Podcast klima update° : Warum will sich die EU auf 3 Grad Erderhitzung einstellen?
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Die EU legt Rahmenplan für Klimaresilienz vor. Warum Lulas Wahlsieg in brasilien gut fürs Klima ist. Der Klimawandel stoppte die nächste Eiszeit.
Die EU-Kommission hat in dieser Woche einen Rahmenplan für Klimaresilienz und einen Vorschlag für ein Klimaresilienzgesetz vorgelegt. Darin fordert sie die Mitgliedstaaten auf, sich auf eine Erderhitzung von bis zu drei Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts einzustellen. Sehr konkret ist der Plan nicht. Und: Neue Finanzmittel will die Kommission nicht bereitstellen, dafür aber digitale Werkzeuge. Warum der Schritt trotzdem wichtig ist, besprechen Verena Kern und Jonas Waack im klima update°.
Gute Nachricht für den Regenwald: Brasiliens Präsident Lula ist wiedergewählt worden. Er gewann in der Stichwahl gegen den Rechtsextremen Flavio Bolsonaro, obwohl er im ersten Wahlgang noch deutlich zurück lag. Damit bleibt dem größten Regenwald der Erde eine Neuauflage jener Politik erspart, die unter Bolsonaros Vater Jair die Abholzung massiv beschleunigte. Unter Lula dagegen wurde 2025 40 Prozent weniger Regenwald abgeholzt als im Jahr davor, so wenig wie nie seit Beginn der Messungen 1988.
Die nächste Eiszeit hat bereits vor 2000 Jahren begonnen, ist aber durch den menschengemachten Klimawandel in den 1960er Jahren wieder gestoppt worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die letzte Woche in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde. Damit stellt das Forschungsteam die bisherige Sichtweise infrage, wonach die nächste Eiszeit durch die vom Menschen verursachte Erwärmung verhindert wurde.
klima update°: der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz panterstiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, Apple Podcasts und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.
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