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09.04.2026 , 20:14 Uhr
Ich halte diese Drohungen von Trump inzwischen für hohl. Das ist mit dem innenpolitischen Drohen auch so gewesen: die National Guard zog wieder ab. Die Methoden der ICE sind keine Drohungen, sondern reale Gewalt. Bonses Kommentar finde ich einseitig. Denn es muss weiterhin darum gehen, dass Regime, das die Iraner unterdrückt zu entmachten. Um der Iraner willen, genau wie in Syrien. Ja feige sind sie alle: sie fördern nicht aktiv die Demokratiebewegungen, die es in der Welt seit Jahrzehnten gibt. und die Kritiker der Merz-SPD-Regierung sind es auch. Nur auf den Showmaster Trump zu schauen ist faul. Richtig: Israel muss in die Schranken gewiesen werden. Die Türkei aber auch. Erdogan fragte: "Warum stehen wir nicht in Aleppo?" Irans Regime macht blutigen Ernst - in allen Gebieten.
zum Beitrag09.04.2026 , 20:03 Uhr
und welche Regime wären da die vernünftigeren?
zum Beitrag09.04.2026 , 20:02 Uhr
ja, eben. Das sollte alles präsent sein.
zum Beitrag09.04.2026 , 19:25 Uhr
Es ist zu befürchten, dass Israel diese "Pufferzone" bis zum Litani in späteren Jahren dann annektiert und besiedelt. aktuelle Berichte zeigen, dass die Hisbollah gerade mit dem Beginn des Beschusses auf Israel völlig unbeliebt in Libanon ist. Doch die Vertreibung der ganzen Einwohner dieses Gebietes ist völlig inakzeptabel. Libanon ist klein. und sehr voll, allein auch immer noch viele Syrer. Ich vermute, dass das Regime Israels größenwahnsinnig geworden ist mit dem Erlebnis: sie hätten alle Kriege bisher gewonnen. Meine Intention ist, dass es Israel weiterhin gibt, aber nicht die Expansion.
zum Beitrag09.04.2026 , 19:16 Uhr
Soweit auf der Karte erkennbar, ist die Hadschar-Gebirgskette auf dem Gebiet der VAE niedrig. Es gäbe zumindest eine Passage die durch das niedrigere Gebirge möglich wäre.
zum Beitrag08.04.2026 , 18:15 Uhr
Wenn die VAE und Oman durch ihren Landzipfel einen Kanal für Schiffe bauen würden, wäre die Erpressbarkeit des Welthandels mit der Iranischen Kontrolle über die Meerenge von Hormus stark verringert.
zum Beitrag08.04.2026 , 18:08 Uhr
Die Verlierer sind nun die Gegner des islamistischen Regimes in Iran: jungle.world/blog/...ner-gerade-fuehlen
zum Beitrag08.04.2026 , 17:09 Uhr
Genau das hatte ich befürchtet: Trump pokert zu hoch und macht den Rückzieher, weil er so nicht gewinnen kann. Aber das Mullah-Pasdaran-Regime sitzt am längeren Hebel und triumphiert. Was sind das für alte Reiche: Russland und die Chomeini-ff-Herrscher? Wie funktioniert Unterwerfung dort? In der Türkei und in Ungarn ist autoritäre Herrschaft im Prinzip abwählbar - wenn auch die Langzeitherrscher viel Prägungen hinterlassen haben, und es Milizen/ Militante/ Bürgerwehren gibt, die an Linksliberalen Rache nehmen (würden). Der schwarze Pfeil des Todes sei unterwegs zu seinem Ziel sagte Chamenei über Salman Rushdie. Sterben für die Religion oder die Nation oder beides: ist dann eine Mentalität, die erzeugt worden ist. Wie hier sichtbar: taz.de/Kindersoldaten-im-Iran/!6168543/ und "die Opposition ist ratlos". Einige iranische Filme beschreiben die Qualität der Herrschaft bzw. Unterdrückung, das gefügig machen. z.B. Mohammad Rasoulof. Und das Regime nimmt Geiseln, oder kann die Welt erpressen.
zum Beitrag07.04.2026 , 18:25 Uhr
Eine Kombination aller Optionen: Übergewinnsteuer, Tempolimits, Preiserhöhungsbremse und weniger fahren würde als Sofortmaßnahme helfen. Allerdings nur für die aktuelle Teuerungswelle. Alles weitere geht erst nach dem Ende der rechten aktuellen Regierung, die nur fossile Energien fördern will.
zum Beitrag07.04.2026 , 17:16 Uhr
Dieser Krieg empört viele, wenn zunehmend auch Zivilisten und Infrastruktur mit Bomben getroffen werden. Als Kritik an Wiedemann zitiere ich mal einen Iraner, der Nov. 2024 folgendes veröffentlicht hat: Ali Fathollah-Nejad : Iran : wie der Westen seine Werte und Interessen verrät. Aufbau-Verlag, Berlin 2025. „Der Westen hat viel zu lange weggesehen und sich stattdessen für ein Atomabkommen gefeiert, das das Regime der Mullahs stärkte. Irans Raketenprogramm wurde ignoriert, ebenso die desaströse Menschenrechtslage und die massiven regionalpolitischen Ambitionen der "Achse des Widerstands". Auch als daraufhin ein revolutionärer Prozess in Iran begann, änderte sich nichts an der strategischen Kurzsichtigkeit des Westens. Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad zeigt, welche Schuld die westliche Politik am ungebremsten Hegemonialstreben Teherans und der Eskalation im Nahen Osten trägt. Und er entwirft die Eckpfeiler einer Iran-Politik, die weder die Werte des Westens noch seine Interessen verrät - und dadurch nicht nur die Demokratiebewegung stärkt, sondern auch nachhaltig zur regionalen Sicherheit beiträgt.“ Er ist bekannt aus talkshows und keineswegs rechts, zitiert verschiedene Quellen.
zum Beitrag07.04.2026 , 15:19 Uhr
Eine Kombination aller Optionen: Übergewinnsteuer, Tempolimits, Preiserhöhungsbremse und weniger fahren würde als Sofortmaßnahme helfen. Allerdings nur für die aktuelle Teuerungswelle. Alles weitere geht erst nach dem Ende der rechten aktuellen Regierung, die nur fossile Energien fördern will.
zum Beitrag07.04.2026 , 15:07 Uhr
Ich halte es für ein Versäumnis der Liberalen die soziale Frage zu ignorieren. Dieser Artikel hat den Schwerpunkt die Lage der Queeren in Ungarn. Zur Geschichte der rechtlichen Emanzipation der Queers gehört auch, dass es die liberale Governance nichts kostet. Ein paar Fördergelder, Beratungsstellen, Sichtbarmachung. "Die Pride wurde zum Symbol eines breiteren Kampfes um Versammlungsfreiheit": Kann sich der Ungarn-Korrespondent / die taz in einem nächsten Artikel auch der sozialen Lage widmen? Was heißt "Orbán fuhr die ungarische Wirtschaft an die Wand"? Wie Erdogans Familie haben sich auch die Orbáns bereichert. Das ist der Sinn und Zweck der Oligarchie. Die sozialen Widersprüche bestehen eben auch nach den Parlamentswahlen weiter.
zum Beitrag06.04.2026 , 17:16 Uhr
Reportagen und das Interview von Julia Neumann aus dem Libanon im Dezember 2019 zeigen wie die Beispiele, die Matthias Kalle entlang geht: da gibt es soziale Proteste von unten und dann zwischenstaatliche Ereignisse oder Kriege, die von oben darüber hereinbrechen und die Lage beherrschen. So erzwingt der Terrorismus Gegenreaktionen.
-taz 10.12.2019: "Die Protestbewegung im Libanon lässt nicht locker. Was die Menschen auf den Straßen des Landes antreibt, erklärt Aktivist Nizar Hassan „Die Parteien schützen das System“ taz.de/Aktivist-ue...-Libanon/!5648224/ Nizar Hassan ist politischer Analyst, Aktivist und Podcaster in Beirut. Er ist Mitbegründer der politischen Bewegung "LiHaqqi" (Für meine Rechte) und setzt sich für die Rechte von Arbeiter*innen ein." Die Hisbollah stellt sich als Widerstandsbewegung gegen Israel dar, verprügelt aber die Menschen, die gegen ihre Notlage protestierten. - Der o.g. Protest gegen die G7 in Genua wurde überlagert vom islamistischen Terrorismus. Zufällig! - V. Orbán lässt Rucksäcke mit Sprengstoff nahe der Pipeline finden - damit seine Angstmache wirkt: heute, 6.4.26: taz.de/Angriff-auf...pipeline/!6168581/
zum Beitrag06.04.2026 , 17:01 Uhr
Ein interessanter Theoriebeitrag von M Kalle, der zeigt, dass die Parallele aus den klimatisch-ökologischen Prozessen auf die gesellschaftlichen eben nicht passt: politische oder hegemoniale Macht ist auch umkehrbar. Das wird sich in Ungarn zeigen. Es gibt keinen Grund für Fatalismus, Gesellschaft ist kein Organismus, sondern getrieben von Bedürfnissen und Interessen der Menschen. Die Hegemonie kann verschoben werden. Es braucht gute Organisation und einen langen Atem.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:36 Uhr
das ist dystopisch.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:25 Uhr
Ja! Zu oft kleinteilig am Einzelpünktchen verbessern.
zum Beitrag04.04.2026 , 23:18 Uhr
Dann trugen ihn die Engel fort www.youtube.com/watch?v=XaL872tHYgY Willy Millowitsch zu Karneval 1960 "Schnaps" Das letzte Wort der Merz-Regierung zur Lösung der Krisen!
zum Beitrag04.04.2026 , 23:03 Uhr
Unverschämt solche Kommentare an die Eltern von Kindern mit Trisomie-21 und alles was Sie schildern. Nicht Ihr Kommentar ist unverschämt...
zum Beitrag04.04.2026 , 22:55 Uhr
Informativ für mich! Haben Sie solche Situationen erlebt oder kann ich das auch nachlesen? Unverschämt solche Kommentare. (bin kinderlos)
zum Beitrag04.04.2026 , 22:50 Uhr
Danke Frau Olinagan, dass Sie das Thema heute ansprechen und pointiert Position beziehen. Ich habe lange nichts mehr darüber gelesen. "Wenn Gene schuld sind, muss die Politik nichts ändern": Das ist so ein griffiger Satz mit dem das Problem des Wechsels der Menschenbilder und die Erwartungen und Hoffnungen angesprochen wird. -"Leute, kauft bessere Babys!" Leid zu verringern: erstens leiden Menschen mit Trisomie-21 nicht per se daran, also lässt sich mit Pränataler Diagnostik nicht "Leid" oder Leiden abschaffen. Und zweitens ist letzteres eine Illusion: Das perfekte Baby; eine Welt ohne Krankheiten und wo "alle sehr intelligent" seien - so ein Kitsch! Das lässt sich nicht designen. Und ohne Embryo-Design bleiben alle ganz dumm?! Lach! 2018: "Seitdem hält der globale Konsens in der Forschung, keine menschlichen Embryonen gentechnisch zu verändern." Ich hoffe es bleibt dabei. Dass die Gen-Optimierer und die o.g. Milliardäre einen Druck ausüben könnten, dass alle sich screenen lassen müssen, halte ich für wenig realistisch. Dieser elitär-totalitäre Alptraum ist Teil der Propaganda von Thiel & co. Allerdings: Multiple Sklerose (durch Impfartiges) zu heilen, oder ALS wäre wunderbar.
zum Beitrag04.04.2026 , 21:39 Uhr
Ostern nicht. Da sind definitiv die Unterschiede in den religiösen Lehren zu verschieden zwischen Christen und Muslimen. Aber dann eben andere Anlässe. Der 8. März würde an die Februarrevolution in Russland 1917 erinnern...
zum Beitrag04.04.2026 , 19:13 Uhr
Ich kenne türkische Nachbarn, die finden Weihnachten auch ein schönes Fest. Sineb el-Masrar schreibt: ladet uns doch auch gerne ein - nicht wegen den Geschenken, sondern wegen dem Zusammensein. (Autorin mehrerer Bücher) In Ägypten ist das ein riesen Lichterevent (mit allem Kitsch) - es gibt ja einen Anteil von Kopten, aber für viele Muslime ist das so, dass die das auch mitfeiern: Jesus wurde geboten: er wird im Koran als Prophet bezeichnet. In Deutschland: So jede Familie klein zuhause in aller Stille - ist das feiern?
zum Beitrag04.04.2026 , 19:05 Uhr
Sinn der ganzen Gedankengänge war NICHT die Familie im Zentrum zu sehen, sondern die Gesellschaft als ganzes. Wenn den 8. Mai niemand als Verwandtschaftsbezug hat, dann stellt sich die Frage: ob es vielleicht eine öffentliche gemeinsame Feier geben könnte. In Bremen gibt es die Nacht der Jugend mit dem Gedenken zum 9.November, der so oft in der Geschichte mit Ereignissen belegt wurde. Ich finde das interessant: demokratische Errungenschaften feiern. unabhängig davon ob man Familie hat oder nicht. Doch, ich kenne Strenggläubige, die mit dem 2. Feiertag jeweils Bibelstellen verbinden und ich kenne Menschen, die vereinzelt sind und nicht als Familie feiern.
zum Beitrag04.04.2026 , 19:00 Uhr
Ich meinte natürlich: 17. Juni! Tippfehler.
zum Beitrag04.04.2026 , 15:00 Uhr
Welcher Verteilungskrieg? Gibt es da überhaupt Kontrahenten? Welche Organisationen vertreten überhaupt Patient/innen? Warum den Schoko-Osterhasen nicht kaufen? Das ist gemein gegen die Schokoladenindustrie. Unsere Arbeitsplätze, unser Standort! Am besten finde ich die Schnapssteuer! Da wird deutlich, dass die "Regierung" keinerlei Bereitschaft hat, die Sozialversicherungen überhaupt richtig zu stabilisieren. Schnapps! das war sein letztes Wort...
zum Beitrag04.04.2026 , 03:08 Uhr
Verfassungstag, Grundgesetztag: Gut! Beendigung der Sklaverei, Verabschiedung der Menschenrechtskonvention: wohl eher nicht mit arbeitsfrei - aber zumindest eine regelmäßige Thematisierung in den Massenmedien. Werte der Gleichheit - gelten auch für alle, weltweit. globales Denken!
zum Beitrag04.04.2026 , 03:04 Uhr
Ja. teile ich!
zum Beitrag04.04.2026 , 03:02 Uhr
Das finde ich einen interessanten Vorschlag: weniger Christliche Feiertage, dafür überhaupt demokratische Errungenschaften feiern. Zum Beispiel 2. Weihnachtsfeiertag, und Ostermontag streichen für im Gegenzug 27. Juni und den 8. Mai. Beide in der warmen Jahreszeit. Mit einem muslimischen Feiertag wäre ich auch einverstanden. Ramadan-Beleuchtung kann auch schön sein. Kein Problem. Mehr Integration, weitere Anerkennung. Auf jeden Fall nicht einfach Feiertage zu Arbeitstagen machen. Die christlichen Feiertage kommen aus früheren Jahrhunderten. Da kann die Notwendigkeit der zweiten "doppelten" Tage schon mal hinterfragt werden. Darauf pochen würden die Strenggläubigen. Gibt ja immer noch Himmelfahrt und Pfingstmontag. Auch die wurden schon lange anders verwendet. Übrigens sind an den Freitagen in den mehrheitlich muslimischen Ländern praktisch alle Geschäfte geöffnet und auch sonst haben Berufe keine Einschränkungen. Für ein pragmatisches Aushandeln ohne Kulturkämpfe.
zum Beitrag02.04.2026 , 10:41 Uhr
Endlich mal ein richtiger Vorschlag! Nur dass er noch Herrn Weimer zu Kopf gelangen muss. Es sollte immer Erster April bleiben.
zum Beitrag02.04.2026 , 10:32 Uhr
Ich bitte darum, dass Trump und Kim Jong-un an einem Freitagnachmittag zusammen im Aufzug steckenbleiben.
zum Beitrag02.04.2026 , 10:29 Uhr
Ich fürchte Schlimmes für die Iraner_innen. Dass Trump einfach seinen Hass austobt.- welche Ziele waren das nochmal? Den USA täte ein Regimechange wirklich gut!
zum Beitrag02.04.2026 , 10:27 Uhr
allerdings! Das geht nicht, einfach das Territorium auf Libanon ausdehnen. Todesstrafe - alles völlig inakzeptabel.
zum Beitrag02.04.2026 , 10:21 Uhr
Danke Herr Mendel - für Ihren Kommentar und Ihre langjährige Arbeit. Ich teile die Empörung und protestiere gegen die antidemokratische Regierung, die nur ausgrenzt und stigmatisiert. Wie Prien schon im taz-Interview sagte: „Vielfalt sehe ich nicht als staatliches Förderziel“. Dass dabei nun Projekte der Antisemitismusprävention gestoppt werden ist so zynisch wie die Abschiebung von zwei Syrern kürzlich, die bereits einen Ausbildungvertrag haben und nichts anderes tun als sich entwickeln und einer Arbeit nachgehen.
zum Beitrag02.04.2026 , 10:10 Uhr
Laut Spiegel bestreitet Al-Sharaa diese Aussage: "Syrischer Präsident bestreitet 80-Prozent-Aussage – und deutet auf Merz Rückkehrer aus Deutschland" + www.spiegel.de/aus...-8155-0d436f50114b
zum Beitrag01.04.2026 , 11:54 Uhr
Für Syrer/innen wäre es am besten zu pendeln: immer wieder für einige Zeit nach Syrien reisen, im Herkunftsort am Wiederaufbau helfen und an Diskussionen teilnehmen - aber den Arbeitsplatz und die Wohnung in Deutschland zu behalten. Das kann sich über Monate und Jahre hinziehen. Dafür braucht es Reisefreiheit. Genau das formulierte auch der bekannte linke Demokrat Yassin al Hadj Saleh in der jungle world 2025: jungle.world/artik...-derzeit-in-syrien
zum Beitrag01.04.2026 , 07:16 Uhr
Schlimm schlimm. Da grassiert der Rachegeist.
