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04.04.2025 , 15:25 Uhr
Nein. In den USA hat man wenig profitable Sparten in Billiglohnländer verschoben und die hochprofitablen behalten. Outsourcing funktioniert am besten bei der Produktion lang lagerbarer, leicht zu transportierender Gegenstände, schlecht dagegen bei Dingen, die man vor Ort braucht wie z. B. Einzelhandel und Restaurants. So einfach ist das.
zum Beitrag04.04.2025 , 15:17 Uhr
FJS würde sich freuen, denn dann würde der Satz "Rechts von mir ist nur noch die Wand" ... äh die Brandmauer ... wieder voll und ganz zutreffen.
zum Beitrag04.04.2025 , 01:51 Uhr
Genau das ist das Problem. Aber vielleicht fangen die gefeuerten Staatsbediensteten dann in den neu entstehenden Industriestandorten noch einmal von vorne an. Die Zölle machen für die US-Amerikaner jetzt erst einmal alles wesentlich teurer. Das wird zu einem Inflationsproblem führen und evtl. zu einem Anstieg der ohnehin schon hohen Fed-Zinsen.
zum Beitrag04.04.2025 , 01:45 Uhr
Doch, genau das will Trump: Er will, dass in den USA investiert wird, um die USA als Produktionsstandort zu stärken. Kann man alles auf whitehouse.gov nachlesen. Das heißt de facto die Rückverlagerung von Industrie-Arbeitsplätzen in die USA. Wer sollte die Sachen denn dort produzieren? AI-gesteuerte Roboter etwa?
zum Beitrag04.04.2025 , 01:31 Uhr
Neue Arbeitsplätze bringen wenig, wenn man keine Leute hat, sie zu besetzen. Das war ja genau der Grund für die Importe. Man importiert Produkte mit geringen Margen (Kleidung, Spielzeug etc.) und exportiert Produkte mit hohen Margen (Software, Microchips etc.). So wird man reich. Wenn man wieder anfangen muss, Produkte mit geringen Margen im eigenen Land herzustellen, brechen die Gewinne weg und man verarmt. Dass man die Billiglöhner (ausländische Arbeitskräfte) jetzt am liebsten wegschicken möchte und die Universitäten schikaniert, beschleunigt den Verarmungsprozess.
zum Beitrag03.04.2025 , 15:49 Uhr
Wenn man Vollbeschäftigung hat, verlagert man alle wenig rentablen Produktionen in Billiglohnländer und spezialisiert sich auf Produkte nit hohen Margen. Genau das haben die USA getan. Wenn sie Industrieproduktion zurückholen, wird diese wieder wenig profitabel sein, die benötigten Arbeitskräfte werden anderswo fehlen und die USA werden wirtschaftlich schwächer.
zum Beitrag03.04.2025 , 15:44 Uhr
Dieses Abkommen würde von Trump wahrscheinlich heute als das schlechteste in der Geschichte der Menschheit bezeichnet, er würde noch herzzerreißender seinen Dollars hinterherweinen, uns als Straßenräuber bezeichnen und TTIP in der Luft zerreißen, so ähnlich wie er es mit dem von ihm selbst ausgehandelten Abkommen mit Mexiko und Kanada schon getan hat.
zum Beitrag03.04.2025 , 11:47 Uhr
Ich würde jetzt auch nicht in Panik geraten. Dann kostet der französische Wein demnächst halt 24$ statt 20$ pro Flasche oder eine deutsche Produktionsanlage 1.200.000$ statt 1.000.000$. Auch egal. Die USA können nicht alles selbst produzieren. Schaffen sie nicht, jedenfalls nicht sofort. Wenn sich die EU jetzt nicht zu blöd anstellt, kann sie von der Situation enorm profitieren.
zum Beitrag03.04.2025 , 11:37 Uhr
Die anderen Parteien zu staatsgläubig? Ich glaube, das hat nichts mit Parteien zu tun, sondern mit den Deutschen. Auch unsere Wirtschaftsführer rufen gerne nach dem Staat, wenn es schlecht läuft. Wenn die FDP weniger Staatsgläubigkeit will, muss sie sich wahrscheinlich ein anderes Volk suchen.
zum Beitrag03.04.2025 , 11:26 Uhr
Die Arbeitskräfte reichen nicht, um in den USA genügend Produktionskapazitäten aufzubauen. Außerdem will das ja kaum jemand bezahlen. Was erschwerend hinzukommt, ist, dass viele Firmen in der momentanen Situation versuchen zu sparen, wo es nur geht. Durch die vielen Entlassungen fehlt Geld für Konsum, was für die Investitionsbereitschaft nicht hilfreich ist usw. Dennoch könnte man Ausfälle in einigen Bereichen erst in vielen Jahren kompensieren.
Ich fürchte, dass die Linken nicht Unrecht haben: Wenn der Staat Geld braucht (in den USA z. B. zum Abbau des Staatsdefizites), sollte er oben die Sahne abschöpfen (also die Hochvermögenden zur Kasse bitten), nicht unten einen Aderlass veranstalten. Die Hochvermögenden sind die, die das Geld einstreichen, das bei den Fabrikarbeitern nicht ankommt. Die Konservativen wollen das meist nicht wahrhaben, faseln dann etwas von "Leistungsträgern" und ähnlichem Zeug, meinen damit aber hauptsächlich die, die andere für sich arbeiten lassen.
zum Beitrag03.04.2025 , 08:53 Uhr
Man ist schnell geneigt, einen großen Masterplan hinter all dem zu vermuten. Die entscheidende Frage ist, wie sich die US-Amerikaner diesbezüglich verhalten werden.
zum Beitrag03.04.2025 , 08:50 Uhr
In den USA wird es in den nächsten fünf Jahren überhaupt nicht genug Produktionskapazitäten geben, um all das, was Präsident Trump mit Zöllen verteuert, in den USA herstellen zu können. Also wird es für die Einwohner der USA erst einmal sehr teuer werden. Dadurch wird die Inflation steigen. Evtl. entschließt sich die Fed dann zu einer Zinsanhebung, was aber unklug wäre. Auf jeden Fall sind es die US-Amerikaner, die diese Zölle bezahlen werden.
zum Beitrag03.04.2025 , 00:23 Uhr
Im Islam sind solche Straftaten ebenfalls strengstens verboten. Wir wissen jedoch, dass Gewalttäter im weltweiten Durchschnitt jung, männlich und sozial benachteiligt sind. Die kulturelle Prägung spielt dabei kaum eine Rolle. Wichtig ist, die Zusammensetzung entsprechender Gruppen zu berücksichtigen. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Anteil sehr alter und sehr junger Personen bei den Deutschen wesentlich höher ist als bei den Migranten. Natürlich ist der Anteil deutscher Straftäter in der Statistik dann deutlich geringer, als er wäre, wenn die Gruppen ähnlich zusammengesetzt wären.
zum Beitrag02.04.2025 , 17:26 Uhr
Der offensichtlichste Missstand ist, das auch in wirtschaftlich guten Zeiten bei dem Teil der Bevölkerung, der nicht zur wohlhabenden Bildungselite gehört, zu wenig ankommt. Das war zwar schon immer so, aber früher merkten viele es nicht.
zum Beitrag02.04.2025 , 17:22 Uhr
Ja, die Gewalt steigt - ein bisschen. Einen Anstieg von 1,5% verorte ich knapp über dem statistischen Rauschen. Deutschland bleibt, wenn man die Taten pro 100.000 Einwohner betrachtet, im internationalen Vergleich dennoch ein sicheres Land. Wenn junge Menschen häufiger auffallen, ist vor allem Prävention erforderlich, d. h. wir müssen in Kitas und Schulen ein stärkeres Augenmerk auf eine entsprechende Erziehung legen. Sorgen sollten uns Taten aus dem rechtsextremen und rassistischen Spektrum machen. Auch deren Ursachen müssen wir bereits in Kitas und Grundschulen adressieren. Klar ist aber auch, dass wirtschaftlich und politisch unsichere Zeiten leicht zu einer höheren Zahl von Gewalttaten führen können.
zum Beitrag02.04.2025 , 17:05 Uhr
Der Mann als Individuum vielleicht schon.
zum Beitrag02.04.2025 , 17:02 Uhr
Solche Vertreter der katholischen Kirche sind der Grund, trotz allem noch Kirchensteuer zu zahlen, denn ohne sie wäre die Kirche wüst und leer.
Mich würde interessieren, wie viel der ganze Vorgang einschließlich dieser "Ersatzfreiheitsstrafe" die SteuerzahlerInnen am Ende insgesamt gekostet haben wird. Viel sinnloser kann man Geld kaum verschwenden.
zum Beitrag02.04.2025 , 16:56 Uhr
Aktivismus, von dem man gar nichts mitbekommt, ist aber auch nicht besonders sinnvoll.
Die Geschichte der Menschheit wäre anders verlaufen, wenn es keine solchen Aktivisten gäbe, wir würden heute noch Gesslers Hut grüßen, unserem erlauchten Hochadel huldigen usw.
zum Beitrag01.04.2025 , 22:34 Uhr
Zu manchen Ausgaben sind die Gemeinden gesetzlich verpflichtet. Da ist der Kleingeldpegel in der Geldbörse irrelevant.
zum Beitrag01.04.2025 , 22:33 Uhr
Einfache Lösung: Hebesätze anheben! Komplexe Lösung: Bei den Bundesländern schnorren! Masterplan: Die Bundesregierung übernimmt einmalig das Defizit und regelt die Verteilung der Umsatzsteuer neu.
zum Beitrag01.04.2025 , 22:24 Uhr
Das Leistungsbilanzdefizit der USA ist tatsächlich schon seit einiger Zeit ein Thema, aber das Einzige, was dagegen helfen könnte, wäre, die Preise für Waren, die aus den USA exportiert werden, flächendeckend anzuheben. Herr Trump sagt zwar, dass die Firmen lieber in den USA produzieren sollten, und führt deswegen Zölle ein, aber da gibt es ein kleines Problem: WER sollte die Waren in den USA denn produzieren? Die USA kämpfen trotz hoher Löhne mit massivem Fachkräftemangel, genau wie wir. Die Arbeitslosenquote der USA ist relativ niedrig, genügend Kapazitäten gibt es nicht und sie werden auch nicht so einfach aufzubauen sein, wenn wegen der Zölle die Konjunktur abkühlt. Man könnte die Produktivität durch stärkere Automatisierung zu steigern versuchen, aber dafür bräuchte man wieder Fachkräfte, die man nicht hat. Auch die KI wird es so schnell nicht richten.
zum Beitrag01.04.2025 , 15:56 Uhr
Die Grundrechte wird man mit solchen Argumenten auch nicht einfach beiseite wischen können. Außerdem geht es bei Intensivtätern eher um das StGb.
zum Beitrag01.04.2025 , 00:10 Uhr
In einem Comic oder Zeichentrickfilm würden sie sicher für Erheiterung sorgen ...
zum Beitrag01.04.2025 , 00:05 Uhr
Nur gegen ordentliche Bezahlung! Ich schlage 8000€ brutto/Monat vor.
zum Beitrag31.03.2025 , 17:57 Uhr
Die anderen Vermieter - auch die privaten - sollten begreifen, dass Methoden, die geltendem Recht widersprechen, irgendwann in stärkere Regulierung umschlagen. Was Vonovia da treibt, erweist uns anderen Vermietern einen Bärendienst, ruiniert unseren Ruf und macht Immobilieninvestitionen langfistig schwieriger.
zum Beitrag31.03.2025 , 17:47 Uhr
Wieso zeigen da welche nach Brüssel? Ich dachte, das sei ein französisches Gericht gewesen. Da hätte sich Frau Le Pen evtl. ein wenig mit der Rechtslage beschäftigen sollen. Vielleicht hätte das geholfen.
zum Beitrag31.03.2025 , 17:40 Uhr
Die Leute, die im Bundesrat so etwas fordern, haben von dieser und ähnlicher Software und deren Möglichkeiten ganz offensichtlich überhaupt keine Ahnung.
zum Beitrag31.03.2025 , 17:36 Uhr
Vielen Dank für den nüchternen und unverbauten Blick auf das klassische Wirtshaus - im Spessart (ist heute eine Autobahnraststätte) und anderswo. Vielleicht müssen wir das Gast- und Wirtshaus völlig neu denken, z. B. als generationenübergreifende Hobbygastronomie, die vom örtlichen Wirtshausverein betrieben wird. Aber dagegen sprechen sicher wieder einige Vorschriften, durch die die kommunale Verwaltung gezwungen wäre, das Projekt sofort wieder abzuwürgen. Ein Tipp: In Sachsen ist es ziemlich einfach, so etwas zu eröffnen. Das sächsische Gaststättenrecht ist äußerst liberal.
zum Beitrag31.03.2025 , 00:03 Uhr
Das beantwortet aber nicht die Frage nach dem Preis.
zum Beitrag31.03.2025 , 00:02 Uhr
Eigentlich hätte der Herr Prinz zu Salm-Salm es besser wissen müssen. Das letzte Mal, dass Ähnliches seinen Vorfahren widerfahren ist, dürfte während der Französischen Revolution gewesen sein. Vorsichtshalber - ihrer französischen Ländereien verlustig gegangen - verlegte die Familie ihren Sitz nach Westfalen. Danach hat ihnen kurz danach ausgerechnet ein Korse auch noch das Fürstentümchen weggenommen, aber anscheinend nicht die Ländereien, jedenfalls nicht alle. Kein Wunder, dass die Familie Salm-Salm auf Protestler, Revoluzzer und anderes Gesindel, das raubend und klagend durch die Lande zieht, nicht gut zu sprechen ist ...
zum Beitrag30.03.2025 , 17:33 Uhr
Weiß jemand hier in der Runde, um wie viel Geld es da geht? Was kostet die Pacht im Jahr? Gehört der Komplex der Stadt Niesky? Könnte man das Gelände von der Stadt kaufen?
zum Beitrag30.03.2025 , 00:41 Uhr
Wir können die Körperschaftssteuer ruhig auf 10% absenken und den Soli darauf streichen. Wir sollten dann aber sicherstellen, dass das Geld, das den Unternehmen dadurch zusätzlich bleibt, in der hiesigen Wirtschaft bleibt und nicht in irgendwelchen Steuerparadiesen versickert, z. B. indem dafür entsprechende Investitionen verlangt werden. Um dieses Geschenk zu finanzieren, sollten wir den Spitzensteuersatz auf 50% erhöhen (den Reichenzuschlag von 3% können wir dabei ruhig einstampfen) und die Einkommensgrenze, ab der der Spitzensteuersatz greift, auf mindestens 120.000 (für Singles) heraufsetzen.
zum Beitrag29.03.2025 , 22:46 Uhr
Natürlich gibt es genügend Lithium! Auch bei uns. Lithium ist auch nicht so selten, wie es sich in der Presse anhört. Was uns in der EU eher fehlt, sind Anlagen zur Aufbereitung und zum Recycling. Und natürlich macht man sich die Mühe der Lithiumgewinnung in der EU nicht, wenn man es in China zu niedrigeren Preisen bekommt. Man macht sich also lieber abhängig, als eine strategisch vernünftige Entscheidung zu treffen.
zum Beitrag29.03.2025 , 12:25 Uhr
Nö. Ich habe ein Alibi.
zum Beitrag28.03.2025 , 14:05 Uhr
Ja, deutsche Straßen sind tatsächlich relativ sicher. Könnte man die Zahl der Verkehrstoten jährlich jedoch um weitere 10% senken, dann wäre der Effekt größer, als wenn man schaffte, sämtliche Attentate und Terrorangriffe zu verhindern. Man könnte sich auch intensiver um Tötungsdelikte im familiären Umfeld beschäftigen und versuchen, dort die Zahlen zu reduzieren.
zum Beitrag28.03.2025 , 13:51 Uhr
Waren Sie einer von denen, dass Sie wissen, was sie gedacht haben?
zum Beitrag28.03.2025 , 13:49 Uhr
Wenn Sie mit dem Begriff "Prävention im Allgemeinen" nichts anfangen können, werfe ich folgende Stichwörter in den Raum: Klima, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Verkehr, Verteidigung. "Prävention" bedeutet dabei, sich auf alle möglichen Szenarien und Ereignisse vozubereiten, so gut es eben geht.
zum Beitrag28.03.2025 , 13:40 Uhr
Ja, richtig, aber die Hauptaufgabe der Politik ist, sich um das Brot zu kümmern. Um ihre anderen Bedürfnisse müssen sich die werten Mitbürger in eigener Verantwortung kümmern. Das fällt vielen jedoch schwer.
zum Beitrag28.03.2025 , 13:36 Uhr
Herr Ramelow soll als Ministerpräsident ja recht beliebt gewesen sein. Aber klar, von ihren politischen Forderungen her wäre Die Linke die einzige sinnvolle Option für die 50% Habenichtse im Land. Das Schöne ist: Die anderen 50% oder auch nur die obersten 10% könnten das, was Die Linke fordert, locker finanzieren, ohne selbst ärmer zu werden.
zum Beitrag28.03.2025 , 12:24 Uhr
Wichtig wäre, dass es eher die trifft, die es locker wegstecken, wenn's mal wehtut, nicht die, bei denen die Schmerzen den Dauerzustand darstellen. In anderen Worten: Lieber ein Wespenstich als eine Gürtelrose (also, wenn man auf Wespenstiche nicht allergisch reagiert). Natürlich schmerzt es ein bisschen, wenn vom 6-stelligen Jahresgehalt mal ein Tausender fehlt, aber allzu tragisch ist es jetzt auch nicht. Daher verstehe ich das Geschrei um Soli und Vermögensteuer, das von manchen veranstaltet wird, nicht ganz.
zum Beitrag28.03.2025 , 11:46 Uhr
Man könnte sogar mit Anfang 60 in Rente gehen bzw. ein paar Jahre als Privatier überbrücken, wenn das Einkommen stimmt. Es gibt viele junge Leute mit guter Ausbildung und gutem Job, die das schaffen würden. Das sind aber genau dieselben, die zum Renteneintrittsalter fit genug sind, um noch 10 Jahre weiterzumachen, wenn sie denn wollen. Die, die die Schwerstarbeit machen und dennoch weniger verdienen, schaffen das natürlich nicht.
zum Beitrag28.03.2025 , 08:33 Uhr
Ja, klar! Noch besser wäre es gewesen, erst gar keine offensichtlich unerfüllbare Wahlversprechen hinauszuposaunen. Aber wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn Merz gesagt hätte, was jetzt umgrsetzt wird? Dann hätte die Ampel ja auch als Fußgängerampel (ohne FDP) weiterregieren können.
zum Beitrag27.03.2025 , 21:36 Uhr
Gut zu wissen. Dann muss ich noch vor einer eventuellen Absenkung der Kappungsgrenze ein paar Mieten erhöhen. Ich mach mich mal gleich an die Arbeit ...
zum Beitrag27.03.2025 , 21:26 Uhr
Man hängt halt an den eigenen Erfindungen ...
zum Beitrag27.03.2025 , 21:25 Uhr
Wenn man sich die Aktienkurse anschaut, scheinen General Motors und Toyota am meisten betroffen zu sein, während sich Tesla riesig gefreut hat.
zum Beitrag27.03.2025 , 21:02 Uhr
Naja, wenn ein Artikel des Grundgesetzes einem anderen widerspricht, welcher hat dann Vorrang? Wenn man sich GG Art. 109 und GG Art. 115 so anschaut, fragt man sich schon ein bisschen, womit sich manche Juristen im Bundestag die Zeit vertreiben. Alles ein bisschen mit der heißen Nadel gestrickt ... Beim "politischen Kompromiss" fällt mir die Mehrwertsteuererhöhung von 16% auf 19% ein: Die einen wollten sie ursprünglich wohl um 1% anheben, die anderen um 2%. Herausgekommen sind als Kompromiss dann 3%. Man sollte sich das schicksalsträchtige Jahr 2007 noch einmal anschauen, z. B. hier: www.spiegel.de/pol...1949-a-417118.html
zum Beitrag27.03.2025 , 19:31 Uhr
Herr Amthor macht sich - mal wieder - unbeliebt! Hat er in der Zwischenzeit nichts gelernt?
zum Beitrag27.03.2025 , 19:29 Uhr
Der strategische Fehler, den die Bahn vor vielen Jahren gemacht hat, ist, die Hochgeschwindigkeitsstrecken nicht von den Strecken für langsamere Personen- und Güterzüge zu trennen. Daher klappt bei der Bahn nichts und alles, was man anfasst, wird teuer. Ich bin daher dafür, die Bahn in eine staatliche Schienengesellschaft aufzuspalten und den Personen- und Güterverkehr für konkurrierende Anbieter zu öffnen, jedoch mit einer ähnlichen Klausel wie für die Post: Jeder Ort, der per Schiene erreicht werden kann, muss regelmäßig erreichbar bleiben etc.
