Bundesweite Fridays-for-Future-Demos: Klima, Mieten, Gerechtigkeit
Am Internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit ruft Fridays for Future zu Protesten auf. Sie verknüpfen soziale Forderungen mit klimapolitischen.
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„Die Mieten steigen, das Klima brennt“. Fridays for Future möchte nicht länger zuschauen. Anlässlich des 20. Februars, des Internationalen Tags der sozialen Gerechtigkeit, rufen bundesweit Fridays-for-Future-Gruppen zu Demos auf. Neben Berlin auch in Hamburg, Düsseldorf und Krefeld.
Der Tag der sozialen Gerechtigkeit wurde 2009 von den Vereinten Nationen ausgerufen, um auf die soziale Ungerechtigkeit in der Welt aufmerksam zu machen. Klimaaktivist*innen nehmen ihn nun zum Anlass, soziale Forderungen mit klimapolitischen zu verbinden. Sie fordern eine Stadtpolitik, die „Menschen über Profite stellt“, faire Gewerbemieten und eine Umsetzung des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co enteignen“. Außerdem setzen sich die Aktivist*innen für ein unbebautes Tempelhofer Feld und die Mobilitätswende ein.
„Während die Politik heute zögert, verbraucht sie die CO2-Budgets, die der Jugend morgen ihre Freiheit und Lebensgrundlage rauben“, sagt ein Sprecher von Fridays for Future Berlin der taz. „Diese Lastenverschiebung von Alt zu Jung ist zutiefst ungerecht.“ Die Aktivist*innen fordern daher, dass die Kosten des Klimaschutzes durch Umverteilung aufgefangen werden. Sonst würden steigende Preise die Ärmsten am härtesten treffen, so die Gruppe. Deshalb sollten die Reichsten ihre „historische Verantwortung tragen“ und ärmere Haushalte unterstützen, damit der Klimaschutz sozial gerecht umgesetzt werden könne.
Die Demo in Berlin startet um 15 Uhr am Hermannplatz und führt zum Oranienplatz, wo um 18 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist. Erwartet werden Gäste verschiedener politischer Organisationen sowie Musiker*innen, etwa Dota Kehr, bekannt durch Lieder wie „Rennrad“ und „Grenzen“.
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