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Debatte um KanzlertauschEin Schweigen sagt mehr als 1000 Worte

Wer steht noch hinter dem Kanzler? Es ist nicht leicht, in der CDU jemanden zu finden, der sich äußern will. Merz ruft aus der Ferne zur Ordnung.

In kontroversen Debatten ist es manchmal vielsagender, zu schauen, wer sich nicht äußern möchte. In der innerhalb der CDU hochgekochten und nun medial getriebenen Diskussion um die Eignung von Friedrich Merz als Bundeskanzler hatte die Schatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, ihrer Partei in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin ein massives Glaubwürdigkeitsproblem bescheinigt, welches auch mit Merz zusammenhänge. „Und deshalb sind mit diesem Bundeskanzler keine Wahlen mehr zu gewinnen“, schlussfolgerte sie und erklärte auf Nachfrage, der Kanzler solle nicht noch einmal antreten.

Nathusius ist Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union. Auf taz-Anfrage an den JU-Vorsitzenden Johannes Winkel, ob sie nur für sich oder für den gesamten Vorstand spreche, kam bis Redaktionsschluss keine Antwort. Dabei ist Winkel sonst nicht öffentlichkeitsscheu. In der Auseinandersetzung um die Rentenreform trieb er die Mutterpartei vor sich her und erneuerte erst vor einer Woche seine Forderungen nach schneller Umsetzung der Kommissionsvorschläge.

Eine Anfrage an den Vorsitzenden des einflussreichen Parlamentskreises Mittelstand in der Unionsfraktion, Christian von Stetten, ob der Kreis weiter hinter dem Kanzler stehe, blieb bis Redaktionsschluss gleichfalls unbeantwortet. Dabei waren die JU und der Wirtschaftsflügel einst Merz-Ultras gewesen und hatten ihn beim dreimaligen Versuch, CDU-Vorsitzender zu werden, unterstützt.

Keine Antwort auf die Frage, wie sicher Merz im Sattel sitze, erhielt die taz auch von der Christlichen Arbeitnehmerschaft, CDA. Deren Vorsitzender Dennis Radtke hatte sich nach der für die Partei desaströsen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kritisch zu Merz geäußert: „Wenn der Bundeskanzler regelmäßig das halbe Land mit bestimmten Aussagen gegen sich aufbringt, ist das kontraproduktiv“, so Radtke im Focus. Und nun? Schweigen.

Versuch, den Brand auszutreten

Die Zurückhaltung mag auch damit zusammenhängen, dass man in der CDU versucht, die unliebsame Diskussion nicht weiter anzufachen. Gleichwohl fällt auf, wie lange es dauerte, bis sich Un­ter­stüt­ze­r:in­nen fanden. Die neue Generalsekretärin Franziska Hoppermann stellte sich am Freitag hinter den Kanzler und Bundesvorsitzenden, aber das gehört auch zur Jobbeschreibung.

Er glaube noch an den Kanzler, erklärte Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg am Montag im Deutschlandfunk, und nannte die Diskussion überflüssig. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende, Bildungsministerin Karin Prien, ermahnte am Sonntag in der Sendung Caren Miosga, „wir täten gut daran, jetzt mal alle etwas runterzukommen.“ Flammende Elogen sind das nicht, eher der Versuch, den Brand auszutreten.

Auch Merz bemühte sich aus der Ferne, die Disziplin in den eigenen Reihen wieder herzustellen. Deutschland spiele gerade in der Sicherheitspolitik eine wichtige Rolle „für das Schicksal des europäischen Kontinents“, sagte der Kanzler auf Englisch im finnischen Rovaniemi am Rande eines internationalen Treffens zur Arktis-Politik. Deswegen versuche er, „meine Kollegen, Freunde, meine Partei, meine Fraktion zu überzeugen, dass dies viel wichtiger ist als einige der innenpolitischen Debatten, die wir gerade führen“.