zum Beitrag01.04.2026 , 06:23 Uhr
Ja, brutal und selbstzerstörerisch. Ich halte diese Ziele der Massenvertreibung für realistisch, weil die Rechtsfront aus BReg und Afd so stark ist und gleichgerichtet agiert. Sie bringen blindwütige Härte und den Willen zur Grausamkeit zum Ausdruck. In Syrien gibt es ständig gewaltsame Zusammenstöße, Hunger, Ruinen, Krankheiten, keine Heizung im Winter und Dürre und Hitze im Sommer. In Deutschland können Menschen aus Syrien seit 10 Jahren Demokratie lernen, Vielfalt und einheitliches Recht statt Willkür anschauen - obwohl sie selbst oft Diskriminierung und behördliches Unrecht erleben. Für eine demokratische Republik Syrien müsste jeder Regierungschef eintreten. Dass Merz dies nicht anspricht, zeigt, dass es ihm nur um Abschiebung geht. Als wäre die völkische Bewegung an der Macht. Nur mit gemeinsamer Gegenwehr kann eine solche Massenausweisung verhindert werden. Wenn Syrer:innen solidarische Deutsche erleben, dann fassen sie wieder Mut und Hoffnung. Alle diese CDU und co. Aggressionen führen v.a. zu Wut, Frust und Gegenangriffen. Der Brexit schädigte die britische Wirtschaft um 3% BIP, so Paul Krugman. Blind und dumm.
zum Beitrag01.04.2026 , 06:13 Uhr
Absolut katastrophal finde ich diese Agenda der Rechtsfront aus Regierung und Afd. Sie ist primitiv rassistisch und aggressiv. Sie ist Teil der weltweiten Welle von Drohpolitiken Nation gegen Nation und Herrscher gegen Beherrschte. Ich hoffe es gibt mehr Proteste gemeinsam mit Syrerinnen und Syrern. Ich bitte Sie darum.
zum Beitrag01.04.2026 , 03:05 Uhr
beschämend die Sprüche, absurd die Preis-Kosten-Verhältnisse. Ich wünsche den Ukrainer_innen ein Ende des Beschossenwerdens und eine Befreiung der (seit 2014) besetzten Gebiete. Warum wird Taurus nicht geliefert? Prager Initiative Solidrones: super!
zum Beitrag01.04.2026 , 02:54 Uhr
Am besten ist eine einheitliche Gesetzliche Krankenversicherung für die gesamte Wohnbevölkerung, in die alle einzahlen und auch alles einbezogen wird: Zahnpflege wie Hautkrankheiten. Das Solidaritätsprinzip muss verteidigt und ausgebaut werden. Besonders teuer für die Allgemeinheit sind Private Klinikketten, die sich PatientInnen mit bestimmten teuren Operationen aussuchen. Jede Klinik sollte verpflichtet werden, eine Notaufnahme anzubieten.
zum Beitrag01.04.2026 , 02:47 Uhr
Alkohol und Zigarettenkonsum sind seit einiger Zeit rückläufig. Der Fehler ist das Denken, es gäbe nichts mehr zu verteilen. Das verbreitet auch Oliver Welke seit einigen Monaten in der zdf-heuteshow. Es gibt Milliarden von reich nach arm umzuverteilen. Allein der Mut zum Machtkampf fehlt.
zum Beitrag01.04.2026 , 02:30 Uhr
genau! richtig.
zum Beitrag30.03.2026 , 16:06 Uhr
Es braucht viel mehr Interesse, Sprachkenntnisse, Spracherwerb: Türkisch, Arabisch, Farsi, Dari, um mehr gemeinsam zu diskutieren. Ganz schlimm die pauschale Ablehnung, das Desinteresse der heutigen westlichen Regierungen an den fortschrittlichen Kräften. Das Desinteresse in der Bevölkerung - an den Einwohnern Syriens - nach Iran gibt es nicht einmal einen Abschiebestopp. Genauer studieren!
zum Beitrag30.03.2026 , 15:47 Uhr
Warum diese Selbstzerstörung? Dieses vollgerust-werden? Warum soll ich täglich diese giftigen Abgase abkriegen? Warum Fracking?
zum Beitrag30.03.2026 , 15:43 Uhr
Ist das Satire?
zum Beitrag30.03.2026 , 15:38 Uhr
Mir ist dieser Kommentar zu kurz. "Die ideologischen Wurzeln des [Mullah-Pasdaran-Regimes] reichen tief in Teile der Gesellschaft hinein." Inwiefern? "Schon die Sanktionen der vergangenen Jahre haben vor allem die Bevölkerung geschwächt, nicht die politische Führung." Wie? Genauer ausführen. "Wenn Europa und die USA die Demokratie im Iran unterstützen wollen, sollten sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen." Welche? "Krieg und äußerer Druck schwächen die Gesellschaft und festigen autoritäre Strukturen." Das sind alles Textbausteine, allgemeine Formulierungen. Das ist mir zu unkonkret. Ich denke auch, dass der rechtsradikale Trump nicht die Gleichheit und die Befreiung der Menschen im Sinn hat. Also frage ich: Welche Organisationen kämpfen welche Kämpfe? Wie können sie unterstützt werden? Denn eine Unterstützung von außen ist im Prinzip notwendig, nur welche? Das richtet sich auch an alle, die mit pauschaler Abwehr reagieren. Der Sturz Saddam Husseins wurde im Irak bereits 1991 von innen versucht und wurde leider von außen unterlassen. Dessen Baath-Partei war aber eine ganz andere Herrschaft als die über den Iran.
zum Beitrag28.03.2026 , 19:58 Uhr
Nein, das kommt nur ihnen so schräg vor. Wenn ich geradeaus schaue sehe ich: es gilt eine Serie von Artikeln in der taz, die die Vergewaltigung in dem Jugendzentrum berichten und erneut nachfragen. Die Proteste von 10.000en Frauen und Gewaltbetroffenen schließen dieses Vergehen nicht aus. Sie haben da offensichtlich etwas abgetrennt. vgl. taz.de/Urteil-gege...ankreich/!6166094/ taz.de/Vergewaltig...dzentrum/!6166413/ taz.de/Mutmasslich...eukoelln/!6165692/
zum Beitrag28.03.2026 , 19:48 Uhr
Zum Beispiel in den Gruppen, Freundeskreisen, im sozialen Nahfeld kann sich jeder darüber äußern. Das enttabuisiert. Führt zu Auseinandersetzungen in den Köpfen und könnte dann zu einer Ächtung dieser Gewaltformen führen. Also zu einem moralischen Fortschritt. Im Schnellballprinzip können auch Männer erreicht werden, die mit diesem Verhalten eher zu tun haben als andere.
zum Beitrag28.03.2026 , 16:10 Uhr
Danke für diesen Bericht. Mehr Menschlichkeit überall.
zum Beitrag28.03.2026 , 16:04 Uhr
Zum Beispiel in den Gruppen, Freundeskreisen, im sozialen Nahfeld kann sich jeder darüber äußern. Das enttabuisiert. Führt zu Auseinandersetzungen in den Köpfen und könnte dann zu einer Ächtung dieser Gewaltformen führen. Also zu einem moralischen Fortschritt.
zum Beitrag28.03.2026 , 15:41 Uhr
Durch den rassistischen Brandanschlag in Solingen am 25. März 2024 wurde eine vierköpfige junge Familie aus Bulgarien ausgelöscht, ermordet.
zum Beitrag28.03.2026 , 15:36 Uhr
ja Ausgrenzung um der Ausgrenzung willen.
zum Beitrag27.03.2026 , 18:55 Uhr
Hui - vulgäre Wort künden Wut. schnell kurzfristig so viele Protestbewegte. Danke! Das ist die Fortsetzung der Demos gegen Rechts. eine neue Welle Sehr gut!
zum Beitrag27.03.2026 , 18:41 Uhr
Sie gibt es bereits: siehe das Buch von Christian Jakob mit Simone Schlindwein: "Diktatoren als Türsteher" (Ch. Links Verlag, Berlin 2017)
zum Beitrag27.03.2026 , 18:36 Uhr
Die Agenda der Rechten-Rechtsradikalen ist „Remigration“ wie versprochen. Sie schüren "Aggression, verbreiten ihre rassistischen Weltbilder, mit einem Kult der Härte, mit Gehirnwäsche, einer Erziehung zur Grausamkeit." "...dann wird es allmählich auf perverse Weise „hip“, brutal, empathielos und egoistisch-selbstsüchtig zu sein. Dann breiten sich Narzissmus und Sadismus aus." Robert Misik hier am 24.3.26 Wie viele Menschen sollen in den Haftlagern sterben? So viele wie in den "Alligator Alcatraz" gefressen werden sollen.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:45 Uhr
Danke für diese treffenden Beschreibungen des aktuellen Geschehens. Regression, Zerstörungslust. Sich befreien von den Regeln des Zusammenlebens. Rachedurst.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:25 Uhr
Ihre Oma hat vollkommen Recht, Frau Türkmen. Ich bitte Sie zu bleiben. Es ist schrecklich: Nachbarn die sich nicht mehr grüßen, Kontakte beenden, wegen Vorwürfen im Alltag, wegen Kleinigkeiten. Etwas ausleihen? Nein! nicht mehr. Die Volksverhetzung wirkt. Merz ist ein eingefleischter Rassist und seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf steigert er eher als dass er irgendwo nachgibt. Genauso agiert die Rechtsfront bei allen anderen Angriffen. Als ob sie durch diese Angriffe Gelder einsparen würden: Demokratie-Bildung 200 Initiativen, Buchhandlungen von der Liste streichen, Deutschkurse, Asylrechtsberatung. Allein die Subventionen für die Bayreuther Festspiele jedes Jahr liegen viel höher als alle diese kleinen Beträge zusammen. Kalter Zynismus - um die Serie von Angriffen mit Messern und Fahrzeugen 2023-25 geht es schon lange nicht mehr. Das Feindempfinden ist so wie bei den Rechtsradikalen in den USA: "ehrenrührig" - das verlangt nach Duell. taz.de/Reaktion-au...ernandes/!6165977/ Merz' Gehabe ist so überheblich wie es die neue autoritäre Front als selbstverständlich empfindet.
zum Beitrag27.03.2026 , 07:19 Uhr
Ja, allerdings: in den Firmen, auf Arbeit ist noch keine Demokratie angekommen. Erste Ideen dazu wurden von einem SPD-Programm formuliert: 1924. Nun lange Zeit war das Betriebsverfassungsgesetz mit Betriebsräten in Dt. im internationalen Vergleich ein Fortschritt. Ach der Musk und seine Mars-Reise. Soll er doch dort bleiben. Das ist wie seine Tochter sagt: alles nur Promotion. Mir fiel eben bei der Phrase „hart arbeitende Mitte“ die Kombination auf aus politischer und ökonomischer Anpassung angesichts der aktuellen Angriffe auf Linke und Erwerbslose und Asylsuchende.
zum Beitrag26.03.2026 , 22:57 Uhr
Nein, die schärfsten Regierungskritiker wollen auf keinen Fall von der Regierung geliebt, gelobt und gehätschelt werden. Im Gegenteil: Steuergelder sind von allen für alle da. Rechtlich muss die Regierung diese für das Wohl aller einsetzen. Die Regierung darf nicht nur für die Hausbesitzer da sein und darf nicht eine Gruppe bevorzugen. Gesetze gelten für alle. Entsprechend ist es mit der Anspruchseinbürgerung. Was Sie vorbringen führt zu einem Willkür-Klientel-Regime.
zum Beitrag26.03.2026 , 22:50 Uhr
nämlich genau über diese Aufspaltung in die einen Finanzaufgaben gegen die anderen Finanzaufgaben lacht sich die rechtsradikale Bande ins Fäustchen. Übrigens kosten diese Demokratie-leben Angebote minimale Summen gegenüber den von Ihnen auf gelisteten Posten.
zum Beitrag26.03.2026 , 22:43 Uhr
Sie wissen, dass die Afd ein Ausgrenzungsprogramm formuliert, das die CDU umsetzt. Die Rechten Eliten picken die Rosinen. die Demokratiefördergelder förderten Initiativen für gleichberechtigte Teilhabe und gegen Ausschlüsse.
zum Beitrag26.03.2026 , 22:31 Uhr
Eben genau! das ist das beachtliche Phänomen. "gegen ihre eigenen Interessen". Übrigens ist das Wort Stockholmsyndrom widerlegt. de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom Oder, nicht politisch-sachkundig, sondern von der Sozialpsychologie her gedacht: Es gibt eine wachsende Anzahl von Menschen, die über die Zerstörung der Regeln des Zusammenlebens triumphieren. Rechtstendenzen international als eine Befreiungsbewegung von der Unterdrückung durch die Zivilisation. Endlich regellose Barbarei ausleben, sich mit Faustrecht und Gewalt selbst verwirklichen. Siehe dazu: Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, 2025: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp mit empirischer Untersuchung. Regelerosion und Bedeutungsperversion. Wie Trump verhält sich das rechte Merz-Regime genauso: es hält sich nicht an die Genfer Konvention und EU-Regeln. Das Asylrecht wird geschliffen, genauso wie Afd-Hochburgen neue Verhältnisse etablieren: Grundbesitzer-Herrscher und ihre ängstlichen Untertanen. Drohungen nehmen im Alltag überhand.
zum Beitrag25.03.2026 , 23:27 Uhr
Auch wenn eine Partei nur 5% bekommt, kann sie trotzdem ein Paradigma setzen: „hart arbeitende Mitte“ passt prima in Lanz-Talkshows als Paradigma der autoritären Anpassung, oder Volksgemeinschaft derer, die Abweichler und Langsame und weniger Leistende hassen.
zum Beitrag25.03.2026 , 23:04 Uhr
Ich denke nicht, dass die CDU irgendetwas tut, weil die Afd existiert. Die CDU macht das was aus ihrem Inneren Bestreben hervorwächst, ganz aus sich selbst heraus und auf eigene Rechnung. Dass sie die Afd rechts überholen kann ist purer Zufall -- ergibt sich aus der kosmisch-innerlichen Dynamik. Genau gleich bei den Leuten, die sagen: so ein guter ökologischer Macher, der Boris Palmer - deshalb solle er Innenminister werden. Das sind gleichgerichtete Phänomene, unabhängig von einander. In vielen Ländern, z.B. in Rumänien, gibt es zwei rechtspopulistische oder -rechtsradikale Parteien. Im Linken Spektrum genauso: 10 Ansätze nebeneinander, klingen ähnlich, vereinigen sich aber nicht.
zum Beitrag25.03.2026 , 17:36 Uhr
So ist es. Je dümmer desto Krieg. Das Riesenbaby erfindet einfach ein Gegenüber. Und die iranische Bevölkerung kriegt alles an Repression ab. Israel expandiert im Libanon, um das Gebiet zu besiedeln. Das ist völlig inakzeptabel. Alles schrankenlos unkontrolliert. Faustrecht. Die US-am. Rechten: vom Isolationismus zum irren Getrampel. Wann werden die ICE-Mörder vor Gericht gestellt? Es war vor ein paar Wochen einmal die Rede von der Stationierung von Truppen an der russisch-ukrainischen Front. Davon ist deshalb keine Rede mehr, weil der Autokrat Nr. 2 seine eigene Show durchzieht. Dritter Weltkrieg? Zumindest sehen andere Groß- und Regionalmächte nun keinerlei Grund mehr Menschenrechte und Staatsgrenzen zu respektieren.
zum Beitrag24.03.2026 , 18:11 Uhr
In der Stadtbibliothek gibt es Bastelbücher, politische Sachbücher und Ratgeber für sexuelle Minderheiten. Sollen die sich die Interessierten alle selbst kaufen? Also die Afd will die Bundeszentrale für politische Bildung abschaffen - also auch die Stadtbibliotheken schließen? Margret Thatcher kam nicht auf diese Idee. Aber heute gibt es darin einen Überbietungswettbewerb - aus allen Ecken.
zum Beitrag24.03.2026 , 17:50 Uhr
~.-. :_:~
zum Beitrag24.03.2026 , 17:46 Uhr
jeden Tag die gleichen nachgeschobenen Rechtfertigungen für die rechten Willkürakte. (Buchhandlungspreis)
zum Beitrag24.03.2026 , 17:41 Uhr
Ja? Sind Sie übergewichtig? Erstaunliche Kenntnisse haben Sie.
zum Beitrag24.03.2026 , 17:35 Uhr
Eine Bundesregierung wird zwar nach dem Mehrheitsprinzip gewählt, ist aber nicht ausschließlich für eine einzige Sympathisantengruppe da, sondern für alle Einwohner. Das nennt sich öffentlich-bürgerrechtliche Struktur. Steht in der Verfassung. Jede Streichung dieser Gelder ist antidemokratisch - egal ob dies wegen persönlicher Rache motiviert ist oder nicht.
zum Beitrag24.03.2026 , 17:30 Uhr
Übrigens werden alle oppositionellen Aktivitäten mit eigenen Spenden oder Mitgliedsbeiträgen finanziert. Nur das reicht nicht aus, weil die Gebenden selbst nur ganz wenig Geld haben.
zum Beitrag24.03.2026 , 17:29 Uhr
Diese Leute, die der Streichung der Demokratieförderung zustimmen, glauben also, dass so etwas wie Gesellschaft nicht gibt. Nur die Private Villa. Dann haben die aber viel Zeit zum Kommentieren. Reichtum wird doch durch eigenen Fleiß erarbeitet. Wie viele Peitschenhiebe möchten Sie denn den Arbeitslosen verpassen?
zum Beitrag24.03.2026 , 17:26 Uhr
so ist es! politische Bildung ist so notwendig wie nie zuvor und deshalb die öffentlich-rechtliche Finanzierung.
zum Beitrag24.03.2026 , 17:24 Uhr
was heißt scnr? Was heißt ROTFLMAO?
zum Beitrag24.03.2026 , 12:16 Uhr
Steuern runter, Sozialausgaben radikal zusammen kürzen heißt: nur die Reichen sollen weiter reicher werden. Die Ärmeren sollen weniger Lebenschancen haben und früher sterben. Ist das Konsens?
zum Beitrag24.03.2026 , 12:12 Uhr
Wenn Sie also einen Drehschwindel-Anfall haben und plötzlich hilflos werden, wollen Sie den Rettungsdienst selbst bezahlen. Ok das merke ich mir.
zum Beitrag24.03.2026 , 12:10 Uhr
Bericht über die Afd-Kandidaten und über den antisemitischen braunen Werbespot zeigen: die Afd ist erfolgreich im Mobilisieren des rechtsradikalen Mobs. Es wanderten nicht nur Wähler von SPD zu Afd, sondern auch Nichtwähler - wie bei bisher jeder Wahl. Was lese ich hier: Keine Auseinandersetzung mit dieser zivilisationsfeindlichen Katastrophe, sondern Forderungen von Rechten wie Machiavelli und nachtsonne: "Steuern runter, Sozialausgaben radikal zusammen kürzen, Förderungen und Subventionen streichen", nur noch Machtstaat und autoritäres Vorgehen. Nehmen so vollends alle vom humanistischen Zusammenleben Abschied? Nur noch Zerstörungslust? Es ging ja darum Putin zu bekämpfen ohne so zu werden wie Putin. Jetzt werden alle so wie Putin und Trump ohne diese zu bekämpfen. Und in der Tat ist das grüne Milieu dankbar für ein paar Spielräume und gibt sich bescheiden. RLP: Idar-Oberstein war der Ort, in dem ein junger Jobber an der Tankstelle ermordet wurde, weil er an die Maskenpflicht erinnerte. Im Hunsrück konnten vor 20 Jahren Rieger-Grundstückankäufe verhindert werden. Ahrtal-Flut 200 Tote. Nach langer Trockenheit kommen wieder riesige Regenfluten.
