: 16 Stunden PutzenamTag
Menschen aus Osteuropa werden nach Deutschland gelockt, um für einen Hungerlohn Toiletten sauber zu machen. Einblicke in ein kriminelles System mit Tellergeld und Geldzählmaschinen in der Garage
Von Sophie Fichtner und Malene Gürgen (Text) und Jeremy Knowles (Foto)
Die Männer und Frauen kommen mit dem Flixbus aus Bulgarien nach Deutschland, zum Busterminal am Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Die Anreise haben sie selbst bezahlt, aber das Geld, so denken sie, wird ihr neuer Arbeitgeber erstatten. In einem Wohnhaus im Norden der Stadt bekommen sie einen auf Deutsch verfassten Arbeitsvertrag vorgelegt. Niemand von ihnen spricht Deutsch. Sie unterschreiben trotzdem. Denn die Informationen aus dem Werbevideo, das ihnen die Vermittlungsagentur geschickt hatte, klangen überzeugend: Ein gut bezahlter Job in Deutschland, mit einem deutschen Arbeitsvertrag, geregelten Arbeitszeiten, Krankenversicherung und Weihnachtsgeld.
Mehr als tausend Bulgarinnen und Bulgaren wurden mit diesen Versprechen nach Deutschland gelockt. Die Realität sah anders aus: Toiletten putzen, 10 bis 16 Stunden am Tag, für 3 bis 5 Euro die Stunde.
2026 steht ihr ehemaliger Chef in Koblenz vor Gericht: Svetoslav Petrov, Geschäftsführer der Reinigungsfirma Terra Cleaner. Das Unternehmen war für die Reinigung von rund 150 Sanitäranlagen in ganz Deutschland zuständig, hauptsächlich in Einkaufszentren, teils auch in Bahnhöfen, Raststätten oder in Museen.
An einem Donnerstag Anfang Mai nimmt Petrov in der ersten Reihe des riesigen Gerichtssaals Platz, hinter ihm sitzt sein Sohn Nino. Beide Männer tragen Jogginganzüge und die Haare kurz rasiert. Was Richter und Anwälte sagen, wird ihnen von Dolmetschern übersetzt, die dicht in ihre Ohren sprechen. Neben den beiden Petrovs sind zwei leitende Angestellte der Firma angeklagt: Nikolay Videnov, wie Svetoslav Petrov ebenfalls aus Bulgarien stammend, und Bettina Freise, die als das Gesicht der Firma in Deutschland auftrat und als Ansprechpartnerin für die Einkaufszentren fungierte.
Dem Gerichtsprozess gingen aufwendige Ermittlungen voraus. Allein die Anklage umfasst 179 Seiten, es geht um Menschenhandel, Zwangsarbeit, Steuerhinterziehung und die Veruntreuung von Arbeitsentgelten. Der Prozess gibt einen seltenen Einblick in ein weit verbreitetes Geschäftsmodell, das die Firma Terra Cleaner über Jahre hinweg in einem Ausmaß betrieben hat, das weit über das hinausgeht, was über ähnliche Fälle bekannt ist.
Nach mehreren Monaten Verhandlung fällt im August das Urteil. Für den Kopf der Firma, Svetoslav Petrov, gibt es fünfeinhalb, für seinen Sohn und Stellvertreter viereinhalb Jahre Haft, Videnov bekommt dreieinhalb und Freise zweieinhalb Jahre Haft. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft noch deutlich höhere Strafen gefordert, dass die Angeklagten geständig sind, wirkt sich jedoch strafmildernd aus. Während die beiden Petrovs und Nikolay Videnov auch für Menschenhandel verurteilt werden, reicht es bei Bettina Freise nur für das Vorenthalten von Arbeitsentgelten in 200 Fällen und Beihilfe zur Steuerhinterziehung.
