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Anschlag auf das Stromnetz in BerlinOhne Beweise keine Täter

Gereon Asmuth

Kommentar von

Gereon Asmuth

Zum Anschlag gibt es drei sich zum Teil widersprechende Bekennerschreiben. Was daraus folgt? Bei Schlussfolgerung über die Täter die Klappe halten!

Tappen im Dunkeln: Auf der Suche nach Tä­te­r:in­nen sollte man sich nicht haltlosen Spekulationen hingeben Foto: Michael Kappeler/dpa

N un sind es also gleich drei. Drei Bekennerschreiben zum Anschlag auf das Stromnetz in Berlin. Alle drei angeblich von Mitgliedern der sogenannten Vulkangruppe. Und dennoch sehr widersprüchlich.

Ersteres behauptete, die linksextreme Gruppe habe den Anschlag verübt. Zweiteres verwahrte sich gegen die immer lauter vorgetragene Vermutung, Anschlag und Schreiben könnten unter falscher Flagge von russischen Agenten verübt worden sein. Und das dritte wiederum behauptet tatsächlich, dass alle angeblichen Vulkangruppen-Anschläge der vergangenen Jahre von Nach­ah­me­r:in­nen stammen.

Und was stimmt nun? Vieles spricht dafür, dass das erste Schreiben trotz gelegentlich seltsamer Wortwahl echt sein könnte. Das sagen zumindest Forensiker:innen, die Ahnung von der Materie haben. Dem folgend wäre das zweite Schreiben fast schon logisch. Aber was ist dann mit dem dritten? Spricht das nicht dafür, dass nicht nur der aktuelle, sondern alle Vulkananschläge der vergangenen Jahre von russischen Agenten stammen?

Das klingt nach Verschwörungstheorie. Oder nach einem Vorgehen wie bei den Auspuffverstopfern vor gut einem Jahr, als russische Pseu­do­kli­ma­ak­ti­vis­t:in­nen im Wahlkampf für Irritation sorgen wollten. Und was würde so ein Agent tun, wenn er aufgrund eines holprigen ersten Schreibens ungewollt in Verdacht gerät? Er würde doch ein sorgfältiger erstelltes zweites Schreiben posten, oder? Vielleicht sogar ein drittes, das dem zweiten widerspricht, um die Verwirrung perfektionieren? Ist das nicht genau das Ziel von Desinformation? Schwuppdiwupp erstellt mit einem besseren KI-Programm?

taz debatte

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Auch Grüne stellten Anfragen

Ganz so einfach ist es zwar nicht. Wenn man zum Beispiel ChatGPT bittet, ein authentisch klingendes Bekennerschreiben zu verfassen, weigert sich die KI. Sie weist aber auf Nachfrage darauf hin, dass selbst sprachliche Übereinstimmungen immer nur ein Indiz sein können, niemals ein hinreichender Beweis. Denn Sprache können KI-Tools längst nahezu perfekt nachahmen. Und sie werden immer besser. Wer sollte das besser „wissen“ als ein KI-Tool?

Die Bekennerschreiben der „Vulkangruppe“

In einem Schreiben einer „Vulkangruppe“ hatten sich die Ab­sen­de­r:in­nen erstmals am 4. Januar 2026 zu dem Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin bekannt. Am 6. Januar wurde ein weiteres Schreiben einer „Vulkangruppe“ veröffentlicht. In einer sogenannten Richtigstellung, reklamierten sie den Angriff noch einmal für sich, nachdem spekuliert wurde, ob der Angriff nicht eine Sabotage-Aktion Russlands war. In einem dritten, am 7. Januar publizierten Schreiben behaupteten mutmaßlich andere Au­to­r:in­nen, sie seien die ursprüngliche „Vulkangruppe“ und hätten mit den Anschlägen der letzten Jahre nichts zu tun. In einem vierten Schreiben einer „Vulkangruppe“, bedauert diese, dass neben dem Gaskraftwerk auch private Haushalte betroffen waren, da dies nicht beabsichtigt gewesen sei. Mit dem heutigen Wissen um die Auswirkungen, hätte die Gruppe den Angriff in eine warme Jahreszeit verlegt, heißt es dort.

