Podiumsdiskussion: Wie erschöpft ist der Westen?

Gesellschaft, Krisen und ihre Deutung

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Die Menschen im Westen sind erschöpft – ausgelaugt vom Kapitalismus, alleingelassen von der liberalen Gesellschaft. Woher kommt das? Stimmt das überhaupt? Ein Versuch der Selbstverständigung.

Von Michel Houellebecq bis Slavoj Zizek, von Byung-Chul Han bis zur allumfassenden Kritik am Neoliberalismus: Krisendiagnosen durchziehen die Öffentlichkeit und werden in den Feuilletons verhandelt. Die liberale Gesellschaft zerstört menschliche Beziehungen, heißt es. Sie ist hilflos gegen aggressiv auftretende religiöse Identitäten. Und sie macht die Menschen kaputt. Wie weit trägt diese Gegenwartsdiagnose? Was bekommt man damit in den Blick? Was wird dadurch vielleicht auch verdeckt? Darüber wollen wir mit Vertretern der Feuilletons reden.

Info

Tag: 25.04.2015
Anfang: 17:00 Uhr
Dauer: 01:45
Raum: Zelt 2

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