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03.03.2026 , 00:54 Uhr
Hier schimpfen ja alle um die Wette gegen die USA. Ich denke, dass der letzte Absatz des Artikels Leon Hollys Fantasie entspringt: "Ein blutiger Niedergang ... Wenn der Anspruch auf Vorherrschaft auf die objektiven Bedingungen des imperialen Verfalls prallt, dann kommen ganz neue Monster zum Vorschein." Ich sehe da keinen Niedergang der USA, nicht materiell, nicht als politisch-ökonom. Organisation. Ich wage gerade keine Prognosen. Es ist sicher richtig, gegen alle Diktaturen in der Welt zu kämpfen. Leider reichen dafür die zivilgesellschaftlichen Mittel nicht immer aus. Und sicher ist die Kritik an allen aktuellen Akteuren, Machthabern, Kriegern richtig.
zum Beitrag02.03.2026 , 14:37 Uhr
Dieser Beitrag von Grigat ist wohl gemeint als Beitrag für die innerlinke Diskussion. Schön, dass die taz dies ermöglicht. Die Abwehr von Kritiken an Islamischen Aktivitäten erlebe ich häufig mit dem konsequentialistischen Argument: das sei Wasser auf die Mühlen der Rechten. Richtig, die gibt es. Die bürgerliche Stiftung Republik21 hat Ahmed Mansour quasi eingekauft. Und alle verändern sich: Mansour hatte 2015 einen hilfreichen Text geschrieben über "die Ehre" im Kontext des Projekts HEROES. Die Bahamas sind eine rechte Sekte - geworden. Wie schon gesagt: meistens findet die Identifikation statt mit "dem Israel" oder "dem Palästina". Islam ist ein weites Feld: geografisch und ideell. Es gibt eben heute auch türkisch-islamische Varianten der Abgrenzung von den Deutschen als Form der Selbstbehauptung. Ich glaube das hat alles viel mit politischer Psychologie zu tun und dem Benutzen von (früheren) Inhalten, z.B. auf Tiktok. Das sich inszenieren und influenzen an die Jugend. Säkularität heißt für mich: sich weiterentwickeln, verschiedene Kontakte im Leben haben, Sektenbildung vermeiden.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:45 Uhr
Darüber äußerte sich auch der Reformtheologe Mohammed Arkoun, Prod. an der Sorbonne (1928-2010): Arkoun plädierte für einen geduldigen Umgang mit dem Islam: Noch könne die muslimische Welt nicht wirklich mit Kritik umgehen. In der arabischen Sprache fehlten Worte wie „Kritik“ oder „Vernunft“, wie wir sie verstehen. „Wir dürfen also kritisches Denken nicht voraussetzen, wir müssen es überhaupt erst einführen.“ „Wir fordern zu Recht Demokratie, Menschenrechte und Frauenbefreiung. Aber wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, wenn das Zeit braucht.“ de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Arkoun
zum Beitrag02.03.2026 , 12:40 Uhr
Rechte Feindseligkeit bezieht sich auf "wir Deutsche", auf "unser Geld". Bei Grigat geht es um Unterdrückung vor Ort in außereuropäischen Herrschaftstraditionen. Und es geht mir um das Problem, dass Linke im Protest gegen den Westen, die Antiwestler gut finden. Das geht über projezieren. So wie mit Putin.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:34 Uhr
Danke für diese Hinweise.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:30 Uhr
Zum anderen die Auseinandersetzungen in Deutschland. In welcher Veröffentlichung hat Heidi Reichinnek 2016 zur Kooperation mit der islamistischen Muslimbruderschaft aufgerufen? Richtig: es gab in den letzten Jahrzehnten viele Kritikäußerungen aus dem linken Spektrum an allem möglichen Islamischen. Viele Stimmen sind heute nicht mehr bekannt, weil alle so viel auf social media blinken. Bücher: Fatima Mernissi; Mohamed Arkoun. Ja, Lafif Lakhdar, stritt sich mit Islamisten im tunesischen Fernsehen. Güner Yasemin Balci kritisiert in ihrem neuesten Buch, dass Kinder auf dem Spielplatz (in Berlin) mit Geschlechtertrennung anfangen. Ich finde es wichtig, autoritären Vorgehensweisen, sozialer Kontrolle und Bestrafungen entgegenzutreten und das auch öffentlich anzusprechen. Für den moralischen Fortschritt. Sineb el Masrar veröffentlichte ganz gute leicht zugängliche Beiträge. Islamogauchisme findet sich in Dt. z.B. im telegram-Kanal Jugendinfo: Israel wird mit Frankreich in Algerien gleichgesetzt, um die Hamas mit der FLN gleichzusetzen und so den Befreiungskrieg gegen den Siedlerkolonialismus zu legitimieren. Projektionen statt Trauer um das Drama. Antinationale Distanz wäre besser.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:28 Uhr
Stephan Grigat in der taz. aha. Mit Kritischer Theorie gegen den "Todfeind" "für eine liberal oder konservativ situierte Verteidigung einer über sich selbst aufgeklärten Aufklärung." ? Der Gastkommentar ist natürlich zu kurz für das weitläufige Thema. Relativierer und Kritiker der Aufklärung sind in der aktuellen akadem. Welt (v.a. USA) z.B. Wael B. Hallaq, 2022: Orientalismus als Symptom. Eine Kritik des modernen Wissens. Matthes & Seitz, und Hamid Dabashi, der sich zu iranischen Kinofilmen äußert und allem und jedem Kolonialismus vorwirft. Aber das aufgerissene Thema besteht aus vielen Gebieten. Mich stört, dass eine oder die Islamdebatten immer auf Israel-Palästina fokussiert werden. Wie ist es mit sozialem Wandel in der Region von Mauretanien bis Malaysia? Es gibt viel Säkularität und Probleme mit der Demokratisierung. Das ist das eine. Lokale Barrieren wie in Mauretanien: die Stammeszugehörigkeit steht noch immer im Ausweis, auf die Leugnung von Gott steht die Todesstrafe. Wir sollten da viel Geduld mitbringen, um die Regionen der Welt kennenzulernen. Nicht Abgrenzung mit ebenfalls Abgrenzung quittieren. Andererseits sind Machtkämpfe unvermeidlich.
zum Beitrag27.02.2026 , 01:32 Uhr
Frau Tuttle hatte doch während des Beginns der Berlinale auf den Kritikbrief ganz angemessen reagiert und erklärt, dass es nicht nur ein Thema - Palästina- gibt, sondern ganz viele. KSM Weimer scheint nur ein rechter Nationalist zu sein. Die Äußerungen des Prämierten Filmemachers verstehe ich so, dass er an die Gestorbenen denkt, und an die, die Geschwiegen haben, also nicht protestiert haben. das ist alles eindeutig. Israels Reaktion auf die Invasion der Hamas war extrem krass. So ist das dort. Die Spannung zwischen diesen Perspektiven wird bleiben. Kulturelle Kreationen haben die Möglichkeit dazu künstlerisch zu arbeiten.
zum Beitrag26.02.2026 , 02:38 Uhr
Auf jeden Fall gibt es eine große soziale Ungleichheit der Erkrankungen und des arbeitsbedingten Gesundheitsverschleißes. Daher ist es sinnvoll mit der Verrentung auch auf diese Lage einzugehen. Die ressourcenärmeren sollten früher aufhören dürfen.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:59 Uhr
Ich bin auch dagegen, dass sich die Gruppen jeweils die Ohren zuhalten oder Auftritte verhindern wollen, wenn es gegensätzliche Auffassungen gibt. Nur noch in der Eigengruppe bleiben zergliedert die Öffentlichkeit. Natürlich kann mensch die Lesungen einer Schwarzer auch ignorieren. Eine Kundgebung vor dem Haus ist sinnvoll, im Sinne der Gegeninformation. Allerdings gab es gegen die Auftritte von Buju Banton auch bereits Absageforderungen: de.wikipedia.org/wiki/Buju_Banton Wegen seinen Hassäußerungen, Kill Homos-Battyman-Tunes und so. "Die Hälfte der in jenem Jahr angesetzten Auftritte in Deutschland wurde abgesagt." Auch gegen Verschwörungsguru Daniele Ganser und gegen Xavier Naidoo wurden Absageforderungen von politischen Bündnissen laut. Und gegen Günther Beckstein gab es Proteste wegen der Reduzierung des Art. 16 GG-Asylrecht. Das sind Definitions-Machtkämpfe.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:42 Uhr
ja, verstehe. Ich finde diese Forderung der Absage auch unangemessen.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:33 Uhr
Den Kommunen muss bei der Umgestaltung der Energieversorgung auf fossilfreie Energieerzeugung stärker finanziell geholfen werden - vom Bund.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:32 Uhr
Die erste Entwurfsversion des Gebäudeenergiegesetzes von Habecks Referent Gleichen war die beste. Seitdem wurde alles von den Fossilokraten durchlöchert.
zum Beitrag24.02.2026 , 21:36 Uhr
Ich möchte folgenden Satz beanstanden: "die in Teilen rechtsextreme AfD unterstützte" Die Afd ist nicht in Teilen rechtsextrem, sondern zu einem nur noch kleinen Teil rechtspopulistisch. Zum größten Teil faschistisch. Die bisherige Sprachregelung bitte updaten. Ansonsten: ein völlig unmögliches Verhalten von Kushner - das zeigt wie rechtsradikal das US-Regime heute ist.
zum Beitrag24.02.2026 , 21:17 Uhr
Das ist für mich absolut vorhersehbar. Das passt z.b. zu den Angaben der Parteien über Spenden: Linke und Grüne sind die transparentesten, CDU und Afd die intransparentesten.
zum Beitrag24.02.2026 , 20:40 Uhr
In der anderen Meldung hieß es heute: EU grüßt Selenskyi mit leeren Händen. Ich bin skeptisch ob Sanktionen helfen. Sie sind meist ein Abgrenzungsstatement. Sanktionen gegen den Kauf fossiler Energieträger können die Umgestaltung zu fossilfreier Energie vorantreiben - aber Sanktionen können kein Regime niederringen. Das kann nur der antifaschistische bewaffnete Kampf aller.
zum Beitrag24.02.2026 , 19:20 Uhr
Ich finde das gut geschildert, wie die Initiative Gerechtigkeit für Lorenz A. entsteht und sich bewegt. Da ist die Migrationsgesellschaft, die postmigrantische. Da sind die jungen Menschen schon weiter als die Behörden und die Polizei. Das können wir auch im Zug: eben fragen: Warum haben Sie jetzt den Passagier kontrolliert und mich nicht? Der Film von Hubertus Koch "Lorenz und die Einzelfälle" behandelt nur die letzten tödlichen Polizeieinsätze seit 2020 nur in Norddeutschland. www.youtube.com/watch?v=rU7hcUhJXio
zum Beitrag24.02.2026 , 19:08 Uhr
Gut! Endlich!
zum Beitrag24.02.2026 , 18:52 Uhr
Ich kann den Protest gegen A.Schwarzer verstehen. Es gibt es immer wieder oder -noch: Feministinnen, die die Feststellung eines biologischen Übergangs von einem zum anderen Geschlecht ablehnen und male to female -Transitionen als unecht verleumden. "Die mogeln. Wir wollen mal unter uns sein." so eine andere Webseite. Und andere queere Feministinnen haben diese Phobie nicht. Dann gibt es noch weitere Punkte zur Kritik an A.Schwarzer. Siehe vorigen taz-Artikel Alice und Alice. Mich wundert schon, was es alles an Veranstaltungen im Babylon-Kino geben kann - angefangen mit dem "Kölner Karlspreis für Ken Jebsen" 2014 als Belohnung für die antisemitischen Montagswahnmachen gegen die "Todespolitik der Federal Reserve". Klaus Lederer war da prima. Seltsam. Aber die Preisverleiher von 2014, "Arbeiterphotographie" / Neumann & Fikentscher - waren doch 2010 bei Ahmadinedschad in Teheran zu Besuch - warum ist da die Frau Schwarzer so dagegen?...
zum Beitrag24.02.2026 , 03:00 Uhr
Mal was anderes als diese ganzen pauschalen Negativzuschreibungen: Rafik Schami ("ein Freund aus Damaskus") lebt seit 1971 in Deutschland und gehört als syrisch-deutscher Schriftsteller zu den erfolgreichsten (deutschen) Schriftstellern interkultureller Literatur. de.wikipedia.org/wiki/Rafik_Schami - Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm. Hanser, München 2003 - Damaskus im Herzen und Deutschland im Blick. Hanser, München 2006, - Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat und andere seltsame Geschichten. (= dtv. 14003). München 2011 - Gegen die Gleichgültigkeit. Über Rassismus, Orientalismus und den neuen Typus von Intellektuellen. Essay. Schiler & Mücke, Berlin/Tübingen 2021. Mir gefallen die Geschichten, die aus dem Syrien vor dem Krieg erzählen. Mitunter Geschichten aus Rafik Schamis Kindheit und Jugend, in der in den Nachbarschaften ein friedlicher und reger Austausch stattfindet unter Angehörigen verschiedener Konfessionen. Der Krieg 2012ff auf den Aufstand/Protest 2011- brachte die Rache und Eroberungsideen - die müssen erst wieder zurückgehen.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:58 Uhr
Nein, ich denke nicht, dass Stadtregierungen einen solchen Einfluss aus der Weltpolitik übernehmen. Erdogans Einflüsse finden über die NATO-Mitgliedschaft statt. Es gibt keine Ausschlusstatuten. Und die Städte oder Dörfer haben da keine zusätzliche Förderung. Überprüfbar wäre das an der Untersuchung der Wirkung und Reichweite der BIG-Partei in D. Einzelne SPD-Politiker sind nicht die Gesamtpartei. Zu pauschal.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:55 Uhr
Leider haben sich noch nicht sehr viele Europäer bei den Kurden bedankt.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:54 Uhr
Ja? Sind Sie auch schon mal so hart bestraft worden? Und Sie möchten dieses Forum für Ihre nationalistischen Phantasien nutzen? "Deutschland kann/ Kann nicht", "Allimentierung", Beschuldigung an den Kommentarbereich. Ja, Schutz vor Gewalttätern, durchaus. Mir ist die Allimentierung solcher Ihrer nationalistischer Tiraden schlicht nicht zumutbar.
zum Beitrag22.02.2026 , 22:16 Uhr
Ich habe in der Debatte noch nicht verstanden, wie zwischen der Nutzung der Interaktionsplattformen und der Nutzung der Geräte Smartphone/ Telefon und Computer unterschieden werden soll. Sollen Kinder oder Jugendliche ein Mobiltelefon erst ab einem bestimmten Alter anfassen? Oder soll es Geräte geben, auf denen bestimmte Funktionen nicht installiert sind?
zum Beitrag22.02.2026 , 17:52 Uhr
Ich finde feministische Perspektiven selbstverständlich, Forderungen gegen Gewalt und Ausbeutung notwendig, aber Alice Schwarzer ist seit Jahrzehnten auf dem CDU-Trip, bürgerlich und das ist ein Widerspruch zu der notwendigen Sozialkritik aus den Lebenslagen heraus, aus denen feministische Initiativen kommen. Stattdessen hypt die Emma alles was individuelle Karriere ist. In der Emma gibt es auch immer wieder polemische, abwertende Beiträge - klar für Migrantinnen ist da nichts drin. Nicht zuletzt die ständigen Demonstrationen gegen die Unterstützung der Ukraine sehe ich als menschenfeindlich an und kann das nur abscheulich finden. Das Duo Schwarzer-Wagenknecht ist ein Superlativ an Selbstgerechtigkeit. Nein Danke.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:38 Uhr
ja, voll. "Die Phantasmen ethnischer Nationalismen gerade Arabischer Herrschaft sind besonders absurd, wenn sie gegen die Ideen der Aufstände der arabischen Frühlinge millitaristisch nach rechts& islamistisch gewendet werden." Das ist so tragisch. Ich bin 2011 nach Tunesien gereist zu einem Treffen, wie es weitergeht. Es gibt schon lange viel Säkularität. Aber in den arabischen und islamischen Ländern ist vieles unorganisiert, spontan. politisch etwas diffus. In Umfragen sagen 70% der unter30jährigen: Religion ist Privatsache. Ich finde es unübersichtlich. In Syrien geht die Gewalt (z.b. gegen Drusen) von Stammesverbundenen aus. Urbanität in Damaskus, Aleppo.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:29 Uhr
?? nö. Wir sind nicht Ihre Linken. Da müssen Sie sich verwählt haben.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:24 Uhr
Ja! eben.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:23 Uhr
Leipzig? Die einzige NGO der syrischen Demokratiebewegung sitzt in Leipzig: Adopt a Revolution. Sie berichtet in den newslettern: "Unsere Partner*innen berichten zudem von Plünderungen in Städten, die inzwischen unter Kontrolle der syrischen Übergangsregierung stehen. Betroffen sind nicht nur zivilgesellschaftliche Zentren, sondern auch Behörden, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen. Über das Ausmaß lässt sich derzeit kaum etwas sagen, da keine unabhängigen Medien in die Gebiete gelassen werden. Auch Übergriffe auf kurdische Geschäfte und Häuser wurden gemeldet. In Raqqa ist bislang keine reguläre Armee stationiert, sondern Stammesmilizen und bewaffnete Gruppen mit unklarer Zugehörigkeit." (23.1.26) und: Die Stadt Kobanê wird weiterhin von islamistischen und türkischen Truppen belagert, von Versorgung abgeschnitten. (30.1.26) "Ein geeintes Syrien (...) kann nur durch einen inklusiven politischen Prozess, Kompromissbereitschaft und gesellschaftliche Teilhabe wachsen." adoptrevolution.org/ adopt fördert mehrere lokale Projekte. Bitte unterstützen Sie dies.
zum Beitrag22.02.2026 , 15:15 Uhr
Immer wieder wird in kurdischen Telegram-Kanälen von Angriffen auf Kurd_innen in Deutschland berichtet. So in der Massenunterkunft Berlin Tegel. Das stellt das Gefühl in Sicherheit zu sein infrage. Solidarität mit Rojava und allen Humanisten!
zum Beitrag22.02.2026 , 15:10 Uhr
Das ist schrecklich, alarmierend! Es gab einmal eine Demokratiebewegung in Syrien, die wollen all das nicht. Keine ethnonationalistische Aggression und Entrechtung der Kurd_innen, sondern eine Demokratische Republik Syrien. Schauen Sie rein: noch lieferbar, auf deutsch: editionfaust.de/pr...ichten-aus-syrien/ Es sollte also eine Entwicklung dahin geben, dass alle Verschiedenen in einer öffentlich-bürgerrechtlichen Struktur zusammenleben können, ohne Angst voreinander zu haben. Ohne Angst verschieden sein. Von Verwandtschaft unabhängig gemeinsam die Zukunft gestalten.
zum Beitrag22.02.2026 , 14:58 Uhr
Dirk Knipphals spricht hier zutreffend das Problem an, das sich ständig zeigt bei den Beteiligten des Israel-Palästina-Konflikts: nur noch die eine Sache, völlig entgrenzte Identifikation und Abwehr alles anderen.
zum Beitrag22.02.2026 , 14:55 Uhr
Das hier Geschilderte ist genau der entscheidende Punkt. Die Afd ist keine Partei zum Wählen: Programme lesen und Kreuzchen machen. Es ist ein Austritt aus der bisherigen Gesellschaft und den Abläufen des Regierungssystems. Sich mit diesen Posten zu versorgen ist dann der Zweck des ganzen entstehenden Gebildes aus Funktionären und Wählern. Und gleichzeitig bleibt es eine Partei der völkischen Bewegung. Beidem gemeinsam ist der zur Schau gestellte Eigennutz. Die Rückkehr zum Volksstamm. Abtrennung, Regelerosion, rechtlose Arbeitskräfte halten.
zum Beitrag22.02.2026 , 14:45 Uhr
"Das Blatt bedient eher Befindlichkeiten als zu informieren." Ja, das ist ja das Entscheidende, um das es bei diesem Eigenlabel und dieser Abgrenzung geht. Um Befindlichkeiten.
zum Beitrag21.02.2026 , 00:36 Uhr
Ganz genau! Die Trumpsche Entsprechung zu dem Weltfriedensrat, 1950 ausgerufen in Warschau, auf Stalins Gnaden. So lecker. de.wikipedia.org/wiki/Weltfriedensrat
zum Beitrag21.02.2026 , 00:25 Uhr
! so ist das !
zum Beitrag21.02.2026 , 00:14 Uhr
Alice Weidel ist prominent in der völkischen antidemokratischen Bewegung falls Sie das noch nicht mitgekriegt haben.
zum Beitrag21.02.2026 , 00:08 Uhr
so platt und blauäugig - oh nee, kopfschüttel. Die Solidarisierung, die es mit Iraner_innen heute gibt, ist schon lange nicht mehr so schwarz-weiß, wie Sie das erinnern.
zum Beitrag20.02.2026 , 23:27 Uhr
Im Englischen ist das Wort "social" nicht unbedingt mit Werten gefüllt. Sozialtheorie kann Handeln auch ohne Moral denken. Ich verwende meist den Ausdruck "Interaktionsplattformen". Ein erster Schritt ist die Abkehr von X und Facebook, hin zu Mastodon und Bluesky.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:43 Uhr
Nein, Mastodon, Bluesky und andere, selbstorganisierte Interaktionsplattformen sind sinnvoll. Es gibt solche, die nicht das längstmögliche Verbleiben fördern.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:41 Uhr
Wir sollten uns, sich und andere, jung und alt bei der Steuerung der Elektrogeräte unterstützen: - nicht zu lange an den virtuellen Fenstergeräten hängen - das richtige und notwendige damit machen - mit etwas anderem spielen - keine gewaltvollen, traumatisierenden Inhalte bekommen. Also Qualität und Quantität steuern. Es sind also mindestens zwei Themen: 1. Suchtprävention / Zeiteinteilung 2. Abwehr von schädlichen Inhalten der Manipulation Erniedrigung, Übergriffen, Erpressung. Die Kommunikationsgeräte mit den vielen Möglichkeiten sollten also nicht verboten werden, sondern die Gesellschaft möge gegen die Tech-Konzerne beschließen, dass mit ihnen das richtige getan wird.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:34 Uhr
Das habe ich nicht gemeint und davon nichts geschrieben.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:33 Uhr
Das möchte ich als Erwachsener auch nicht. Und deshalb sind Filter gegen "Folterbilder, menschenverachtende und demütigende Pornografie und schlimmste Tierquälerei, Hassbotschaften, radikalisierte Manipulation" notwendig. Das meinte aber das Team von Chr Montag gar nicht. Sondern die Gruppendynamik ständig mit der virtuellen Fenstergruppe verbunden sein zu müssen.
zum Beitrag18.02.2026 , 19:41 Uhr
Schrecklich, diese Entwicklung. Rache und Polarisierung. Mich besorgt auch gerade die Entwicklung in Frankreich schon länger.
zum Beitrag18.02.2026 , 19:30 Uhr
Ich finde das enorm problematisch, dass es diese Anstalt "Verfassungsschutz" überhaupt gibt. Konkret fällt mir auf, dass die Einstufung von linken Organisationsansätzen wie der Interventionistischen Linken als "extremistisch", "gewaltorientiert" einfach erfunden, falsch sind. Und nur deshalb möglich sind, weil diese Gruppen marginal und nicht mächtig sind. Das Ziel ist, diese zu verleumden. Bei der Afd nimmt sich der VS in Bund und Ländern sehr viel Zeit für allerlei Abstufungen. "gesichert" ist bei nur, dass Initiativen leicht zerstört werden können, wenn es aber eine Partei ist, dann ist sie sakrosankt, denn Parteien haben ja Verfassungsrang.
zum Beitrag18.02.2026 , 19:06 Uhr
Wissenschaftliche Erkenntnisse. Ich würde mich nur teilweise auf Manfred Spitzer beziehen. Denn bei ihm ist immer etwas Kulturpessimismus dabei. Viel flexibler und genauer halte ich die Arbeiten von Christian Montag, ein Prof für Psycho-Informatik in Ulm:
Montag, Christian, 2021, Du gehörst uns! Die psychologischen Strategien von Facebrook, TikTok, Snapchat & co. München, Blessing 414 S.
