Ergebnisse der Midterms in den USA: So äußern sich die Promis dazu
Zwischen Freude und Enttäuschung: Prominente aus den USA kommentieren auf ihren Social-Media-Kanälen die Ergebnisse der Zwischenwahlen.
Es ist nicht ihr Metier, trotzdem äußern sich Promis gern zur Politik. Dafür werden sie nicht nur kritisiert oder gelobt, sie beeinflussen damit auch die Meinung vieler Fans. Das wissen sie auch. Viele Schauspieler*Innen und Sänger*Innen haben deshalb in der Vergangenheit auf jegliche Art von Wahlempfehlungen verzichtet.
Doch nachdem Donald Trump im Jahr 2016 zum US-amerikanischen Präsidenten gewählt wurde, änderte sich das. So hatte sich Countrysängerin Taylor Swift vier Wochen vor der US-Senatswahl zum allerersten mal politisch geäußert. Und auch viele andere Promis hatten ihre Fans zur Stimmabgabe aufgerufen, um die Demokraten zu unterstützen. Nach Schließung der Wahllokale kommentierten sie die einlaufenden Ergebnisse auf ihren Social-Media-Seiten.
Michael Moore twitterte: „SIEG! Wir haben das (Repräsentanten)-Haus übernommen, mit 35-40 neuen demokratischen Abgeordneten, die Mehrheit Frauen!“ In einem weiteren Tweet schrieb er: „Die Mehrheit der Amerikaner hat Trump zurückgewiesen und all das, wofür er steht!“ Moore gilt als scharfer Gegner Trumps.
Empfohlener externer Inhalt
VICTORY! We took the House with 35-40 NEW Democrats elected, the MAJORITY of them women! Two of them the first Muslim women ever in Congress. The 1st Native American woman ever elected to the House (over 500 years after the genicide began). The youngest woman ever elected (AOC!)!
— Michael Moore (@MMFlint) 7. November 2018
Schauspieler Elijah Wood gratulierte der Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez auf Twitter zu ihrem Wahlsieg in New York. Mit ihren 29 Jahren wurde sie als bislang jüngste Frau in den US-Kongress gewählt. Wood ist allerdings enttäuscht, dass es Andrew Gillum nicht gelang, Gouverneur von Florida zu werden.
Empfohlener externer Inhalt
Congratulations @Ocasio2018 !!
— Elijah Wood (@elijahwood) 7. November 2018
Folk-Sänger Bon Iver gratulierte der demokratischen US-Senatorin Tammy Baldwin. Schriftsteller und Bürgerrechtler Shaun King dankte dem demokratischen Politiker O'Rourke dafür, „die Fantasie des ganzen Landes beflügelt“ zu haben. Seine Botschaft habe aus „Hoffnung, Integrität und Gleichheit für alle“ bestanden. O'Rourke kandierte für den Senat, vermutlich wird aber sein republikanischer Gegner Ted Cruz die Wahl gewinnen.
Empfohlener externer Inhalt
Ahh man, @AndrewGillum too? Sir, how close you came is clear to the rest of the country. Keep fighting.
— Elijah Wood (@elijahwood) 7. November 2018
Auch Sänger Khalid lobte O'Rourke: „Deine harte Arbeit und dein herausragender Charakter bleiben nicht unbemerkt.“
Empfohlener externer Inhalt
Congrats, @SenatorBaldwin!
— Bon Iver (@boniver) 7. November 2018
Schauspieler Ben Platt freute sich darüber, dass mit dem Demokraten Jared Polis nun der erste öffentlich schwule Mann einen Governeurs-Posten bekommt. Platt wurde durch seine Rolle im Film „Pitch Perfect“ bekannt.
Empfohlener externer Inhalt
Dear Beto,
— Shaun King (@shaunking) 7. November 2018
THANK YOU brother.
You are amazing. You not only electrified the state of Texas, but you sparked the imagination of the entire country.
And you did so with a message of hope, integrity, and equality for all.
We love you bro. Sorry we couldn't push you over the top. pic.twitter.com/uwjr61e1dp
Viele Prominente hatten ihre Fans dazu aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Darunter auch die Schauspielerin Reese Witherspoon, ihr Kollege Jeff Goldblum und Popstar Madonna. Mehrere Stars posteten am Wahltag Fotos von sich mit „Ich habe gewählt“-Buttons auf ihren Social-Media-Profilen.
Empfohlener externer Inhalt
for @BetoORourke , your hard work and outstanding character will not go unnoticed. We love you so much.
— Khalid (@thegreatkhalid) 7. November 2018
„Just do it“
Empfohlener externer Inhalt
yes yes yes yes yes yes yes! This is wonderful. https://t.co/Y3XNrjWmtx
— Ben Platt (@BenSPLATT) 7. November 2018
Pop-Ikone Madonna hatte schon vorab motiviert: „Just Do It!“. Sie selbst habe „über den Ozean hinweg“ per Briefwahl abgestimmt.
Empfohlener externer Inhalt
Und auch die Sängerin und ehemaliger Disneystar Demi Lovato hatte ihre Fans dazu aufgerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert