+++ Corona News am Montag +++: Termin für Olympia 2021 fix

Olympische Spiele beginnen am 23. Juli 2021. Expo 2020 in Dubai verschoben. EU-Kommission will Landarbeiter über die Grenzen lassen.

Enzündung des olympischen Feuers in Griechenland.

Muss das olympische Feuer für 2021 noch mal angezündet werden? Foto: Thanassis Stavrakis/ap

16.29 Uhr: Der saudi-arabische König Salman will die Behandlung aller mit dem Coronavirus infizierten Bürger des Landes bezahlen. Dies kündigt der Gesundheitsminister des Königreichs an. Alle Menschen, die Symptome an sich feststellten, sollten sich testen lassen. Das Landwirtschaftsministerium bemüht sich unterdessen, die Weizen- und Nutztierbestände zu erhöhen, um eine Lebensmittelknappheit zu vermeiden. In Saudi-Arabien sind bisher acht Menschen an Covid-19 gestorben. 1.453 Menschen sind mit dem Coronavirus infiziert, das Land hat damit die höchste Zahl von Infektionen unter den sechs Golfstaaten.

16.05 Uhr: Die EU-Kommission plädiert für eine Grenzöffnung für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und regelmäßige Grenzgänger. EU-Staaten sollten einfache und schnelle Regelungen finden, um trotz teilweise geschlossener Landesgrenzen einen Übergang dringend gebrauchter Beschäftigter zu ermöglichen. Wichtig seien etwa Erwerbstätige im Gesundheitsbereich, Polizei und Verkehr sowie saisonale Kräfte in der Agrarwirtschaft.

15.48 Uhr: Ein Bild des Malers Vincent van Gogh ist aus dem Singer Laren Museum bei Hilversum in den Niederlanden gestohlen worden. „Wir sind wütend, geschockt und traurig“, sagt Museumsdirektor Evert van Os. Es handele sich um das Werk „Frühlingsgarten“ von 1884 und sei eine Leihgabe des Groninger Museums. Wegen der Coronavirus-Pandemie ist das Singer Museum geschlossen.

15.40 Uhr: Trotz deutlich eingeschränktem Flugbetrieb bleibt der Berliner Airport Tegel vorerst offen. Die Frage nach einer vorübergehenden Schließung soll erst nach Ostern geklärt werden. Die Gesellschafter der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld beschließen, dass die Geschäftsführung „den Antrag zur Befreiung der Betriebspflicht“ von Tegel zwar weiter vorbereitet, aber erst nach Ostern vorlegt. Zudem werden die Eigentümer – der Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg – der Betreibergesellschaft FBB wegen Belastungen durch die Corona-Krise bis zu 300 Millionen Euro an zusätzlichem Eigenkapital zur Verfügung stellen.

15.35 Uhr: Das oberste Verwaltungsgericht in Bayern billigt die Ausgangsbeschränkungen und Gaststättensperrungen in dem Bundesland trotz der massiven Einschränkung von Grundfreiheiten. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnt den Antrag zweier Privatpersonen ab, die Verordnung der Landesregierung außer Vollzug zu setzen. Aufgrund der infektionsrechtlichen Bedrohungslage seien die Einschränkungen der Grundfreiheiten gerechtfertigt.

15.25 Uhr US-Finanzminister Steven Mnuchin rechnet damit, dass das am Freitag in Kraft getretene 2,2 Billionen Dollar schwere Rettungspaket für die kommenden acht bis zwölf Wochen ausreichen wird. Er erklärt, Notzahlungen für Antragssteller seien sehr sinnvoll. Insgesamt rechnet der Finanzminister mit einem „rauen“ kommenden Quartal.

15.20 Uhr: Polen erwartet eine deutliche Zunahme der Infektionen mit dem Coronavirus. Die Regierung rechne mit einer Steigerung in „exponentieller Geschwindigkeit“, sagt Gesundheitsminister Lukasz Szumowski in Warschau. Jüngsten Zahlen zufolge sind in Polen bislang 1860 Menschen infiziert, 22 Patienten sind gestorben.

15.19 Uhr: Das ungarische Parlament räumt Ministerpräsident Viktor Orban Zusatzrechte ohne Befristung ein. Mit der Mehrheit seiner Fidesz-Partei gewähren ihm die Abgeordneten, dass er den Notstand verlängern und entsprechend weitere Dekrete in der Coronakrise erlassen kann.

