+++ Corona News vom 24. April +++: Zehntausende bei Online-Klimastreik

Erstmals fand die mehrstündige Demonstration per Live-Stream statt. Bayern erlaubt Gottesdienste ab dem vierten Mai. Die Nachrichten zum Coronavirus im Live-Ticker.

Demonstrant mit Maske.

Atemschutz und Artenschutz Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Den Live-Ticker bearbeiten Klaudia Lagozinski und Anselm Denfeld.

Macron ruft USA zu gemeinsamem Kampf gegen Virus auf

15.15 Uhr: Die WHO und mehrere Staatschefs haben eine Initiative zum gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus auf den Weg gebracht. Man müsse sicherstellen, dass ein Impfstoff, der in einem bestimmten Land entwickelt werde, in allen Ländern verfügbar sei, sagt der französische Staatspräsident Emmanuel Macron. Er rief alle Staaten der G7 inklusive der USA sowie China auf, an der Initiative teilzunehmen. (rtr)

Unmut über Einschränkung älterer Bürger in der Slowakei

15.01 Uhr: In der Slowakei haben Rentner und Oppositionsvertreter dagegen protestiert, dass ältere Menschen nur zu bestimmten Zeiten einkaufen dürfen. An diesem Samstag gilt erstmals ein Verbot für über 65 Jahre alte Menschen, am Wochenende einzukaufen. Auch an Arbeitstagen dürfen sie schon seit Mittwoch nur an Vormittagen Lebensmittelläden und andere Geschäfte mit Ausnahme von Apotheken und Tankstellen betreten.

Polens Schulen bleiben noch einen Monat geschlossen

15.01 Uhr: Trotz erster Lockerungsschritte sollen in Polen Schulen und Kindergärten noch bis zum 24. Mai geschlossen bleiben. Dies teilt die Regierung in Warschau mit. Polen hatte im vergangenen Monat als eines der ersten Länder in Europa strikte Sperrmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verhängt. Zuletzt durften aber wieder mehr Kunden gleichzeitig in Geschäfte.(rtr)

Friedrichshain-Kreuzberg will Straßen fürs Spielen sperren

14.22 Uhr: Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will ab dem 1. Mai bis zu 30 Straßen an Sonn- und Feiertagen für Fahrzeuge sperren. Die Straßen sollen zum Spielen und für Fußgänger freigegeben werden, wie das Bezirksamt am Freitag mitteilte. „Dem Bewegungsdrang von Kindern kann hier unter den Bedingungen des Infektionsschutzes besser nachgegeben werden“, heißt es in einer Mitteilung des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Knut Mildner-Spindler, Linke. Die Spielplätze waren wegen der Pandemie wochenlang geschlossen.

Zehntausende in Deutschland bei Online-Klimastreik

14.13 Uhr: Zehntausende Menschen in Deutschland haben sich am Freitag am ersten digitalen Klimastreik von „Fridays for Future“ beteiligt. Zu sehen war die mehrstündige Online-Demonstration per Livestream in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Youtube.

Allein auf der Videoplattform verfolgten in Spitzenzeiten bis zu 20.000 Zuschauer die Beiträge und Grußbotschaften von Musikern, Schauspielern, Autoren, Wissenschaftlern und Klima-Aktivisten aus ganz Deutschland. Neben Deutschland gab es laut „Fridays For Future“ in mehr als 100 weiteren Ländern Online-Aktionen zum Klimaschutz. (epd)

Bundesregierung verhandelt mit Apple über Tracing-App

14.01 Uhr: Die Bundesregierung verhandelt mit dem US-Konzern Apple über Voraussetzungen für eine Corona-Tracing App. Dabei gehe es darum, dass das Unternehmen die Schnittstelle öffne, um die Nutzung einer App zu ermöglichen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag in Berlin.

Apple will nach eigenen Angaben sein Betriebssysteme kompatibel machen. Allerdings hatte es in der Bundesregierung zuvor geheißen, dass es bei Apple Probleme dabei gebe. (rtr)

DFB-Pokalfinale wird wohl Geisterspiel, Termin ist offen

13.20 Uhr: Auch das Finale im DFB-Pokal sollen in diesem Jahr vor leeren Rängen in Berlin stattfinden. Der Deutsche Fußball-Bund verschiebt das Endspiel, lässt den genauen Termin aber noch offen. Die Politik muss „Geisterspielen“ ohne Zuschauer, noch zustimmen. DFB-Präsident Fritz Keller spricht von einem „Wohnzimmer-Finale“ zum Ende der Saison, die voraussichtlich bis 30. Juni abgeschlossen sein soll. (rtr)

Christliche Figuren in einer Kirche.

