Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
01.02.2026 , 18:41 Uhr
Sie liegen falsch.
Ein Pioniergehölz braucht nur 5-20 Jahre, ein Jungwald vielleicht 50 Jahre zum Entstehen. Und die bestehenden Wälder wären auch nach Nutzungsaufgabe noch da und würden sich entsprechend der standörtlichen Gegebenheiten zu einem angepassten Naturwald entwickeln.
Was sich ohne menschliche Eingriffe nicht selbst hält ist der forstlich genutzte Wald. Aber das ist wie mit dem Blumenbeet. Ohne Zutun kommen dann nur die hübschen Brenneseln die Brombeeren und (bei uns) der Spitzahorn.
zum Beitrag01.02.2026 , 16:12 Uhr
Götz Aly (in Wie konnte das geschehen?) beschreibt es so: „Folglich neigt der Antisemit zu gedämpftem Antikapitalismus, weil er im liberalen Kapitalismus nicht zu Unrecht eine Ursache für die aus seiner Sicht unerträgliche soziale Mobilität der jüdischen Minderheit sieht. Daraus entwickelte sich in einzelnen Ländern ein unterschiedlich ausgeprägter »nationaler Sozialismus«, der den Angriff auf das Eigentum von Juden bald als »raffendes Kapital«, als gewissermaßen unlauter erworbenes (Volks-) Vermögen einstufte.“"
Die Arisierung wurde nicht nur antisemitisch gefüttert. Sie sprach die Bevölkerung auch mit antikapitalistischen-völkischen Duktus an.
Schon früh Hitler polemisierte polemisierte Hitler gegen »Arbeitsschinder«, »Börsenhyänen«, »kapitalistisches Bonzentum«, gegen »Mietwucher«, »Preistreiberei«, gegen »Ausbeuter«, die Menschen nur »als Nummern« oder »wie Maschinen« behandeln, und gegen »Volksschädlinge« aller Art. “
zum Beitrag