300km/h auf der Autobahn würde ich höchstens zwischen dem Frankfurter Kreuz und Gräfenhausen riskieren, am besten an einem trockenen Heiligabend oder, wenn die Deutsche Mannschaft im Endspiel der WM steht. Aber 150km/h statt 130km/h bringt nur auf sehr langen Strecken einen spürbaren Zeitgewinn. Ich bin für das Tempolimit, das die Schweiz hat. Das reicht vollkommen, um überall hinzukommen.
zum Beitrag27.03.2025 , 18:00 Uhr
Sorry, aber ich glaube, die DDR-Genossen haben etwas ganz anderes gedacht.
zum Beitrag27.03.2025 , 17:42 Uhr
Herr Kohl hatte im Wahlkampf auch gesagt, dass uns die Wiedervereinigung nichts kosten würde, während Herr Lafontaine eine sehr hohe Summe nannte, die aber nur ungefähr der Hälfte der tatsächlichen Kosten entsprach. Seitdem wissen wir, wie CDU-Wahlversprechen zu bewerten sind.
Mit der AfD gibt es drei wesentliche Schwierigkeiten: 1. Sie würde neue Probleme schaffen, statt die aktuellen zulösen. 2. In Wirtschaftsfragen ist sie absolut neoliberal, was nur den obersten 10% etwas bringt. 3. Zu viele ihrer Mitglieder und Anhänger sind rechtsradikal. So etwas braucht man in Deutschland wirklich nicht noch einmal.
zum Beitrag27.03.2025 , 17:33 Uhr
Ja, ich habe zwischen München und Nürnberg schon einmal 301km/h auf der Anzeige stehen sehen. In Frankreich soll der TGV auf einigen Strecken einen Schnitt von weit über 200km/h schaffen. Man könnte jetzt noch Japan als Beispiel nennen ...
zum Beitrag27.03.2025 , 17:29 Uhr
Das Buschtrommel-Getrommle war auch nicht besser.
zum Beitrag27.03.2025 , 17:25 Uhr
Oh, die Schuldenbremsenapologeten verbünden sich. Sehr schön! Bringt aber nichts. Sie war von Beginn an eine Fehlkonstruktion, da sie zukünftige Bundestage in ihrer Handlungsfreiheit unbillig einschränkte, was eigentlich in sich dem Grundgesetz entgegenstünde.
Das Problem von Herrn Merz war und ist, dass er die Zustimmung der SPD unbedingt benötigt, für die Umgestaltung der Schuldenbremse brauchte er sogar die Grünen. Das verbesserte die Verhandlungsposition der SPD und der Grünen deutlich. Das liegt aber in der Verantwortung von Herrn Merz. Wenn ihm das nicht gefällt, kann er ja versuchen, mit der Linken und den Grünen zu koalieren.
zum Beitrag27.03.2025 , 17:14 Uhr
Das mag zwar überheblich klingen, aber wir haben im Lauf der Geschichte schon mindestens einmal bewiesen, dass ich damit nicht allzu falsch liege.
Zur "inneren Sicherheit": Hier zeigt sich wieder die Ängstlichkeit der Deutschen. Wir leben - rein statistisch betrachtet - in einem der sichersten Länder der Welt. Worauf wir eher achten sollten, ist soziale Gerechtigkeit, Schutz von Minderheiten, Transparenz staatlichen Handelns und Rechtssicherheit. Diese Dinge sind wesentlich wichtiger als fas Herumgeheule wegen der "inneren Sicherheit". Wer mehr Sicherheit für alle schaffen will, sollte sich eher um die Sicherheit im Straßenverkehr, um Suizidprävention, um Prävention im Allgemeinen, um bessere Integration von Migranten und um ein besseres Entschädigungsrecht kümmern. Dort könnte man mit einfachen Mitteln viel erreichen. Die stattdessen immer wieder ins Gespräch gebrachten Grenzkontrollen bringen herzlich wenig, sind aber richtig teuer. Außerdem behindern Sie mich als EU-Bürger vertragswidrig.
zum Beitrag27.03.2025 , 11:50 Uhr
Mit Win-Win-Situationen erreicht man langfristig das Meiste und erntet die größte Zustimmung und Akzeptanz.
zum Beitrag27.03.2025 , 11:05 Uhr
Den meisten Deutschen fehlt aber ein bisschen der Über- und Durchblick, um zu erkennen, welche Politik ihnen selbst die meisten Vorteile bringt. Man sollte immer daran denken, dass ca. 50% der Deutschen praktisch über kein Vermögen verfügen, zur Miete wohnen und als einzige Einnahmequelle einen schlecht bezahlten Job haben, der in jeder kleinen Wirtschaftskrise in Gefahr ist. Diese Leute sollten vernünftigerweise keine Parteien wählen, deren Politik nur den obersten 10% nützt.
zum Beitrag27.03.2025 , 10:56 Uhr
Ein weiteres wichtiges Thema: das Informationsfreiheitsgesetz!! Wenn die SPD sich noch weiter über den Tisch ziehen lässt, kann sie bei der nächsten Wahl einpacken. Sie hat den Warnschuss immer noch nicht gehört.
zum Beitrag27.03.2025 , 10:51 Uhr
Ich würde Tabakprodukte gleich mit verbieten, denn Zigatettengestank nervt mich extrem.
zum Beitrag27.03.2025 , 10:49 Uhr
Verrat an wem? Jeder intelligente Mitbürger konnte vorher abschätzen, wie das Ganze ausgehen würde. Höhere Schulden sind übrigens nicht das Problem, das Tempolimit erst recht nicht. Wer 300km/h fahren will, sollte den ICE nehmen.
zum Beitrag27.03.2025 , 10:45 Uhr
Man sollte der Trump-Regierung jetzt aber auch nicht jeden Move nachäffen. Sparen bringt bei Entwicklungshilfe nicht viel, denn man gibt schon jetzt kaum Geld dafür aus. Man sollte die Entwicklungshilfe höchstens zielgerichteter einsetzen, d. h. die Länder unterstützen, in denen sie die meisten positiven Effekte bewirkt.
zum Beitrag26.03.2025 , 22:37 Uhr
Man könnte die beiden zwei Wochen lang in einer traditionellen Behausung (Iglu) unterbringen. Zum Frühstück gibt es Mattak und Hákarl mit Robbenmilch. Danach werden sich die beiden dort richtig wohlfühlen und wollen gar nicht mehr weg.
zum Beitrag26.03.2025 , 22:21 Uhr
Ich würde ihnen eher Sylt anbieten. Bayern und Sachsen brauchen wir selbst.
zum Beitrag26.03.2025 , 19:18 Uhr
Leider tragen Menschen Ü65 an der aktuellen politischen Lage die allergrößte Schuld, und zwar weltweit. Aber das nur nebenbei ...
zum Beitrag26.03.2025 , 19:00 Uhr
Tja, aber die rechten Wähler begreifen einfach nicht, dass sie am Nasenring durch die Manege gezogen werden.
zum Beitrag26.03.2025 , 08:32 Uhr
Dass Sie sich da mal nicht täuschen! Gerade unter Mittelständlern - ich rede da von Leuten ab ca. 2 Mio. € Vermögen - werden solche Konstrukte intensiv diskutiert. Besonders beliebt sind solche Konstrukte bei Immobilieninvestoren.
zum Beitrag25.03.2025 , 21:37 Uhr
Genau das ist der Grund, warum irreversible Strafen niemals verhängt werden dürfen. Die europäischen Staaten haben dies irgendwann, wenn auch sehr spät, erkannt. Andere Staaten glauben immer noch, dass ihre Strafverfolgungsbehörden unfehlbar seien.
zum Beitrag25.03.2025 , 18:13 Uhr
Bei Kapitalgesellschaften kann man gut zwischen dem Vermögen des Unternehmens und dem Privatvermögen unterscheiden. Wenn man sich verschachtelte Konstruktionen aus Holdings, vvGmbHs, GmbHs & Co. KGs, Familienstiftungen etc. und deren eigentliche Zwecke (Steueroptimierung) genauer angeschaut hat, empfindet man nicht mit allen Eigentümern dieser labyrinthischen Konstrukte besonderes Mitleid. Und nicht alle Vermögenden würde ich zu den Leistungsträgern oder Innovatoren zählen, die uns substanziell voranbringen. Die Unternehmer, die Sie ansprechen, sind eher eine Minderheit. Bei der Vermögensteuer geht es u. a. auch darum, eine Übersicht über die Vermögen zu erlangen. Schon Kaiser Augustus wusste, dass ein solcher Überblick sinnvoll sein kann.
zum Beitrag25.03.2025 , 16:53 Uhr
Auf den Bierdeckel von Herrn Merz warte ich immer noch. Wie groß wird der werden? 3m Durchmesser?
zum Beitrag25.03.2025 , 15:27 Uhr
Die einzige Partei, die den Mut hätte, Vermögen- und Erbschaftssteuer entsprechend anzupassen, wäre wahrscheinlich die Linke. Die SPD hat die Einkommensteuer unter Schröder für die Bestverdiener gesenkt, die CDU wollte die Vermögensteuer nach dem Beschluss des BVerfG, das sich auf die unterschiedliche Bewertung einzelner Vermögenswerte, besonders von Immobilien bezog, nicht korrigieren. Wer AfD wählt, ignoriert seine eigenen Interessen ohnehin tendenziell und wirft sich lieber freiwillig den Hyänen zum Fraß vor, um nicht von den Löwen gefressen zu werden.
zum Beitrag25.03.2025 , 11:44 Uhr
Ich stehe ganz klar auf dem Standpunkt: Wenn Lehrkräfte gebraucht werden, müssen sich die Bundesländer um sie bemühen, sowohl durch hervorragende Arbeitsbedingungen als auch durch ordentliche und konkurrenzfähige Entlohnung.
zum Beitrag25.03.2025 , 11:42 Uhr
Sie sollten sich mit den gesetzlichen Grundlagen der Feuerwehr beschäftigen. Finden sich zu wenige Freiwillige, können Bürger verpflichtet werden, mitzumachen. Das, was Gymnasiallehrer an Pädagogik machen, beschränkt sich größtenteils auf die Fachdidaktik. Aber auch, wenn man die Ergebnisse aus anderen Schularten anschaut (Pisa etc.), kann es mit dem pädagogischen Talent der vieler LehrerInnen wohl nicht so weit her sein. Ich würde das mit der Pädagogik also nicht zu hoch aufhängen. Das größte Hindernis sind jedoch wahrscheinlich die kleinteiligen Regelungen in den Lehrplänen mancher Bundesländer und, dass sich manche Bundedländer einbilden, man könne dort nur unterrichten, wenn man im selben Bundesland studiert habe.
zum Beitrag24.03.2025 , 16:22 Uhr
Ja, bis zum Abi, teilweise darüber hinaus. Was soll ich Zeit mit dem Staatsexamen verschwenden? Ich habe ja schon einen gut bezahlten Job. Nix Nachmittage, aber ich könnte Mathe und Latein in der nullten Stunde anbieten, Beginn um 07:00 Uhr.
zum Beitrag24.03.2025 , 16:01 Uhr
Wer sich einbildet, für die oben beschriebenen Zwecke ehrenamtliche Mitarbeiter finden zu wollen, sollte sich ein paar andere Dumme suchen. Ich selbst arbeite grundsätzlich IMMER gewinnorientiert.
zum Beitrag24.03.2025 , 09:54 Uhr
4000 netto plus in welcher Position? Als quereingestiegener Rentner? Ein Bekannter von mir hat es nach 2 Jahren wieder sein lassen, weil es etwas anders lief. Das Problem mit den Arbeitsbedingungen rührt dabei wohlgemerkt nicht von den SchülerInnen her, sondern im Wesentlichen von den KollegInnen, den Schulleitungen und dem Kultusministerium.
zum Beitrag23.03.2025 , 18:19 Uhr
Auf den Dörfern funktionieren nach meiner Erfahrung nicht einmal mehr die Dorfkneipen flächendeckend.
zum Beitrag23.03.2025 , 18:18 Uhr
Ich wäre durchaus bereit, mich an Grundschulen, Mittelschulen oder Gymnasien in MINT-Fächern, Latein, Englisch, Italienisch etc. als Lehrkraft zu engagieren, allerdings nicht zu den aktuellen Arbeitsbedingungen und nicht für das Gehalt, das man mir dafür böte.
zum Beitrag22.03.2025 , 23:23 Uhr
Sorry, aber seit Erhöhung der EZB-Zinsen ist die Anzahl der Angebote für Mietwohnungen in Berlin sogar deutlich gestiegen. Es ist nicht so, dass es keine Wohnungen gäbe. Was natürlich sein kann, ist, dass man sich die angebotenen Wohnungen nicht leisten kann oder will. Das wäre übrigens bei Neubau ganz genauso, denn Neubauwohnungen sind i. d. R. noch teurer. Gerade in Berlin sind die Preise im Vergleich mit anderen europäischen Hauptstädten aber immer noch moderat. Ich sehe außerdem in den Bereichen Infrastruktur und Sicherheit kein echtes Versagen. Da sind wir in Deutschland nicht unbedingt schlechter dran als in vielen anderen Ländern, schon gar nicht in Metropolen wie Berlin, Frankfurt oder München.
zum Beitrag21.03.2025 , 13:53 Uhr
Eine wirkliche Problematik sehe ich gar nicht. Wohnraum sollte knapp bleiben, also nicht im Übermaß vorhanden sein. Worauf wir tatsächlich achten müssen, ist, den Anteil der Wohnkosten an den Ausgaben normaler Haushalte nicht weiter steigen zu lassen. Das heißt, dass die Eikommen mit den Wohnkosten mithalten können müssen.
zum Beitrag21.03.2025 , 10:53 Uhr
Mehr als 294.400 Wohnungen brauchten wir 2023 nicht. So schlecht ist diese Zahl auch gar nicht. Ich als Vermieter sähe es gar nicht so gern, wenn der Wert meiner Wohnungen durch zu viel Neubau verwässert würde.
zum Beitrag21.03.2025 , 10:48 Uhr
Dass die Arbeitslosenquote in Griechenland hoch ist, werden rechte Regierungen wohl kaum ändern. Wir können ja einmal einen Blick nach Ungarn werfen. Ungarn leidet unter einer geringen Geburtenrate, Abwanderung und steigendem Durchschnittsalter. Zuwanderung ist kein Thema. In Griechenland sieht es ganz ähnlich aus.
zum Beitrag20.03.2025 , 21:17 Uhr
Ich kann nur vor exzessivem Neubau warnen. Der Neubau von heute ist der Leerstand von morgen. Warum ist das so? Ganz einfach: Wir werden auch mit der aktuellen Zuwanderung nicht gegen die Demographie ankämpfen können, d. h. dass die Nachfrage langfristig wahrscheinlich sinkt. Wir sollten langfristig keinen Leerstand riskieren, der 5% übersteigt, da das unglaublich viel Geld kosten würde. Natürlich wäre es schön, die Wohnkosten zu senken, aber letztlich brächte es nichts, wenn über den Bedarf hinaus gebaut würde. Sinkt die Nachfrage, sinken auch die Mieten. Sinken die Mieten, dann verlieren Immobilien an Wert. Der Wertverlust und die Kosten zunehmenden Leerstandes würden zu viel Geld verschlingen, das dann woanders fehlen würde.
zum Beitrag15.03.2025 , 15:48 Uhr
Das, was nicht für ein echtes Wirtschaftswachstum sorgen wird, ist die Rüstungsindustrie, denn Waffen sind von ihrer Anwendung und ihrem Sinn her - so makaber es klingt - reine Konsumgüter, sie werden entweder verbraucht oder - was eigentlich besser ist - gar nicht benutzt. Das ist die eigentliche Gefahr bei hohen Rüstungsausgaben. Ideal sind hingegen Investitionen in die Bahn, denn damit unterstützt man die Umwelt, die Landesverteidigung und die Infrastruktur: Eine Win-Win-Win-Situation!
zum Beitrag14.03.2025 , 21:22 Uhr
Könnten Sie das bitte noch einmal in gereimten jambischen Septenaren wiederholen?
zum Beitrag14.03.2025 , 12:01 Uhr
Wenn Sie glauben, dass ein Staat mit eigener Währung nicht zahlungsunfähig werden kann, dann erklären Sie mir doch bitte einmal die Staatspleiten Deutschlands in der Vergangenheit! Haben wir vielleicht zu viele Kriege geführt?
zum Beitrag14.03.2025 , 11:56 Uhr
So ein Unsinn!
zum Beitrag14.03.2025 , 11:17 Uhr
ChatGPT funktioniert auch recht gut.
zum Beitrag14.03.2025 , 11:15 Uhr
Das ist jetzt ein bisschen was anderes.
zum Beitrag14.03.2025 , 11:15 Uhr
Dass solche juristischen Steilvorlagen von kriminellen Regierungen ausgenutzt werden, wenn sie die Macht dazu haben, wissen wir aus unserer Geschichte und genau deshalb gibt es diesen Satz im Grundgesetz.
zum Beitrag14.03.2025 , 11:12 Uhr
Wir wissen aus unserer Geschichte, dass man sehr naiv sein muss, um daran zu glauben.
zum Beitrag13.03.2025 , 17:11 Uhr
Mitbürger mit mehr als der deutschen Staatsangehörigkeit tun also gut daran, weder die AfD noch die CDU/CSU zu wählen.
zum Beitrag13.03.2025 , 15:09 Uhr
Was in einem Rechtsstaat wie dem unsrigen gar nicht geht, ist, Menschen ihre Rechte vorzuenthalten. Auch Strafanstalten sollten keine Orte der Rechtlosigkeit werden. Daher finde ich den Ansatz sehr gut.