Zierer, Klaus ; Montag, Christian ; Dorsch, Walter, 2023, Digitale Medien in den ersten 1.000 Tagen: Das Smartphone ist weder für Kinder noch Eltern zu empfehlen. Pädiatrie 35, S1, S. 53-57
Gemeinsam mit deutschen und chinesischen Forschern hat Christian Montag bei Computerspielern untersucht, was in ihrem Gehirn vor sich geht (2024) www.spiegel.de/psy...-ad37-0cdacd81518f
zum Beitrag18.02.2026 , 18:54 Uhr
Mh. ich finde die Frage, wie der Jugendschutz effektiv implementiert werden kann von den Plattformen schon vordringlich. Wie das Verbot kontrolliert wird? In Schulräumen klar, aber außerhalb? Die Eltern? Jugendliche und Kinder nutzen in den Schulen heute Computer. Eine Beschränkung von Nutzungsmöglichkeiten wäre zu testen: auf diesen Smartphones / Telefonen und diesen PCs funktioniert nur: - das Telefonieren, SMS - das Schreibprogramm - das Ansteuern bestimmter Webseiten. - die Stundenplan, Kalender-App - die nützlichen Tools. Alles andere ist nicht installiert oder nicht ansteuerbar. Schluss mit den ständigen Selfies und dem filmen von Schlägereien im Schulhof, Teilen von Drohbotschaften, etc. Ich hatte noch nie ein "Smartphone", sondern immer ein Tastenhandy. Der Tisch-PC hält Jahre länger. Wichtig sind die Spiele miteinander, ohne Elektrogeräte. Das lernen, wann es das richtige Maß ist. Die Zeitstruktur.
zum Beitrag18.02.2026 , 18:45 Uhr
Gut wäre das! Nur, wie können Immobilienbesitz auch zu Vermögen bzw. Einkommen gezählt werden? Ich halte die Behauptung der Leistungsanreize für vorgeschoben. Handeln Menschen deshalb, weil sie Aussicht auf eine Belohnung sehen? Oder werden Menschen faul, weil sie besteuert werden? Das ist alles widerlegbar. Zum Thema der Einkommens- und Erbengerechtigkeit siehe auch: Niklas Angebauer, Jacob Blumenfeld und Tilo Wesche Hrsg. (2025): Umkämpftes Eigentum. Eine gesellschaftstheoretische Debatte. Berlin, Suhrkamp 704 S.
zum Beitrag18.02.2026 , 04:49 Uhr
Forschungsfragen: Wenn es eigentlich um soziale Ungerechtigkeit geht (Einkommen, Zukunftschancen), warum wählen die verbliebenen Einwohner Ostdt. u. v.a. Sachsens, Thüringens zu mind. 50% Afd? Wenn es um Abwanderung, Überalterung oder Verfall der Häuser (Außenansichten) geht, warum schreien dann so viele "Wir bleiben Deutsch!"? Warum gibt es so viel Menschenjagd auf alle Anders-Menschen, so viel alltägliche Gewalt? Alleine abends am Bahnhof in Wismar? Wenn der Punkt also v.a. Ideologiekritik ist, worin besteht die Ideologie? Ich denke kollektiver Narzißmus ist ein weiteres sinnvolles Stichwort, dass bisher zu Regionen in Polen und Britain beforscht wurde. Richtig: die Brexit- Leave EU-Wähler wären überwiegend von der Sehnsucht getrieben "We want England as it used to be". Die Folgen sind selbstzerstörerisch. Mit regionaler Aufspaltung wie in Dt: Greater London hatte höchste Werte für "remain". Schottland auch. Die Perspektive liegt also in viel stärkerer "ethnischer" Vermischung und den sozialpsychologischen Wirkungen. Nicht jede Gruppe sich selbst überlassen. Der Faschismus kann besiegt werden!
zum Beitrag17.02.2026 , 13:03 Uhr
Auf zur großen workers-for-future Demowelle gegen die CDU-Politik!
zum Beitrag17.02.2026 , 12:59 Uhr
traurig, bedrohlich, regressiv. Ich empfinde nicht national, mir ist Nationalstolz völlig fremd. Sondern dieser Abgrenzerismus, die Abspaltung der Rufenden "Ost! Ost! Ost!" - wie sie bei vielen Demos schon zu hören waren - ist zwar Kreml-freudig, aber ansonsten nur unproduktiv. Die ärmsten Regionen der BRD finden sich bekanntlich im Ruhrpott. Diese Abspaltung hat mehr mit Fico, Babis und Putin zu tun als mit Armut oder Kämpfen für ein besseres Leben. Eher für ein schlechteres. Hitlergrüße in Schulen etc.
zum Beitrag17.02.2026 , 12:49 Uhr
Ich hoffe, dass sich die Reza Pahlavi-Anhänger und -Promoter nicht durchsetzen. Hauptsache, alle Iraner:innen, im Iran und außerhalb, formulieren stärker was sie für politische Ziele haben. Denn es ist klar, dass es viele verschiedene sind. Im Iran ist der Schah-Sohn nicht die Nr. 1. Wahrscheinlich gar niemand. Können nicht auch Räte gebildet werden, ohne Personenkult? Wichtig ist die Feststellung, dass die iranische Gesellschaft heute viel säkularer ist als früher.
zum Beitrag16.02.2026 , 14:30 Uhr
Bisher wurden verschiedene Methoden der Diskriminierung kritisiert, die dazu führten, dass die Ärmeren, working poor und die Farbigeren nicht an den Wahlen teilnahmen. Z.B. der Registrierung Eintragung ins Wählerregister. Kurz vor der Wahl wurde bestimmten Betroffenen mitgeteilt: es würden noch Unterlagen fehlen. Dafür gibt es eine Menge Nachforschungen: www.bpb.de/themen/...-dem-weg-zur-wahl/ www.swp-berlin.org...l-im-us-wahlsystem de.statista.com/st...r-afroamerikanern/ www.stuttgarter-na...-3680ed956b2d.html www.blaetter.de/au...black-votes-matter u.a. Was Trump jedoch artikuliert und wie er das ausdrückt ist eine Aggression auf seine Feinde, die "Wahlbetrug" organisieren, wie eine Verschwörung. Eine Form Anlässe zu erfinden, die oben Genannten vom Wahlrecht auszuschließen. Also eine Neu-Privilegierung wie eine White Supremacy einzuführen. Das ist quasi "der Plan".
zum Beitrag16.02.2026 , 01:49 Uhr
Meine starken Zugeständnisse an Russland sind die Folgenden: Beseitigung des Kreml, Putins und aller russischen Militaristen. Demokratisierung und Entmilitarisierung der russischen Gesellschaft. Solidarität mit Pussy Riot und allen Exilierten. Make Russia small again.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:44 Uhr
Genau.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:43 Uhr
Das ist völlig unrealistisch. Die Situation in der Tschechoslowakei zeigte: nach dem Einmarsch der sowjetischen und weiteren Truppen 1968 kam es zur Anwendung einer Vielzahl von Formen sozialer Verteidigung. Die Einwohner wandelten ihren Widerstand in stärkere Militanz. Es nützte nichts. 1970 galt der Prager Frühling als militärisch beendet. Ungarns Austritt aus dem "Warschauer Pakt" 1956 wurde nach einer Woche mit Truppen besiegt. Hilfe von außen kam in beiden Fällen keine.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:35 Uhr
1979 intervenierte Vietnam vollautonom in Kambodscha und bekämpfte das Pol Pot-Regime militärisch. In Kambodscha wurden v.a. muslimische Chams, Vietnamesen und andere Minderheiten ermordet, um die Bevölkerung als Khmer zu homogenisieren. 1980 intervenierte Tanzania vollautonom in Uganda und vertrieb Idi Amin Dada von der Macht. Damit wurde der dortige Massenmord beendet. Beides war notwendig und richtig.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:30 Uhr
Nein, das ist historisch falsch. Die Taliban weigerten sich Osama bin Laden auszuliefern, denn er genieße Paschtunisches Gastrecht. Das war der Grund für den Einmarsch. Die ISAF hätten niemals aus Afghanistan abziehen dürfen. Es geht um Stabilisierung, Moderne und Menschenrechte.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:23 Uhr
"Seitdem verfolgen die Grünen eine Außenpolitik nach den Normen der UN-Charta und der Responsibility to Protect." Sehr gut. Mich freut diese Erwiderung von Winfried Nachtwei. Genau diese Widersprüche bei Bschor hatte ich auch gesehen. Ich denke, es ist allgemein eine Art Desinteresse an der Realität, wenn Menschen an ihren Friedensprinzipien festhalten - egal wer wen angreift. Genau das erlebe ich bei den Leuten, die den Darstellungen der IMI folgen: "Informationsstelle Militarisierung". Z.B. Boris Johnson habe die Verhandlungen in einem frühen Stadium 2022 verhindert. Nein, da war das Massaker in Butscha der Anlass, auf Seiten der Ukrainer, die Verhandlungen abzubrechen. Das Schlimme ist ja, dass die ganzen Unterstützer-Regierungen der Ukraine viel mehr auf der Linie von Bschor liegen, als er wahrnehmen möchte. Unterlassene Hilfeleistung ist grausam.
zum Beitrag16.02.2026 , 00:55 Uhr
Ich gehe davon aus, dass alle diese Ausweislosen natürlich einen amtlichen Ausweis bekommen!
zum Beitrag16.02.2026 , 00:53 Uhr
Diese Pläne der Rechtsradikalen sind furchtbar und genauso konsequent wie angekündigt. Bitte den Trump in Zukunft verpixeln. Ständig diese scheußliche Visage, mit diesen Grimassen.
zum Beitrag14.02.2026 , 19:12 Uhr
Ja, ja, der Jürgen Hinrichs ist genau der Redakteur beim Weserkurier, der ganz gute Kontakte zur politischen Polizei in Bremen hat. "Beschäftigt die Linksfraktion einen Extremisten?" Das ist alles ein Reagieren auf die Zusammenhänge, die es bei der Afd gibt. Bei der Linkspartei soll das genauso sein. So die Darstellung von CDU und WK.
zum Beitrag14.02.2026 , 18:55 Uhr
Die Art und Weise wie hier eine Menge Politiker verschiedener Parteien dem Verfassungsschutz beipflichten und dessen Vorgehen rechtfertigen, obwohl sie gar nicht genau wissen können, was der so macht, ist so ein Delegieren an Experten. Die Täter-Opfer-Umkehr wurde hier schon genannt und von Benno Schirrmeister. Was das mit unserer politischen Kultur macht, scheint aber kaum jemand zu bedenken: radikale Gruppen mit V-Leuten auszuspionieren, wirkt sich schockierend aus, und radikalisiert. Das war doch allen klar: Polizeigewalt wie der 2. Juni 1967 radikalisiert Betroffene und Andere. Da zeigt sich bei vielen ein sehr autoritäres Politikverständnis und eine Veränderungsfeindlichkeit der Regierenden gegenüber all den Zielen, für z.B. auch die IL aktiv ist. Wie schon erst kürzlich: die Aktionsgruppe Letzte Generation (und Extinction Rebellion) wurde als "kriminelle Vereinigung" eingestuft mit Haftstrafen. Nicht etwa diejenigen, die für die Emissionen verantwortlich sind. Das ist alles sehr kurzsichtig und dumm.
zum Beitrag14.02.2026 , 12:13 Uhr
Der einzige Grund für die ganzen Machenschaften ist die Einstufung der IL als "extremistisch". Dabei gab es in der Hufeisentheorie bzw. dem Modell des VS mal die Abstufung "radikal". Normal, radikal, extrem. Jetzt gibt es nur noch "extrem normal".
zum Beitrag11.02.2026 , 14:23 Uhr
moin, lesen Sie mal den Vorschlag in dem konkreten Link.
zum Beitrag11.02.2026 , 14:20 Uhr
In Iran findet das Bestreben nach einer sozialen Demokratie vermutlich eine Mehrheit. Einige sehen den Schah-Sohn als Ansprechpartner für den Übergang. Andere sagen: oh nee, lieber nicht. Siehe der Übergangsregierungschef in Syrien. Die Konflikte gehen eben weiter. Die Monarchisten sind nicht in der Mehrheit. Die Kommunisten aber auch nicht. Und das sind die lauten Stimmen im Exil/ Ausland. Im Iran selbst wird sich anders ausgedrückt. Gerade nicht mit diesen Doktrinen. Sie brauchen erst mal viel Raum und Zeit sich unmanipuliert auszutauschen. Doch wer verhindert jetzt weitere Massaker?
zum Beitrag11.02.2026 , 14:12 Uhr
So waren zwei Reaktionen auf Argumente zur Senkung der Mieten - unter dem Artikel/ Zwiegespräch zur Mietenpolitik vor ein paar Tagen: taz.de/Mietenpoltik-in-Berlin/!6147006/ "Man muss ja nicht in Berlin wohnen, nach Berlin ziehen, kleinere Wohnungen gehen auch" - dabei war die Argumentation auf die bundesweite Lage gerichtet. Und: "Bei Drittelung der Mieten lohnt sich der Wohnungsbau nicht mehr."
zum Beitrag11.02.2026 , 14:08 Uhr
Nein, ich denke nicht, dass es an Einsicht und Verstand fehlt für die Notwendigkeit der Verringerung der Erderhitzung. Es betonen jedoch mehrere Kommentare, dass Reichtum, Klassenstruktur und Macht wichtige Faktoren sind.
zum Beitrag11.02.2026 , 09:19 Uhr
ich bin gegen das Geschäftsmodell Individualmobilität zu verkaufen. Mobilität kann öffentlich-rechtlich organisiert werden. Das Denken in "Die Branche" ist Teil des Problems. Stattdessen tausende zirkulierende Sammeltaxis, um die Pkws zu ersetzen. Dazu hier: taz.de/EU-Bericht-...bb_message_5165641
zum Beitrag11.02.2026 , 09:08 Uhr
Diese Entwicklung ist fatal - tödlich für Iraner_innen. Weil kaum jemand Farsi kann, weil nur Projektion herrscht auf die Iraner - mal sind sie widerständig, dann eben gemein, weil sie für den Schah seien - statt ortskundig genau sich auszukennen, welche Gruppen und Lager es gibt. Fatal war es auch für die Syrer:innen seit Jahrzehnten. Seit den 80er Jahren gibt es eine Demokratiebewegung in Syrien. Weder Assad/ Makhluf/ Shishakli, noch HTS und Jihad. Die sind alle namentlich bekannt. Aber das kommt davon, dass der politische Diskurs, das politische Denken so regressiv verkommen ist auf Lieblingsvölker und Feindvölker. Nein: überall können Sie mit Habituselementen der Emanzipation in Kontakt treten.
zum Beitrag11.02.2026 , 08:55 Uhr
Lebensqualität: Dazu noch folgendes: ich bekomme auf dem Fahrrad jeden Tag die giftigen Abgase und die Aggression der Verbrennerverkehrsmassen ab. Da ich kein Auto habe, ist Radfahren in keinster Weise eine Form von Lebensqualität. So werde ich auch angegriffen. Es ist nur eine Hackordnung, in der die Schwächeren, weniger Bewaffneten weggequetscht werden, weil es von allem zu viel gibt. Zu der verkehrspolitischen Diskussion siehe auch taz.de/EU-Bericht-...en-Autos/!6150831/ Allgemein bekannt ist, dass Arbeiterquartiere viel mehr Abgase, Giftstoffe haben und eine geringere Lebenserwartung. Die Forderung: alle können jederzeit überallhin umziehen. Ich tausche morgen mit dem Bewohner der Villa. Denn es ist ja alles freiwillig.
zum Beitrag11.02.2026 , 08:48 Uhr
Das ist ja nett von Herrn Kords. Ich verursache wenig CO2-Emissionen, weil ich nicht anders kann: ich habe kein Geld. ich bin in meinem Leben (ü55) 4 mal geflogen: hin und zurück zu Besuchen bei Partnerschaftsprojekten, und politischem Austausch. Ich hatte noch nie ein Auto, fahre alles mit dem Fahrrad. Ich betreibe in der Küche drei Elektrogeräte Herd, Kühlschrank, Wasserkocher. Entsprechend fast keinen Stromverbrauch außer dem Tisch-PC. Ein großer Faktor ist die Bequemlichkeit: in dem arbeiter-migrantischen Stadtteil, in dem ich seit langem lebe, wird sehr viel Plastik verbraucht und weggeworfen. Einige Männer wohnen in ihren Autos. Ich finde es schrecklich anstrengend nur ein Fahrrad zu haben in einem Winter, in dem einfach keine Straßenbahnen fahren, und das Streckennetz zu grobmaschig ist. Es braucht öffentlich-rechtliche Sammeltaxis finanzierbar durch die Gebühren, die die Menschen bezahlen können, die dann kein Geld mehr für Autos ausgeben. Allgemein: Je reicher, desto größer der Beitrag zur Erderhitzung, und zwar nicht nur im globalen Süden, sondern auch hier. Sehr viel Stromverbrauch ist einfach unnötig. Wie viele Arme gibt es auf Kreuzfahrtschiffen und Privatjets?
zum Beitrag07.02.2026 , 22:01 Uhr
Solange Trump Präsident ist, wird es keine Aufklärung über die Epstein-Netzwerke geben. Es wäre ein Durchbruch, wenn Detektive auf eigene Faust bei dieser Insel "Little Saint James" nach verscharrten Leichen suchen und diese finden würden. Hey Wolfi 04.02.2026 Epstein Files zeigen was für ein Monster Donald Trump ist www.youtube.com/watch?v=dx9zIz-AYA0 Files. Ein Zeuge sagt, zwei jugendliche Frauen seien auf der Insel beerdigt worden, weil sie erwürgt wurden "during rough fetish sex." Anzuklagen wären die einzelnen Teilnehmer des Epstein Netzwerks auf jeden Fall für ihre einzelnen Taten.
zum Beitrag07.02.2026 , 21:45 Uhr
Gut auf den Punkt gebracht, zusammengefasst, Herr Baeck.
zum Beitrag07.02.2026 , 21:24 Uhr
Stimmt. Wir müssen uns mit ihm privat anlegen. Warum nur wählen so viele Menschen diese Kapitalisten - deren Programm lange vorher klar ist? Warum wählen so viele gegen ihre eigenen Interessen? Mit der Illusion als Facharbeiter eine Rente auf dem Kapitalmarkt anlegen zu können. und die anderen prekären Arbeiter_innen?
zum Beitrag07.02.2026 , 21:08 Uhr
Erstens wissen die Reichen und Superreichen nicht wohin mit dem Geld Zweitens wird es keine Aufklärung über die Epstein-Netzwerke geben, solange Trump und die Rechtsradikalen Präsident sind Drittens bitte Trump immer verpixeln, der macht so scheußlich selbstgerechte Grimassen, Posen und Gesäusel.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:50 Uhr
Ich denke, viel von dem Gesagten entspricht so der Realität. Viele Jobcenter-Angestellte stehen auf der Seite der Bedürftigen. Merz und seine rechtspopulistische Gruppe müssen da noch lernen. Aktuell gibt es in den Jobcentern viel zu wenig Angestellte und deshalb kommt es zu den Verzögerungen und Fehlern wie unten beschrieben. Ich hoffe, dass sich nicht noch mehr wegbewerben in Reaktion auf Merz und Bas.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:35 Uhr
Dieser Elitenclub sexueller Ausbeuter und Versklaver erinnert stark an die Republik von Salo (Salò am Gardasee (ab 1944 Mailand), de.wikipedia.org/w...che_Sozialrepublik, www.gedenkorte-eur...e-salo-regime.html Pasolini wurde wegen dem Film über diese Ekelbourgeoisie ermordet: Die 120 Tage von Sodom de.wikipedia.org/w...e_von_Sodom_(Film). Bevor die Zuschreibungen aus den Phantasien der Pandemieeindämmungsgegner wieder hervortreten gegen Bill Gates und die Kinder essenden Juden sei hier darauf hingewiesen, dass diese Verwertung von Jugendlichen und Kindern Mädchen durch die Eigentumsherrscher in anderen Weltregionen genauso verbreitet ist: Hanna Polaks Filme über Die Kinder von Leningradsky 2005 und Yulas Welt (Something Better to Come 2014) de.wikipedia.org/wiki/Hanna_Polak zeigen dies. Bereicherung und Rechtlosigkeit sind Teil der Verhältnisse in Russland, Saudi-Arabien. Was Eigentumsherrscher so machen.
