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DFB-Verhandlungen mit Jürgen KloppEinigung vorbehaltlich einer Einigung

Die Verwandlung Jürgen Klopps von einem TV-Experten in einen Bundestrainer zieht sich noch. Vermeldet wird, dass es bald etwas zu vermelden gibt.

Rund um Jürgen Klopp ist gerade eine rege Nachrichtensimulation im Gange. Die Frage, ob Magenta TV bald den deutschen Bundestrainer als TV-Experten in seinen Reihen hat, ist immer noch nicht wirklich geklärt. Vermutlich ist es diese unglückselige Verquickung zweier Jobs, welche den Beteiligten gerade besonders gehobene Kommunikationsfertigkeiten abverlangt.

Der Deutsche Fußball-Bund ließ am Samstag wissen, dass „eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt“ worden seien. Aha. Intensiv und konstruktiv seien die Gespräche zwischen Klopp, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke gewesen. Und optimistisch sei man zudem, eine Einigung zu erzielen, vorbehaltlich natürlich einer Einigung mit seinem derzeitigen Arbeitgeber Red Bull. Kurz vor der Ziellinie befände man sich. Aha.

Wer nun den wirklichen Nachrichtenwert vermisst, muss sich vielleicht noch eine Woche bis zum Ende dieser Weltmeisterschaft gedulden. Dann könnte er vorgestellt werden als der neue deutsche Bundestrainer presented by Red Bull. Denn Markenbotschafter seiner Firma in Österreich, so viel weiß man bereits, soll der künftige Erlöser des darbenden deutschen Fußballs bleiben.

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Erheblicher Verhandlungsspielraum

Bis auf Detailfragen, so hieß es am Wochenende, sei man sich über alles einig. Das Wort der „Grundsatzvereinbarung“ machte die Runde. Worüber man sich genau einig ist, war wiederum leider nicht zu erfahren. Dafür wurden die Fußballfans darüber in Kenntnis gesetzt, dass DFB-Chef Neuendorf ein erheblicher Verhandlungsspielraum von den DFB-Gremien eingeräumt wurde.

In den DFB-Landesverbänden sollen namentlich nicht genannte Vertreter unglücklich darüber sein, künftig einen Limonadenbotschafter als Bundestrainer zu haben. Und dass sein Jahressalär das eh schon üppige von Julian Nagelsmann (sieben Millionen Euro) überschreiten soll, gefällt einigen auch nicht.

TV-Experte Klopp führt bereits seit Tagen einen Eiertanz auf, wenn bei seinem Sender das Thema Nationalmannschaft aufkommt. Die Situation ist reichlich bizarr. Aber es dauert nicht mehr lange. Morgen ist wieder mit einer Nachricht zu rechnen, dass der DFB bald etwas zu verkünden hat. Die Spannung steigt.

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3 Kommentare

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  • Kaum versändlich, vor allem aus Klopp-Sicht. Der Mann scheffelt Geld als gäbe es kein Morgen, hat ja schon absurde Summen als Trainer verdient, derzeit vermutlich auch als Chef of Soccer (oder wie das heißt) für die Flügelbrause. Wenn einer seine Schäfchen im Trockenen hat, dann die Mann, der offensichtlich auch für alles wirbt, was nicht bei drei aus der Bürotür raus ist, mir fallen Warsteiner, Trivago, Deutsche Vermögensberatung, Media Markt spontan ein. Der Kloppo läßt keinen Euro liegen, was erlaubt ist, aber einen auch nicht sympathischer macht.



    Dass es hier ums Geld gehen soll, wem soll man das vermitteln?

  • Der Rummel ist nur noch bekloppt. Man könnte denken, D sucht einen neuen Monarchen...

  • Aua, aua, DFB. Irgendwas bekommt hier Flüüügel, nur nicht dieser Verband und seine Auswahl. Poor display, mates!