Corona in Australien: Australien wird Gefängnisinsel

Australien macht wegen Corona seine Grenzen dicht und schickt Rückkehrer in Quarantäne. Premier Scott Morrison habe zu spät gehandelt, sagen Kritiker.

Die leeren großen Treppenstrufen der Oper in Sydney. Nur ganz oben steht ein Mann in Warnweste.

Australien unter Corona: Die sonst bevölkerten Treppen des Sydney Opera House sind verwaist. Foto: Loren Elliott/reuters

CANBERRA taz | Seit Mittwoch ist Australien wieder das, was es vor über 200 Jahren gewesen war: eine Insel von Gefangenen. Seit diesem Tag ist es australischen Staatsbürgern nicht mehr gestattet, den Kontinent zu verlassen. Gleichzeitig waren Australierinnen und Australier rund um den Globus aufgefordert worden, eiligst nach Hause zu fliegen.

Am Freitag ordnete Canberra an, dass die täglich eintreffenden rund 7.000 Rückkehrer nach ihrer Ankunft nicht nach Hause dürften, sondern 14 Tage lang auf Kosten des Staates in ein Hotel zur Selbstquarantäne geschickt würden – beaufsichtigt von Polizei und Armee. So solle sichergestellt werden, dass die Ankömmlinge nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.

Am Freitag meldete Australien über 3.000 Corona-Fälle. Sieben Menschen sind bisher an der Krankheit gestorben. Der Großteil der Erkrankten habe sich im Ausland infiziert, so Canberra.

Die jüngsten Maßnahmen gegen das Virus wurden von Epidemiologen und anderen Experten zwar begrüßt – sie seien aber zwei Wochen zu spät angeordnet worden, um ein exponentielles Ansteigen der Zahl der Infizierten noch zu verhindern. Die Kritiker meinen, die konservative Regierung unter Premierminister Scott Morrison renne der Entwicklung hinterher, statt präventiv zu handeln.

Die Regierung wehrt sich gegen Einschränkungen

Zwar gelten auch in Australien die Regeln der „sozialen Distanz“. Der Regierungschef wehrte sich aber die ganze Woche stoisch gegen ein „Lockdown“ des öffentlichen Lebens nach europäischem Muster, das die Mehrzahl der Experten fordert. Nur mittels drastischer Maßnahmen könne eine Katastrophe wie etwa in Italien verhindert werden, sagen jetzt Wissenschaftler und Ärzte.

Die Regierung dagegen insistiert, dass Schulen geöffnet bleiben sollen, „weil die Kinder sonst ein ganzes Jahr Unterricht verlieren würden“, so Morrison. Außerdem wolle er der Wirtschaft nicht mehr Schaden zumuten, als unbedingt nötig sei. Nur dort, wo enger Kontakt zum Kunden unvermeidbar ist, wurde die Schließung von Betrieben angeordnet: Bordelle etwa, Yoga-Clubs und Nagelstudios. Restaurants mit landesweit insgesamt mehreren hunderttausend Angestellten wurde empfohlen, sich mit der Umstellung auf Außer-Haus-Lieferungen vor dem finanziellen Ruin zu bewahren.

Die Anordnungen aus Canberra zum Kontakt zwischen Personen sind aber widersprüchlich. So dürften bei Hochzeiten fünf Personen teilnehmen, bei Beerdigungen hingegen zehn. Weshalb – das konnte selbst Morrison nicht erklären.

Zum Erstaunen vieler dürfen Frisörläden geöffnet bleiben. Ein Haarschnitt dürfe aber nicht länger als 30 Minuten dauern, so Morrison. Nach einem Aufschrei von KommentatorInnen wurde diese Bestimmung wieder gestrichen. Es gäbe keine Frau, deren Haar in nur einer halben Stunde frisiert werden könne, meinte eine Kritikerin.

Experten warnen vor dem Nichtstun

Für Experten sind die Entwicklungen alles andere als amüsant. Sie weisen auf die rasch steigende Zahl der Erkrankten in den vergangenen Tagen hin. „Was wir hier sehen, ist sehr besorgniserregend“, so der Epidemiologe Tim Newsome von der Universität Sydney. „Falls wir nicht beginnen, bald Erfolge dank sozialer Distanzierung und strengerer Maßnahmen zu sehen, wird unser Gesundheitssystem stark überfordert“, so der Professor.

Sein Kollege Tony Blakely von der Universität Melbourne fordert die Regierung seit Tagen auf, einen „Lockdown“ anzuordnen. Schon unter den gegenwärtigen Maßnahmen und strikt durchgesetzter „sozialer Distanz“ könnte die Epidemie eskalieren und Ende Mai mit etwa 125.000 Infektionen pro Tag ihren Höhepunkt erreichen, wobei 60 Prozent der Bevölkerung infiziert wären, hat der Experte errechnet.

Blakely prognostiziert, dass am Ende der Epidemie 165.000 Menschen – oder 0,84 Prozent aller Erkrankten – intensive Pflege benötigen würden. Zum Höhepunkt der Epidemie würden pro Tag fast 1.400 Menschen in die Intensivstation müssen. Australien verfügt über etwas mehr als 2.200 Intensivpflegebetten.

Solche Aussichten haben in den letzten Tagen mehrere Bundesstaaten veranlasst, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. In New South Wales rief die Regierung die Bürger auf, Kinder aus der Schule zu nehmen – im Widerspruch zur Anordnung aus Canberra. In Melbourne verschärfte die lokale Regierung die Ausgangsbeschränkungen derart, dass sie an die Maßnahmen in europäischen Ländern erinnern.

Schon eine Million neue Arbeitslose

Mehrere Bundesstaaten haben ihre Grenzen geschlossen. Wer seinen Wohnort in Queensland oder dem Northern Territory hat und einreisen darf, muss sich in Heimquarantäne begeben. Dabei kommt es immer wieder zu Verfehlungen der Behörden. Vergangene Woche wurden über 2.000 Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes ohne Gesundheitsprüfung an Land gelassen. Mehrere hundert von ihnen sind inzwischen an Corona erkrankt, ein Passagier ist bereits gestorben.

Für den bekannten Schriftsteller Richard Flanagan liegt die Hauptursache für das scheinbare Chaos im Kampf gegen Corona bei Scott Morrisons mangelnder Führungsqualität. „Seine Botschaft ist nicht so sehr unklar als vielmehr schwachsinnig“, schreibt der Autor. „Weshalb sonst – als die Schwere der Krise bereits offensichtlich war und die Notwendigkeit einer ‚sozialen Distanzierung‘ deutlich wurde – sagte Morrison lächelnd, dass er zum Fußball gehen würde?“.

Nichts mehr zu lachen haben inzwischen fast eine Million Australierinnen und Australier, die ihre Arbeit verloren haben. Die ganze Woche standen vor den Arbeitsämtern Hunderte von Entlassenen und Freigestellten Schlange, unter ihnen viele, die noch nie auf Sozialhilfe angewiesen waren. Das Online-System, unter dem man einen Antrag auf Unterstützung stellen kann, brach zusammen.

Australien hat als einzige Industrienation in den letzten fast 30 Jahren ein stetes Wirtschaftswachstum verzeichnen können. Doch Analysten gehen davon aus, dass das Land in eine Rezession gleiten wird. Einigen Beobachtern zufolge soll sich die Arbeitslosenrate im Verlauf des Jahres von bisher rund fünf Prozent mindestens verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit!
Eure taz