Doch die ausbeuterischen Zustände in der Reinigung von Sanitäranlagen sind damit keineswegs beendet. Denn hier geht es um mehr als eine einzelne Firma. Bei unseren Recherchen zum Fall Terra Cleaner sind wir auf ein kriminelles System gestoßen, in dem seit fast 20 Jahren die Situation von Menschen aus Osteuropa ausgenutzt wird, um sie für einen Hungerlohn in Deutschland Toiletten putzen zu lassen, während die Einnahmen zu einem großen Teil am deutschen Staat vorbeigeschafft werden. Immer wieder stehen Menschen deswegen vor Gericht – und immer wieder tauchen neue Firmen auf, die dieses Geschäftsmodell weiterführen.
Grundlage für das Geschäftsmodell ist die Pachttoilette: In Einkaufszentren, Kaufhäusern, Raststätten, Bahnhöfen, teilweise auch in kommunalen Einrichtungen werden die Toilettenanlagen an externe Reinigungsfirmen verpachtet. Im Gegenzug behalten die Firmen das Tellergeld, das Kund:innen zahlen, um auf die Toilette zu gehen. Heutzutage sind es meist 70 Cent, fast jeder hat sie schon einmal auf so einen Teller gelegt.
An stark frequentierten Standorten kommen dabei bis zu 1.000 Euro pro Tag zusammen. In bar und ohne, dass dafür eine Quittung herausgegeben werden muss. Ideale Voraussetzungen für mehrfachen Betrug. Betrug am Kunden, der davon ausgeht, dass das Tellergeld direkt an die Reinigungskräfte geht. Betrug an den Angestellten, die weit unter Mindestlohn bezahlt werden. Betrug an den Verpächtern, denen gegenüber sich die Firmen in der Regel auf die Einhaltung gesetzlicher Standards verpflichten. Und Betrug am Staat, dem durch Steuerhinterziehung Millionen entgehen.
Die Menschen, die unter diesen Bedingungen arbeiten, haben Angst. So viel Angst, dass uns vereinbarte Interviews mit Beschäftigten immer wieder kurzfristig abgesagt werden. Zu groß ist die Sorge vor persönlichen Konsequenzen, und das anscheinend zu Recht. Der taz ist ein Fall bekannt, bei dem ein Mitarbeiter eines solchen Reinigungsunternehmens, der in einem Medienbericht anonym zitiert wurde, anschließend von seinem Arbeitgeber ausfindig gemacht und sanktioniert wurde.
Anhand des Gerichtsprozesses, durch Gespräche mit Mitarbeiter:innen von Beratungsstellen und durch interne Dokumente aus den Ermittlungen, die der taz vorliegen, lässt sich die Vorgehensweise der Firma Terra Cleaner dennoch nachzeichnen.
Über Vermittlungsagenturen und Anzeigen warb die Firma in Bulgarien gezielt Menschen mit geringer Bildung an, die kein Deutsch sprechen. Von Frankfurt aus wurden sie auf die verschiedenen Einsatzorte in Deutschland verteilt und in eigenen Wohnungen untergebracht.
In der Regel mussten die Angestellten bei Terra Cleaner mindestens zehn Stunden am Tag an sechs Tagen in der Woche arbeiten, an einigen Standorten sogar an sieben Tagen. Dafür erhielten sie maximal 50 Euro Lohn plus 5 Euro Verpflegungsgeld pro Tag bar ausgezahlt. Ein streng hierarchisches System aus einfachen Angestellten, Objekt- und Gebietsleiter:innen sorgte für Disziplin. Dazu kamen hohe Umsatzziele für die einzelnen Standorte und regelmäßige Bestrafungen in Form von Geldstrafen, fristlosen Kündigungen und, nach Angaben der Angestellten, teils auch körperlicher Gewalt.