zum Beitrag24.03.2026 , 01:48 Uhr
siehe auch: Genau deshalb wurde Weimer zum Kulturstaatsminister gemacht, um wie Merz im Wahlkampf tönte "die linken Spinner" zu bekämpfen. Genau das macht er. taz.de/Streicht-Wo...bb_message_5183545
zum Beitrag24.03.2026 , 01:47 Uhr
Siehe auch
zum Beitrag24.03.2026 , 01:33 Uhr
Steinke, Ronen, 2024, Wehrhafte Demokratie? Wie der deutsche Verfassungsschutz definiert, welche politischen Meinungen er ausgrenzt und bekämpft. S. 43-52 In: Zadoff, Mirjam; Paul-Moritz Rabe, Denis Heuring Hg., Fragile Demokratien: Was freie Gesellschaften bedroht – und was sie zusammenhält. Göttingen, Wallstein Verlag
zum Beitrag24.03.2026 , 01:07 Uhr
Trump ist so ein irrer. Lässt sich von dem fanatischen Netanyahu einspannen. Die Aufregung über Gegenangriffe ist vorhersehbar. Wenn es mal nicht gleich so läuft, wie die Bestellung mit Mausklick, kriegt er einen Wutanfall - wie ein kleines Kind. Raketen, Bomben, Panzerbricht, sind für kleine Kinder nicht. Und andere noch hineinziehen und zwingen - kann nur Empörung hervorrufen. Es geht nicht mehr um den Sturz des Mullah-Pasdaran-Regimes. Es geht nur noch um Trumps Privatkrieg, seine Horrorshow.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:46 Uhr
Ich finde diese Wahlergebnisse sehr schlimm. Die Grünen wurden übrigens abgewählt. Will niemand mehr die Erderhitzung reduzieren? Ahrtal vergessen? Die Linke wurde auch deswegen nicht gewählt, weil die Mehrheit an die Marktwirtschaft glaubt. Wer sich etwas nicht leisten kann, hat Pech gehabt. Die Wünsche nach sozialer Gerechtigkeit sinken in der Prioritätenlistung schon seit Jahren nach unten.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:41 Uhr
Ich ersticke an den Abgasen in meinem Stadtteil, durch den ich zum Einkaufen mit dem Fahrrad fahren muss.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:26 Uhr
Wie nennt, dass Sie andere Menschen als krank bezeichnen, ohne sie zu kennen. Es gibt politische Ideen.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:22 Uhr
Das wurde in taz-Artikeln und Kommentaren schon öfters geäußert: einfach an zu große Autos zu große Elektromotoren dranmachen, löst die Probleme nicht. Allerdings weniger Abgase. Es gilt öffentlich-rechtliche Sammeltaxis zu organisieren, die alle in alle Richtungen einsammeln und an ihre Ziele bringen. Weniger Verkehrsmittel, die Fahrziele kombinieren. Über elektron. Kommunikation. Elektrotechniker sagten mir, dass das über eine Servercloud möglich ist - Wartezeiten um 5 Minuten. Man fährt dann eben nicht seine Wohnung spazieren. Nur die notwendigen Fahrten. Dafür auch für andere, die wie ich, kein Auto kaufen können.
zum Beitrag23.03.2026 , 16:47 Uhr
Mehrere Kommentare wirken wie Abwehrreflexe auf Claudia Kemferts Beitrag - in Verkehrung der realen Abläufe. So ist auch das Wahlergebnis in RLP: Keine Grünen mehr, weil am besten noch mal eine Ahrtal-Flut 200 Menschen (inkl. Belgien) ertränken soll. Entwicklungen verstehen? Gemeinsam gegensteuern? Oder Schuldige suchen und bestrafen? Beim rechten Ausgrenzungsprogramm mitmachen? Ein Solarpanel auf einem Balkon liefert nur wenig Strom. Mein Vermieter muss es mir erlauben, und ich habe in der Wohnung keinen Platz für den Trafo. Aber auf den Hausdächern tausender Häuser ist kilometerlang Platz für Solaranlagen. Ein Wärmepumpen-Patent wurde 1985 angemeldet. Fossilokratie heißt: diese konkurrierende Energieerzeugung zu verhindern, weil es die eigenen Gewinne schmälern würde.
zum Beitrag23.03.2026 , 16:42 Uhr
Nein ich meinte jetzt nicht die Austrocknung des Aralsees und die Verseuchung mit giftigen Metallen in Magnitogorsk, die Stadt mit der höchsten (bekannten) Fehlgeburtenrate der Welt. Zentralistische nationalistische Russische Diktatur. Sondern die Wege des sozialökolog. Umbaus, die dahin führen, dass Sie von den Benzinpreisen wegkommen, die Sie nicht mehr bezahlen können. Subventionen? Steuerung? Möchten Sie eigentlich diskutieren?
zum Beitrag23.03.2026 , 03:17 Uhr
Welche Garantie geben Sie mir jetzt, dass der Geh-heim!dienst nicht die Afd mehr stützt und mit Informationen und Ressourcen versorgt, für die Putschvorbereitung, als dass er umgekehrt den Rechtsstaat informiert über die neonazistischen Umtriebe in der Afd? "Verfassungsschutz" war bisher mediale Rhetorik, oder Illusion?
zum Beitrag23.03.2026 , 03:06 Uhr
Bitte noch mal genau durchdenken: der Geh-heim!dienst wirbt Nazis / Faschisten an, damit diese gegen ihre eigenen Kameraden Informationen geben, damit die Behörde informiert bleibt, was die so treiben. Kann das zuverlässig sein? Die Medien sind jahrelang voller "Hochstufung"sberichte zur Afd, weil es trendet, nicht weil Linke das wollen. Grüne stützen das. Das gehört zum Governance-Denken mit Häkchen machen an Kennzahlen. Wie kann Terrorismus verhindert werden? Nehmen wir dazu das Beispiel der Anschläge auf die Stromversorgung in Berlin 2025 und Januar 2026 von antimodernen Insurrektionalisten. Wie geht der Staatsschutz vor? Was unterscheidet ihn vom Geheimdienst? Ursprünglich sollte aufgrund des Trennungsgebots der VS bei drohenden Gefahren dann die Polizei informieren. Der Staatsschutz kann aber auch ausgebildete Polizistinnen einschleusen, die so tun als wären sie Genossinnen. Beide Firmen arbeiten mit psychischem Druck und Drohungen. Nach 35 Jahren Enttarnungen von VS-Angeworbenen und StSch-Eingeschleusten wird klar: nur wenn diese Personen auch intime Beziehungen eingehen, gelten sie als glatt eingebettet. Was juristisch als rechtswidrig gilt, ist praktisches Arbeitsprinzip.
zum Beitrag23.03.2026 , 02:48 Uhr
Weil diese Behörden Ländersache sind. Aufteilung nach 1945. Bremen ist ein Stadtstaat. Freie Hansestadt schon lange vor 1945.
zum Beitrag23.03.2026 , 02:39 Uhr
Demnächst wird überall in Mitteleuropa die Erde aufgebohrt und aufgewühlt durch Fracking. Schluss mit Lebensmittel ernten, wenn die Böden und das Grundwasser mit Gift verseucht sind. Fossilokratie heißt, dies diktatorisch zu erzwingen. Charles G. Koch ist ein rechtsradikaler Privatherrscher, wie sein Vater Mitglied der John-Birch-Society und einer der Hauptspender für Trump. => Die Klimaschmutzlobby. Der Bund muss den Städten, allen Kommunen die Umstellung auf dezentrale Energieerzeugung finanzieren.
zum Beitrag23.03.2026 , 02:27 Uhr
Fossilokratie: das sind die Strukturen und Personen, die der Bevölkerung in vielen Teilen der Welt Öl- und Gasverbrennung aufzwingen. Sehr gut, Frau Kemfert, dass Sie das ansprechen. Ich würde genauer wissen, wie diese Strukturen funktionieren, wer das ist - um sie richtig bekämpfen zu können. Es ist angesagt, diese Strukturen zu bekämpfen und zu besiegen. Die taz könnte dazu eine Serie machen. Die LNG-Lobby Die Beschlüsse der Gremien. Die Milliardäre. Klar können bestimmte Firmen kaum noch Gewinne machen = Superreich werden, wenn Millionen von Einwohnen mit Wärmepumpen heizen und elektrische Sammeltaxis flexible Mobilität organisieren. Es gilt diese Erpressung durch diese Geschäftsmodelle, die die Erde ausrauben und zerstören und eben nebenbei tausende Menschen aktuell verarmen, zu durchbrechen und abzuschaffen. Fossilokratie abschaffen. Das regelt nicht der Markt.
zum Beitrag21.03.2026 , 17:18 Uhr
au wei au wei. Dieser Fanatismus ist ungesund. Sehr zerstörerisch. Bitte weiter mit der Drittelung der Mieten bundesweit. Der Israel-Palästina-Konflikt ist ein Schwarzes Loch: es war einmal ein leuchtender Stern und saugt nur noch Masse an. Bitte stürzt euch nicht in die Schlucht hinab.
zum Beitrag21.03.2026 , 16:52 Uhr
Gegen Andreas Büttner stellten neun unbekannte Mitglieder 2025 einen Ausschlussantrag aufgrund dessen einseitiger pro-israelischer Positionierungen taz.de/Israelsolid...Buettner/!6101867/ . Streiten ? Kritik an der Expansion Israels in den Libanon? Ja. Oder fordern die Ausschluss-Beantragenden, dass Mitglieder mit ihrer Gesinnung loyal sein müssen? Entweder mit uns oder Ausschluss? Wie lange dauerte es Diether Dehm auszuschließen? "Ein 2022 beantragtes Parteiausschlussverfahren gegen Dehm wegen parteischädigendem Verhalten[19][20] wurde im März 2023 von der niedersächsischen Landesschiedskommission zunächst abgelehnt." wiki. Dehm ist parteilos.
zum Beitrag21.03.2026 , 16:31 Uhr
Befürwortet Daniel Bax die Weiterführung des Kriegs in Deutschland? Sinnt er auf Rache, Vergeltung gegen ihm missliebige Personen? Diese Gedanken kommen mir, weil, wie hier geschildert 8.1. von ebenfalls der Linkspartei nahestehendem Pascal Beucker taz.de/Nach-Branda...olitiker/!6143662/ nicht alle den Brandanschlag und die Message "Wir töten dich!" verurteilen. Deshalb schreibt Bax also "Nur ein Gutes hat der Streit: Er wird nicht fehlen." Mit Gewalt einen Antisemitismusbeauftragten (ein Amt des Bundeslandes) aus einer Partei rauszudrängen - sei also gut so? Erinnern wir uns wer der Linkspartei enorm geschadet hat: Sahra Wagenknecht. Sie wurde von Daniel Bax und S Reinecke in der taz interviewt, bekam einen Gastbeitrag abgedruckt. Auf Kosten der Partei sich profiliert in Talkshows... Merkste nicht? Nee, weil die Gesinnung lautet: "Denn wen ein Parteitagsbeschluss mehr empört als Israels Kriege, dessen moralischer Kompass ist kaputt." Das ist eine Unterstellung (mehr als) und rechtfertigt diese Art von Bestrafung. Das finde ich irre, obsessiv.
zum Beitrag21.03.2026 , 03:57 Uhr
Au weia. Was ist das denn für ein Kommentar von Daniel Bax? Andreas Büttner habe sich profilieren wollen auf Kosten der Partei??? Nee. Auf Büttners Schuppen vor seinem Haus wurde ein Brandanschlag verübt. taz.de/Anschlag-au...ufragten/!6142749/ Ich habe auch einiges an Aggressionen erlebt oder beobachtet (Ausschluss aus einer Klima-Gerechtigkeit chatgruppe; Niederschreien des Gedenkens an die Toten und Entführten des 7.Okt23). Ich glaube Gregor Gysi hat kein "idealisiertes Israelbild", sondern versteht, dass Israel notwendig wurde. Die Menschen dort müssen Kompromisse finden. und die Bewegung "Standing Together" ist wahrscheinlich eine Kraft dafür. Warum nimmt nur niemand darauf Bezug? Auf Antisemitismus sollte mensch doch auch so aufmerksam sein, völlig unabhängig davon, ob es Linken-Hasser gibt oder die Springerpresse. Das was Bax hier schreibt ist nur reflexhaft. Das kenne ich von der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft auch: nur mauern und abwehren. Schrecklich. Der Großteil der hiesigen Bewegungslinken vermeidet deshalb diesen Nahostkonflikt so gut es geht!
zum Beitrag20.03.2026 , 19:12 Uhr
Ja, diese Millionen fanatischen Regime-Unterstützer und Schergen wie die Basidsch Milizen sind ein großes Problem. B. Nirumand schreibt: "Tatsächlich führt Israel gerade einen Vernichtungskrieg gegen Iran." Das ist nicht wahr. Im Gegenteil: wie Sie hier lesen können: taz.de/Mahtab-Qolizadeh/!a160336/"
zum Beitrag20.03.2026 , 19:10 Uhr
Trump ist rechtsradikal und verfolgt seine Interessen, und neben den egomanischen auch die der Fossilokraten Charles Koch Industries, Peabody, Ölkonzerne und entsprechende sorgen in Europa für die Fortsetzung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern- genau eine solche Regierung wurde gerade erst gewählt. Benzinpreise: selbst schuld. Was man zu Iran auch sagen kann ist: die Akteure in Deutschland sind leider sehr sehr langsam damit, das Islamische Zentrum Hamburg zu stoppen zu schließen, oder die Hisbollah zu verbieten oder die Pasdaran (IRGC) auf die Terrorlisten zu setzen. Schnell sind sie dabei innenpolitisch linke Grüppchen anzugreifen. Diese Außenarme des iranischen Regimes zu cutten hat quasi Israel und hiesige Gruppen z.B. American Jewish Committee Berlin/ Ramer Institut jedes Mal erzwungen. Gut, besser, dass Dt. bei diesem Anti-Regime-Krieg außen vor bleibt, aber ich bitte auch zu sehen, wie die Menschen in und aus Iran dazu stehen. Allgemein wünsche ich mir eine viel größere Aufmerksamkeit für alles was in den östlichen und südöstlichen Regionen der Welt vor sich geht. Also alles von Stettin bis Karatschi, von Witebsk, Bukowina bis Dar es-Salam. Schöne Sprachen...
zum Beitrag20.03.2026 , 09:54 Uhr
Das ist ja sehr interessant was sie hier bekennen. Nur ein bisschen geschichtsrevisionistisch. Also antifaschistische Kräfte feiern bis heute international den 8. Mai als Befreiung. Also ich finde diese Artikel von Mahtab Qolizadeh informativ: taz.de/Mahtab-Qolizadeh/!a160336/
zum Beitrag19.03.2026 , 18:54 Uhr
Programme gegen _-ismus: Erinnern Sie sich an die "Trauerrituale" in Chemnitz im August 2018? Geht es um "leichte" Akzentverschiebungen im Programm: etwas mehr gegen Islamisten und Linksextremisten in Ostdeutschland? Bei 35-56% Afd-Flächen? Es geht um Austrocknung von jeglichem Protest gegen die Afd-Herrschaft in den nächsten Zeiten. P.S.: Dann hätte es der Recherche über die drei Morde im Polizeirevier Dessau-Rosslauch gar nicht gebraucht. Oder Klagen gegen den Regierungsbezirk. P.S. Wir Erwachsenenbildner und Opferberatungsstellen können das vergleichen, welche Angebote zur Sensibilisierung gegen Antisemitismus von wem organisiert und von wem finanziert werden. Nius und dem BMFSFJ geht es nicht darum. Das ist make believe.
zum Beitrag19.03.2026 , 18:46 Uhr
Das ist eines der wichtigsten Themen aktuell: das ganze Ausmaß des ultrarechten Umbaus zu erkennen, zu durchschauen und zu überblicken: vom Afd-Leitfaden zur absichtlichen Beeinträchtigung oder gar Beendigung der „Demokratie leben“-Programme durch die CDU-Regierungen und die SPD tut so als ginge es um "mehr Bürokratie". Es droht dadurch Gefahr für Leib und Leben pro Person in Ostdeutschland. Jede/r, der in Grimma, Borna und Wismar gegen Rechtsradikale / Faschisten öffentlich auftritt gerät in Gefahr gezielt angegriffen zu werden. Die Bundesregierung signalisiert damit den Machthabern vor Ort, dass ihre Herrschaft okay sei. In den Großstädten und im Westen gibt es nur quantitativ mehr Gegner_innen dieses Rechtsregimes - das ist der einzige Unterschied.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:37 Uhr
Unglaublich. scheußlich diese Leute.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:26 Uhr
Ist es nicht besser die Haushaltslöcher zu schließen? Sicher, richtige Einnahmen erzeugen durch Besteuerung der Superreichen, ist besser als Geld drucken. Es ist genug Reichtum da.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:06 Uhr
Furchtbar diese Ressourcenverschwendung. Es sollte gar keine Kreuzfahrtschiffe geben!
zum Beitrag19.03.2026 , 07:58 Uhr
Wie irrational Abschiebungen sind z.B. nach Griechenland, zeigt dieser aktuelle Fall: taz.de/Abschiebung...svertrag/!6124058/ Dann gibt es keine Brötchen mehr! Weg sind sie die Bäcker! Wie dumm ist das? Die Behörde vollzieht ihre Grausamkeiten mit der Behauptung an die Journalisten, die Abgeschobenen könnten ja wieder zurückkehren. In Griechenland leben sie unter freiem Himmel. Warum? Um der Bestrafung willen. Sie haben keine Straftaten begangen. Wie die Wohlstandschauvinisten meinen, kommt ihr Reichtum auf märchenhafte Weise zustande und es wäre ein Automatismus, dass mehr Zuwanderung mehr Afd bedeuten würde. Nein, mehr Menschlichkeit ist der Automatismus. So wie immer.