15.10 Uhr: Die wegen der Coronakrise verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden. Das sagte der Leiter des Komitees für die Organisation der Wettkämpfe in Japan. Nach immer lauter werdenden Rufen nach einer Verschiebung beschlossen das Internationale Olympische Kommitee (IOC) und der Ausrichter in der vergangenen Woche, die Spiele erstmals in ihrer 124-jährigen Geschichte zu verlegen.

15.00 Uhr: In der Schweiz werden pro Tag ein bis zwei Millionen Schutzmasken benötigt, sagt Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Es gebe genügend Vorräte, um diese Nachfrage zu decken. Die Masken bräuchten vor allem Ärzte sowie Gesundheits- und Pflegepersonal und Menschen, die in Kontakt zu Erkrankten haben.

14.45 Uhr: Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen sinkt. Demnach bezahlen die Firmen derzeit ihre Rechnungen im Schnitt 11,6 Tage nach dem Fälligkeitsdatum, statt nach 10,6 Tagen wie im vergangenen Januar, berichtet Welt unter Berufung auf Daten der Wirtschaftsauskunft Creditreform. „Dieser Anstieg ist alarmierend“, sagt Creditreform-Hauptgeschäftsführer Volker Ulbricht der Zeitung. „In den vergangenen Jahren ist der Wert in den schlimmsten Fällen um 0,5 Tage gestiegen.“

14.35 Uhr: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat wegen der Krise bis vergangenen Freitag 742 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 8,22 Milliarden Euro erhalten. 17 Anträge hatten ein Volumen von mehr als 10 Millionen Euro, wie die Förderbank mitteilt. Auf diese entfällt mit 7,94 Milliarden Euro jedoch der Löwenanteil des Antragsvolumens. Bei den allermeisten Anfragen handelt es sich um Kreditanträge unter 3 Millionen Euro.

14.30 Uhr: In den Niederlanden steigt die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 884 auf 11.750. Innerhalb der letzten 24 Stunden sterben 93 Menschen an Covid-19, damit erhöht sich nach Behördenangaben die Zahl der Toten auf 864.

14.20 Uhr: Kleine und mittelgroße Schweizer Unternehmen haben Hilfskredite im Volumen von 6,6 Milliarden Franken (6,2 Milliarden Euro) zur Bewältigung der Folgen der Krise in Anspruch genommen, sagt Erik Jakob vom Staatssekretariat für Wirtschaft. Die Schweizer Regierung hat in der Vorwoche Garantien für Überbrückungskredite in Höhe von 20 Milliarden Franken (18,9 Milliarden Euro) bereitgestellt.

14.04 Uhr: Nach dem positiven Coronatest einer Mitarbeiterin hat sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Quarantäne begeben. Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass eine Ansteckung des 70-Jährigen unwahrscheinlich sei, teilt ein Regierungsvertreter mit. Netanjahu solle aber am Dienstag getestet werden. Auch seine persönlichen Mitarbeiter blieben zunächst in Isolation.

13.40 Uhr: Prinz Charles, der mit dem Coronavirus infiziert ist, hat seine Selbstisolation beendet. Die Entscheidung sei nach Konsultationen mit seinen Arzt gefallen, teilt der Sprecher des Prinzen of Wales mit. Vergangenen Mittwoch hatte der 71-Jährige seine Ansteckung öffentlich gemacht.

13.30 Uhr: Dubai verschiebt Insidern zufolge wegen der Pandemie die Weltausstellung. Die Expo 2020, zu der rund 11 Millionen ausländische Besucher erwartet wurden, solle im kommenden Jahr stattfinden, sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen zu Reuters. Die Expo 2020 sollte eigentlich im Oktober starten und rund sechs Monate dauern. Dubai hat bereits mehrere Millionen Dollar zum Aufbau der Infrastruktur für die Expo investiert.

13.15 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind bei den Bezirksregierungen seit Freitagnachmittag nach Angaben von Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) über 200.000 Anträge auf staatliche Soforthilfe gestellt worden. Bis jetzt seien davon bereits 150.000 Anträge bewilligt worden, sagt der FDP-Politiker im ZDF.

13.12 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder denkt über Schutzmaskenpflicht in Supermärkten nach österreichischem Vorbild nach. Derzeit sei das zwar nicht geplant, aber „uns beschäftigt der Gedanke auch“, sagt der CSU-Politiker in München.