Dürfen wieder vor Ort angebetet werden: Christliche Figuren in einer Kirche in Bayern Foto: Nicolas Armer/dpa

Bayern erlaubt Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen

13.07 Uhr: Unter strengen Auflagen sollen öffentliche Gottesdienste in Bayern ab dem 4. Mai wieder erlaubt sein. Dies teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann, CSU, am Freitag am Rande einer Landtagssitzung in München mit. (dpa)

Tod eines Erntehelfers war keine unterlassene Hilfeleistung

13.00 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat die Ermittlungen wegen des Todes eines mit dem Coronavirus infizierten Erntehelfers aus Rumänien eingestellt. „Die Feststellungen der Polizei vor Ort ergaben keinerlei Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten“ teilte Martina Wilke, Sprecherin der Behörde, der taz mit. (taz)

WHO warnt vor Rückschlägen im Kampf gegen Malaria

12.56 Uhr: Weil sich die Länder derzeit auf die vom Virus ausgelöste Krankheit Covid-19 konzentrierten, könne der Kampf gegen die Malaria im Afrika südlich der Sahra um 20 Jahre zurückgeworfen werden, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, vor dem Weltmalariatag am Samstag.

Die Kampagnen gegen das Sumpffieber seien unterbrochen, sagte Moeti. Neue Prognosen rechneten für den schlimmsten Fall in diesem Jahr mit 769.000 Malariatoten südlich der Sahara. Das wären mehr als doppelt so viele wie bei der letzten gründlichen Zählung vor zwei Jahren. Etwa 93 Prozent aller Malariafälle weltweit werden in afrikanischen Staaten südlich der Sahara festgestellt. (dpa)

Bund: Inzwischen 108 Millionen neue Schutzmasken

12.47 Uhr: Es ist weiterer Nachschub an Schutzausstattung für das medizinische Personal über den Bund beschafft worden. Insgesamt seien inzwischen 108 Millionen Schutzmasken nach Deutschland gekommen und zum großen Teil verteilt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Berlin mit. (dpa)

Weniger Tote in Spanien als in den letzten 30 Tagen

12.21 Uhr: Die Zahl der neuen Virus-Toten in Spanien sinkt auf den niedrigsten Stand seit mehr als einen Monat. Binnen 24 Stunden seien zuletzt 367 Menschen an Covid-19 gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Damit liege die Zahl insgesamt nun bei 22.524. Die Zahl der Infizierten sei um 6.740 auf 219.764 geklettert. (rtr)

Krankenhauspersonal macht Yogaübungen.

Krankenhauspersonal in Barcelona bei Yogaübungen am Arbeitsplatz Foto: Nacho Doce/reuters

IfW-Präsident schlägt Steuererhöhungen vor – aber nicht für „Reichere“

11.30 Uhr: IfW-Präsident Gabriel Felbermayr bringt zur Bewältigung der Krise Steuererhöhungen ins Spiel. Darüber müsse man über kurz oder lang nachdenken, sagt der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft dem Nachrichtenportal t-online. Es gehe aber nicht allein durch höhere Steuern der Gutverdienenden. Zudem sollte man die Steuern für Reichere auch deshalb nicht erhöhen, „weil damit für diese Personengruppen oder Unternehmen die Anreize, zu produzieren, Arbeit anzubieten, kleiner würden.“(rtr)

Bildungsministerin will Maskenpflicht für Schüler*innen

11.10 Uhr: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek befürwortet eine Maskenpflicht für Schüler*innen. „Aus meiner Sicht spricht viel dafür, dass überall dort, wo Schülerinnen und Schüler den Abstand nicht einhalten können, Masken getragen werden müssen“, sagt die CDU-Politikerin dem Spiegel. (rtr)

Solidarität in der Krise: Selbstbestimmt (über)leben

11.00 Uhr: Während die einen sich darüber ärgern, wegen der Einschränkungen zu Hause bleiben zu müssen, müssen andere unter der Tatsache leiden, kein zu Hause zu haben. taz-Autorin Desire Fischbach hat heute die Lage der etwa 2.000 Berliner Obdachlosen zusammengefasst. (taz)

Schwedische Außenministerin für Verzögerung des Brexit

10.55 Uhr: Die schwedische Außenministerin Ann Linde hat sich für eine Verlängerung der Brexit-Übergangsphase über das Jahresende hinaus ausgesprochen. „Das Zeitfenster war sowieso schon sehr ehrgeizig“, sagt sie. „Ich würde eine Verlängerung als etwas Positives ansehen.“ (rtr)