zum Beitrag18.03.2026 , 17:02 Uhr
Werden Sie nicht auch lebenslang alimentiert? Der kalte Egoismus übersieht wie die Lage ist: rechtsradikal aufgehetzte Jugendliche greifen Immigranten an, weil sie Afrikaner sind, die ständig von früh bis spät zur Arbeit gehen. Zwei Syrer von gegenüber haben mir meine Waschmaschine angeliefert und angeschlossen.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:59 Uhr
Statt sich hinter anderen Rechtswählern zu verstecken: selbst mithelfen Menschenrechte durchzusetzen.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:54 Uhr
Diese Grundsatzfragen können nicht über Preise und Märkte geregelt werden. Übrigens werden fast alle Märkte bald zu Anbietermärkten, d.h. die Unternehmen bestimmen Preise und Angebot, und nicht die Nachfragenden. Gerade die Gewinne an Märkten führen zur Bildung von Klassen von ärmeren, die sich nichts leisten können. Bei Verkehr und Benzinverbrennung scheinen in den Köpfen nur Kurz-Reflexe zu regieren.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:43 Uhr
Die Forderung nach muttersprachlichem Unterricht in den Schulen kenne ich seit 30 Jahren. In Ihrer ideologischen Grünen Feindlichkeit vermischen Sie erneut zwei verschiedene Punkte: "Deutsch für Alle wurde als "kulturelle Leitkultur" abgelehnt." niemand lehnte jemals Deutsch lernen für alle ab. Haben Sie da einen Nachweis? Der Begriff der Leitkultur bezog sich nicht auf das Lernen von Sprachen. Sie sind offenbar von rechts aufgehetzt.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:40 Uhr
Was für eine zynische Weltsicht, ganz nach den Libertarians. Alle sind meine Mitmenschen und mir nicht egal.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:34 Uhr
Warum so veränderungsfeindlich und zukunftsfeindlich? Warum müssen Sie im gefluteten Ahrtal auf dem Boden des Sees nach ihren Habseligkeiten suchen? Warum so Tunnelblick? Neue solidarische Strukturen schaffen. nicht mit dem Kopf gegen die Wand.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:24 Uhr
1. Nicht "liebe Wutbürger" - die sind nicht lieb. Zu viele Personen stellen sich mit oder ohne Verkehrsmittel in den Weg, auf das Display schauend und weigern sich den Weg frei zu machen. Autofahrer parken alles voll: in der Kurve, auf Radwegen, Gehwegen und empören sich gegen die, die sagt: "Darf ich bitte hier durch", oder "Sie stehen im Halteverbot". 2. Joa: 18€ der Liter. Es ist so viel Gestank, auch in Seitenstraßen, dass ich als Radfahrer immer wieder keine Luft kriege. 3. Weil es nicht genug öffentlichen Raum gibt für die 10 Milliarden Autos und die ganzen anderen Sperrmüllhalten, müssen öffentlich-rechtliche Sammeltaxis eingeführt werden. Elektrische 5- 7- 9-Sitzer, gefahren von Menschen, die zirkulieren, auch auf dem Land, zwischen allen Regionen. Diese kombinieren mit elektron. Kommunikation die Fahrziele und wären eine Mischung aus Buslinie und Taxi - ein- und aussteigen und weiter. Finanziert durch monatliche Gebühren gestaffelt nach Einkommen. LKWs fahren prima elektrisch. Fahrräder können nicht jede Strecke bei jeder Jahreszeit mit jedem Gewicht. Aber keine neuen Autos herstellen und verkaufen. Die Umweltverbrechen im Nigerdelta endlich beenden! Zukunft gestalten!
zum Beitrag17.03.2026 , 17:29 Uhr
Ich brauche eine Bleibeperspektive. Wie Sie überall lesen können werden Menschen in den Iran, und nach Somalia, Afghanistan abgeschoben. In Lebensgefahr. Welche Entwicklungen in Syrien meinen Sie? Die weiteren kriegerischen Konflikte? Die Ruinen und den Hunger? Bisher wurde mit Geschäfts- und Urlaubsreisen abgeschoben. Verbrechen gegen die Menschlichkeit steigen an.
zum Beitrag17.03.2026 , 17:21 Uhr
Ich hoffe, der Protest ist erfolgreich.
zum Beitrag17.03.2026 , 16:45 Uhr
Lesenswert! Ich empfehle auch ihre drei vorigen Bücher!
zum Beitrag17.03.2026 , 16:20 Uhr
Massentod im Mittelmeer! 2013-2015 organisierten sich viele Flüchtende auch politisch. Es kam zum Revolutionary Refugee Strike & March von Aub nach Berlin und dann nach Brüssel. In Aub in Bayern hatte sich ein Flüchtling selbst getötet aus Hoffnungslosigkeit, in der Sammelunterkunft. Keine Grenze ist für immer!
zum Beitrag17.03.2026 , 16:02 Uhr
Die CDU und die EVP macht das alles nicht, um der Afd oder anderen Rechtsradikalen Stimmen zu nehmen, sondern aus Überzeugung, und auf eigene Rechnung: Abschottung, Ausgrenzung, gezielte politische Angriffe, fossile Emossionssteigerung, neue Atomkraftwerke.
zum Beitrag17.03.2026 , 15:55 Uhr
Nein das ist falsch. Sprachkurse wurden vom linken Spektrum nie abgelehnt. Im Gegenteil: es gibt ASten die sie kostenlos anbieten. Zusätzlich forderten die Grünen für eine andere Gruppe, aus der türkischen und kurdischen Bevölkerung muttersprachlichen Unterricht im regulären Schulunterricht. Nicht für Geflüchtete.
zum Beitrag17.03.2026 , 15:45 Uhr
Diese Streichung ist eine katastrophal gemeine Ausgrenzungsmaßnahme.
zum Beitrag17.03.2026 , 15:38 Uhr
Ich finde es richtig, dass Elon Musk für seine X-Plattform von der EU für strafbare Inhalte eine Millionenstrafe zahlen muss. Ob er das tut? Und ich finde es wichtig die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Da dazwischen gibt es viel einzeln zu beurteilen.
zum Beitrag17.03.2026 , 15:26 Uhr
Warum so egoistisch? Ich habe 1995 vor Shell-Tankstellen "Boykott Shell" Flugblätter verteilt im Protest gegen die Ermordung von Ken Saro-Wiwa und den Ogoni Eight. Es gilt immer noch: für das sofortige Ende der Erdöl- und Erdgasextraktion im Nigerdelta. Überall die gleiche Verseuchung der Länder, der Flüsse. Warum fahren Sie nicht in elektrischen Sammeltaxis? Überall Rollback aller Emissionsreduktion. Warum nur so unvernünftig?
zum Beitrag15.03.2026 , 17:20 Uhr
Palmer wird hier und anderswo als ökologischer Macher gelobt - und deshalb wird er als Innenminister vorgeschlagen. ? Aha. soso. Das ist Rechtsruck. Palmer ist Mitglied der Freien Wähler. Die repräsentierten jahrzehntelang die Abtreibungsgegner und Freikirchen und lokalen Firmen, gegen höhere Besteuerung. Ich möchte daran erinnern, dass es im Abschiebelager Ellwangen (Ostalb) 2016ff selbstorganisierte Proteste und Widerstand von Geflüchteten gab und dass auch hier in Städten lange lebende Iraner, durch die Behörden nach Ellwangen gebracht worden sind. Die Afd fordert ICE - und wird es bekommen, wenn das so weitergeht.
zum Beitrag14.03.2026 , 16:52 Uhr
Eine sehr gute, zutreffende Interpretation. Danke Frau Bruhn. Die politischen Angriffe von rechts der letzten Monate scheinen mir einen wahnhaft irrationalen Faktor zu enthalten. Die CDU Bremen empörte sich über das Enttarnen des Spions durch die IL, als hätte die IL der CDU ihren Spion gestohlen! Der Geh-heim!-dienst sollte auf jeden Fall in den Fokus rücken, schon weil die Dobrindt diese o.g. Pläne haben. Wie kann der Geh-heim!dienst Erkenntnisse gewinnen? Wer sich da anwerben lässt, wird gefügig gemacht - auch der Staatsschutz drohte einer jungen unerfahrenen Person im Februar. In keinem der Fälle - die Buchläden, die observierten & ausspionierten Gruppen/ Organisationen in Bremen und die Aktionsformen von Ende Gelände - drohte terroristische Gefahr. Willkür nach Nasenprinzip gehören zu den Methoden, um an der Stimmungsmache gegen Linke mitzuwirken. Ich möchte keine Sektenbildung, sondern breite Veränderung.
zum Beitrag13.03.2026 , 22:59 Uhr
"Die zeigen: Rassismus ist nicht der Hauptgrund, sondern die Angst vor Statusverlust." Gegenfrage an Herrn Dörre: Was ist Rassismus anderes als Beharren auf eine Hierarchie von Statusen? Wie er in einem seiner Bücher schon schrieb: wer nicht mehr aufsteigen könne, würde an Aggressionen gegen Andere und Neue teilnehmen, um diese abzuwerten. Damit ist Rassismus eine Form Statuserhalt auszuagieren.
zum Beitrag13.03.2026 , 21:25 Uhr
ja schrecklich. die Christian Zionists. Auch in Dt. gibt es Leute, die Siedler im Westjordanland fördern. Übrigens ist nicht ausgemacht, dass diese Freikirchler, die an die Endzeit und das Jüngste Gericht glauben, so einfach für die Juden sind. Ich kenne Lehren, die besagen, dass dann in der Endzeit Stufe 2-3 die Juden den Jesus der Christen als den Wahren Messias erkennen werden und sich bekehren werden - und "noch gerettet" werden. Mahlzeit.
zum Beitrag13.03.2026 , 21:20 Uhr
Die Studie von Progressives Zentrum mit dem Ergebnis "Einsamkeit macht rechtsextrem" ist ebenso methodisch halb, quick and dirty.
zum Beitrag13.03.2026 , 21:19 Uhr
Andererseits kann auch so argumentiert werden: wenn im Test alle Handwerker das gleiche schlechte Werkzeug benutzen, ist ihre Leistung vergleichbar. Nun haben in 29 Ländern Personen freiwillig an der Befragung von IPSOS teilgenommen. Das ist zwar keine repräsentative Umfrage mit gewichteter Stichprobe in Bezug auf die Bevölkerungen der ganzen Länder. Aber unter den freiwilligen Teilnehmern vergleichbar. Und da stellt die Studie www.ipsos.com/de-d...weltfrauentag-2026 Wertungen/ Meinungen von Jungen den Mittleren und Älteren gegenüber. Das ist immanent vergleichbar.
zum Beitrag13.03.2026 , 20:53 Uhr
Danke. wichtig. Der Tübinger Bahnhofsvorplatz ist also kein Kriminalitätsschwerpunkt so wie andere.
zum Beitrag13.03.2026 , 20:29 Uhr
eine hot potatoe.
zum Beitrag13.03.2026 , 20:28 Uhr
ja, das trifft es auch. nicht alles Quatsch, was Palmer gemacht hat: Hohe Parkgebühren für große Autos, je mehr Hubraum und Größe, und je weiter in der Innenstadt, desto höher die Gebühren. Das passt in Tübingen, weil es dort sehr eng ist.
zum Beitrag13.03.2026 , 12:16 Uhr
Ich möchte darauf hinweisen, dass in der ZDF-Talkshow Markus Lanz die Afd dreimal die Woche zum regulären Teil der eingeladenen Gäste geworden ist. Eine Übersicht hier: www.zdf.de/talk/markus-lanz-114 So werden Rechtsradikalismus und Rassismus normalisiert.
zum Beitrag13.03.2026 , 10:41 Uhr
Will das progressive Lager an sich vergrößern - das will ich auch.
zum Beitrag13.03.2026 , 10:26 Uhr
Welche Realität denn?
zum Beitrag13.03.2026 , 10:15 Uhr
Kennen Sie noch ein anderes Thema als Inländer-Ausländer? Es geht nicht um Deutschland, sondern um die Weltgesellschaft.
zum Beitrag13.03.2026 , 10:10 Uhr
aha also an einer Boris-Palmer-Figur wird in den taz-Kommentarspalten die Rechtsverschiebung deutlich, die die Weimer-Media-Group mit ihrem Kampf gegen "linke Spinner" in Städten weiter nördlich betreibt. Ganz im Konzert mit den Kontokündigungen linker Organisationen. Die Empörung über Steuergelder und deren Missbrauch, wie Nius sie erzeugt, kommt also voll an? Mal auflisten wer alles Steuergelder kriegt: - die Autofahrer, die Autobahnen, - die Exportindustrien - die Bayreuther Festspiele - die Fleischproduktion. - Bitte ergänzen. Das wird als selbstverständliches Recht gesehen. Aber zum Mütchen kühlen taugt der Angriff auf Linke Grüppchen und Buchläden - auch die Arbeitslosen, und die Zähne. Auch wenn damit 2% eingespart werden. Sie sind als Angriffe auf Teile der Bevölkerung intendiert und so werden sie auch verstanden. Richtig: ich bin ihr böser Feind: ich will tatsächlich Ihnen Ihr Auto wegnehmen und es durch öffentlich-rechtliche elektrische Sammeltaxis ersetzen. Also auch die Autoindustrie entmachten. Was ein rassistischer, dumme Sprüche klopfender Palmer kann, können besteuerungspolitisch Linke noch besser. Die rechten Kulturkämpfer sind die Integrationsverweigerer!
zum Beitrag12.03.2026 , 22:24 Uhr
Bitte mehr von diesen Diskussionen! Es gibt im Alltag (in meiner Stadt) sehr wenige Gelegenheiten und Orte, an denen Linke und Grüne gemeinsam Fragen erörtern. Meist wird nur Haltung gezeigt: die einen für das, die anderen für anderes. Sie gehen sich aus dem Weg. In den telegram-Kanälen und Gruppen erst recht. Wenn zumindest die taz diese Politiker_innen einlädt, dann gibt es wenigstens einen digitalen diskursiven Austausch.
zum Beitrag12.03.2026 , 21:55 Uhr
Es ist so tragisch. Das Referendum 2021 bekam schon keine Mehrheit. Bestimmt ist es eine Polarisierung zwischen den verschiedenen Lagern. Es gibt außerdem eine Erosion der Konservativen hin zur Stärkung der autoritären Rechten. Es wird wieder Revolte und Tote geben. Was hätte der linke Präsident Gabriel Boric machen sollen? moderat, nicht zu sehr polarisieren oder noch entschiedener linke Politik durchsetzen?
zum Beitrag12.03.2026 , 21:41 Uhr
Genau deshalb wurde Weimer zum Kulturstaatsminister gemacht, um wie Merz im Wahlkampf tönte "die linken Spinner" zu bekämpfen. Genau das macht er. Die Satireclips von Extra 3 über Merz, Spahn, Klöckner und Söder wären mal upzudaten. Sie sind längst von der Aggressivität der Rechten überholt.
zum Beitrag12.03.2026 , 20:55 Uhr
Jep. Empirische Sozialforschung unterscheidet sich sehr von Marktumfragen und gerade den kurzen Ankreuz-Anfragen, die online auftauchen. So ist das mit den quick-and-dirty-Tendenzen.
zum Beitrag12.03.2026 , 20:14 Uhr
Ist es okay, wenn Boris Palmer Minister in Stuttgart wird? Auf keinen Fall! Gründe siehe die obigen. Wie kann so eine Frage überhaupt auftreten?
zum Beitrag12.03.2026 , 20:09 Uhr
Finde ich auch: Weimer canceln. Vor allem aber seine Elitenveranstaltungen der Weimer Media Group für besonders ausgewählte Politiker für sehr hohe Eintrittsgelder mit öffentlichen Steuergeldern. Wahrscheinlich muss er verklagt werden. Von alleine hat der keinerlei Einsicht.
zum Beitrag12.03.2026 , 20:04 Uhr
Ich sehe ähnliches in Bremen. Zu viel wilder Müll, zu viele Autos parken die Wege zu, zu viele Abgase, zu dreistes Verhalten, zu viel Rücksichtslosigkeit. 1. wo hin mit dem ganzen Plastik? 2. die Geldabgabe nützt nichts - genauso bei den Fahrern zu großer Autos. Nur Verhaltensänderung kann zielführend sein. Erste Übung: wie melde ich einen Sperrmülltermin an?
zum Beitrag12.03.2026 , 19:57 Uhr
Ich meine, dass es bei dem seit Jahren andauernden sozialpsychologischen Prozess um Ausgrenzung und Abwertung geht - gegen Andere als Objekte. Insofern geht es - völlig unpolitisch - gar nicht um Industriepolitik oder um gute Gestaltung der Zukunft. Dafür bräuchte es ja Immigration statt Abschiebung, radikale Emissionsminderung statt fossilokratisches Roll-back. Krankhafterweise streben viele aber nach Zerstörung, und Selbstzerstörung: Amlinger und Nachtwey: "Zerstörungslust." Weiterhin stellt sich die Frage, warum so viele Menschen gegen ihre eigenen Interessen wählen. Ich denke, es geht nicht um das Ankreuzen auf einem Zettel, sondern viel allgemeiner um Verrohung und Schlimmeres. Das lässt sich nicht nach der Wahl einer Partei abgrenzen.
zum Beitrag12.03.2026 , 01:00 Uhr
aufgebauscht von Nius: Rechte Hetze: "die" nehmen "uns" was weg.
zum Beitrag12.03.2026 , 00:49 Uhr
Die zwei entscheidenden Punkte werden nicht angesprochen: - Rassismus: also Ausgrenzung mit dem Ziel der Zurückweisung, Abschiebung - Standortverteidigung um jeden Preis. Meine Industrie bleibt. Ich denke nicht, dass man so in Personengruppen aufteilen kann: die die so wählen und die anderen. Was sind allen gemeinsame Tendenzen? - Alle systemimmanenten Beibehaltsforderungen sind problematisch. Wenn so viele - über 80% der Einwohner - keine ökosoziale Umgestaltung wollen, dann ist das regressiv.
zum Beitrag03.03.2026 , 00:54 Uhr
Hier schimpfen ja alle um die Wette gegen die USA. Ich denke, dass der letzte Absatz des Artikels Leon Hollys Fantasie entspringt: "Ein blutiger Niedergang ... Wenn der Anspruch auf Vorherrschaft auf die objektiven Bedingungen des imperialen Verfalls prallt, dann kommen ganz neue Monster zum Vorschein." Ich sehe da keinen Niedergang der USA, nicht materiell, nicht als politisch-ökonom. Organisation. Ich wage gerade keine Prognosen. Es ist sicher richtig, gegen alle Diktaturen in der Welt zu kämpfen. Leider reichen dafür die zivilgesellschaftlichen Mittel nicht immer aus. Und sicher ist die Kritik an allen aktuellen Akteuren, Machthabern, Kriegern richtig.
