines Stromnetzes.
zum Beitrag26.07.2026 , 10:41 Uhr
Hatte eher mit einem rechtsextremistischen Anschlag gerechnet. Aber im Prinzip nehmen sich die Fanatiker unterschiedlicher ideologischer Ausrichtungen ja nicht viel. Der Hass auf die jeweiligen Feindbilder ist immer derselbe.
zum Beitrag26.07.2026 , 10:35 Uhr
Hier geht es nicht um Fachkompetenz, sondern um Parteiarithmetik. Linnemann wäre gerne Minister für Arbeit und Soziales geworden, aber dieser Job ging an Bärbel Bas. Also bekommt er jetzt ein Ressort, von dem er selbst sagt, dass er davon keine Ahnung hat. Dennoch wird er auch hier bestimmt Möglichkeiten finden, seine neoliberale Ideologie „konstruktiv“ einzubringen. Es wird höchste Zeit, dass man den sozialen Status eines Menschen wieder an seinem Zahnstatus ablesen kann.
zum Beitrag06.07.2026 , 09:18 Uhr
Sie macht genau dasselbe, was ich schon bei männlichen Rappern dumm und primitiv fand. Warum sollte ich das plötzlich bei einer Frau gut finden?
zum Beitrag09.06.2026 , 12:54 Uhr
»Fakt ist, dass Frankreich die größte Erfahrung im Bau von Kampfflugzeugen hat.«
Bereits vor einem Jahr stand bei t-online:
Der Konflikt zwischen Indien und Pakistan als Testfeld. Bei einem Luftgefecht haben chinesische Jets europäische Modelle deklassiert. Militärexperten sind alarmiert.
Die europäische Rüstungsindustrie droht den Anschluss an die chinesische Konkurrenz zu verlieren – und deswegen große Aufträge einzubüßen. Wie unter anderem die "Wirtschaftswoche" ("Wiwo") berichtet, überlegt Indonesien deshalb, von einem geplanten Kauf von 42 französische Rafale-Jets Abstand zu nehmen.
Grund dafür sei ein direktes Aufeinandertreffen im Zuge der Spannungen zwischen Indien und Pakistan, die ihre Rüstungsgüter unter anderem aus Frankreich und China beziehen: Bei dem Luftgefecht waren die französischen Modelle der indischen Luftwaffe den chinesischen Chengdu J-10C-Jets der pakistanischen Streitkräfte klar unterlegen.
Wie die "Wiwo" schreibt, hatten die pakistanischen Luftstreitkräfte bei dem Kampf drei der indischen Rafale-Jets abgeschossen, während die eigenen Jets aus China unbeschädigt blieben.
zum Beitrag09.06.2026 , 12:43 Uhr
»Wenn man Aufträge an mehrere Unternehmer gleichzeitig erteilt muss man sich nicht wundern das es Streit über Kompetenz, Führung, Moneten gibt.«
Ich wette, dass es dafür detaillierte Verträge, die Hunderte von Aktenordnern gefüllt haben, gab. Nützt aber alles nichts, wenn sich eine Seite (Dassault) nicht daran hält.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:55 Uhr
Nachtrag: Sich vielleicht mal mit dem konkreten Fall befassen, anstatt den Standardrundumschlag gegen die inkompetenten Politiker aus der Schublade zu ziehen.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:50 Uhr
Zitat "Deutsche Ingenieure sollten beim Rüstungsprojekt FCAS von Frankreichs Luftfahrt lernen, glaubt Catherine Hoeffler."
Bereits vor einem Jahr stand bei t-online:
Der Konflikt zwischen Indien und Pakistan als Testfeld. Bei einem Luftgefecht haben chinesische Jets europäische Modelle deklassiert. Militärexperten sind alarmiert.
Die europäische Rüstungsindustrie droht den Anschluss an die chinesische Konkurrenz zu verlieren – und deswegen große Aufträge einzubüßen. Wie unter anderem die "Wirtschaftswoche" ("Wiwo") berichtet, überlegt Indonesien deshalb, von einem geplanten Kauf von 42 französische Rafale-Jets Abstand zu nehmen.