zum Beitrag06.02.2026 , 03:18 Uhr
Die neue Friedensbewegung: öffentlich-rechtlich organisierte Sammeltaxis, um die Pkws zu ersetzen. Finanziert durch monatliche Gebühren, gestaffelt nach Einkommen, zirkulieren genügend 5-, 7-, 9-Sitzer durch Stadt und Land und holen und bringen die Menschen bei jedem Wetter überallhin. Die Fahrziele werden durch elektron. Kommunikation erfahren und kombiniert, so dass mehrere Sammeltaxis in Richtung eines Stadtteils aufbrechen, und unterwegs jemanden aufnehmen, nach einer Strecke jemanden absetzen, aufnehmen usw. querfeldein. In die Stadtränder und auf dem Land genauso. Der Vorteil: gegenüber Fahrrädern bei schlechtem Wetter, mit Gepäck, für längere Strecken; gegenüber Straßenbahnen: diese sind viel zu sperrig, um ein dichtes Netz zu realisieren. elektrische Sammeltaxis gefahren und gewartet von Menschen, um endlich die Pkw-Flut zu beenden. Alles ist zugeparkt, der Gestank. Auf Geh- und Radwegen kein Durchkommen mehr. Geparkt wird in Kurven, Kreuzungen. Finanziert von den Geldern, die die Menschen bisher für Autos ausgeben.
zum Beitrag06.02.2026 , 03:04 Uhr
In Ungarn wurde nun zum 14. Februar der Gegenprotest zum SS-Gedenken „Tag der Ehre“, wo eine Holocaustüberlebende sprechen sollte, verboten – die Nazis dürfen laufen. Sauerei! Ihnen allen viel Ausdauer!
zum Beitrag06.02.2026 , 02:20 Uhr
Aha. Da denke ich: vor der Entdeckung Amerikas war das anders. Millennium: ab 1096 hatten Jerusalem und die Kreuzfahrerstaaten hohe Aufmerksamkeit. Byzanz - Islam. Ich meine in der Moderne: An den Westen richtet sich die Aufmerksamkeit als Angewohnheit, auch deshalb, weil es die Kritik gibt, die westlichen Staaten würden ihre Versprechen nicht einhalten. (Verfassungsgarantierte Freiheiten). Mir scheint, als würden diese Erwartungen an die östliche Welt gar nicht gestellt. Menschenrechte in Pakistan? Mich nervt, dass alles was in den USA passiert garantiert immer die größte Aufmerksamkeit bekommt (und dann auf youtube), weil widerliche ICE-Agenten Menschen erschießen, die ihnen nicht sofort gehorchen. Und die ganze Popkultur. Alle können Bruce Springsteen mitsingen. Aber 15- oder 30.000 Tote in einer Woche im Iran, kürzlich im Januar: keine Filme, keine Fotos, keine Augenzeugen. Wer kann Farsi? Welche Ziele haben die Individuen in Syrien? Wie heißen die? Der Aufstand in Nowotscherkassk 1. u 2.6.1962 in der Stadt Novocherkassk und stellte die bedeutendsten Arbeiterunruhen in der Sowjetunion dar de.wikipedia.org/w...je_towarischtschi! Linke können Spanisch => Westsüd
zum Beitrag05.02.2026 , 00:32 Uhr
Danke Herr Kühn. Es gibt diese Problematik der Gewaltanwendung, aber sie muss hier in diesem Fall auch eindeutig nachgewiesen sein. Die Justiz in Deutschland sollte ebenso endlich aufhören damit, kurdische Funktionäre der ehemaligen PKK zu kriminalisieren. Immer Erfüllungsgehilfe für Erdogan? So viele Regime werden in Deutschland tätig, verfolgen Exilant_innen (wie aus Iran), und nichts kommt richtig in die Gänge gegen diese Diktaturen und hier ebenfalls: Keine weiteren faschistischen Aufmärsche in Budapest, Sofia oder Warschau und sonst wo!
zum Beitrag05.02.2026 , 00:22 Uhr
Ich bin froh über die Reaktionen hier. Es ist eben ständig so: der Blick aller Welt richtet sich gen Westen und Englisch verstehen alle. Aber Richtung Osten und südöstliches wirds immer fraglich: verstehen wir die Sprachen? die Konflikte? die Themen? Wie heißt der Mensch? Wie spricht man das aus?
zum Beitrag05.02.2026 , 00:17 Uhr
Wo wäre die Durchfahrt? in der Nähe von Petersburg oder bei Odense, Malmö? Ja die russischen Provokationen sind viele.
zum Beitrag05.02.2026 , 00:12 Uhr
ich danke Ihnen.
zum Beitrag04.02.2026 , 13:54 Uhr
Erleichtern durch weitere Mitarbeiter/innen einstellen!
zum Beitrag04.02.2026 , 13:52 Uhr
Es wird also hier ganz ernst gemeint ein Anspruchsdenken als Vorwurf formuliert. ich folgere: man soll weniger Ansprüche stellen (Freizeit), und mehr arbeiten gehen. Wer befiehlt das? Wer entscheidet das? Wer bewertet das? Was Merz da betreibt ist reine Hetze und Gegeneinander, das andere aufgreifen und sich damit aufhalten, statt zu einander zu verstehen. Jahrzehntelang war die Gewerkschaftsforderung: Mehr Menschen in Teilzeit zu beschäftigen, Job sharing, um mehr Menschen aus Erwerbslosigkeit raus in Arbeit zu bringen. Merz und co. wollen wohl das Gegenteil. Das ist schlicht dumm. Also mehr Konsumieren, mehr Wachstum, mehr Standortwettkampf und weniger Ansprüche stellen...
zum Beitrag04.02.2026 , 12:39 Uhr
Der einzige der zu Verhandlungen gezwungen wird, ist Selenskyj. Es sind keine "Verhandlungen". Über was wird verhandelt? Trump interessiert sich nur für "seine" seltenen Erden. Russifizierung findet schon sehr lange statt, ist ein längerer Prozess, bei der Krim über 100 Jahre. Die Rest-NATO wird sich am Krieg gegen den Kreml/ Russland stärker beteiligen müssen. Allein aus der Notwendigkeit der Abwehr. Dafür muss es dringend Vermögensumlagen aller Art geben. Taurus liefern und das Überleben aller finanzieren. Frankreich überschuldet, Ukraine überschuldet. Ja, deshalb Ende mit dem Neoliberalismus und der unendlichen Bereicherung der Milliardäre. Menschenrechte zuerst! Sie können teilnehmen an den Solidarity Collectives und den vielen Selbsthilfeinitiativen der Ukrainer_innen.
zum Beitrag04.02.2026 , 11:42 Uhr
Die Historiker Robert Gellately („Hingeschaut und weggesehen. Hitler und sein Volk“ 2002), Klaus-Michael Mallmann und Gerhard Paul ("Die Gestapo: Mythos und Realität" 1995) zeigten, wie die Gestapo nicht allmächtig, allwissend und omnipräsent (Mythos) war, sondern, wie sie auch durch viele Denunziationen aktiv wurde. Der Durchsetzungspfad zur totalitären Diktatur fand sich mit der Staatsgewalt ab 1933 zuerst gegen "Asoziale", "Kriminelle" Kommunisten, Schiefgewachsene, Behinderte und Homosexuelle. Gegen Juden ging es v.a. ab den Nürnberger Rassegesetzen 1935. www.deutschlandfun...-und-sein-100.html Antisemitismus war dauernd und lange präsent und trat in Wellen in Krisen stärker zutage (Gründerkrach 1873 und 1919-23, 1929-). "Vom ersten Tage an suchten die Nazis den Konsens mit der Bevölkerung und erhielten Zustimmung zu ihrer „Recht-und-Ordnung“-Politik, in der „Konsens-Diktatur“ (Gellately)." DLF. Der Unterschied ist dann heute der, dass in den USA der Protest und Sanctuary(?)-Widerstand gegen ICE anhaltend stark und breit ist. Doch gibt es auch die Unterscheidung in Betroffene und Nichtbetroffene.
zum Beitrag03.02.2026 , 21:03 Uhr
Danke!
zum Beitrag03.02.2026 , 20:58 Uhr
Nein, sie sollen nicht in ihr Heimatland zurückkehren und alle haben mehr als eine Heimat hier und da. Wir sagten das schon seit den 90er Jahren: Stop deportation!
zum Beitrag03.02.2026 , 20:51 Uhr
Was ist möglich – politisch, praktisch, heute? In den USA vor allem die Intervention gegen die Internierungslager, in denen bereits eine Menge Menschen sterben. siehe unten und hier werden noch mehr genannt: www.instagram.com/...ODDqT/?img_index=1 von einer studentischen Gruppe aus Illinois, allerdings ohne Kontext. eine soziale Bewegung muss diese "Alligator-Alcatraz" verhindern. Trump hat schon wieder angedroht: wer seine ICE-Schergen schlägt, wird mindestens so "gehauen". Mit juristischer Präzision hat das alles nichts mehr zu tun.
zum Beitrag03.02.2026 , 20:41 Uhr
Diese dreisten, plumpen Sprüche polarisieren nur - sind dichotom angelegt: entweder mehr arbeiten oder Totalverweigerer. Das gehört zu einer großen Packung (S...) der Kapitalisten, die alle Umverteilungen infragestellen und weghauen wollen: nicht nur die Zahnbehandlung solle privatisiert werden, einfach alles weg. Nur noch Aktionäre, Kreuzfahrtschiffe, Privatjets sollen sich bereichern, so das Programm von CDU und co. Wir müssen denen zeigen, dass wir diese Asozialisierung, Entsolidarisierung, Trump und Heritage "Plan 2025" nicht wollen, nicht brauchen und, dass wir uns nicht entmenschlichen lassen. Take good care of your neighbour. Nebenan. Alle haben viel zu tun und können sich gegenseitig unterstützen. Die Phantasie des Kampfs aller gegen alle ist off topic.
zum Beitrag03.02.2026 , 01:03 Uhr
Entmenschlichung und Entrechtung sind glaube ich entscheidende Kriterien für die Kennzeichnung faschistischer Situationen. Im vorigen Kommentar sollte es heißen: "Einerseits NS Begriffe -nicht zu- trivialisieren" - andererseits aktuelle Phänomene dramatisieren...
zum Beitrag03.02.2026 , 00:56 Uhr
Ich finde auch, dass Begriffe mit Bedacht gewählt werden sollten. In den USA gibt es leicht den Ausdruck "Gestapo-Greg", das kommt von der Popkultur, und dem nick-namen. Einerseits NS Begriffe trivialisieren andererseits aktuelle Phänomene dramatisieren. Dazwischen liegt so die Gratwanderung. Ich würde es faschistische Situationen nennen, die ICE schafft: Insgesamt wurden im Januar acht Menschen durch ICE getötet, sechs davon in Gefangenenzentren: Keith Porter, Parady La, Heber Sanchaz Domínguez, Victor Manuel Diaz, Luis Beltran Yanez-Cruz, Luis Gustavo Nunez Caceres und Geraldo Lunas Campos. Zusätzlich gab es noch den Mord an Wael Tarabishi dadurch dass ICE den versorgenden Vater weggesperrt haben Quelle: legalaidatwork.org...national-shutdown/ Alles natürlich weiter zu überprüfen. Situativ ist dann, dass die "Weißen" (USA-Geschichte) nichts fürchten müssen, weil ICE ja nur auf "die anderen" Jagd macht. Ein Plantagen besitzender Sklavenhalter konnte eben auch gut ein Libertarian sein. "Freedom". Es ist kein Zustandswechsel von "Demokratie" Kippschalter zu "Faschismus". Schlimmer ist, wenn die subjektiven Werte erodieren...
zum Beitrag02.02.2026 , 21:05 Uhr
Was ist eigentlich mit den ganzen 30 Stunden-Tarifverträgen? z.B. in den Pflegeberufen? und die Aufstocker, also die arbeitenden Armen, die zum prekären Einkommen Grundsicherung benötigen? Diese zwei Beispiele zeigen mir, dass die Debattenbeiträge der CDU und dem schmatzenden Söder nur voller Populismus sind, nichts als Gedöns.
zum Beitrag02.02.2026 , 20:58 Uhr
Das Kapital sucht sich Anlagemöglichkeiten. Es zirkuliert überall hin, wird umgebucht, verwandelt. Wenn sich große Kapitalmassen in Immobilien niederlassen, dann nehmen in der Folge die Konflikte zu, es entstehen gewaltsam-autoritäre Situationen. Das ist alles eine Frage der Kräfteverhältnisse. In der Ukraine gibt es seit den 80er Jahren viele leer stehende Industriegebäude, die wie hierzulande auch, von jungen Leuten alternativ, künstlerisch genutzt werden (Lofts). Es gibt Firmen die mieten für ihre Fachkräfte Wohnungen an, denn sie finden sonst keine. In Brasilien steht das Menschenrecht auf Wohnen in der Verfassung. Wir können eine neue gerechte Struktur herstellen.
zum Beitrag02.02.2026 , 20:18 Uhr
so jemand wie Walter Lübcke? Es gibt sie auch irgendwo noch. Mich beschäftigt, was die sozialpsychologischen Faktoren sind, die dazu führen, dass heute diese Nius-Poschardt-Spahn Verhaltensweise so dominant geworden ist. Das findet sich in allen Milieus und in allen Parteien. "Emanzipiert, sozial, christlich, gebildet? Und angenehm auf Argumenten beharrend." - das sind Formen der Disziplin, der Anerkennung, Höflichkeit und die Bereitschaft andere zu verstehen. Tugenden, die sich ableiten aus Werten (Hans Joas, Die Entstehung der Werte, 2008). Merz verhält sich auch weiterhin wie ein Stammtischbruder. aus dem Bauch raus Sprüche klopfen. Die Gegenbewegung wird nicht einfach das gleiche von links machen (sollen), sondern den guten Umgang und den Weitblick weiterentwickeln müssen. vgl. Rachel Jaeggi: Fortschritt und Regression, 2025.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:47 Uhr
wichtiger Faktor! wie flächendeckend findet das statt? Die Politik kann Eigentümerwechsel begrenzen, zur Vermietung verpflichten; die Überprüfung der Vermieter schafft Arbeitsplätze (vgl. Gastronomie, MDK, TÜV). "Die Objekte, die geleert und dann mehrfach weiter verkauft werden, sind ja nicht bewohnt..." Also Marktobjekte - Dinger, die von der Benutzung gelöst werden. Kann alles eingedämmt werden. bundesweit.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:43 Uhr
Danke schön! und wer hat nun mehr Lobbyeinfluss?
zum Beitrag02.02.2026 , 18:42 Uhr
ich schrieb: nicht zu aktuellen Marktpreisen. entschädigungslos ist nicht dasselbe.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:39 Uhr
Eine interessante Einschätzung. Abwandlung von Carl Schmitt. Das sieht nach einem Durchsetzungspfad einer autoritären Strategie aus. Und es bleibt populistisch, d.h. Trump reagiert, taktiert.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:35 Uhr
Ich sage mal: Danke schön Frau Süssmuth. Es war gut, was Sie getan haben.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:26 Uhr
zur realistischen Diskussion: Minister R. Habeck tat einiges dafür, dass die Inflation, die im Jahr 2022 zunahm, nicht besonders drastisch wurde. Die Inflation hatte 6-7 verschiedene Ursachen, sie konnte teilweise gebremst, abgemildert werden. 2012- verkündete Mario Draghi, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Damit lies die Spekulation auf ein Ende des Euro für einige Zeit nach. Dann musste die EZB tatsächlich Schulden kaufen und wieder konnte die Spekulation auf den Euro verringert werden. Warum nicht so auch mit den Preisen für Immobilien? Grundstücke Eigentumswohnungen Mieten Stellen Sie diese Wucherei doch in Frage! Die Neue Heimat-Wohnungen wurden auch für symbolische Eine Mark verkauft. Schlimm ist es, wenn die Beduinen ihre Herde für einen Dinar verscherbeln müssen. Realistisch ist also die Senkung der Mieten auf ein Drittel der bisherigen Summen, bundesweit. Es gehört eine Portion Mut und Entschlossenheit dazu. Alles weitere regelt nicht der Markt, weil Märkte immer schnell zu Anbieterdiktaten werden (nur Flohmärkte sind Nachfragemärkte, VWL-Grundstudium). Der Sinn von Politik ist Freiheit - und die Gleichberechtigung aller Bürger:innen.
zum Beitrag02.02.2026 , 01:20 Uhr
absolut! Raus mit dir Bundesregierung! Geh zurück wo du herkommst! Wir wollen dich hier nicht mehr haben. Und ab dafür nach Bonn! Der Bonner HBF mit 4 Gleisen reicht völlig!
zum Beitrag02.02.2026 , 01:13 Uhr
Gegen genau diese Marktwirtschaft der unendlich steigenden Preise muss unbedingt Regulierung her. In einer Kombination der Mittel. Auf keinen Fall sollte den Immo-Konzernen zu Marktpreisen Entschädigung gezahlt werden. Umgekehrt: die Zwangsgeräumten müssen entschädigt werden. Markt heißt heute meistbietende Versteigerung. Eine SPD- und Linkspartei-Koalition wird auch nur dann etwas verbessern, wenn eine breite soziale Bewegung dafür lange Druck macht.
zum Beitrag02.02.2026 , 00:45 Uhr
Nicholas Potter verwendete wertvolle drei Stunden für diesen Kontakt. So als eine Art Stuntman-Test in der Vollgas-Zeitung? "Hedonismus, Schönheit, Avantgarde" - die finden sich in Die Welt aber nicht. Wie gut doch, dass unter meiner Regierung überall öffentlich-rechtliche Sammeltaxis eingeführt werden, um alle Pkws zu ersetzen. Die Funke-Gruppe ist von ihrer Marktmacht her auch nicht zu unterschätzen. Die machen jedoch weniger Geschrei bzw. Hetze. Auf jeden Fall gehört Poschardt zu den Typen, die heute eine Art Vorbild sind für viele - nicht nur Unternehmer: Wegballern als Lebensstil.
zum Beitrag01.02.2026 , 23:53 Uhr
Es geht darum, wie das Regime faschistische Situationen erzeugt, befiehlt, entstehen lässt. Zu dem Regime gehört eine in Jahren entstehende Hegemonie, Ideologie, Mentalität. Da wird nicht umgeschaltet von Demokratie auf Faschismus. Situationen und Settings sind überall möglich. prozesshaft.
zum Beitrag01.02.2026 , 23:46 Uhr
Ich vermute, dass diese Menschenjagd und die Gewalt gegen Protestierende in den anderen Bundesstaaten genauso weitergehen wird. Ich finde es schlimm, wie abgemildert die hiesigen Medien die Vorgehensweise von ICE darstellen. Zugleich werden die Ziele der Widerständigen nicht vollständig wiedergegeben: Ein Ziel ist: „Abolish ICE!“ Das findet sich nicht in der tagesschau. Bitte noch erwähnen: ICE-Agenten fahren ohne Nummernschild! Quelle: Lorenz Meyer „ICE-Beamte“ - „Beamter“ klingt nach Rechtsstaat uebermedien.de/113039/ice-beamte/ "Wir sehen vermummte, oft anonyme Einheiten. Sie tragen keine Namensschilder, fahren in nicht gekennzeichneten Fahrzeugen, tragen militärische Kampfausrüstung." Gestapo-Greg war der einzige Nichtvermummte. Wie viel Zulauf bekommt Trumps Miliz eigentlich von den "Proud Boys" und den "Boogaloo Boys"? de.wikipedia.org/wiki/Boogaloo-Bewegung
zum Beitrag31.01.2026 , 19:59 Uhr
Und in der tagesschau gibt es eine ganz ähnliche Einschätzung wie die von Erik Peter: "Warum Millionen-Belohnungen oft ins Leere gehen" www.tagesschau.de/...essourcen-100.html "Politischer Druck vom rechten Rand... (auf Dobrindt) Fakt ist, dass Ermittlungen im linksextremistischen Milieu grundsätzlich besonders schwierig sind. Quellen im Linksextremismus anzuwerben ist für die Sicherheitsbehörden wesentlich schwerer als unter Rechtsextremisten, wo der Hang zum Verrat und zur persönlichen Vorteilsnahme deutlich ausgeprägter ist.