Die Vernehmungen der Angestellten durch den Zoll geben Einblick darin, wie genau dieses System funktionierte. Beschäftigte, die aus Sicht der Firmenleitung zu wenig Tellergeld erwirtschafteten, bekamen bis zu 500 Euro von ihrem Lohn abgezogen. Die teils verwahrlosten Unterkünfte, in denen die Angestellten untergebracht waren, wurden regelmäßig von der Firmenleitung kontrolliert. Wurden dabei teurere Lebensmittel in den Kühlschränken gefunden, galt das als Beleg dafür, dass die Angestellten Tellergeld geklaut hätten. Wer in welcher Region putzte, legten Petrov und seine leitenden Kollegen fest, oft wurden Angestellte von einem Tag auf den anderen in ein anderes Einsatzgebiet verfrachtet.
Für einen Mitarbeiter, der verdächtigt wurde, Tellergeld gestohlen zu haben, wurde ein „Schlägertrupp organisiert“, der den Mann verprügelte und sein Auto zerstörte. In den Sanitäranlagen selbst wurde anhand des Wasserverbrauchs berechnet, wie viele Toilettengänge in etwa an einem Tag stattgefunden hatten. Diese Zahl wurde mit dem eingenommenen Tellergeld verglichen, bei Abweichungen gab es Strafen.
Im Fall von arbeitsrechtlichen Kontrollen gab es genaue Anweisungen, wie die Reinigungskräfte auf welche Frage antworten und über ihre eigenen Arbeitsbedingungen lügen sollten. In auf Bulgarisch verfassten Aushängen mit der Überschrift „Fragen bei einer Inspektion“ war etwa festgehalten, dass die Angestellten angeben sollten, nie mehr als acht Stunden am Tag zu arbeiten. Außerdem wurde ihnen verboten, bei etwaigen Kontrollen Protokolle der Vernehmungen zu unterschreiben.
Das eingenommene Tellergeld mussten die Angestellten am Ende des Tages in beschriftete Plastiktüten verpacken, sogenannte Safebags, ein Foto davon an ihren Gebietsleiter schicken und die Tüten anschließend in Tresoren in den Unterkünften verschließen. Einmal in der Woche wurde das Tellergeld von den Gebietsleitern der Toilettenanlagen abgeholt und nach Mommenheim bei Mainz gebracht. Das dortige Wohnhaus der Familie Petrov diente als inoffizielle Firmenzentrale.
In der Garage wurden die Münzberge mit zwei Geldzählmaschinen gezählt: Der kleinere Teil ging in eine offizielle, bei der Bundesbank registrierte Maschine und wurde danach auf das Firmenkonto eingezahlt und regulär versteuert. Der größere Teil wurde mit einer zweiten, unregistrierten Maschine gezählt und anschließend in den Restaurants der Einkaufszentren und anderen Geschäften gegen Scheine eingetauscht. Die Reinigungskräfte bekamen davon ihre 50 Euro Tageslohn, der Rest ging an die Familie Petrov und ihre leitenden Angestellten. So erhielt etwa Bettina Freise nur 200 Euro pro Monat offiziell als Lohn überwiesen, weitere 3.800 Euro bekam sie als „Bonus“ bar ausgezahlt – in Münzen.
Betrogen wurden durch dieses Geschäftsmodell nicht nur die Reinigungskräfte, sondern auch der deutsche Staat. Das Gericht bezifferte den Schaden, der durch nicht gezahlte Steuern und Sozialversicherungsbeiträge entstand, auf fast 11 Millionen Euro.
Zum Geschäftsmodell gehört, die prekäre Situation der Angestellten in Bulgarien auszunutzen. Viele von ihnen sind Roma, die auch in Bulgarien diskriminiert werden. Ein Grund dafür, dass es auch Angestellte gibt, die nach einem Heimaturlaub in Bulgarien – für den ihnen bei Terra Cleaner gekündigt wurde – erneut bei der Firma in Deutschland anheuern, obwohl sie mittlerweile wissen, was sie dort erwartet. Für den Vorwurf der Zwangsarbeit, den die Anklage im Prozess gegen die Reinigungsfirma erhoben hatte, reicht es daher im Urteil nicht.