Grund dafür sei ein direktes Aufeinandertreffen im Zuge der Spannungen zwischen Indien und Pakistan, die ihre Rüstungsgüter unter anderem aus Frankreich und China beziehen: Bei dem Luftgefecht waren die französischen Modelle der indischen Luftwaffe den chinesischen Chengdu J-10C-Jets der pakistanischen Streitkräfte klar unterlegen.
Wie die "Wiwo" schreibt, hatten die pakistanischen Luftstreitkräfte bei dem Kampf drei der indischen Rafale-Jets abgeschossen, während die eigenen Jets aus China unbeschädigt blieben.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:24 Uhr
Genauso ist es! Habe auch schon in anderen Quellen gelesen, dass das Scheitern des Projektes hauptsächlich der mangelnden Kooperationsbereitschaft von Dassault-Chef Eric Trappier zu verdanken sei.
zum Beitrag09.06.2026 , 09:57 Uhr
Habe auch schon in anderen Quellen gelesen, dass das Scheitern des Projektes hauptsächlich dem mangelnden Kooperationswillen von Dassault-Chef Eric Trappier zu verdanken sei. Ob er seinem Unternehmen damit einen Gefallen getan hat, wage ich zu bezweifeln. Sicher ist jedenfalls, dass Frankreich seine nationalen Interessen stets viel offensiver als Deutschland vertritt, und vielleicht haben die diesmal ihre Karten überreizt.
zum Beitrag09.06.2026 , 09:49 Uhr
"Aber die eigentliche Planung und Ausführung sollte man an den Unternehmern überlassen."
Genau das hat aber in diesem Fall nicht funktioniert.
zum Beitrag11.05.2026 , 14:45 Uhr
»Der Mann wirkt erstaunlich gleichgültig gegenüber seiner Erscheinung. Er hat nie gelernt, sich selbst zu sehen.«
Nach diesem Pauschalverdikt hatte ich keine Lust mehr, weiterzulesen. Im Übrigen ist das Internet voll auch mit männlichen narzisstischen Influencern, die sich ausschließlich mit ihrem Aussehen befassen.
zum Beitrag11.05.2026 , 14:16 Uhr
Stimmt! Da wird er sich selbst noch viel verzeihen müssen. Dürfte für ihn aber kein Problem sein, wenn man sieht, wie sämtliche Skandale und Fehlleistungen ohne irgendwelche negativen Konsequenzen an Teflon-Jens abperlen.
zum Beitrag11.05.2026 , 14:06 Uhr
Lesen müsste man können! Ich wünsche Sachsen-Anhalt keine AfD-Regierung, aber dort wäre es wenigstens noch nicht so dramatisch wie in manch anderem Bundesland, geschweige denn auf Bundesebene.
Und den Aufstieg der AfD im Osten im Wesentlichen mit der ignoranten Arroganz der Wessis zu erklären, ist mittlerweile auch etwas unterkomplex und eine billige Ausrede, sich nicht auch einmal selbstkritisch mit der eigenen Mentalität befassen zu müssen.
Aber in einer Demokratie bekommen die Wähler eben die Regierungen, die sie verdienen. Die AfD wird gerade im Osten nicht trotz, sondern wegen ihrer rechtsextremen Positionen gewählt.
zum Beitrag11.05.2026 , 13:37 Uhr
»Dabei wäre die AFD genau die Partei, welche den Sozialstaat komplett umkrempeln würden, dazu müsste man halt nur in das Parteiprogramm lesen.«
Genau! Bereits vor etlichen Jahren hat Volker Pispers gesagt, dass die AfD die schlimmsten Eigenschaften von NPD und FDP in sich vereine.
zum Beitrag11.05.2026 , 13:33 Uhr
Anstatt herum zu polemisieren, machen Sie doch mal einen konkreten Vorschlag, wie sich der Höhenflug der AfD in Ihrer Nachbarschaft beenden ließe. Da, wo ich wohne, hat die jedenfalls deutlich weniger Zulauf.
zum Beitrag11.05.2026 , 11:09 Uhr
Man kann sich alles schönreden, und das gleich zu Fünft! Die Kommunalwahlen sind im politischen Gesamtsystem ja leider ziemlich bedeutungslos. Vielleicht wäre es sogar ganz gut, wenn die AfD in einem relativ unwichtigen Bundesland wie Sachsen-Anhalt mal ans Ruder käme, um rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl ihre Inkompetenz unter Beweise zu stellen. Natürlich würde man dann darauf verweisen, dass man nicht so konnte, wie man wollte, solange die „Altparteien“ in Berlin das Sagen hätten, aber immerhin. Wenn es so weitergeht wie bisher, dann droht uns jedenfalls mittelfristig die Machtergreifung der AfD auf Bundesebene mit Alice Weidel als Kanzlerin und Jens Spahn als Vize.