Ein Tipp zu Übersetzungen: Ich würde es einmal mit ChatGPT oder ähnlichen KIs probieren. Das kostet nichts oder wenig und liefert bei Sachbüchern ohne literarischen Anspruch ganz passable Ergebnisse, wenigstens bei häufigen Sprachen. Bei KDP (Amazon) oder BoD ließe sich ein Buch auch bei geringen Verkaufszahlen ohne hohe Kosten publizieren.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:21 Uhr
Was glauben Sie denn, was man Ihnen so versprochen habe? Wahlkampfversprechen laufen immer unter der Prämisse, dass die, die Ihnen etwas versprechen, alleine regieren.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:18 Uhr
Man hat mit dem Sparen ja schon vor Jahrzehnten begonnen. Haben Sie nicht bemerkt? Macht auch nichts.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:15 Uhr
Welche Einsicht in welche Unterlagen und Strukturen er hatte, wissen wir nur aus Erzählungen. Das kann stimmen oder auch nicht.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:10 Uhr
Ein handlungsfähiger Staat erfordert zuerst einmal mehr finanzielle Spielräume, also schlicht und einfach: mehr Geld! Ein Staat wird nicht handlungsfähig, indem man am Personal spart. Mehr digitale Kommunikation der Behörden untereinander wäre gut, aber auch das kostet und dafür braucht man IT-Spezialisten. Das Dauergeschwätz über Abschiebungen ist für mich sinnfrei. Ich brauche keine Abschiebungen, höchstens von Straftätern (aber nicht Jugendliche, die mal was im Supermarkt klauen), aber erst, nachdem sie ihre Strafe verbüßt haben, nicht vorher. Wo man etwas vereinfachen sollte, wäre z. B. im Baurecht, aber damit kennen sich nur wenige aus. Vertrauen in die Bürger ist zwar gut, aber da glaubt diese "Initiative" wohl noch an das Gute im Menschen. Viele Regeln gibt es ja nur, weil ein paar Schlauberger immer versuchen, sich Vorteile zu ergaunern. Wie will man das in den Griff bekommen? Mehr Raubrittertum wagen?
zum Beitrag12.03.2025 , 19:22 Uhr
Es gab früher Politiker, die nach einem solchem Vorfall von ihrem Amt zurückgetreten wären. Wäre interessant zu erfahren, zu welcher Art von Oppositionellen er durch diesen Typ Kontakt aufnehmen konnte und was dabei herausgekommen ist.
zum Beitrag12.03.2025 , 18:32 Uhr
Jeder private Investor (und jeder Häuslebauer) weiß, dass es wesentlich besser ist, JETZT zu investieren und die Investition über Schulden zu finanzieren, als die benötigten Finanzmittel jahrelang mühsam anzusparen und die jetzt benötigten Investition erst in vielen Jahren tätigen zu können.
zum Beitrag12.03.2025 , 13:45 Uhr
Ich möchte hier noch einmal daran erinnern, dass wir die Schulden unserer Eltern - oder noch schlimmer: die unserer Großeltern und Urgroßeltern - auch nicht getilgt haben. Ein bisschen Inflation tilgt die Schulden irgendwann fast von alleine und bei der Bonität Deutschlands zahlen wir sehr niedrige Zinsen. Alles keine wirklichen Gründe, sich Sorgen zu machen.
zum Beitrag12.03.2025 , 08:32 Uhr
Kommt evtl. auf die Uni und die Professoren an. Ich habe nur geschildert, was ich damals bei uns wahrgenommen habe. Der Satz "Das gibt es ganz genau so in unserem Fachbereich." sagt mir persönlich aber überhaupt gar nichts. Was gibt es in welchem Fachbereich? Es kann jedoch auch sein, dass männliche Studenten gegenüber entsprechenden diskriminierenden oder herablassenden Verhaltensweisen wesentlich unempfindlicher sind. Bewusste, gezielte und systematische Diskriminierung bestimmter Gruppen habe ich damals nicht wahrgenommen. Herablassende Verhaltensweisen gab es z. T., betraf dann aber alle bzw. die, die fachliche Defizite zeigten. Manche Professoren gingen ruppig mit denen um, von denen sie meinten, sie seien für das Studium ungeeignet. Wovon ich durchaus etwas wusste, waren Seilschaften, die sich brüsteten, viele Stellen mit eigenen Leuten zu besetzt zu haben.
zum Beitrag11.03.2025 , 21:42 Uhr
Waren Sie dabei? Sind Sie eingeschritten? Es gibt durchaus den gleichen Verfolgungseifer. Es ist aber keineswegs so, dass solche Vorfälle andauernd überall auftreten. Ich bin mir nicht sicher, wie wir zu meiner Studienzeit auf Vorfälle dieser Art reagiert hätten. Wahrscheinlich hätten wir nicht gleich die volle Breite der Strafverfolgungsbehörden in Anspruch genommen, wenn es dazu gekommen wäre, sondern erst versucht, eigene Lösungen zu finden. Randalierende Studenten sind ja schon seit Jahrhunderten ein großes Thema, nur dass die Universitäten diese Dinge früher selbst und in eigener Jurisdiktion geregelt haben.
zum Beitrag11.03.2025 , 21:24 Uhr
Die Ratingagenturen werden sich hüten, die USA jetzt schon abzuwerten. dafür läuft die Wirtschaft noch zu rund. Das kann sich jedoch schnell ändern, wenn Trump und Musk es tatsächlich schaffen sollten, einen bedeutenden Anteil der Staatsbediensteten loszuwerden und wenn die Zölle, sofern sie nicht ganz schnell wieder beiseite gewischt werden, ihre volle negative Kraft entfalten und die Inflationsrate so stark ansteigen lassen, dass Zinsanhebungen statt Zinssenkungen wahrscheinlicher werden.
Die Europäer sollten diese einmalige Chance, die die plötzliche selbstverschuldete Schwäche der US-Wirtschaft bietet, nutzen und ihre Wirtschaft durch gigantische Investitionen nach oben katapultieren. Wie ich aber - leider - die Europäer kenne, wird diese Chance von Bedenkenträgern, Kleingeld- und Erbsenzählern, mutlosen Politikern und trägen Wirtschaftsführern wieder einmal vertan werden.
zum Beitrag11.03.2025 , 20:31 Uhr
Es gibt für Polen nur zwei Möglichkeiten: 1. In der EU bleiben und den Vorrang des EU-Rechtes akzeptieren, 2. aus der EU austreten. Angesichts der russischen Begehrlichkeiten kann man von Punkt 2 nur dringend abraten.
zum Beitrag11.03.2025 , 20:27 Uhr
Dass es bereits lange von vielen Leuten falsch verwendet wurde, so dass es inzwischen entsprechend im Duden abgebildet ist (der nur das dokumentiert, was ist, aber keine Norm darstellt), macht es auch nicht besser.
zum Beitrag11.03.2025 , 16:23 Uhr
Es heißt übrigens "das" Virus, nicht "der" Virus. Das war schon in der Antike eine interessante Ausnahme der o-Deklination. Just sayin ... ;)
zum Beitrag11.03.2025 , 16:13 Uhr
Ich komme eher aus den "exakten Naturwissenschaften", bin aber in einigen Geisteswissenschaften ebenfalls hobbymäßig unterwegs. Von den Naturwissenschaftlern kenne ich systematischen Machtmissbrauch seitens der Professoren aus dem Studium eher nicht. Am ehesten spürbar war er später bei Stellenbesetzungen innerhalb bestimmter Seilschaften, aber da MINT-Absolventen kaum von universitären Stellen abhängig sind, konnte man sich den akademischen Machtspielchen leicht durch Flucht in die Privatwirtschaft entziehen. Unser Frauenanteil war damals - leider- ziemlich niedrig. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass an meinen Unis StudentInnen vor den anderen absichtlich bloßgestellt wurden.
zum Beitrag11.03.2025 , 14:43 Uhr
Hat man dazu schon etwas von Merz, Söder, Spahn etc. gehört? Was sollte man mit den Tätern tun? Remigration bringt da ja nichts.
zum Beitrag10.03.2025 , 23:55 Uhr
Die CDU wird sich schwertun, das ganze Porzellan, dass sie unter ihrem neuen Möchtegern-Anführer Merz gerade zerschlägt, wieder zusammenzukleben.
zum Beitrag10.03.2025 , 16:59 Uhr
Wir sollten eine Wahlversammlung im Frankfurter Dom einberufen.
zum Beitrag10.03.2025 , 10:10 Uhr
Welche Lösung schlagen Sie vor? Sollen wir Heidi wählen?
zum Beitrag10.03.2025 , 10:06 Uhr
Wer ist Manfred Lütz? Hätten wir vielleicht lieber Melania fragen sollen?
zum Beitrag10.03.2025 , 10:05 Uhr
Yeah! Great!
zum Beitrag10.03.2025 , 09:58 Uhr
Solange die Arbeitgeber eine adäquate Anpassung des Mindestlohns verhindern können, wird letztlich die Politik darüber entscheiden müssen. Die deutschen Staatsschulden sind übrigens immer noch so niedrig, dass wir locker noch eine Billion Euro zusätzliche Schulden machen können, ohne dass es irgendwem wehtut.
zum Beitrag10.03.2025 , 09:50 Uhr
Das Mindestlohnproblem ließe sich leicht lösen: Man besetzt die Mindestlohnkommission paritätisch. Bei einem Patt wird der Mindestlohn jedes Jahr mit dem Lohnindex korrigiert - so wie die Diäten der Mitglieder des Bundestages.
zum Beitrag10.03.2025 , 01:50 Uhr
Ja, warum nicht Jena, Ilmenau oder Mittweida? Nun, ich glaube nicht, dass sich viele "Wessis" dazu entschließen, ihren Wohnsitz dorthin zu verlegen. Von Leipzig und Dresden weiß ich dies jedoch. Aber vielleicht irre ich mich ja und Jena, Ilmenau und Mittweida haben inzwischen eine solche Anziehungskraft.
Aber mal im Ernst: Ich kann doch hier nicht alle Städte in den ostdeutschen Bundesländern aufzählen, wo man mal hinfahren müsste. Da reichen die 1200 Zeichen, die ich hier habe, einfach nicht. Chemnitz hatte ich auch nicht erwähnt, obwohl sie europäische Kulturhauptstadt ist. Letzten Sommer habe ich ein paar Tage Urlaub in der sächsischen Schweiz und Umgebung gemacht (Bad Schandau, Sebnitz, Bautzen etc.). Kann ich auch jedem empfehlen. Zu Gelsenkirchen wollte ich mich gar nicht äußern. Kennen Sie eigentlich Oberhausen und Duisburg? Generell kommt man mit den Menschen aus NRW aber ganz gut aus, finde ich. Genau wie mit den Menschen aus Sachsen.
zum Beitrag09.03.2025 , 10:58 Uhr
Sie können sich ja mal mit den vorliegenden statistischen Daten der letzten Jahrzehnte zu solchen taten beschäftigen. Vielleicht finden Sie Gemeinsamkeiten.
zum Beitrag09.03.2025 , 10:46 Uhr
Es steht und fällt mit der wirtschaftlichen Entwicklung: Der Osten braucht gut bezahlte Arbeitsplätze und muss attraktiver für Zuzug auch aus Westdeutschland werden! Einige Städte im Osten haben dies bereits geschafft wie z. B. Leipzig und Dresden.
Wenn Herr Springfeld jedoch behauptet "Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert", dann möchte ich mal in die Runde fragen, wer "Der Westen" ist. Sind das alle Westdeutschen, die noch nie Urlaub in Ostdeutschland gemacht haben, die sich immer noch scheuen, nach Ostdeutschland zu fahren, um sich dort einmal umzusehen?
Wir haben schon mehrere Urlaube in Ostdeutschland verbracht, in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, MeckPomm, Brandenburg und natürlich auch in Berlin (das man nicht so richtig zu Ostdeutschland zählt). Ich empfehle jedem, eine Schlösser- und Burgentour in Sachsen zu machen und Erfurt, Weimar, Schwerin, Leipzig, Dresden, Halle, Merseburg, Altenburg und Freiberg anzuschauen. Die Albrechtsburg in Meißen, das Schweriner Schloss und Schloss Moritzburg bei Dresden gehören ganz oben auf die Besichtigungsliste. Natürlich sollte man dabei nicht darauf verzichten, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
zum Beitrag07.03.2025 , 17:53 Uhr
Delirant isti Romani!
zum Beitrag07.03.2025 , 17:52 Uhr
Dann schicke ich lieber das Team Volker Pipers + Georg Schramm + Urban Priol hin!
zum Beitrag07.03.2025 , 17:51 Uhr
Viktor Orbán ist käuflich. Aber ich gebe zu, dass es auf Dauer teuer werden wird.
zum Beitrag07.03.2025 , 16:42 Uhr
Meine Urteile diesbezüglich sind eher Nach- als Vorurteile. Generell würde ich jedoch behaupten, dass Effizienzsteigerungen innerhalb der Behördenarbeit dringendst geboten sind.
zum Beitrag07.03.2025 , 16:36 Uhr
Auch der deutsche Staat besitzt Bitcoin, die aus Straftaten stammen.
zum Beitrag07.03.2025 , 15:15 Uhr
Berlusconi ebenfalls. Wen hätten wir denn noch anzubieten?
zum Beitrag07.03.2025 , 10:01 Uhr
Hieran sehen wir wieder einmal, dass Donald Trump im persönlichen Gespräch relativ leicht zu beeinflussen ist. Was sollten wir (Europäer) also tun? Wir sollten jemanden identifizieren, der mit Herrn Trump besonders gut kann und diesen zum Trump-Sonderbeauftragten ernennen, um ihn von unseren Positionen zu überzeugen.
zum Beitrag07.03.2025 , 08:34 Uhr
Spinner gab es schon immer. Hat mit Bildung irgendwie wenig zu tun.
zum Beitrag07.03.2025 , 08:32 Uhr
Die Typen können wahrscheinlich froh sein, nicht nach dem Strafgesetzbuch des Kaiserreichs verurteilt worden zu sein.
zum Beitrag06.03.2025 , 17:25 Uhr
Klar, ich kann statt eines Vereines gleich eine Firma gründen und das Konstrukt auf Gewinnerzielungsabsicht trimmen. Dann wird alles zwar doppelt so teuer, aber wen interessiert das schon? ...
zum Beitrag06.03.2025 , 17:18 Uhr
Es hapert also - wie so oft - an der Umsetzung. Wer deutschen Behörden einmal bei der Arbeit zugeschaut hat, wundert sich darüber nicht. Da werden während der Arbeitszeit auch mal Geburtstagstorten für irgendwelche Kollegen herumgetragen, Schwätzchen über den letzten Urlaub gehalten usw. Dann dauert die Beantragung des neuen Ausweises halt ein bisschen länger, als sie müsste. Dazu kommt, dass man zuerst online einen Termin beantragen muss und die Zeitslots durchaus üppig bemessen sind. Etwas mehr Effizienz täte der öffentlichen Verwaltung gut.
zum Beitrag06.03.2025 , 08:52 Uhr
Diplomatie nützt nur dann, wenn das Gegenüber ein vernunftbegabtes Wesen ist, das sich an den Satz "pacta sunt servanda" hält. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass Verhandlungsergebnisse keinen Bestand haben würden (s. z. B. Minsker Abkommen), sind Verhandlungen sinnfrei. Bei den Verteidigungsausgaben muss man die Infrastruktur (Straßen, Eisenbahnstrecken, Brücken, Kommunikation etc.) gleich mitdenken.
zum Beitrag05.03.2025 , 22:37 Uhr
Zu viel Schokolade ist eh ungesund.
Wo liegt jetzt eigentlich die Tafel, die ich gerade geholt habe? Eben lag sie noch vor mir ... und das Glas Rotwein ist noch halbvoll. Dann muss ich mir wohl noch ein Täfelchen gönnen ;)
zum Beitrag05.03.2025 , 19:46 Uhr
Vielleicht sollten wir uns einmal darauf konzentrieren, die gemeinnützigen Zwecke in der Abgabenordnung um wichtige Zwecke wie z. B. "soziale Gerechtigkeit" zu erweitern. Wer die zulässigen Zwecke einmal selbst studieren will, findet sie hier: www.gesetze-im-int.../ao_1977/__52.html
zum Beitrag05.03.2025 , 19:18 Uhr
Sehr gute Analyse!
Prävention ist hier das Entscheidende. Diese kann auch darin bestehen, Mittel gegen soziale Vereinsamung und gegen diese Art von Incel-Phänomen bzw. Hikikomori-Syndrom zu finden, die oft mit solchen Taten einhergehen, da sie eine von der Außenwelt unbemerkte Radikalisierung über soziale Medien begünstigen.
zum Beitrag05.03.2025 , 16:34 Uhr
Ungarn hat wesentlich weniger Einwohner als Deutschland. Natürlich gibt es dort auch weniger Taten (aber deutlich mehr Verkehrstote pro Einwohner). Zahlen dazu findet man online in deutschen und europäischen Statistiken.
zum Beitrag05.03.2025 , 16:23 Uhr
Wer sind denn heute die Eigentümer der Grundstücke? Die Architektur von Shopping-Centern sieht leider meist so aus, dass man daraus nur mit großer Mühe etwas anderes machen kann als Shopping-Center. Spätestens wenn die Dinger dann 20 Jahre alt sind, machen sie einen heruntergewirtschafteten und veralteten Eindruck. Ist ihre Umgebung wenig wohlhabend, stehen sie irgendwann leer, weil niemand mehr Lust hat, für so etwas Miete zu zahlen.
zum Beitrag05.03.2025 , 09:37 Uhr
Ich glaube nicht, dass ich das als Einziger wahrnehme, aber es fällt auf, dass Motive und Muster rechtsextremer und islamistischer Gewalt sich ähneln. Das Eine als Terror zu bezeichnen, das Andere jedoch nicht, bringt uns kaum weiter.