Auch Observationen gelten bei Linksextremisten als besonders mühsam bis aussichtslos, da die Zielpersonen oftmals "mit allen Wassern gewaschen sind" und Observationskräfte häufig schon nach kurzer Zeit auffliegen. Dass eine hohe Belohnung in einem Umfeld, das sich selbst als "antikapitalistisch" bezeichnet, den ein oder anderen verleiten könnte, sich an die Polizei zu wenden, kann man zudem bezweifeln. Ausgelobte Belohnung für die RAF half nicht..." that's it.
zum Beitrag31.01.2026 , 15:53 Uhr
Das ist glaube ich ein anderes Thema. Die Linkspartei möchte wohl deshalb nicht so gerne das Innenressort übernehmen, weil sie nicht besetzte Häuser räumen lassen möchte. Die Linkspartei schützt keine Militanten oder Gewalttäter, sie ist selbst Angriffsziel: taz.de/Nach-Branda...olitiker/!6143662/
zum Beitrag31.01.2026 , 15:50 Uhr
Ich sehe nicht, dass "USA und Putin arbeiten und/oder sich aneinander aufreiben". Es ist kein Ost-West-Konflikt. Es sind Unterdrückungsregime jeweils nach innen. Putin und Trump verstehen sich prima. Genau wie die Generäle und ihre Verbündeten im Sudan. Die Nichtmilitärs sind tot.
zum Beitrag31.01.2026 , 15:47 Uhr
Genauer: das war Gorbatschow und 1991 gab es einen Putschversuch der Stalintraditionalisten. Gorbatschow ist seit langem in Russland einer der am meisten abgelehnten Politiker, verachtet und vergessen. Im Westen wird gerne an ihn erinnert.
zum Beitrag30.01.2026 , 22:44 Uhr
Vergesellschaftung kann sein: Elektrifizierung: alle Einwohner bekommen einen Kabelanschluss; die Schulpflicht; eine Wehrpflicht: also v.a. im 20. Jh. erfolgte Prozesse der Vereinheitlichung und Eingliederung der Einwohner in eine landesweite oder allgemeine - und nun globale Struktur. Diese Hekla-Empfangsgruppen wollen aber nicht nur einfach individuell aussteigen, nach Gomera oder in die Berge, sondern verordnen der Bevölkerung eine "Auszeit" (so das erste Bekenners.) Die Stromversorgung zu unterbrechen ist sehr abstrakt. Insurrektionalisten (vgl. Anarchismusgeschichte 19. Jh.) werden als elitär kritisiert. Antimodern war auch Heidegger: er wollte in seiner Hütte in Todtnauberg im Schwarzwald keinen Stromanschluss! Großstädte waren für ihn ein scheußlicher Moloch. und sein ganzes philosoph. Programm. Antimodern war auch der UNA-Bomber Ted Kaczynski, der in den USA als Aussteiger in einer Waldhütte in Montana lebte. Er bombte universities and airlines (daher der FBI-Begriff). vgl. de.wikipedia.org/wiki/Ted_Kaczynski www.deutschlandfun...unabomber-100.html
zum Beitrag30.01.2026 , 22:29 Uhr
und ich gebe zu bedenken: Gewalt hat in allen Feldern unserer Gesellschaft ihren Platz. Allein der motorisierte Straßenverkehr ist vom Verhalten her gewalttätig; die Schlägerei auf dem Schulhof; die vielen Zwischenstufen. Da sind Ihre Formulierungen wie "Sympathien für Extremismus" doch sehr holzschnittartig.
zum Beitrag30.01.2026 , 22:24 Uhr
"konstruierter Terrorismus": Nein, die Kritik Erik Peters an dem Terrorismuskonstrukt aus USA und BMI ist keine Verherrlichung der Taten der Vulkangruppe. Zur Verantwortung von Linken gehört auch zu klären, was "Linksextremismus" sein soll. Das Wort Extremismus und die Extremismustheorie kommt vom BMI und Verfassungsschutz. Es ist keine Theorie, sondern die Begriffe sollen marginalisieren. Linksradikal ist ein Oberbegriff. Wie rechtsradikal. für 20 verschiedene Strömungen, Ideen und Praxen. Die Abgrenzung soll lediglich verhindern, diese Ideen kennenzulernen. Ein besserer Begriff als der des "Extremismus" ist der des Fanatischen => Da geht es um die Emotionen des Politischen. Eine ökosozialistische Umgestaltung muss denn auch mit fanatischer Aggression nichts zu tun haben - vielmehr mit vernünftiger Planung.
zum Beitrag30.01.2026 , 14:18 Uhr
Die inzwischen zwei "Vulkangruppen" wirken auf mich wie antimoderne Insurrektionalisten. Das ist eine Untergruppe von der Untergruppe, vielleicht 5% von den Anarchist_innen bundesweit. Sie wollen oft nicht "Linke" genannt werden und reden untereinander von "Gefährten" statt "Genossen". Wie Erik Peter schon schreibt: "Kleinstgruppen also, die nicht auf Szeneruhm zielen, den Kreis der Mitwissenden also extrem begrenzt halten." Wie Sie den Bekennerschreiben entnehmen können sind sie völlig bewegungsfern und verachten das System totaler technologischer Vergesellschaftung. Es soll unterbrochen werden, denn nur mit den Unterbrechungen würden sich die Insassen = Bevölkerung der Gefangenschaft bewusst werden. So die Logik. Die Interventionistische Linke würde solche Aktionen nie gutheißen. Ja, kleine Splittergruppe - große Wirkung. Antimodern kann vieles sein. Hier ist es eine Gegnerschaft gegen den Zuwachs an Vergesellschaftung. Schöne epische Bekennerschreiben - fatale bzw. absurde Wirkung: das Gaskraftwerk war nach 5 Tagen wieder am Netz. Ob SPD-Innenminister das so anders machen würden als Dobrindt? Klar: alles populistische Reaktionen.
zum Beitrag30.01.2026 , 13:53 Uhr
Baerbock betrieb Pendeldiplomatie und befand sich mehr im Flugzeug als zuhause. Sie war also keineswegs passiv. Genauso Anthony Blinken. Aber es geht wohl um die Identität.
zum Beitrag29.01.2026 , 22:54 Uhr
Die Menschen, die die Schauplätze in der Ukraine besucht haben, berichten einhellig von einem großen Ausmaß der gegenseitigen Hilfe. Eine Reisegruppe mit Juliane Nagel (Linkspartei Leipzig) und andere Gruppen, die regelmäßig mit LKW von Spenden gekaufte Gebrauchssachen rüberfahren, sind geradezu begeistert von der sozialen Intelligenz - dem Mitdenken und Aufgaben übernehmen - v.a. bei den russ. Drohnenangriffen. So ist auch der selbstorganisierte Drohnenbau verteilt im ganzen Land. Denn alle werden beschossen. Schauen Sie mal rein in den telegram-Kanal t.me/SolidarityCollectives CS und solidaritycollectives.org/support/ Der Kanal ist ukrainisch-englisch und in telegram gibt es die Funktion "Auswahl übersetzen". Erinnern möchte ich auch an die Direkthilfe von Michael Kroeger und seiner ukrain. Familie direkthilfe-ukraine.com/ vgl. "Michael Kröger will 100 Rettungswagen und Evakuierungsbusse in die Ukraine schicken" www.nwzonline.de/c...,2,1316831868.html unermüdlich - aufrecht - humanitär. Ebenso: Rojava verteidigen!
zum Beitrag29.01.2026 , 22:39 Uhr
In dieser Diskussion – ein bisschen Stand der Dinge seit 2022 – sehe ich Grundsatzpositionen und ein teilweises Eingehen auf die Lage vor Ort. Mir fällt auf, dass beim Austausch der Argumente eine genaue Kenntnis der Lage fehlt: Wie groß ist Russlands Militärpotenzial? Sind die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer der russischen Seite überlegen, oder umgekehrt? Das liegt natürlich daran, dass diese Kriegführenden ihre Potentiale geheim halten. Wie werden die Goldreserven Russlands verwendet? Hat der Kreml noch Geld? Das Wort "unrealistisch" wird von beiden Seiten verwendet. So wird häufig gesagt: es sei unrealistisch sich gegen Russland zu wehren oder der Ukraine zum Sieg zu verhelfen. Und: wird das auch bei anderen Konfliktregionen gesagt? Ist es unrealistisch, das Militärregime in Burma zu stürzen? Ist eine Demokratische Republik Syrien realistisch? Die Seite der "Realisten" (Unrealisten?) ist zumindest überzeugt, dass der Kreml keinen Frieden will und, dass es Demokratien und humanistisches Zusammenleben zu verteidigen gilt. Es stellt sich weiter die Frage nach der solidarischen Finanzierung bzw. der Vermögensumlagen in Ost und West.
zum Beitrag29.01.2026 , 18:36 Uhr
"Eine Rückkehr zu den Grenzen von vor 2022? Die vollständige Befreiung der Ostukraine? Oder der Krim? Den Sturz Putins?" > Richtig: das sollten die Kriegsziele sein. Insofern die Korrektur Ihrer Formulierung: "Und ja, ohne militärische Unterstützung wäre die Ukraine wohl an Russland gefallen." Diese besetzten Gebiete sind seit 2014 an Russland gefallen, weil niemand dies verhindert hat. Stefanie Babst beschrieb in "Sehenden Auges" (München, dtv 2023) die Bundestagssitzungen im Januar 2022: sie wurde ignoriert. Die große Schizophrenie der Friedensbewegten der früheren Jahrzehnte besteht darin, seit den 70er Jahren die USA als Hauptbetreiber von allen Kriegen in der Welt anzuklagen - in Bezug auf östliche und südöstliche Regionen aber das Agieren Moskaus als selbstverständlich, unaufhaltsam und unveränderbar hinzunehmen und jahrzehntelang zu ignorieren. Z.B. die Spaltung Georgiens seit 2008. Sicher kann die Ausrüstung, die Bewaffnung der westlichen Welt anders organisiert werden als privaten Firmen Aufträge zu vergeben: strikt ressourcenbegrenzt staatlich planen. Vgl. Ulrike Herrmanns Buch. Das Kostendeckeln ist jedoch in allen Bereichen notwendig, so die Mieten.
zum Beitrag28.01.2026 , 23:41 Uhr
Welches sind die Motive der russischen Kriegführung? Wie entstehen sie von innen heraus? Was ist Russifizierung? Hat jemand von außen die Bestrebungen zu russifizieren, provoziert? In der Geschichte reicht dies sehr weit zurück: im de.wikipedia.org/wiki/Russifizierung bis 1690; Lesevorschläge: internationalepoli...totalitaeren-staat Sabine Adler 2024-02: „Überall in Russland gilt das Gesetz des Stärkeren“ www.herder.de/g-ge...tz-des-staerkeren/ russlandverstehen....-einen-mafiastaat/ Der Homo Sovieticus und der Zerfall des Sowjetimperiums. Jurij Levadas unliebsame Sozialdiagnosen zeithistorische-fo...gen.de/2-2013/4486 Texte von Anna Schor-Tschudnowskaja: Bsp: «Wie ist es möglich, dass sie uns vernichten wollen?», fragen sich die Ukrainer. Aber die Russen verharren in Passivität. NZZ via archive.is/26ZER www.eurasiareview....of-today-analysis/
In den Kritiken der Ukraine-Verteidigung lese ich oft Ungeduld.
zum Beitrag28.01.2026 , 23:04 Uhr
"Die Gefahren einer einseitigen militärischen Außenpolitik werden von den Grünen so wenig diskutiert wie von CDU/CSU und Regierungs-SPD. Nicht die gescheiterte Chamberlain’sche Appeasement-Politik prägt die Geschichte, sondern die Katastrophen, zu denen ungebremste Aufrüstung und waffenstrotzende Nationen führten. Der Erste Weltkrieg ist Mahnung." Das sind falsche Behauptungen! Die Außenpolitik der BRD der letzten 20 Jahre ist zu einem kleinen Teil militärisch, sie ist gegenüber allen Angreifern und nach innen repressiven Regimen ständig vor allem beschwichtigend. Der zweite Schachtelsatz verpackt zwei Vorgänge, die Herr Bschor nicht richtig verständlich unterscheidet: er relativiert die furchtbaren Folgen der Appeasement-Jahre und nivelliert, welche Regime welche Aufrüstung betrieben. Einfach Plural. Dann zu schreiben "Der Erste Weltkrieg ist Mahnung" wirkt wie ein Glauben daran, dass die Briten schon Recht mit dem Appeasement hatten. Denn viele Politiker hatten damals das Bedürfnis den Vertrag von Versailles als Strafe gegen die Deutschen zu relativieren, zu entschärfen. Das sind alles auf heute bezogen Täter-Opfer-Umkehrungen.
zum Beitrag28.01.2026 , 08:46 Uhr
Jeder kann wissen, dass die IL Symbolpolitik betreibt, um die Hegemonie nach links zu verschieben. Die IL als gewaltorientiert zu bezeichnen, ist eine Lüge. Es gibt einen Aktionskonsens bei den Arbeitsschwerpunkten Klima, Antifaschismus und Wohnen: Braunkohle und Erdgaslobby wurden mit Regelverletzungen konfrontiert - so wie die Sitzblockaden gegen die AfD-Parteitage. Die Immobilienkonzerne sollen vergesellschaftet werden.
Dass diese Person so für die Ausspionierung funktionalisiert wurde, ist die Gewalt, die der VS anwendet. Der einzige Grund warum dies der IL in Bremen oder auch anderswo widerfuhr, ist der, dass sie ein Organisationsansatz ist. Also wenn es immer mehr Mitglieder werden, dann sieht der VS darin eine Gefahr. Dieser wird begegnet durch Marginalisierung und Abstempelung. An der IL ist nichts extremistisch. IL = RAF?
Das Grundkonzept ist falsch: warum erwartet die Behörde und die Regierung von angeworbenen Nazis, dass sie gegen Geld gegen ihre Gleichgesinnten aussagen? Die Wirkung auf Linke ist psychische Gewalt. Und diese kann nur intendiert sein. Weil die Systemfrage gestellt wird. Und dann werden noch andere Gruppen mitbetroffen - es ist absurd und infam.
zum Beitrag27.01.2026 , 15:01 Uhr
Es ist kein Ost-West-Konflikt, kein Systemgegensatz - zumindest nicht zwischen dem ultranationalistischen antimodernen Kreml-Russland und den nationalistischen USA. Die "MAGA"-Bewegung ist aus der Tea-Party-Bewegung ab 2009 entstanden und hat ihre eigenen Perversionen in Bezug auf den "Rust-Belt" (Detroit) entwickelt. Die Motivation auf "Democrats" zu schießen, und die ganzen Feind-Hass-Bilder auf "4chan, parler, truth.social" gegen die Diversity in den USA, und die Beseitigung von Büchern in US-College-Bibliotheken, leiten sich nicht aus der Kreml-Kriegführung ab. Mittel-Europäische Bewohner und Politiker haben stets versucht, die Kolonisierung Georgiens seit 2008 zu ignorieren und haben nicht verstanden, dass die Russifizierung der Krim über 100 Jahre zurückreicht. Es gibt keinen Ost-West-Konflikt, sondern eine Offensive der Rechtsradikalen, Milliardäre und Warlords. Lernen Sie die Widerständigen und Demokratiebewegungen in Syrien und Iran kennen!
zum Beitrag26.01.2026 , 21:18 Uhr
"Putins Plan, die USA (und die EU) zu zerstören und dafür einen gescheiterten US-Unternehmer als Präsidenten zu installieren, funktioniert." so ein Kommentar unten. Nein, ich bin überzeugt, dass die Machtgruppen in jeder Region "auf eigene Rechnung" morden. Jedes Regime hat seine Ortskenntnisse, Erfahrungen, und Motive repressiv vorzugehen - da braucht das Team Vance -Miller-Musk-Thiel keine Impulse von außen. Sie sind auch nicht Putins Marionette. Wenn wir jedes Land, jede Diktatur im Osten und Südosten der Welt genau gleich ernst nehmen, haben wir die Möglichkeit die vielen Blumen des Widerstandes kennenzulernen. Es ist zwar anstrengend so viel Weltorte gleichermaßen in den Blick zu nehmen, aber das Interesse wird mit Solidarität belohnt. Nieder mit allen Diktaturen! Ich hab mich bereits gewundert, warum die Proteste in den USA letztes Jahr "No Kings" hießen. Trump hat nichts adliges, vornehmes an sich und will nicht Monarch werden. Kämpfen, sodass alle Menschen gleich wertvoll sind.
zum Beitrag26.01.2026 , 11:57 Uhr
Bitte nennen Sie es nicht "Anarchie", sondern Faustrecht. Es stimmt auch nicht: in vielen Bereichen herrschen ja weiterhin geregelte hierarchische Institutionen. Mit der Entführung Maduros geht Trump auch durchaus planvoll vor. Er ist eben nicht "erratisch." Der "ICE - war on immigration" ist im Kern irrational - vor allem in den USA.
Das ZDFheute vom 24.1.2026 "Greiftrupps, Panik, Straßenkämpfe: Minnesotas Kampf gegen Trumps ICE-Agenten" auslandsjournal www.youtube.com/watch?v=PXq8cptVbKQ interviewt Amtsinhaber, die von Faschismus sprechen, was die Jagd auf und die Internierung von papierlosen Menschen betrifft. Die Sendung zeigt, wie ICE aufgestockt wurde: abrupt von Trump ab 2025 von 10 auf 37 Mrd. $ und argumentiert, dass ICE als paramilitärische Truppe zum Kampf gegen Widerständige eingesetzt würde. Mit dem Insurrection act könnte Trump es auf einen Einsatz der Armee im Innern abgesehen haben, so das ZDF, 1500 Mann seien einsatzbereit.
Und es ist diese Art von Gewalt, die Martin Sellner meint, wenn er von Remigration spricht? In Deutschland sind Faschisten auch bewaffnet. Wer entwaffnet sie?
zum Beitrag26.01.2026 , 02:41 Uhr
Was in diesen Wochen und Monaten in den USA stattfindet ist eine Menschenjagd. Die Nachrichtensprache der ÖR Medien ist noch zu formal für diese Veränderungen. Der egomanische Diktator und seine rechtsradikale Bande morden: Wie Sie z.B. in diesem Video sehen können: "ZDFheute - auslandsjournal Greiftrupps, Panik, Straßenkämpfe: Minnesotas Kampf gegen Trumps ICE-Agenten " www.youtube.com/watch?v=PXq8cptVbKQ Das Vorgehen der ICE-Truppen, das Auftreten von ICE-Commander Gregory Bovine im langen Mantel, die Art wie Vance die ermordete Renée Good als Terroristin bezeichnet: das ist faschistisch. Genau das sagen dort die Protestierenden. Das Gesicht eingeschlagen für Triller-Pfeifen gegen ICE. Trumps Post auf seinem Kanal ist das Programm. Es gilt hunderten faschistischen Situationen, Angriffen zu widerstehen, die im Land verstreut, verübt werden. Es braucht auch hier die Bildung von Bezugsgruppen, Training und guter Vorbereitung - damit nicht Panik überhand nimmt. Der Widerstand muss sich organisieren.
zum Beitrag19.01.2026 , 21:02 Uhr
Was ist das für ein Unfug. Umgekehrt: überall ist Einverleibung und Raubüberfall in Mode. Für mehr organisierten Protest und Widerstand!
zum Beitrag19.01.2026 , 20:57 Uhr
Aktion und Protest jetzt! Das iranische Regime sieht sich ernsthaft bedroht. Es gab Sturm auf Gebäude. Besonders die kurdischen Einwohner sind gut organisiert. Genau die Organisierten will das Regime komplett beseitigen. Der rechtsradikale Golfspieler Trump wird gar nichts machen. Protest genauso gegen die Vertreibung der Kurd_innen aus Aleppo und den Krieg der Türkei gegen Rojava. Alle Augen auf Südost nun!
zum Beitrag18.01.2026 , 15:49 Uhr
Die Stammtischrede ist die gleiche gegen das Asylrecht wie gegen arbeitslos Gemeldete. Rechtspopulisten meinen mit Einsparen, dass die Leute unnötig auf Kosten der Allgemeinheit Geld bekommen. "Unser Geld". Also soll es logischerweise durch Bestrafungen weggenommen werden. Dazu die ganzen Beschuldigungen. Das war immer das Arbeitsregime: drohen, zwingen, stigmatisieren. Die Jobcenter-Beschäftigten denken durchaus nicht so. Die Leute, die aus dem Soziale-Dienste Bereich kommen, schimpfen auf die CDU-SPD-Pläne. Es fehlt der organisierte Protest gegen das alles. Ballastexistenzen: dabei ist das Zusichnehmen von Ballaststoffen doch sehr gesund. Im Einzelfall kann es auch dazu kommen, dass kranke Menschen gut versorgt werden. Dann haben sie Glück gehabt. Hätt'ste halt Aktien gekauft... Die amtierende Lobbyisten-Regierung ist rechtspopulistisch. Die Afd ist faschistisch. Das so als aktuelle Unterscheidung.
zum Beitrag17.01.2026 , 17:53 Uhr
Nein, ich denke es ist kein Desinteresse, sondern erklärte Feindschaft. Das formulierten Vance in München, Musk die ganze Zeit, zumindest in seinem Interesse der Ausdehnung seines Imperiums. Millionenklage der EU gegen seine "Meinungsfreiheit". Seit vielen Jahren formulieren Libertarians ihre Feindschaft gegen liberale und humanistische Werte. Z.B. Murray Rothbard 1992 und das Mises-Institute oder die Cato-Foundation. An die Macht gekommen, bekämpft die rechtsradikale Bande alles was ihnen nicht passt. Das geht so Tag für Tag, weit über die Demütigung Selenskiys hinaus. In den Parteischulen Chinas wird Carl Schmitt und Leo Strauss gelesen (Quelle: Karl Heinz Ott: www.deutschlandfun...rezension-100.html und www.lto.de/recht/f...k-nach-plettenberg "Demnach stünden Leo Strauss und Carl Schmitt zurzeit in Zentrum der chinesischen Debatten, und jeder chinesische Intellektuelle lese ihre Werke" Der Autoritarismus ist ein säkularer transnationaler Trend.
zum Beitrag16.01.2026 , 19:06 Uhr
Andersrum: Nach 1951 gewährte Grönland den USA weitreichende Freiheiten, die sie bislang nicht nutzen. Deshalb geht es darum gar nicht. Es geht ausschließlich um die egomanische Habgier Trumps. Er will die Insel haben. Und mit der Verachtung gegenüber den Dänen will er zeigen: I want it and I can get it. Sich mit den "europäischen Partnern" zu überwerfen ist der einzige Sinn und Zweck des Raubüberfalls. Das ist reines Machtgehabe und das ist die aktuelle Mode. So erobern Erdogan und seine Verbündeten in Syrien Gebiete und vertreiben die Kurden aus Aleppo. Insofern gibt es die NATO nicht mehr. Und so wie in den Staaten Europas politisch polarisiert wird, gibt es auch keine EU mehr. Souveränismus in Frankreich, Putinfreunde überall. Die Entführung Maduros zeigt, dass internationale Regeln vorbei sind.
zum Beitrag16.01.2026 , 19:05 Uhr
Es geht ausschließlich um die egomanische Habgier Trumps. Er will die Insel haben. Und mit der Verachtung gegenüber den Dänen will er zeigen: I want it and I can get it. Sich mit den "europäischen Partnern" zu überwerfen ist der einzige Sinn und Zweck des Raubüberfalls. Das ist reines Machtgehabe und das ist die aktuelle Mode.