zum Beitrag02.03.2026 , 14:37 Uhr
Dieser Beitrag von Grigat ist wohl gemeint als Beitrag für die innerlinke Diskussion. Schön, dass die taz dies ermöglicht. Die Abwehr von Kritiken an Islamischen Aktivitäten erlebe ich häufig mit dem konsequentialistischen Argument: das sei Wasser auf die Mühlen der Rechten. Richtig, die gibt es. Die bürgerliche Stiftung Republik21 hat Ahmed Mansour quasi eingekauft. Und alle verändern sich: Mansour hatte 2015 einen hilfreichen Text geschrieben über "die Ehre" im Kontext des Projekts HEROES. Die Bahamas sind eine rechte Sekte - geworden. Wie schon gesagt: meistens findet die Identifikation statt mit "dem Israel" oder "dem Palästina". Islam ist ein weites Feld: geografisch und ideell. Es gibt eben heute auch türkisch-islamische Varianten der Abgrenzung von den Deutschen als Form der Selbstbehauptung. Ich glaube das hat alles viel mit politischer Psychologie zu tun und dem Benutzen von (früheren) Inhalten, z.B. auf Tiktok. Das sich inszenieren und influenzen an die Jugend. Säkularität heißt für mich: sich weiterentwickeln, verschiedene Kontakte im Leben haben, Sektenbildung vermeiden.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:45 Uhr
Darüber äußerte sich auch der Reformtheologe Mohammed Arkoun, Prod. an der Sorbonne (1928-2010): Arkoun plädierte für einen geduldigen Umgang mit dem Islam: Noch könne die muslimische Welt nicht wirklich mit Kritik umgehen. In der arabischen Sprache fehlten Worte wie „Kritik“ oder „Vernunft“, wie wir sie verstehen. „Wir dürfen also kritisches Denken nicht voraussetzen, wir müssen es überhaupt erst einführen.“ „Wir fordern zu Recht Demokratie, Menschenrechte und Frauenbefreiung. Aber wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, wenn das Zeit braucht.“ de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Arkoun
zum Beitrag02.03.2026 , 12:40 Uhr
Rechte Feindseligkeit bezieht sich auf "wir Deutsche", auf "unser Geld". Bei Grigat geht es um Unterdrückung vor Ort in außereuropäischen Herrschaftstraditionen. Und es geht mir um das Problem, dass Linke im Protest gegen den Westen, die Antiwestler gut finden. Das geht über projezieren. So wie mit Putin.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:34 Uhr
Danke für diese Hinweise.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:30 Uhr
Zum anderen die Auseinandersetzungen in Deutschland. In welcher Veröffentlichung hat Heidi Reichinnek 2016 zur Kooperation mit der islamistischen Muslimbruderschaft aufgerufen? Richtig: es gab in den letzten Jahrzehnten viele Kritikäußerungen aus dem linken Spektrum an allem möglichen Islamischen. Viele Stimmen sind heute nicht mehr bekannt, weil alle so viel auf social media blinken. Bücher: Fatima Mernissi; Mohamed Arkoun. Ja, Lafif Lakhdar, stritt sich mit Islamisten im tunesischen Fernsehen. Güner Yasemin Balci kritisiert in ihrem neuesten Buch, dass Kinder auf dem Spielplatz (in Berlin) mit Geschlechtertrennung anfangen. Ich finde es wichtig, autoritären Vorgehensweisen, sozialer Kontrolle und Bestrafungen entgegenzutreten und das auch öffentlich anzusprechen. Für den moralischen Fortschritt. Sineb el Masrar veröffentlichte ganz gute leicht zugängliche Beiträge. Islamogauchisme findet sich in Dt. z.B. im telegram-Kanal Jugendinfo: Israel wird mit Frankreich in Algerien gleichgesetzt, um die Hamas mit der FLN gleichzusetzen und so den Befreiungskrieg gegen den Siedlerkolonialismus zu legitimieren. Projektionen statt Trauer um das Drama. Antinationale Distanz wäre besser.
zum Beitrag02.03.2026 , 12:28 Uhr
Stephan Grigat in der taz. aha. Mit Kritischer Theorie gegen den "Todfeind" "für eine liberal oder konservativ situierte Verteidigung einer über sich selbst aufgeklärten Aufklärung." ? Der Gastkommentar ist natürlich zu kurz für das weitläufige Thema. Relativierer und Kritiker der Aufklärung sind in der aktuellen akadem. Welt (v.a. USA) z.B. Wael B. Hallaq, 2022: Orientalismus als Symptom. Eine Kritik des modernen Wissens. Matthes & Seitz, und Hamid Dabashi, der sich zu iranischen Kinofilmen äußert und allem und jedem Kolonialismus vorwirft. Aber das aufgerissene Thema besteht aus vielen Gebieten. Mich stört, dass eine oder die Islamdebatten immer auf Israel-Palästina fokussiert werden. Wie ist es mit sozialem Wandel in der Region von Mauretanien bis Malaysia? Es gibt viel Säkularität und Probleme mit der Demokratisierung. Das ist das eine. Lokale Barrieren wie in Mauretanien: die Stammeszugehörigkeit steht noch immer im Ausweis, auf die Leugnung von Gott steht die Todesstrafe. Wir sollten da viel Geduld mitbringen, um die Regionen der Welt kennenzulernen. Nicht Abgrenzung mit ebenfalls Abgrenzung quittieren. Andererseits sind Machtkämpfe unvermeidlich.
zum Beitrag27.02.2026 , 01:32 Uhr
Frau Tuttle hatte doch während des Beginns der Berlinale auf den Kritikbrief ganz angemessen reagiert und erklärt, dass es nicht nur ein Thema - Palästina- gibt, sondern ganz viele. KSM Weimer scheint nur ein rechter Nationalist zu sein. Die Äußerungen des Prämierten Filmemachers verstehe ich so, dass er an die Gestorbenen denkt, und an die, die Geschwiegen haben, also nicht protestiert haben. das ist alles eindeutig. Israels Reaktion auf die Invasion der Hamas war extrem krass. So ist das dort. Die Spannung zwischen diesen Perspektiven wird bleiben. Kulturelle Kreationen haben die Möglichkeit dazu künstlerisch zu arbeiten.
zum Beitrag26.02.2026 , 02:38 Uhr
Auf jeden Fall gibt es eine große soziale Ungleichheit der Erkrankungen und des arbeitsbedingten Gesundheitsverschleißes. Daher ist es sinnvoll mit der Verrentung auch auf diese Lage einzugehen. Die ressourcenärmeren sollten früher aufhören dürfen.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:59 Uhr
Ich bin auch dagegen, dass sich die Gruppen jeweils die Ohren zuhalten oder Auftritte verhindern wollen, wenn es gegensätzliche Auffassungen gibt. Nur noch in der Eigengruppe bleiben zergliedert die Öffentlichkeit. Natürlich kann mensch die Lesungen einer Schwarzer auch ignorieren. Eine Kundgebung vor dem Haus ist sinnvoll, im Sinne der Gegeninformation. Allerdings gab es gegen die Auftritte von Buju Banton auch bereits Absageforderungen: de.wikipedia.org/wiki/Buju_Banton Wegen seinen Hassäußerungen, Kill Homos-Battyman-Tunes und so. "Die Hälfte der in jenem Jahr angesetzten Auftritte in Deutschland wurde abgesagt." Auch gegen Verschwörungsguru Daniele Ganser und gegen Xavier Naidoo wurden Absageforderungen von politischen Bündnissen laut. Und gegen Günther Beckstein gab es Proteste wegen der Reduzierung des Art. 16 GG-Asylrecht. Das sind Definitions-Machtkämpfe.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:42 Uhr
ja, verstehe. Ich finde diese Forderung der Absage auch unangemessen.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:33 Uhr
Den Kommunen muss bei der Umgestaltung der Energieversorgung auf fossilfreie Energieerzeugung stärker finanziell geholfen werden - vom Bund.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:32 Uhr
Die erste Entwurfsversion des Gebäudeenergiegesetzes von Habecks Referent Gleichen war die beste. Seitdem wurde alles von den Fossilokraten durchlöchert.
zum Beitrag24.02.2026 , 21:36 Uhr
Ich möchte folgenden Satz beanstanden: "die in Teilen rechtsextreme AfD unterstützte" Die Afd ist nicht in Teilen rechtsextrem, sondern zu einem nur noch kleinen Teil rechtspopulistisch. Zum größten Teil faschistisch. Die bisherige Sprachregelung bitte updaten. Ansonsten: ein völlig unmögliches Verhalten von Kushner - das zeigt wie rechtsradikal das US-Regime heute ist.
zum Beitrag24.02.2026 , 21:17 Uhr
Das ist für mich absolut vorhersehbar. Das passt z.b. zu den Angaben der Parteien über Spenden: Linke und Grüne sind die transparentesten, CDU und Afd die intransparentesten.
zum Beitrag24.02.2026 , 20:40 Uhr
In der anderen Meldung hieß es heute: EU grüßt Selenskyi mit leeren Händen. Ich bin skeptisch ob Sanktionen helfen. Sie sind meist ein Abgrenzungsstatement. Sanktionen gegen den Kauf fossiler Energieträger können die Umgestaltung zu fossilfreier Energie vorantreiben - aber Sanktionen können kein Regime niederringen. Das kann nur der antifaschistische bewaffnete Kampf aller.
zum Beitrag24.02.2026 , 19:20 Uhr
Ich finde das gut geschildert, wie die Initiative Gerechtigkeit für Lorenz A. entsteht und sich bewegt. Da ist die Migrationsgesellschaft, die postmigrantische. Da sind die jungen Menschen schon weiter als die Behörden und die Polizei. Das können wir auch im Zug: eben fragen: Warum haben Sie jetzt den Passagier kontrolliert und mich nicht? Der Film von Hubertus Koch "Lorenz und die Einzelfälle" behandelt nur die letzten tödlichen Polizeieinsätze seit 2020 nur in Norddeutschland. www.youtube.com/watch?v=rU7hcUhJXio
zum Beitrag24.02.2026 , 19:08 Uhr
Gut! Endlich!
zum Beitrag24.02.2026 , 18:52 Uhr
Ich kann den Protest gegen A.Schwarzer verstehen. Es gibt es immer wieder oder -noch: Feministinnen, die die Feststellung eines biologischen Übergangs von einem zum anderen Geschlecht ablehnen und male to female -Transitionen als unecht verleumden. "Die mogeln. Wir wollen mal unter uns sein." so eine andere Webseite. Und andere queere Feministinnen haben diese Phobie nicht. Dann gibt es noch weitere Punkte zur Kritik an A.Schwarzer. Siehe vorigen taz-Artikel Alice und Alice. Mich wundert schon, was es alles an Veranstaltungen im Babylon-Kino geben kann - angefangen mit dem "Kölner Karlspreis für Ken Jebsen" 2014 als Belohnung für die antisemitischen Montagswahnmachen gegen die "Todespolitik der Federal Reserve". Klaus Lederer war da prima. Seltsam. Aber die Preisverleiher von 2014, "Arbeiterphotographie" / Neumann & Fikentscher - waren doch 2010 bei Ahmadinedschad in Teheran zu Besuch - warum ist da die Frau Schwarzer so dagegen?...
zum Beitrag24.02.2026 , 03:00 Uhr
Mal was anderes als diese ganzen pauschalen Negativzuschreibungen: Rafik Schami ("ein Freund aus Damaskus") lebt seit 1971 in Deutschland und gehört als syrisch-deutscher Schriftsteller zu den erfolgreichsten (deutschen) Schriftstellern interkultureller Literatur. de.wikipedia.org/wiki/Rafik_Schami - Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm. Hanser, München 2003 - Damaskus im Herzen und Deutschland im Blick. Hanser, München 2006, - Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat und andere seltsame Geschichten. (= dtv. 14003). München 2011 - Gegen die Gleichgültigkeit. Über Rassismus, Orientalismus und den neuen Typus von Intellektuellen. Essay. Schiler & Mücke, Berlin/Tübingen 2021. Mir gefallen die Geschichten, die aus dem Syrien vor dem Krieg erzählen. Mitunter Geschichten aus Rafik Schamis Kindheit und Jugend, in der in den Nachbarschaften ein friedlicher und reger Austausch stattfindet unter Angehörigen verschiedener Konfessionen. Der Krieg 2012ff auf den Aufstand/Protest 2011- brachte die Rache und Eroberungsideen - die müssen erst wieder zurückgehen.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:58 Uhr
Nein, ich denke nicht, dass Stadtregierungen einen solchen Einfluss aus der Weltpolitik übernehmen. Erdogans Einflüsse finden über die NATO-Mitgliedschaft statt. Es gibt keine Ausschlusstatuten. Und die Städte oder Dörfer haben da keine zusätzliche Förderung. Überprüfbar wäre das an der Untersuchung der Wirkung und Reichweite der BIG-Partei in D. Einzelne SPD-Politiker sind nicht die Gesamtpartei. Zu pauschal.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:55 Uhr
Leider haben sich noch nicht sehr viele Europäer bei den Kurden bedankt.
zum Beitrag23.02.2026 , 13:54 Uhr
Ja? Sind Sie auch schon mal so hart bestraft worden? Und Sie möchten dieses Forum für Ihre nationalistischen Phantasien nutzen? "Deutschland kann/ Kann nicht", "Allimentierung", Beschuldigung an den Kommentarbereich. Ja, Schutz vor Gewalttätern, durchaus. Mir ist die Allimentierung solcher Ihrer nationalistischer Tiraden schlicht nicht zumutbar.
zum Beitrag22.02.2026 , 22:16 Uhr
Ich habe in der Debatte noch nicht verstanden, wie zwischen der Nutzung der Interaktionsplattformen und der Nutzung der Geräte Smartphone/ Telefon und Computer unterschieden werden soll. Sollen Kinder oder Jugendliche ein Mobiltelefon erst ab einem bestimmten Alter anfassen? Oder soll es Geräte geben, auf denen bestimmte Funktionen nicht installiert sind?
zum Beitrag22.02.2026 , 17:52 Uhr
Ich finde feministische Perspektiven selbstverständlich, Forderungen gegen Gewalt und Ausbeutung notwendig, aber Alice Schwarzer ist seit Jahrzehnten auf dem CDU-Trip, bürgerlich und das ist ein Widerspruch zu der notwendigen Sozialkritik aus den Lebenslagen heraus, aus denen feministische Initiativen kommen. Stattdessen hypt die Emma alles was individuelle Karriere ist. In der Emma gibt es auch immer wieder polemische, abwertende Beiträge - klar für Migrantinnen ist da nichts drin. Nicht zuletzt die ständigen Demonstrationen gegen die Unterstützung der Ukraine sehe ich als menschenfeindlich an und kann das nur abscheulich finden. Das Duo Schwarzer-Wagenknecht ist ein Superlativ an Selbstgerechtigkeit. Nein Danke.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:38 Uhr
ja, voll. "Die Phantasmen ethnischer Nationalismen gerade Arabischer Herrschaft sind besonders absurd, wenn sie gegen die Ideen der Aufstände der arabischen Frühlinge millitaristisch nach rechts& islamistisch gewendet werden." Das ist so tragisch. Ich bin 2011 nach Tunesien gereist zu einem Treffen, wie es weitergeht. Es gibt schon lange viel Säkularität. Aber in den arabischen und islamischen Ländern ist vieles unorganisiert, spontan. politisch etwas diffus. In Umfragen sagen 70% der unter30jährigen: Religion ist Privatsache. Ich finde es unübersichtlich. In Syrien geht die Gewalt (z.b. gegen Drusen) von Stammesverbundenen aus. Urbanität in Damaskus, Aleppo.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:29 Uhr
?? nö. Wir sind nicht Ihre Linken. Da müssen Sie sich verwählt haben.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:24 Uhr
Ja! eben.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:23 Uhr
Leipzig? Die einzige NGO der syrischen Demokratiebewegung sitzt in Leipzig: Adopt a Revolution. Sie berichtet in den newslettern: "Unsere Partner*innen berichten zudem von Plünderungen in Städten, die inzwischen unter Kontrolle der syrischen Übergangsregierung stehen. Betroffen sind nicht nur zivilgesellschaftliche Zentren, sondern auch Behörden, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen. Über das Ausmaß lässt sich derzeit kaum etwas sagen, da keine unabhängigen Medien in die Gebiete gelassen werden. Auch Übergriffe auf kurdische Geschäfte und Häuser wurden gemeldet. In Raqqa ist bislang keine reguläre Armee stationiert, sondern Stammesmilizen und bewaffnete Gruppen mit unklarer Zugehörigkeit." (23.1.26) und: Die Stadt Kobanê wird weiterhin von islamistischen und türkischen Truppen belagert, von Versorgung abgeschnitten. (30.1.26) "Ein geeintes Syrien (...) kann nur durch einen inklusiven politischen Prozess, Kompromissbereitschaft und gesellschaftliche Teilhabe wachsen." adoptrevolution.org/ adopt fördert mehrere lokale Projekte. Bitte unterstützen Sie dies.
zum Beitrag22.02.2026 , 15:15 Uhr
Immer wieder wird in kurdischen Telegram-Kanälen von Angriffen auf Kurd_innen in Deutschland berichtet. So in der Massenunterkunft Berlin Tegel. Das stellt das Gefühl in Sicherheit zu sein infrage. Solidarität mit Rojava und allen Humanisten!
zum Beitrag22.02.2026 , 15:10 Uhr
Das ist schrecklich, alarmierend! Es gab einmal eine Demokratiebewegung in Syrien, die wollen all das nicht. Keine ethnonationalistische Aggression und Entrechtung der Kurd_innen, sondern eine Demokratische Republik Syrien. Schauen Sie rein: noch lieferbar, auf deutsch: editionfaust.de/pr...ichten-aus-syrien/ Es sollte also eine Entwicklung dahin geben, dass alle Verschiedenen in einer öffentlich-bürgerrechtlichen Struktur zusammenleben können, ohne Angst voreinander zu haben. Ohne Angst verschieden sein. Von Verwandtschaft unabhängig gemeinsam die Zukunft gestalten.
zum Beitrag22.02.2026 , 14:58 Uhr
Dirk Knipphals spricht hier zutreffend das Problem an, das sich ständig zeigt bei den Beteiligten des Israel-Palästina-Konflikts: nur noch die eine Sache, völlig entgrenzte Identifikation und Abwehr alles anderen.
zum Beitrag22.02.2026 , 14:55 Uhr
Das hier Geschilderte ist genau der entscheidende Punkt. Die Afd ist keine Partei zum Wählen: Programme lesen und Kreuzchen machen. Es ist ein Austritt aus der bisherigen Gesellschaft und den Abläufen des Regierungssystems. Sich mit diesen Posten zu versorgen ist dann der Zweck des ganzen entstehenden Gebildes aus Funktionären und Wählern. Und gleichzeitig bleibt es eine Partei der völkischen Bewegung. Beidem gemeinsam ist der zur Schau gestellte Eigennutz. Die Rückkehr zum Volksstamm. Abtrennung, Regelerosion, rechtlose Arbeitskräfte halten.
zum Beitrag22.02.2026 , 14:45 Uhr
"Das Blatt bedient eher Befindlichkeiten als zu informieren." Ja, das ist ja das Entscheidende, um das es bei diesem Eigenlabel und dieser Abgrenzung geht. Um Befindlichkeiten.
