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Die EU und die USAScheiden tut weh

Ulrike Herrmann

Essay von

Ulrike Herrmann

Europa kann nicht ohne die USA – militärisch, wirtschaftlich und politisch. Warum das Streben nach Unabhängigkeit sich trotzdem lohnt.

Geht bügeln! Ein für das Protokoll zuständiger Mitarbeiter der Europäischen Kommission bereitet in Brüssel eine EU-Flagge vor Foto: Jan A. Staiger

D ie Trump-Regierung betrachtet Europa als Feind, wie in ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie klar nachzulesen ist. Doch leider ist es unmöglich, sich von den USA zu lösen. Europa ist militärisch, finanziell und ökonomisch engstens mit den Vereinigten Staaten verwoben.

Um das zu verstehen, reicht schon ein Blick auf die Börsen: Europäische Investoren besitzen US-Aktien im Wert von etwa 10,4 Billionen Dollar. Hinzu kommen noch Massen an US-Staatsanleihen, die sich auf weitere 3,635 Billionen Dollar belaufen. Dieses Geld lässt sich nicht einfach abziehen – gerade, weil es so viele Billionen sind. Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, der solche Finanzmassen absorbieren könnte.

Manche Anleger glauben zwar, sie könnten vom Dollar ins Gold fliehen. Aber faktisch kommt es dadurch nur zu einem Kreisverkehr des Geldes. Denn große Mengen an Gold stehen nur zur Verfügung, wenn ihre jetzigen Besitzer verkaufen – für ebendie Dollar, die die Goldkäufer loswerden wollten. Am Ende bleibt die Währung also im System.

Der Dollarkurs ist ziemlich stabil. Zwar hat er im ersten Trump-Jahr knapp 12 Prozent verloren, allerdings hatte das weniger mit dem erratischen US-Präsidenten zu tun. Wichtiger war, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen dreimal um insgesamt 0,75 Prozentpunkte gesenkt hat, sodass sich Geldanlagen in den USA nun weniger lohnen und der Euro attraktiver wird.

Für Trump ist klar: Die USA werden bestohlen

Die Finanzmärkte spiegeln wider, dass die USA und Europa aneinander gekettet sind. Das gilt auch für den Handel. Wechselseitig sind beide ihre jeweils wichtigsten Kunden: In den USA hängen 1,29 Millionen Arbeitsplätze am Warenexport nach Europa, eine weitere Million Amerikaner versorgen die Europäer mit Bank- und IT-Dienstleistungen. Zudem produzieren viele europäische Firmen direkt in den USA – was dort noch einmal 3,4 Millionen Jobs schafft.

wochentaz

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Diese Statistiken konnten Donald Trump jedoch nicht überzeugen, weil er sich auf eine einzige Zahl kapriziert: das Leistungsbilanzdefizit der USA. Damit ist das Minus gemeint, wenn man Exporte und Importe gegeneinander aufrechnet. 2024 lag es bei 1,13 Billionen Dollar. Für Trump ist damit klar, dass die USA „bestohlen“ werden. Schließlich fließen satte 1,13 Billionen Dollar mehr in die Welt hinaus, als von dort hineinkommen. Was Trump bei seiner Pseudo-Analyse ignoriert: Für diese 1,13 Billionen Dollar haben die US-Amerikaner eine Menge Waren und Dienstleistungen eingekauft, denn dieses Geld wurde ja nicht als Spende im Ausland verteilt. Es gab also einen Gegenwert.

Außerdem ist dieses satte Defizit nicht mit der EU entstanden. Dort waren die USA 2023 nur mit 38 Milliarden Dollar im Minus. Das ist fast nichts.

Eigentlich müsste Trump begeistert sein, dass die USA jedes Jahr ein großes Defizit einfahren dürfen. Denn es bedeutet, dass die Vereinigten Staaten permanent über ihre Verhältnisse leben. Sie können ständig mehr verbrauchen, als sie selbst produzieren. Dieser Zustand hieß früher Schlaraffenland.

Die Amerikaner sind so privilegiert, weil der Dollar die globale Leitwährung ist. Jeder will ihn haben – aber nur die USA können ihn drucken.

Der Drang zum Dollar hat dabei viele Gesichter. In vielen Ländern Südamerikas und Afrikas dient er als faktische Zweitwährung, weil sich die Bürger gegen die heimische Inflation absichern wollen. Wie die US-Notenbank Fed schätzt, sind etwa 1 Billion Dollar außer Landes unterwegs, um vor Ort als Zahlungsmittel zu dienen: Mehr als zwei Drittel aller 100-Dollar-Scheine zirkulieren nicht in den USA.

Nur wer Dollar hat, fühlt sich sicher

Zudem dient der Dollar als globale Recheneinheit. Weltweit stellen Exporteure ihre Rechnungen in Dollar aus, auch wenn sie ihre Waren nicht in die USA verkaufen, sondern in ein anderes Land. Die USA sind nur an etwa 25 Prozent der Handelskontrakte beteiligt – aber 65 Prozent des globalen Warenverkehrs laufen über Dollar.

Nur wer Dollar hat, fühlt sich sicher: Viele Zentralbanken decken sich mit US-Staatsanleihen ein, damit sie ihre Währung verteidigen können, falls die internationalen Finanzanleger Panik schieben. Selbst eher arme Schwellenländer wie Thailand versuchen, einen Exportüberschuss zu erzielen, damit sie Dollar horten können.

Eine Alternative ist bisher nicht in Sicht. China ist neuerdings zwar ökonomisch so stark wie die USA, aber bekanntlich eine Einparteiendiktatur, die kaum Rechtssicherheit gewährt – und deren Finanzsektor nach außen abgeschottet ist.

Europäer müssen verstehen, dass nationalistische Alleingänge nur beim Schützenfest erlaubt sind

Die USA sind die alleinigen Profiteure: Sie können weltweit auf Shopping-Tour gehen. Denn die anderen Länder können die ersehnten Dollar nur erwerben, indem sie Waren an die USA verkaufen, aber umgekehrt nichts von dort importieren. Das Defizit im Außenhandel lag 2024, wie schon erwähnt, bei 1,13 Billionen Dollar, was 3,9 Prozent der Wirtschaftsleistung entsprach. Das war mehr, als die USA für ihr Militär ausgeben.

Faktisch bekommen die USA ihr Militär also gratis. Sie können sich ihre vielen Soldaten und Waffen leisten, weil sie dafür nicht auf Konsum verzichten müssen, sondern frei Haus von der restlichen Welt mit Waren beliefert werden. Die Leitwährung Dollar macht die USA zu einer militärischen Supermacht.

Diese militärische Überlegenheit nutzt Trump nun aus, um seine Nachbarn und Nato-Bündnispartner zu erpressen. Zu seinen Opfern gehört unter anderem Kanada, das Trump gern als 51. US-Bundesstaat annektieren würde. Zudem droht er ständig neue Zölle an, sobald er sich über Premier Mark Carney ärgert. Doch sosehr sich Kanada bemüht: Dem Land gelingt es nicht, sich von den USA zu emanzipieren. Das mag ernüchternd sein, doch dieses Scheitern ist auch für Europa lehrreich.

Kanadas Erfahrungen sind typisch

Unter anderem will Kanada seinen Handel mit China ausweiten. Im Januar reiste Carney eigens nach Peking, und die Ergebnisse wurden groß gefeiert. Doch tatsächlich sind die Details eher enttäuschend: China darf bis zu 49.000 Elektroautos nach Kanada liefern und muss dafür nur einen Zoll von 6,1 Prozent zahlen. Damit würden die Chinesen dann weniger als 3 Prozent der kanadischen Neuwagen abdecken. Umgekehrt senken die Chinesen ihren Zoll für kanadische Rapssamen von 100 auf etwa 15 Prozent. Besser soll auch der Handel mit kanadischen Hummern, Krabben und Erbsen laufen. Insgesamt hofft Kanada auf ein Handelsplus von 3 Milliarden kanadischen Dollar.

3 Milliarden Dollar sind nicht zu verachten – aber die kanadische Wirtschaftsleistung liegt derzeit bei 3.255 Milliarden kanadischen Dollar. Der zusätzliche Handel mit China wird also nur ganze 0,09 Prozent ausmachen. Das schafft noch keine ökonomische Unabhängigkeit von den USA.

Die Erfahrungen von Kanada sind typisch. Es ist nicht einfach, den Handel mit anderen Weltregionen zu intensivieren. So hat die EU kürzlich ein Freihandelsabkommen mit dem Mercosur unterzeichnet: Aus Südamerika sollen nun pro Jahr 99.000 Tonnen Rindfleisch zusätzlich eingeführt werden – das sind ganze 0,3 Prozent des europäischen Verzehrs. Umgekehrt sinken die Zölle für europäische Autos, Maschinen und Pharmaprodukte, was die Exporte nach Südamerika langfristig um 39 Prozent steigern soll. 39 Prozent klingen viel, würden aber nur maximal 440.000 neue Arbeitsplätze in der EU schaffen. Das sind 0,26 Prozent der derzeitigen Jobs.

