Atommüllschiff in Brunsbüttel angekommen Deutschland bekommt seinen Schrott zurück
Ein Atommüllschiff aus England hat in der Nacht in Brunsbüttel angelegt. In Brokdorf soll der Atomschrott nun jahrzehntelang zwischenlagern.
Atomkraft
Am 26. April 1986 explodierte nahe des ukrainischen Tschernobyl der Reaktor eines Kernkraftwerks. Der GAU gilt als bisher weltweit schwerster Unfall in einem Atomreaktor und als Geburtsmoment der Anti-Atomkraft-Bewegung. Seitdem wird die „Kernenergie“, wie sie euphemistisch auch genannt wird, mit Kritik und Protest begleitet. Die komplizierte Suche nach Endlagern, die Proteste gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf, das Atommülllager in Gorleben und die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 führten schließlich zu Deutschlands Ausstieg aus der Atomkraft. Am 15. April 2023 gingen die letzten drei deutschen AKWs vom Netz.
Rückkehr nach Fukushima