zum Beitrag21.02.2026 , 00:36 Uhr
Ganz genau! Die Trumpsche Entsprechung zu dem Weltfriedensrat, 1950 ausgerufen in Warschau, auf Stalins Gnaden. So lecker. de.wikipedia.org/wiki/Weltfriedensrat
zum Beitrag21.02.2026 , 00:25 Uhr
! so ist das !
zum Beitrag21.02.2026 , 00:14 Uhr
Alice Weidel ist prominent in der völkischen antidemokratischen Bewegung falls Sie das noch nicht mitgekriegt haben.
zum Beitrag21.02.2026 , 00:08 Uhr
so platt und blauäugig - oh nee, kopfschüttel. Die Solidarisierung, die es mit Iraner_innen heute gibt, ist schon lange nicht mehr so schwarz-weiß, wie Sie das erinnern.
zum Beitrag20.02.2026 , 23:27 Uhr
Im Englischen ist das Wort "social" nicht unbedingt mit Werten gefüllt. Sozialtheorie kann Handeln auch ohne Moral denken. Ich verwende meist den Ausdruck "Interaktionsplattformen". Ein erster Schritt ist die Abkehr von X und Facebook, hin zu Mastodon und Bluesky.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:43 Uhr
Nein, Mastodon, Bluesky und andere, selbstorganisierte Interaktionsplattformen sind sinnvoll. Es gibt solche, die nicht das längstmögliche Verbleiben fördern.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:41 Uhr
Wir sollten uns, sich und andere, jung und alt bei der Steuerung der Elektrogeräte unterstützen: - nicht zu lange an den virtuellen Fenstergeräten hängen - das richtige und notwendige damit machen - mit etwas anderem spielen - keine gewaltvollen, traumatisierenden Inhalte bekommen. Also Qualität und Quantität steuern. Es sind also mindestens zwei Themen: 1. Suchtprävention / Zeiteinteilung 2. Abwehr von schädlichen Inhalten der Manipulation Erniedrigung, Übergriffen, Erpressung. Die Kommunikationsgeräte mit den vielen Möglichkeiten sollten also nicht verboten werden, sondern die Gesellschaft möge gegen die Tech-Konzerne beschließen, dass mit ihnen das richtige getan wird.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:34 Uhr
Das habe ich nicht gemeint und davon nichts geschrieben.
zum Beitrag19.02.2026 , 12:33 Uhr
Das möchte ich als Erwachsener auch nicht. Und deshalb sind Filter gegen "Folterbilder, menschenverachtende und demütigende Pornografie und schlimmste Tierquälerei, Hassbotschaften, radikalisierte Manipulation" notwendig. Das meinte aber das Team von Chr Montag gar nicht. Sondern die Gruppendynamik ständig mit der virtuellen Fenstergruppe verbunden sein zu müssen.
zum Beitrag18.02.2026 , 19:41 Uhr
Schrecklich, diese Entwicklung. Rache und Polarisierung. Mich besorgt auch gerade die Entwicklung in Frankreich schon länger.
zum Beitrag18.02.2026 , 19:30 Uhr
Ich finde das enorm problematisch, dass es diese Anstalt "Verfassungsschutz" überhaupt gibt. Konkret fällt mir auf, dass die Einstufung von linken Organisationsansätzen wie der Interventionistischen Linken als "extremistisch", "gewaltorientiert" einfach erfunden, falsch sind. Und nur deshalb möglich sind, weil diese Gruppen marginal und nicht mächtig sind. Das Ziel ist, diese zu verleumden. Bei der Afd nimmt sich der VS in Bund und Ländern sehr viel Zeit für allerlei Abstufungen. "gesichert" ist bei nur, dass Initiativen leicht zerstört werden können, wenn es aber eine Partei ist, dann ist sie sakrosankt, denn Parteien haben ja Verfassungsrang.
zum Beitrag18.02.2026 , 19:06 Uhr
Wissenschaftliche Erkenntnisse. Ich würde mich nur teilweise auf Manfred Spitzer beziehen. Denn bei ihm ist immer etwas Kulturpessimismus dabei. Viel flexibler und genauer halte ich die Arbeiten von Christian Montag, ein Prof für Psycho-Informatik in Ulm:
Montag, Christian, 2021, Du gehörst uns! Die psychologischen Strategien von Facebrook, TikTok, Snapchat & co. München, Blessing 414 S.
Zierer, Klaus ; Montag, Christian ; Dorsch, Walter, 2023, Digitale Medien in den ersten 1.000 Tagen: Das Smartphone ist weder für Kinder noch Eltern zu empfehlen. Pädiatrie 35, S1, S. 53-57
Gemeinsam mit deutschen und chinesischen Forschern hat Christian Montag bei Computerspielern untersucht, was in ihrem Gehirn vor sich geht (2024) www.spiegel.de/psy...-ad37-0cdacd81518f
zum Beitrag18.02.2026 , 18:54 Uhr
Mh. ich finde die Frage, wie der Jugendschutz effektiv implementiert werden kann von den Plattformen schon vordringlich. Wie das Verbot kontrolliert wird? In Schulräumen klar, aber außerhalb? Die Eltern? Jugendliche und Kinder nutzen in den Schulen heute Computer. Eine Beschränkung von Nutzungsmöglichkeiten wäre zu testen: auf diesen Smartphones / Telefonen und diesen PCs funktioniert nur: - das Telefonieren, SMS - das Schreibprogramm - das Ansteuern bestimmter Webseiten. - die Stundenplan, Kalender-App - die nützlichen Tools. Alles andere ist nicht installiert oder nicht ansteuerbar. Schluss mit den ständigen Selfies und dem filmen von Schlägereien im Schulhof, Teilen von Drohbotschaften, etc. Ich hatte noch nie ein "Smartphone", sondern immer ein Tastenhandy. Der Tisch-PC hält Jahre länger. Wichtig sind die Spiele miteinander, ohne Elektrogeräte. Das lernen, wann es das richtige Maß ist. Die Zeitstruktur.
zum Beitrag18.02.2026 , 18:45 Uhr
Gut wäre das! Nur, wie können Immobilienbesitz auch zu Vermögen bzw. Einkommen gezählt werden? Ich halte die Behauptung der Leistungsanreize für vorgeschoben. Handeln Menschen deshalb, weil sie Aussicht auf eine Belohnung sehen? Oder werden Menschen faul, weil sie besteuert werden? Das ist alles widerlegbar. Zum Thema der Einkommens- und Erbengerechtigkeit siehe auch: Niklas Angebauer, Jacob Blumenfeld und Tilo Wesche Hrsg. (2025): Umkämpftes Eigentum. Eine gesellschaftstheoretische Debatte. Berlin, Suhrkamp 704 S.
zum Beitrag18.02.2026 , 04:49 Uhr
Forschungsfragen: Wenn es eigentlich um soziale Ungerechtigkeit geht (Einkommen, Zukunftschancen), warum wählen die verbliebenen Einwohner Ostdt. u. v.a. Sachsens, Thüringens zu mind. 50% Afd? Wenn es um Abwanderung, Überalterung oder Verfall der Häuser (Außenansichten) geht, warum schreien dann so viele "Wir bleiben Deutsch!"? Warum gibt es so viel Menschenjagd auf alle Anders-Menschen, so viel alltägliche Gewalt? Alleine abends am Bahnhof in Wismar? Wenn der Punkt also v.a. Ideologiekritik ist, worin besteht die Ideologie? Ich denke kollektiver Narzißmus ist ein weiteres sinnvolles Stichwort, dass bisher zu Regionen in Polen und Britain beforscht wurde. Richtig: die Brexit- Leave EU-Wähler wären überwiegend von der Sehnsucht getrieben "We want England as it used to be". Die Folgen sind selbstzerstörerisch. Mit regionaler Aufspaltung wie in Dt: Greater London hatte höchste Werte für "remain". Schottland auch. Die Perspektive liegt also in viel stärkerer "ethnischer" Vermischung und den sozialpsychologischen Wirkungen. Nicht jede Gruppe sich selbst überlassen. Der Faschismus kann besiegt werden!
zum Beitrag17.02.2026 , 13:03 Uhr
Auf zur großen workers-for-future Demowelle gegen die CDU-Politik!
zum Beitrag17.02.2026 , 12:59 Uhr
traurig, bedrohlich, regressiv. Ich empfinde nicht national, mir ist Nationalstolz völlig fremd. Sondern dieser Abgrenzerismus, die Abspaltung der Rufenden "Ost! Ost! Ost!" - wie sie bei vielen Demos schon zu hören waren - ist zwar Kreml-freudig, aber ansonsten nur unproduktiv. Die ärmsten Regionen der BRD finden sich bekanntlich im Ruhrpott. Diese Abspaltung hat mehr mit Fico, Babis und Putin zu tun als mit Armut oder Kämpfen für ein besseres Leben. Eher für ein schlechteres. Hitlergrüße in Schulen etc.
zum Beitrag17.02.2026 , 12:49 Uhr
Ich hoffe, dass sich die Reza Pahlavi-Anhänger und -Promoter nicht durchsetzen. Hauptsache, alle Iraner:innen, im Iran und außerhalb, formulieren stärker was sie für politische Ziele haben. Denn es ist klar, dass es viele verschiedene sind. Im Iran ist der Schah-Sohn nicht die Nr. 1. Wahrscheinlich gar niemand. Können nicht auch Räte gebildet werden, ohne Personenkult? Wichtig ist die Feststellung, dass die iranische Gesellschaft heute viel säkularer ist als früher.
zum Beitrag16.02.2026 , 14:30 Uhr
Bisher wurden verschiedene Methoden der Diskriminierung kritisiert, die dazu führten, dass die Ärmeren, working poor und die Farbigeren nicht an den Wahlen teilnahmen. Z.B. der Registrierung Eintragung ins Wählerregister. Kurz vor der Wahl wurde bestimmten Betroffenen mitgeteilt: es würden noch Unterlagen fehlen. Dafür gibt es eine Menge Nachforschungen: www.bpb.de/themen/...-dem-weg-zur-wahl/ www.swp-berlin.org...l-im-us-wahlsystem de.statista.com/st...r-afroamerikanern/ www.stuttgarter-na...-3680ed956b2d.html www.blaetter.de/au...black-votes-matter u.a. Was Trump jedoch artikuliert und wie er das ausdrückt ist eine Aggression auf seine Feinde, die "Wahlbetrug" organisieren, wie eine Verschwörung. Eine Form Anlässe zu erfinden, die oben Genannten vom Wahlrecht auszuschließen. Also eine Neu-Privilegierung wie eine White Supremacy einzuführen. Das ist quasi "der Plan".
zum Beitrag16.02.2026 , 01:49 Uhr
Meine starken Zugeständnisse an Russland sind die Folgenden: Beseitigung des Kreml, Putins und aller russischen Militaristen. Demokratisierung und Entmilitarisierung der russischen Gesellschaft. Solidarität mit Pussy Riot und allen Exilierten. Make Russia small again.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:44 Uhr
Genau.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:43 Uhr
Das ist völlig unrealistisch. Die Situation in der Tschechoslowakei zeigte: nach dem Einmarsch der sowjetischen und weiteren Truppen 1968 kam es zur Anwendung einer Vielzahl von Formen sozialer Verteidigung. Die Einwohner wandelten ihren Widerstand in stärkere Militanz. Es nützte nichts. 1970 galt der Prager Frühling als militärisch beendet. Ungarns Austritt aus dem "Warschauer Pakt" 1956 wurde nach einer Woche mit Truppen besiegt. Hilfe von außen kam in beiden Fällen keine.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:35 Uhr
1979 intervenierte Vietnam vollautonom in Kambodscha und bekämpfte das Pol Pot-Regime militärisch. In Kambodscha wurden v.a. muslimische Chams, Vietnamesen und andere Minderheiten ermordet, um die Bevölkerung als Khmer zu homogenisieren. 1980 intervenierte Tanzania vollautonom in Uganda und vertrieb Idi Amin Dada von der Macht. Damit wurde der dortige Massenmord beendet. Beides war notwendig und richtig.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:30 Uhr
Nein, das ist historisch falsch. Die Taliban weigerten sich Osama bin Laden auszuliefern, denn er genieße Paschtunisches Gastrecht. Das war der Grund für den Einmarsch. Die ISAF hätten niemals aus Afghanistan abziehen dürfen. Es geht um Stabilisierung, Moderne und Menschenrechte.
zum Beitrag16.02.2026 , 01:23 Uhr
"Seitdem verfolgen die Grünen eine Außenpolitik nach den Normen der UN-Charta und der Responsibility to Protect." Sehr gut. Mich freut diese Erwiderung von Winfried Nachtwei. Genau diese Widersprüche bei Bschor hatte ich auch gesehen. Ich denke, es ist allgemein eine Art Desinteresse an der Realität, wenn Menschen an ihren Friedensprinzipien festhalten - egal wer wen angreift. Genau das erlebe ich bei den Leuten, die den Darstellungen der IMI folgen: "Informationsstelle Militarisierung". Z.B. Boris Johnson habe die Verhandlungen in einem frühen Stadium 2022 verhindert. Nein, da war das Massaker in Butscha der Anlass, auf Seiten der Ukrainer, die Verhandlungen abzubrechen. Das Schlimme ist ja, dass die ganzen Unterstützer-Regierungen der Ukraine viel mehr auf der Linie von Bschor liegen, als er wahrnehmen möchte. Unterlassene Hilfeleistung ist grausam.
zum Beitrag16.02.2026 , 00:55 Uhr
Ich gehe davon aus, dass alle diese Ausweislosen natürlich einen amtlichen Ausweis bekommen!
zum Beitrag16.02.2026 , 00:53 Uhr
Diese Pläne der Rechtsradikalen sind furchtbar und genauso konsequent wie angekündigt. Bitte den Trump in Zukunft verpixeln. Ständig diese scheußliche Visage, mit diesen Grimassen.
zum Beitrag14.02.2026 , 19:12 Uhr
Ja, ja, der Jürgen Hinrichs ist genau der Redakteur beim Weserkurier, der ganz gute Kontakte zur politischen Polizei in Bremen hat. "Beschäftigt die Linksfraktion einen Extremisten?" Das ist alles ein Reagieren auf die Zusammenhänge, die es bei der Afd gibt. Bei der Linkspartei soll das genauso sein. So die Darstellung von CDU und WK.
zum Beitrag14.02.2026 , 18:55 Uhr
Die Art und Weise wie hier eine Menge Politiker verschiedener Parteien dem Verfassungsschutz beipflichten und dessen Vorgehen rechtfertigen, obwohl sie gar nicht genau wissen können, was der so macht, ist so ein Delegieren an Experten. Die Täter-Opfer-Umkehr wurde hier schon genannt und von Benno Schirrmeister. Was das mit unserer politischen Kultur macht, scheint aber kaum jemand zu bedenken: radikale Gruppen mit V-Leuten auszuspionieren, wirkt sich schockierend aus, und radikalisiert. Das war doch allen klar: Polizeigewalt wie der 2. Juni 1967 radikalisiert Betroffene und Andere. Da zeigt sich bei vielen ein sehr autoritäres Politikverständnis und eine Veränderungsfeindlichkeit der Regierenden gegenüber all den Zielen, für z.B. auch die IL aktiv ist. Wie schon erst kürzlich: die Aktionsgruppe Letzte Generation (und Extinction Rebellion) wurde als "kriminelle Vereinigung" eingestuft mit Haftstrafen. Nicht etwa diejenigen, die für die Emissionen verantwortlich sind. Das ist alles sehr kurzsichtig und dumm.
zum Beitrag14.02.2026 , 12:13 Uhr
Der einzige Grund für die ganzen Machenschaften ist die Einstufung der IL als "extremistisch". Dabei gab es in der Hufeisentheorie bzw. dem Modell des VS mal die Abstufung "radikal". Normal, radikal, extrem. Jetzt gibt es nur noch "extrem normal".
zum Beitrag11.02.2026 , 14:23 Uhr
moin, lesen Sie mal den Vorschlag in dem konkreten Link.
zum Beitrag11.02.2026 , 14:20 Uhr
In Iran findet das Bestreben nach einer sozialen Demokratie vermutlich eine Mehrheit. Einige sehen den Schah-Sohn als Ansprechpartner für den Übergang. Andere sagen: oh nee, lieber nicht. Siehe der Übergangsregierungschef in Syrien. Die Konflikte gehen eben weiter. Die Monarchisten sind nicht in der Mehrheit. Die Kommunisten aber auch nicht. Und das sind die lauten Stimmen im Exil/ Ausland. Im Iran selbst wird sich anders ausgedrückt. Gerade nicht mit diesen Doktrinen. Sie brauchen erst mal viel Raum und Zeit sich unmanipuliert auszutauschen. Doch wer verhindert jetzt weitere Massaker?
zum Beitrag11.02.2026 , 14:12 Uhr
So waren zwei Reaktionen auf Argumente zur Senkung der Mieten - unter dem Artikel/ Zwiegespräch zur Mietenpolitik vor ein paar Tagen: taz.de/Mietenpoltik-in-Berlin/!6147006/ "Man muss ja nicht in Berlin wohnen, nach Berlin ziehen, kleinere Wohnungen gehen auch" - dabei war die Argumentation auf die bundesweite Lage gerichtet. Und: "Bei Drittelung der Mieten lohnt sich der Wohnungsbau nicht mehr."
zum Beitrag11.02.2026 , 14:08 Uhr
Nein, ich denke nicht, dass es an Einsicht und Verstand fehlt für die Notwendigkeit der Verringerung der Erderhitzung. Es betonen jedoch mehrere Kommentare, dass Reichtum, Klassenstruktur und Macht wichtige Faktoren sind.
zum Beitrag11.02.2026 , 09:19 Uhr
ich bin gegen das Geschäftsmodell Individualmobilität zu verkaufen. Mobilität kann öffentlich-rechtlich organisiert werden. Das Denken in "Die Branche" ist Teil des Problems. Stattdessen tausende zirkulierende Sammeltaxis, um die Pkws zu ersetzen. Dazu hier: taz.de/EU-Bericht-...bb_message_5165641
zum Beitrag11.02.2026 , 09:08 Uhr
Diese Entwicklung ist fatal - tödlich für Iraner_innen. Weil kaum jemand Farsi kann, weil nur Projektion herrscht auf die Iraner - mal sind sie widerständig, dann eben gemein, weil sie für den Schah seien - statt ortskundig genau sich auszukennen, welche Gruppen und Lager es gibt. Fatal war es auch für die Syrer:innen seit Jahrzehnten. Seit den 80er Jahren gibt es eine Demokratiebewegung in Syrien. Weder Assad/ Makhluf/ Shishakli, noch HTS und Jihad. Die sind alle namentlich bekannt. Aber das kommt davon, dass der politische Diskurs, das politische Denken so regressiv verkommen ist auf Lieblingsvölker und Feindvölker. Nein: überall können Sie mit Habituselementen der Emanzipation in Kontakt treten.