Und hatte nicht die Russland nahestehende AfD erst kürzlich per kleiner Anfrage nach Wackeligkeiten im Berliner Stromnetz gefragt?Ja, aber auch hier gilt: Nicht alles, was nach einem Beleg aussieht, ist auch ein Beweis. Auch die Grünen hatten kürzlich in einer Anfrage auf die Anfälligkeit von Hauptversorgungsleitungen bei der Querung von Brücken hingewiesen. Das zeugt weniger von Täterwissen als von Fachkenntnis.

Kurzum: Man weiß nicht, welches der Bekennerschreiben echt ist. Jedenfalls nicht, bis irgendeine Vulkangruppe handfeste Beweise vorlegt, dass sie die echte und tatsächlich handelnde ist – was sie natürlich nicht tun wird. Oder bis die Polizei hieb- und stichfeste Belege veröffentlicht, warum sie das erste Schreiben ruckzuck für authentisch hielt – was sie im besten Fall aus ermittlungstaktischen Gründen nicht tun wird, im schlechtesten, weil ihre Argumentation auch auf wackeligen Füßen steht.

Bis dahin sollte man sich mit endgültigen Aussagen über die Täterschaft zurückhalten – als Social-Media-User:in. Und erst recht als Regierender Bürgermeister.

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Gereon Asmuth
Ressortleiter taz-Regie
Leiter des Regie-Ressorts, das die zentrale Planung der taz-Themen für Online und Print koordiniert. Seit 1995 bei der taz. 2000 bis 2005 stellvertretender Leiter der Berlin-Redaktion. 2005 bis 2011 Leiter der Berlin-Redaktion. 2012 bis 2019 Leiter der taz.eins-Redaktion, die die ersten fünf Seiten der gedruckten taz produziert. Hat in Bochum, Berlin und Barcelona Wirtschaft, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und ein wenig Kunst studiert. Mehr unter gereonasmuth.de. Bluesky:@gereonas.bsky.social Mastodon: @gereonas@social.anoxinon.de Foto: Anke Phoebe Peters
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30 Kommentare

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  • Na klar , Putin wars . Die Bekennerschreiben , ach alles wertlos. Hauptsache , die Linke wird aus dem Zusammenhang rausgenommen. Und wenn es noch so hanebüchen ist. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf....

  • "Nicht alles, was nach einem Beleg aussieht, ist auch ein Beweis."

    Vor Gericht aber schon. Die meisten gültigen "Beweise" beweisen im Normalfall gar nichts. Deshalb ist man ja auch immer so scharf auf ein Geständnis (was ja ansich auch nichts beweist). Mir ist kein Beweis bekannt, der nicht von Dritten platziert werden kann.

  • Nix genaues weiß ich nicht.

  • Hm. Also soviele Spekulationen, wie in diesem Artikel, hab ich bislang nirgendwo anders gelesen. Soviel zum Thema "Klappe halten".

    • @Deep South:

      Ja ne? Erst groß tönen man solle sich nicht bei den Verursachern festlegen und Desinformation kritisieren, nur um dann sämtliche Fakten interpretativ zu Verwässern und die ganz große Verschwörung auszupacken. Wahnsinn...

  • Was man machen sollte:

    Den Angriff so benennen wie er ist: Terror gegen die Bevölkerung

    Dabei ist es er erstmal egal, wer der Täter ist. Alleine aus der Tatsache heraus , dass es das erste Schreiben gab, wurde sehr zurückhaltend in linke Medien und Kommentaren damit umgegangen und Aussagen getroffen wie „den Effekt wollten die ja nicht“, „die konnten ja nicht ahnen das der Versorger so schlecht abgesichert ist, der ist daher schuld“ . Diese Reaktionen sind es , die mir Angst macht. Es vermittelt das Gefühl, das Gewalt von der „richtigen“ Seite nicht so schlimm ist, es wird relativiert, darüber fabuliert dass die Rechte das jetzt nutzen kann, ohne an die Opfer zu denken. Das linke sowas ja nie machen würden. Die Empathie ist wesentlich größer, wenn es rechte Täter sind. Als ob dies Opfer weniger wert sind ! Den Schaden hat die Linke für mich jetzt schon. Alleine durch den Umgang mit dem Verdacht.

