Veggie-Steak, Ukraine-Krieg, Erneuerbare : Die drei wichtigsten Klima-News der Woche
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Das EU-Parlament will die Bezeichnung Veggie-Burger verbieten. Der Ukraine-Krieg verursacht hohe Emissionen. Erneuerbare sind nicht mehr aufzuhalten.
Bezeichnungen wie Wurst, Steak, Burger sollen künftig für vegane oder vegetarische Alternativen verboten sein. Dafür hat in dieser Woche das EU-Parlament mit deutlicher Mehrheit gestimmt. Der Antrag kam von der konservativen EVP-Fraktion. Kritik kommt von (fast) allen Seiten. Besiegelt ist das „Veggie“-Verbot aber damit noch nicht. Die EU-Staaten müssen noch zustimmen. Wie es weitergeht, das besprechen Susanne Schwarz und Verena Kern im klima update°.
Russlands Krieg gegen die Ukraine ist auch für das Klima eine Katastrophe. Das zeigt ein neuer Bericht der „Initiative zur Treibhausgasbilanzierung von Kriegen“ um den niederländischen Klimaforscher Lennard de Klerk. In den ersten drei Kriegsjahren wurden demnach rund 240 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zusätzlich verursacht – so viel wie Österreich, Ungarn, Tschechien und die Slowakei gemeinsam in einem Jahr freisetzen. Wir schlüsseln auf, wie diese Emissionen entstehen.
Aus erneuerbaren Energien wird weltweit mittlerweile mehr Strom erzeugt als aus Kohlekraft. Und die globale Energiewende nimmt weiter Fahrt auf: Bis zum Jahr 2030 wird sich die installierte Kapazität mehr als verdoppeln, heißt es in einer neuen Prognose der Internationalen Energieagentur. Das auf der Weltklimakonferenz von 2023 vereinbarte Ziel, die Kapazität erneuerbarer Energien bis 2030 im Vergleich zu 2022 zu verdreifachen, wird damit aber nicht erreicht.
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