Globale Gesundheit nach Corona: So kann die Welt genesen

Die Pandemie hat die Ungleichheit der weltweiten Gesundheitspolitik weiter verschärft. Vier Vorschläge, was nach Covid-19 besser werden kann.

Im Milpark Hospital in Johannesburg, Südafrika, verteilt eine Mitarbeiterin handdesinfektionsmittel an andere Menschen. Sie drückt auf den Spender, während die anderen ihre Hände darunter halten. Die Frau lächelt.

Medizinische Behandlung für alle Foto: Denis Farell/ap

Die globale Gesundheit ist nicht erst seit der Covid-19-Pandemie in der Krise. Dies lässt sich an Statistiken zu weltweitem Hunger, zur Kindersterblichkeit und Lebenserwartung in Subsahara-Afrika oder auch am akuten Mangel vieler Länder an Gesundheitsfachkräften ablesen.

Auch die Ungleichheiten innerhalb von Ländern sind eklatant, zum Beispiel zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen in den USA oder zwischen Gruppen mit verschiedenem sozioökonomischem Status in Europa. Nun, da die Pandemie diese Zustände dramatisch verschärft, stellt sich wieder die Frage, welche Gesundheitspolitik eigentlich wünschenswert wäre.

So viel vorweg: Dabei sollte nicht zu eng gedacht werden. Ohne grundlegende Änderungen der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse weltweit wird es nicht gehen. Dazu zählen beispielsweise die universelle soziale Grundsicherung, die Gewährleistung des Rechts auf Wasser und auf Nahrung, die Stärkung von Minderheiten- und Frauenrechten oder ein fairer Welthandel. Dies sind einige der wesentlichen sozialen und politischen Determinanten von Gesundheit.

Doch nicht zuletzt unterstreicht die Krise, was ebenfalls längst bekannt war: Die Ordnung der globalen Gesundheit ist gelinde gesagt reparaturbedürftig. Sie ist von einer unguten Mischung aus nationalen Egoismen, bestürzenden Akten der Selbstentmachtung von Staaten gegenüber privatwirtschaftlichen Partikularinteressen und von häufig neokolonialen Verhältnissen in der Nord-Süd-Kooperation geprägt.

Eine Wunschliste für eine faire und lebenswerte Weltgesundheitspolitik müsste also noch viel länger ausfallen, als es hier möglich ist. Doch vier wichtige Bereiche seien im Folgenden skizziert.

Starke Gesundheitssysteme – für alle

Erstens gehört dazu der Aufbau starker Gesundheitssysteme, die für alle gleichermaßen zugänglich sind. Sogar viele wohlhabende Staaten machen hier ihre Hausaufgaben nicht oder nur zum Teil – denken wir nur an die Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten, auch in Deutschland. Doch noch schlimmer trifft es Länder mit niedrigem Einkommen, die auf internationale Zuwendungen angewiesen sind.

Viele Projekte stellen sich geradezu zynisch auf chronische Notversorgung ein

Diese kommen insgesamt zu wenig und zu unregelmäßig, und überdies haben sie meist die Form krankheitsspezifischer Sonderprojekte – ein Labor für dies, eine Impfkampagne gegen jenes.

Viele Projekte, die den Einsatz neuer Technologien zum Hauptrezept machen, schreiben von vornherein die Aussicht auf stärkere Gesundheitssysteme ab und stellen sich geradezu zynisch auf chronische Notversorgung ein. Noch dazu sind die Empfänger in der Pflicht, internationale Zuschüsse mit eigenen, nationalen Mitteln „nachhaltig“ zu machen und damit ihre Gesundheitspolitik den Prioritäten der unzähligen Geber anzupassen.

Ist es zu verwegen, sich zu wünschen, dass diese Geber sich bindend verpflichten, ihre Investitionen verlässlich zu gestalten und in den Dienst nationaler Gesamtkonzepte zu stellen? Und sich dabei einer verbindlichen Koordinationsinstanz unterzuordnen? Sodass beispielsweise Technologien, Personal und Ausbildungswege so gestaltet werden, dass sie neben der internationalen Pandemieabwehr für die vielen anderen drängenden Probleme der Empfängerländer zumindest einen Nebennutzen haben?

Und wie ist das zu schaffen, ohne wieder bei Absichtserklärungen zu verbleiben oder einfach eine weitere Organisation dem bestehenden Institutionenwirrwar hinzuzufügen? Bei aller Kritik an mancher Entscheidung oder Strukturschwäche: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Anlaufstelle der Gesundheitsministerien aller Länder sollte hierbei eine zentrale Rolle spielen.