Trotzdem ist es richtig, dass sich die EU um möglichst viele Handelspartner bemüht. Denn die USA sind ja nicht der einzige Problemfall. Bedenklich ist auch die europäische Abhängigkeit von China, vor allem bei seltenen Erden, Medikamenten und Computertechnik. Staatschef Xi Jinping lässt keinen Zweifel daran, dass er Taiwan annektieren will – notfalls mit Gewalt. Eine militärische Eskalation würde aber sofort wichtige Lieferketten unterbrechen und Europa in eine tiefe Rezession stürzen: Auf der Meerenge zwischen China und Taiwan wird momentan mehr als die Hälfte des globalen Containerverkehrs abgewickelt.

Europa hat daher im Januar ein Freihandelsabkommen mit Indien abgeschlossen. Das Land ist auf dem Weg, zu einem direkten Konkurrenten von China aufzusteigen, sodass Europa dann zwischen den Angeboten der beiden Länder wählen könnte und nicht mehr von den chinesischen Monopolen abhängig wäre.

Ein Vereintes Europa liegt in weiter Ferne

Wenn Europa unabhängiger von den USA oder China werden will, reicht es allerdings nicht, sich nur auf den globalen Handel und die Finanzströme zu konzentrieren. Wichtiger ist die Frage: Was macht die USA eigentlich so unwiderstehlich, dass der Dollar die globale Leitwährung ist? Die Antwort ist banal, für Europa aber nicht leicht zu kopieren: Die USA sind ein einheitlicher Markt, mit einheitlicher Rechtsprechung und Politik.

Wenn sich die Europäer tatsächlich emanzipieren wollen, müssten sie zu einem Vereinten Europa werden und verstehen, dass nationalistische Alleingänge nur noch beim Schützenfest erlaubt sind. So wie es die Bayern in ihren Bierzelten handhaben: Sie gehören zu Deutschland, schmeißen sich aber in echt oberbayerische Trachten, die genau dafür erfunden wurden, eine folgenlose Schein-Identität zu inszenieren.

Ein wirklich Vereinigtes Europa liegt derzeit noch in weiter Ferne, aber erste Ansätze gibt es schon. Dazu gehören die „Defence Bonds“, die 150 Milliarden Euro umfassen sollen. Es sind gemeinsame Schulden, um die gemeinsame Verteidigung zu stemmen. Klingt technisch, ist aber zukunftsweisend.

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Ulrike Herrmann
Wirtschaftsredakteurin
Ulrike ist seit 2000 bei der taz. Nebenher schreibt sie Bücher. Das neueste heißt "Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet" und erscheint am 12. März 2026.
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10 Kommentare

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  • Guter Artikel und stimme in der Sache völlig zu.



    Allerdings ich finde die Aussagen zum amerikanischen Militär zu überspitzt und eindimensional (populistisch fast) und vermisse die Quellenangaben zu den genannten Zahlen.

  • Europa kann seine volle Stärke nur ausspielen, wenn es mit einer Stimme spricht. Dafür müssen auch die politischen Strukturen verbessert werden. Genauso, wie sich Deutschland von der Kleinstaaterei zu einem Zusammenschluss von Bundesländern entwickelt hat, brauchen wir auf Europaebene einen Weg hin zu einer Föderation von Bundesstaaten. Mit nationalen Besonderheiten, aber einem gemeinsamen, schützenden Dach in der Aussen-, Verteidigungs-, Wirtschafts- und Finanzpolitik. In der Finanzpolitik sind wir mit dem Euro und der EZB schon sehr weit. Viele Probleme sind entstanden, weil es zB kein Dach für eine gemeinsame Wirtschaftspolitik gibt.



    Es reicht nicht, wenn sich die europäischen Staatschefs zu bestimmten Fragen abstimmen. Wir brauchen für die Aufgaben des gemeinsamen Dachs eine vom Souverän legitimierte Europäische Regierung!

  • Hier wird eine Einheitlichkeit innerhalb Europas suggeriert, die es leider so nicht gibt. Im Zweifelsfall verfolgen viele Länder eigene und widersprüchliche Interessen. Das ist nicht nur Ungarn, was ja komplett anders unterwegs ist, sondern auch zB Irland (Steuerpolitik und Techkonzerne), Frankreich (Fiskalpolitik), Slowakei (Aussenpolitik). Und das ändert sich laufend, je nachdem wer wo gerade an der Regierung ist. Einie einheitliche Politik in Bezug auf zB China ist zwar wünschenswert, im Moment aber nicht absehbar.