Die Vorgehensweise von Terra Cleaner ist dabei kein Einzelfall, sondern steht symptomatisch für eine Branche, in der solche und ähnliche Geschäftsmodelle der Normalfall sind.
Schon 2015 ergeht ein Gerichtsurteil gegen die beiden Betreiber der Reinigungsfirma The Cleaning Company, die im Jahr 2007 gegründet wurde, dem Jahr, in dem Bulgarien und Rumänien der EU beitraten. Die Firma soll ab 2008 osteuropäische Reinigungskräfte als Scheinselbstständige beschäftigt und so weniger als den Mindestlohn gezahlt haben, auch Sozialversicherungsbeiträge wurden umgangen. Für beide Firmeninhaber gibt es Bewährungsstrafen. Der eine heißt Udo R., ist ehemaliger Polizeibeamter und betreibt noch weitere Reinigungsfirmen. Der andere heißt Svetoslav Petrov.
Ihn hält das Urteil offenbar nicht davon ab, dieses Geschäftsmodell weiter voranzutreiben, im Gegenteil. Bereits seit 2012 ist er offiziell Miteigentümer der Firma Terra Cleaner, die 2009 von seiner Schwägerin noch unter einem anderen Namen gegründet wurde. Die Firmengeschichte ist auffällig: Mehrfach gibt es Wechsel unter den Gesellschaftern und Geschäftsführern, immer wieder wird die Geschäftsadresse verlegt.
Im Laufe der Jahre entsteht eine verschachtelte Struktur aus verschiedenen Gesellschaften, auf dem Papier teilweise von Petrovs Frau geführt. Das Unternehmen, das in Zeitungsartikeln von 2014 noch als „Firma mit tadellosen Ruf“ mit „vergleichsweise guten“ Arbeitsbedingungen beschrieben wird, expandiert dabei stetig und ist schließlich in Einkaufszentren in ganz Deutschland tätig, von Wilhelmshaven bis Ulm. Terra Cleaner betrieb etwa Toiletten bei Galeria Karstadt, im Skyline Plaza in Frankfurt, im Hamburger Billstedt Center, in der Duisburger Königsgalerie oder im City Rondell in Villingen-Schwenningen.
Im Frühling 2025 ist es damit schlagartig vorbei: Am 31. März führt der Zoll bundesweit Razzien in Sanitäranlagen durch, die von Terra Cleaner betrieben werden, auch mehrere Unterkünfte der Angestellten und der Geschäftssitz der Firma werden durchsucht. Mehr als 100 Angestellte werden zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen, für die ein anonymer Hinweis eines Beschäftigten der Auslöser gewesen sein soll. Mehrere Monate wurden die Telefone der Betreiber und leitenden Angestellten von Terra Cleaner abgehört.
Die Razzien bedeuten das Ende von Terra Cleaner – aber nicht das Ende der Ausbeutung. Das Unternehmen wird einem Insolvenzverwalter unterstellt. Dieser verkauft die Betriebsausstattung an ein anderes Reinigungsunternehmen: Die Bulger Service GmbH, der Name steht für Bulgaria-Germany, geführt vom Bulgaren Viktor Rushanov.
Rushanov scheint eine Art Doppelleben zu führen. Für ein deutsches Publikum präsentiert er sich im Karrierenetzwerk LinkedIn als Chef der Bulger Service GmbH. Auf seiner Facebook-Seite, wo er ausschließlich auf Bulgarisch Beiträge veröffentlicht, tritt er hingegen als Lokalpolitiker auf. Dort kritisiert er, wie es in der Region an „Möglichkeiten, Perspektiven und Unterstützung mangelt“. Gerade er als Unternehmer wisse, wie wichtig es sei, „schon von klein auf Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und Werte zu vermitteln“. Dass Rushanov als Unternehmer selbst von der Perspektivlosigkeit seiner Landsleute profitiert, lässt er unerwähnt. Auch sonst fehlt jeglicher Hinweis auf seine Geschäfte in Deutschland, nur nebenbei erwähnt er, dass er auch in Deutschland Erfahrungen gesammelt habe.