Schwergewichtigen Beistand erhielt der Kanzler eigentlich nur aus Bayern. CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder hatte via Bild am Sonntag erklärt, von der CSU werde es „auf keinen Fall“ einen Kanzlersturz geben. Und aus der CDU? „Für die CDU bin ich nicht zuständig, da bin ich nicht der Vorsitzende.“ Immerhin die Mittelstandsvereinigung, MIT, erklärte in einer Stellungnahme für den Spiegel, man stehe definitiv hinter dem Kanzler.

Ob das reicht? Sollte die CDU am Sonntag bei den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern noch schlechter abschneiden als ohnehin befürchtet, dürfte die Debatte mit Wucht erneut losgehen.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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17 Kommentare

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  • Nordischbynature

    Man kann auch fragen, was sich die Union eigentlich gedacht hat, Merz zum Vorsitzenden und zum Kanzlerkandidten zu machen. Alles, was jetzt zutage tritt, konnte man vorher wissen, wurde auch gesagt, aber nein: die Basis wollte mit dem Kopf durch die Wand. Und jetzt haben wir alle den Salat.

  • dtx

    Wer Eigentümer einer Wohnung ist, wird womöglich wissen, daß es nicht reicht, den ungeliebten Verwalter abzusägen - man muß auch einen besseren finden und über die Wahl bekommen.

    So ist das hier auch. Bei der Berliner Zeitung www.msn.com/de-de/...owdown/ar-AA2chhUv geht jemand ein paar Leute durch, die er anscheinend für geeignet für das Amt hält und schreibt sich dann für Söder in Rage. Ausgerechnet Söder, weshalb auch immer. Aber der Artikel zeigt das Dilemma auf: So wie es der Eigentümergemeinschaft womöglich nicht gelingt, den Schritt vom Regen in die Traufe zu vermeiden, ist es auch auf Bundesebene nicht ausgemacht, daß man mit dem Abgang von Merz sämtlicher Probleme ledig würde (eine Bundesregierung ist nun mal kein Fußballklub). Man wechselt dann nur den Buhmann.

    Wenn das Anspruch ist, so wie in Sachsen-Anhalt ("egal was kommt, Hauptsache was anderes"), dann soll man Merz eben die Gefolgschaft verweigern.

  • Philippo1000

    O.K.



    Wer ist Clara von Nathusius?



    Genau!



    Auf die „afd“ stärkenden Frage, ob nach einem Wahlergebnis in einem sehr kleinen Bundesland der Kanzler zurück treten sollte, lautet die Antwort nein.



    Diese Frage wird bei der Bundestagswahl beantwortet.



    Wer glaubt, Frau N. wäre irgendwie progressiv, sollte sich anhören, was sie noch so gesagt hat.



    Wie Georgia Meloni hält sie die Brandmauer für gescheitert.



    Statt dessen möchte sie auf die „afd“ zugehen.



    Da Lob ich mir einen Kanzler, der DAS immerhin nicht will.



    Ich war nie ein Freund der CDU sind schon gar nicht von Merz, Aber wenn die Demokratie unter Druck steht, halte ich die weiße Fahne für die falsche Wahl.

  • Iguana

    Es ist schon beeindruckend wie jetzt die Medien - von links bis rechts, privat und öffentlich - fast nur noch darüber sprechen, dass Merz weg muss. Und Unionspolitiker sagen höchstens "Deutschland braucht Stabilität" und nicht "Merz kann's". Das verwunderlichste ist aber, dass überhaupt jemals jemand dachte, Merz sei ein geeigneter Kanzlerkandidat.



    Er muss weg. Aber Neuwahlen waren gerade keine gute Idee. Es braucht also jemanden aus der Union, der ihm ersetzt. Es wird bei Unionspolitik bleiben und das wird uns nur Zeit kaufen. Deutschland bräuchte andere Politik - auch wenn es mich ratlos macht, dass die Mehrheit aktuell eben keine linke Politik will, die ich für erfolgsversprechender halten würde. Vielleicht könnte dänische Sozialdemokratie klappen. Wer weiß.



