Rekordhitze in Südeuropa : Griechenland kämpft gegen Extremwetter und Feuer
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Waldbrände und Rekordhitze haben viele Länder Südeuropas fest im Griff. Ein Ende der Hitzewelle ist nicht in Sicht. Was tut die griechische Regierung?
Die Menschen in Südeuropa leider unter Rekordhitzewerten von teilweise über 40 Grad – und das schon seit Wochen. Nahezu täglich gibt es Nachrichten zu neuen Waldbränden, die kaum oder nur sehr schwer unter Kontrolle zu bekommen sind. Auch in der Nähe von historischen Stätten brennt es, Wohnhäuser werden evakuiert, Campingplätze müssen geräumt werden. Wann und ob die Menschen wieder zurückkehren können, ist an vielen Orten unklar.
Griechenland ist neben anderen Ländern wie Spanien, Portugal, Italien oder der Türkei mit am stärksten betroffen. Welche Schutzmaßnahmen hat die griechische Regierung ausgegeben? Wie sieht der Athener Hitzeplan aus? Welche Ursachen gibt es für die Brände und wie werden die Feuer bekämpft? Durch die starken Winde und die enorme Dürre ist es für die Feuerwehr enorm schwierig, die Brände zu löschen. Oft werden die Feuer durch menschliche Unachtsamkeit entfacht, aber auch Brandstiftung kommt immer wieder vor.
Und hat sich das Bewusstsein für die Klimakrise in Griechenland gewandelt? Schließlich steigen die Temperaturen seit Jahren an. Immerhin will Griechenland Anreize für die Bevölkerung schaffen, auf E-Autos umzusteigen und zahlt für die Anschaffung eines solchen Wagens Prämien.
Tourismus und Landwirtschaft zählen zu den wichtigsten Wirtschaftsbranchen in Griechenland. Noch boomt der Tourismus. Aber Hotelbetreiber:innen und Gäste müssen sich auf die neue Situation einstellen, um Tourist:innen auch weiterhin in eines der beliebtesten Urlaubsländer Europas zu locken.
Darüber spricht Tanja Tricarico, Leitung des Politik-Teams der wochentaz, mit taz-Griechenland-Korrespondent Ferry Batzoglou. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 12. August um 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
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