Brauchen wir Atomkraft fürs Klima? : Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche
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Der Super-GAU von Tschornobyl jährt sich zum 40. Mal. Der Petersberger Klimadialog stand im Schatten der Energiekrise. Strom ist 2025 sauberer geworden.
40 Jahre ist die Reaktorkatastrophe im ukrainischen Ort Tschornobyl her, der in seiner russischen Schreibweise Tschernobyl berühmt geworden ist. Die Gefahren der Atomkraftnutzung sind spätestens seither klar, ein sicherer Umgang mit dem über hunderttausende Jahre radioaktiven Atommüll ist auch noch nicht gefunden. Trotzdem gelten Atomkraftwerke manchen als Lösung für die Klimakrise. Sind sie das? Darüber sprechen Jonas Waack und Susanne Schwarz im klima update°.
Der Petersberger Klimadialog hat diese Woche in Berlin stattgefunden. Jedes Jahr lädt die Bundesregierung zu diesem Event rund 30 wechselnde Staaten ein, um die Weltklimakonferenz im Herbst vorzubereiten. Dieses Jahr stand das Treffen unter dem Eindruck der Energiekrise durch den Irankrieg. Und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat klimapolitisch ein klein wenig dazugelernt.
Eine gute Nachricht: Im vergangenen Jahr sind die weltweiten Emissionen in der Stromproduktion leicht gesunken. Das lag vor allem am Boom der Solarenergie. Schwankungen sind in Zukunft wieder möglich. Es spricht allerdings auch einiges dafür, dass es bei der globalen Energiewende strukturelle Fortschritte gibt.
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