Was hat eigentlich Herr Merz vor, um rechtsextremer Gewalt vorzubeugen? Wirklich effektiv verhindern lassen sich solche Anschläge ja anscheinend nicht, jedenfalls nicht, ohne die Freiheit erheblich einzuschränken. Abschiebungen und Grenzschließungen helfen hier auch nicht. Die viel besprochene Blindheit auf dem rechten Auge sollten wir uns jedoch abtrainieren.
zum Beitrag04.03.2025 , 21:40 Uhr
Wie von mir geschrieben: Das Problem ist, dass bei "zielgerichteten" Subventionen Bürokratiemonster geschaffen werden, die drei Viertel des gewünschten Effektes verpuffen lassen. So etwas ist weder schlau noch sinnvoll.
zum Beitrag04.03.2025 , 21:35 Uhr
Junge Menschen fanden in wohlhabenden Städten wie Hamburg, München oder Frankfurt noch nie leicht eine bezahlbare Wohnung. Nicht vor 10 Jahren, nicht vor 20 Jahren, nicht einmal vor 200 Jahren. Günstigen Wohnraum für junge Menschen müsste man kräftig subventionieren, um ihn zu schaffen. Damit wären wir dann aber eher bei linker als bei rechter Politik angekommen. Interessant ist aber, dass viele von denen, die das beträfe, eine deutliche Rechts-Links-Schwäche entwickelt haben.
zum Beitrag04.03.2025 , 21:06 Uhr
Meine ganze Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Sie konnten das Geschehen nicht vorausahnen. Es schlug ein wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Wir sollten uns dringend Gedanken über mehr Prävention machen, denn bei solchen Taten lässt sich ein Muster erahnen: Soziale Vereinsamung und psychische Probleme scheinen häufige Komponenten der Tatursachen zu sein.
zum Beitrag04.03.2025 , 15:28 Uhr
Nein, so ist das keineswegs. Die deutschen Autobauer werden ohnehin das tun (müssen), was die internationalen Märkte verlangen, aber sie sind ausgesprochen träge. Wenn man aber Incentives verteilt, kann man sie ruhig allen in gleicher Weise geben, ohne das übliche Bürokratiemonster aufzubauen. Leider lässt die deutsche Mentalität es wohl nicht zu, Menschen etwas zu gönnen, die das angeblich nicht brauchen. An weniger Wohlhabende Almosen zu verteilen, die sie in einem komplizierten Verfahren beantragen müssen, geht aber anscheinend immer. Man kann Einkommenunterschiede bei den Empfängern durch steuerliche Gestaltung abfedern wie z. B. in Norwegen.
zum Beitrag03.03.2025 , 18:32 Uhr
Lieber die Gießkanne, den "zielgerichtete" Förderungen dauern zu lange, werden zu bürokratisch und verpuffen am Ende, weil sie zu kompliziert ausgestaltet werden.
zum Beitrag01.03.2025 , 09:29 Uhr
Nein. Im Moment der "Gefährderansprache" hätten bei den Behörden alle Warnleuchten blinken müssen. Sie haben jedoch - wie so oft - Dienst nach Vorschrift gemacht.
zum Beitrag01.03.2025 , 09:25 Uhr
Woraus schließen Sie, dass es an Gewinnerzielungsabsicht mangelte? Natürlich gab es die! Die Bundesbank wusste, dass sie mit den Transaktionen Gewinn erzielt, dass dieser Gewinn als zusätzliche Einnahmen des Staates willkommen waren und dass sie nichts zu befürchten hatte, wenn sie mit solchen Transaktionen massiv in die weltweiten Devisenmärkte eingriff.
zum Beitrag28.02.2025 , 21:27 Uhr
Wer sich die Brandmauer-Rede von Frau Reichinnek aufmerksam angehört hat, weiß, warum die Linke bei fast 9% gelandet ist. Es war eine der besten Reden, die jemals im Deutschen Bundestag gehalten wurden. Ich bin übrigens nicht sicher, dass es nur an den U25-WählerInnen lag. Es lohnt sich übrigens, auch andere Reden von Frau Reichinnek anzuhören. Findet man z. B. auf Youtube.
zum Beitrag28.02.2025 , 20:58 Uhr
Die EZB und die Zentralbanken dürfen die Staatsanleihen lediglich nicht direkt von den Staaten kaufen. Alles andere ist erlaubt. So steht es in den EU-Verträgen.
zum Beitrag28.02.2025 , 18:12 Uhr
Soso ... er ist als Soldat ausgebildet, droht "vage", bekommt eine "Gefährderansprache" und besitzt Schusswaffen, von denen die Polizei eigentlich hätte Kenntnis haben müssen - auch ohne den Hinweis der Ehefrau. Und niemand hätte eine Eskalation voraussehen können? Ernsthaft jetzt? Finde den Fehler!
Warum habe ich das Gefühl, dass Polizei und Justiz bestimmte Dinge nicht ernst genug nehmen und nicht sorgfältig genug recherchieren, während sie in anderen Fällen, teilweise bei Kleinigkeiten, völlig überzogen reagieren?
zum Beitrag28.02.2025 , 13:58 Uhr
Früher (zu DM- Zeiten) gehörten Dollarkäufe und - verkäufe sehr wohl zum Tagesgeschäft der Bundesbank. Sie machte damit i. d. R. Gewinn. Sie können es gerne euphemistischer bezeichnen, ich nenne es "Spekulation".
zum Beitrag27.02.2025 , 21:31 Uhr
Das ist nicht ganz richtig, denn so hoch ist der Anteil des Länderfinanzausgleichs am Berliner Haushalt gar nicht und solange Berlin für das Geld bayerische Produkte (z. B. BMWs für die Polizei) anschafft, ist es eine Win-Win-Situation. Berlin könnte alternativ ja vom Länderfinanzausgleich auf Anleihen umsteigen. Das würde dann pro Jahr vielleicht 200 Mio. Euro Zinsen kosten. Aber wie dem auch sei ... Für mich - als in Bayern lebender Eigentümer von Wohnungen in Berlin - ist das ein rechte-Tasche-linke-Tasche-Spiel: Ich bezahle mit meinen Steuern die Verschönerung von Berlin, die sich wiederum positiv auf den Wert meiner dortigen Immobilien auswirkt. Alles prima!
zum Beitrag27.02.2025 , 21:19 Uhr
Genau! Besonders witzig wäre natürlich, wenn in diesem Zuge auch die Targetsalden sänken, weil die Wirtschaft in allen Staaten der Eurozone gerade besser läuft als in Deutschland.
zum Beitrag27.02.2025 , 20:13 Uhr
Naja, als "Tochter" der EZB würde ich die Bundesbank jetzt nicht unbedingt bezeichnen. Das Verhältnis der nationalen Zentralbanken zur EZB ist in der "Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank" festgelegt. Aber egal ... Die Bundesbank hat zu DM-Zeiten viel Geld mit Dollarspekulationen "verdient". Wer sich an dieses holprige Auf und Ab noch erinnert, hat wohl ein gutes Gedächtnis. Viele Euroskeptiker erinnern sich daran anscheinend nicht mehr. Es war aber logisch, dass nach der langen Nullzins-Phase die im Depot liegenden schlecht rentierenden Staatsanleihen zu hohen Verlusten führen würden.
zum Beitrag27.02.2025 , 16:31 Uhr
Berlin ist keineswegs abgewirtschaftet, sondern entwickelt sich wirtschaftlich wesentlich besser als viele andere Regionen Deutschlands, aber genau daraus ergeben sich die üblichen Probleme: Es profitieren nicht alle von dieser Entwicklung. Besonders die nicht wohlhabenden Älteren haben wenig Chancen, ihre eigene Situation deutlich zu verbessern. Da Berlin ein infrastrukturell schwaches Umland hat, ist es kaum eine Option, dorthin auszuweichen. Ganz Brandenburg hat weniger Einwohner als Berlin. Die wachsende Zahl von Arbeitsplätzen bei Mangel an Wohnraum verschärft die Situation, zumal die meisten zu Miete wohnen und das Geld, das als Miete gezahlt wird, zu einem großen Teil nicht in Berlin bleibt. An der Gemengelage ließe sich einiges verbessern, wenn man wollte, aber dem regierenden Bürgermeister und dem aktuellen Senat dürfte das nicht wichtig genug sein.
zum Beitrag27.02.2025 , 14:31 Uhr
So ein Quatsch! Wenn ich eine Aktie kaufe, hat das Unternehmen überhaupt gar nichts davon, denn ich kaufe die Aktie nicht vom Unternehmen, sondern von irgendeinem Aktionär. Da wird auch nichts konsumiert, denn die Aktie nutzt sich ja nicht ab. Den Gärtner zahle ich übrigens lieber privat.
zum Beitrag27.02.2025 , 14:28 Uhr
Ich gehöre ja genau zu denen, die die Werte schaffen und sage: Es ist irrelevant! Weder bekomme ich Geld zurück, wenn der Staat ein bisschen weniger Bürgergeld zahlt, noch hat die Wirtschaft irgendwelche Vorteile von geringeren Bürgergeldzahlungen - ganz im Gegenteil!
zum Beitrag27.02.2025 , 11:03 Uhr
Was staatliche Zuschüsse betrifft, gibt es auch dafür bestimmte Regeln. Der Staat darf jedoch nicht einfach bestimmte Richtungen bevorzugen und andere benachteiligen, wenn sich beide an geltendes Recht halten.
zum Beitrag27.02.2025 , 10:59 Uhr
Sorry, nein! Ein Verein kann NICHT machen, was er will!
zum Beitrag27.02.2025 , 10:57 Uhr
Das ist wahrlich nicht das Einzige, worum es im GG geht.
zum Beitrag27.02.2025 , 10:52 Uhr
Wäre das Leben in großen Metropolen nicht viel attraktiver als das Leben auf dem Land, würden dort nicht so viele Menschen wohnen und es wären keine großen Metropolen. Natürlich sind in Berlin Dinge möglich, die woanders nicht funktionieren würden. In New York ist das noch viel ausgeprägter.
zum Beitrag26.02.2025 , 17:55 Uhr
Im GG geht es natürlich vor allem um gleiche Rechte für alle Menschen.
zum Beitrag26.02.2025 , 10:21 Uhr
Wenn jeder Verein seine Bilanz veröffentlichen müsste, würden wir bald unter Reizüberflutung leiden. Es reicht, dass ein e. V. alle 3 Jahre seine Steuererklärung abgibt und seinen Freistellungsbescheid für die zurückliegenden Jahre erhält - oder auch nicht. Vielleicht treten aber in den nächsten Jahren so viele Leute bei Grünen und Linken ein, dass sich daraus eine neue Dynamik entwickelt. Wenn Merz glaubt, dass es mit linker Politik endgültig vorbei zu sein hat, dürfte er sich gewaltig irren.
zum Beitrag25.02.2025 , 18:06 Uhr
Die Abwanderung ist jedoch nur ein Symptom, nicht die eigentliche Ursache der Probleme. Wo es genügend Arbeitsplätze gibt, wird es auch Zuwanderung geben. Also sind fehlende Verdienstmöglichkeiten wohl das eigentliche Problem.
zum Beitrag25.02.2025 , 17:42 Uhr
Das mag zwar so sein, ist aber irrelevant. Nehmen wir als Gegenbeispiel mich selbst: Ich gehöre zu denen, die relativ viel Steuern zahlen. Würde ich weniger Steuern zahlen, weil wir evtl. ein bisschen weniger Bürgergeld auszahle, wo würde dann mein Geld landen? Wahrscheinlich am Aktienmarkt, denn ich würde nicht mehr konsumieren, wenn ich etwas mehr Geld hätte. Wenn man den Konsum stärken will, ist es besser, Bürgergeld zu zahlen, als die 10% mit dem höchsten Einkommen und Vermögen (zu denen ich selbst zähle) weiter zu mästen.
zum Beitrag25.02.2025 , 11:26 Uhr
Das Beispiel von vor ca. 95 Jahren zeigt überdeutlich, dass man sich vor Koalitionen von Konservativen mit rechtsradikalen Rassisten hüten muss. Das mit dem "Abrücken" von bestimmten Positionen sollten Sie sofort vergessen.
zum Beitrag25.02.2025 , 11:22 Uhr
Diejenigen, die in den ostdeutschen Bundesländern leben und NICHT AfD gewählt haben, sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass sie immer noch in der Mehrheit sind.
zum Beitrag25.02.2025 , 10:01 Uhr
Tja, solche Sachen kommen heraus, wenn man im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst hat. Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und die Vorstellung, den Staat als Selbstbedienungsladen für Parteimitglieder missbrauchen zu können, gehören zur ultrarechten DNA immer dazu. Wer in Deutschland glaubt, aus braunem Gedankengut entstehe irgendetwas Positives, sollte sich die Luftaufnahmen der Berliner Innenstadt von 1945 noch einmal anschauen.
zum Beitrag22.02.2025 , 00:53 Uhr
Erinnern Sie sich nicht mehr daran, wie die Hälfte der französischen AKWs wegen Kühlwassermangels und Reparaturen standen? Kann wieder passieren. Das Einzige, was wir unbedingt tun sollten, ist, die Stromspeicherkapazitäten zu erhöhen. Solange die Fragen von Versicherung, Beschaffung von Brennstäben und Endlagerung nicht geklärt sind, brauchen wir über neue AKWs nicht nachzudenken.
zum Beitrag21.02.2025 , 13:48 Uhr
Grüne Energie kostet erstaunlich wenig, viel weniger als die fossilen Energieträger, die wir größtenteils importieren und mit dem Geld, das wir dafür bezahlen, anderen Staaten zu Wohlstand verhelfen, nicht jedoch uns selbst. Das Potential an Wind- und Solarenergie haben wir noch lange nicht ausgeschöpft. Das Ganze wird ohnehin kommen. Um das herauszufinden, reicht ein Blick nach China, wo der stärkste Ausbau die Erneuerbaren betrifft, auch wenn dort weiterhin einige klassische Kraftwerke gebaut werden.
zum Beitrag21.02.2025 , 13:38 Uhr
Das Witzige ist ja: Wenn ich als jemand, der in Bayern wohnt, ein paar Wohnungen in Berlin vermiete, bezahle ich über meine Steuern die Aufwertung Berlins und sorge damit für eine Wertsteigerung meiner Berliner Objekte. Wenn ich schaue, wie wenig mich als bayerischen Steuerzahler dieser kleine Obulus kostet, ist der ROI (Return on Investment) gar nicht so schlecht. Wir sollten ruhig so weitermachen ... ;)
zum Beitrag21.02.2025 , 10:06 Uhr
Selten so einen Unsinn gelesen! Schon der Satz "Beim 1945 erfundenen Computer dauerte es gut 65 Jahre, bis er sich so durchgesetzt hatte, dass wir von einer halbwegs digitalisierten Welt sprechen konnten." ist so nicht ganz richtig. Digitalisiert war die Welt in wesentlichen Aspekten (z. B. automatisierter Zahlungsverkehr) sehr früh. Wesentliche Teile des Internets wurden bereits in den 70ern entwickelt, in den 80ern waren fast alle Unis der westlichen Welt über Bitnet und EARN miteinander vernetzt. Hat nur kaum jemand mitbekommen.
Die Frage ist jedoch gar nicht so sehr, ob wir es schaffen, denn die normative Kraft des Faktischen (Klimakrise) wird Fortschritt auf dem Gebiet der Klimaneutralität erzwingen. Was wäre die Alternative? Es könnte, wenn wir zu langsam sind, weltweite Fluchtbewegungen und Verteilungskämpfe geben, die in Vernichtungskriege ausarten könnten. Die schnelle Entwicklung von Klimatechnologie jetzt zu unterstützen und ihre Einführung notfalls durch entsprechende Gesetzgebung und massive staatliche Finanzierung voranzutreiben, ist da immer noch die günstigste Variante. Alles Andere wird nicht nur ungeheuer viel Wohlstand kosten.
zum Beitrag20.02.2025 , 19:35 Uhr
Gerichte nehmen sich jedes Problems an, bei dem es um viel Geld geht.
zum Beitrag20.02.2025 , 19:35 Uhr
Es gibt da den LVMH Shareholders’ Club, in dem frau/man Mitglied werden kann, wenn man wenigstens eine LVMH-Aktie hält (im Moment sind sie für unter 700€ zu haben). Ich habe mir schon einmal ernsthaft überlegt, ob ich mir genau aus diesem Grund ein paar Aktien von denen kaufen soll ... ;)
zum Beitrag20.02.2025 , 19:30 Uhr
Es war, glaube ich, Salvador Dalí, der einmal sagte, dass Kunst nur dann Kunst sei, wenn sie gefälscht werde - und fälschte einen Buñuel-Film, um zu beweisen, dass Filme der Kunst zuzurechnen sind. Damit sei bewiesen, dass auch Schuhe prinzipiell Kunst sein können, wenn davon Fälschungen in Umlauf gebracht werden. Ob der BGH das wohl berücksichtigt hat?
zum Beitrag20.02.2025 , 10:01 Uhr
Sollte man als Mieter also, um sich sein Geld sozusagen zurückzuholen, zusätzlich zur Miete jeden Monat eine gewisse Summe, z. B. 200€, in einen Immobilien-ETF-Sparplan investieren?
zum Beitrag19.02.2025 , 23:34 Uhr
Schweden verwaltet in seinen fünf Fonds also 179 Milliarden Euro. Ist das viel? Nein! Schweden hat ca. 10,54 Millionen Einwohner, d. h. auf jeden Rentner (ich gehe gemäß Statista von einem Anteil von ca. 21% aus) entfällt ein Kapital von 80.800€. Legt man dieses Kapital in Aktien mit 5% Dividendenrendite an, erhält man pro Jahr und Rentner eine Summe von ca. 4.040€. Das sind pro Monat 337€. Wollte Deutschland einen solchen staatlichen Rentenfonds mit ähnlichem Kapital pro Rentner (80.800 €) aufbauen, müssten wir diesen Rentenfonds mit 1,778 Billionen € ausstatten. Der DAX 40 hat eine gesamte Marktkapitalisierung von aktuell ca. 2 Billionen Euro - nur um die Größenverhältnisse zu illustrieren. Das heißt aber, dass ein solcher deutscher Rentenfonds weltweit massiv in Aktien investieren müsste. An den internationalen Börsen würde man 1,778 Billionen € deutlich spüren, d. h. die Renditen würden durch steigende Kurse weltweit absinken. Gerade um das demographische Problem abzufedern, müsste man in Märkte mit stabiler Bevölkerungsentwicklung investieren wie z. B. Indien oder Afrika. Zur Finanzierung dieser 1,778 Billionen € müsste man Kredite heranziehen, damit es schnell geht.