zum Beitrag16.01.2026 , 04:54 Uhr
Die Versorgung von Menschen mit psychosomatischen Problemen ist auf jeden Fall schlecht. u.a. zu wenig Hausärzte, zu seltene Zeiten bei Fachärzten, die kommunizieren nicht genug miteinander usw. Allerdings ist zumindest den Arbeitsvermittlern in den Jobcentern, die aus den Sozialhilfe- Amt-für-Soziale-Dienste -Bereichen kommen, völlig klar, wie die Lebenslagen sind und es gibt viele, die keineswegs die Bg-Grundsicherungsbezieher/innen schikanieren wollen. Im Gegenteil: es gibt Leute, die dort schon länger arbeiten und wegen der großen Arbeitsmenge und wegen den neuen Vorhaben der Regierung, die "davon überhaupt nix verstehen", sich wegbewerben. - Das habe ich aus erster Hand erfahren.
zum Beitrag16.12.2025 , 12:07 Uhr
„Totalverweigerer“ ist der Schlüsselbegriff, neu erfunden aus dem Nichts - so wie das Stadtbild (Stuttgart21 war wohl nicht gemeint). Wenn es kein Stammtischniveau gäbe, der Politiker würde es erfinden. Das machen die heutigen CDUler aus freien Stücken ohne Afd-Bezug: Nur zur Strafe nicht zur Übung. Wetten, dass die Vermittlung in Arbeit von bisher Langzeitarbeitslosen gar kein Thema ist? Sondern nur die Bestrafung aller: "Demzufolge wirkt sich die Verschärfung nicht nur auf Bürgergeld-Empfänger aus, sondern indirekt auch auf andere Arbeitnehmer. „Sanktionen machen Arbeitslose machtlos gegenüber prekären Arbeitsangeboten und führen damit insgesamt zu schlechteren Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt“, schreibt der Sozialverband." Nur mit Hartz4 wirkte der Leiharbeitsmarkt. Das ist alles nur Klassenpolitik der Reichen und Eigentumsherrscher.
zum Beitrag15.12.2025 , 20:56 Uhr
Ungemütlich war es schon immer. Nun sollen also die Absteiger und Verlierer dafür bestraft werden, dass sie abgestiegen sind und verloren haben im Konkurrenzkampf. Die Jobs die keiner haben will (warum nicht?), sollen wir dann annehmen müssen. So von wegen Grundrechte, sittenwidrig usw.
zum Beitrag11.12.2025 , 14:34 Uhr
Putin wird bis an sein Lebensende herrschen, z.B. bis er 95 ist, also noch weitere 20 Jahre. Das war schon bei Robert Mugabe in Zimbabwe der Fall und so ist es mit Paul Biya in Kamerun. In der früher so genannten Europäischen Union gibt es bei ganz vielen Themen keine Einigkeit mehr. Babis in Tschechien hat die Unterstützung der Ukraine eingestellt. Da sind eine Menge Faktoren am Werk, die alle einen Rückzug auf die Nation bewirken. Vance und Musk müssen die Zerschlagung der EU nicht fordern, sie findet statt. Der größte Fehler der Entscheidungsträger ist womöglich der, immer nur zu reagieren, keine Fehler machen zu wollen, auf Angriffe mit Beschwichtigung zu reagieren, aber gleichzeitig alles, was die Fossilokraten fordern zu erfüllen, also eine angstgetriebene Politik.
zum Beitrag11.12.2025 , 04:44 Uhr
Sie kennen das Buch von Michael Thumann, "Revanche"? Lesen Sie es. (z.B. aus einer Stadtbib). Es erklärt warum der Kreml diesen imperialistischen Krieg so führt. Nicht weil die NATO sich ausdehnte, sondern weil bisher andere Gesellschaftsmodelle existieren, die etwas Bürgerrechte haben und in denen die Bürger gegen Diktaturen sind. Die Vorstellungen von "Ukraine stärken", "solidarischen Akten" und ein bisschen helfen um Stand zu halten - sind alle völlig irrig. Nur ein militärischer Sieg über den Kreml wird die Kriege in der Ukraine, gegen die Georgier, in Mali, Niger, Tschad, Sudan, Burma, und die ständige Aggression gegen die Strukturen in der EU beenden. Alles andere ist Ausdruck von Desinteresse. Also gilt es Strategien zu entwickeln, um dieses Ziel zu erreichen. Putins Partner USA sind innenpolitisch recht verschieden. Gemein ist ihnen und allen Rechtsradikalen und Faschisten der Welt das Ziel Demokratien zu zerschlagen und Faustrecht und Mafianetzwerke durchzusetzen. Details zu diesen Themen sind seit über 20 Jahren öffentlich bekannt. Keinen Frieden mit Russland!
zum Beitrag08.12.2025 , 02:15 Uhr
Ja, wir sollten diese Sorgen ernst nehmen.
zum Beitrag08.12.2025 , 01:07 Uhr
Die Anstrengung besteht weiter darin, gegen die kremlrussische Aggression zu kämpfen, ohne so zu werden wie Putin. Leider sehe ich einige Anzeichen für den umgekehrten Vorgang: regressive Elemente verstreut in Europa, die so werden wie Putin, ohne irgendetwas verteidigen zu wollen. Ich hätte ja schon längst sofort spätestens im März 2022 Putin besiegt, um das alles abzukürzen; das Erpressungs- und Massenmordregime Assad in Syrien 2012 gestürzt. Aber die westlichen Truppen zögern ja ständig bei allem und ziehen sich aus jedem Krieg zurück: aus Vietnam, Somalia, Irak, Afghanistan, ziehen die Pershing-II ab, die Ukraine verzichtete auf Atomwaffen; Frankreich aus Mali. Die UN-Stabilisierungsmission in Sierra Leone half jedoch den armen und verstümmelten Kleinbauern dort in den 10 Jahren nach Kriegsende 1998. Sie war britisch geführt, und wurde allgemein positiv bewertet. Hat deshalb niemand beachtet.
zum Beitrag08.12.2025 , 00:56 Uhr
Ich finde diese Slogans "Wir sterben nicht fürs Kapital" der Wehrpflichtgegner/Innen ganz verfehlt. Es geht um die Verteidigung einer öffentlich-bürgerrechtlichen Struktur, die die Grundfreiheiten garantiert. Die Etablierung dieser Verfassungsgarantien mit Gewaltenteilung, Freien Wahlen etc. war in dutzenden Ländern auf halbem Wege seit 1990 und wurde inzwischen bereits gekippt. Es gibt viele neue Diktaturen. und viel mehr Krieg. Das ist das Thema. Kapitalismus wuchert irgendwo hin, mal auf dem Kunstmarkt, mal mit einem KI-Hype, das ist ein anderes Thema. Irrationale Antimoderne sind die Gefahr, überall in der Welt.
zum Beitrag04.12.2025 , 02:14 Uhr
Boa is das retro. Das klingt alles nicht nach einer neuen Linken. Das SChlimme ist ja, das sich niemand mit so technischem Personal wie Keir Starmer identifizieren kann. Eine Sektensammlung der Emotionen des Freund-Feind-Denkens.
zum Beitrag01.12.2025 , 08:22 Uhr
Das Schlimme ist: auch sämtliche verbalen Unterstützer der Ukrainer_innen sind nur sehr sporadisch bei der konkreten Durchsetzung der Abwehr der russischen Angriffe. ein Nord-Stream-2 Sprenger wird von Italien an Dt. ausgeliefert. unsere heilige Erdgasversorgung. Dass eine Wagenknecht eine solche Sichtweise von sich gibt, zeigt auch, wie viele Menschen hier russischen Imperialismus selbstverständlich gut finden. In Russland wurden Arbeiterproteste stets mit Waffen niedergekämpft. de.wikipedia.org/w...je_towarischtschi! Einen Ersten Mai gab es nie. Das ist so irre. Der russische Nationalismus und Imperialismus ist das Hauptproblem. von Belarus bis Tajikistan heißen die Repressionsorgane "Omon". Wer kann die Sprachen im Osten und Südosten der Welt? Wer kennt die Namen der um Freiheit Kämpfenden? Der Kreml ist überall in der Welt an Krieg und Unterdrückung beteiligt. Deshalb muss er bekämpft werden!
zum Beitrag01.12.2025 , 08:15 Uhr
Unruhe: Tja, diese Anstalten haben ihre ganz eigene Logik. Unruhe, vorausgesetzt, andere Gefangene sehen und verstehen den T-Shirt-Aufdruck. Haftbedingungen: einfach mal machen. Zum Glück gibt es seit ein paar Jahren eine GG-BO: Gefangenengewerkschaft bundesweite Organisation.
zum Beitrag01.12.2025 , 08:08 Uhr
Aber der Merz sprach doch von der Drecksarbeit, die andere für uns machen?
zum Beitrag01.12.2025 , 07:54 Uhr
genau!!
zum Beitrag01.12.2025 , 07:53 Uhr
Der Artikel boxt im Schatten herum ohne genau zu sein. Frau Müller ist mit Krav Maga getaggt. die taz titelte gestern: Der Antifaschist Johann G. solidarisierte sich in seinem Prozess mit einem Shirt mit dem israelischen „Nova“-Festival – nun beschlagnahmte es die JVA. taz.de/Beschuldigt...Johann-G/!6133539/ Warum dann Ihre Entsolidarisierung? irgendwas mit Gewaltkritik ist zu diffus. Zu Gießen wieder: "Danke Antifa." Das ist kreuz und quer.
zum Beitrag23.11.2025 , 16:21 Uhr
Niemand möchte die Ukraine verteidigen, niemand möchte gegen Russland kämpfen. Das ist der Skandal. Doch in Zeiten des absoluten Egoismus und der Regression sind moralische Skandalisierungen unwirksam. Mit antiliberaler Propaganda gelingt es Moskau eine Menge Osteuropäer zu sich zu holen: die Rechtskoalition mit Babis in Tschechien hat auch ihre Unterstützung der Ukraine beendet. Trump hilft also Putin, die Aufteilung der Ukraine, oder die Zerschlagung der Restukraine, rechtlich abzusichern. Und alle schauen zu. Ein Kanzler, der nur dumme Sprüche klopft, keine Taurus liefert. Zu viele Pressefotos von zu schlechten Politikern. Eine Linke und ein linkes Spektrum, das sich mit Friedenstauben-Emojis begnügt. Das ist die Ära der Herrschaft der Milliardäre. Und die Schwierige Einheit antisystemischer Kräfte.
zum Beitrag18.11.2025 , 03:58 Uhr
Die Sozialdemokraten schwächen sich damit am Ende selbst. Logischerweise. Wie immer.
zum Beitrag18.11.2025 , 03:53 Uhr
Ich bin gegen die Vorstellung, dass mit Sondersteuern auf die Erderhitzung eingewirkt werden kann. Nur durch Nicht-Machen kann die Erderhitzung gemildert werden. Nicht-Fliegen, Keine Kreuzfahrtschiffe, alle Pkws durch elektrische Sammeltaxis ersetzen. Man kann nicht die Fluten anreden und sagen, sie sollen mal weniger fluten. Besteuern kann man die Superreichen, um Reichtum umzuverteilen. Die Ökologie zählt aber keine Geldscheine.
zum Beitrag18.11.2025 , 03:42 Uhr
Ja, die wollen die Renten ihrer eigenen Generation kürzen! Nun: eine Generation hat eben nicht unbedingt mehr Gemeinsamkeiten als den gleichen Geburtszeitraum. Die JU-Leute denken an ihre Aktien und sind beseelt von national-libertären Idealen. Von Aktien und jedem-das-seine schreiben einige Leute auf X. Da lohnt sich aktuell ein Blick auf die Präsidentschaftswahl in Chile: die Linke Jeannette Jara hat mit 26,7 % der Stimmen die erste Runde der Präsidentschaftswahl gewonnen. die Stichwahl ist für 14.12. angesetzt. Die Riesterrente war ja hier kein so großer Publikumserfolg. Aber darum geht es ja in der Politik: um Publikum. Oder wir nehmen den Spahn und Klöckner die Macht und ergreifen selbst die Initiative.
zum Beitrag13.11.2025 , 19:41 Uhr
Mir sind öffentlich-bürgerrechtliche Teilnehmer:innen viel lieber als Personen, die in der "freien Wirtschaft" ihr Geld verdienen - das heißt: in der unfreien Struktur von zentralisierten Anbietermärkten das Kapital akkumulieren. Ich habe noch nie ein Auto gekauft und möchte, dass überall zirkulierende Sammeltaxis die Pkws ersetzen, und damit elektrisch betriebene Fahrzeuge öffentlich-rechtlich organisiert sind. Finanziert durch monatliche Gebühren, die Sie bezahlen können, wenn Sie kein Geld mehr für giftige Abgase ausgeben.
zum Beitrag13.11.2025 , 19:00 Uhr
Der unten stattgefundene Austausch von Argumenten zeigt, dass ein Bewusstsein über das Funktionieren von Märkten und speziell von Wohnungsmärkten nicht vorhanden ist. Es wird verdrängt, idealisiert und geglaubt, dass ein paar kleine Maßnähmchen schon helfen würden. Märkte kennen deshalb keine zu hohen Preise, weil Märkte keine Subjekte sind. Sie sind unpersönlich. Es ist eine anonyme Herrschaft. Deshalb ist das Beten an den Heiligen Sankt Antonius, der möge doch helfen, meine Brille wieder zu finden, eine Illusion. Dass es auch nette oder moderate Vermieter gibt ist dabei genauso egal wie, dass es Mieter gibt, die Geld sparen. Das Problem ist, dass das Wohnen eine Ware ist. Die politische Lösung kann darin bestehen, dieses Ausbeutungsverhältnis und diese Willkür zu beenden. Immobilien müssen sozialisiert werden. Nein, das hatten wir noch nicht.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:12 Uhr
Das stimmt nicht. Gegenbeispiele : der Kunstmarkt: 100 Millionen Euro und mehr für ein Kunstwerk, versteigert an einen Meistbietenden Milliardär, der anonym bleiben möchte. Die Tomaten für 1000€ gibt es immer in Krisen und Kriegen. "Schwarzmarktpreis" ist der Ausdruck für nicht regulierte Preise. Je knapper das Gut, desto teurer. Egal wer was dabei findet. Genau diese Teuerung verursacht ja den Hunger in Krisen und Kriegen. Nur in ganz wenigen Nationalstaaten, v.a. in OECD-Ländern, sind bestimmte Märkte reguliert, v.a. tägliche Konsumgüter, damit es keine Unruhen gibt. Schauen Sie sich Märkte in Afrika, Südasien und Lateinamerika an: die Preisschwankungen sind ungesteuert. Und in Europa sind es eben die Preise für Land und Immobilien. Also: nicht kleckern mit unpolitischen Mittelchen, sondern eine flächendeckende Struktur muss her, die die Immobilien sozialisiert.
zum Beitrag12.11.2025 , 18:23 Uhr
"Der FAZ verdanken wir, dass die gesamte Rede nun nachzulesen ist. Deshalb wissen wir, dass Stanley den Anlass, das Setting und die seine Zuhörerschaft vollkommen falsch eingeschätzt hat." schreibt Chajm Guski gestern www.sprachkasse.de...frankfurt_stanley/
zum Beitrag12.11.2025 , 14:39 Uhr
Danke für den Hinweis. Chajm Guskis blog kannte ich noch nicht.
zum Beitrag12.11.2025 , 00:58 Uhr
Das macht mich betroffen und traurig. Besonders sein Buch über Die Gnostiker (1993) hat mich weiter gebracht beim Verständnis und Kritik antimoderner Denkrichtungen. Es liegt so querbeet zwischen häufiger behandelten Themen. Soetwas konnte nur Micha Brumlik formulieren (mit einem Kreis von Freunden).
zum Beitrag11.11.2025 , 14:20 Uhr
Weil das Kapitalismus ist. Märkte kennen keine "zu hohen Preise". Eigentum und Konkurrenz sind die Grundpfeiler des Geschehens. ich empfehle zu diesem Thema den Sammelband: Niklas Angebauer; Jacob Blumenfeld & Tilo Wesche Hrsg., 2025, Umkämpftes Eigentum. Eine gesellschaftstheoretische Debatte. Berlin, Suhrkamp 704 S. mit Seiten 303-460 über Wohneigentum. Mietendeckel und Mietpreisbremsen sind mit Kontrollen verbunden. Wie alle Regeln, die in einer Gesellschaft gelten sollen. Eine ökosozialistische Lösung ist m.E. das einzig Realistische, statt hier ein Püpschen und da ein bisschen Vorkaufsrecht und "Bestandsschutz". Es braucht einen Gebäude-Instandhaltungsfonds bundesweit, der unabhängig von Eigentümern funktioniert. Ein bisschen egalitäre Regeln hatten wir bei der Eindämmung der Pandemie - weltweit. Eine Übung für alle anderen Felder.
zum Beitrag06.11.2025 , 19:24 Uhr
Z.B. ist diese Methode voll autoritär: taz.de/Arbeitspfli...nungsamt/!6126861/ ein bisschen besser ist die Autoritarismus-Studie aus Leipzig. Eigentümer drohen Mietern mit Kündigung. Das ist autoritär. Das heißt: es findet viel mehr statt, als sich auf der links-mitte-rechts Skala abbilden lässt. Die 26 verschiedenen Organisations- und Praxisideen der Linken werden von den Umfrage-Designs und den Medien schlicht auf inexistent geschaltet. = extremistisch oder nicht nachzählbar.
zum Beitrag04.11.2025 , 17:21 Uhr
Wenn ich mein Wirtschaftswachstum richtig zähle, dann komme ich auf viele Prozent, denn auf den Schrägdächern sind noch kilometerweit Flächen für Solarmodule frei. Atomkraftwerke sind jedoch die teuersten Energieproduzenten und die unsichersten. Die Drohnenproduktion würde auch zum Wachstum beitragen - die vielen Freiwilligen in den Haushalten und Werkstätten der Ukraine machen das vor - weil sie es müssen! Mit Sicherheit sind auch Zuwanderung und die Sozialisierung des Überreichtums der "Raffinierten" wachstumsförderlich. Kurz: ob eine "Wirtschaft" wächst hängt von der Definition ab. Die Wahl der Rechtsradikalen ist jedoch ein Resultat der Ideologie. Ich denke eher nicht in der Kategorie "Wachstum", sondern "soziale Sicherheit".
zum Beitrag04.11.2025 , 17:06 Uhr
Diese Ministerien könnten schon auch funktionieren, wenn sie wollen. Einnahmen in die GKV wären möglich, wenn alle Privatversicherten gesetzlich umgruppiert werden in die GKV. Also nur noch eine große gemeinsame Krankenkasse und Rentenkassen für alle entsprechend. Keine Privatkliniken, sondern nur öffentlich-bürgerrechtliche mit Notaufnahme-Pflicht.
zum Beitrag04.11.2025 , 16:59 Uhr
"völlig irregeleitet": Der Zerstörungsgrad eines Landes sei als Argument gegen eine „freiwillige oder pflichtgemäße Rückkehr" ungeeignet, sagte Krings in der tagesschau gestern bzw. der BILD. die Irren von der CDU hassen die Syrer frenetisch, und fordern ihre Vernichtung. zu tiefst irrational. Das Wort "differenzieren" nutzt Frei um es zu pervertieren. Wird den Grünen eine Spaltung der CDU gelingen? Das Schlimme ist ja, dass der Teil der Konservativen, der gegen Russland gewinnen will, gebraucht wird. Yassin al Hadj Saleh beschrieb in der jungle world, wie es notwendig ist zu "pendeln", also mehrmals zwischen Europa und Syrien zu verkehren, um die politische Kultur zu entwickeln. Mal von den materiellen Notwendigkeiten nicht abgesehen. Nehmen Sie teil an Adopt-a-Revolution Zoom-Veranstaltungen für aktuelle Diskussionen mit Syrer_innen!
zum Beitrag04.11.2025 , 16:47 Uhr
Das ist nicht linksradikal, sondern Sozialdemokratie für Anfänger*innen. Eben. Revolution braucht es dennoch überall in der Welt. Mit mehr Interesse aneinander und Kooperationsbereitschaft geht die Umgestaltung - ohne Kulturkampf.
zum Beitrag04.11.2025 , 16:41 Uhr
Das wäre ja schön, wenn es sofort überall ökosozialistische Umgestaltung gäbe an der sich alle beteiligen. Leider besteht die Aufregung der Rechten, Reichen, Reaktionäre nur darin, dass ihr Projekt von Ausplünderung verbunden mit dem Mono-Bild ihres Wahrheitsministeriums ein paar Risse und Kritiken bekommt. Sie fürchten um das Deutungsmonopol. Das haben bereits alle Diktatoren auf der Welt für ihr jeweiliges Land. Sozialisieren - egalisieren - kooperieren. Ist möglich, wenn alle quer zu "Völkern" und "Herrschern" und "Kultur" und "Religion" ihre Möglichkeiten erkennen, daran teilzunehmen. Das ist nicht das gleiche wie viele Kulturen nebeneinander. Es ist höchste Zeit für ökosozialistische Umgestaltung. Wann werden also die New Yorker Eigentumsherrscher entmachtet?
zum Beitrag02.11.2025 , 19:10 Uhr
MISS: Naila und Fatma haben die Initiative "Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung" gegründet. Sie haben eine ganz unterschiedliche Einstellung zur Religion – doch teilen sie dieselben Wertvorstellungen und stehen für Säkularität ein. siehe www.instagram.com/reel/CU26Bhhrst2/
zum Beitrag02.11.2025 , 02:44 Uhr
Jau! Die Kunst besteht bekanntlich darin, ohne Militarisierung der eigenen Gesellschaft die Angreifer zu besiegen. Putin besiegen ohne so zu werden wie Putin. Genau wie Rojava: Pluralität verteidigen. Nicht eine "drohende Niederlage" zwingt Kremlrussland zu "Verhandlungen", sondern nur eine reale Niederlage kann überhaupt zu einem Ende der ständigen Angriffe Russlands auf die Ukraine, und europäische Ziele führen. Ich bin sehr verärgert über die Debatten, warum diese überhaupt geführt werden. Wir wissen das alles seit der Polonium-Ermordung von Litvinenko 2006. Für die Wiederherstellung der vollen Souveränität der Ukraine, und die Freiheit der Georgier_innen. Make Russia small again. Wie immer: Krieg dem imperialistischen Krieg. Schauen Sie genauer hin: in jedem Weltkonflikt ist Russland auf der Seite der Unterdrückung. Aktuell v.a. im Sudan und in Myanmar.
zum Beitrag28.10.2025 , 07:55 Uhr
Ja, sehr gut. In diese Richtung habe ich zwar auch schon öfters argumentiert, aber meine Beiträge werden, dann wenn etwas der taz-Linie zuwiderläuft, nicht freigeschaltet. Die Mieten auf ein drittel senken, öffentlich-rechtliche Sammeltaxis statt Pkws kaufen.