    Aber selbst wenn die Politik schwarz bleibt, wäre ein anderer Kanzler eine Verbesserung. Wüst, Günther, sogar Söder haben mehr Gespür für Menschen, schüren nicht die Emotionen, die der Kanzler auslöst. Und an diesem Punkt ist mir sogar ein Söder, der konservativ-neoliberale Politik gegen Opportunismus abwägt, lieber als ein Kanzler, der stur BlackRock-Politik & Rechtspopulismus macht.

  • Andreas_2020

    Merz ist mit einem 1980er Wirtschaftsprogramm intern angetreten, extern hat er eine Kampagne zugespitzt auf das Thema Illegale Migration geführt. Diese externe Kampagne hat den damaligen Kanzler Olaf Scholz komplett zerlegt. Scholz ist wie ein geprügelter Hund aus dem Kanzleramt gedrängt worden.



    Merz hat im Wahlkampf das Bild eines Vaterlandsverrräters Scholz gemalt, er hat rechtsextreme Ideen etwas abgemildert vorgetragen und war damit sehr erfolgreich.



    Gegen diese Art von Politik und vor allem Politikankündigung hat sich damals kaum Widerstand geregt, ab und an sind Menschen der christlichen Sozialausschüsse ausgetreten.



    Jetzt hat Merz eine AfD aufgebaut, die ihm wechselseitig eine Hand reichen will und gleichzeitig das Fell über die Ohren ziehen will.



    Und das Wirtschaftsthema?



    Es ist tot, nichts geht, nichts passiert. Der Punkt ist, die CDU hat diesen Schwenk zur Xenophobie mitgemacht, sie haben auch die neoliberalen Spinner-Ideen geschluckt. Die gingen nie, sie werden nicht gehen. Merz hat seinen Erfolg in einer Anlehnung bei AfD und NPD (Heimat) erzielt. Er hat den rechten Rand hochgezogen. Die Partei ist ihm treu gefolgt dabei.

    • passthedutchie

      @Andreas_2020:

      Ganz genau!



      Die CDU klammert sich in großen Teilen und ihre Wähler immer noch an einen Traum eines Wirtschaftswunders wie in den 1960ern. Dabei bilden sie sich ein, daß dieses Wirtschaftswunder aufgrund ihrer wirtschaftskompetenten Politik zustande gekommen sei, was schlicht nicht der Fall ist. Was sich auch ohne Blick auf die historischen Fakten alleine schon dadurch zeigen lässt, daß es trotz 16 Jahren Kohl und 16 Jahren Merkel zu keinem solchen mehr gekommen ist - eben weil nichts mit der Politik der CDU zu tun hatte. Immer mehr Wähler rennen der CDU davon, weil dieses Versprechen nach bald fünfzig Jahren die Glaubwürdigkeit verloren hat, stattdessen aber immer offensichtlicher wird, daß die Politik der CDU mehr Probleme schafft, als löst - vor allem volkswirtschaftliche, und gesellschaftliche.

      Und da ändert auch kein CDU Kanzlerwechsel etwas dran. Um ernsthaft zu glauben, daß ein anderer Kanzler die CDU endlich zu Vernunft bringt und diese nun anfängt, sich konsequent einer ökologischen Politik des demokratischen Sozialismus' zu zuwenden, dafür reicht nicht mal ein Fass Oktoberfestbier mit einem Pfund Gras.

  • Zeit und Raum

    Ja, wenn die Eignung jetzt erst diskutiert wird und nicht spätestens seit der Aufhebung der Schuldenbremse .....



    Ob eventuell die ganze Partei nicht geeignet ist?



    Sie mussten sich ja eh schon fest an der Brandmauer anlehnen, damit sie nicht umsinken.