12.56 Uhr: Die bayerische Staatsregierung arbeitet nach Angaben von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gemeinsam mit Firmen an einem Coronavirus-Schnelltest. Er hoffe, dass bis Anfang Mai Testgeräte zur Verfügung stünden, die eine Infektionen binnen Minuten anzeigen könnten.

12.55 Uhr: Bayern stockt die Sätze für Liquiditätshilfen für kleine Unternehmen auf. Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern könnten nu bis zu 9000 Euro bekommen, die nicht zurückgezahlt werden müssten, sagt Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern könnten bis zu 50.000 Euro erhalten.

12.51 Uhr: Die Commerzbank hat nach eigenen Angaben in der Coronakrise bereits rund 15.000 Finanzierungsanfragen von Firmenkunden erhalten. „Insgesamt hat die Bank schon coronabedingte Kredite in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt“, sagt ein Sprecher.

12.47 Uhr: Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, sieht „Helikoptergeld“ – pauschale Auszahlungen an alle Bürger – nach US-Vorbild für Deutschland skeptisch. Wenn man davon ausginge, dass in solchen Fall die Europäische Zentralbank (EZB) Gutscheine an die Bevölkerung verteilen sollte, seien andere Instrumente zur Liquiditätsversorgung in Europa sinnvoller. Zudem sei Helikoptergeld in Deutschland vor dem Hintergrund der sozialen Marktwirtschaft, von Möglichkeiten wie dem Kurzarbeitergeld und dem Hilfspaket der Bundesregierung nicht im gleichen Maße notwendig wie in den USA.

12.42 Uhr: Die Zahl der nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus ist in der Schweiz auf 15.475 gestiegen. 295 Menschen seien an Covid-19 gestorben, teilen die Gesundheitsbehörden mit.

12.39 Uhr: Bayern verlängert die Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen um zwei Wochen bis 19. April. „Es ist keine Zeit für einen vorschnellen Exit oder eine Debatte darüber“, sagt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München. Die Maßnahmen würden aber nicht weiter verschärft. Die Kurve der Neuansteckungen flache etwas ab. Am Montag seien in Bayern 1.147 Infektionen gemeldet worden, insgesamt seien es 14.437.

12.29 Uhr: In Spanien ist der Chef des Gesundheitskrisenstabs, Fernando Simón, nach Angaben der Behörden positiv auf das Virus getestet worden. Simón ist maßgeblich an der Entwicklung der Strategie des Landes im Kampf gegen das Virus beteiligt und hatte regelmäßig Kontakt zu Ministerpräsident Pedro Sánchez.

12.24 Uhr: Die Chinesische Handelskammer in Deutschland (CHKD) fordert ein beschleunigtes Zollverfahren, um den Import von Materialien und Hilfsgütern zu erleichtern. Obwohl zahlreiche befragte chinesische Unternehmen in Deutschland zunächst mit einem Gewinneinbruch rechneten, erwarteten 65 Prozent ein stark steigendes Wachstum nach der Pandemie im zweiten Halbjahr, erklärt die CHKD.

11.57 Uhr: In Spanien gibt es inzwischen mehr Infizierte als in China. Das Gesundheitsministerium in Madrid meldet einen Zuwachs der Ansteckungsfälle um 6.398 auf 85.195. Die Zahl der Todesfälle sei von Sonntag auf Montag um 812 auf 7.340 gestiegen. Spanien ist nach Italien am schwersten in Europa von der Pandemie betroffen. In China sank die Zahl der Corona-Neuinfektionen nach offiziellen Angaben den vierten Tag in Folge.

11.48 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Iran ist nach Angaben der Regierung auf 41.495 gestiegen. Die Zahl der Virustoten habe sich binnen 24 Stunden um 117 erhöht, sagt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

11.45 Uhr: Nach dem positiven Test bei Boris Johnson ist nun auch sein Berater Dominic Cummings wegen Covid-19-Symptomen in Quarantäne. Dieser habe sich zu Hause selbst isoliert, teilt ein Regierungssprecher mit. Johnson war am Freitag positiv auf das Virus getestet worden, ebenso Gesundheitsminister Matt Hancock. Zudem ist der britische medizinische Chefberater Chris Whitty in Quarantäne.

11.43 Uhr: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hält eine schrittweise Aufhebung von Schul- und Universitätsschließungen in einigen Wochen für möglich. „Wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln wie jetzt, können wir im Mai damit rechnen, dass Schulen in Regionen, die nicht extrem belastet sind wieder aufmachen“, sagt der Präsident der Bundesärztekammer. Man müsse aber darauf eingestellt sein, regional Schulen wieder zu schließen, wenn sich die Lage ändere.

