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Internationale Tourismusbörse BerlinCredo des demonstrativen Konsums

Reisen ist und war schon immer ein Wohlstandsprivileg. Aber geht es heute weniger um das Andere, das Fremde, das beim Reisen einmal so wichtig war?

Höher- schneller- weiter, ales andere scheint der Tourismusbranche egal Foto: IPON/ imago

E s geht zu wie in den Fernsehserien „Dallas“ oder „Der Denver-Clan“. Wir goutieren reiche, schöne und erfolgreiche Menschen unter sich beim Intrigieren, Feiern und Sich-Zudröhnen für heißen Sex. Menschen, die global mobil sind, modern und aufgeschlossen, und die sich eine Woche Auszeit in Luxusressorts gönnen. Und alles ist so unverschämt ansprechend, ist Werbeästhetik vom Feinsten, dass man nur wünschen kann: dahin will ich selbst einmal.

Die Rede ist von der Kultserie „The White Lotus“, bislang drei Staffeln mit Drehorten in den fotogenen Anlagen der „Four Seasons“-Hotels auf Hawaii, auf Sizilien und in Thailand. Die Ästhetik und der Effekt der üppigen Naturkulisse ist umwerfend. Es ist touristische Werbung at its best. Und dennoch: Feuilleton und Medienkritik loben die Serie als Tourismuskritik. Sie mache beispielsweise das „strukturelle Machtgefälle“ deutlich, das „überall im Tourismus“ bestehe (Der Spiegel).

Die KI sagt dazu zusammenfassend: „White Lotus wird oft als tourismuskritische Serie beschrieben. Sie zeigt, wie Privilegien, kulturelle Klischees und wirtschaftliche Machtverhältnisse im Kontext von Luxusreisen und Ressorts miteinander verwoben sind. Die Serie setzt sich mit Fragen auseinander wie: Ausbeutung und Ungleichheit im Tourismus, die Auswirkungen von Tourismus auf lokale Gemeinschaften und Kulturen, Oberflächlichkeit, Konsumismus und Rassismus in exotischen Urlaubsdestinationen. Allerdings wird sie auch als satirisch-prägnant genutzt, um Verhaltensweisen von Touristen zu kommentieren, statt eine rein dokumentarische Kritik zu liefern. Insgesamt gilt: ja, sie enthält eine deutliche tourismuskritische Perspektive.“

Stimmt das? Kann man eine Kritik, die affirmativ Tourismus fördert, wirklich als tourismuskritisch bezeichnen? Oder geht es hier nur um intelligentes Storytelling? Ist es schon tourismuskritisch, wenn eine gutgemachte Inszenierung, die so starke Begehrlichkeiten in uns weckt, diese als Untiefen der Reichen thematisiert und vorführt? Ist Tourismuskritik Kritik am schlechten Benehmen der Touristen und ihren schlichten Bedürfnissen? Oder ist Tourismuskritik Gesellschaftskritik an der kapitalistischen Verwertung der Reisewünsche? Oder ist das alles von gestern? Wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir von Tourismuskritik sprechen?

Vor 70 Jahren im Aufwind

Das Gestern, das war vor rund 70 Jahren, als der Tourismus in westlichen Industriestaaten in großem Stil anfing. Zur selben Zeit schrieb Hans Magnus Enzensberger einen Essay, in dem er Tourismuskritik als Gesellschaftskritik am modernen Tourismus begründete. Tourismus, so behauptete er, sei Massenbetrug an den Wünschen nach Freiheit, und ein Betrug, an den wir uns gewöhnt hätten.

Enzensberger verstand Tourismus als eine einzige große Fluchtbewegung, die sich zugleich aus der Unwirtlichkeit moderner Lebensverhältnisse wie auch aus den bürgerlichen Freiheitswünschen der 1848er-Revolutionäre speise, nämlich als Versuch, den in die Ferne projizierten Wunsch der Romantik leibhaftig zu verwirklichen. „Das Verlangen aus dem sich der Tourismus speist ist das nach dem Glück der Freiheit.“ Dieses Freiheitsbedürfnis allerdings würde unter kapitalistischen Zurichtungen als massenhaft käufliches Pauschalarrangement eingefangen. Für ihn sind Touristen diejenigen, die betrogen werden und die süffisante Kritik am Verhalten der Touristen, die sie von Anfang an begleite, sei „Denunziation“, die sich mit einer Kritik des Tourismus verwechsle.

