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22.10.2026 , 02:38 Uhr
Verschwörungserzählungen, Rassismus, Antisemitismus und Aufrufe zur Gewslt durch AfD Mandatsträger, Mitglieder, oder Symphatisanten gab es durchaus auch schon früher teils ganz offen auf social Media, in Interviews & Co, oder entsprechende Äußerungen sind auf anderem Wege an die Öffentlichkeit gelangt, Ausmaß und Menge des Gesagten in den Mails sind aber tatsächlich neu.
zum Beitrag22.10.2026 , 02:30 Uhr
Ist das hier ein whataboutism-Kontest oder wie? Was hat Antisemitismus in kleinen (aber lauten) Teilen der Linken damit zu tun? Sicher, darum muss sich gekümmert werden, aber genauso gut könntest du uns hier was von Verzögerungen beim Ausstellen erstmaliger Füherscheine in vielen Landratsämtern in.Deutschland erzählen, hätte ähnlich viel mit dem Topic zu tun. Antisemitismus gibt es in den Mails übrigens auch zuhauf, wieso bleibst du nicht beim Thema und schreibst was dazu.
zum Beitrag18.10.2026 , 21:35 Uhr
Für alle die es immer noch nicht verstanden haben, Putin hat die Gaslieferungen eingestellt, nicht andersrum. Und selbst wenn es nicht so wäre, glaubst du wirklich Russland würde uns sein Gas zum Selbstkostenpreis schenken und wäre die durch den Iran Krieg (und mittlerweile auch die Angriffe der Huthis in S-A) enorm gestiegenen Öl und Gaspreise nicht mit Händeklatschen mitgegangen? Was bitte muss Putin noch alles machen, damit auch der letzte merkt, dass er gar nicht unser Freund sein WILL, höchstens unser Kaiser?
Ehrlich genau der selbe Fiebertraum der in den USA bei den MAGAs abgeht, die Trump feiern ganz egal welchen Scheiß er auch baut, läuft bei uns mit den ewigen Russlandfreunden und Putin. Er könnte vor deren Augen an.Weihnachten ihren Hund erschießen und ihnen dabei lachend auf den Kopf koten, sie würden ihm trotzdem die Füße küssen. Ehrlich in was für einer Timeline leben wir überhaupt...
zum Beitrag14.10.2026 , 00:23 Uhr
Und trotzdem wären das noch 1,1 Millionen mehr als 2/3 der Einwohner der BRD veterbt bekommen. Sofern es überhaupt zu einem solch gravierenden Abschlag kommt, Wohneigentum in Toplagen bekommt man idR auch zügig gut verkauft, weil sie eine sichere Anlage darstellen und deswegen viele Interessenten existieren.
zum Beitrag14.10.2026 , 00:16 Uhr
Ja das gute alte Totschlagargument mit der Kapitalflucht. Schaut man sich aber Länder an in denen Vermögens- oder Erbschaftssteuern neu eingeführt wurden, sieht man, dass der Effekt äußerst überschaubar bleibt. Auch Superreiche haben Familie, Freunde, ein Leben hierzulande das man nicht einfach für etwas Geld in den Wind schießt, gerade wenn man es sich eigentlich leisten kann und dann eben "nur" noch 150 statt 200 Millionen auf dem Konto hat. Zudem gibt es da ja noch die Wegzugssteuer, bei der oft wesentlich weniger Spielraum besteht als bei den oben genannten Abgaben, insbesondete wenn Modelle wie die im Artikel erwähnte Stundung der Abgaben zur Verfügung stehen.
zum Beitrag14.10.2026 , 00:02 Uhr
Weil es einfach doch noch ein wenig ungerechter ist, wenn einer Person gigantische Geldmengen durch reinen Zufall und ohne jedes zutun der profitierenden Partei zukommen. Klar letztendlich entstehen die Millionen die ein Top Manager verdient auch durch die Ausbeutung endlicher Ressourcen und der Arbeitskraft Dritter, aber zumindest reißt sich der Manager (zumindest idR) trotzdem gehörig den Arsch dafür auf. Ein Erbe wird einfach nur aus dem richtigen Geburtskanal gepresst und bekommt das noch nicht einmal mit. Politik, insbesondete wenn es um Abgaben geht, muss eben nicht nur rein rational begründet sein, sondern sich für den Bürger auch irgendwie gerecht anfühlen und wenig fühlt sich so ungerecht an wie die im Artikel erwähnte Geburtslotterie. Wohin ein solches latentes Gefühl von Ungerechtigkeit führen kann, sehen wir btw gerade an den Wahlergebnissen der AfD (denn letztendlich gdht es auch bei Kritik an Migration usw doch nur darum). Sicher, man könnte eine Vermögenssteuer so gestalten, das erst gar keine gigantischen Erbschaften entstehen, aber die BRD ist nun mal kein sozialistischer Staat. Und wieso sollte eigentlich nicht beides möglich sein, Vermögens- und Erbschaftssteuer?