    Spaß beiseite, wollen die alle mal Krieg spielen? Man geht ja davon aus, dass die deutsche/westliche Welt immer auf der Gewinnerseite steht. So wie damals im 70-er Krieg

  • passthedutchie

    Dies ist jetzt wieder so eine Ablenkungsdebatte, auf die sich Alle aus allen Lagern wieder einigen und fokussieren werden, weil das von der eigentlichen Aufgabe, nämlich die wirklichen Probleme zu lösen, die blöderweise längst ziemlich tiefgreifend und verfahren sind, so wunderschön ablenkt.

    Nicht, daß ich was dagegen hätte, wenn Merz zurückträte. Im Gegenteil. Aber was soll das ändern?



    Die Probleme stammen von Jahrzehnten CDU Politik.



    Die CDU kennt genau zwei Problemlösungstrategien: Prokrastination und den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Eben genau deswegen sind wir ja in der jetzigen Situation.



    Ob nun Erhard, Kiesinger, Kohl, Merkel, Merz oder [XYZ] als CDU Bundeskanzler:in regiert, was soll das ändern? Sie kriegen in jedem Fall weiterhin CDU Politik..



    Und wenn Sie weiterhin CDU Politik haben, kriegen Sie irgendwann die AfD als Regierungspartei. Der Unterschied ist lediglich, ob in zehn oder fünfzehn Jahren. Ich sehe darin nur Aufschub, aber keine Lösung.



    Wenn ein Viertes Reich verhindert werden soll, müssen die Probleme endlich gelöst statt weiter aufgeschoben werden. Dabei ist die Frage welche:r Kanzler:in vernachlässigbar gering, und kostet wieder nur wertvolle Zeit.

    • Sonderzeichen

      @passthedutchie:

      Sehr richtig.



      Die Menschen wählen seit Jahrzehnten (meist) konservativ und wundern sich, warum sich nie etwas ändert.



      Die CDU/CSU wird sicher IMMER darauf beschränken hier mal ein Prozentchen mehr, dort mal ein Prozentchen weniger zu machen. Das wars. Das ist Konservativismus.



      Und wenn dann ein neoliberaler wie Merz ans Ruder kommt wird es noch schlimmer, der dreht nämlich die paar Prozentchen noch hin zu den sowieso schon viel zu reichen.



      Und das wütende Proletariat wählt AfD weil sie tatsächlich denkt irgendwelche bettelarmen Asylbewerber würden "ihr Geld stehlen".



      Das Geld ist weder bei den Asylbewerbern, noch in der Ukraine. Es liegt auf den Konten und in den Depots von Musk, Zuckerberg, Müller, Schwarz, Quandt....



      Und dann eine Bezeichnende Äußerung von einer Frau Klatten (geb. Quandt) nach einem schlimmen Erpressungsversuch, sie möchte nicht "als Geldbeutel" wahrgenommen werden sondern als Mensch.



      Frau Klatten, das wollen wir alle! Und es ist schön, dass sie sich jetzt mit ihrem Vermögen stärker sozial engagieren, aber das muss STANDARD werden, und darf nicht auf wohlwollen beruhen!



      "Tax the rich" ist keine linke Spinnerei, es ist gesellschaftliche Notwendigkeit. So einfach.

  • Gerald Müller

    Sich jetzt aus dem Ausland zu dieser Situation auf Englisch zu melden ist wirklich .. arrogant und unangemessen (ums vorsichtig zu sagen). Merz hat eigentlich nur noch eine Chance, er müsste eine Minderheitsregierung bilden die von der AfD toleriert wird. Damit behielte er das Heft des Handelns als Seniorpartner in der Hand. Bei den nächsten Wahlen könnte es nämlich so sein dass die CDU zum Juniorpartner wird und damit in eine wesentich schlechtere Lage kommt.



    Aber, Merz und die gesamte CDU-Führung scheinen im Vorgestern zu leben. Sie haben sich durch ihre von Grünen und der SPD lancierte Brandmauer jeglichen Bewegunsspielraums selbst beraubt und müssten jetzt über ihren eigenen Schatten springen. Vielleicht sollte Merz mal den Söder fragen wie das geht..