Danach wechselten in der kritischen Betrachtung die Betroffenen. Nicht mehr die Reisenden, sondern die Bereisten rückten in den Fokus. In den 1980er Jahren wurde die Dritte-Welt-Thematik und die Ökobewegung immer wichtiger. Als Folie für die scharfen Konturen einer neuen Kritik am Tourismus diente das damals noch schmale Segment Ferntourismus. Am touristischen Treiben in der Ferne wurde die Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften, wurden Landraub, Naturzerstörung und die serielle Ausrichtung von Kultur als Folklore unübersehbar. Auch Sextourismus geriet in den Blick. Und die klimatischen Schäden durch die Fliegerei.

Tourismus wurde als Industriesektor identifiziert und kritisiert. Auch wenn im Unterschied zu anderen Industrien nicht die Ressourcen zu den Verbrauchern, sondern die Verbraucher zu den Ressourcen transportiert wurden.

Einmal um die ganze Welt

Gleichzeitig wuchs auch die Erkenntnis, dass Tourismus als ein Globalisierer der ersten Stunde zwar Natur und Lebenswelten ruinieren kann, aber auch moderne Infrastrukturen befördert. Tourismus hat sich in traditionelle Lebensräume geschlichen, aber auch deren traditionelle Herrschafts- und Machtstrukturen angefressen sowie geregelte Arbeitsverhältnisse und Emanzipationsprozesse für Frauen befördert. Nach dem zweiten Weltkrieg förderte er ein neues internationales Verständnis.

Tourismus hatte den Erfahrungsraum aller erweitert und Kontakte ermöglicht. Er ist heute ein unverzichtbarer Eckpfeiler der Volkswirtschaften vieler Länder. Die Fliegerei ist ein Klimakiller, und die Mobilität ist ein Stressor, aber ohne Mobilität keine Internationalität und keine Weltgesellschaft.

In Folge dieser tourismuskritischen Analysen wurden auch erstmals Konzepte entwickelt und realisiert, die sich als Alternativen „im“ wie auch „zum“ Tourismus verstanden. Die Ideen eines „sanften Tourismus“ reichten vom gemeindebasierten Wüstentourismus bis zur Wiederbelebung alter Pilgerrouten und europaverbindender Rad- und Wanderwege. In der Hauptsache ging es um einen umwelt-und sozialverträglichen Tourismus, dessen Notwendigkeit sich angesichts der Verschlechterungen der Umweltbedingungen und Dritte-Welt-Themen von selbst verstand.

Was ist von dieser Tourismuskritik, die die Erfolgsgeschichte der modernen Tourismusindustrie begleitet hat, geblieben?

Tatsächlich hat sich seit den 1950er Jahren vor allem ihr Umfeld stark verändert. Mief und Pief der Adenauerära waren das gesellschaftliche Setting, in dem Enzensberger seine Kritik an den Zumutungen und Verführungen des Kapitalismus formulierte. War es früher der Konformismus, der Kritik herausforderte, der Spießer, vor denen es die Freiheitlichen gruselte, dann fordert uns heute die allgegenwärtige Konsummentalität heraus. Die Tourismuskritik ist zahnlos geworden, weil die Abstimmung mit den Füßen längst stattgefunden hat. Die Freiheit der Revolutionäre, die Enzensberger noch zitierte, ist einem umfassenden Bedürfnis nach Marktfreiheit gewichen: nach Bewegungsfreiheit von Menschen, Kapital, Waren und Dienstleistungen.

Emotionaler Konsum

Die Kultur des Kapitalismus hat sich auch im emotionalen Erleben und der Selbstwahrnehmung der Menschen entfaltet. Wir mögen unsere Gefühle für unser Ureigenes und Intimstes halten, aber die Soziologin Eva Illouz sieht in ihnen auch eine Verlängerung der Gesellschaft in uns selbst. Die Affektstruktur der Moderne, die Illouz in zahlreichen Publikationen zum Thema gemacht hat, sei zunehmend durch Logiken der Ökonomie geprägt. Zu dieser neuen Kultur gehöre auch eine beispiellose Emotionalisierung, denn ökonomischen Logiken zufolge lassen sich auch aus den Gefühlen selbst neue Waren und Konsumpraktiken und somit neue Wertschöpfungen generieren.

Mit Social Media wurde die Vermarktungsspirale weiter gedreht. Hier wird Aufmerksamkeit mit Emotionen geweckt, die von den Nutzern selbst eingespeist und in Netzwerken verstärkt werden können. Denn heute mischt alle Welt mit. Influencer setzen neue Maßstäbe für die Kultur des Reisens, Hotspots werden von heute auf morgen kreiert. Und viele verdienen daran. Reisen und dafür zu posieren ist mehr denn je zum Geschäftsmodell geworden. Anbieter und Destinationen bewerben so subjektiv und gefühlig ihre Angebot. Was auch immer „viral“ geht, ist im Grunde ein emotionales Phänomen – als Folge einer neuen Technologie, die neue Begehrensdynamiken in Gang bringt. Illouz spricht von einer Matrix aus Konsumerlebnissen, Technologien und Gefühlen, in der jedes Glied die anderen ermögliche und erzeuge und dabei gewaltige wirtschaftliche Werte schaffe.