zum Beitrag13.10.2026 , 23:42 Uhr
Damals waren sie halt in einer Koalition mit der FDP, die sich (wie mittlerweile geschehen) lieber selbst vor Sylt versenkt hätte, als ihre Gottheit, das Kapital in Form superreicher Personen, auch nur im geringsten anzugehen. Klar die SPD hat sich, im Rausch eines unerwarteten Wahlsieges, selbst dieser Knechtschaft unterworfen und dafür kann und sollte man sie kritisieren, aber eine Reform der Erbschaftssteuer zu Lasten der finanziellen Elite war in einer Koalition mit den Neoliberalen technisch einfach nicht umsetzbar, vorher wären die Lindner Boys mit dem Lastenrad zum Bundestag gefahren.
zum Beitrag12.10.2026 , 05:29 Uhr
Ohne die CDU brauchen wir aber eine andere konservative, demokratisch basierte Partei, wenn wir verhindern wollen, dass die AfD in absehbarer Zeit in Regierungcsverantwortubg kommt! Es gibt hierzulande einfach zu viele Wähler mit konservativem Weltbild, die niemals links oder grün wählen werden. Zumindest in den nächsten 20 Jahren wird es keine linksgrüne Mehrheit in diesem Land geben und so lange brauchen wir eine demokratisch orientierte mitte-rechts Partei, sonst heißt unser Kanzler früher oder später Weidel oder Höcke. So ein Weltbild mag für unseteins unverständlicj sein, aber es ist in Teilen unserer Gesellschaft nun mal tief verankert und in einer Demokratie brauchen auch diese Menschen eine Stimme.
zum Beitrag12.10.2026 , 00:30 Uhr
Doch es tut eeh, weil krine demokratische konservative Partei bereit steht, die die Union rrsetzen könnte und für enttäuschte Wähler rechts der Mitte nunmehr nur der Wechsel zu den Antidemokraten der AfD übrig bleibt. Auch wenn es für viele hier (mich auch) unverstehbar sein mag, es gibt nun mal eine große Gruppe konservative Wähler in Deutschland, die sich niemals dazu durchringen werden links oder grün zu wählen (die ebenfalls in den letzten Atemzügen liegende SPD erwähne ich erst gar nicht mehr). Und diese Menschen brauchen eine demokratische Partei der sie ihre Stimme geben können. Von mir aus kann die Union gern vor die Hunde gehen, Zeit wäre es allemal aber dann brauchen eir eine neue Partei die für diese konservative Gruppe spricht, ohne dabei auf rechtsextremen Positionen aufzubauen. Es wäre bei Gott höchste Eisenbahn eine UCDU ohne "Altlasten" wie Amthor, Spahn und natürlich Merz zu gründen, doch leider gehören der Mut und die Risikobereitschaft die es braucht, um einen solchen Schritt zu wagen nun so gar nicht zu den typischen Eigenschaften von Unionsanhängern, von -politikern gar nicht zu sprechen.
zum Beitrag12.10.2026 , 00:10 Uhr
Da muss ich Franz zustimmen, 25% Stimmen für die Linke sind definitiv nicht gleichzusetzen mit einer eindeutigen Forderung nach einer links geführten Regierung aus der berliner Bevölkerung. Wahr ist aber auch, dass eine (hoffentlich fubktionsfähige) rot-grün-rote Regierung die einzige Möglichkeit für die Berliner SPD darstellt am Leben zu bleiben, sollte es wirklich zu einer erneuten CDU Regierung unter Beteiligung der SPD als Juniorpartner kommen, können die auch gleich den Mietvertrag für ihre Parteizentrale kündigen. Denn ein klarer Wählerwille lässt sich aus dem Ergebnis durchaus eindeutig ablesen, auf ein "weiter so" hat die Berliner Bürgerschaft definitiv keine Lust mehr.