zum Beitrag11.02.2026 , 08:55 Uhr
Lebensqualität: Dazu noch folgendes: ich bekomme auf dem Fahrrad jeden Tag die giftigen Abgase und die Aggression der Verbrennerverkehrsmassen ab. Da ich kein Auto habe, ist Radfahren in keinster Weise eine Form von Lebensqualität. So werde ich auch angegriffen. Es ist nur eine Hackordnung, in der die Schwächeren, weniger Bewaffneten weggequetscht werden, weil es von allem zu viel gibt. Zu der verkehrspolitischen Diskussion siehe auch taz.de/EU-Bericht-...en-Autos/!6150831/ Allgemein bekannt ist, dass Arbeiterquartiere viel mehr Abgase, Giftstoffe haben und eine geringere Lebenserwartung. Die Forderung: alle können jederzeit überallhin umziehen. Ich tausche morgen mit dem Bewohner der Villa. Denn es ist ja alles freiwillig.
zum Beitrag11.02.2026 , 08:48 Uhr
Das ist ja nett von Herrn Kords. Ich verursache wenig CO2-Emissionen, weil ich nicht anders kann: ich habe kein Geld. ich bin in meinem Leben (ü55) 4 mal geflogen: hin und zurück zu Besuchen bei Partnerschaftsprojekten, und politischem Austausch. Ich hatte noch nie ein Auto, fahre alles mit dem Fahrrad. Ich betreibe in der Küche drei Elektrogeräte Herd, Kühlschrank, Wasserkocher. Entsprechend fast keinen Stromverbrauch außer dem Tisch-PC. Ein großer Faktor ist die Bequemlichkeit: in dem arbeiter-migrantischen Stadtteil, in dem ich seit langem lebe, wird sehr viel Plastik verbraucht und weggeworfen. Einige Männer wohnen in ihren Autos. Ich finde es schrecklich anstrengend nur ein Fahrrad zu haben in einem Winter, in dem einfach keine Straßenbahnen fahren, und das Streckennetz zu grobmaschig ist. Es braucht öffentlich-rechtliche Sammeltaxis finanzierbar durch die Gebühren, die die Menschen bezahlen können, die dann kein Geld mehr für Autos ausgeben. Allgemein: Je reicher, desto größer der Beitrag zur Erderhitzung, und zwar nicht nur im globalen Süden, sondern auch hier. Sehr viel Stromverbrauch ist einfach unnötig. Wie viele Arme gibt es auf Kreuzfahrtschiffen und Privatjets?
zum Beitrag07.02.2026 , 22:01 Uhr
Solange Trump Präsident ist, wird es keine Aufklärung über die Epstein-Netzwerke geben. Es wäre ein Durchbruch, wenn Detektive auf eigene Faust bei dieser Insel "Little Saint James" nach verscharrten Leichen suchen und diese finden würden. Hey Wolfi 04.02.2026 Epstein Files zeigen was für ein Monster Donald Trump ist www.youtube.com/watch?v=dx9zIz-AYA0 Files. Ein Zeuge sagt, zwei jugendliche Frauen seien auf der Insel beerdigt worden, weil sie erwürgt wurden "during rough fetish sex." Anzuklagen wären die einzelnen Teilnehmer des Epstein Netzwerks auf jeden Fall für ihre einzelnen Taten.
zum Beitrag07.02.2026 , 21:45 Uhr
Gut auf den Punkt gebracht, zusammengefasst, Herr Baeck.
zum Beitrag07.02.2026 , 21:24 Uhr
Stimmt. Wir müssen uns mit ihm privat anlegen. Warum nur wählen so viele Menschen diese Kapitalisten - deren Programm lange vorher klar ist? Warum wählen so viele gegen ihre eigenen Interessen? Mit der Illusion als Facharbeiter eine Rente auf dem Kapitalmarkt anlegen zu können. und die anderen prekären Arbeiter_innen?
zum Beitrag07.02.2026 , 21:08 Uhr
Erstens wissen die Reichen und Superreichen nicht wohin mit dem Geld Zweitens wird es keine Aufklärung über die Epstein-Netzwerke geben, solange Trump und die Rechtsradikalen Präsident sind Drittens bitte Trump immer verpixeln, der macht so scheußlich selbstgerechte Grimassen, Posen und Gesäusel.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:50 Uhr
Ich denke, viel von dem Gesagten entspricht so der Realität. Viele Jobcenter-Angestellte stehen auf der Seite der Bedürftigen. Merz und seine rechtspopulistische Gruppe müssen da noch lernen. Aktuell gibt es in den Jobcentern viel zu wenig Angestellte und deshalb kommt es zu den Verzögerungen und Fehlern wie unten beschrieben. Ich hoffe, dass sich nicht noch mehr wegbewerben in Reaktion auf Merz und Bas.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:35 Uhr
Dieser Elitenclub sexueller Ausbeuter und Versklaver erinnert stark an die Republik von Salo (Salò am Gardasee (ab 1944 Mailand), de.wikipedia.org/w...che_Sozialrepublik, www.gedenkorte-eur...e-salo-regime.html Pasolini wurde wegen dem Film über diese Ekelbourgeoisie ermordet: Die 120 Tage von Sodom de.wikipedia.org/w...e_von_Sodom_(Film). Bevor die Zuschreibungen aus den Phantasien der Pandemieeindämmungsgegner wieder hervortreten gegen Bill Gates und die Kinder essenden Juden sei hier darauf hingewiesen, dass diese Verwertung von Jugendlichen und Kindern Mädchen durch die Eigentumsherrscher in anderen Weltregionen genauso verbreitet ist: Hanna Polaks Filme über Die Kinder von Leningradsky 2005 und Yulas Welt (Something Better to Come 2014) de.wikipedia.org/wiki/Hanna_Polak zeigen dies. Bereicherung und Rechtlosigkeit sind Teil der Verhältnisse in Russland, Saudi-Arabien. Was Eigentumsherrscher so machen.
zum Beitrag06.02.2026 , 03:18 Uhr
Die neue Friedensbewegung: öffentlich-rechtlich organisierte Sammeltaxis, um die Pkws zu ersetzen. Finanziert durch monatliche Gebühren, gestaffelt nach Einkommen, zirkulieren genügend 5-, 7-, 9-Sitzer durch Stadt und Land und holen und bringen die Menschen bei jedem Wetter überallhin. Die Fahrziele werden durch elektron. Kommunikation erfahren und kombiniert, so dass mehrere Sammeltaxis in Richtung eines Stadtteils aufbrechen, und unterwegs jemanden aufnehmen, nach einer Strecke jemanden absetzen, aufnehmen usw. querfeldein. In die Stadtränder und auf dem Land genauso. Der Vorteil: gegenüber Fahrrädern bei schlechtem Wetter, mit Gepäck, für längere Strecken; gegenüber Straßenbahnen: diese sind viel zu sperrig, um ein dichtes Netz zu realisieren. elektrische Sammeltaxis gefahren und gewartet von Menschen, um endlich die Pkw-Flut zu beenden. Alles ist zugeparkt, der Gestank. Auf Geh- und Radwegen kein Durchkommen mehr. Geparkt wird in Kurven, Kreuzungen. Finanziert von den Geldern, die die Menschen bisher für Autos ausgeben.
zum Beitrag06.02.2026 , 03:04 Uhr
In Ungarn wurde nun zum 14. Februar der Gegenprotest zum SS-Gedenken „Tag der Ehre“, wo eine Holocaustüberlebende sprechen sollte, verboten – die Nazis dürfen laufen. Sauerei! Ihnen allen viel Ausdauer!
zum Beitrag06.02.2026 , 02:20 Uhr
Aha. Da denke ich: vor der Entdeckung Amerikas war das anders. Millennium: ab 1096 hatten Jerusalem und die Kreuzfahrerstaaten hohe Aufmerksamkeit. Byzanz - Islam. Ich meine in der Moderne: An den Westen richtet sich die Aufmerksamkeit als Angewohnheit, auch deshalb, weil es die Kritik gibt, die westlichen Staaten würden ihre Versprechen nicht einhalten. (Verfassungsgarantierte Freiheiten). Mir scheint, als würden diese Erwartungen an die östliche Welt gar nicht gestellt. Menschenrechte in Pakistan? Mich nervt, dass alles was in den USA passiert garantiert immer die größte Aufmerksamkeit bekommt (und dann auf youtube), weil widerliche ICE-Agenten Menschen erschießen, die ihnen nicht sofort gehorchen. Und die ganze Popkultur. Alle können Bruce Springsteen mitsingen. Aber 15- oder 30.000 Tote in einer Woche im Iran, kürzlich im Januar: keine Filme, keine Fotos, keine Augenzeugen. Wer kann Farsi? Welche Ziele haben die Individuen in Syrien? Wie heißen die? Der Aufstand in Nowotscherkassk 1. u 2.6.1962 in der Stadt Novocherkassk und stellte die bedeutendsten Arbeiterunruhen in der Sowjetunion dar de.wikipedia.org/w...je_towarischtschi! Linke können Spanisch => Westsüd
zum Beitrag05.02.2026 , 00:32 Uhr
Danke Herr Kühn. Es gibt diese Problematik der Gewaltanwendung, aber sie muss hier in diesem Fall auch eindeutig nachgewiesen sein. Die Justiz in Deutschland sollte ebenso endlich aufhören damit, kurdische Funktionäre der ehemaligen PKK zu kriminalisieren. Immer Erfüllungsgehilfe für Erdogan? So viele Regime werden in Deutschland tätig, verfolgen Exilant_innen (wie aus Iran), und nichts kommt richtig in die Gänge gegen diese Diktaturen und hier ebenfalls: Keine weiteren faschistischen Aufmärsche in Budapest, Sofia oder Warschau und sonst wo!
zum Beitrag05.02.2026 , 00:22 Uhr
Ich bin froh über die Reaktionen hier. Es ist eben ständig so: der Blick aller Welt richtet sich gen Westen und Englisch verstehen alle. Aber Richtung Osten und südöstliches wirds immer fraglich: verstehen wir die Sprachen? die Konflikte? die Themen? Wie heißt der Mensch? Wie spricht man das aus?
zum Beitrag05.02.2026 , 00:17 Uhr
Wo wäre die Durchfahrt? in der Nähe von Petersburg oder bei Odense, Malmö? Ja die russischen Provokationen sind viele.
zum Beitrag05.02.2026 , 00:12 Uhr
ich danke Ihnen.
zum Beitrag04.02.2026 , 13:54 Uhr
Erleichtern durch weitere Mitarbeiter/innen einstellen!
zum Beitrag04.02.2026 , 13:52 Uhr
Es wird also hier ganz ernst gemeint ein Anspruchsdenken als Vorwurf formuliert. ich folgere: man soll weniger Ansprüche stellen (Freizeit), und mehr arbeiten gehen. Wer befiehlt das? Wer entscheidet das? Wer bewertet das? Was Merz da betreibt ist reine Hetze und Gegeneinander, das andere aufgreifen und sich damit aufhalten, statt zu einander zu verstehen. Jahrzehntelang war die Gewerkschaftsforderung: Mehr Menschen in Teilzeit zu beschäftigen, Job sharing, um mehr Menschen aus Erwerbslosigkeit raus in Arbeit zu bringen. Merz und co. wollen wohl das Gegenteil. Das ist schlicht dumm. Also mehr Konsumieren, mehr Wachstum, mehr Standortwettkampf und weniger Ansprüche stellen...
zum Beitrag04.02.2026 , 12:39 Uhr
Der einzige der zu Verhandlungen gezwungen wird, ist Selenskyj. Es sind keine "Verhandlungen". Über was wird verhandelt? Trump interessiert sich nur für "seine" seltenen Erden. Russifizierung findet schon sehr lange statt, ist ein längerer Prozess, bei der Krim über 100 Jahre. Die Rest-NATO wird sich am Krieg gegen den Kreml/ Russland stärker beteiligen müssen. Allein aus der Notwendigkeit der Abwehr. Dafür muss es dringend Vermögensumlagen aller Art geben. Taurus liefern und das Überleben aller finanzieren. Frankreich überschuldet, Ukraine überschuldet. Ja, deshalb Ende mit dem Neoliberalismus und der unendlichen Bereicherung der Milliardäre. Menschenrechte zuerst! Sie können teilnehmen an den Solidarity Collectives und den vielen Selbsthilfeinitiativen der Ukrainer_innen.
zum Beitrag04.02.2026 , 11:42 Uhr
Die Historiker Robert Gellately („Hingeschaut und weggesehen. Hitler und sein Volk“ 2002), Klaus-Michael Mallmann und Gerhard Paul ("Die Gestapo: Mythos und Realität" 1995) zeigten, wie die Gestapo nicht allmächtig, allwissend und omnipräsent (Mythos) war, sondern, wie sie auch durch viele Denunziationen aktiv wurde. Der Durchsetzungspfad zur totalitären Diktatur fand sich mit der Staatsgewalt ab 1933 zuerst gegen "Asoziale", "Kriminelle" Kommunisten, Schiefgewachsene, Behinderte und Homosexuelle. Gegen Juden ging es v.a. ab den Nürnberger Rassegesetzen 1935. www.deutschlandfun...-und-sein-100.html Antisemitismus war dauernd und lange präsent und trat in Wellen in Krisen stärker zutage (Gründerkrach 1873 und 1919-23, 1929-). "Vom ersten Tage an suchten die Nazis den Konsens mit der Bevölkerung und erhielten Zustimmung zu ihrer „Recht-und-Ordnung“-Politik, in der „Konsens-Diktatur“ (Gellately)." DLF. Der Unterschied ist dann heute der, dass in den USA der Protest und Sanctuary(?)-Widerstand gegen ICE anhaltend stark und breit ist. Doch gibt es auch die Unterscheidung in Betroffene und Nichtbetroffene.
zum Beitrag03.02.2026 , 21:03 Uhr
Danke!
zum Beitrag03.02.2026 , 20:58 Uhr
Nein, sie sollen nicht in ihr Heimatland zurückkehren und alle haben mehr als eine Heimat hier und da. Wir sagten das schon seit den 90er Jahren: Stop deportation!
zum Beitrag03.02.2026 , 20:51 Uhr
Was ist möglich – politisch, praktisch, heute? In den USA vor allem die Intervention gegen die Internierungslager, in denen bereits eine Menge Menschen sterben. siehe unten und hier werden noch mehr genannt: www.instagram.com/...ODDqT/?img_index=1 von einer studentischen Gruppe aus Illinois, allerdings ohne Kontext. eine soziale Bewegung muss diese "Alligator-Alcatraz" verhindern. Trump hat schon wieder angedroht: wer seine ICE-Schergen schlägt, wird mindestens so "gehauen". Mit juristischer Präzision hat das alles nichts mehr zu tun.
zum Beitrag03.02.2026 , 20:41 Uhr
Diese dreisten, plumpen Sprüche polarisieren nur - sind dichotom angelegt: entweder mehr arbeiten oder Totalverweigerer. Das gehört zu einer großen Packung (S...) der Kapitalisten, die alle Umverteilungen infragestellen und weghauen wollen: nicht nur die Zahnbehandlung solle privatisiert werden, einfach alles weg. Nur noch Aktionäre, Kreuzfahrtschiffe, Privatjets sollen sich bereichern, so das Programm von CDU und co. Wir müssen denen zeigen, dass wir diese Asozialisierung, Entsolidarisierung, Trump und Heritage "Plan 2025" nicht wollen, nicht brauchen und, dass wir uns nicht entmenschlichen lassen. Take good care of your neighbour. Nebenan. Alle haben viel zu tun und können sich gegenseitig unterstützen. Die Phantasie des Kampfs aller gegen alle ist off topic.
zum Beitrag03.02.2026 , 01:03 Uhr
Entmenschlichung und Entrechtung sind glaube ich entscheidende Kriterien für die Kennzeichnung faschistischer Situationen. Im vorigen Kommentar sollte es heißen: "Einerseits NS Begriffe -nicht zu- trivialisieren" - andererseits aktuelle Phänomene dramatisieren...
zum Beitrag03.02.2026 , 00:56 Uhr
Ich finde auch, dass Begriffe mit Bedacht gewählt werden sollten. In den USA gibt es leicht den Ausdruck "Gestapo-Greg", das kommt von der Popkultur, und dem nick-namen. Einerseits NS Begriffe trivialisieren andererseits aktuelle Phänomene dramatisieren. Dazwischen liegt so die Gratwanderung. Ich würde es faschistische Situationen nennen, die ICE schafft: Insgesamt wurden im Januar acht Menschen durch ICE getötet, sechs davon in Gefangenenzentren: Keith Porter, Parady La, Heber Sanchaz Domínguez, Victor Manuel Diaz, Luis Beltran Yanez-Cruz, Luis Gustavo Nunez Caceres und Geraldo Lunas Campos. Zusätzlich gab es noch den Mord an Wael Tarabishi dadurch dass ICE den versorgenden Vater weggesperrt haben Quelle: legalaidatwork.org...national-shutdown/ Alles natürlich weiter zu überprüfen. Situativ ist dann, dass die "Weißen" (USA-Geschichte) nichts fürchten müssen, weil ICE ja nur auf "die anderen" Jagd macht. Ein Plantagen besitzender Sklavenhalter konnte eben auch gut ein Libertarian sein. "Freedom". Es ist kein Zustandswechsel von "Demokratie" Kippschalter zu "Faschismus". Schlimmer ist, wenn die subjektiven Werte erodieren...
zum Beitrag02.02.2026 , 21:05 Uhr
Was ist eigentlich mit den ganzen 30 Stunden-Tarifverträgen? z.B. in den Pflegeberufen? und die Aufstocker, also die arbeitenden Armen, die zum prekären Einkommen Grundsicherung benötigen? Diese zwei Beispiele zeigen mir, dass die Debattenbeiträge der CDU und dem schmatzenden Söder nur voller Populismus sind, nichts als Gedöns.
zum Beitrag02.02.2026 , 20:58 Uhr
Das Kapital sucht sich Anlagemöglichkeiten. Es zirkuliert überall hin, wird umgebucht, verwandelt. Wenn sich große Kapitalmassen in Immobilien niederlassen, dann nehmen in der Folge die Konflikte zu, es entstehen gewaltsam-autoritäre Situationen. Das ist alles eine Frage der Kräfteverhältnisse. In der Ukraine gibt es seit den 80er Jahren viele leer stehende Industriegebäude, die wie hierzulande auch, von jungen Leuten alternativ, künstlerisch genutzt werden (Lofts). Es gibt Firmen die mieten für ihre Fachkräfte Wohnungen an, denn sie finden sonst keine. In Brasilien steht das Menschenrecht auf Wohnen in der Verfassung. Wir können eine neue gerechte Struktur herstellen.