Weg mit dem Monopolschutz

Zweitens steht auf dieser Liste eine Entkoppelung der Produktion öffentlicher Güter – wie Medikamente, Tests, medizinische Hilfsmittel – vom Patentsystem. Dass das globale Regime für intellektuelles Eigentum mit seinem starkem Monopolschutz nicht funktioniert, ist keine Neuigkeit.

Freiwillige Arzneispenden sind bestenfalls die karitative Notlösung

Dieses System scheitert erstens bei der Gesundheitsvorsorge, etwa wenn keine neuen Antibiotika produziert werden, obwohl die alten immer weniger wirken. Es scheitert ebenso in Bezug auf fairen Zugang zu Arzneimitteln, wenn lebenswichtige Wirkstoffe immer wieder hinter Patentmauern verschwinden.

Freiwillige Patentpools und Arzneispenden, wie sie in der aktuellen Krise debattiert werden, sind bestenfalls die karitative Notlösung. Die kommt bestenfalls da zum Einsatz, wo der öffentliche Druck besonders hoch ist. Dabei haben Forschende und zivilgesellschaftliche Netzwerke längst eine Reihe von Modellen entwickelt, mit denen sich die Forschung und Entwicklung vom Patentsystem entkoppeln lässt, im Sinne des Gemeinwohls. Die Zeit ist überreif, diese Modelle in der Praxis zu erproben.

Staatliche Verantwortung für die Gesundheit

Drittens gehört die Demokratisierung der Gesundheitswirtschaft auf die Liste. In vielen Ländern versuchen Regierungen bereits, privatisierte Gesundheitseinrichtungen wieder in die öffentliche Pflicht zu nehmen, etwa in Spanien oder Irland. Gerade wird vielerorts das Ausmaß sichtbar, in dem private Ausgliederungen und Rentabilitätsmodelle den Gesundheitssektor ausgehöhlt haben. Wird uns die Krise dauerhaft an die öffentliche Verantwortung für Gesundheit gemahnen – national wie international?

Damit Gesundheitsarbeiterinnen morgen nicht wieder vergessen werden, brauchen sie Einfluss

Demokratisierung hieße dabei nicht nur, auf Marktversagen mit öffentlicher Gesundheitspolitik, von der nationalen bis zur Gemeindeebene, zu reagieren. Sie hieße auch, Ge­sund­heits­ar­bei­te­rinnen, von der Community-Health-Arbeiterin in Pretoria über die Hygienekraft in Ma­drid bis hin zur Ärztin in Paris, stärker mitbestimmen zu lassen.

Diese Menschen werden heute gefeiert. Damit sie morgen nicht wieder vergessen werden, brauchen sie Einfluss. In einer Welt, in der siebzig Prozent aller Gesundheitsarbeiterinnen Frauen sind, wäre dies auch ein Schritt hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.

Entkolonialisierung der Gesundheit

Schließlich, viertens, eine Entkolonialisierung der globalen Gesundheit. Die vielen Forschungsinitiativen und internationalen Partnerschaften, mit denen reiche und arme Länder gemeinsam Gesundheit verbessern wollen, haben zwar oft den Anspruch, lokale Kapazitäten aufzubauen.

In einer besseren Gesundheitswirtschaft könnten Menschen, die etwas für die Gesundheit bewegen wollen, das zu guten Bedingungen dort zu tun, wo sie am meisten gebraucht werden

Die globale Hilfsmaschinerie verstetigt aber immer noch Wissensmonopole in den reichen Ländern, abgesichert durch Elite-Institute, Patente, und Produktionskapazitäten. Hinzu kommt eine unzureichend gesteuerte Fachkräfteabwanderung in der Forschung und in der Primärversorgung etwa mit Krankenschwestern und Pflegekräften.

Dass die Kompensationen für diesen Braindrain von Süd nach Nord nicht ausreichen, können wir jetzt live beobachten. In einer besseren globalen Gesundheitswirtschaft hätten die vielen Menschen in aller Welt, die etwas für die Gesundheit bewegen wollen, auch die Möglichkeit, das zu guten Bedingungen dort zu tun, wo sie am meisten gebraucht werden.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

leitet die Forschungsgruppe „Globale humanitäre Medizin“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Wie geht es weiter nach der Pandemie? Die Welt: Wird sie eine bessere? Ein taz-Themenschwerpunkt über Utopien, Visionen und schönen Zumutungen, die uns in der Post-Corona-Zeit womöglich erwarten. Alle Texte finden Sie unter taz.de/NachCorona

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