Wie die Staatsanwaltschaft Koblenz auf Anfrage der taz mitteilte, wird seit Ende 2025 auch gegen die Bulger Service GmbH ermittelt. „Es besteht der Verdacht, dass die neue Firma das Geschäftsmodell der ersten Firma nahezu unverändert – und somit ebenfalls in strafrechtlich relevanter Weise – fortführte“, so die Pressesprecherin. Mindestens 23 ehemalige Terra-Cleaner-Standorte soll Bulger Service übernommen und teilweise mit demselben Personal weitergeführt haben. Ermittelt wird nun gegen 52 Beschuldigte, wieder geht es um Ausbeutung und Steuerhinterziehung. Ende August wurden bereits erste Haftbefehle vollstreckt.
Ermittlungen wie die gegen The Cleaning Company, Terra Cleaner und Bulger Service gibt es immer wieder. 2011 wird der Fall einer Frau aus Bonn bekannt, deren Firma für die Reinigung von 50 Toiletten in ganz Deutschland zuständig war. Steuerfahnder fanden in ihrer Garage 40.000 Euro in Münzen, um das Geld zu beschlagnahmen, rückten sie mit einem Lkw an. In Cottbus musste sich 2022 die Geschäftsführerin einer Toilettenreinigungsfirma wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten, aktuell läuft ein Prozess am Landgericht Krefeld, wo ein Unternehmer mit seiner Reinigungsfirma Angestellte aus Ghana in der Toilettenreinigung ausgebeutet haben soll.
Juristisch wird also immer wieder gegen diese Branche vorgegangen. Doch wie kann es sein, dass ein offensichtlich kriminelles Geschäftsmodell trotzdem immer weitergeführt wird?
Das hat auch damit zu tun, dass die Einkaufszentren keine Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in den Sanitäranlagen übernehmen, die sie verpachten. Die taz hat stichprobenartig mehr als 20 Einkaufszentren angefragt, die ihre Toiletten an Terra Cleaner verpachtet hatten, dazu die beiden größten Auftraggeber, den Einkaufszentren-Betreiber ECE und den Kaufhauskonzern Galeria. Die Antworten klingen ähnlich: Mit den Reinigungsfirmen werde vertraglich vereinbart, dass diese sich an gesetzliche Vorschriften halten müssen. Weitere Prüfungen seien nicht durchgeführt worden, in die „internen Beschäftigungsverhältnisse eines externen Dienstleisters“ habe man „nur begrenzte Einblicks- und Einflussmöglichkeiten“.
Selbst strafrechtliche Ermittlungen führen offenbar nicht in jedem Fall dazu, dass die Verträge mit den Reinigungsfirmen gekündigt werden. Im Bikini Berlin, einer Shoppingmall direkt am Zoologischen Garten, sitzt Anfang November ein Mann am Tresen vor den Toiletten im ersten Obergeschoss. Es ist derselbe, der schon bei Besuchen im Juni und im Oktober dort saß. Wortlos wechselt er das Geld, auf dem Teller liegen ein paar Münzen. 70 Cent kostet der Toilettengang auch hier. „Bulger Service“ steht auf dem Schild neben ihm. Das Bikini Berlin möchte auf Anfrage keine Auskünfte über Verträge mit anderen Unternehmen geben. Beauftragte Dienstleister würden sie aber „zur Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften verpflichten“. Trotzdem verdient der Mann hinter dem Tresen vermutlich deutlich weniger als den gesetzlichen Mindestlohn.
Mitarbeit: Joanna Khandjieva, Philipp Nierle, Timur Vorkul
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