Neue rechtsextreme Partei in Italien : Rechts, rechter, Roberto Vannacci
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Die neue rechtsextreme Partei Futuro Nazionale setzt Regierungschefin Meloni unter Druck. Wer ist der Parteigründer Vannacci?
Italien hat eine neue rechtsextreme Kraft. Seit weniger als einem Monat greift die rechtsextreme Futuro Nazionale Parteimitglieder von rechts außen ab. Ihr Gründer Roberto Vannacci sitzt im Europaparlament und war bis Anfang des Jahres Vize der rechten Lega-Partei.
Für den Lega-Vorsitzenden Matteo Salvini ist die Abspaltung ein Verrat, besonders weil Parlamentsabgeordnete zu Futuro Nazionale wechselten und ihre Sitze mitnahmen. Vannacci möchte mit seiner eigenen Partei „klare rechte Kante zeigen“. Er sagt: „Wir sind die authentische Rechte“, erzählt Italien-Korrespondent Michael Braun.
Er wolle eigentlich zurück zu den Anfängen von Regierungschefin Giorgia Meloni und von Salvini. Und die Lega? „War das Taxi, das er nahm, um seinen eigenen Verein aufzubauen“, sagt Braun.
Vannacci hat die Möglichkeit aus der Opposition heraus die rechtsextremen, homophoben und ausländerfeindlichen Forderungen zu äußern, die Giorgia Meloni nun als Aushängeschild Italiens in ihrer Schärfe nicht mehr äußern darf.
Kann Vannacci zu einer ernsten Konkurrenz für Meloni und ihre Fratelli d’Italia werden? Wie groß sind die Zerwürfnisse in der italienischen Rechten? Und wie reagieren die Mitte-links-Parteien darauf? Darüber sprechen Auslandsredakteurin Anastasia Zejneli und Italien-Korrespondent Michael Braun in der aktuellen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgenommen am 1. 7.2026 um 14.30 Uhr MESZ.
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