Und so wirkt Fundamentalkritik an den Produktions- und Verwertungsmechanismen der touristischen Industrie wie von gestern, denn kapitalistischer Realismus von heute lässt kaum noch einen Spielraum für alternative Vorstellungen und Weltsichten zu. Tourismus heute ist eingebettet in eine Konsumkultur, für die es Diversifizierungen und Differenzen der Produktpalette, aber keine Alternativen mehr gibt. Nicht mehr innerhalb des Tourismus und erst recht nicht zum Tourismus.

Und wo Alternativen existierten, sind sie eingemeindet. Selbst Pilgerwege sind Teil des standardisierten Angebots. Flug inklusive, Vorbuchen sowieso, perfekte Planung. Auf dem legendären Camino nach Santiago in Spanien bewegen sich heute überwiegend Urlaubspilger aus aller Welt mit einem engem Zeitbudget. Das Hippieflair ist Historie.

Reisen schafft Identität

Nicht alle Welt kann reisen. Selbst im reichen Deutschland konnten sich 20,8 Prozent der Bevölkerung noch keine einwöchige Urlaubsreise leisten. EU-weit sind das sogar 25,8 Prozent. In 2024 wurden in Deutschland 56,4 Millionen Reisende gezählt, von denen 36 Prozent im Land blieben, 16 Prozent machten eine Fernreise, insgesamt 47,5 Prozent buchten eine Pauschalreise. Aber weltweit sind immer mehr Menschen auf Urlaubsreisen unterwegs; und zwar weit entfernt von einer Nord-Süd-Problematik, wie sie ehedem in der Tourismuskritik zum Thema wurde. Federführend sind die wohlhabenden globalen Mittelschichten. Global, progressiv, weltoffen.

Reisen ist Status und schafft Identität. Es ist auch das Konzept demonstrativen Konsums, und Konsum ist der Maßstab der neuen Zeit. Demonstrativer Konsum dient seit jeher der Distinktion, aber zunehmend auch einer identitären Selbstvergewisserung.

Es wäre vor allem der Konsumismus, der sich heute einer Gesellschaftskritik stellen müsste. Und das dürfte am schwierigsten zu kritisieren sein. Denn Konsum gilt mehr denn je als Tugend. Vor allem der richtige Konsum, nämlich einer, der ins jeweilige Milieu passt. Und der lässt sich sogar moralisch begründen: Der global bewusste Konsument, der Verantwortung etwa für einheimische Bevölkerung, Kaffeeproduzenten oder den Erhalt der Umwelt übernimmt.

Dabei steigen die Ressourcen– und Umweltbelastungen ins Unermessliche. Durch Flüge, die Internetnutzung und den absoluten Willen zur Party. In den USA stabilisiert sich derzeit ein Trend zur umweltschädlichsten aller Reiseformen, dem Kreuzfahrttourismus. Dachte man hier bislang nur an Seniorenreisen und besinnlichen Lebensabend, so rückt jetzt die Jugend nach. 25 Prozent der Gen Z waren bereits auf Kreuzfahrt, doch 59 Prozent haben Interesse daran – 22 Prozent davon wollen sogar auf jeden Fall eine Kreuzfahrt machen, ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Das Potenzial für neue Gäste ist also groß. Besonders ausschlaggebend sind dabei das Erlebnis, das standardisierte Angebot und die Möglichkeit, mehrere Reiseziele in kurzer Zeit zu erkunden und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot an Bord mit Gleichgesinnten zu genießen.

Oasen sinnlicher Erfahrung

Nicht das Andere, das Fremde, das beim Reisen immer mitschwang, ist gefragt, sondern die Selbstdarstellung und Selbstverwirklichung in Oasen der körperlichen Erfahrung. Posts auf Instagram und Blogger-Aktivitäten erzählen davon in Fülle. Es ist auch der Verlust der realen Welt. Das touristische Universum umspannt wie eine Folie die Welt, niemand muss mehr in ihre Niederungen absteigen.