Der Punkt ist der: die Rechtsradikalen haben sich etabliert und sind von der Sozialschicht her breit zusammengesetzt, v.a. die Wähler.
Wenn die sozialen Konflikte wirklich von der Basis her angefangen werden, auszutragen, dann kann es eine Gegenmacht gegen die AfD und ihre Blase geben. Von unten. Regierung und Verwaltung tun das nicht. Das Personal begnügt sich mit Appellen. Das aktuell in Bremen besetzte Haus ist zwar am Stadtrand und leider nicht in der Innenstadt, aber es ist noch nicht geräumt, weil die Aktion nach Wohnraum für alle verlangt und deshalb auf sehr viel Sympathie stößt. Das Haus stand 20 Jahre leer, weil es Eigentum ist.
Eine Gruppe von stehlenden Straßenkindern aus Marokko gab es immer wieder mal in deutschen Städten. Die Polizei bat die Politik, sich darum zu kümmern. Das geht auch ohne Aufregung. Manuel Ostermann sollte nicht als Experte in den Medien auftauchen und Merz ist für das BK-Amt ungeeignet.
zum Beitrag22.10.2025 , 16:39 Uhr
Die Stimmungsmache von Typen wie Merz erreicht eine Niveaulosigkeit, die ist lächerlich und das kann ich gar nicht ernst nehmen. Aber das muss man inzwischen, weil die rechte Welle solch reale Formen angenommen hat. Merz macht auch keinen Wahlkampf, der der Afd die Stimmen abnehmen soll, sondern sagt eben einfach das Gleiche wie die Rechtsradikalen. Er sprudelt im Instinkt und vor allem diejenigen die Probleme adressieren und lösen wollen, werden übertönt mit Pauschalisierungen. Rückführungen „in sehr großem Umfang“: also Fleischmassen nach Kennzahlen. Ja, dann kann er die Polizeiliche Kriminalstatistik ja abschaffen. Gruppen-Aussehen genügt. Merz also voll auf Sellner. Vor allem wollen Merz und seine Getreuen gar keine Sozialpolitik gestalten. Integration entsteht durch viele zwischenmenschliche Kontakte und Lernprozesse - mehrseitig in viele Richtungen. Abschiebungen, weil stumpf die Idee von Zusammenarbeit und Entwicklung fehlt. Merz ist der Integrationsverweigerer. Übrigens finde ich den Demobericht zu sehr auf die Person Neubauer und die Grünen zentriert.
zum Beitrag21.10.2025 , 16:36 Uhr
Das wissen die Fans schon alle. Warum kommt nur der Protest gegen diese eklige Band nicht nach Pankow hinterher?
zum Beitrag21.10.2025 , 16:01 Uhr
Das sind positive Nachrichten!
zum Beitrag21.10.2025 , 15:17 Uhr
Ne - so nicht. Ja den Mietendeckel muss man überhaupt durchsetzen. Aber genau die hier geäußerte Vermutung, dass Vermieter, dann erst recht keine Erwerbslosen / BGb mehr nehmen, halte ich für eine berechtigte Befürchtung. Da bin ich froh, dass es überhaupt eine sozialrechtliche Lobby gibt: taz.de/Sozialverba...en-Brief/!6122457/ ein offener Brief: Abgeordnete sollen sich querstellen - das ist eine öffentliche Aufforderung im Gegensatz zu der Kampagne gegen Frau Brosius-Gersdorf, die mit Lügen hintenrum die Abgeordneten beeinflusste.
zum Beitrag21.10.2025 , 14:56 Uhr
Ja. so schon eher. Die Kombination dieser Punkte ist es. Merz passt in eine Zeile und erreicht die niedrigen Reflexe.
zum Beitrag21.10.2025 , 14:53 Uhr
Jetzt taucht dieses rassistische Scholl-Latour-Zitat auch schon hier auf. Der Scholl-Latour schrieb bis zu seinem Lebensende seine Kolumnen in der Jungen Freiheit. Nein danke. Im übrigen fühlen sich die allermeisten laut einiger LKA-Umfragen in ihrem Stadtteil sicher. Die Daten sind alle viel heterogener.
zum Beitrag21.10.2025 , 02:26 Uhr
Auf die ganze berechtigte Empörung über Merz und seine vielen verbalen Abwertungen möchte ich etwas Allgemeineres feststellen: - Merz - ein Kanzler? Ist das eine Koalition? Das sind alles Lückenfüller und Spahn z.B. ein Taschenfüller. Was sagt Merz? herablassende Sprüche wie sie für Geschäftsleute heute typisch sind. - Die global Goofernance orientiert sich an Kennzahlen - und ein Politiker z.B. eben "am Stadtbild". Geht es noch oberflächlicher? - Keir Starmer: "I was busy with international politics" - gehasst im Land von den Briten - genauso wie Macron von den Franzosen - wie Fremdkörper. Die Serie von Angriffen mit Messern und Fahrzeugen: überwiegend ermöglicht durch Behördenversagen. "Aschaffenburg: Täter war psychisch krank" - aber das wissen wir doch schon längst! Und das ist die Lage: Die Regime, bestückt mit schlechtem Personal, halten die Stellung für die Strukturen, die die Reichen hemmungslos weiter ausplündern. Die Forderungen nach grundlegendem Umbau, Bildungsfinanzierung, globaler Klimagerechtigkeit und direkter sozialer Unterstützung jetzt heute kann man an diese Regime nicht stellen. Bewegte Selbstorganisation und gemeindliche Vertrauensbildung sind angesagt.
zum Beitrag21.10.2025 , 02:10 Uhr
zweifellos. sehe ich auch so.
zum Beitrag18.10.2025 , 01:46 Uhr
Ich finde auch, dass der Kölner Dom sehr schmutzig schwarzgrau ist und so nicht mehr ins Stadtbild passt. Entweder wird er mal richtig gründlich sauber gemacht, dass er wieder hell wie neu ist, oder er kommt weg. Es findet sich ja sowieso wahrscheinlich auch Braunkohle unter dem Kölner Dom - dann muss er sowieso weichen. Und Herr Asmuth hat natürlich recht: auch dieser Kanzler und die anderen Visagen auf den Wahlplakaten passen nicht ins Stadtbild® TM.
zum Beitrag08.10.2025 , 15:44 Uhr
So ist es nicht! Die meisten der 1000en Palästinenser_innen beteiligten sich nicht an diesen grässlichen Feiern. Fördern wir doch auch politische Diversität statt die Vereinnahmungsmethoden zu glauben und zu bestätigen.
zum Beitrag08.10.2025 , 15:32 Uhr
Bedenken Sie, dass Russen im Baltikum als Teil der Kolonisierung angesiedelt wurden. Entsprechend betont der Imperialist Putin seine "Fürsorge für die Auslandsrussen".
zum Beitrag08.10.2025 , 15:28 Uhr
„Volkstribunal für die Frauen Afghanistans“. Das freut mich sehr zu lesen. Am besten wäre der Sturz des heutigen Regimes in Afghanistan. Der ISAF-Abzug war völlig falsch. Das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan ist notwendig und kann Menschenleben retten. Tragisch nur immer wieder von neuem anfangen zu müssen.
zum Beitrag08.10.2025 , 15:11 Uhr
Danke für Ihren Kommentar, Herr Peter. Bedenken wir: immer wenn außerhalb Israels Angriffe auf Juden erfolgen und Attentate wie in Manchester stattfinden, dann wirkt das auf eine Mehrzahl von Juden eben angsteinflößend und erinnert sie daran, dass Israel als Schutzstaat gegründet wurde. Es leben mehr Jüdinnen:Juden außerhalb Israels als innerhalb. Jahrzehntelang versuchten die DDR- und Moskau-treuen "Friedensforen" den "Kampf für Palästina" zu vereinnahmen. Gegenüber diesen (heute sehr alten) gibt es speziell in Berlin ein Milieu, aus dem so eine Sekte wie der "Jugendwiderstand" entstand. Die bedrohte sämtliche anderen linken Gruppen und war deshalb völlig isoliert. Für ein gutes Unterscheiden - lassen wir uns nicht vereinnahmen.
zum Beitrag08.10.2025 , 14:53 Uhr
Ob das eine linke Demo war, bezweifle ich stark. Ein solches Verbot halte ich für angemessen und die moderate Durchsetzung. Bei der Demo mit fast 100.000 Tn Ende September wurde hingegen deutlich, dass bei den allermeisten Menschen das Anliegen nach Ende des Krieges, humanitäre Hilfe, Schutz der Zivilist_innen an erster Stelle steht. Diese Unterscheidungen sollte allen möglich sein. Die tausenden Palästinenser, die in Berlin leben, haben sich bisher an keinem Tag vollzählig an diesen anti-israelischen Aktivitäten beteiligt. Das Feiern des 7.Okt. durch diese Sektenleute ist beschämend, dass aber so viele andere dem eben nicht folgen, macht Hoffnung. Standing Together!
zum Beitrag03.10.2025 , 21:46 Uhr
Ja, Solidarität mit den Protesten gegen Korruption, Armut, und gegen die Polizeigewalt. Gemeinsame und gleichzeitige Aktionen machen! Die Forderung nach Krankenhäusern ist etwas, das gerade Ältere mehr betrifft als Jüngere!
zum Beitrag03.10.2025 , 21:31 Uhr
Das klingt alles als sähen Sie Beamten als Parasiten im Gegensatz zu "auf Kosten ehrlich arbeitender Menschen verlängern". Sie scheinen viel Verachtung für "das System" und seine Beamten zu haben.
zum Beitrag03.10.2025 , 21:09 Uhr
auch ich unterstütze sehr die Perspektive, die Einnahmelücken durch (steuerliche) Umverteilungen zu schließen. Und es sollte eine allgemeine GKV für alle geben. Ich bin erfreut, dass diese Diskussion hier mehr Leserkommentare hat als die zu den Kulturkampfvorwürfen gegen Güner Balci im gleichen Zeitraum. Ich denke: die breite Kampagne gegen den Bandscheibenvorfall - gegen den arbeitsbedingten Gesundheitsverschleiß - und die Maßnahmen zum Ende aller Zwangsräumungen von Mieter:innen könnten sehr gut die Kulturkämpfe unterlaufen und das Wichtigere zur Priorität machen. Nicht den Eigentumsherrschern das Feld überlassen!
zum Beitrag03.10.2025 , 00:16 Uhr
Bei einem Fall in Bremen nannte die Richterin in ihrem Urteil dieses Vergehen einen "Kontrollmord" und nahm damit Bezug auf das Ausüben sozialer Kontrolle: durch Eltern, Brüder, Verwandte und eine Gemeinde, die "unsittliches" Verhalten tadelt oder ahndet. Diese Vorstellungen von Ehre sind oder waren im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. In der Türkei bzw. Anatolien gibt es mehrere Ehrbegriffe. Und diese Taten kommen keineswegs nur im sunnitisch-orthodoxen Spektrum vor, sondern auch bei Jesiden und anderen. Zu diesen Ehrbegriffen gehört auch das Schamgefühl gegenüber der Verwandtschaft. Es gibt überall vereinzelt Initiativen aus diesen Kulturen, die sich für die Überwindung dieser Vorstellungen und Praxen einsetzen. So auch die MISS: Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung.
zum Beitrag02.10.2025 , 20:47 Uhr
In dem zurzeit laufenden Film Hollywoodgate – Ein Jahr unter den Taliban von Ibrahim Nash’at schildert der Kommandeur der Luftwaffe ein Gespräch mit einem Westler und vergleicht Frauen mit auf den Boden geworfener Schokolade: „Sehen Sie, die ist schmutzig.“ Das ist eine Beleidigung von Frauen, sie als schmutzig zu bezeichnen. Dann wenn sie sich zusätzlich verhüllen, oder wie in Afghanistan „Das Gesicht bedecken“, dann hätten sie Würde. Sich selbst zu verhüllen mit Hijab etc. ist also eine Aufwertung. Was ist aber mit all jenen, die sich nicht verhüllen? Zugleich ist in der Vorstellung Nacktheit und unbedeckte Frauen (Beine etc. sichtbar) würden Fitna (Unheil) auslösen, ein Aberglaube. Sie müssen also - gleich ob links oder nicht - erkennen, dass Menschen sich von Aberglaube - Hexereivorwürfen - und diskriminierenden, abwertenden Abstufungen lösen müssen. Ja, da sind die Menschenrechte objektiv. Was sonst?
zum Beitrag02.10.2025 , 20:25 Uhr
1980 direkt nach dem Militärputsch in der Türkei: 'Verbietet die Grauen Wölfe'. Vorbereitungskongress zum Antifaschistischen Bundeskongress, April 1980. Veranstalter: Initiativkomitee gegen Türkische Faschisten und die Alternative Liste mit Jürgen Roth (der Frankfurter Journalist und bei Business Crime Control) und hört mal rein in: Orhan Gencebay - Gesang und Saz playlist 80min www.youtube.com/watch?v=darn9AaeawY
zum Beitrag02.10.2025 , 14:29 Uhr
Siehe auch die 17Minuten Interview auf www.deutschlandfun...emokratie-100.html Sie fordert ein Verbot der Afd, und von „Der III. Weg.“ Also eine Bündnispartnerin.
zum Beitrag02.10.2025 , 14:20 Uhr
Zu diesen Themen siehe auch: taz 19.6.2025 Nach Klagen über das Verhalten von Muslimen an Hamburger Schulen machen sich Politiker und Religionsvertreter für ein respektvolles Miteinander stark. taz.de/Religioese-...-Schulen/!6091591/
zum Beitrag02.10.2025 , 02:06 Uhr
Ich lese das Buch gerade und es besteht überwiegend aus biografischen Schilderungen in proletarischen Verhältnissen. Es geht viel um Selbstbehauptung. Sodann schildert sie nach einer unbeschwerten Kindheit und Jugend - wie in einem Dorf - aktuelle Veränderungen im Stadtteil der letzten 10 Jahre (geboren 1975). Es geht ihr in erster Linie um ein gutes Zusammenleben und um das Teilen von Werten. Rigide Sitten und Schutzgelderpressung sind in Neukölln ein Thema und sie hat deshalb Rückhalt als Integrationsbeauftragte. Ja, der größte Teil der Grünenwähler wohnt nicht in diesen Stadtteilen.
zum Beitrag29.09.2025 , 23:46 Uhr
Ich habe den Text über den "Gaza-Erlebnispark in Bispingen" so verstanden, dass das Verhältnis der Weltöffentlichkeit zu den absichtlichen Krisen und Gemeinheiten der Kriege - "dem Ukraine-Survival-Land in Cuxhaven, dem Refugees-Erlebnis-Camp in Moers und dem Sudan-Hochseil-Kletterpark im Harz" - ein Zynismus ist. Alle daran Beteiligten werden verspottet und geschmäht. Alle dort Handelnden und in der Welt Zuschauenden kritisiert. Satire ist ja oft die Imitation der Kritisierten mit Mitteln der Übertreibung. Hier wird von Fritz Tietz das "Mitmachen" angeprangert. Einige Satiren sind etwas schwer zu verstehen, oder uneindeutig. Ich konnte an keiner Stelle über den Text lachen, weil nichts zum Lachen ist. Nicht ein Elternpaar ist erfunden, sondern alles an diesem Setting "Gaza-Erlebnispark in Bispingen". Deshalb funktioniert diese Satire als Rundumschlag. Es ist jedoch meistens so, dass zu so ernstem Geschehen meist niemand eine Satire schreibt. Hier werden alle im Welttheater angeprangert. Insofern weise ich die Kritik von Mitsuo Iwamoto zurück.
zum Beitrag27.09.2025 , 18:27 Uhr
Kapitalismus als Vergesellschaftung von Produktion und Warentausch, und eine "strukturelle Überakkumulationskrise" - ist einfach viel abstrakter. Und die Überwindung von Konkurrenz als Verhalten sehr mühsam. Es passiert nach Utopieverlust vor langer Zeit eben in letzter Zeit viel stärker, dass sehr viele Menschen in diese Objektbeziehungen abrutschen: Herzchen und Hate-rage auf die nächste kleine Meldung. > Mein Lieblings-Fußballclub. < Wobei mit der neuen Ko-Vorsitzenden der Linkspartei, Ines Schwerdtner doch eine neue bzw. klassische Linie stark gemacht wird: Viel Basiskontakte, viel Gewerkschaft, nicht so platt mit Lieblingsstereotypen, doch v.a. Mieten halbieren.
zum Beitrag27.09.2025 , 18:22 Uhr
so in dieser Richtung sehe ich das auch.
zum Beitrag27.09.2025 , 18:19 Uhr
Die Berichte häufen sich nun, dass die Libysche Küstenwache auf Schiffe und Boote schießt, dass Bootspassagiere ins Meer geworfen werden, dass ständig pure Gewalt angewendet wird. Das ist eine Bande von Kriminellen, die wahrscheinlich keine Skrupel haben auf irgendwelche Leute zu schießen: Journalisten, Politiker, Europäer, egal. Ich gehe davon aus, dass in der IOM noch einiges über die Verhaltensweisen der "LK" und über Vorkommnisse auf dem Meer bekannt ist. Sie führen praktisch Krieg. Ich kann nur fordern: Andere Wege, Schluss mit diesen Grausamkeiten!
zum Beitrag27.09.2025 , 00:00 Uhr
"Sie verhindern eine breite linke Kritik an Israel und halten so der Bundesregierung in der Frage der Waffenexporte den Rücken frei." Ich bin erstaunt von solch einer Macht! Diese paar Sektenheinis verhindern das? Eine unrealistische Zuschreibung. "Es gibt eine faktische Querfront aus deutschen Konservativen, deutschen Rechten und Antideutschen." Das ist eine unbelegte Behauptung. Wo und wie genau findet das statt? Wo haben Sie das beobachtet? Und welche Antideutschen meint er?
zum Beitrag13.09.2025 , 02:40 Uhr
Grauenvoll! Ich ersticke in den Straßen. Diese Gewalt der Verkehrslawine!
zum Beitrag13.09.2025 , 02:32 Uhr
Alle Pkws können durch Sammeltaxis ersetzt werden. Es gibt nicht genug öffentlichen Raum für immer mehr gekaufte Autos. Sie parken alles zu und ich kriege ständig kaum noch Luft. Stattdessen zirkulieren 7- und 9Sitzer mit Elektromotor gefahren von Menschen durch Stadt und Land und realisieren das Recht auf Mobilität für alle. Per Ruf Anmeldung werden die Fahrziele gesammelt und in Realzeit in der Servercloud die besten Kombinationen errechnet. Menschen steigen (mit Gepäck) ein und aus unterwegs wie bei einer Buslinie, nur viel flexibler bis vor jedes Haus. Sie imitieren die Mobilität der Pkws Finanziert wird das Ganze durch monatliche Gebühren gestaffelt nach Einkommen. Das Geld das durch Nichtproduktion und Nichtkauf von Pkws frei wird. Formel-1, Privatjets, Massenflugzeugtourismus, Kreuzfahrtschiffe und Yachten müssen verschwinden, abgeschafft werden. Statt mit 500Ps gegen die Wand zu rasen, können Sie Sammeltaxis bunt anmalen. Für mehr Platz, mehr Lebensqualität.
zum Beitrag13.09.2025 , 02:20 Uhr
"die junge Generation vom politischen Engagement abwende, und sich dafür in der passiven Rolle zynischer Zuschauer einrichte."