  • Ja, die Frau Herrmann hat's drauf. Danke für diesen sehr informativen Artikel.

  • Frau Herrmann schreibt wieder einmal über wirtschaftspolitische Strategie, die ganz der Idee einer als Marktwirtschaft verkleideten liberalen Machtpolitik verhaftet ist und keinen großen Gegenentwurf beinhaltet. Dass auf diesem Feld für die Europäer und andere aber nicht viel Unabhängigkeit herauszuholen ist, darum geht es vor allem. Verwunderlich ist, dass sie dann ein Indien als „direkten Konkurrenten von China“ prognostiziert, obwohl beide Volkswirtschaften heute ganz unterschiedlich aufgestellt sind.

    Was fehlt, ist der große Wurf, der die notwendigen Schritte hin zu einer Zukunft ohne Wachstum und ohne zerstörerische Konkurrenz denkt. So läuft alles nur darauf hinaus, dass es weitergeht wie bisher: Humane Cosmophagen im sportlichen Wettkampf um das jeweils eigene Glück.

  • Vergessen wir nicht den Nepotismus der Amerikanischen Eliten und die Macht in einer Tech-Bros-Plutokratie.



    Der POTUS als Finanzmarktakteur und Taktgeber für Engagement in der Kryptowährung noch 2024:



    "Donald Trump erwägt eine strategische Bitcoin-Reserve



    Dazu passen Trumps Äußerungen vergangene Woche beim Sender CNBC. Dort hatte er gesagt: "Wir werden etwas Großes mit Kryptowährungen machen, weil wir nicht wollen, dass China oder jemand anderes uns überholt". Auf die Frage nach einer möglichen Kryptowährungsreserve – ähnlich der strategischen Ölreserve – hatte er geantwortet: "Ja, denke schon."



    stern.de



    Der Titel:



    "Krypto-Hype



    Wie Donald Trump die Bitcoin-Rally anheizt – Währung auf Rekordhoch"



    Doch kürzlich vor wenigen Tagen!



    "Die ursprüngliche Bitcoin-Euphorie nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl im November 2024 ist nicht nur längst verpufft, sondern hat sich mittlerweile ins Gegenteil umgekehrt. Nach einer weiteren Talfahrt in der Nacht auf Freitag lag der Kurs der Kryptowährung nahe an der Marke von 60.000 Dollar (rund 50.856 Euro), bevor eine Gegenbewegung einsetzte, die Bitcoin wieder in den Bereich von 70.000 Dollar zurückbrachte."



    Quelle derstandard.de

  • Gut geschrieben!



    Btw: Gold als Währung!?: Alle Goldbestände dieser Welt, egal ob in Privatbesitz oder Notenbanken.... sind in Summe weniger Wert als die Börsenbewertung der Fa. Nvidia, trotz Rekordhoch im Gold. Also vernachlässigbar und in % der Finanzströme dieser Welt quasi nonexistent.

  • "Europa kann nicht ohne die USA"

    Wie oft habe ich diesen Satz schon gelesen.

    Haben Journalisten auch eigene Gedanken?

  • Voraussetzung für ein gemeinsames Europa ist ein neues, nämlich echt partnerschaftliches Verhalten zu kleineren Mitgliedsstaaten.

    • @Wondraschek:

      Künftige Reformen werden aber die Machtverhältnisse neu ordnen, denn u.a. der "Zirkus mit Ungarn" lähmt in der Zeit der Krisen erforderliche !zeitaktuelle Entscheidungen.



      "Diskussion wächst langsam



      Das Problem bleibt, dass Passerelle-Klauseln Einstimmigkeit erfordern, um aktiviert zu werden, was angesichts der Tatsache, dass einige Mitgliedstaaten das Veto als Druckmittel für Verhandlungen nutzen, höchst unwahrscheinlich ist.



      So legte beispielsweise Ungarn in Polen 2022 sein Veto gegen den von der OECD empfohlenen Mindeststeuersatz für Unternehmen ein, um Druck auf die Europäische Kommission bei der Auszahlung der COVID-19-Wiederaufbaufonds auszuüben."



      euractiv.de



      "Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat vor dem Beginn der Konferenz in der bayerischen Landeshauptstadt für mehr europäisches Selbstbewusstsein geworben. "Europa muss mit einer Stimme sprechen, seine Rüstungsbemühungen konsolidieren und hoffentlich perspektivisch das Einstimmigkeitsprinzip in der Europäischen Union abschaffen, um handlungsfähiger zu werden", sagte Ischinger dem Nachrichtenportal "T-Online" am Donnerstag.



      "Die Europäer haben den Schuss gehört."



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