zum Beitrag19.02.2025 , 14:00 Uhr
Wahlen gewinnt man, indem man den 90%, die nicht zum obersten Dezil gehören, erfolgreich einredet, es sei für sie von Vorteil, für etwas zu stimmen, was ihnen selbst nach gewissenhafter Analyse kaum Vorteile bringen kann, z. B. indem man Angst vor anderen Lösungsvorschlägen schürt und statistisch irrelevante Extrembeispiele zur Abschreckung verwendet.
zum Beitrag19.02.2025 , 10:15 Uhr
Nicht FDP, sondern eher SPD oder Linke: wir brauchen höhere Einkommen am unteren Ende! Mein Vorschlag dazu ist seit Jahren, die Löhne nicht prozentual anzuheben, sondern um eine fixe Summe, die unabhängig von der Höhe des bisherigen Einkommens ist. Dann erhalten alle Mitarbeiter eine Lohnerhöhung von z. B. 250€ pro Monat. Für mich wäre das nicht einmal ein Inflationsausgleich, kann bei niedrigen Einkommen aber durchaus im Bereich von 10% liegen.
zum Beitrag19.02.2025 , 09:58 Uhr
Sie hätten das nicht erklären müssen. Was die nicht verstandene Komplexität angeht: Es werden halt nicht aus allen gute Schachspieler oder Klaviervirtuosen. Es ist also zu vermuten, dass nicht alle gleich gut mit Komplexität umgehen können. Da die Verteilung wie beim Zipfschen Gesetz aussehen dürfte, reden wir da wieder über das obere Dezil und die anderen 90%.
zum Beitrag19.02.2025 , 09:48 Uhr
Angeblich sei es so, dass Wettbüros in den letzten Jahren die verlässlichsten Ergebnisse lieferten. Was sagen die eigentlich zur Wahl? Das Problem ist jedoch komplex, denn die Entscheidung hängt auch mit möglichen Koalitionen zusammen. Die Wähler bevorzugen bestimmte Konstellationen, können jeweils aber nur für einen Koalitionspartner ihre Stimme abgeben. Das kann z. B. dazu führen, dass man eher für den kleineren als für den größeren möglichen Partner stimmt. Aktuell bezieht die Linke ihre Stärke wohl aus dem geschickt geführten Wahlkampf, einer Heldinnengeschichte (Reichinnek) und der Tatsache, dass die Linke Themen besetzt, die ursprünglich zentrale SPD-Themen waren (Mieten und soziale Gerechtigkeit) und die für 50% der WählerInnen sehr wichtig sind. Da beim BSW der Personenkult schon im Namen steckt, kommt es bei vielen weniger gut an und das Risiko, dass die Stimmen für das BSW wegen der 5%-Hürde verloren gehen, bringt WählerInnen zur Linken zurück, die mit Reichinnek, Ramelow & Gysi ein ganz passables Führungsteam haben.
zum Beitrag18.02.2025 , 19:43 Uhr
Viele Menschen bringen es nicht fertig, in komplexen Zusammenhängen zu denken, sondern reagieren mit Angst und Flucht auf Dinge, die sie nicht verstehen und daher für gefährlich halten. Einmal sind das Impfungen, das nächste Mal Windräder, dann Wärmepumpen. Bei Putin entwickeln sie ein Stockholm-Syndrom und da sie sich mit Kernkraftwerken nicht auskennen, finden sie sie inzwischen wieder gut, jedenfalls besser als CO2. In ihrer Angst versammeln sie sich gerne hinter Führern, denen sie glauben, dass sich fast jedes Problem auf einfache Weise lösen lässt (obwohl die persönliche Lebenserfahrung dagegen spricht). Dasselbe tun auch die Lemminge in Walt Disneys berühmtem Film "White Wilderness" ...
zum Beitrag18.02.2025 , 12:13 Uhr
Auch unter den Vermietern gibt es eine Menge Leute mit sozialem Gewissen. Man kann aber als privater Vermieter nicht dauerhaft draufzahlen, d.h. die Miete muss eine bestimmte Mindesthöhe haben, damit es sich rechnet. Das gilt besonders in Zeiten hoher Zinsen.
zum Beitrag18.02.2025 , 12:08 Uhr
Bisher haben wir KEINE wirklich existentielle Wohnungsnot. Was man aber allen dringend raten muss, für die sich die Mieten viel zu hoch anfühlen, ist, die eigenen Einnahmen zu steigern. Wer das nicht kann, bekommt tatsächlich Probleme. Was wir tatsächlich haben, sind deutlich zu niedrige Einkommen in den unteren Lohnbereichen. Neubau ist wirtschaftlich erst ab ca. 12€/qm machbar, das entspricht einer NKM von 600€ für 50qm, ca. 750€ Warmmiete. Dafür bräuchte man ein Einkommen von mindestens 2250€ mtl.
zum Beitrag18.02.2025 , 11:57 Uhr
Die Immobilienwirtschaft gehört zu einem großen Teil in den Bereich der Privatwirtschaft. Der Staat baut Wohnungen selten selbst. Die Politik hat in diesem Bereich nicht allzu viel zu melden und die Gemeinden haben zu wenig Geld, um etwas signifikant zu steuern oder zu verändern.
zum Beitrag18.02.2025 , 11:53 Uhr
Reich beschenkt? Hervorragend ausgebildet und mit einem gut bezahlten Job hart erarbeitet, würde ich sagen. Nicht jeder Millionär hat seine erste Million geerbt!
zum Beitrag17.02.2025 , 15:03 Uhr
Noch etwas zur DDR: Dass die Wirtschaftspolitik der DDR- Führung viel mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Betriebe zum Zeitpunkt des Mauerfalls zu tun hat, kann man natürlich komplexer furmulieren. Dass im Abverkauf durch die Treuhand jede Menge kaputtgemacht wurde, ist sicherlich richtig. Das lief aber auch deshalb so, weil die Betriebe nicht wettbewerbsfähig waren. Allerdings hätte man vom Westen aus weniger arrogant agieren und die Menschen viel stärker einbeziehen müssen. Dennoch geht es den meisten Menschen in den ostdeutschen Bundesländern heute wirtschaftlich besser als 1989.
zum Beitrag17.02.2025 , 14:52 Uhr
Vieles von dem, was in einem Krieg geschieht, ist zu verurteilen. Das ändert jedoch nichts daran, dass für das gesamte Kriegsgeschehen in erster Linie der Aggressor verantwortlich ist.
zum Beitrag17.02.2025 , 14:45 Uhr
So weit ich mich erinnere, hat so etwas in Thüringen eine ganze Weile lang ganz gut funktioniert. Bodo Ramelow soll recht beliebt gewesen sein.
zum Beitrag15.02.2025 , 22:10 Uhr
Man darf in der Tat nicht vergessen, dass es die Nationalsozialisten und ihr Verbrecherregime waren, die durch ihren gnadenlosen Angriffskrieg gegen ganz Europa, die USA und andere Staaten den Grund für den Luftangriff auf Dresden geschaffen haben.
Wir sollten auch daran denken, dass die aktuellen Probleme der ostdeutschen Bundesländer (geringere Vermögen, geringere Einkommen, eine schlechter entwickelte Wirtschaft etc.) in der DDR begründet sind und die deutsche Teilung selbst eine direkte Folge der vom Naziregime verfolgten Politik war.
Wenn jetzt wieder einige Leute glauben, mit denselben Ideen von vor 90 Jahren irgendetwas Positives erreichen zu können, sollten wir sie unbedingt daran hindern, denn es wird genauso in die Katastrophe führen wie damals.
zum Beitrag13.02.2025 , 20:05 Uhr
Da der Täter von München (warum eigentlich schon wieder in Bayern?!) wohl 2001 geboren wurde und 2016 nach Deutschland kam, stellt sich für mich die Frage, warum sich diese Leute in Deutschland radikalisieren. Wer treibt sie zu solchen Taten? Was tun unsere Behörden, um das zu verhindern? Warum reagiert innerhalb der Behörden niemand auf Warnsignale, die es ja jeweils durchaus gab?
Unsere Strafgesetzgebung ist nicht auf präventive Maßnahmen ausgerichtet. Sie geht größtenteils davon aus, dass Täter nach ihren Tat bestraft werden und eine gewisse Einsichtsfähigkeit haben. Was jedoch viel stärker als bisher stattfinden muss, ist Prävention, denn einfach mit Grenzschließungen und Zurückweisungen, wie sich das manche vorstellen, werden wir keine Erfolge erzielen.
zum Beitrag13.02.2025 , 16:27 Uhr
"... endlich auch Care-Arbeit zu monetarisieren, ..." - ja, aber wenn ich mir die Wahlprognosen anschaue, fallen wir eher in traditionelle Rollenbilder zurück und ich werte das ausdrücklich als Rückschritt.
zum Beitrag13.02.2025 , 16:24 Uhr
Leider ist es oft genau so, wie Sie suggerieren, dass es nicht sein sollte. Dass Geld Geld heiratet, ist wahrscheinlicher als das Modell Cinderella.
zum Beitrag13.02.2025 , 16:19 Uhr
Die Machtstrukturen zwischen multinationalen Konzernen und Gewerkschaften bzw. Arbeitnehmern sind sehr asymmetrisch. Strukturell zu niedrige Löhne schaden den Volkswirtschaften langfristig extrem - auch der Handelsbilanzüberschuss gegenüber den USA ist eine Folge davon, die uns jetzt vielleicht auf die Füße fällt. Insofern muss auch der Staat hier etwas unternehmen.
zum Beitrag13.02.2025 , 16:11 Uhr
Für mich hat sich jede Menge verbessert: Alleine das Deutschlandticket hat meine Familie um einige hundert Euro pro Monat entlastet. Der Wohlstand stieg bei mir auch mit der Ampel kräftig. Die drohende Gaskrise hat sie abgewendet, was evtl. wichtiger war als das Deutschlandticket. An der Pandemie, dem Ukrainekrieg und der Inflation trug sie keine Schuld. Das waren externe Ursachen. Aus familiengeschichtlichen Gründen werde ich jedoch nicht jede beliebige Partei wählen. Die AfD ist absolutes NoGo, ebenso alle, die ihr irgendwie zu Einfluss verhelfen oder sich ihre Ideen aneignen.
zum Beitrag13.02.2025 , 14:13 Uhr
Kann mir jemand erklären, warum sich Teilzeitquoten auf den Stundenlohn auswirken sollten? Die Produktivität ist in Teilzeit nicht selten höher. Es muss also daran liegen, dass in Teilzeit öfter als in Vollzeit schlecht entlohnte Tätigkeiten ausgeführt werden.
zum Beitrag13.02.2025 , 14:07 Uhr
Wenn man Deutschland mit Spanien vergleicht, stellt man u. a. fest, dass Spanien großen Nachholbedarf beim Pro-Kopf-BIP hat. Kleinere und ärmere Länder wachsen, wenn sie nicht zu viel falsch machen, schneller als größere und wohlhabendere: Wenn man 1 Mrd. in Spanien investiert, bringt sie pro Kopf etwa so viel, als würde man in Deutschland 2,5 Mrd. Euro investieren.
zum Beitrag13.02.2025 , 11:24 Uhr
Na, im letzten Abschnitt Ihres Beitrags vom Thema ablenken wollen? Werden Asylsuchende von den Behörden etwa als Rechtsextreme geführt? Antisemitismus und Fremdenhass ist durchaus immer noch bei (zu) vielen "Biodeutschen" fest verankert, die sich der Geschichte zum Trotz für etwas Besseres halten. Oft wird er von Eltern an ihre Kinder weitergegeben.
zum Beitrag13.02.2025 , 11:17 Uhr
Warum kommen solche Anfragen immer nur von den VertreterInnen der Linken??
Hört man dazu etwas von Merz? Oder von Weidel?
zum Beitrag13.02.2025 , 09:33 Uhr
Wunderbar! Damit wird die Commerzbank als Übernahmekandidatin noch attraktiver!
zum Beitrag13.02.2025 , 08:24 Uhr
Das ändert am Gesamtbild und vor allem an der Statistik aber wenig. Es geht um die 72% der Fälle, in denen der Mann Vollzeit arbeitet, die Frau jedoch nicht.
zum Beitrag13.02.2025 , 08:19 Uhr
Versuchen Sie, das Problem nicht zahlender Väter zu lösen. Was war daran so schwer zu verstehen? Solange Sie das jedoch nicht hinbekommen, werden wir (der Staat) die alleinerziehenden Mütter weiterhin finanziell unterstützen, weil dies ja auch dem Geist von GG Art. 6 entspricht. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die gegenwärtige Unterstützung noch nicht ausreicht.
zum Beitrag12.02.2025 , 23:17 Uhr
Sie haben sich offensichtlich noch nicht intensiv mit den Fragen beschäftigt, was KI macht, wie sie es macht, wie sie trainiert wird und warum ausgerechnet ein Hersteller von GPUs seine Produkte momentan aus der Hand gerissen bekommt. Aber macht ja nichts. Kleiner Tipp: Der Zweck und die Stärke von KI, insbesondere von Large Language Models, ist nicht primär, die klassischen Suchmaschinen zu ersetzen.
zum Beitrag12.02.2025 , 23:09 Uhr
Ja, ich weiß. German Angst wird gerne mit "Verantwortung" gleichgesetzt. Sie verursacht jedoch diese faultierhafte Langsamkeit und Zaghaftigkeit bei wichtigen Entscheidungen und eine fehlende Begeisterungsfähigkeit für Neues, gepaart mit einer Ablehnung für Fremdes. Die US-Amerikaner stellen das genaue Gegenteil dar und haben damit in der Regel Erfolg.
zum Beitrag12.02.2025 , 20:38 Uhr
Es ist der Klassiker, dass wir mal wieder Angst haben, German Angst, European Angst! Wovor eigentlich genau? Weiß das jemand? Wer von den Leser hier hat mit ChatGPT bereits Geld verdient? Ja, das geht! Wer mitbekam, wie Deep Blue 1997 gegen Garri Kasparow gewann, wusste, dass damals das KI-Zeitalter begann.
Leider - das sage ich eigentlich ungern - hat Vance recht. Wer die KI zu sehr reguliert, wird sie im Keim ersticken. Wenn die EU bremst, werden andere das Geschäft machen und Europa wird in einem weiteren Technologiebereich abgehängt werden und den Gewinnern neidisch hinterherschauen.
zum Beitrag12.02.2025 , 20:26 Uhr
Wer fürchtet sich vor Max Uthoff?
zum Beitrag12.02.2025 , 20:20 Uhr
Wie wir an den jetzigen weltweiten Fluchtbewegungen sehen, ist es eines der wichtigsten Themen, die es weltweit im Moment gibt.
zum Beitrag12.02.2025 , 20:18 Uhr
Warum sollten Frauen in der CDU sichtbarer sein? Die CDU ist eine Partei für Alte, Weiße, Männer! Wer das noch nicht gemerkt hat, hat eine etwas lange Leitung. Herr Merz wird dieses Jahr 70. Damit reiht er sich ein in die Garde alter Männer, die gerade die Welt regieren (Trump, Xi, Erdogan, Putin, Modi, Lula da Silva, ...). Sie werden die Welt nicht zu einem besseren Ort machen. Warum wählten ausgerechnet Frauen konservativer? Was treibt sie? Mir ist das schleierhaft, da sie ja gerade von Konservativen regelmäßig im Regen stehen gelassen werden. Konservative kümmern sich nicht um alleinerziehende Mütter, obwohl dies sogar vom Grundgesetz in Artikel 6 implizit gefordert wird, sie wollen §218 des Strafgesetzbuches beibehalten (hat den mal jemand gelesen?!), sie sorgen nicht für eine ordentliche Entlohnung von Arbeitnehmerinnen! Was soll eigentlich geschehen, bis konservativ wählende Frauen endlich einmal aufwachen?
Und warum ist dieser Artikel so lang?
zum Beitrag12.02.2025 , 18:27 Uhr
Da ist der Vater des Autors nicht alleine. Es gibt viele, denen es ähnlich geht. Schon, wer NICHT die AfD wählt, erweist uns allen einen großen Dienst.
zum Beitrag12.02.2025 , 18:18 Uhr
Ja, dann machen Sie mal!
zum Beitrag12.02.2025 , 18:17 Uhr
Da sind wohl wieder die Schnellmerker am Werk. Wir reden seit 40 Jahren von CO2, die Historiker vermuten inzwischen, dass die Völkerwanderung durch einen Klimawechsel ausgelöst worden sein könnte (Ernten schlecht, also in andere Gegenden umziehen! - Klingt logisch).
zum Beitrag12.02.2025 , 18:14 Uhr
Endlich eine gute Nachricht aus Felix Austria!
zum Beitrag12.02.2025 , 15:05 Uhr
Ich wäre vorsichtig bei der Forderung, man müsse die Arbeit in der Familie besser verteilen. Diese Forderung suggeriert, dass das ganz einfach sei, wenn "man" (oder "frau") nur wolle. Leider ist es nicht so. Meist wird derjenige weiter einer Erwerbstätigkeit nachgehen, bei dem es lohnender ist. Wir müssen also dafür sorgen, dass junge Frauen Berufswünsche realisieren, die im Schnitt genauso bezahlt werden wie die der Männer. Die Männer werden irgendwann verstehen, dass es auch ihre Schultern entlastet, wenn die Frauen gute Einkommen haben.
zum Beitrag11.02.2025 , 21:42 Uhr
Der Staat hat erstens keine Überschüsse im eigentlichen Sinn, die er ansparen könnte, Deutschland ist aber zweitens wesentlich niedriger verschuldet als die anderen G7-Staaten. Da hatte Herr Scholz durchaus recht. Warum wohl läuft die US-Wirtschaft häufig besser als die deutsche bzw. europäische? Das hat auch etwas mit der US-Staatsverschuldung zu tun, denn dort wird Geld in die heimische Wirtschaft gepumpt, als gäbe es kein Morgen. Das wird aber funktionieren. Wer davon profitieren will, kann ja US-Aktien kaufen. Das Problem ist, dass in einer hoch entwickelten Wirtschaft wie in Deutschland kaum Wirtschaftswachstum erreicht werden wird, mit dem man die Luftschlösser finanzieren kann, die Herr Merz in die Wolken malt. Jetzt geistert zwar durch die Presse, dass sich Spanien inzwischen eines Wirtschaftswachstums von knapp 3% erfreut, während in Deutschland Rezessionsangst umgeht, aber Deutschland bewegt sich auf einem höherem Niveau. Das Pro-Kopf-BIP Spaniens beträgt etwa 60% von dem Deutschlands. Natürlich wächst es sich da etwas leichter, zumal Spanien weniger als Deutschland von der Automobilindustrie abhängt. 3% reichen für die Steuerpläne des Herrn Merz aber bei weitem nicht.
zum Beitrag11.02.2025 , 21:16 Uhr
Die FDP hat sich ja nicht zum ersten Mal in Regierungsverantwortung daneben benommen und bereits drei(!) Bundesregierungen auf dem Gewissen! Warum sollte man so etwas überhaupt wählen? Aber wahrscheinlich ist bei denen, die es nach dem Ende von Helmut Helmut Schmidts Kanzlerschaft nicht verstanden haben, ohnehin Hopfen und Malz verloren.
zum Beitrag10.02.2025 , 23:44 Uhr
Ich hoffe, der Berliner Polizei ist bewusst, dass sie mit solchen Aktionen einen ziemlich komischen Eindruck hinterlässt. Schlau wirkt das Ganze jedenfalls nicht. Als Steuerzahler frage ich mich: Gibt es in Berlin keine sinnvolleren Aufgaben für die PolizistInnen?
zum Beitrag10.02.2025 , 23:29 Uhr
Die Minirezession, die wir seit 2023 haben, ist eigentlich nicht der Rede wert. Das sind nur -0,5%. Da hatten wir schon Jahre mit größerem Minus, z. B. 1993, 2002/03, 2009 und 2020.
