Hamburg hat die Zukunft gewählt : Die drei wichtigsten Klima-News der Woche
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Der Klima-Volksentscheid in Hamburg war erfolgreich. 2024 gab es einen Rekordanstieg beim CO₂. Deutsche wollen nachhaltig reisen, aber tun es nicht.
Die Hamburger*innen haben ihr Klimaschutzgesetz verbessert: Sie stimmten für einen Volksentscheid, den eine Initiative um Fridays for Future auf den Weg gebracht hatte. Damit muss die Hansestadt jetzt 2040 statt 2045 klimaneutral werden. Außerdem gibt es für jedes Jahr konkrete CO₂-Grenzen, die es einzuhalten gilt. Im rot-grünen Senat hat das nicht nur Fans. Was in der Stadt jetzt passieren muss, darüber sprechen Susanne Schwarz und Verena Kern diese Woche im klima update°.
Die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre hat im vergangenen Jahr einen besonders großen Sprung nach oben gemacht. Das liegt vor allem an der Nutzung fossiler Energien, aber auch an den Folgen der Klimakrise, die sich damit zunehmend selbst verstärkt. Hitze und Dürre begünstigen Waldbrände, raffen immer mehr Wälder dahin - die dann als wirksame CO2-Aufsauger entfallen.
Viele Deutsche finden Nachhaltigkeit beim Reisen wichtig - und reisen dann trotzdem nicht nachhaltig. Das hat eine Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen zusammen mit dem Umweltbundesamt gezeigt. Gut zwei Drittel der Befragtengaben 2024 an, dass ihnen ökologische oder soziale Nachhaltigkeit beim Reisen wichtig ist. Ausschlaggebend war das aber bei der konkreten Reiseentscheidung am Ende nur sehr selten.
Das klimaschädlichste Verkehrsmittel Flugzeug hat sich zudem - nach einer Corona-bedingten Pause - wieder zum beliebtesten Verkehrsmittel bei Urlaubsreisen entwickelt, noch vor dem Auto. 2024 gab es sogar einen neuen Rekordwert bei touristischen Verkehrsleistungen mit dem Flugzeug.
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