Ist das wirklich wahr, dass es zahlreiche Menschen gibt, die politische Attentate mit Feixen, Häme und Äußerungen als berechtigt ansehen?! Heute? Wie wollen sie da dann ein Vorbild für die Emanzipation des Menschen aus ungerechten Verhältnissen sein?
zum Beitrag10.09.2025 , 18:07 Uhr
Dass der serbische Nationalismus überhaupt als rechts bezeichnet wird - ist hier schon mal der erste entscheidende Punkt. Siehe Reaktionen. Das Großserbische Manifest von 1987 ist ein erster Anhaltspunkt. Solidarität mit den anhaltenden bürgerrechtlichen und sozial-egalitären Protesten in Serbien gegen autokratischen Herrscher Alexander Vučić!
zum Beitrag10.09.2025 , 09:17 Uhr
Na offensichtlich haben Leggewie und Cohn-Bendit die außenpolitische Einbettung vor Augen. Sie wollen einen NATO- und EU-Austritt Frankreichs verhindern. Bloquons tout und LFI argumentieren aber sozial- und innenpolitisch. Gibt es denn keine politische Kraft in Europa, die Reichtum, Vermögen und Gewinne umverteilen will UND den liberalen Bürger-Rechtsstaat gegen die Angriffe des Kreml verteidigen will? Souveränistische Fantasien gibt es in Frankreich schon lange. Entblockieren/ Durchbrechen müssen die politischen Lager v.a. ihre Querfront-Schablonen: Dann wenn der Abfluss des Geldes auf Steuerparadiese verhindert wird, dann können die Infrastrukturen der Versorgung souverän finanziert werden!
zum Beitrag02.09.2025 , 04:12 Uhr
ich finde es schon mal gut, dass es hier die Kritik gibt und hoffe, dass Bärbel Bas die weitreichenden Pläne der CDU abwehren kann. Ich kann eine Nullrunde beim Bürgergeld verschmerzen von den täglichen Ausgaben her. Viel wichtiger finde ich einen sofortigen bundesweiten Mietendeckel und dringend die Erreichbarkeit von allen Ärzten, gerade auch FachärztInnen. Vermögensteuer, Reichensteuer, Milliardärssteuer brauchen wir alle drei - weil es überhaupt nur Finanzlöcher bei allen Kommunen gibt! Kampf den Geldherrschern und für mehr Bürgerbeteiligung an der Demokratie. Die Infrastruktur muss funktionieren, alles.
zum Beitrag14.07.2025 , 21:58 Uhr
Das klingt wie abgeschrieben oder kopiert aus Tichys Einblick. Die Behauptung die mitte-links Kandidatin stehe "mit wesentlichen Teilen der Verfassung auf Kriegsfuß" stammt genau so von der Hetzkampagne der rechten Medien. "die beunruhigende Erosion demokratischer Reife" wird von CDU und Afd betrieben.
zum Beitrag06.07.2025 , 03:22 Uhr
Dieser Satz ist semantisch klar formuliert: "Die Gerechtigkeit, die Rechtsradikalisierte wollen, ist eine Ich zuerst!-Gerechtigkeit". Das ist zu sich nach innen gesprochen. In Bezug auf die Realität ist er sinnloser Unsinn. Mit dem Wort gerecht/ Gerechtigkeit kann man diesen Satz gar nicht formulieren. sondern er muss heißen: "Rechtsradikale wollen ihr Faustrecht, ihre Hackordnung. Das einzige was daran Ordnung ist, ist, die Herrschaft der Angst."
zum Beitrag06.07.2025 , 03:04 Uhr
Spahn muss das komplette Geld zurückzahlen! So wie die Erwerbslosen ihre Essensmarken! Das forderte damals Andrea Nahles. Genauigkeit ist die größte Tugend der Deutschen!
zum Beitrag01.07.2025 , 05:26 Uhr
Diese Proteste und die Regimegewalt steht im Kontext einer Welle von Repression in mehreren Regionen Afrikas. Zuletzt auch in Mosambik und Tanzania, in denen die frühere Staatsparteien immer noch viel Macht und Funktionäre haben. Neue Generationen wollen endlich mitbestimmen. Eigentlich stimmt es mich ja ganz froh, wieder etwas aus Togo zu lesen.
zum Beitrag01.07.2025 , 04:55 Uhr
Ein super Kommentar, eine sehr treffende Einschätzung der Lage. Leider ist dieser offensive Ansatz, der alle Anliegen jeweils ernst meint und ernst nimmt und nicht das Eine gegen das Andere stellt, viel zu selten.
zum Beitrag13.06.2025 , 13:25 Uhr
Und bei der Demo gegen die IMK in Bremen konnte ich wieder sehen, wie zwei Wahrnehmungen und Identifikationen aneinander vorbei gehen: Da die Mahnwache mit Ukrainischen Fahnen, die daran erinnern, dass sie einen Abwehrkrieg führen müssen um zu überleben. Dort die Kritik an dem Westen und seinen Kriegen, wie eben die Bundesregierung Israels Krieg mit Waffen unterstützt hat. Während die Ukraine zu wenig Unterstützung bekommt, und ihr dieses Recht auch ständig abgesprochen wird, bekommt Israel eine Garantie, die es zu Rache, Vernichtung, Expansion und Vertreibung nutzt. Ich habe die Schwierigkeit beides zu sehen - und mit Bewegungsmenschen überhaupt gemeinsam im Kontakt zu bleiben. Ich hörte gestern wieder: "Die Hamas ist eine Befreiungsbewegung" und lese hier "Asow rechtsextrem" z.B. Die universelle Agenda der Rechte der Angegriffenen muss stärker werden als die Herrscher.
zum Beitrag03.06.2025 , 09:31 Uhr
Ein grauenvolles Ergebnis! und was machen die 49%? sie werden wieder weiter protestieren. So entsteht eine putinistische Front in Osteuropa. Rumänien, Slowakei, Ungarn, Polen, Serbien, in Bulgarien. Überall gibt es Gegner der Nato, Gegner der EU, Gegner der Ukraine. Was in Rumänien jetzt noch nicht kommt, ist später zu befürchten. ein regressives, selbstzerstörerisches Abschotten voller Verschwörungstheorien. Und vom Kreml gibt es für jedes Land und für viele Zielgruppen maßgeschneiderte Verdrehungspropaganda.
zum Beitrag03.06.2025 , 09:24 Uhr
Furchtbar!
zum Beitrag03.06.2025 , 09:21 Uhr
Nawalny erwähnen wäre eine Schwäche. Andere Akteure als Realität akzeptieren - wie käme Putin denn da drauf? Das ist ein wichtiger Punkt, und Inna Hartwichs letzter Absatz formuliert, warum die Denkweise an politische Verhandlungen zwischen Politikern nicht zur Realität passt: das russische Regime ist archaisch von seinem Herrschaftsrecht überzeugt, es gibt keinen Grund sich zu anderen herabzulassen. Ein selbstgerechter Größenwahn, der eben am 9. Mai gefeiert und in den Schulen eingeübt wird. Auch Leonid Wolkow nennt es so. Um was soll verhandelt werden? um die Aufteilung der Ukraine? Um Besitz? Make Russia small again ! (Selenskys Pulliaufschrift)
zum Beitrag29.05.2025 , 02:45 Uhr
Das kann ich auch nachvollziehen. Das Geld darf nicht anfangen eine Rolle zu spielen - Alternde Gesellschaften. Nee! Umverteilung des Reichtums!
zum Beitrag29.05.2025 , 02:28 Uhr
"Bücher von wirklichem Gehalt und dauerndem Bestand zu schaffen" In der Tat, das sind einige Schocken-Books noch heute! z.B. von Gershom Sholem und in der Pädagogik.
zum Beitrag27.05.2025 , 03:43 Uhr
Ich glaube es geht hier und heute nicht um Jugendzentren oder den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk und andere unten genannte Einrichtungen, die ich sicher für sehr wichtig und gut halte. Sondern es geht um die Frage, ob diese Jugend - eben auch 15jährige ebenso wie alle Älteren - in einer ethnisch pluralen Gesellschaft zusammenleben wollen oder ob sie diese Idee bekämpfen. Und es ist immer weniger eine Idee als es eine Tatsache wird. Ich empfehle dazu die beiden Bücher von Annika Brockschmidt über die USA. Eine weiße Minderheit, die christliche Nationalistische Rechte, sucht ihren Machterhalt, auf autoritäre Weise, weil sie weiß, dass sie in Wahlen keine Mehrheiten mehr bekommen werden. Dann eben mit Gewalt. Dieses "Wissen" geht auch intuitiv, über Bilder. Dem entspricht das Geschrei "Wir bleiben deutsch!" Gegen diesen Untergang aus völkischer Sicht richten sich die Gewalttaten.
zum Beitrag26.05.2025 , 23:30 Uhr
Da habe ich eine andere Einschätzung: „Die verteilungspolitische Forderung auf dem Kopf scheint gesellschaftlich halbwegs akzeptiert zu sein, einen Shitstorm löste sie nicht aus.“ Nee. Von diesen Aufschriften wird gar nichts ernst genommen. Nur die Polizei und ihre Verbände nehmen sich selbst viel zu ernst. Und die Politiker sehen sich als Dienstherren der Polizei. Sie pflichten den Verbänden automatisch bei. Ein Sturm im Wasserglas gepusht von Rainer Wendt.
zum Beitrag22.05.2025 , 00:21 Uhr
Danke für dieses Interview. Viele beruflich mit Geflüchteten Verbundenen warnen seit Jahren So die Bundesarbeitsgemeinschaft BAfF: es gibt kaum Unterstützung für Traumatisierte und psychisch Kranke Geflüchtete. www.baff-zentren.o...hosoziale-zentren/ Gefährder werden so nur durch Zufall vorher entdeckt! Die Abläufe sind schon bekannt: Meurs, Patrick, 2016, Radikalisierung und Dschihad aus psychoanalytischer Perspektive. Der Verlust des guten inneren Objektes, die Psychopathologie des Hasses und die destruktive Macht eines »auserwählten Traumas«. Zeitschrift PSYCHE, Heft 9/10, S. 881-904 im Schwerpunkt >Heimat Fremdheit Migration< (alle Ausgaben digital erhältlich)
zum Beitrag21.05.2025 , 23:44 Uhr
Das macht mich alles schon sehr wütend. Und tausende andere auch:
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie Jahre später tauchen Hunderte von Solidaritätsschreiben auf, die unmittelbar nach dem Anschlag an die Stadt geschickt wurden, aber über Jahrzehnte unbeachtet blieben. taz.de/Film-zu-Moe...erlinale/!6066604/ www.filmstarts.de/...en/1000017736.html Warum wurden sie nicht weitergeleitet? Wir verlangen ein rigoroses Vorgehen gegen rechte Gewalt und Terrornetzwerke!
zum Beitrag21.05.2025 , 23:35 Uhr
Dass die Polizei /Behörden die Frage nach Bezügen der Angeklagten zu rechtsterroristischen Strukturen nicht nachgingen ist skandalös. Die Anschlagsserie auf postmigrantisch geführte Gaststätten und Lokalel in Syke, Gnarrenburg und Ganderkesee sowie Anfang 2021 auf ein linkes Café in Braunschweig sind weiterhin nicht aufgeklärt. Dazu genauer www.nationalismusi...ror-im-nordwesten/ und www.dk-online.de/l...ine-serie-20672557 "Die psychischen und existenziellen Folgen für die Betroffenen sind enorm. Sowohl die Betreiber*innen des „Martinis“ in Syke, als auch die Betreiber*innen des „Don Ganteros“ in Ganderkesee verloren dabei ihre Existenzgrundlage."
zum Beitrag12.05.2025 , 00:30 Uhr
Die Weltkonzerne haben zu viel innerbetriebliche Bürokratie!
zum Beitrag12.05.2025 , 00:28 Uhr
Die Kreuzfahrtschiffe - sind an sich eine globale Plage - genutzt von oberen Mittelklassen (also dem Stratum unter den Reichen): Laut wikipedia gab es einen Anstieg der Passagiere von 3,7Mio (1990) auf 28,8Mio (2023); die CO2-Emissionen wiegen etwa 200–300 kg pro Passagier und Tag; und sie stoßen zehnmal mehr Schwefeloxid als die 260 Millionen Pkws Europas aus.
zum Beitrag12.05.2025 , 00:22 Uhr
Ich hoffe, dass dann entsprechende Arbeitskämpfe der weltweiten Arbeiter:innen die Folge sind. Natürlich schafft ein Lieferkettengesetz auch ein gewisses Maß an Transparenz über die Lieferketten. Aber dass es menschenunwürdige Verhältnisse menschenwürdig macht, das bezweifle ich.
zum Beitrag11.05.2025 , 23:51 Uhr
Wenn es wenigstens eine Perspektive mit dem bundesweiten Mietendeckel, der Vergesellschaftung von hunderttausend Wohnungen geben würde. So fällt mir eben auch Ulrich Schneider (66) ein, der seinen politischen Statements folgte und als Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (bis Dez. 2024) 2016 der Linkspartei beitrat. Aber wegen ihrem Verhalten zum russisch-nationalistischen Angriff auf die Ukraine trat er wieder aus. Der Bericht macht transparent wie die Delegierten bewegt sind - z.B. beim Thema Jerusalemer Erklärung. mh.
zum Beitrag11.05.2025 , 23:37 Uhr
Ich finde Ihre Argumentation gut! Da war ja schon eine Klagegruppe gegen die Hartz IV-Sätze vor dem BVerfG erfolgreich. Das dauert nur.
zum Beitrag11.05.2025 , 23:18 Uhr
Ich denke nicht, dass die AfD mit Nothdurft etwas austestet, sondern dass dieses Verhalten volkstümlicher Normalzustand in Roßlau und anderen Orten ist. Er wurde schließlich gewählt. Was ist also überhaupt verwunderlich?
zum Beitrag11.05.2025 , 23:09 Uhr
Gesammelt wurden schon sehr viele Erkenntnisse über alle möglichen Personen, die jemals in der AfD waren und über die, die sie wählen. Die Demokratiefeindlichkeit ist auch weiterhin Kernbestand der Argumentation. Zahlreiche Kontakte zu und Treffen mit Neonazis, Waffensammlern und Putschisten sind auf dutzenden Webseiten dokumentiert. Die täglichen Aussprüche sowieso. Das Problem ist der Mainstream und seine eingeübte mediale und politische und juristische Praxis. Nicht nur, dass erwiesene Faschisten wie Steffen Kotré eben auch in Talkshows eingeladen wurden. Sondern das Problem besteht darin, dass einfach zu viele Meinungsmacher die AfD wie eine bürgerliche Partei behandeln und sich weigern, deren Funktionäre auszugrenzen. Wer wird ein AfD-Verbot ignorieren, wer nicht?
zum Beitrag09.05.2025 , 03:02 Uhr
Mitglieder von Parteien, die als linksextrem gelten, sind durchgängig vom Beamtenstatus ausgenommen. Wer Mitglied der MLPD ist, kann nicht Lehrer werden. Warum so anders bei der AfD?
zum Beitrag08.05.2025 , 02:04 Uhr
Ukrainische Drohnen werden meist in Heimarbeit von Freiwilligen hergestellt, tragen 3-6kg Sprengstoff und sind daran erkennbar, dass sie kaum Schaden anrichten. Russische tragen 60kg Sprengstoff und meist auf Nichtmilitärische Ziele gerichtet. Keine Verhandlungen, keine Zugeständnisse an den Kreml!
zum Beitrag08.05.2025 , 02:01 Uhr
Am "Tag des Sieges" sollten wir alle im Westen die Sprengung der Pipelines durch ukrainische Kräfte feiern. Das wäre rein symbolisch, das wäre das Mindeste. der Kreml fördert Kriegsparteien im Sahel, im Sudan, das Militärregime in Myanmar und nimmt westliche Personen als Geiseln, um seine Gefangenen frei zu pressen. Imperialismus abschaffen.
zum Beitrag27.03.2025 , 00:59 Uhr
Sehr gut! Sehr wichtig, diese Bewegung. Es geht dabei vor allem um die innergesellschaftliche Änderung, der Abkehr von den Mafia-Hierarchien.
zum Beitrag27.03.2025 , 00:49 Uhr
Danke für dieses Interview. Interessieren würde mich auch die aktuelle Einschätzung von Alex de Waal von der Tufts University, den DJ vor Jahren schon einmal befragt hatte.
zum Beitrag27.03.2025 , 00:46 Uhr
"Erdoğan könnte sogar den Ausnahmezustand ausrufen und die Wahlen ganz absagen. Vermutlich würde er das auch tun. ... „Solange Gott mir das Leben schenkt, werde ich dienen.“" Das ist mir klar: Putin und Erdoğan wollen bis an ihr Lebensende mit 96 Jahren herrschen. Genau das ist wichtig: wie sehen die Szenarien der weiteren Entwicklung aus? Welche Strategien sollte und wird die heterogene Opposition ergreifen und wie kann Erdoğan gestürzt werden? Welchen Plan haben die EU-Regierungen Erdoğan zu stürzen?
zum Beitrag27.03.2025 , 00:24 Uhr
Das verschwendet Zeit und das Leben der Ukrainer.
zum Beitrag27.03.2025 , 00:23 Uhr
"die Vernichtung der freien Ukraine an sich". "mit Gewalt dazu gezwungen." "ein persönlicher Überlebenskampf" Exakt genau. Das ist alles selbstverständlich zutreffend und seit langem bekannt. Und was folgt daraus? Nichts und gar nichts, weil keiner der EU-Einwohner und Politiker Putin besiegen und beseitigen will. Nur wenn der Kreml abgeschafft und Russland aufgeteilt worden ist, kann man aufatmen.
zum Beitrag25.03.2025 , 20:04 Uhr
Ich hoffe, dass der Einfluss Erdoğans auf die Entwicklung und Neubildung Syriens verhindert wird! Dieser Autokrat stützt nur die Islamisten und die antipluralistischen Kräfte. Das ist doch dumm vor Erdoğan zu kuschen!
zum Beitrag22.03.2025 , 18:48 Uhr
Wie lassen sich die Raser endlich abschrecken? Indem alle Pkws durch Sammeltaxis ersetzt werden: öffentlich-rechtlich organisiert und finanziert durch monatliche Gebühren nach Einkommen gestaffelt werden 7- und 9sitzer angeboten, die zusätzlich zu Bahnen und Fahrrädern durch Stadt und Land zirkulieren und per Ruf überallhin kommen und die Fahrziele verschiedener Menschen kombinieren. Elektromotoren, gefahren von Menschen, um dann viel mehr Platz im öffentlichen Raum zu haben. Keine Pkws als Dauerproduktion, als Giftabsatzmarkt, als Waffe, als Bedrohung und Zerstörung. Pure Vernunft.
zum Beitrag07.03.2025 , 02:59 Uhr
Volle Solidarität an die Bewegung, den Sänger und nieder mit dem Pasdaran-Mullah-Regime!
zum Beitrag07.03.2025 , 02:53 Uhr
Endlich! Auf Wiedersehen!
zum Beitrag07.03.2025 , 02:50 Uhr
So bescheuert diese CSU-Leute.
zum Beitrag07.03.2025 , 02:44 Uhr
Finde ich gut, Ihren Kommentar.
zum Beitrag07.03.2025 , 01:12 Uhr
Verglichen mit den Haftstrafen die Antifaschistinnen Maja T und Hannah X. in Ungarn drohen - und das mit rechtswidriger Auslieferung - halte ich diese Haftstrafen für zu niedrig. Diese Personen bekunden ihre Überzeugung mit Stolz und lassen sich von 5-8 Jahren Haft nicht beeindrucken. Das Wort "Extremistisch", das den Behörden zur Marginalisierung von politischen Akteuren an "die Ränder" dient, sollte durch "fanatisch" ersetzt werden.
zum Beitrag04.03.2025 , 23:09 Uhr
Bitte Unfälle von Angriffen unterscheiden. Die Innenstädte sollten nicht von den Außenstädten getrennt werden. Am besten werden die Pkws durch Sammeltaxis ersetzt. Also elektrische 7- oder 9sitzer mit Gepäckraum und diese werden öffentlich-rechtlich organisiert und finanziert nach Gebühren. Das Geld was Menschen bisher für Autos ausgeben. Das ist aber ein anderes Thema als Terrorismus. Wenn Sie mehr über den Täter und seine Vernetzung im Ring Bund erfahren wollen, lesen Sie hier weiter: exif-recherche.org/?p=12670
zum Beitrag04.03.2025 , 23:05 Uhr
Wenn Sie mehr über den Täter und seine Vernetzung im Ring Bund erfahren wollen, lesen Sie hier weiter: exif-recherche.org/?p=12670 «Patriotische Alternative» Die Smartphone-Auswertungen belegen, dass Reichl und Zimmermann verschiedene politische Projekte gemeinsam planten und legen nahe, dass Zimmermann am Waffenhandel beteiligt ist. -Neonazi-Kader Thorsten Heise Zum jetzigen Zeitpunkt eine politische Tatmotivation in Mannheim auszuschließen ist fatal.
zum Beitrag02.03.2025 , 07:24 Uhr
„Einen 43-jährigen Kampf zu beenden, ohne jegliche Gegenleistung dafür zu erhalten, ist schlicht unvernünftig.“ genau das sehe ich auch so. Und es kommen durch 2024 durch nach wie vor viele politische Linke aus der Türkei in Dt an und beantragen Asyl. Die Konstellation hat sich nicht verändert: Türkisierung, NATO-Bündnis, Gefängnisse gefüllt mit Kritikern und auf der anderen Seite eine Struktur in Rojava, die mit ihrer Selbstverteidigung bis heute durchgehalten hat. Trotz den Angriffen der türkischen Seite - in syrisches Gebiet.
zum Beitrag01.03.2025 , 02:19 Uhr
Jetzt kommt es darauf an, dass Erdoğan und die Türkei die Waffen niederlegen und abgeben. Dass die Türkei schriftlich garantiert, dass sie keine weiteren Expansionen betreiben werden, weder in kurdisches noch in syrisches Gebiet. Danke.
zum Beitrag27.02.2025 , 06:16 Uhr
Die Phantasien des Merz drehen sich nicht um Koalitionsverhandlungen, sondern um die Arbeit am Feindbild der „linken Spinner“. Er will wie Trump werden. Es ist Populismus als Verunsachlichung, Polarisierung und Emotionalisierung von Politik (Karin Priester 2012). Kurz: die Faschisten der aktuellen AfD überlassen den Rechtspopulismus der aktuellen CDU.
zum Beitrag27.02.2025 , 05:48 Uhr
Danke an Arne Semsrott. Ihre Sätze nennen die entscheidenden Punkte. wertebasierte Freiwilligen-Initiativen, wertebasierte politische Bildungsarbeit und Demokratie-Leben. Mehr Empathie statt Kälte und Ausgrenzung. Wir alle können die rechtspopulistische Wirkung der BILD-Masche nach dem 8. Februar und der CDU-"Anfrage" aktuell testen: in den Medien, auf youtube und unter Arbeitskollegen.
zum Beitrag27.02.2025 , 05:22 Uhr
Es geht bei dieser "parlamentarischen Anfrage" nur um die Verschwörungstheorie der Antifa-GmbH, und damit fährt die Merz-CDU auf der gleichen Spur wie Victor Orban. In Georgien wurde das Gesetz zur Registrierung feindlicher ausländischer Agenten aus Moskau importiert. Merz übernimmt damit die Legende, die nach dem 8. Februar 25 die BILD-Zeitung verbreitete: Die BILD titelte: „München ist bunt“ „Omas gegen rechts“ - Wer steckt hinter den Massen-Demos in Deutschland? BILD erklärt, wie Bundesministerien die Proteste mit Steuergeld fördern. bsky.app/profile/b...post/3lhp3fcil4c2z Und das Denken ist ökonomistisch, das glaubt, dass Personen nur für Geld bezahlt demonstrieren würden. Das ist Victor Orban und CPAC-Niveau. So verblendet, verschwurbelt kann diese CDU (Merz, Amthor, Linnemann, Söder, Spahn, Klöckner) nur mit der AfD verschmelzen.
zum Beitrag24.02.2025 , 21:49 Uhr
Sie schreiben: "Analysen zufolge kann Russland ab 2026 seine Kriegslast nicht mehr tragen." Können Sie für diese Prognose bitte eine Quelle nennen ?