Ob und wie gut Friedrich Merz rechnen kann, sei mal dahingestellt. Im Kandidatenduell wirkte er in Bezug auf Zahlen unsicher. Als es um die Rüstungsausgaben ging, sagte er, Deutschland habe ein BIP von 4 Bio. € (naja, 2024 waren es ca. 4,3 Bio. €) und meinte, 1% davon seien 40 Mrd. €. Es ging aber nicht um 1%, sondern um 3%, weil die CDU längerfristig den Verteidigungshaushalt auf 3% des BIP erhöhen will. Dass das mehr als 120 Milliarden Euro sind, wollte Herrn Merz jedoch nicht über die Lippen kommen. Scholz rechnete da etwas realistischer.
Das größte Problem von Herrn Merz - oder sagen wir lieber: die Schwindelei des Herrn Merz - besteht darin, dass er die Leute glauben lassen will, dass, wenn wir dann noch die Unternehmenssteuern und sonst ein paar Steuern senken (die meisten zugunsten hoher Einkommen), würde man das mit mehr Wirtschaftswachstum finanzieren können. Die unangenehme Wahrheit, dass das nicht funktionieren wird (dazu bräuchte man ein Wirtschaftswachstum um die 10%), streitet er ab.
zum Beitrag10.02.2025 , 18:35 Uhr
Ach Gottchen! Natürlich sind da die juristischen Bedenken, klar. Ich habe das Ding wohl mit einer Krähe verwechselt, die meinen Flugbetrieb störte ... ist schließlich ein Luftwaffenstützpunkt.
zum Beitrag10.02.2025 , 08:57 Uhr
Erst nachmachen, dann besser machen! Diese Methode haben zuerst Japan, dann China jahrzehntelang erfolgreich bei Industrieprodukten angewendet.
zum Beitrag09.02.2025 , 18:03 Uhr
Vielleicht wäre eine Schrotflinte das Mittel der Wahl gewesen. Ich würde die Dinger einfach vom Himmel holen. Dass die Bundeswehr immer noch nicht in der Lage zu sein scheint, die Steuersignale zurückzuverfolgen, ist ja auch eher lächerlich.
zum Beitrag08.02.2025 , 20:46 Uhr
Nein, da wird niemand am Hungertuch nagen, aber vielleicht bei seinem Zweit-Ferrari auf den beheizten Außenspiegel verzichten müssen.
zum Beitrag08.02.2025 , 20:45 Uhr
Haben Sie früher tatsächlich in sozial gebundene Wohnungen investiert? Wann war das? Ich hätte das nie getan. Ich kaufe grundsätzlich keine Wohnungen auf Erbbaurecht und keine Wohnungen mit Sozialbindung. No way! Ich habe jedoch Mieter, die ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise vom Amt finanziert bekommen. Die meisten Wohnungen, die leer stehen, sind keine neu gebauten Luxuswohnungen, sondern Wohnungen in Regionen mit Abwanderung und Überalterung wie z. B. der Burgenlandkreis oder der Vogtlandkreis. Das Problem ist, dass es dort wirklich vieler Investoren bedürfte, diese Gegenden fit für die Zukunft zu machen. Dort wären noch viele MFH, die es sich lohnen würde zu sanieren, aber es gibt zu wenig Arbeitsplätze. Viele der dort (noch) Ansässigen verstehen aber auch nicht, warum wir Zuwanderung gerade da brauchen, wo erwiesenermaßen Arbeitskräfte auch für einfache Tätigkeiten fehlen (Paketlieferdienste, Gastronomie & Tourismus etc.). Einige wählen dann lieber die AfD, mit deren Ideen es noch steiler und schneller nach unten ginge.
zum Beitrag08.02.2025 , 20:36 Uhr
Es ist jedoch so, dass, auch wenn lauter Luxuswohnungen oder EFH gebaut werden, diejenigen, die diese beziehen, ihre früheren Wohnungen verlassen und diese dann wieder zur Verfügung stehen, außer wenn die neuen Bewohner der Luxuswohnungen alle aus dem Ausland zuziehen. Aber wie wahrscheinlich wäre das?
zum Beitrag08.02.2025 , 20:29 Uhr
Sorry, aber das ist bei uns ganz genauso. Dennoch wird es Leuten mit gutem Einkommen wesentlich leichter fallen, eine dritte Säule aufzubauen, selbst wenn sie dafür prozentual mehr ansparen müssen. Nach Essen und Wohnen bleibt den Gutverdienern nämlich wesentlich mehr übrig. Geht mir ganz genauso. Tatsache ist aber auch, dass der Finanzbedarf in der Rente nicht mehr so hoch ist. Da fallen nämlich z. B. die 1.000€ pro Monat, die man pro Kind für das Studium ausgibt, genauso weg wie die Rate für das Immobiliendarlehen.
zum Beitrag08.02.2025 , 20:22 Uhr
Die Binnennachfrage lässt sich durch höhere Löhne stärken, besonders für diejenigen, die das Geld tatsächlich in Deutschland ausgeben. Es ist NICHT zielführend, mich zu entlasten. Ich befinde mich im obersten Dezil der Einkommens- und Vermögensverteilung. Wenn ich mehr Geld zur Verfügung habe, weiß ich, was ich damit anstelle: Ich werde es in den Nasdaq-100, den S&P 500 etc. investieren und, wenn's mit den Zinsen gut läuft, vielleicht noch eine Immobilie kaufen. Aber das schaffe ich auch ohne Erleichterungen bei Steuern und Abgaben. Ich gehöre zu denen, die sich Grün, Rot und sogar die Linke locker leisten können.
Jetzt zur Wirtschaft: Ich höre Unternehmer ständig über die Ampel, die Bürokratie und zu hohe Energiepreise maulen. Die Bürokratie war vor der Ampel nicht einfacher. Hohe Energiepreise kamen mit dem Ukraine-Krieg. Es ist besser - da haben die Grünen recht - die für Gas nach Russland überwiesenen Milliarden in die heimische Energieproduktion zu stecken. Wer Kernkraftwerke will, soll sagen, woher der Kernbrennstoff kommt. Finanzskandale und der Dieselskandal beschädigten den Ruf der deutschen Wirtschaft in den USA massiv. Wer hat das alles verbockt? Deutsche Unternehmen!
zum Beitrag07.02.2025 , 17:28 Uhr
Das Problem in der Schweiz sind auch die 2. und 3. Säulen: 1. Eine Betriebsrente kann ja nur beziehen, wer in einem Betrieb z. B. als Angestellter arbeitet. Das trifft nicht auf alle zu. In bestimmten Konstellationen kann es Probleme mit Betriebsrenten geben, z. B. wenn daraus eine Witwenrente wird. 2. Die dritte Säule können sich nur Leute leisten, die genug verdienen. Die brauchen das jedoch nicht, da sie ohnehin schon entsprechend vorsorgen. Es ist aber nicht so, dass in der Schweiz alles Gold ist, was glänzt. Das Grundproblem - auch der Schweiz - ist die demographische Entwicklung. Das gilt auch für eine Vorsorge über Wertpapiere. Für die Gewinne aus Wertpapieren muss normalerweise ja auch jemand arbeiten. Daher stammt die Idee, z. B. Roboter und andere Maschinen, vielleicht sogar die KI, mit entsprechenden Abgaben zu belegen.
zum Beitrag07.02.2025 , 17:19 Uhr
Na hoffentlich! Es ist ja nicht so, dass solche und ähnliche Ideen nicht schon einmal irgendwo herumgegeistert wären.
zum Beitrag06.02.2025 , 16:26 Uhr
Warum nicht gleich auf Universitäten verzichten? Mit Ihrer Methode wird kein vernünftiger Mensch an einer Uni bleiben (ich habe mich ja auch gerade noch rechtzeitig vom Acker gemacht). Wozu auch? Das Publizieren alleine ist leider auch kein Maßstab, da es Riesenunterschiede in Qualität und Umfang von Publikationen gibt.
zum Beitrag06.02.2025 , 14:22 Uhr
Es sind nicht nur die Immobilienfirmen, die Mieter wie Zitronen ausquetschen. Dasselbe tun auch eine Menge privater "Klein"vermieter mit Beständen von 2 bis 100 Wohnungen. Die meisten Wohnungen werden von solchen Leuten vermietet. Das Finanzamt fordert Mieten, die nicht zu niedrig sein dürfen, sonst wird Vermietung als Hobby betrachtet. Immo-Influencer lehren, dass man Mieten immer bis zur gesetzlich erlaubten Grenze erhöhen soll. Das ist so, seitdem viele Investoren während der Nullzinsphase gelernt haben, wie man Geld mit Immobilien macht. Jetzt läuft es aufgrund gestiegener Zinsen nicht so gut, also schraubt man die Mieten nach oben und erzählt jedem, wie toll sich Immobilieninvests zur Vermögensanhäufung eignen. Dafür braucht man im Prinzip kein Wirtschaftswachstum, denn gewohnt wird immer. Nur die Lage muss passen. Wo man tatsächlich ansetzen muss, ist bei den niedrigen Einkommen. Es muss dafür gesorgt werden, dass sich Menschen mit niedrigem Einkommen (die wird es immer geben) in 5 Jahren ein besseres Leben leisten können als heute! Davon werden dann auch die Vermieter profitieren.
zum Beitrag06.02.2025 , 10:32 Uhr
Noch etwas zum Einsparpotential: Wenn Herr Buschmann von 8 Mrd. Euro redet, sollte man nicht glauben, das sei eine signifikante Summe. Man wird davon in der Realität kaum etwas spüren. Die Mieten für Neubauwohnungen werden deswegen nicht spürbar sinken.
zum Beitrag06.02.2025 , 10:26 Uhr
Die Antwort ist ja! Eine 3-Zimmerwohnung braucht heutzutage tatsächlich 47 Steckdosen, also ca. 10 pro Raum. Aber ich gebe zu: Im Jahr 1960 brauchte sie das noch nicht.
zum Beitrag05.02.2025 , 21:59 Uhr
Nicht die Millennials, sondern die Mitglieder der Boomergeneration werden in schweres Fahrwasser geraten, wenn sie nicht selbst parallel zu ihren Rentenversicherungsbeiträgen (mit der sie die Rente ihrer Eltern finanzieren) Geld auf die hohe Kante legen.
Diejenigen Boomer, die Mut zum Risiko hatten und eine gewisse Gewitztheit mitbrachten, konnten sowohl für sich als auch für ihre Kinder vorsorgen, wenn sie früh genug anfingen, Geld in Aktien und Immobilien zu stecken. Viele verfielen dem Irrtum, dass ein Häuschen im Grünen und ein Sparbuch die beste Geldanlage seien (das hatten sie von Oma gelernt). Gerade das Häuschen im Grünen könnte sich, wenn es zu weit weg vom ÖPNV oder von der nächsten Metropole ist, als teures Geldgrab erweisen, denn die Demographie spricht dagegen, dass in Zukunft alle Häuschen im Grünen bewohnt sein werden. Und über Sparbücher lachen wir schon seit 10 Jahren, weil sie so gut wie keine Rendite abwerfen. Womit man reich werden kann, sind Aktien (schön breit gestreut) und vermietbare Immobilien. Aber man muss früh genug beginnen, am besten mit 25 Jahren. Noch besser ist es, wenn die Eltern für die Kinder gleich nach der Geburt Sparpläne anlegen.
zum Beitrag05.02.2025 , 21:40 Uhr
Wenn man wieder 12 Jahre Stillstand braucht, macht man so etwas. Ich brauch's nicht. China und die USA würden uns so was von überholen, dass wir höchstens als Museumsdorf noch eine Chance bekommen.
zum Beitrag05.02.2025 , 21:38 Uhr
An der Zerstörung und Verkleinerung des Landes waren ja die Deutschen selbst schuld - und dann noch zweimal kurz hintereinander! Erholt haben wir uns davon immer noch nicht ganz. Der Brain Drain war gigantisch, der Wohlstandsverlust so immens, dass wir heute nicht einmal den Wohlstand eines italienischen oder spanischen Durchschnittshaushaltes erreicht haben. Wir sollten uns da selbst also nicht allzu sehr loben.
zum Beitrag05.02.2025 , 21:32 Uhr
Ich halte überhaupt gar nichts von den Ideen zum billigen Bauen! Wer Schrott baut, kann den Mist in 30 Jahren wieder abreißen. Das bringt uns nicht weiter und ist ökonomischer und ökologischer Blödsinn. Stattdessen sollten wir einfach Dörfer aus Wohncontainern bauen. Die sind billiger, besser und wiederverwendbar, optimal z. B. als Studentenbuden.
zum Beitrag03.02.2025 , 21:20 Uhr
Tja, wer Konservative wählt, bekommt halt keinen Fortschritt. Im besten Fall droht Stillstand. Wie sich der anfühlt, haben wir zwei lange Kanzlerschaften lang schon erfahren.
zum Beitrag03.02.2025 , 21:00 Uhr
Den Staatsapparat Argentiniens so zu beizubehalten, wie er war, wäre für Argentinien ökonomischer Selbstmord gewesen und hätte direkt in die nächste Staatspleite geführt. Aus argentinischer Sicht lag er also mit seinen Maßnahmen nicht so weit daneben. Und? Haben Sie das Interview angehört? Am besten auf Spanisch?
zum Beitrag03.02.2025 , 20:56 Uhr
NSDAP-Mitglieder habe ich in meine Auflistung nicht einbezogen. Und Erhard? Mehr Schein als Sein. Er hatte Glück, dass es wirtschaftlich nach dem Krieg nur in eine Richtung gehen konnte. Hätte er bei der Umsetzung seines Buches "Wohlstand für Alle!" nur die elementarste Regel des Wohlstandsaufbaus angewendet, ginge es uns heute wahrscheinlich deutlich besser und wir würden nicht so weit hinter Italien, Luxemburg und der Schweiz hinterherhecheln. Aber seine Bilanz war, was die Erhöhung der Wohneigentumsquote betraf, ziemlich dürftig und blieb es bis heute. Aus Wohneigentum besteht aber der Einstiegspunkt jedes Wohlstandes. Ist die Wohneigentumsquote zu niedrig, dann gibt es beim Gini-Index eine Schieflage zugunsten der Wohlhabendsten 10%. Eine höhere Wohneigentumsquote verringert den Gini-Index tendenziell. Aber was beklagen wir uns? Schließlich spielen wir auf diesem Gebiet in derselben Liga wie die Schweiz.
Aber ja! Merz könnte am Ende eine schlechtere Bilanz aufweisen als alle zusammen, wenn er weiterhin undurchdachten gequirlten Quark von sich gibt. Oder aber er könnte uns gefährlich werden, wenn sich Ignoranz und Beratungsresistenz verselbständigen.
zum Beitrag03.02.2025 , 20:37 Uhr
Haben Sie sich das Interview von Lex Fridman auf Youtube einmal angesehen und -gehört und Mileis Lebenslauf noch im Gedächtnis?
zum Beitrag03.02.2025 , 19:02 Uhr
Wenn ich mit dem Auto zur Buchhandlung meines Vertrauens fahre, ist das viel umweltunfreundlicher.
Die Buchhandlungen könnten das Amazon-Geschäftsmodell ja ganz einfach kopieren. Niemand hindert sie daran. Darunter leiden dann höchstens die Verlage.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:57 Uhr
Zu den direkten Kosten dieser vollkommen ineffektiven Grenzkontrollen gesellen sich versteckte Kosten als Resultat eines deutlich langsamer laufenden Grenzverkehrs. Wir sollten es machen wie Österreich, dass am Brenner überhaupt gar nicht kontrolliert.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:52 Uhr
Bei der Diskussion sollten wir eine Sache immer im Auge behalten: In der EU wohnen fast so viele Menschen wie in den USA und Russland zusammen. Wenn wir als EU-Bürger zusammenhalten, sind wir ein Schwergewicht, wenn wir uns aber auseinanderdividieren lassen (z. B. von Nationalisten, Populisten und/oder Idioten), werden wir als Verlierer aus dem Ring gehen.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:45 Uhr
Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland liegt momentan bei über 9 Billionen Euro, also 9.000 Milliarden Euro. Haben Sie immer noch Bedenken, wir könnten es nicht schaffen? Es ist nicht das Können, es ist das Wollen!
Wenn Sie übrigens wollen, dass Ihnen der Vorstand zuhören muss, können Sie als Aktionär in der Aktionärsversammlung das Wort ergreifen, auch wenn Sie nur über eine einzige Aktie verfügen. Ihre Vermutung mit der Ethik von Amazon-Aktionären vergessen Sie aber am besten gleich wieder, denn das ist Unsinn.