11.25 Uhr: Österreich verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Ab Mittwoch werden alle Supermarktketten am Eingang Schutzmasken verteilen, die dann verpflichtend getragen werden müssen, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Mittelfristig sollen sie dann überall im öffentlichen Raum getragen werden.

11.20 Uhr: Der Wirtschaftsweise Achim Truger fordert starke internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus. „Es ist wichtig, gesundheits- und wirtschaftspolitische Maßnahmen abzustimmen.“ Es bringe nichts, wenn ein Staat gut aus der Krise herauskomme, während die Lage in den Nachbarländern deutlich schlechter sei. „Dann können auch wir die Produktion nicht hochfahren.“

11.08 Uhr: Statt bisher ab 25 Euro müssen Kunden bei Nutzung der EC-Karte künftig erst ab 50 Euro die Geheimzahl eintippen, wie die Deutsche Kreditwirtschaft mitteilt. Der genaue Umsetzungsplan werde von allen Beteiligten erarbeitet, denn die Stabilität der Systeme habe weiterhin oberste Priorität. Unverändert bleibt, dass Nutzer spätestens nach fünf Transaktionen oder nach einer Gesamtsumme von 150 Euro wieder die PIN eingeben müssen.

11.03 Uhr: Parallel zu den Kursverlusten an den Aktienmärkten geht es auch mit Bitcoin bergab. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise verbilligt sich um gut 12 Prozent auf 5858,25 Dollar.

10.47 Uhr: Das CDU-Präsidium lehnt eine Debatte über eine Lockerung der Ausgehbeschränkungen zum jetzigen Zeitpunkt ab. Zuächst müsse die „Verdopplungszeit“ der Infektionen zehn Tage betragen, erst dann sei man auf dem richtigen Weg, teilt ein Teilnehmer des Gremiums mit.

10.23 Uhr: Auch die deutschen Maschinenbauer sind von der Krise laut einer Umfrage des Branchenverbands VDMA stark betroffen. „Der Anteil der Unternehmen, deren Betriebsablauf beeinträchtigt ist, stieg innerhalb von zwei Wochen von 60 auf 84 Prozent.“ Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Italien ab.

9.27 Uhr: Japan verschuldet sich im Kampf gegen die Auswirkungen der Pandemie mit umgerechnet rund 134 Milliarden Euro, heißt es aus Regierungskreisen. Regierungschef Shinzo Abe hat Hilfen zur Stützung der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft in der Viruskrise angekündigt, das Volumen ist aber bislang offen.

9.22 Uhr: In Großbritannien gibt es einem führenden Epidemiologen zufolge erste Anzeichen für eine Verlangsamung der Neuinfektionsrate. Rund ein Drittel der Menschen bekämen zudem keine Symptome. Neu entwickelte Antikörpertests könnten bereits in wenigen Tagen einsatzbereit sein, sagte Experte Neil Ferguson vom Imperial College London im BBC-Hörfunk.

9.11 Uhr: Serbien will im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise ein 5 Milliarden Euro schweres Antikrisenprogramm auflegen, um heimische Firmen mit Krediten und Beihilfen zu stützen, teilt Präsident Aleksandar Vučić mit. Sie würden über Finanzreserven und neue Schulden finanziert.

9.02 Uhr: Die weitgehend lahmgelegte deutsche Automobilindustrie steht zur Unterstützung bei der Herstellung von medizinischer Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten bereit, sagt VDA-Präsidentin Hildegard Müller in der ARD.

8.48 Uhr: Die Coronakrise könnte den Beitritt Bulgariens zu Eurozone verzögern. Der Beitritt zum vorher notwendigen sogenannten Wechselkursmechanismus und der Bankenunion dürfte nun erst 2021 erfolgen, sagt Zentralbankgouverneur Dimitar Radew dem Sender Nova TV. Das Land ist eines der ärmsten, aber auch eines der am wenigsten verschuldeten EU-Mitglieder.

8.45 Uhr: Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert, dass Deutschland Schutzkleidung selbst in großem Umfang produziert. Dafür müssten Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier den gesetzlichen Rahmen schaffen, sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna dem SWR. Jetzt brauche es die Unterstützung der Industrie und unkonventionelle Lösungen, um möglichst schnell große Mengen produzieren zu können.

