taz-Podcast „klima update°“: Die Klima-News der Woche
In Kanada sterben Hunderte in einer Hitzewelle. Die EU verlängert ihre klimaschädliche Agrarförderung. Und die Weltklimakonferenz braucht Impfungen.
In Teilen Nordamerikas herrscht tödliche Hitze: An die 50 Grad wurden in einem westkanadischen Ort gemessen – ein Rekord für das ganze Land. Hunderte sind schon gestorben an den Folgen der extremen Temperaturen. Auch wenn Wetter nicht gleich Klima ist: Bei Hitzewellen hat der Klimawandel mittlerweile immer seine Finger im Spiel, macht sie wahrscheinlicher und heißer.
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Nach mehr als zweijährigen zähen Verhandlungen haben sich die Regierungen der EU-Staaten und das Europäische Parlament endlich auf eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geeinigt. Das Ergebnis bedeutet praktisch: Die EU verlängert ihre klimaschädliche Agrarförderung um sieben Jahre. Kleine Verbesserungen gibt es aber.
Im November soll die nächste Weltklimakonferenz in Glasgow stattfinden, so es die globale Gesundheitslage irgendwie zulässt. Um das wahrscheinlicher zu machen, bietet die britische Regierung nun an, registrierten Teilnehmer:innen Impfungen bereitzustellen. Andernfalls droht sich das personelle Ungleichgewicht auf den Klimakonferenzen zwischen globalem Norden und Süden noch weiter zu verstärken.
Im Podcast klima update° besprechen wechselnde Journalist:innen vom Online-Magazin klimareporter° und aktuell auch der taz jeden Freitag die wichtigsten Klima-Nachrichten der Woche. Darunter sind unsere Klimaredakteurin Susanne Schwarz und Lena Wrba vom Klimahub.
„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.
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