Podcast „Bundestalk“ : Alles, was rechts ist
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Vor zehn Jahren wurde die AfD gegründet – und bewegt sich seitdem immer weiter nach rechts. Welche Zukunft steht ihr bevor?
Vor zehn Jahren hat sich im hessischen Oberursel die „Alternative für Deutschland“ gegründet, kurz AfD. Damals noch mit eindeutigem Anti-Euro-Kurs, eher wirtschaftsliberal, konservativ und mit enormem Zulauf.
Seitdem ist sie ein fester Bestandteil der deutschen Parteienlandschaft geworden. Aber anders als andere rechtspopulistische Parteien in Europa hat sie keine Führungsfigur hervorgebracht: keine Marine Le Pen, kein Matteo Salvini. Und die AfD macht keinen ernst zu nehmenden Versuch, mit Kompromissen und Bündnissen an die Macht zu kommen. Sie driftet in der Fundamentalopposition immer weiter nach rechts.
Wer sind die Leute, die die AfD wählen? Auf welche Zukunft kann die Partei hoffen? Und vor allem: Worauf müssen sich die ostdeutschen Bundesländer einstellen, wo die AfD in den anstehenden Wahlen zum Teil stärkste Kraft werden könnte?
Darüber spricht Stefan Reinecke im neuen „Bundestalk“ mit AfD-Watcher Gareth Joswig, Sabine am Orde aus dem taz-Parlamentsbüro und taz-Rechercheur Christian Jakob.
„Bundestalk“ – Der politische Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de, Spotify, Deezer und iTunes.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
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