    Es ist doch kein Problem zu sagen: der Täter hat hier die Menschen massiv getroffen. Das ist durch nichts zu rechtfertigen. Alle Folgen wurden billigend in Kauf genommen, derjenige der das Feuer legt ist verantwortlich, egal warum er das gemacht hat oder egal wo er politisch steht!

    • @Lio:

      "ehr zurückhaltend in linke Medien und Kommentaren damit umgegangen... „den Effekt wollten die ja nicht“, „die konnten ja nicht ahnen das der Versorger so schlecht abgesichert ist, der ist daher schuld“..."

      Keine Ahnung, wo du derartige Reaktionen gelesen haben willst. Nius? BILD?

      • @Matt Olie:

        Das ist es ja : Die linke Presse und die ÖRR haben nur sehr spärlich über den Terroranschlag berichtet. Er kam eben vermutlich aus der linken Szene und passte nicht ins Welt . wo gab es einen " Brennpunkt " oder Sondersendungen ? Als ein paar besoffene Schnösel ausländerfeindliche Lieder auf Sylt gesungen haben - ein Aufschrei in den Medien ; Bundespräsident und Kanzler melden sich zu Wort, Demos usw.



        Wo bleiben jetzt die Demos und der öffentliche Aufschrei ? Ich hab noch nichts vernommen ; nicht mal eine glasklare Stellungnahme vom Bundespräsidenten bis gestern.

  • "Bei Schlussfolgerung über die Täter die Klappe halten!"

    Nö.



    Aber vielleicht einmal die eigene Unfähigkeit erkennen, es womöglich mit etwas anderem zu tun zu haben, als man der eigenen Einfachheit, Haltung und Erzählweise wegen für Wirklichkeit nimmt und behauptet.

    Da sitzt man besser auch nicht im ÖR-Frühstücksfernsehen als TAZ-Redakteurin Ulrike Herrmann herum und will gar nicht einsehen, es womöglich gar nicht mit einer homogenen Gruppe, einer organisatorischen Kontinuität "Vulkangruppe" zu tun zu haben.

    Bei einem Anschlag, der weder besonderen Mut, noch komplizierte Kenntnisse, noch Werkzeuge, noch zahlreiches Personal erfordert. Nüchtern betrachtet, kann ein solcher Anschlag auch von einer einzigen Person durchgeführt werden. Es braucht den Aufwand gar nicht, der sich andererseits im Angesicht weitreichender Folgen so unbedingt gerne vorgestellt wird.

    In einem Umfeld, in dem keine Linke, oder "Linksradikaler" solchen Anschlag begrüsst, unterstützt, rechtfertigt. Weshalb sollen also "Linke" trotzdem unbedingt Täterin sein? Weshalb wird eine Zustimmung durch "Linke" erfunden, die so offensichtlich gar nicht existiert für die Täterinnen / den Täter?

    • @Elise Hampel:

      "Bei Schlussfolgerung über die Täter die Klappe halten!"



      Solange man keine Beweise und Fakten kennt: doch!

      • @PartyChampignons:

        @PartyChampignons

        Auf gar keinen Fall! Ich halt doch nicht die Klappe, wenn politische Gegner mit dem Finger auf mich zeigen!



        Das ist wie der Dieb auf dem Markt, der nach der Tat laut "Haltet den Dieb!" schreit. Da sollte man lieber erst klären, wer der Schreihals war.

  • Nun, ich hoffe doch, dass uns die Mitglieder der "Vulkangruppe" bei dem notwendigen Gerichtsprozess gegen sie zum Thema aufklären werden.



    Wir sollten uns an das halten, was auf dem Tisch liegt und uns nicht an irgend welchen Verschwörungstheorien beteiligen.