Wenn Sie jedoch noch mehr Einfluss erlangen wollen, kaufen Sie am besten Berkshire Hathaway A. Ist inzwischen ein bisschen teuer, aber auf deren Hauptversammlung können Sie dann mit den richtigen Leuten ins Gespräch kommen.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:37 Uhr
Zustimmung! Aber eins sollte man nicht tun: Frau Weidel intellektuell auch nur in der Nähe von Javier Milei einzuordnen. Das ist falsch. Javier Milei ist Frau Weidel an ökonomischem und sonstigem Verstand haushoch überlegen. Wenn Milei redet, hat man durchaus den Eindruck, dass das, was er sagt, durchdacht ist, auch wenn es einem vielleicht nicht gefällt und er uns fast so unsympathisch erscheint wie Frau Weidel. Von Wirtschaft hat er jedenfalls wesentlich mehr Ahnung als Frau Weidel oder sonst jemand aus der AfD.
zum Beitrag02.02.2025 , 22:11 Uhr
Viel wirksamer, als krampfhaft zu versuchen, auf Dienste von Amazon, Tesla usw. zu verzichten, ist, Aktien dieser Unternehmen zu kaufen, und zwar so viele, wie man kriegen kann. Erst wenn die Miteigentümer, also die Aktionäre, sich in großer Zahl gegen bestimmte Geschäftspraktiken äußern, werden deren Vorstände das zur Kenntnis nehmen. Aber es ist ein langer, mühsamer Weg.
zum Beitrag02.02.2025 , 19:16 Uhr
Schon wieder irgendein dämlicher Vorschlag, der aus gutem Grund mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren ist. Purer Populismus halt. Die angebliche Sicherheit, von der AfD, CDU/CSU und das BSW gerne schwafeln, ist mir, ehrlich gesagt, bei weitem weniger wichtig als meine persönliche Freiheit. Wer weniger Tote in Deutschland will, sollte es lieber mit einem Tempolimit auf deutschen Autobahnen versuchen. Das wäre billiger und brächte mehr, als mit fadenscheinigen Argumenten gegen Migranten zu hetzen, obwohl jede(r) Politiker(in) und jede(r) Bundesbürger(in), die/der des Rechnens kundig ist (o.k., das sind evtl. zu wenige) genau wissen müsste, dass man mit den von Merz vorgeschlagenen Maßnahmen das angebliche Ziel, für mehr Sicherheit zu sorgen, nicht erreichen kann. Außerdem müssten wir für diese Luftnummern viel Geld aus- und wesentliche Freiheiten aufgeben.
zum Beitrag02.02.2025 , 17:31 Uhr
Wo genau wäre Lisa Poettinger gegen den Staat? Der Radikalenerlass wurde aus sehr gutem Grunde abgeschafft. In Bayern scheint man das noch nicht mitbekommen zu haben. Bei den Lehrkräften, die rechte, rassistische und sexistische Gedanken verbreiten, habe ich weit mehr Bedenken. Und sagen Sie jetzt bitte bloß nicht, dass sie von solchen Leuten noch nie etwas gehört haben!
zum Beitrag02.02.2025 , 17:26 Uhr
Ich fahre sehr oft über deutsche Grenzen und lehne die von Merz geplanten "Grenzschließungen" strikt ab, denn sie werden uns Wohlstand kosten, Lieferketten teurer machen und sie nerven!
Da will also ein dahergelaufener Möchtegernpolitiker ohne jede substantielle Regierungserfahrung (er war nicht einmal irgendwo Bürgermeister oder Ministerpräsident wie vor ihm Adenauer, Kohl, Brandt, Schmidt, Schröder und Scholz) alle in den letzten Jahren erarbeiteten Errungenschaften im Morast versenken und wir sollen ihn wählen? Wozu? Von Wirtschaft hat er auch nur bedingt Ahnung wie wir während seiner Tätigkeiten u. a. bei Blackrock beobachten konnten. Was wollte er dort?
zum Beitrag02.02.2025 , 12:34 Uhr
Warum hören wir dazu nichts von Herrn Merz? Warum hören wir zu diesem Thema Stellungnahmen fast nur von Vertretern der Linken?
zum Beitrag31.01.2025 , 22:09 Uhr
Die bayerische Staatsregierung scheint eine unglaubliche Angst vor Lisa Poettinger zu haben. Wie kann sich eine bayerische Staatsregierung nur so sehr vor einer einzelnen engagierten jungen Frau fürchten? Es ist lächerlich!
zum Beitrag31.01.2025 , 22:01 Uhr
Was hätte wohl FJS (für die Jüngeren: Franz Josef Strauß) dazu gesagt, was "das Wahlvolk" will? Er hätte gesagt: "Vox populi, Vox Rindvieh!" Da scheint mal wieder jemand vergessen zu haben, wer den Satz "Wir schaffen das!" formulierte und warum. Die Migrationspolitik hat durchaus etwas mit internationalen Verträgen zu tun und damit, dass das Dublin-Verfahren nur bei sehr geringen Asylbewerberzahlen funktioniert, nicht jedoch dann, wenn große Flüchtlingsströme entstehen. Dafür war es auch nicht gedacht. Ich persönlich glaube auch nicht an eine Schwarmintelligenz des Wahlvolkes. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, dass die Meinungen des Wahlvolkes umso intelligenter würden, je größer es ist.
zum Beitrag31.01.2025 , 21:51 Uhr
Das Gewissen der meisten Abgeordnetem, dem sie alleine verpflichtet sind, funktioniert also noch.
zum Beitrag31.01.2025 , 17:43 Uhr
Statt "Psychiater:innen gegen Merz" hätte ich mir, ehrlich gesagt, ein paar Psychiater:innen für Merz gewünscht. Was Freud wohl zu seinem Über-Ich gesagt hätte?
zum Beitrag31.01.2025 , 01:36 Uhr
Wir werden in Zukunft viele Menschen brauchen, denn bei uns findet man für die Gastronomie, für die Paketzustellung, für das Befüllen von Regalen von Supermärkten und viele andere Jobs, für die man keine Promotion in Astrophysik braucht, kaum noch Mitarbeiter. Wenn Asylbewerber und Geflüchtete hier arbeiten wollen, lassen wir sie doch einfach! Wenn sie sich einbringen wollen (und die allermeisten wollen das), können wir ihnen auch ein Bleiberecht gönnen. Gerade dort, wo die AfD besonders großen Zuspruch hat - in Südostsachsen - fehlen Mitarbeiter in der Gastronomie und im Tourismus überall. Die dort vorhandenen Deutschen sind sich für diese Jobs entweder zu fein oder aber ungeeignet. Andere Frage: Was hätten wir davon, Hunderttausende von Geflüchteten wieder irgendwohin zurückschicken? Nichts außer Kosten. Sparen würden wir erst einmal dadurch nichts, ganz im Gegenteil, denn wir bräuchten Jahre für's Wegschicken.
zum Beitrag29.01.2025 , 22:05 Uhr
Ich hätte mir gewünscht, dass Herr Merz nach den NSU-Morden, nach der Amokfahrt in Trier und den Morden von Hanau, vielleicht auch nach dem - rassistisch motivierten - Anschlag 2016 in München seinen Mund aufbekommen hätte. Damals vermissten wir aber seine Ideen zur Eindämmung rassistischen Terrors. Auch zu der drastischen Zunahme rassistischer und rechtsextremer Gewalt, die wir aktuell beobachten, scheint Herr Merz keine Ideen entwickeln zu wollen. Wahrscheinlich ist ihm das alles zu kompliziert. Es ist viel einfacher, mit dem Finger auf die vermeintlich Schuldigen zu deuten, nämlich auf Geflüchtete, Migranten und Asylbewerber. Damit spielt er das Spiel der Extremisten ohne Not mit, so dass er sich inzwischen sogar von den Kirchen Kritik anhören muss.
zum Beitrag29.01.2025 , 21:54 Uhr
Nein, denn viele waren zuvor ja gar keine Straftäter, d. h. man hatte sie u. U. gar nicht auf dem Radar. Wir sollten uns aber dagegen wehren, unsere Freiheit aufzugeben, um ein klein wenig "Sicherheit" zu gewinnen. Meine Freiheit ist mir wertvoller als eine Merzsche Illusion von Sicherheit. Darauf kann ich verzichten. Wir hatten auch in den 80er Jahren Terroranschläge (damals wahrscheinlich von Ultrarechten: Oktoberfest + Bologna) und Attentate (RAF). Bisher kam es in Deutschland noch nicht zu so großen Terrorangriffen wie in Frankreich, GB und Spanien durch Islamisten. Was aber war mit Hanau, was mit Trier? Wollen wir jetzt versuchen, nach zwei Angriffen durch Täter, die keinem Standard-Muster entsprechen, der Lage dadurch Herr zu werden, dass wir alle Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchenden unter Generalverdacht stellen? Wie soll denn das funktionieren? Gleichzeitig will Herr Merz unserer Wirtschaft durch merkwürdige Maßnahmen wie umfangreiche Grenzüberwachungsmaßnahmen schaden? Vielleicht hätte er die Grenzen Deutschlands vor seinen Forderungen einmal abwandern sollen. Die Grenze zwischen Italien und Österreich wird so gut wie gar nicht überwacht. Warum geht das dort?
zum Beitrag29.01.2025 , 21:01 Uhr
Genauso wenig, wie wir dem Versprechen trauen konnten, dass die CDU keine Mehrheiten mit der AfD organisiert, sollten wir allen anderen Versprechen der CDU/CSU Glauben schenken. Sie werden auch in der deutschen Wirtschaft keine Wunder bewirken können, außer Geld, was nach einer Aufweichung der Schuldenbremse zur Verfügung steht, an die obersten paar Prozent der ohnehin Einkommensstärksten zu verteilen, z. B. durch die Abschaffung des Soli.
zum Beitrag29.01.2025 , 19:29 Uhr
Es ist einer der größten Irrtümer, dass alles, was sich offiziell "Demokratie" nennt, nicht irgendwann durch genau solche Aktionen wie die des Herrn Merz, in ihr Gegenteil verkehrt wird. Hatten wir ja schon alles. Wer gleichzeitig an die Befreiung von Auschwitz erinnert, sollte sich auch daran erinnern, wie eine Demokratie überhaupt derart umkippen konnte, dass Auschwitz geschehen ist. Man sagt zwar gerne "nie wieder!" aber welche Konsequenzen zieht man daraus konkret? Dass man Hetze gegen Menschen mit Migrationshintergrund, anderer Religionszugehörigkeit, gegen Juden nicht zulässt? Und dann paktiert man mit einer Partei, die sich solcher Hetze ständig bedient? Man muss solche Entwicklungen zurückdrängen, bevor Juristen das letzte Wort haben, denn diese neigen - auch das wissen wir aus der Geschichte - aus Karrieregründen und innerer Zustimmung gerne zu Gefälligkeiten gegenüber den Machthabenden. Die Rechtsstaatlichkeit geht schnell verloren, wenn die Falschen ans Ruder kommen.
zum Beitrag29.01.2025 , 19:16 Uhr
Es wurden schon ganz andere Sachen "demokratisch" entschieden, die im Anschluss schnurstracks in die Katastrophe geführt haben. Nein, wir sollten nicht jedes beliebige Verhalten hinnehmen.
zum Beitrag29.01.2025 , 18:35 Uhr
Sorry, Herr Merz, aber die CDU/CSU ist ab sofort nicht mehr wählbar. Die Zusage, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde, wurde damit pulverisiert. Ich bin wirklich enttäuscht von dieser "konservativen" Mischpoke ohne jedes politische Rückgrat.
zum Beitrag27.01.2025 , 19:18 Uhr
Nein. Masterstudenten und Doktoranden können so etwas nicht frei entscheiden.
zum Beitrag27.01.2025 , 19:15 Uhr
Ich hoffe, dass der Fall am Ende vor dem Bundesverfassungsgericht landet. Man gewinnt den Eindruck, dass Bayern den Geist des Grundgesetzes immer noch nicht ganz verinnerlicht hat. An Stelle von Frau Pöttinger würde ich mir jedoch überlegen, dem Freistaat Bayern den Rücken zu kehren. Offensichtlich braucht man dort keine engagierten jungen Lehrkräfte.
zum Beitrag24.01.2025 , 17:45 Uhr
Man kann sich konservativ gerieren, keine Frage, aber mit Ultrarechten und Rechtsextremen zu paktieren - und so kommt das bei den Menschen an - führt zur Katastrophe. Hatten wir schon mal, brauchen wir kein zweites Mal.
Außerdem sind die Ideen der CDU/CSU nicht zielführend. Ist den Repräsentanten dieser beiden Parteien schon irgendwann aufgefallen, dass diese Attentäter ihre Taten nicht sofort, sondern meist erst Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland begangen haben? Die meisten hielten sich jahrelang in Deutschland auf, bevor sie sich solcher Tötungsdelikte schuldig machten. Auch, wenn es uns nicht gefällt, müssen wir uns irgendwann die Frage stellen, was in diesen jahrelangen Radikalisierungsphasen falsch läuft und warum sich nicht ausreichend um bereits bekannte psychische Auffälligkeiten gekümmert wird.
Das, was Herr Merz von Grenzkontrollen schwafelt, wird so auch nicht funktionieren. Dafür fehlen uns entsprechend geschulte Mitarbeiter in den Polizei- und Zollbehörden. Ich halte es auch für eine gigantische Geldverschwendung. Als Steuerzahler wäre ich nicht bereit, so etwas zu bezahlen. Das Geld ist an anderer Stelle besser angelegt.
zum Beitrag24.01.2025 , 00:23 Uhr
Ob sich die Mehrheit bei der Bundestagswahl 2021 geirrt hat, werden wir erst in 20 Jahren wissen. Vielleicht lag die Mehrheit auch goldrichtig, die Menschen wollen es jetzt aber (noch?) nicht wahrhaben. Der "Klassenkampf" findet täglich statt, schon seit Jahrhunderten. Es ist genau der Klassenkampf, den Warren Buffet geschildert hat: Der Krieg, den die Reichen begonnen haben und gewinnen werden.
zum Beitrag24.01.2025 , 00:15 Uhr
Ist vielleicht ein zu bescheidener Ansatz. Meine Definition wäre folgende: 1. Abgeschlossenes Hochschulstudium, mindestens Master (oder Diplom / Magister Artium), 2. Beherrschen von mindestens 2 Fremdsprachen, 3. Fundierte Kenntnisse in Geschichte und Geographie, 4. Kenntnisse in Kunst und Musik, 5. Kenntnisse der europäischen Literatur, 6. Kenntnisse von Mathematik, Physik und Chemie 7. Kenntnisse in moderner Kommunikation und Datenverarbeitung.
zum Beitrag24.01.2025 , 00:00 Uhr
Ich freue mich schon auf die Milliardenbeträge aus Mitteln der Bundeswehr und der NATO, die an deutschen Hochschulen landen werden, denn wer Forschung will, soll sie gefälligst ordentlich bezahlen. Ein paar Professuren und Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter müssen da schon drin sein, denn wie sagt der gute alte Heraklit? "ΠΟΛΕΜΟΣ ΠΑΝΤΩΝ ΠΑΤΗΡ" ("Der Krieg ist der Vater aller Dinge").
Mal nebenbei gefragt: Was treiben eigentlich unsere Bundeswehrhochschulen in Hamburg und München? Entwickeln und forschen die nichts? Können die das nicht übernehmen? Rüstungsfirmen gibt es in Bayern ja auch genügend, aber pscht! Nicht weitersagen! Die könnten ebenfalls ein bisschen forschen und entwickeln.
zum Beitrag23.01.2025 , 23:47 Uhr
Es gibt neben Asyl den subsidiären Schutz nach völkerrechtlich verbindlichen Verträgen. Dass Menschen nach Deutschland hineinkommen kann man nicht sinnvoll verhindern, egal, was Sie seit Jahren sagen. Es ist aber auch so, dass die Bestimmungen, die Sie ansprechen nicht zwingend sind. Entscheidet sich ein Land dafür, Flüchtlinge aufzunehmen, kann es das tun. Was die Anzahl der Abschiebungen pro Jahr betrifft, können Sie ja mal durchrechnen, wie viele Flüge man bräuchte, um 100.000 Menschen abzuschieben und wie viel es pro Abschiebung kosten würde, wenn man davon ausgeht, dass man mit einem Flug ca. 50 Menschen ausfliegen würde und ein Flug insgesamt ca. 300.000€ kostet (nur der Charterflug ohne Nebenkosten). Gäbe es überhaupt genügend Kapazitäten, um die Abschiebungen durchzuführen? Warum lässt man die Menschen während der jahrelangen Warterei nicht einfach arbeiten? Sie könnten sich dann ein kleines Startkapital aufbauen oder auch hierbleiben, wenn sie dringend bei uns benötigt werden, z. B. als Altenpfleger.
zum Beitrag23.01.2025 , 22:30 Uhr
Bei einigen wissen wir das durchaus. Sie können dazu gerne die Viten der Bundestagsabgeordneten auf der entsprechenden Webseite durchpflügen. Wir haben dort sowohl formal gut ausgebildete als auch sicherlich intelligente Leute. Ob sie einen Instinkt für die richtigen politischen Entscheidungen haben? Wir wissen es nicht.
Was die Qualität der Politik betrifft, so ist das ein zweischneidiges Schwert, wie man mit einem Blick in die Geschichte gut erkennen wird. Als Einstiegslektüre empfehle ich die Parallelbiografien von Plutarch. Ich empfehle Ihnen, sich ganz besonders auf den großartigen Demosthenes zu konzentrieren.
zum Beitrag23.01.2025 , 22:13 Uhr
Und? Würden Sie sich in Halle, Merseburg, Meißen oder Freiberg wohlfühlen? Waren Sie schon dort und haben sich umgeschaut?
zum Beitrag23.01.2025 , 22:05 Uhr
Um die Grenzen Deutschlands zu schließen, müsste man eine Mauer um Deutschland bauen und diese Tag und Nacht bewachen. Wollen wir das? Ich will das nicht. Wir hatten so etwas schon bis 1989 und es war nicht gut.
zum Beitrag23.01.2025 , 22:02 Uhr
Dass sich die CDU/CSU mit ihren Forderungen nach einem Ende unserer relativ liberalen Asylgesetzgebung auf eine Stufe mit der in (zu) großen Teilen rechtsradikalen AfD stellt, sollten wir alle missbilligen. Es gibt in Deutschland eine sehr große Mehrheit von Migranten, Asylbewerbern, Flüchtlingen und Schutzsuchenden, die sich täglich bemühen, dem Land, das sie aufgenommen hat, etwas zurückzugeben und die nicht versuchen, andere zu verletzen oder umzubringen. Das dürfen wir nicht vergessen!