zum Beitrag25.04.2026 , 16:55 Uhr
Ihre Quellen sind auch nur anekdotische Evidenz, oder können Sie eine repräsentative Umfrage unter der iranischen Bevölkerung vorweisen?
zum Beitrag25.04.2026 , 16:53 Uhr
Ich kenne relativ viele Iraner persönlich, weil ich mal eine iranische Freundin hatte, und keine/r von denen wünscht sich ausgerechnet den Sohn des letzten Schahs als Staatsoberhaupt des Irans, und sei es auch nur für die Organisation einer Übergangsphase bis zu freien demokratischen Wahlen (ich weiß, das ist nur anekdotische Evidenz und keine repräsentative Umfrage). Ich glaube, dessen Anhänger sind auch nur besonders lautstark, aber vielleicht sind die das iranische Pendant zu unseren Reichsbürgern.
zum Beitrag20.04.2026 , 10:57 Uhr
Ein Hauptgrund für die hohen Strompreise in Deutschland dürfte das Merit-Order-Prinzip an der Energiebörse EEX Leipzig sein, bei welchem die teuerste Energieerzeugungsvariante (Erdgas) den Preis für alle anderen mitbestimmt. Der andere Grund sind die in Deutschland besonders hohen Steuern und Netzentgelte zzgl. sonstige Abgaben und Umlagen, die ich gar nicht alle kenne.
zum Beitrag07.04.2026 , 19:42 Uhr
Im Prinzip richtig, nur kann man nicht von einer Seite verlangen, ihre eigenen Interessen erst dann durchzusetzen, wenn die andere Seite das auch geschafft hat.
zum Beitrag07.04.2026 , 19:23 Uhr
Das Ganze funktioniert doch nur, wenn man für den Kauf der Wohnung nicht selbst eine Finanzierung braucht.
Beispiel:
Kaufpreis: 120.000 € Eigenkapital: 30.000 € (25 %) Fremdkapital: 90.000 € Zinssatz: 4 % p.a. Tilgung: 2 % p.a.
Zinszahlung Jahr 1: 90.000 × 4 % = 3.600 €
Jahresüberschuss (nach Hausgeld): 3.000 € Überschuss nach Zinsen: 3.000 − 3.600 = −600 € Rendite auf Eigenkapital: −600 / 30.000 = −2 %
Ohne Finanzierung entspricht die nominale Rendite einfach Jahresüberschuss / Kaufpreis. Mit Finanzierung hängt die Rendite stark von Eigenkapitalquote, Zinssatz und Tilgung ab.
Im Übrigen ist der Kaufpreis von 120.000 € für eine Eigentumswohnung unrealistisch niedrig. Bei realistischen Preisen von 250.000 bis 300.000 € sinkt die Rendite auf ca. 1 bis 1,5 % nominal, oder es muss eben eine entsprechend höhere Miete von 600 bis 700 € verlangt werden.
zum Beitrag04.03.2026 , 16:07 Uhr
Niemand verbietet einem Vertreter der Juden die „Klappe“, nur muss man das nicht per se gut und richtig finden, was der sagt. Das ist ja ganz allgemein eine Fehlinterpretation von Meinungsfreiheit, dass man Meinungen nicht kritisieren darf.
zum Beitrag26.02.2026 , 14:15 Uhr
Da bekommt der Begriff „Clankriminalität“ eine ganz neue Bedeutung.
zum Beitrag10.02.2026 , 10:08 Uhr
Ich meinte natürlich im Wahlkampf 2016!
zum Beitrag10.02.2026 , 10:02 Uhr
»Der einzige Weg aus der Misere sind Neubauten durch die öffentliche Hand in signifikanter Zahl …«
Dass darauf noch niemand anderes gekommen ist!