    Gegen Russland als Täter spricht, dass dieses Land schon alle möglichen Untaten begangen hat, und zwar ganz offensichtlich, und das zwar jedes Mal bestritten hat, aber auch keine "Fake"-Bekennerschreiben verfasste. Putin et al. würde ja gerade wollen und damit beabsichtigen, dass wir uns vor ihm fürchten.



    Gegen (bislang nicht terroristisch in Erscheinung getretene) rechtsextreme Gruppierungen spricht, dass Rechtsextreme zwar grundsätzlich gewaltbereit sind, es aber vermeiden werden, in dieser völlig wahllosen Form gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen, schon um sich nicht die in ihren Augen falschen Personengruppen zum Gegner zu machen.

    • @Vigoleis:

      Russland ist alles zuzutrauen. Und Nein, Russland gibt nicht alle seine Schandtaten zu, die es so die letzten Jahre so "fabriziert" hat, nicht einmal um uns allen Angst zu machen.



      Hybride Kriegsführung wird meist ohne Bekennerschreiben durchgeführt. Meist. Da man am besten sehr flächendeckend "arbeitet", also Flughäfen mit Drohnen besucht, Untersehkabel kappt oder vielleicht einfach eine vollkommen verblödete linksextremistische Gruppe zu Anschlägen anstiftet oder diese in deren Namen selbst ausführt, kann man bei dieser Art von Kriegsführung alles erwarten.



      Heute setzt man gerne "Wegwerfagenten" ein. Billig, dumm und vollkommen entbehrlich.

      • @si tacuisses:

        Schrieb ich doch: Russland hat alles Mögliche angestellt, ohne (!!!) sich zu bekennen, im Gegenteil streitet es offiziell meist alles ab.



        Zweck von hybrider Kriegsführung ist (!) die maximale Verunsicherung der Bevölkerung des betroffenen Landes.



        Ob sich die "Vulkanis" haben "anstiften" lassen oder es kraft ihrer eigenen Wassersuppe taten, spielt im Effekt und für ihre Schuldigkeit keine Rolle (und ist hoffentlich mal Thema eines Strafprozesses).



        Was mich aber immer überrascht, ist, wie intensiv sich linksdrehende Köpfe bemühen, erklärte Linksterroristen entweder für "vollkommen verblödet" oder für gar nicht richtig links oder für gar nicht vorhanden, sondern erfunden erklären. Richtig ist aber: Gewalt gegen Andersdenkende und Anderslebende gehörte und gehört zu linken Ideen und Experimenten von Beginn an und immer intrinsisch dazu.

    • @Vigoleis:

      Und Ihre Argumentation gegen die recht Urheberschaft funktioniert mit den gleichen Argumenten, wie die Verteidigung von links.

      • @Herma Huhn:

        Nein, ein Spezifikum des Linksterrorismus ist die notorische, blindwütige Rechthaberei und die daraus resultierende Bereitschaft, auch breiteste Bevölkerungsgruppen gegen sich aufzubringen. Die "Vulkanis" sind ja nur eines von mehreren Bspen für diese ideologische Verblendung.

        • @Vigoleis:

          Nicht jeder, der behauptet "links" zu sein, ist es auch.

          Die "Vulkanis" sind ein Beispiel für gar nichts, solange sie nicht erwischt und verurteilt wurden.

    • @Vigoleis:

      Bei der Bauschaumaktion gab es auch "Bekennerschreiben". Zwar in anderer Form, aber da waren es ja auch zahlreiche kleine Taten, die jeweils ein kleines "Bekennerschreiben" brauchten.

  • Feststellen kann man allerdings, wem es nützt und wem es schadete.

    Der Rest... wäre gut, wenn sich die erste Gruppe, die ja nach eigener Aussage nix damit zu tun hat, den Behörden stellt und vollständig kooperiert. Deren Straftaten sollten doch schon verjährt sein?

    • @Drehrummbumm:

      Wenn es diese Gruppe überhaupt als Gruppe gibt.



      Könnte sein, dass jeder dieser Anschläge von anderen Leuten jeweils mit dem Namen Vulkangruppe verübt wurde, ohne dass die Leute sich gegenseitig kennen würden.