zum Beitrag11.10.2026 , 23:52 Uhr
Ich hab selber durchaus Vorbehalte ggü der Linkspartei, aber von "pro Clanstrukturen" zu sprechen, nur weil ein einzelner MdB zu doof ist zu erkennen, dass es nicht die schlauste Idee wsr sich ein altes Handy für irgend eine Antifa Gruppierung von einem Mitglied der OK schenken zu lassen und dann dessen Vater maximal ungeschickt in der Danksagung via WhatsApp zu grüßen + dass die selbe Person uneingeladen auf der offenen Wahlparty erscheint, wo er dann sogar rausgeworfen wurde, ist doch reine Springer Propaganda. Die Linke hat ein Problem mit antisemitischen Strömungen und ein pasr radikalen Altlinken die denn Schuss seit mind 30 Jahren nicht gehört haben, aber definitiv nicht mit irgendwelchen Clanstrukturen.
zum Beitrag20.09.2026 , 01:24 Uhr
Serbische Soldaten oder Talibananhänger haben aber nie versucht auf deutschem Boden Sprengstoffattentate zu verüben. Krieg war es trotzdem und auf moralischer Ebene mögen sich Explosionen im Kosovo oder in Deutschland nicht viel geben, aber für die Lebensrealität des Großteils der Einwohner Deutschlands die damals weder aktive Berufssoldaten, noch familär oder sonstwie mit den beteiligten Nationen verbandelt waren, sind das völlig unterschiedliche Welten. Krieg im eigenen Land, wenn auch nur womöglich, ist was ganz andetes als in Ländern die man nicht mal auf der Landkarte findet, das ist einfach Realität.
zum Beitrag20.09.2026 , 01:11 Uhr
Man muss sich eben auch als Linker eingestehen, dass bei dem tollen Feindbild das die USA (durchaus zumindest in Teilen gerechtfertigt) und vor allem deren Außen- und Militärpolitil für die Linke in der BRD historisch abgab und bis heute abhibt, es auch deren Außen- und Militärpolitik war, die einem überhaupt erlaubt hat Kritik so zu äußern. In einer Gesamt-DDR hätte es wohl keine Menschenkette gegen Pershing 2 gegeben.
Und diese Freiheit qeiterhin haben zu könnem, benötigt eben Kompromisse, die einer klassisch linkspazifistisch geprägten Ideologie zuwieder sein mögen, aber die Umstände haben sich nunmak geändert. Es ist eben letztendlich eine riskante Wette darauf zu setzen, dass ein eindeutiger Aggressor wie Russland im Endeffekt doch nicht angreift. Eine Wette die die Ukraine teuer bezahlt hat, denn mit den ganzen alten sowjetischen Atomwaffen (und nein das bedeutet nicht, dass ich finde Deutschland bräuchte die Bombe, es ist nur rinfach ein Fakt) im Land, hätte Russland diesen Krieg wohl nicht begonnen. Jetzt müssen wir uns fragen, ob wir diese Wette der fortgesetzten Pazifismuspolitik in einer sich verändernden Welt für Deutschland eingehen möchten. I doubt it...
zum Beitrag11.09.2026 , 23:19 Uhr
20% der Krankenkassenbeiträge gehen für Verwaltungskosten drauf, das ist mehr als für Arzneimittel und ganze 2,5 mal so viel wie für niedergelassene Ärzte, keine Ahnung ob weniger KK dabei helfen würden diese Kosten zu senken, aber irgendwie muss das möglich sein..
zum Beitrag11.09.2026 , 23:14 Uhr
Die USA hatten auch lange ein AAA Rating unter Trump würde ich aber nicht unbedingt davon ausgehen, dass man Geld das man vor wenigen Jahren so angelegt hat jemals wieder zurück bekommt, der Orangene fantasiert mittlerweile sehr offen von Wegen (sogar militärischen) andere Staaten dazu zu zwingen den USA Geld mehr oder weniger zu schenken, da ist das nicht Zurückzahlen von Schulden nicht mehr allzu weit weg.
zum Beitrag11.09.2026 , 23:05 Uhr
Genau das. Insbesondere, da Rentenfonds extrem langfristig spekulieten und sich aufgrund ihrer Größe gut absichern können, wodurch sie wesentlich weniger anfällig ggü Extremen Kursschwankungen sind. Wir leben nunmal in einem kapitalistische System und daran wird sich mittelfristig nichts ändern, bei einer immer älter werdenden Gesellschaft in der sich das Verhältnis von Einzahlern zu Beziehenden immer weiter nach rechts verschiebt, kann eine rein umlagenfinanzierte Rente auf Dauer einfach nicht funktionieren.
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