zum Beitrag10.02.2026 , 09:25 Uhr
Als Nächstes könnte Peter Köhler auch mal eine Glosse über den Anteil und die Verantwortung der US-Demokraten am Aufstieg Donald Trumps schreiben. Der aus der heruntergekommenen Industriestadt Flint stammende Dokumentarfilmer Michael Moore hat bereits im Wahlkampf 1916 davor gewarnt, dass die leider tatsächlich elitäre Arroganz und Ignoranz von Hillary Clinton („Basket of deplorables“ über die Trump-Anhänger) auch nach hinten losgehen könnte. In den deutschen Medien wird dieser Aspekt ja kaum thematisiert.
zum Beitrag04.02.2026 , 12:54 Uhr
Die Frau erscheint mit völlig überfordert.
zum Beitrag04.02.2026 , 12:49 Uhr
»Okay, mein Kommentar war wohl doch zu schwer zu verstehen.«
Ja, alle anderen sind wohl zu dumm, Ihre brillanten Ausführungen intellektuell zu erfassen.
zum Beitrag30.01.2026 , 13:47 Uhr
Kann nicht jeder so ein Adlerauge wie du haben.
zum Beitrag30.01.2026 , 12:58 Uhr
»Das Bild ist klar erkennbar als KI generiert gekennzeichnet.«
Ja, so klar und unübersehbar wie das Kleingedruckte in vielen Verträgen! Nur dass man bei denen weiß, dass man darauf achten muss, aber nicht bei Polizeifotos.
zum Beitrag30.01.2026 , 10:31 Uhr
»Klar, seriöse Publikationen verwenden keine Symbolbilder«
Die sind aber auch klar als solche gekennzeichnet.
zum Beitrag30.01.2026 , 10:30 Uhr
»Das Foto ist eindeutig als KI-generiert gekennzeichnet.«
Ja, so eindeutig wie das Kleingedruckte in vielen Verträgen. Der Rest deines Kommentars fällt in die Kategorie Whataboutism.
zum Beitrag26.01.2026 , 18:28 Uhr
Noch mal nachschauen, was ein Oxymoron ist, z. B. „alter Knabe“. „Eine Polizeitruppe nach dem Vorbild von ICE“ ist eine Contradictio in adiecto.
zum Beitrag15.01.2026 , 19:57 Uhr
Gab es im März 2025 nicht ein vergleichbares Unglück mit 63 Toten und 193 Verletzten in Kočani (Nordmazedonien)? Kann mich nicht daran erinnern, dass darüber so intensiv berichtet wurde. Damit will ich nicht sagen, dass über die Brandkatastrophe in Crans-Montana zu viel berichtet wird. Die Diskrepanz ist nur auffällig.
zum Beitrag15.01.2026 , 18:56 Uhr
Die Regierungsbeteiligung der AfD zumindest in einigen Ostbundesländern dürfte sich kaum noch verhindern lassen. Meine einzige Hoffnung ist, dass deren Wähler das rechtzeitig bitter bereuen und 2028 nicht auf Bundesebene wiederholen, denn wenn Extremisten – ob rechts oder links – erst einmal an der Macht sind, dann lassen sie sich nicht mehr so einfach demokratisch abwählen.
zum Beitrag15.01.2026 , 18:40 Uhr
Falsch! Ein Luftschutzbunker mit drei Meter dicken Betonwänden mit großer Masse wäre ideal, um tieffrequenten Körperschall, der sich über tragende Bauelemente im gesamten Gebäude ausbreitet, zu dämmen.
Mit geeignetem porösem „Akustikschaum“ kann man nur hochfrequenten Luftschall mit kleiner Wellenlänge im selben Raum dämpfen (≠ dämmen), aber das auch nur, wenn der sich nicht nur an der Decke befindet, sondern auch an den Wänden und am besten auf dem Boden noch ein dicker Teppich. Aber wie gesagt, in den angrenzenden Räumen hätte das überhaupt keinen Effekt!
zum Beitrag15.01.2026 , 18:15 Uhr
Genau!
zum Beitrag14.01.2026 , 14:50 Uhr
Korrektur: Es waren 63 Todesopfer und 193 Verletzte.
zum Beitrag14.01.2026 , 14:47 Uhr
Hinzu kommt, dass so eine Akustikdämmung überhaupt nichts nutzt, jedenfalls nicht, was die tieffrequente Körperschallübertragung in andere Räume betrifft (Schallschutz war Teil meines Umwelttechnikstudiums).