      • @Herma Huhn:

        Das kann durchaus sein und liegt nach allem, was bisher bekannt ist, sehr nahe.

  • 1. Bekennerschreiben "Gegen Kapitalismus und Energiewende"



    Wie ging das unter einen Hut?



    Im "notwendig falschen Bewusstsein" aka Realitätssinn: die billigste Energie sei irgendwie die soziale. - Energiewende verhieße allerdings ganz anderes - Offene Zukunft - "Wir könnten uns nicht nur praktisch und theoretisch, sondern auch als universale Wesen zu einander verhalten": dann würde Energiewende zum Ausweis menschlicher Freiheit rechtzeitiger Vernunft.



    (Die Zeichen stehen allerdings auf: Versinken in selbstverschuldeter Unmündigkeit.)

  • "Und hatte nicht die Russland nahestehende AfD erst kürzlich per kleiner Anfrage nach Wackeligkeiten im Berliner Stromnetz gefragt?Ja, aber auch hier gilt: Nicht alles, was nach einem Beleg aussieht, ist auch ein Beweis."

    Das scheint nicht mal ein Beleg zu sein:

    "Ein Blick in den Wortlaut der AfD-Anfrage zeigt jedoch, dass es für einen Zusammenhang zu dem Anschlag auf die Kabelbrücke keinerlei Anhaltspunkte gibt. Die Anfrage beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen zur Verfügbarkeit und Stabilität des Stromnetzes - etwa mit Spannungsschwankungen, dem Betrieb von Ladeinfrastruktur oder der Versorgungssicherheit.

    Die Antworten liefern keine konkreten Lagepläne, keine Informationen über Kabelwege, keine Hinweise auf Schwachstellen in der Netzstruktur oder gar Tatorte, die für eine Sabotage hätten genutzt werden können. Sie enthält damit weder operative Details noch sensible technische Daten, die eine gezielte Störung erleichtern könnten." (zdfheute.de, 6.1.26, 17.09 Uhr).

  • Herr Asmuth hat recht, die Spekulationen bringen uns erstmal nicht weiter.



    Die Diskussion sollte sich um den Schutz der Infrastruktur drehen und wem sie gehört. Die Aufklärung der Tat kann davon unabhängig laufen.

  • Nach der nun umfangreichen medial überbrachten Präsenz dieser Vulkaner darf man gespannt sein, ob und welche gar konkreten Ermittlungsergebnisse es geben wird.

  • 1. von Russen



    2. von Rechten, sauer auf die unprofessionellen Russen



    2. von der Vulkangruppe, die schon lange nichts mehr gemacht hat und diesen Anschlag schon garnicht.

    • @Lieselotte Schellong:

      Ah, natürlich! Die Rangliste der Schuldigen: erst die Russen, dann die Rechten, die über die unprofessionellen Russen meckern, und schließlich die Vulkangruppe, die angeblich seit Jahren im Winterschlaf ist. Sehr plausibel – Sherlock Holmes wäre neidisch.

      Nur blöd, dass der Artikel gerade genau davor warnt, wild herumzudichten und die tatsächlichen Hintergründe zu ignorieren. Aber hey, Hauptsache, man hat sich schon mal mental auf alle Fantasie-Täter vorbereitet – Popcorn in der Hand, Weltpolitik deluxe!

    • @Lieselotte Schellong:

      Maßen Sie sich mehr Kompetenz zu als Forensiker*innen?



      Es dürfen auch Taten aus der eigenen Ecke abgelehnt werden auch, wenn das nicht immer leicht zu akzeptieren ist.

    • @Lieselotte Schellong:

      1. Von der Vulkangruppe



      2. Von der Vulkangruppe, sauer, dass ihre "Leistung" nicht anerkannt wird



      3. Von verzweifelten Personen aus dem linken Spektrum, die unbedingt wollen, dass es eine false flag war, weil nicht sein kann was nicht sein darf

      • @Saskia Brehn:

        @Lieselotte Schellong



        @Saskia Brehn

        wie der Autor schon so schön formuliert:



        "Bei Schlussfolgerung über die Täter die Klappe halten! "