Ich weine um die Ukrainischen Menschen, wie um die um die Menschen, die im Sudan verhungern. Ich kann nur schreien vor Wut über die putschenden Milliardäre und Massenmörder. Allein die Idee "Inder" sollen die "Friedenstruppe" stellen zeigt, dass auch unter Westeuropäern niemand seine edlen weißen Körper in Gefahr bringen möchte. Wir brauchen militärische Methoden, um alle Faschisten und skrupellosen Mörder zu stoppen und zu besiegen. Mit Liedchen singen ist gegen das Faustrecht keine gerechte humanistische Ordnung durchsetzbar.
zum Beitrag24.02.2025 , 00:45 Uhr
Bis heute erinnern Antifa-Gruppen an den Mord an Walter Lübcke. So ein abgehobener Typ wie Merz kriegt das aber nicht mit.
zum Beitrag24.02.2025 , 00:41 Uhr
Sie erinnern sich an die großen Unterschiede zwischen Merkel und Merz?
zum Beitrag24.02.2025 , 00:40 Uhr
Bei einem solchen hater wie soll da eine Koalition länger als 5 Tage dauern?
zum Beitrag24.02.2025 , 00:38 Uhr
Weil der Bauch die Politik macht und das Ressentiment kultiviert werden kann. Nach der Wahl ist vor den nächsten Großdemos!
zum Beitrag24.02.2025 , 00:35 Uhr
"Lindner und die FDP verabschieden sich aus der Politik" -- Endlich! doch leider machen die im Industrielobbyismus weiter.
zum Beitrag24.02.2025 , 00:31 Uhr
Nein, Merz kann weder Antifa noch Zukunft. Er kann nur Trump (I). März schreibt man mit Ä! Solche Hetzer dürfen in meiner Partei nicht Mitglied werden.
zum Beitrag24.02.2025 , 00:26 Uhr
Ich freue mich! Wenigstens ein Lichtblick. Hier kann eine Opposition der Vernunft formuliert werden gegen den ganzen Sozialkahlschlag. Es gibt auch Treffen zur Unterstützung der Ukraine.
zum Beitrag21.02.2025 , 02:02 Uhr
Die Deutsche Arbeitsfront Nazideutschlands IST historisch die erste Form der Sozialpartnerschaft gewesen. Siehe die Quelle von Timothy Mason: Arbeiterklasse und Volksgemeinschaft, 1975.
zum Beitrag21.02.2025 , 01:50 Uhr
* - ein von Human Rights Watch häufig gewählter Titel ihrer Berichte, der auch hier wieder passt. Niemand wollte und will die Syrer_innen unterstützen, niemand will die Ukrainer/innen unterstützen. Obwohl das ganze Nichtwissen, die völlige Unwissenheit über diese Weltregionen zügig verringert werden konnte: die Einwohner selbst haben ihre eigene Selbstbestimmung mit Aufständen vorangetrieben. Von außen schauen die meisten zu wie das antimoderne faschistische zynische sadistische Kremlrussland siegt und die demokratiehungigen Ukrainer werden verraten. *Der Titel entstand in ironischer Ableitung aus dem berühmten Leni Riefenstahl-Film "Triumpf des Willens". Wo ist Churchill?
zum Beitrag17.02.2025 , 21:48 Uhr
In der Tat: ein NATO-Beitritt der Ukraine ist trotz dieser Besatzung die beste Sicherheitsgarantie. Und Georgien? Wir müssen die Zerschlagung der Rest-EU aufhalten! Dass die Partei BSW Stimmen verliert ist ein Zeichen der Hoffnung.
zum Beitrag17.02.2025 , 21:46 Uhr
Danke für Ihren widerständigen Trotz!
zum Beitrag17.02.2025 , 21:45 Uhr
Ja! grins.
zum Beitrag16.02.2025 , 01:12 Uhr
Terrorismus ist eine Form von aufzwingender Kommunikation. Hier gibt es aktuell eine Serie von Ablehnung provozierenden Angriffen. Eine Negativspirale aus gegenseitigen Ablehnungen - die irrational vorgetragen werden. "Der Afghane" ist nun das Schimpfwort. Abgebrochene Hoffnungen in Afghanistan, eine offene Situation in Syrien. Die Welt kommuniziert miteinander. Nur nicht besonders vernünftig.
zum Beitrag03.02.2025 , 11:23 Uhr
Herr Rath möchte uns Hoffnung machen, wie die taz so oft. Ich denke jedoch, es steht immer noch massiv Subjektivität gegen Stimmen-Arithmetik. Die die man zusammenzählen könnte, wollen nicht zusammen. Weder die einen noch die anderen. z.B. Söder. Klöckner. Linnemann. So zerstörerisch ist Rechtspopulismus in der allgemeinen Wirkung.
zum Beitrag26.01.2025 , 20:36 Uhr
Ich danke Euch allen! Wir in den demokratischen und linken und antiautoritären Lagern müssen bedenken, dass die autoritären bis faschistischen Kräfte das was sie denken auch realisieren wollen. In den USA zeigt Journalist Greg Palast seit 2000, dass es eine Manipulation von Wahlen im Vorfeld gibt: registrierten WählerInnen wird der Status "inaktiv" versehen, es fehlt an Formalitäten, Wähler werden aus Listen gestrichen - vor allem PoC. Das thematisiert auch die NAACP. Vigilantes Inc.: America's New Vote Suppression Hitmen xcancel.com/greg_palast?lang=de Das heißt es gibt Trumpisten, die bei den Wahlbehörden aktiv die Streichung von Wähler:innen erwirken. Zum Nachteil der Democrats. Hierzulande sollten mehr Leute fordern: für das Menschenrecht auf Krankenversorgung, auch der Nichtdeutschen - psychisch Kranke Geflüchtete nicht sich selbst überlassen. Die Grundschulförderung, Gesundheits- und Sozialpolitik in die Interaktiven Medien hineintragen. Die Mietsteigerungen gibt es nicht, weil es Zuwanderung gibt! Längst widerlegt.
zum Beitrag18.01.2025 , 21:19 Uhr
"Liebich tat laut Bild inzwischen kund, mit „strafbewehrten Unterlassungsansprüchen“ gegen alle vorgehen zu wollen, die Liebich als Mann bezeichnen oder mit dem abgelegten Vornamen ansprechen."
Da bin ich mal gespannt wie seine Faschoszene auf ihn reagiert. Da gibt es möglicherweise einen Konflikt zwischen der Aktionsform 'nach-unten-treten' und der Aktionsform 'Selbstversuch um neues Gesetz vorzuführen'.
zum Beitrag11.01.2025 , 10:58 Uhr
Die Remigrations-Parole wird der entscheidende Programmpunkt für die AfD werden. Das hat nur sie, alle anderen Punkte haben abgeschwächt, in ähnlicher Form auch andere Parteien. Wenn sie "Remigration" streichen, werden sie Stimmen verlieren. So eingeübt ist der Rassismus heute. Ich wünsche allen Blockieren Erfolg und hoffe, dass es mit dem Konzert noch lange gelingt, in die Halle durchzuschallen.
zum Beitrag08.01.2025 , 15:51 Uhr
LoL! genau! Irgendwann ist aber auch da eine namentliche Abstimmung fällig!
zum Beitrag08.01.2025 , 15:44 Uhr
Endlich wird das AfD-Programm umgesetzt - vor den Wahlen. Denn Strafe muss sein. Keine Ironie erkennbar?
zum Beitrag08.01.2025 , 15:41 Uhr
Ein Mietendeckel ist das mindeste. Nur wie wird die soziale Bewegung aus der Bevölkerung stärker als die Immo-Lobby, um die Bundesgesetze zu ändern?
zum Beitrag08.01.2025 , 15:08 Uhr
Ich würde auch gerne den Parteitag der faschistischen AfD verhindern. Das geschieht hoffentlich. Nur: die Konstellation ist von Nachteil: diese Parlamentspartei ist quasi mit Verfassungswürden ausgestattet, denn der Wille in der Bevölkerung wird durch die Parteien zum Souverän geschleust. Parteien sind im Regierungssystem in Deutschland wie Götter. Kein Vergleich zu Gegendemo gegen Demo. Kann man auch bei der Gründung und Zulassung von Parteien etwas Vorsicht walten lassen und besser prüfen?
zum Beitrag08.01.2025 , 14:57 Uhr
Es wird unter vielen Syrerinnen und Syrer ein Bedürfnis sein, sich hin und her zu bewegen zwischen Europa und Syrien. Die Staatsgrenzen-Hüter und Paniker machen dabei zu viele Probleme. Bewegungsfreiheit heißt diese konkrete Utopie. a) in Regionen traditioneller Migration wie im mehreren Regionen Westafrikas. b) hier die notwendige Möglichkeit von Menschen aus Syrien sich zwischen Syrien und Deutschland bzw. Europa zu bewegen, nicht als Berufspendler, sondern z.B. 1x im Jahr zu sondieren und beim Wiederaufbau materieller und immaterieller Art mitzuhelfen und beizutragen. Ich muss bei meinem Umzug innerhalb einer deutschen Stadt auch mehrmals hin und her. Menschlichkeit!
zum Beitrag26.12.2024 , 06:04 Uhr
Nein sicherlich nicht! Er hat in enger Resonanz mit dem Hetzportal Musks X den Angriff auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz 2016 reinszeniert, um eine allgemein gegen Muslime und "Ausländer" gerichtete Aggression hervorzurufen. Mit vollem Erfolg - wie die Medien berichten von Angriffen auf Nichtdeutsch aussehende, in Magdeburg und anderswo. Die Auffassung von z.B. Uwe Kulick hier drunter, ist völlig falsch. Breiviks und andere Nachahmer sind das Vorbild. Eben doch! Viele Posts auf X sind Beleidigung und Volksverhetzung und nach deutschem Recht bestrafbar!
zum Beitrag24.12.2024 , 17:25 Uhr
Ja das beschäftigt die Behörden natürlich: Missbrauch von Notrufen und Verdacht der Schleusung von Nichtdeutschen. Alles andere: die ständige Ankündigung von Gewalttaten und die ständigen Bedrohungen gegen Ämter und Bürger und den Verein der Ex-Muslime haben keinerlei Wirkung gehabt? Seine ständigen Posts auf Musks X? Dazu das 45Minuten Video mit der Hetzerin Amy Mekelburg 8 Tage vor dem Anschlag? Er droht damit seit 10 Jahren und nichts wird verhindert. "Zu unspezifisch" - ich bin fassungslos. Warum er eben nicht eine Asylunterkunft oder ein Migrationsamt angreift, sondern den Angriff auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz 2016 reinszeniert ist klar, oder?
zum Beitrag19.12.2024 , 01:25 Uhr
Entsetzlich. ich bin sprachlos und muss durchatmen. Geht es da um Macht? Also nur? Perverse Phantasien. Melden bei telegram: ich melde gleich jede Art von Krypto-Werbung und anderem Spam. le bête humain.
zum Beitrag17.12.2024 , 18:44 Uhr
Genau das!
zum Beitrag17.12.2024 , 18:36 Uhr
Gut formuliert!
zum Beitrag17.12.2024 , 18:33 Uhr
Ja das sehe ich auch so. Es gibt viele namhafte Oppositionelle aus Syrien und in verschiedensten Orten, die die Praxis der Gesellschaftkomitees oder lokalen Koordinierungskomitees kennen. Es gibt Vorstellungen einer demokratischen Neugestaltung. Ich freue mich sehr für alle Syrerinnen und Syrer. Eine riesen Chance.
zum Beitrag08.12.2024 , 22:49 Uhr
Egomanen werden gestürzt!
zum Beitrag08.12.2024 , 22:35 Uhr
Danke. Ein für mich stimmiges und lesenswertes Essay.
zum Beitrag02.11.2024 , 03:59 Uhr
Meine Solidarität und Mitgefühl dem Bajszel, auch von weiter weg. Gründet mehr Bajszels mit Themenabenden! Das alles zusammen, was Klaus Hillenbrand auflistet, ist Wahnsinn. Aber stimmt mit anderen Quellen überein. Wann hören die Geiselnahmen auf?
zum Beitrag02.11.2024 , 03:53 Uhr
Ich möchte Frau Serpil Temiz-Unvar und allen Hinterbliebenen meine Solidarität aussprechen. Ich hoffe es gelingt diesen gedanklichen Mittäter stumm zu stellen oder zu überhören und nicht auf sich wirken zu lassen.
zum Beitrag23.10.2024 , 06:19 Uhr
Danke für diesen Nachruf. Ich möchte folgendes Buch zum Thema empfehlen: Jehuda Bauer (2001): Die dunkle Seite der Geschichte : die Shoah in historischer Sicht ; Interpretationen und Re-Interpretationen. Jüdischer Verlag im Suhrkamp in dem wird die Bezeichnung der Präzedenzlosigkeit entwickelt.
zum Beitrag11.10.2024 , 17:01 Uhr
Grundlegende ethnisch moralische Bildung und Entwicklung muss in den Schulen und überall stattfinden und muss sich dem Gruppendruck und der Loyalität entgegenstellen. Sonst gibt es nur noch Faustrecht und Nihilismus!
zum Beitrag09.10.2024 , 21:10 Uhr
Nee, „Ströbele wählen heißt Fischer quälen.“ das hieß es früher. Heute heißt es „Ich trete nicht mehr an.“ Das ist eben der Unterschied. Während Fischer mit seinem Vorgehen gegen die Serbische Aggression gegen die Bosnier:innen Recht hatte - gibt es heute außer dieser Außenpolitik des verbalen Standhaltens gegen den Vormarsch des Kreml kein Standhalten mehr gegen den Vormarsch der völkischen Bewegung, die sich als Opfer der Globalisierung inszeniert.
zum Beitrag30.09.2024 , 05:40 Uhr
Sehr schön! Finde ich auch.
zum Beitrag30.09.2024 , 05:37 Uhr
Das Verhalten der BSW-Leute zeigt, dass ihre Orientierung an linker Politik, Sozialismus, nie wirklich so gemeint war, sondern primär die Identifikation mit konkreten Herrschaftsgebilden das Denken bestimmt hat: Amerika ist immer der Feind, Moskau immer der gute Übervater - ganz egal ob er Gelder überweist (wie an die Front National) oder nicht.
zum Beitrag19.09.2024 , 19:56 Uhr
Der Spiegel, die taz, Zeit, SZ, gelten als Westpresse da wird kein Rotwein getrunken, sondern Wodka. Das Ministerium für Staatssicherheit hatte die Abteilung Hauptverwaltung Aufklärung, die heißt bis heute so: "Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije" = GRU = "Hauptverwaltung für Aufklärung".
zum Beitrag12.09.2024 , 23:09 Uhr
Taiwan muss unbedingt sofort UN-Vollmitglied werden und in allen Gremien Zugang haben.- wie die turnusgemäße Mitgliedschaft im Sicherheitsrat. Ja, ja, sonst wollen ja alle Moskautreuen immer die UNO stärken... Wo bleibt der Mut zum Kampf gegen den östlichen Imperialismus?
zum Beitrag12.09.2024 , 16:31 Uhr
Die Aussichten der Linkspartei, dem nächsten Bundestag anzugehören, sind derzeit übersichtlich. Die Vorstellung, dass dann im Parlament grundlegende Kritik an solchen Verschärfungsrhetoriken fehlen wird, hat etwas Beklemmendes. Genau das ist es.
zum Beitrag06.09.2024 , 01:33 Uhr
Hannes Heer, der Mitgestalter der ersten Version der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht", nannte die aktuell sich Friedensbewegung nennenden Akteure auf einer Veranstaltung in Bremen 2022 "ziemlich verrottet." z.B. wenn das als "Forderung nach einem Waffenstillstand" überliefert wird, was als "die Angegriffenen sollen aufhören sich zu verteidigen" gemeint ist. Das wissen alle allerseits.
zum Beitrag05.09.2024 , 15:00 Uhr
Ich meine damit den Text von Abou Bakr an-Naji: Idarat at-Tawahhush. (=Das Management der Barberei). („Idarat al-tawahusch“, dt. „Die Verwaltung der Barbarei“ Englische Fassung: The Management of Savagery: The Most Critical Stage Through Which the Oumma Will Pass. trad. William McCants. Combating Terrorism Center, West Point (New York) 2006. de.wikipedia.org/w...gement_of_Savagery
Abou Bakr an-Naji war / ist wie immer ein Kampfname. - Das gehört zu Rubrik islamistische Ideologien und Weltreichphantasien. - Das Thema Syrien und die Einwohner Syriens ernst nehmen ein anderes. Die Demokratiebewegung gibt es dort seit 1980, v.a. seit 2000. - Die westlichen Regime arrangieren sich immer mit den schlimmsten Verbrecherregimen. Dabei können und müssen diese immer gestürzt werden. - Die seit Jahren ausgespuckten Reflexe auf Terroranschläge mit "Asylrecht" juristisch zu "reagieren" ist immer noch lächerlich. - lesen Sie alle Fethi Benslama: Psychoanalyse des Islam, 2017. und Fethi Benslama (2017). Der Übermuslim. Was junge Menschen zur Radikalisierung treibt. Berlin Matthes & Seitz Extra für Sie übersetzt!
zum Beitrag04.09.2024 , 20:52 Uhr
Vielen Dank für Ihren Aufruf. Ich sage ein Nein zu Instrumentalisierung und Hetze durch die politischen Parteien in Dt.! Genau diese Kollektivstrafe ist im Sinne der Attentäter von Mannheim und Solingen. In Solingen wurde erst am 30. März eine bulgarische Familie durch einen Brandanschlag ermordet. Die Doktrin der Abtrennung ist ideologischer Hintergrund dieser Kriege: de.wikipedia.org/w...1'_wa-l-bar%C4%81' wala wa-l-bara' = Loyalität und Abtrennung. Genau wie das Manifest des IS von 2008 formulierte: die Welt des Zusammenlebens von Migranten und Europäern, von islamisch Geprägten und Nichtmoslems gelte es zu beseitigen, auf dass nur noch Schwarz oder Weiß existiere. Diese Wahnidee darf niemals siegen! Ash-shab yurid isqat an-nizam! Houriya fi Suria!
zum Beitrag02.09.2024 , 23:04 Uhr
Wird die nächste Landesregierung eine Abwanderungswelle erzeugen? All derer, die nicht den Blut-und-Boden-Kriterien entsprechen oder nicht entsprechen wollen? Wird das Wahlergebnis eine Zuwanderungswelle aller Neonazis aus dem Westen erzeugen bzw. fortsetzen?
zum Beitrag01.09.2024 , 20:38 Uhr
Gerichtsurteile ignorieren: Diktatur ist wenn man machen kann was man will.
zum Beitrag18.08.2024 , 15:13 Uhr
Ungarn, Slowakei und Georgien sind das Muster, nachdem die Kreml-Strategen die Rest-Ukraine umbauen wollen: von innen heraus alle Kräfte der Selbstbestimmung und Selbstentfaltung zum Schweigen bringen.
zum Beitrag17.08.2024 , 00:12 Uhr
Danke für diesen Bericht!
zum Beitrag16.08.2024 , 17:42 Uhr
Im Gegenteil: sie sollte vor das Bundeskanzleramt und die japanischen Monarchisten sollten sich ändern.
zum Beitrag15.08.2024 , 21:05 Uhr
Ich denke es ist umgekehrt: Es kommt zuerst auf die Inhalte an, und dann auf die Personen und Parteien. Eine Abgrenzung oder "Bandmauer" der CDU wird es zumindest in Ostdeutschland nie geben, denn es geht um die Paranoia, dass das "deutsche Volk" durch Veränderungen von außen unter gehen würde. Wenn es inhaltlich nur um alle anderen eigentlichen Themen der Gestaltung geht, nicht zu 127% NUR um "Ausländer raus", dann finden sich auch andere Prozente-Mehrheiten beim Auszählen von Wahlzetteln. Das völkische Original ist immer noch der Kommunalwahlsieger von Hildburghausen.
zum Beitrag09.08.2024 , 15:20 Uhr
Danke! Ja, das habe ich auch schon bemerkt, dass es Jiddisch-Kurse gibt und in Polen noch ein paar Menschen Jiddisch sprechen. Aber man kann es nirgends als bekannt voraussetzen. In Ukraine gibt es ein paar Menschen, die die kulturellen Verbindungen rekonstruieren und wiederbeleben. Auch als Teil des Ukrainischen.
zum Beitrag08.08.2024 , 20:23 Uhr
Und wie sehen nun die Klassengegensätze aus? sind die neuen MigrantInnen Konkurrenten? Sind die Pogromisten nur ideologisch böse oder ist das eine typische Klassenkonstellation in der die bürgerlichen Leute wieder erwartbar "für eine offene Gesellschaft" demonstrieren?
zum Beitrag08.08.2024 , 20:20 Uhr
Ich wünsche den Ukrainer:innen von Herzen ein Ende der Okkupation und Zerstörung, Geiselnahme und Terrorisierung. 10 oder 15 Km weit ins Russische Reich vorzudringen, halte ich allerdings leider für nicht sehr spektakulär. Klar: nach den furchtbaren Erlebnissen und dem russischen Vormarsch der letzten Monate brauchen die Kämpfenden dringend ein Erfolgserlebnis. Das kann für mich aber nur in einem Sieg über den Kreml und in einer Beseitigung Putins bestehen. Ein erfolgreicher Aufstand der Russen gegen die Diktatur ist leider auch nicht in Sicht. Wir müssen alles aufbieten! Die nächste Erschöpfung kommt bestimmt.
zum Beitrag