Heiko Maas: EU-Finanzhilfe für Pandemieprävention nutzen

10.49 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas mahnt in der Debatte über weitere EU-Finanzhilfe an, dabei die genaue Verwendung der Mittel zu klären. Man müsse darauf achten, dass das Geld etwa zur beschleunigten Energiewende, aber auch für die Vorbeugung gegen künftige Pandemien verwendet wird, sagt er. (rtr)

Deutsche Bahn verliert ein Viertel im Gütertransports

10.41 Uhr: Die Deutsche Bahn bekommt den Einbruch der Gütertransporte in der Krise auf der Schiene stark zu spüren. „Im März gab es durch die Corona-Pandemie ein deutliches Minus von bis zu 25 Prozent“, sagt DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta dem Magazin „Wirtschaftswoche“. Positive Entwicklungen macht die Frachtsparte der Bahn dagegen auf der Zugroute zwischen Europa und Asien aus. (rtr)

RKI-Vize Lars Schaade: Keine weiteren Lockerungen möglich

10.36 Uhr: RKI-Vizepräsident Lars Schaade hält weitere Lockerungen derzeit für nicht möglich. Nachdenken darüber könne man allenfalls, wenn die täglichen Fallzahlen auf wenige Hundert gesunken seien. Nur dann sei man in der Lage, die Kontakte nachzuverfolgen. Derzeit melden die Ämter im Durchschnitt täglich noch rund 2.000 Neuinfektionen.(rtr)

Ein älterer Mann macht Sportübungen auf einer Holzbank im Wald.

Immer schön locker bleiben: Bewegung in der Natur ist für alle möglich Foto: Marijan Murat/dpa

Lars Schaade nennt baldigen Start der Bundesliga vernünftig

10.28 Uhr: RKI-Vize-Präsident Lars Schaade nennt Überlegungen der Deutschen Fußball-Liga „vernünftig“, den Betrieb der Bundesliga mittels einer Quarantäne für die Spieler wieder aufzunehmen. Es sei allerdings nicht die Aufgabe des Robert-Koch-Instituts, sich dazu zu äußern, da das eine des Arbeitsschutzes sei. Am Dienstag hatte Schaade allerdings betont, routinemäßige Coronavirus-Tests für Fußballspieler der Bundesliga seien aus seiner Sicht nicht nachvollziehbar. (rtr)

2,7 Millionen Infizierte, 190.000 Tote weltweit

10.24 Uhr: Mehr als 2,7 Millionen Menschen weltweit sind einer Reuters-Zählung zufolge inzwischen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 189.970 Menschen starben in Folge einer Covid-19-Erkrankung bislang. (rtr)

Biden rechnet mit Aufschub von US-Wahl durch Trump

10.05 Uhr: Der designierte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden geht davon aus, dass US-Präsident Donald Trump aufgrund der Coronakrise einen Aufschub der Präsidentschaftswahl anstrebt. „Er wird irgendwie versuchen, die Wahl nach hinten zu verschieben“, sagte er bei einer Online-Wahlkampfveranstaltung. Trump glaube offenbar, dass er nur durch eine Verschiebung der für November angesetzten Wahl wiedergewählt werden könne, sagte Biden. (afp)

Lauwarmes Mittagessen für Hamburger Kita-Kinder für lau

10.03 Uhr: Viele Kinder würden wegen des eingestellten Regelbetriebes der Kindertagesstätten derzeit kein warmes Mittagessen mehr bekommen, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard, SPD, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. „Wir sorgen nun dafür, dass Kinder, die das benötigen, in ihrer Kita ein Mittagessen bekommen.“, so die Politikerin.

Die Eltern können spätestens ab dem 15. Mai die Mahlzeiten dann direkt in ihrer Kita abholen. Von dem Angebot könnten bis zu 90.000 Kinder profitieren. (dpa)

Ramadan beginnt mit Einschränkungen

9.56 Uhr: Wegen der Epidemie müssen Muslime sich während des Ramadan, dieses Jahr stark einschränken: die Gebete und das Fastenbrechen zu Hause im engsten familiären Kreis zu verrichten, sei für alle eine ungewohnte Situation, sagte der Verbandsvorsitzende Recep Bilgen. Im Fastenmonat, der bis zum 23. Mai dauert, dürfen Muslime von Anbruch der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang nicht essen und trinken. Auch die Epidemie sei kein Hindernis, von der Pflicht des Fastens abzurücken, stellte der Landesverband der Muslime klar. (dpa)

