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Zwei Hände kleben auf Asphalt, eine weitere Hand tropft Kleber nach.

taz-Podcast „klima update°“ Die Klima-News der Woche

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Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Gefängnisstrafe für Klima-Kleber:innen. Klimakrise wird teuer für Deutschland. Durchbruch beim Schutz der Hochsee.

Zwei Kli­ma­ak­ti­vis­t:in­nen von Letzte Generation müssen für ihre Straßenblockade ins Gefängnis. So hat eine Richterin des Amtsgerichts Heilbronn geurteilt. Darüber spricht taz-Redakteurin Katharina Schipkowski in diesem klima update° mit Sandra Kirchner vom Online-Magazin klimareporter°.

Außerdem: Die Klimakrise kommt Deutschland teuer zu stehen. Es drohen Kosten von 30 Milliarden Euro jährlich, wenn es keine konsequente Klimapolitik gibt. Wird hingegen der CO2-Ausstoß in den kommenden Jahren schnell verringert, halten sich die Kosten durch Klimaschäden in Grenzen, zeigt ein Gutachten im Auftrag von Bundesumwelt- und -wirtschaftsministerium. Dabei ist schon lange klar, dass sich Klimaschutzmaßnahmen auszahlen.

Die Ökosysteme im Meer stehen unter Druck – etwa durch Überfischung und durch die Klimakrise. In New York wurde nun ein Abkommen zum Hochseeschutz geschlossen. Es gilt für zwei Drittel der Weltmeere, wo es bislang nur wenig Regeln gab. Jetzt können – wie es das Weltbiodiversitätsabkommen vorsieht – 30 Prozent der Meeresoberfläche unter Schutz gestellt werden. Bislang haben die Ozeane rund ein Viertel des von Menschen produzierten Kohlendioxids aufgenommen.

„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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1 Kommentar

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  • Kristina Ihle

    Es wird immer so dargestellt entweder wir zahlen die Kosten der Klimakrise "30 Milliarden" oder die Kosten der CO2 Reduzierung. Das ist aber falsch. Wir bezahlen beides. Weil unsere Maßnahmen die Klimakrise nicht verhindern. Selbst wenn wir Deutsche morgen alle auf dem Baum sitzen wird diese Krise kommen.