Wenn wir uns fragen, was in Aschaffenburg falsch gelaufen ist, sollten wir weniger nach den Gesetzgebungsorganen schauen - Gesetze, um so etwas zu ahnden und dem vorzubeugen, gibt es bereits - sondern wir sollten schauen, wie die Exekutive (unsere Behörden) damit umgeht. Reagiert sie angemessen und schnell auf Gefährdungen durch Gruppen und Einzelpersonen? Tatsächlich kann man den Eindruck gewinnen, dass Park- und Temposünder bei geringen Verfehlungen mehr Aufmerksamkeit bekommen als die, die bereits durch Gewalttaten aufgefallen sind. Diese Laissez-Faire-Haltung fällt in vielen Bereichen behördlichen Tuns ins Auge, ist aber dort, wo es um körperliche Unversehrtheit geht, besonders kritisch.
zum Beitrag22.01.2025 , 21:48 Uhr
Habe gerade geschaut: Die Nestlé-Aktie ist stark im Sinkflug! Gerade eben stand sie noch bei 79,284 €. Es ist erschreckend!
zum Beitrag22.01.2025 , 21:45 Uhr
Ja! Manche Influencer können vom Vermögen und dem Einkommen mancher Landwirte nur träumen.
zum Beitrag22.01.2025 , 21:45 Uhr
So what! Dann esse ich halt weniger Schokolade zu meinem Rotwein.
zum Beitrag22.01.2025 , 21:43 Uhr
Großartig! Ich habe mich gerade gefragt, welche Sorte von "Gras" man darüber wachsen lassen sollte ...
zum Beitrag21.01.2025 , 22:57 Uhr
"Unsichtbar macht sich die Dummheit, indem sie sehr große Ausmaße annimmt." - auch wieder von Bertold Brecht. Er wusste leider, wovon er redete. Ja, man lässt sich Dummheit ungern vorwerfen. Dennoch gibt es sie, die menschliche Dummheit. Weniger intelligente Menschen entwickeln öfter irrationale Ängste und Sorgen. Es gibt Studien, die besagen, dass Menschen mit höherer emotionaler Intelligenz eher zum Optimismus neigen (z. B. Schutte, N. S., Malouff, J. M., Simunek, M., McKenley, J., & Hollander, S. (2002). Characteristic emotional intelligence and emotional well-being. Cognition & Emotion, 16(6), 769-785.)
zum Beitrag21.01.2025 , 22:40 Uhr
Ja, vor allem die AFS! Das Schlimme wird sein, dass sie noch ahnungsloser und skrupelloser sein werden als alle ihre Vorgänger. Aber wir hatten am Ende der Weimarer Republik ja auch ein paar Rüpel, die grölten, mit ihnen werde Deutschland wieder groß. Am 08.05.1945 wussten dann alle, dass sie froh sein konnten, falls Deutschland das Ganze überhaupt irgendwie als Staat überlebt.
zum Beitrag21.01.2025 , 22:36 Uhr
Sie glauben, die Neuparteien seien besser? Wie naiv kann man sein?
zum Beitrag21.01.2025 , 22:12 Uhr
Die Attraktivität einer Region hängt immer an den dort vorhandenen Arbeitsplätzen! So einfach ist das. Dort, wo die Löhne passabel und die Wohnkosten niedrig sind, ist Zuwanderung wahrscheinlich, besonders wenn es Bildungsmöglichkeiten gibt, vor allem Gymnasien und Hochschulen bzw. Universitäten. Brandenburg als Beispiel ist nicht ganz zielführend, denn natürlich liegt der Speckgürtel Berlins in Brandenburg, aber nicht ganz Brandenburg ist gleich attraktiv und ohnehin wohnen dort weniger Menschen als in Berlin. In Teilen Sachsens läuft die Wirtschaft sehr gut (z. B. Dresden, Leipzig), aber die Löhne sind immer noch viel zu niedrig. Wer aber kennt Sebnitz und Freiberg, wer war schon in Meißen? Diese Orte haben viel Entwicklungspotential. In Thüringen gibt es interessante Städte (Erfurt, Jena, Weimar), andere kleinere leiden unter Abwanderung. In Sachsen-Anhalt gibt es neben Magdeburg und Halle ein paar nette Städtchen, aber wer würde spontan nach Merseburg ziehen? MeckPomm hat mit Schwerin ein Juwel als Hauptstadt (wer das Schloss noch nicht kennt, sollte sofort hinfahren!) und ein paar andere schöne Städtchen (z. B. Rostock und Wismar), aber sonst sieht es dort eher ländlich aus.
zum Beitrag21.01.2025 , 19:44 Uhr
Dann möchte ich den Polizeibehörden folgenden Vorschlag machen: Stellen Sie doch einfach ein paar Journalisten ein! Wenn jedoch die Verwendung öffentlich zugänglicher Quellen angeblich rechtswidrig sein soll, dann, sorry, müssen wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen ein wenig nachschärfen.
zum Beitrag21.01.2025 , 19:37 Uhr
Auch, dass die 5% Unrecht haben, stimmt nicht zwangsläufig. Es kommt darauf an, um welche 5% es sich handelt. Dass sich auch große Mehrheiten irren, kommt erstaunlich oft vor.
zum Beitrag21.01.2025 , 19:34 Uhr
Was bezeichnen Sie selbst als "hohen Bildungsstand"? Nicht, dass wir da aneinander vorbeireden ...
zum Beitrag21.01.2025 , 19:10 Uhr
Die entscheidende Frage ist vielleicht eher: Wäre denn Puschkin "absolut systemtreu" gewesen? Wohl genauso wenig wie Tolstoi oder Dostojewski.
zum Beitrag21.01.2025 , 17:33 Uhr
Das mit dem Austausch des Volkes zeugt vom Sarkasmus, dessen ein Bertold Brecht sich gelegentlich und gerne bediente. Was die "Dummheit" der WählerInnen betrifft: Da wir ja die Verteilung der Intelligenz, der Bildungsabschlüsse und des Wohlstandes durchaus kennen, wissen wir, dass nur ca. 10% der WählerInnen zu den Intelligentesten, Gebildetsten oder Wohlhabendsten gehören. Genau aus diesem Grund delegieren wir wichtige Dinge an Experten.
zum Beitrag21.01.2025 , 14:10 Uhr
Ja, man sollte durchaus zwischen Intelligenz und Bildung unterscheiden. Ich schrieb jedoch ausschließlich von Bildung. Gemeint ist damit ein gewisser Wissenskanon, den auch ein durchschnittlich intelligenter Mensch mit passablem Gedächtnis aufbauen kann.
Es kommt jedoch nicht selten vor, dass 5% recht haben, die übrigen 95% jedoch nicht. Dazu gibt es ein interessantes Experiment: Im Jahr 1999 spielte Garri Kasparow eine Schachpartie gegen "die Welt". "Die Welt" bestand aus ca. 58.000 Teilnehmern, die jeweils über den nächsten Zug abgestimmt haben. Im Schnitt wurden ca. 5.000 Stimmen pro Zug abgegeben. Garri Kasparow gewann diese Partie nach 62 Zügen.
Man kann also nicht sagen, dass eine Mehrheit von 95% der Menschen intelligentere bzw. bessere Entscheidungen treffen als jemand, der für die zu lösende Aufgabe besonders begabt ist. Leider unterliegen viele Mitmenschen genau diesem Irrtum, den Sie gerade geäußert haben. Das ist einer der Gründe dafür, dass Basisdemokratien in großen Gemeinschaften nicht lange erfolgreich sind. Daher haben wir ein repräsentatives System. Das Ziel dabei ist auch, den Grund der Französischen Revolution zu wahren: liberté, égalité, fraternité.
zum Beitrag21.01.2025 , 13:51 Uhr
Das Problem, das ich dabei sehe, ist nur, dass mit der AfD und/oder dem BSW nichts, aber auch gar nichts besser würde - schon gar nicht für solche Leute wie Gerhard. Es würde gerade einmal dafür reichen, dass sich die Protagonisten jener Parteien gegenseitig hochdotierte Jobs zuschanzen und den Staat ausplündern könnten. Der Steuerzahler wird die Rechnung schon übernehmen.
zum Beitrag21.01.2025 , 11:32 Uhr
In Dessau stehen bereits die von Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Meisterhäuser (oder sagen wir deren Rekonstruktionen nach Zerstörung und Verfall). Der Baustil findet sich bei Neubauten immer wieder, aber die Bevölkerung von Dessau schrumpft.
zum Beitrag21.01.2025 , 11:24 Uhr
Wie heißt doch dieses bekannt Sprichwort (ich hörte, es stamme von Bertold Brecht): "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber." Anders ist der Erfolg rechter, teilweise rechtsextremer Parteien nicht zu erklären. Zwar mag Konstantin Wecker mit seiner Vermutung richtig liegen, dass es einer starken Linken bedürfe, aber wenn eine Partei, deren Forderungen wahrscheinlich 80% der Menschen in diesem unserem Land von Nutzen wäre, von weniger als 5% der Wählerinnen und Wähler als wählenswert erachtet wird, stimmt etwas mit der Bildung in diesem unserem Land nicht. Um solche Defizite zu beheben, braucht es mehr als Poesie.
zum Beitrag20.01.2025 , 19:23 Uhr
Nach meiner Rechnung (s. o.) fangen die Mieten bereits bei 11€/m² an, wenn man keine Gewinnerzielungsabsicht hat.
zum Beitrag20.01.2025 , 19:19 Uhr
Wir wissen aus der Geschichte, dass radikale Ideologien (zwischen rechten und linken braucht man da nicht zu unterscheiden) desto menschenverachtendere Züge annehmen, je radikaler sie bestimmte Bevölkerungsgruppen oder sogar einzelne Personen bevorzugen, aber genau aus diesem Grund regelmäßig mit voller Wucht gegen die Wand fahren.
zum Beitrag20.01.2025 , 18:24 Uhr
Vielleicht hätte man bei dieser Gelegenheit auch kurz erklären sollen, wie sich Devisenkurse auf Aktienmärkte auswirken. Das ist mir in dieser Darstellung ein wenig zu klausuliert. Man kann die Devisenkurse zwar als Nebenwirkung der Notenbankzinsen betrachten, aber sie schwanken auch ohne Zinsänderungen und bedingen entsprechende Anpassungen der Aktienkurse.
zum Beitrag19.01.2025 , 23:49 Uhr
Sie sollten das an folgendem Beispiel nachrechnen: Wir bauen ein MFH mit 10 Wohnungen (2-4 Zimmer) Preis des Grundstücks: 300.000 Euro Wohnfläche: 750m² Baukosten: 2.500€ pro m² Das Haus kostet also ca. 2,2 Millionen Euro. Der Einfachheit nehmen wir an, dass Sie die vollen 2,2 Mio. € als Darlehen aufnehmen und keinerlei Eigenkapital einsetzen. Die Darlehenszinsen setzen wir mit 3% an, die anfängliche Tilgung mit 1,5%. Jetzt die Preisfrage: Wie hoch müssen die Mieteinnahmen sein, wenn Sie eine anfängliche Rendite von 0%, 1%, 4% oder 8% erzielen wollen?
Sie werden schnell feststellen, dass unter 11€/m² gar nichts geht.
zum Beitrag19.01.2025 , 23:35 Uhr
Dass die soziale Schere immer weiter auf geht, liegt aber dummerweise NICHT an den Migranten, auch nicht an den angeblich "illegalen". Das Aufgehen der sozialen Schere hat ganz andere Ursachen. Da wären z. B. steigende Mieten und stagnierende Reallöhne zu nennen. Das mit den steigenden Mieten liegt an Vermietern (ja, ich bin auch einer davon), die die Mieten so weit erhöhen, wie das BGB es zulässt. Klug wäre es, wenn die hiesigen Armen sich mit den Asylbewerbern und armen Migranten zusammentäten, denn sie sitzen im selben Boot. Sie tun es aber nicht. Sie wollen zum Teil sogar Parteien wählen, die die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffnen würden. Daher können wir, also die oberen 10% der Einkommens- und Vermögensverteilung, uns entspannt zurücklehnen, die Mieten weiterhin regelmäßig erhöhen, den Arbeitnehmern weiterhin nur homöopathische Lohnerhöhungen zugestehen und weiterhin schalten und walten, wie wir wollen. Den Armen sagen wir genauso einfach wie verlogen: Strengt euch halt mehr an! Dann gehört ihr auch irgendwann zu den obersten 10%.
zum Beitrag19.01.2025 , 23:18 Uhr
Vor allem widerspricht die aktuelle Regelung wahrscheinlich GG Art. 1. Wahrscheinlich ist die Regelung auch ohne GG Art. 1 äußerst unklug: Wenn Betroffene obdachlos sind, werden sie wahrscheinlich nicht freiwillig ausreisen. Das eigentliche Ziel, nämlich die Ausreise, wird in solchen Fällen also voraussichtlich selten erreicht. Stattdessen riskiert man, den Kontakt zu diesen Personen vollständig zu verlieren. Ob das in jedem Fall gut geht?
zum Beitrag19.01.2025 , 00:15 Uhr
Tja, sie versuchen es eben. Ist halt Neubau und vielleicht finden sie einen Dummen / Verzweifelten, der's bezahlen will und kann.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:44 Uhr
Zinssatz von 2%? Sie sollten sich ein wenig besser darüber informieren, wie hoch normale Renditen zu sein pflegen. Ich selbst komme schon mit einem Kapital von 20.000 Euro auf 1.000 Euro pro Jahr, und zwar locker. Allerdings habe ich noch ein bisschen mehr auf meinen Depots liegen.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:38 Uhr
Das Argument mit der Freiheit der Berufsausübung halte ich auch für äußerst fragwürdig, denn diese Interpretation würde nicht dem entsprechen, was im Grundgesetz mit der Freiheit der Berufsausübung gemeint ist.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:36 Uhr
Nein. Sie werden nur dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert ("Günstigerprüfung"), wenn dieser niedriger ist als die Abgeltungssteuer. Das ist bei sehr hohen Einkommen jedoch nicht der Fall.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:34 Uhr
Eigentlich ist der Aufbau Ost noch lange nicht abgeschlossen. Viele Zeitgenossen übersehen, wie lange so etwas dauert. Die Beseitigung kriegsbedingter Ungleichheiten von Vermögen und Infrastruktur (das wäre prinzipiell die Situation, die wir in Ostdeutschland beim Mauerfall hatten) kann 100 Jahre dauern.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:31 Uhr
Das war früher tatsächlich auch so gedacht. Das Problem war, dass dann jeder seine Erträge brav hätte in der Steuererklärung angeben müssen, während man die Abgeltungssteuer direkt bei der Bank abschöpfen kann. Heute hat man bei den Sozialabgaben jedoch Beitragsbemessungsgrenzen und bei Aktienerträgen die Abgeltungssteuer, die niedriger ist als der Spitzensteuersatz. Beides begünstigt diejenigen, die hohe Einkommen haben.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:25 Uhr
Na, haben Sie noch ein paar irrelevante Kommentare auf Lager? Die juristischen und die natürlichen Personen, die da ins Spiel kommen, sind voneinander getrennt.
zum Beitrag17.01.2025 , 14:22 Uhr
Passend zum Thema gab's gestern Abend "Moonraker" von und mit James Bond im Fernsehen. Für das Remake schlage ich Elon Musk für die Rolle des Bösewichtes vor. Wer den "Beißer" spielen soll, ist noch unklar. Vielleicht fragen wir Dirk Nowitzki oder Jürgen Klopp.
zum Beitrag15.01.2025 , 22:35 Uhr
Oh Mann! Jedes Mal dieser Unsinn! Nein, Kapitalerträge werden NICHT zu 50% besteuert, denn AGs und Empfänger von Dividenden sind unterschiedliche Entitäten. Unser Steuersystem funktioniert im Großen und Ganzen so, dass Steuern dann anfallen, wenn Geld den Besitzer wechselt. Wenn das Unternehmen Geld für den Verkauf seiner Produkte kassiert, fallen Steuern auf die Umsätze an, z. B. die Umsatzsteuer, die Körperschaftssteuer und die Gewerbesteuer. Zur Körperschaftssteuer heißt es z. B. auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums: "Die Körperschaftsteuer wird auf das Einkommen juristischer Personen mit einem Steuersatz von 15 Prozent erhoben." Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer, die ein bisschen ähnlich funktioniert. Die Gemeinden müssen sich ja auch irgendwie finanzieren. Die Umsatzsteuer wird im Prinzip vom Konsumenten bezahlt und vom Unternehmen an den Fiskus durchgereicht - nach Vorsteuerabzug.
Dann kommt die AG irgendwann auf die Idee, Dividenden an die Aktionäre zu zahlen. Auf dieses Geld müssen die Empfänger (die Aktionäre) selbst Steuern zahlen, weil ja das Geld den Besitzer gewechselt hat.
Und nein, der angestellte Kleinsparer MUSS keine Rücklagen bilden. Er sollte.
zum Beitrag15.01.2025 , 22:20 Uhr
Ich stelle also fest: Der Herr Ökonom Friedrich Breyer hat ebenfalls keinerlei Ahnung, wie man die Krankenkassenbeiträge gerechter gestaltet. Dass es verfassungswidrig wäre, für alle Bürger eine staatliche Basisversicherung zu schaffen, sehe ich nicht. Warum sollte das verfassungswidrig sein? Die freie Berufswahl wird dadurch nicht berührt und sonst steht im Grundgesetz nichts über Krankenversicherungen.
zum Beitrag14.01.2025 , 22:34 Uhr
Nein, es ist nicht irrelevant, denn alle deutschen Behörden stehen unter der Knute von GG Art. 1. Da es klar sein musste, dass GG Art. 1 im ungarischen Strafvollzug nicht garantiert werden kann (dafür gab es seit langem deutliche Anzeichen), hätte die Überstellung eigentlich nicht in dieser Eile erfolgen dürfen.
zum Beitrag14.01.2025 , 22:28 Uhr
Oh Mann! Jetzt verstehe ich, warum es bei den Deutschen mit der Geldanlage nicht klappt. Das muss wohl an Leuten liegen, die außer Sparbüchern nicht viele andere Möglichkeiten kennen, eine Verzinsung von mehr als 3% pro Jahr hinzubekommen. Bei einigermaßen guten Anlageformen bewegt man sich weit über der Inflation, also nix Substanzbesteuerung. Bei privaten Vermietern könnte man durchaus etwas holen - ich spreche da aus Erfahrung. Die Vermieter werden die Mieten nicht einfach so weit anheben dürfen, dass sie sich diese Beträge von den Mietern wieder zurückholen können. Das ist aber egal, denn gerade für Vermieter größerer Immobilienbestände gibt es viel elegantere Möglichkeiten, Steuern und Sozialabgaben zu vermeiden.
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