8.10 Uhr: Die Kurzarbeit in der deutschen Industrie wird drastisch steigen, prognostiziert das ifo-Institut. 25,6 Prozent aller Firmen erwarten in den kommenden drei Monaten Kurzarbeit, wie die Münchner Forscher mitteilen. Besonders stark betroffen sind demnach die Schlüsselbranchen Automobile (41 Prozent), Maschinenbau (33 Prozent) und Elektro (32 Prozent).

8.05 Uhr: Die Handelsminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) werden einem Medienbericht zufolge noch im Tagesverlauf in einer Videokonferenz über die Zusammenarbeit bei den Lieferketten beraten.

7.55 Uhr: Australien hat ein umgerechnet rund 72 Milliarden Euro schweres Paket zur Rettung von Arbeitsplätzen in der Coronakrise geschnürt. Es umfasst zusätzlich eine Prämie für Arbeitgeber zur Stellensicherung, wie Ministerpräsident Scott Morrison erläutert. Diese Job-Keeper-Zahlung von gut 830 Euro (1.500 Australische Dollar) soll alle zwei Wochen für jeden Arbeitnehmer an die Arbeitgeber fließen.

7.08 Uhr: Die Zahl der Virusinfektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 4.751 auf 57.298 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle nahm demnach um 66 auf 455 zu.

7.02 Uhr: In Südkorea sollen die meisten Familien zur Krisenbewältigung eine Hilfszahlung in bar von bis zu 740 Euro erhalten, kündigt Präsident Moon Jae In an. Ausgenommen ist das einkommensstärkste Drittel der Haushalte. Ferner soll es zusätzliche Hilfen für Unternehmen geben.

6.31 Uhr: In Singapur hat die Zentralbank (MAS) ihre Geldpolitik angesichts der erwarteten Rezession erwartungsgemäß deutlich gelockert. Volkswirte sprechen von dem aggressivsten Schritt seit der Finanzkrise 2009.

6.23 Uhr: Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) warnt laut Handelsblatt angesichts der Knappheit von Toilettenpapier in Teilen Deutschlands vor Risiken für das Abwassernetz. Demnach greifen Verbraucher auf Feuchttücher, Haushaltsrollen oder Papiertaschentücher zurück, doch diese drohen Abwasserleitungen zu verstopfen.

3.44 Uhr: Argentiniens Präsident Alberto Fernandez verlängert die landesweite Ausgangssperre bis Mitte April. Diese war zunächst bis Ende März angedacht.

2.46 Uhr: China berichtet von 31 neuen Infektionen. Darunter befindet sich laut Angaben der Nationalen Gesundheitskommission nur eine lokal übertragene Infektion. Tags zuvor lag die Zahl der Neuerkrankungen bei 45. Die Kommission meldet vier neue Todesfälle, wodurch die Gesamtzahl der Todesopfer auf dem Festland auf 3.304 steigt.

2.31 Uhr: Das US-Gesundheitsministerium (HHS) akzeptiert Medikamentenspenden der Pharmaunternehmen Novartis und Bayer AG. Novartis habe 30 Millionen Einheiten des Mittels Hydroxychloroquin, Bayer eine Million Einheiten seines Arzneistoffes Chloroquin zur Verfügung gestellt, so die Behörde. Beide Präparate kommen bei der Therapie und Prophylaxe der Malaria zum Einsatz.

1.27 Uhr: Japan weitet sein Einreiseverbot auf Bürger aus den USA, China, Südkorea und dem größten Teil Europas aus, berichtet die Zeitung Asahi. Die Regierung überlege, auch die Einreise aus einigen Ländern Südostasiens und Afrikas zu verbieten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf mehrere Regierungsquellen.

0.38 Uhr: US-Präsident Donald Trump sagt, er werde die Richtlinien zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus bis zum 30. April verlängern. Ursprünglich hatte er die Maßnahmen bis zum Osterwochenende vorgesehen.

0.34 Uhr: Die Regierung in Australien wird alle ausländischen Neuinvestitionen während der Dauer der Coronakrise von seinem Foreign Investment Review Board (FIRB) bewerten lassen, um einen Ausverkauf der nun wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen zu verhindern. „Dies ist kein Investitionsstopp. Australien ist offen für Unternehmen und erkennt an, dass Investitionen zu diesem Zeitpunkt von Vorteil sein können, wenn sie im nationalen Interesse liegen“, sagt Schatzmeister Josh Frydenberg. (rtr)

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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