zum Beitrag14.01.2026 , 09:52 Uhr
Gab es im März 2025 nicht ein vergleichbares Unglück mit 62 Toten in Kočani (Nordmazedonien)? Kann mich nicht daran erinnern, dass darüber so intensiv berichtet wurde. Damit will ich nicht sagen, dass über die Brandkatastrophe in Crans-Montana zu viel berichtet wird. Die Diskrepanz ist nur auffällig.
zum Beitrag09.01.2026 , 15:07 Uhr
Sicher! Ich bin ja alt genug, um noch die RAF von Anfang an miterlebt zu haben.
zum Beitrag08.01.2026 , 22:33 Uhr
Mir ist halt diese Verblendung, zu glauben, mit so einem Schwachsinn, der nur wirklich ALLE gegen einen aufbringt, irgendeine positive Wirkung für irgendjemanden erzielen zu können, völlig unbegreiflich!
zum Beitrag08.01.2026 , 17:57 Uhr
Sehr schön!😀
zum Beitrag08.01.2026 , 15:31 Uhr
Zitat aus dem ersten Bekennerschreiben: »Bei den weniger wohlhabenden Menschen im Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.«
Wie zynisch ist das denn? Die Villenbesitzer im Südwesten Berlins können es sich leisten, für ein paar Tage ins warme Hotel zu ziehen. Betroffen von dieser hirnrissigen Aktion waren ausschließlich die „weniger wohlhabenden Menschen“! Und im Sinne der eigenen politischen Ziele und Ideale ist so etwas mehr als kontraproduktiv.
Das galt bereits für die vergleichsweise harmlosen Aktionen der „Letzten Generation“, und bei den „Vulkaniern“ (sorry, Mr. Spock) jetzt umso mehr. Letztendlich ist das alles Wahlkampfhilfe für die AfD. Wenn ich zu Verschwörungstheorien tendieren würde, würde ich eine blaubraune „False Flag“-Operation vermuten.
zum Beitrag07.01.2026 , 14:44 Uhr
Warum sind die Absätze, die ich hier eingefügt hatte, weg?
zum Beitrag07.01.2026 , 14:43 Uhr
Zitat aus dem ersten Bekennerschreiben: »Bei den weniger wohlhabenden Menschen im Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.«
Wie zynisch ist das denn? Die Villenbesitzer im Südwesten Berlins können es sich leisten, für ein paar Tage ins warme Hotel zu ziehen. Betroffen von dieser hirnrissigen Aktion waren ausschließlich die „weniger wohlhabenden Menschen“! Und im Sinne der eigenen politischen Ziele und Ideale ist so etwas mehr als kontraproduktiv.
Das galt bereits für die vergleichsweise harmlosen Aktionen der „Letzten Generation“, und bei den „Vulkaniern“ (sorry, Mr. Spock) jetzt umso mehr. Letztendlich ist das alles Wahlkampfhilfe für die AfD. Wenn ich zu Verschwörungstheorien tendieren würde, würde ich eine blaubraune „False Flag“-Aktion vermuten.
zum Beitrag07.01.2026 , 13:41 Uhr
Zitat aus dem ersten Bekennerschreiben: »Bei den weniger wohlhabenden Menschen im Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.«
Wie zynisch ist das denn? Die Villenbesitzer im Südwesten Berlins können es sich leisten, für ein paar Tage ins warme Hotel zu ziehen. Betroffen von dieser hirnrissigen Aktion waren ausschließlich die „weniger wohlhabenden Menschen“! Und im Sinne der eigenen politischen Ziele und Ideale ist so etwas mehr als kontraproduktiv.
Das galt bereits für die vergleichsweise harmlosen Aktionen der „Letzten Generation“, und bei den „Vulkaniern“ (sorry, Mr. Spock) jetzt umso mehr. Letztendlich ist das alles Wahlkampfhilfe für die AfD. Wenn ich zu Verschwörungstheorien tendieren würde, würde ich eine blaubraune „False Flag“-Aktion vermuten.
zum Beitrag25.12.2025 , 11:56 Uhr
»So wie ich gehört habe, werden auch vielen kleinen Waffenhändlern die Konten gekündigt mit Verweis auf AGB und Gutmenschentum.«
Nennen Sie doch mal ein konkretes Beispiel! Sollte ja problemlos möglich sein, wenn das so viele sind.