Hilfspaket der EU kommt laut ZEW-Forscher Jahre zu spät

9.24 Uhr: Die EU ist bei der Bekämpfung der Pandemie nach Einschätzung des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW zu langsam. ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann sagte über Fond, „durch seine geplante Verankerung im EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 dauert es viel zu lange, bis er wirken kann. Es ist gut möglich, dass nennenswerte Volumina erst fließen, wenn sich Europa ohnehin bereits erholt.“(rtr)

Bayerische Gefangene sollen Masken nähen

9.13 Uhr: Häftlinge in bayerischen Gefängnissen sollen jährlich bis zu sieben Millionen einfache Mund-Nase-Masken produzieren. Die Produktion, an der sich mehr als 100 gefangene Frauen und Männer beteiligen, laufe in Zusammenarbeit mit Firmen der Textilindustrie.(rtr)

Britischer Gesundheitsminister: Rückkehr Johnsons unklar

9.08 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson ist nach seiner schweren Covid-19-Erkrankung nach Angaben der Regierung weiter auf dem Weg der Besserung. Gesundheitsminister Matt Hancock sagt dem Sender Sky News, er erhole sich eindeutig. Auf die Frage, ob Johnson wie von einer Zeitung berichtet am Montag die Amtsgeschäfte wieder aufnehme, sagt Hancock, es sei noch keine Entscheidung getroffen. (rtr)

Jens Spahn pocht auf die Tracking-App

8.48 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, spricht sich erneut für eine Corona-Tracking-App mit zentraler Daten-Speicherung aus. Er nehme zwar Sorgen davor sehr ernst, sagt Spahn im ZDF. Ziel sei aber, dass es möglichst „binnen Stunden“ möglich sein sollte, Kontaktpersonen von Infizierten zu ermitteln. Das sei einer der wichtigsten Schlüssel auf dem Weg in einen neuen Alltag. (rtr)

Sommerurlaub im Ausland wird immer unwahrscheinlicher

8.01 Uhr: Die Bundesregierung dämpft Hoffnungen auf Urlaube in klassischen ausländischen Ferienzielen in diesem Jahr. Es sei eher unwahrscheinlich, dass Reisende relativ schnell etwa wieder nach Spanien, Griechenland oder die Türkei kommen können, sagt der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), im ZDF. Das gelte auch für Geschäftsreisen. Deutsche dürften deshalb verstärkt in Deutschland Urlaub machen. (rtr)

Wachstum: Nestlé profitiert von Hamsterkäufen

7.56 Uhr: Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat im ersten Quartal von den Hamsterkäufen infolge der Pandemie profitiert, wie das an der Börse wertvollste europäische Unternehmen am Freitag mitteilte. In den ersten drei Monaten fiel das Wachstum höher aus, als Experten erwartet hatten. (dpa)

Italiens Wirtschaft will wieder loslegen

7.51 Uhr: Aus Italiens Wirtschaft wird der Ruf nach einem baldigen Hochfahren der Lieferketten laut. Der Bremsenhersteller Brembo fordert einen Start der Betriebstätigkeit ab kommender Woche. Ansonsten sei die Zukunft der italienischen Firmen in Gefahr, sagt Brembo-Chef Alberto Bombassei der Zeitung Il Sole 24 Ore. Er verweist auf das Beispiel Deutschland, wo die Produktion bereits angelaufen sei.(rtr)

Kommunen rufen Bund um Finanzhilfe

7.43 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund fordert milliardenschwere Hilfen vom Bund. Es werde ein „hoher zweistelliger Milliardenbetrag“ allein in diesem Jahr fehlen, sagt Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, in der ARD. „Das können Kommunen aus eigener Kraft nicht leisten. (...) Deswegen braucht es einen Rettungsschirm von Bund und Ländern, damit die Kommunen handlungsfähig bleiben.“ Bislang biete der Bund den Kommunen konkret „gar nichts“ an. (rtr)

Fridays for Future startet Klimastreik im Netz

7.00 Uhr: Um die Kontaktbeschränkungen einzuhalten, hat die Klimabewegung Fridays for Future deutschlandweit zum „Netzstreik fürs Klima“ aufgerufen. Während bei den Klimaprotesten in der Vergangenheit Tausende junge Leute auf die Straße gingen, findet die Veranstaltung dieses Mal hauptsächlich online statt. Das sagte Lou Töllner, Sprecherin von Fridays for Future in Hannover. (dpa)

Anstieg auf drei Millionen Arbeitslose in Deutschland möglich

6.38 Uhr: Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hält einen Anstieg der Arbeitslosenzahl auf über drei Millionen für möglich. „Die nächsten Monate werden sehr schwierig“, sagt IAB-Analysechef Enzo Weber dem Magazin „WirtschaftsWoche“. „Wenn es ungünstig läuft, könnten die Arbeitslosenzahlen 2020 vorübergehend wieder über die Drei-Millionen-Grenze steigen.“(rtr)