    • FtznFrtz

      @Gerald Müller:

      Unsinn, Söder weiß genau, wie gefährlich ein Zusammengehen mit der AfD für die Unionsparteien wäre. Es würde das Ende als Volkspartei bedeuten.



      Merz muss weg, ein zur Mitte anschlussfähiger Politiker wie Wüst oder Günther, der im 21. Jahrhundert lebt kann die Union neu aufstellen, was heißt Konservatismus heute? Auch in Abgrenzung zur AfD?



      Weder die SPD noch die Grünen machen linke Politik, es gibt eine breite Mitte inklusive FDP, diese Parteien sind grundsätzlich immer koalitionsfähig.



      Die AfD will ein anderes, autoritäres Land, das muss verhindert werden.

      • dtx

        @FtznFrtz:

        Wüst oder Günther wären schön dumm, aus einer Landeskanzlei, deren Schlüssel sie mit größter Wahrscheinlichkeit auch nach ihren Wahlen im April nächsten Jahres noch in den Händen halten würden, auf den Schleudersitz in Berlin zu wechseln. Und dafür einen Nachfolger zu installieren, der über den kläglichen Rest der aktuellen Legislatur hinaus keine Chance hat.

      • Sonderzeichen

        @FtznFrtz:

        Ja, das mit der GroKo war und ist sicherlich nicht hilfreich fürs Land.



        Wenn sich die Menschen ENDLICH mal durchringen könnten den dringend benötigten Schwenk nach links durchzuziehen.



        Die Linken sind jetzt ohne Wagenknecht wieder deutlich stabiler aufgestellt, eine Frau Reichinnek ist auch spürbar pragmatischer und in der Wirklichkeit verhaftet als man bisher bei der Linken den Eindruck hatte.



        Die Grünen sind bürgerlicher und pragmatischer geworden, für eine echte linke Regierung ist auch das eine gute Option.



        Und wenn die SPD endlich mal aus ihrem Minderheitsgesellschaftertrauma erwachen würde, mal etwas charismatischeres als einen Scholz zur Wahl anbieten würde - vielleicht regt sich dann doch wieder etwas Leben in Partei und Land.



        Es geht nämlich nicht nur im Verhindern, es geht um Erneuern, Verbessern. Konservativismus kann das nicht leisten! Das hatten wir bereits jahrzentelang!



        Progressive Politik für Arbeiter und Mittelschicht, und damit den Großteil der Gesellschaft! Jetzt!

  • Ricky-13

    taz: *Wer steht noch hinter dem Kanzler?*

    Auf BlackRock kann sich der Kanzler verlassen; jedenfalls solange er BlackRock-"Politik" in Deutschland macht.

    Und wenn innerhalb der CDU keiner begreift (oder begreifen will), dass man auch für den großen Teil der Bevölkerung Politik machen muss, und nicht nur für reiche Bürger, dann wird die CDU den gleichen Weg wie die (S)PD gehen. Mit Merz wird man jedenfalls keine Wahlen mehr gewinnen, denn Bundeskanzler Friedrich Merz erfährt selbst in den eigenen Reihen der CDU/CSU-Wähler eine deutliche Ablehnung. Nach aktuellen INSA-Umfragen vom September 2026 sprechen sich 58 Prozent der Unionswähler gegen ihn aus.

  • OndaOnda

    NIX.

  • Grenzgänger

    Der Auftritt von Herrn Maschmeyer bei Maischberger am 8. scheint ja niemandem aufgefallen zu sein:

    www.ardmediathek.d...YtMDhjZTNhODdhZDA3

  • Andreas Flaig

    "...dass dies viel wichtiger ist als einige der innenpolitischen Debatten, die wir gerade führen“."

    Jeder kehre vor der eigenen Tür und die Welt wäre relaxer. Räum erst Mal dein eigenes Zimmer auf!

    Das man einem Kanzler jetzt auch noch die Besenpflicht beibringen muss.



    Das Problem ist, was kommt nach Merz?



    Kann es noch schlimmer kommen?



    Söder???