zum Beitrag20.12.2025 , 15:43 Uhr
»Mögliche Verbotsanträge von Gruppierungen oder Parteien sollten erst dann erfolgen, wenn man sich juristisch des Sieges sicher sein kann.«
Diese Sicherheit gibt es in der Realität niemals.
zum Beitrag20.12.2025 , 15:20 Uhr
»So hätte man es mit der AfD machen müssen als sie bei 5 und 10% stand.«
Und wie hätte man das begründen sollen, als noch überhaupt keine Notwendigkeit bestand, dies zu tun?
Ob das „Entzaubern“ der AfD durch Machtbeteiligung in den Bundesländern funktioniert, wage ich auch zu bezweifeln. Da könnten die sich immer darauf hinausreden, dass die Bundespolitik daran hindere, ihre Ideen umzusetzen.
Und nach einer Machtergreifung auf Bundesebene dürfte es schwierig werden, die überhaupt wieder abzuwählen, weil die dann unser gesamtes demokratisches System und dessen Institutionen sukzessiv demontieren und in eine Autokratie verwandeln würden.
Oder glauben Sie etwa, dass es 2028 in den USA noch eine reguläre Wahl geben wird? Von „fair“ will ich gar nicht erst reden.
zum Beitrag19.12.2025 , 16:53 Uhr
Wieder einer, der meint, man könne und müsse Menschen zu ihrem Glück zwingen, weil die selbst nicht dazu in der Lage oder willens sind. Genauso habe ich mir schwule Toleranz immer vorgestellt!
zum Beitrag18.12.2025 , 19:36 Uhr
Das unautorisierte Zwangsouting von Alfred Biolek und Hape Kerkeling fand ich total daneben. Was war denn mit deren Recht auf Selbstbestimmung? Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.
zum Beitrag18.12.2025 , 12:25 Uhr
Das unautorisierte Zwangsouting von Alfred Biolek und Hape Kerkeling fand ich total daneben. Was war denn mit deren Selbstbestimmung? Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.
zum Beitrag01.12.2025 , 19:26 Uhr
»Strategien entwickeln, wie sich allmählich die AfD wieder zu einer grundsätzlich moderaten Partei (wie in der Anfangsphase) entwickelt …«
Ungefähr so wahrscheinlich wie ein echtes Perpetuum mobile.
zum Beitrag30.11.2025 , 20:44 Uhr
»Sie müssen sich dabei ja nicht gleich an einer Sitzblockade beteiligen.«
Das habe ich schon bei den Anti-Vietnamkriegs-Demos Anfang der 70er gemacht (lange vor der Gründung der taz).
zum Beitrag30.11.2025 , 20:33 Uhr
»Vielleicht sollten Sie zur Kenntnis nehmen …«
Ich weiß nicht, warum Sie gleich so unfreundlich werden müssen. Und über meine eigenen Farbbekenntnisse hatte ich mich bereits ausgelassen.
zum Beitrag30.11.2025 , 20:03 Uhr
Das Blöde ist eben, dass solche radikalen Minderheiten ausreichen, um friedliche Demos als Ganzes zu diskreditieren. Die liefern wieder ausreichend „Content“ für Dutzende Propagandavideos der AfD, in denen sie dann als repräsentativ für alle Demonstranten dargestellt werden.
zum Beitrag30.11.2025 , 19:35 Uhr
So genial ich Loriot auch fand, aber ich hätte ihm gerne mal gesagt, dass das Hecheln seiner geliebten Möpse nichts mit Lebensfreude zu tun hatte, sondern damit, dass die durch ihre verengten Nasen nicht genug Luft bekommen haben.
zum Beitrag30.11.2025 , 14:16 Uhr
Ich habe mich an mehreren Anti-AfD-Demos nach der geheimen Remigrationskonferenz in Potsdam beteiligt, aber solche Protestaktionen halte ich für strategisch kontraproduktiv, so wie das die Aktionen der Klimakleber auch waren. Das ist nur Wasser auf die Propagandamühlen der AfD. Da nützt es auch nichts, wenn 98 % der Demonstranten friedlich waren, weil sich die Rechten und deren Medien mit ihren TikTok-Videos selektiv auf die restlichen 2 % fokussieren werden.
zum Beitrag30.11.2025 , 13:34 Uhr
»Katzen haben keine Besitzer, Katzen haben Personal.«
Den Spruch habe ich ja noch NIE gehört.
zum Beitrag30.11.2025 , 11:50 Uhr
Schon traurig, dass das Thema Qualzuchten immer wieder besprochen werden muss. Im Übrigen finde ich die meisten gesundheitlich problematischen Schönheitsideale wie platte Nasen, kurze Beine, Knautschgesichter etc. eher hässlich.