Geringer Anstieg: 150.000 Infizierte in Deutschland

6.31 Uhr: In Deutschland hat die Zahl der bestätigten Infektionen um 2337 zugenommen auf 150.383, wie das Robert-Koch-Institut mitteilt. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle steigt demnach um 227 auf 5.321.(rtr)

Panama: Ausgangssperren sind Problem für Transgender

5.42 Uhr: Die strikten, nach Geschlechtern aufgeteilte Ausgangsbeschränkungen in Panama haben zur Diskriminierung von transsexuellen Menschen geführt. Transsexuelle seien beim Einkauf schikaniert worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch.

In Panama dürfen an einigen Tagen Frauen, an anderen Männer essenzielle Besorgungen machen. „Wir leiden sehr unter Spott und Missbrauch, sowohl Transfrauen als auch Transmänner.“ sagt Venus Tejada, Direktorin der Panamaischen Vereinigung von Transsexuellen. (dpa)

Stuttgart: Mietwohnungen in der Morgensonne Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Umfrage: Etwa sieben Prozent zahlen keine Miete mehr

4.16 Uhr: Die Zahl der säumigen Mieter ist sprunghaft gestiegen. Dies geht aus einer repräsentativen Civey-Umfrage für den Eigentümerverband Haus & Grund hervor, über die das Magazin Focus berichtet. Demnach kamen im April 6,9 Prozent der Mieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nach. Das entspreche bundesweit etwa 1,6 Millionen Haushalten. Normalerweise liege die Zahl zwischen zwei und 2,5 Prozent.

Der Eigentümerverband befürchtet eine weitere Steigerung der Ausfälle. 17,6 Prozent der Befragten gaben an, sie wüssten nicht, ob sie ihre Miete künftig noch bezahlen könnten. Seit April gilt die Regelung, dass Mieter ihre Zahlungen aussetzen können und dafür nicht gekündigt werden dürfen, wenn sie wegen der Pandemie beispielsweise zu Kurzarbeit gezwungen sind. (afp)

3.17 Uhr: Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat die strikten Ausgangsbeschränkungen für die Hauptstadt Manila bis zum 15. Mai verlängert. In weniger von Coronavirus-Infektionen heimgesuchten Regionen würden die Restriktionen dagegen gelockert, sagt sein Sprecher. Duterte folge damit den Empfehlungen des Krisenstabes. In Manila wurden etwa 70 Prozent der 6981 offiziell gemeldeten Fälle des Landes registriert.(rtr)

Doppelt so viele Infizierte in Ecuador wie gedacht

1.08 Uhr: Die Zahl der Fälle in Ecuador ist doppelt so hoch wie bislang angenommen. Rund 11.000 neue Infektionen seien wegen verzögerter Testergebnisse zu den bisher bereits gemeldeten 11.183 Fällen hinzugekommen, sagt Gesundheitsminister Juan Carlos Zevallos. Die Zahl der Todesopfer wird mit 560 angegeben.(rtr)

US-Repräsentantenhaus winkt weiteres Hilfspaket durch

0.14 Uhr: Nach dem Senat hat nun auch das US-Repräsentantenhaus grünes Licht für ein viertes Hilfspaket im Kampf gegen die Krise gegeben. Die Abgeordneten billigten das Gesetz für ein Rettungspaket insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen in Höhe von knapp 500 Milliarden Dollar. Nun fehlt noch die Unterschrift von Präsident Donald Trump. (rtr)

Kommisionspräsidentin Von der Leyen bei der Pressekonferenz am Donnerstag Foto: Olivier Hoslet/reuters

EU-Gipfel: 500-Milliarden-Hilfspaket gebilligt

0.00 Uhr: Der EU-Gipfel hat das vor zwei Wochen vereinbarte Paket mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten gebilligt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend von Teilnehmern. Die Hilfen sollen zum 1. Juni zur Verfügung stehen. (dpa)

Gottesdienstbesuch in NRW ab Mai wieder möglich

0.00 Uhr: Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung werden in Nordrhein-Westfalen ab Mai wieder öffentlich stattfinden. Das kündigte die Landesregierung an. Kirchen und Religionsgemeinschaften hatten in NRW im Zuge der Corona-Krise auf öffentliche Versammlungen verzichtet. Ein Gottesdienst-Verbot gab es nicht. (dpa)

Hier finden Sie die Live-Ticker der vergangenen Tage. Alle Texte der taz zum Thema finden sich in unserem Schwerpunkt Coronavirus.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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