Reisen war und ist ein Wohlstandsprivileg. Das sich alle Wohlständler auf der Welt gerne gefallen lassen. Und alle Anderen? in der Serie The White Lotus findet die Zurschaustellung und Rechtfertigung des demonstrativen Konsums ihr Credo: „Wir haben Glück gehabt. Kein Mensch in der Geschichte hat je besser gelebt als wir. Selbst die alten Könige nicht. Und das mindeste ist, dass wir es einfach genießen. Alles andere ist eine Beleidigung für die Milliarden, die nur davon träumen können, eines Tages so zu leben wie wir.“

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Christel Burghoff
Christel Burghoff ist eine frankfurter Soziologin und freie Autorin. Sie liebt Wandern und Campen und engagiert sich seit vielen Jahren für einen ökologischen und sozialverträglichen Tourismus  
Edith Kresta
Autorin
Schwerpunkte: Reise und Interkulturelles. Alttazzlerin mit Gang durch die Institutionen als Nachrichtenredakteurin, Korrespondentin und Seitenverantwortliche. Politologin und Germanistin mit immer noch großer Lust am Reisen.
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5 Kommentare

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  • Die ganzen Emotionen und konstruierten Vergleiche von früher bis heute und White Lotus und Nachkriegstourismusanalysen ..... würde ich mal komplett ausblenden.



    Es geht letztlich allein um Vor-oder Nachteile von Tourismus für die Orte, wo der Tourismus stattfindet. Sind die Vor- oder Nachteile überwiegend? Das www ist voll von Analysen, z.B.:



    plant-values.de/to...achhaltigkeit-1-3/

    Ich frage mich eher, warum bei manchen Themen die Kritik so dezidiert bemüht wird, verpackt in Philosophie, Historie und Gerechtigkeitsfragen. Warum geschieht das beim Thema Handy für Minderjährige nicht, oder Autofahren... oder oder? Wenn da jemand schreiben würde "in den 50ern nach dem Krieg habe wir im Wald gespielt und uns fehlte nix und jetzt ....." oder "früher gingen wir zu Fuß 30 km am Tag und waren unabhängig von Fahrplan......" den würde man als Spinner und ewig Gestrigen plattmachen. (Natürlich zurecht!)



    Lustig also wie manche Themen als selbstverständlich rein faktisch betrachtet werden, bei anderen werden die großen Horizonte argumentativ aufgezogen. Tourismus gleich Wirtschaftszweig. Wie jeder andere auch, fertig.

    • @Tom Farmer:

      „früher gingen wir zu Fuß 30 km am Tag und waren unabhängig von Fahrplan.....den würde man als Spinner und ewig Gestrigen plattmachen. (Natürlich zurecht!)"



      --



      Es waren 25 km und „wir" hatten jeder ein eigenes Fahrrad.



      Den Rest regelt der Markt. Natürlich. Der regelt alles zurecht.



      Dann möchte ich gern Hans Magnus Enzensberger gern zu Wort kommen lassen:



      --



      „Kleiner Abgesang auf die Mobilität



      Es war kalt in Bogotá.



      Alle Restaurants hatten Ruhetag



      in Mindelheim an der Mindel.



      Auf Fidji strömender Regen.



      Helsinki war ausgebucht.



      In Turin streikte die Müllabfuhr.



      Überall Straßensperren



      in Bujambara. Die Stille



      über den Dächern von Pécs



      war der Panik nahe.



      Noch am ehesten auszuhalten



      war es unter dem Birnbaum



      zu Hause."



      __

  • Mein Wunsch für meinen nächsten persönlichen Festtag:



    ein U-Boot (von mir aus gebraucht;O) Umweltfreundlicher ginge "entsorgen" kaum noch! Ironie aus!

  • Das letzte Zitat am Textende ist im White Lotus vielleicht Satire. Bei den Geissens oder den jungen Dubai-Influenzern wäre es ernst gemeint. Aber ich glaube, die Mehrheit will Letzteres. Und danach wird das Denken eingestellt und man geht zum Strand ...

  • Wäre Tourismus ökologisch nachhaltig, respektvoll und brächte er auch netto Ressourcen in Länder, wäre es toll, denn sich anderen Sprachen, Gebräuchen, Umgebungen auszusetzen kann das Weltbild erweitern. Nicht alle Menschen sind mehrheitlich 'weiß', nicht alle leben in der Fettleibe, Milch kann von der Kuh kommen, nicht aus dem Kühlschrank ... am Ort wird dies am deutlichsten.



    Ist aber Fliegen nachhaltig zu gestalten? Mutmaßlich nie. Sind Äärbnb, Buuking & Bälvilla auch volkswirtschaftlich ein Segen? Mmhtja. Schade.



    Hat denn dabei jede(r) die Exotik auch nur von Norditalien, Dänemark, Franken und Frankreich kennengelernt, wandernd oder mit dem Rad? Den forschenden Tourismus wird es geben, solange es Neugier gibt und das Geld dafür. Wer von der täglichen Ausbeutung eine Spaßpause braucht, kann das hingegen problemlos auch in München, Marl oder Malente.