P.S. Ich weiß natürlich, dass mein aktueller Avatar an Grumpy Cat erinnert und das eine Katze mit Gendefekt war, die nur 7 Jahre alt wurde, aber eine Karikatur ist ja etwas anderes. Ich würde niemals befürworten, dass so etwas „in Serie“ gezüchtet wird.
zum Beitrag22.10.2025 , 15:42 Uhr
Sich selbst einen hohen IQ zu attestieren wie die Frau auf dem Titelfoto ist eher ein Indiz dafür, dass das gerade nicht der Fall ist.
Außerdem schließen sich überdurchschnittlicher IQ und Rassismus nicht reziprok aus, siehe z. B. den innenpolitischen Chefhetzer der AfD, Gottfried Curio: Diplom-Mathematiker und promovierter Physiker mit Forschungsaufenthalt in Princeton sowie examinierter Kirchenmusiker.
Auf jeden Fall ist es immer ein taktischer Fehler, aus einer intellektuellen Arroganz seine politischen Gegner zu unterschätzen, wie das auch die US-Demokraten bei Donald Trump gemacht haben.
zum Beitrag22.10.2025 , 14:59 Uhr
Vielleicht lesen Sie den von Ihnen selbst verlinkten Wikipedia-Artikel mal vollständig durch:
de.wikipedia.org/w...dnung_als_Modewort
zum Beitrag22.10.2025 , 13:31 Uhr
1. Omnipräsentes, seiner ursprünglichen wissenschaftlichen Bedeutung durch inflationären Gebrauch beraubtes Modewort ist „Narrativ“ seit ungefähr 2010, nachzulesen unter dem Link, den Sie selbst gepostet haben.
2. Zitat: »… dann muss man mit ihnen auch nicht weiterdiskutieren …« Sicherlich müssen Sie das nicht, wenn Sie keine anderen Meinungen außer Ihrer eigenen aushalten.
zum Beitrag22.10.2025 , 12:40 Uhr
Habe ich behauptet, dass es das nur bei Migranten gibt? Ich weiß selbst, dass die meisten gewaltsamen Übergriffe gegen Frauen im eigenen familiären Umfeld stattfinden, sei es bei „autochthonen“ Deutschen (die es m. E. gar nicht gibt) oder eben auch (!) bei Migranten. Daher muss es erlaubt sein, auch Letzteres zu benennen, ohne gleich als „Rassist“ diffamiert zu werden.
zum Beitrag22.10.2025 , 11:41 Uhr
Nicht, dass Sie nicht recht hätten, aber das habe ich alles schon 100.000 Mal gehört und gelesen. Aber manchmal frage ich mich, wie wir vor 2010 ohne das Modewort „Narrativ“ ausgekommen sind.
zum Beitrag22.10.2025 , 11:00 Uhr
Siehe z. B. den innenpolitischen Chefhetzer der AfD, Gottfried Curio: Diplom-Mathematiker, promovierter Physiker mit Forschungsaufenthalt in Princeton, examinierter Kirchenmusiker. Ich frage mich, was in dessen Leben schiefgelaufen ist.
zum Beitrag22.10.2025 , 10:53 Uhr
Einmal „hatten“ kann weg.
zum Beitrag22.10.2025 , 10:16 Uhr
Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Auch nicht, dass an Merz’ unglücklich formulierter Bemerkung etwas dran sein könnte, genau wie an seinem inkriminierten Pascha-Spruch. Ich hatte mal eine iranische Freundin, die Grundschulerzieherin war und diesen wahrscheinlich sofort unterschrieben hätte. Dass höhere, in Blankenese aufgewachsene Töchter wie Luisa Neubauer keine Probleme mit dem Straßenbild hatten, hatten, glaube ich hingegen gerne.
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