Podiumsdiskussion: Weg mit den Warhols, ist doch nur Kunst

Über den Umgang mit Kunst

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Am 12. November 2014 wurden in New York bei der Abendauktion von Christie's zwei Bilder von Andy Warhol für über 150 Millionen Dollar versteigert. "Triple Elvis" und "Four Marlons" waren im Besitz der Westspiel, einer Tochter der landeseigenen NRW-Bank. Die Westspiel macht zuletzt nur noch Verluste. Die machte auch die West-LB. Ihr Rechtsnachfolger, die Portigon AG, sagt nun, sie müsse die Kunstsammlung der Bank verkaufen.

Wie gehen öffentliche Institutionen und mit ihnen verbundene privatrechtliche Firmen mit Kunst um, die aus öffentlichen Mitteln erworben wurde? Kulturstaatsministerin Monika Grütters nannte den Verkauf der Warhols einen "Tabubruch mit fatalen Folgen". Muss man die Kunst mithilfe von Stiftungen dem gierigen Zugriff von Politikern und Managern entziehen? Oder ist die Aufregung künstlich? Schließlich ist der Ausverkauf von öffentlichem Besitz schon lange im Gang, ob Wasser, Gas, Strom oder öffentlicher Wohnungsbestand.

Info

Tag: 25.04.2015
Anfang: 20:00 Uhr
Dauer: 00:45
Raum: Zelt 3

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