zum Beitrag02.02.2026 , 20:18 Uhr
so jemand wie Walter Lübcke? Es gibt sie auch irgendwo noch. Mich beschäftigt, was die sozialpsychologischen Faktoren sind, die dazu führen, dass heute diese Nius-Poschardt-Spahn Verhaltensweise so dominant geworden ist. Das findet sich in allen Milieus und in allen Parteien. "Emanzipiert, sozial, christlich, gebildet? Und angenehm auf Argumenten beharrend." - das sind Formen der Disziplin, der Anerkennung, Höflichkeit und die Bereitschaft andere zu verstehen. Tugenden, die sich ableiten aus Werten (Hans Joas, Die Entstehung der Werte, 2008). Merz verhält sich auch weiterhin wie ein Stammtischbruder. aus dem Bauch raus Sprüche klopfen. Die Gegenbewegung wird nicht einfach das gleiche von links machen (sollen), sondern den guten Umgang und den Weitblick weiterentwickeln müssen. vgl. Rachel Jaeggi: Fortschritt und Regression, 2025.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:47 Uhr
wichtiger Faktor! wie flächendeckend findet das statt? Die Politik kann Eigentümerwechsel begrenzen, zur Vermietung verpflichten; die Überprüfung der Vermieter schafft Arbeitsplätze (vgl. Gastronomie, MDK, TÜV). "Die Objekte, die geleert und dann mehrfach weiter verkauft werden, sind ja nicht bewohnt..." Also Marktobjekte - Dinger, die von der Benutzung gelöst werden. Kann alles eingedämmt werden. bundesweit.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:43 Uhr
Danke schön! und wer hat nun mehr Lobbyeinfluss?
zum Beitrag02.02.2026 , 18:42 Uhr
ich schrieb: nicht zu aktuellen Marktpreisen. entschädigungslos ist nicht dasselbe.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:39 Uhr
Eine interessante Einschätzung. Abwandlung von Carl Schmitt. Das sieht nach einem Durchsetzungspfad einer autoritären Strategie aus. Und es bleibt populistisch, d.h. Trump reagiert, taktiert.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:35 Uhr
Ich sage mal: Danke schön Frau Süssmuth. Es war gut, was Sie getan haben.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:26 Uhr
zur realistischen Diskussion: Minister R. Habeck tat einiges dafür, dass die Inflation, die im Jahr 2022 zunahm, nicht besonders drastisch wurde. Die Inflation hatte 6-7 verschiedene Ursachen, sie konnte teilweise gebremst, abgemildert werden. 2012- verkündete Mario Draghi, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Damit lies die Spekulation auf ein Ende des Euro für einige Zeit nach. Dann musste die EZB tatsächlich Schulden kaufen und wieder konnte die Spekulation auf den Euro verringert werden. Warum nicht so auch mit den Preisen für Immobilien? Grundstücke Eigentumswohnungen Mieten Stellen Sie diese Wucherei doch in Frage! Die Neue Heimat-Wohnungen wurden auch für symbolische Eine Mark verkauft. Schlimm ist es, wenn die Beduinen ihre Herde für einen Dinar verscherbeln müssen. Realistisch ist also die Senkung der Mieten auf ein Drittel der bisherigen Summen, bundesweit. Es gehört eine Portion Mut und Entschlossenheit dazu. Alles weitere regelt nicht der Markt, weil Märkte immer schnell zu Anbieterdiktaten werden (nur Flohmärkte sind Nachfragemärkte, VWL-Grundstudium). Der Sinn von Politik ist Freiheit - und die Gleichberechtigung aller Bürger:innen.
zum Beitrag02.02.2026 , 01:20 Uhr
absolut! Raus mit dir Bundesregierung! Geh zurück wo du herkommst! Wir wollen dich hier nicht mehr haben. Und ab dafür nach Bonn! Der Bonner HBF mit 4 Gleisen reicht völlig!
zum Beitrag02.02.2026 , 01:13 Uhr
Gegen genau diese Marktwirtschaft der unendlich steigenden Preise muss unbedingt Regulierung her. In einer Kombination der Mittel. Auf keinen Fall sollte den Immo-Konzernen zu Marktpreisen Entschädigung gezahlt werden. Umgekehrt: die Zwangsgeräumten müssen entschädigt werden. Markt heißt heute meistbietende Versteigerung. Eine SPD- und Linkspartei-Koalition wird auch nur dann etwas verbessern, wenn eine breite soziale Bewegung dafür lange Druck macht.
zum Beitrag02.02.2026 , 00:45 Uhr
Nicholas Potter verwendete wertvolle drei Stunden für diesen Kontakt. So als eine Art Stuntman-Test in der Vollgas-Zeitung? "Hedonismus, Schönheit, Avantgarde" - die finden sich in Die Welt aber nicht. Wie gut doch, dass unter meiner Regierung überall öffentlich-rechtliche Sammeltaxis eingeführt werden, um alle Pkws zu ersetzen. Die Funke-Gruppe ist von ihrer Marktmacht her auch nicht zu unterschätzen. Die machen jedoch weniger Geschrei bzw. Hetze. Auf jeden Fall gehört Poschardt zu den Typen, die heute eine Art Vorbild sind für viele - nicht nur Unternehmer: Wegballern als Lebensstil.
zum Beitrag01.02.2026 , 23:53 Uhr
Es geht darum, wie das Regime faschistische Situationen erzeugt, befiehlt, entstehen lässt. Zu dem Regime gehört eine in Jahren entstehende Hegemonie, Ideologie, Mentalität. Da wird nicht umgeschaltet von Demokratie auf Faschismus. Situationen und Settings sind überall möglich. prozesshaft.
zum Beitrag01.02.2026 , 23:46 Uhr
Ich vermute, dass diese Menschenjagd und die Gewalt gegen Protestierende in den anderen Bundesstaaten genauso weitergehen wird. Ich finde es schlimm, wie abgemildert die hiesigen Medien die Vorgehensweise von ICE darstellen. Zugleich werden die Ziele der Widerständigen nicht vollständig wiedergegeben: Ein Ziel ist: „Abolish ICE!“ Das findet sich nicht in der tagesschau. Bitte noch erwähnen: ICE-Agenten fahren ohne Nummernschild! Quelle: Lorenz Meyer „ICE-Beamte“ - „Beamter“ klingt nach Rechtsstaat uebermedien.de/113039/ice-beamte/ "Wir sehen vermummte, oft anonyme Einheiten. Sie tragen keine Namensschilder, fahren in nicht gekennzeichneten Fahrzeugen, tragen militärische Kampfausrüstung." Gestapo-Greg war der einzige Nichtvermummte. Wie viel Zulauf bekommt Trumps Miliz eigentlich von den "Proud Boys" und den "Boogaloo Boys"? de.wikipedia.org/wiki/Boogaloo-Bewegung
zum Beitrag31.01.2026 , 19:59 Uhr
Und in der tagesschau gibt es eine ganz ähnliche Einschätzung wie die von Erik Peter: "Warum Millionen-Belohnungen oft ins Leere gehen" www.tagesschau.de/...essourcen-100.html "Politischer Druck vom rechten Rand... (auf Dobrindt) Fakt ist, dass Ermittlungen im linksextremistischen Milieu grundsätzlich besonders schwierig sind. Quellen im Linksextremismus anzuwerben ist für die Sicherheitsbehörden wesentlich schwerer als unter Rechtsextremisten, wo der Hang zum Verrat und zur persönlichen Vorteilsnahme deutlich ausgeprägter ist.
Auch Observationen gelten bei Linksextremisten als besonders mühsam bis aussichtslos, da die Zielpersonen oftmals "mit allen Wassern gewaschen sind" und Observationskräfte häufig schon nach kurzer Zeit auffliegen. Dass eine hohe Belohnung in einem Umfeld, das sich selbst als "antikapitalistisch" bezeichnet, den ein oder anderen verleiten könnte, sich an die Polizei zu wenden, kann man zudem bezweifeln. Ausgelobte Belohnung für die RAF half nicht..." that's it.
zum Beitrag31.01.2026 , 15:53 Uhr
Das ist glaube ich ein anderes Thema. Die Linkspartei möchte wohl deshalb nicht so gerne das Innenressort übernehmen, weil sie nicht besetzte Häuser räumen lassen möchte. Die Linkspartei schützt keine Militanten oder Gewalttäter, sie ist selbst Angriffsziel: taz.de/Nach-Branda...olitiker/!6143662/
zum Beitrag31.01.2026 , 15:50 Uhr
Ich sehe nicht, dass "USA und Putin arbeiten und/oder sich aneinander aufreiben". Es ist kein Ost-West-Konflikt. Es sind Unterdrückungsregime jeweils nach innen. Putin und Trump verstehen sich prima. Genau wie die Generäle und ihre Verbündeten im Sudan. Die Nichtmilitärs sind tot.
zum Beitrag31.01.2026 , 15:47 Uhr
Genauer: das war Gorbatschow und 1991 gab es einen Putschversuch der Stalintraditionalisten. Gorbatschow ist seit langem in Russland einer der am meisten abgelehnten Politiker, verachtet und vergessen. Im Westen wird gerne an ihn erinnert.
zum Beitrag30.01.2026 , 22:44 Uhr
Vergesellschaftung kann sein: Elektrifizierung: alle Einwohner bekommen einen Kabelanschluss; die Schulpflicht; eine Wehrpflicht: also v.a. im 20. Jh. erfolgte Prozesse der Vereinheitlichung und Eingliederung der Einwohner in eine landesweite oder allgemeine - und nun globale Struktur. Diese Hekla-Empfangsgruppen wollen aber nicht nur einfach individuell aussteigen, nach Gomera oder in die Berge, sondern verordnen der Bevölkerung eine "Auszeit" (so das erste Bekenners.) Die Stromversorgung zu unterbrechen ist sehr abstrakt. Insurrektionalisten (vgl. Anarchismusgeschichte 19. Jh.) werden als elitär kritisiert. Antimodern war auch Heidegger: er wollte in seiner Hütte in Todtnauberg im Schwarzwald keinen Stromanschluss! Großstädte waren für ihn ein scheußlicher Moloch. und sein ganzes philosoph. Programm. Antimodern war auch der UNA-Bomber Ted Kaczynski, der in den USA als Aussteiger in einer Waldhütte in Montana lebte. Er bombte universities and airlines (daher der FBI-Begriff). vgl. de.wikipedia.org/wiki/Ted_Kaczynski www.deutschlandfun...unabomber-100.html
zum Beitrag30.01.2026 , 22:29 Uhr
und ich gebe zu bedenken: Gewalt hat in allen Feldern unserer Gesellschaft ihren Platz. Allein der motorisierte Straßenverkehr ist vom Verhalten her gewalttätig; die Schlägerei auf dem Schulhof; die vielen Zwischenstufen. Da sind Ihre Formulierungen wie "Sympathien für Extremismus" doch sehr holzschnittartig.
zum Beitrag30.01.2026 , 22:24 Uhr
"konstruierter Terrorismus": Nein, die Kritik Erik Peters an dem Terrorismuskonstrukt aus USA und BMI ist keine Verherrlichung der Taten der Vulkangruppe. Zur Verantwortung von Linken gehört auch zu klären, was "Linksextremismus" sein soll. Das Wort Extremismus und die Extremismustheorie kommt vom BMI und Verfassungsschutz. Es ist keine Theorie, sondern die Begriffe sollen marginalisieren. Linksradikal ist ein Oberbegriff. Wie rechtsradikal. für 20 verschiedene Strömungen, Ideen und Praxen. Die Abgrenzung soll lediglich verhindern, diese Ideen kennenzulernen. Ein besserer Begriff als der des "Extremismus" ist der des Fanatischen => Da geht es um die Emotionen des Politischen. Eine ökosozialistische Umgestaltung muss denn auch mit fanatischer Aggression nichts zu tun haben - vielmehr mit vernünftiger Planung.
zum Beitrag30.01.2026 , 14:18 Uhr
Die inzwischen zwei "Vulkangruppen" wirken auf mich wie antimoderne Insurrektionalisten. Das ist eine Untergruppe von der Untergruppe, vielleicht 5% von den Anarchist_innen bundesweit. Sie wollen oft nicht "Linke" genannt werden und reden untereinander von "Gefährten" statt "Genossen". Wie Erik Peter schon schreibt: "Kleinstgruppen also, die nicht auf Szeneruhm zielen, den Kreis der Mitwissenden also extrem begrenzt halten." Wie Sie den Bekennerschreiben entnehmen können sind sie völlig bewegungsfern und verachten das System totaler technologischer Vergesellschaftung. Es soll unterbrochen werden, denn nur mit den Unterbrechungen würden sich die Insassen = Bevölkerung der Gefangenschaft bewusst werden. So die Logik. Die Interventionistische Linke würde solche Aktionen nie gutheißen. Ja, kleine Splittergruppe - große Wirkung. Antimodern kann vieles sein. Hier ist es eine Gegnerschaft gegen den Zuwachs an Vergesellschaftung. Schöne epische Bekennerschreiben - fatale bzw. absurde Wirkung: das Gaskraftwerk war nach 5 Tagen wieder am Netz. Ob SPD-Innenminister das so anders machen würden als Dobrindt? Klar: alles populistische Reaktionen.
zum Beitrag30.01.2026 , 13:53 Uhr
Baerbock betrieb Pendeldiplomatie und befand sich mehr im Flugzeug als zuhause. Sie war also keineswegs passiv. Genauso Anthony Blinken. Aber es geht wohl um die Identität.
zum Beitrag29.01.2026 , 22:54 Uhr
Die Menschen, die die Schauplätze in der Ukraine besucht haben, berichten einhellig von einem großen Ausmaß der gegenseitigen Hilfe. Eine Reisegruppe mit Juliane Nagel (Linkspartei Leipzig) und andere Gruppen, die regelmäßig mit LKW von Spenden gekaufte Gebrauchssachen rüberfahren, sind geradezu begeistert von der sozialen Intelligenz - dem Mitdenken und Aufgaben übernehmen - v.a. bei den russ. Drohnenangriffen. So ist auch der selbstorganisierte Drohnenbau verteilt im ganzen Land. Denn alle werden beschossen. Schauen Sie mal rein in den telegram-Kanal t.me/SolidarityCollectives CS und solidaritycollectives.org/support/ Der Kanal ist ukrainisch-englisch und in telegram gibt es die Funktion "Auswahl übersetzen". Erinnern möchte ich auch an die Direkthilfe von Michael Kroeger und seiner ukrain. Familie direkthilfe-ukraine.com/ vgl. "Michael Kröger will 100 Rettungswagen und Evakuierungsbusse in die Ukraine schicken" www.nwzonline.de/c...,2,1316831868.html unermüdlich - aufrecht - humanitär. Ebenso: Rojava verteidigen!
zum Beitrag29.01.2026 , 22:39 Uhr
In dieser Diskussion – ein bisschen Stand der Dinge seit 2022 – sehe ich Grundsatzpositionen und ein teilweises Eingehen auf die Lage vor Ort. Mir fällt auf, dass beim Austausch der Argumente eine genaue Kenntnis der Lage fehlt: Wie groß ist Russlands Militärpotenzial? Sind die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer der russischen Seite überlegen, oder umgekehrt? Das liegt natürlich daran, dass diese Kriegführenden ihre Potentiale geheim halten. Wie werden die Goldreserven Russlands verwendet? Hat der Kreml noch Geld? Das Wort "unrealistisch" wird von beiden Seiten verwendet. So wird häufig gesagt: es sei unrealistisch sich gegen Russland zu wehren oder der Ukraine zum Sieg zu verhelfen. Und: wird das auch bei anderen Konfliktregionen gesagt? Ist es unrealistisch, das Militärregime in Burma zu stürzen? Ist eine Demokratische Republik Syrien realistisch? Die Seite der "Realisten" (Unrealisten?) ist zumindest überzeugt, dass der Kreml keinen Frieden will und, dass es Demokratien und humanistisches Zusammenleben zu verteidigen gilt. Es stellt sich weiter die Frage nach der solidarischen Finanzierung bzw. der Vermögensumlagen in Ost und West.
zum Beitrag29.01.2026 , 18:36 Uhr
"Eine Rückkehr zu den Grenzen von vor 2022? Die vollständige Befreiung der Ostukraine? Oder der Krim? Den Sturz Putins?" > Richtig: das sollten die Kriegsziele sein. Insofern die Korrektur Ihrer Formulierung: "Und ja, ohne militärische Unterstützung wäre die Ukraine wohl an Russland gefallen." Diese besetzten Gebiete sind seit 2014 an Russland gefallen, weil niemand dies verhindert hat. Stefanie Babst beschrieb in "Sehenden Auges" (München, dtv 2023) die Bundestagssitzungen im Januar 2022: sie wurde ignoriert. Die große Schizophrenie der Friedensbewegten der früheren Jahrzehnte besteht darin, seit den 70er Jahren die USA als Hauptbetreiber von allen Kriegen in der Welt anzuklagen - in Bezug auf östliche und südöstliche Regionen aber das Agieren Moskaus als selbstverständlich, unaufhaltsam und unveränderbar hinzunehmen und jahrzehntelang zu ignorieren. Z.B. die Spaltung Georgiens seit 2008. Sicher kann die Ausrüstung, die Bewaffnung der westlichen Welt anders organisiert werden als privaten Firmen Aufträge zu vergeben: strikt ressourcenbegrenzt staatlich planen. Vgl. Ulrike Herrmanns Buch. Das Kostendeckeln ist jedoch in allen Bereichen notwendig, so die Mieten.
zum Beitrag28.01.2026 , 23:41 Uhr
Welches sind die Motive der russischen Kriegführung? Wie entstehen sie von innen heraus? Was ist Russifizierung? Hat jemand von außen die Bestrebungen zu russifizieren, provoziert? In der Geschichte reicht dies sehr weit zurück: im de.wikipedia.org/wiki/Russifizierung bis 1690; Lesevorschläge: internationalepoli...totalitaeren-staat Sabine Adler 2024-02: „Überall in Russland gilt das Gesetz des Stärkeren“ www.herder.de/g-ge...tz-des-staerkeren/ russlandverstehen....-einen-mafiastaat/ Der Homo Sovieticus und der Zerfall des Sowjetimperiums. Jurij Levadas unliebsame Sozialdiagnosen zeithistorische-fo...gen.de/2-2013/4486 Texte von Anna Schor-Tschudnowskaja: Bsp: «Wie ist es möglich, dass sie uns vernichten wollen?», fragen sich die Ukrainer. Aber die Russen verharren in Passivität. NZZ via archive.is/26ZER www.eurasiareview....of-today-analysis/
In den Kritiken der Ukraine-Verteidigung lese ich oft Ungeduld.
zum Beitrag28.01.2026 , 23:04 Uhr
"Die Gefahren einer einseitigen militärischen Außenpolitik werden von den Grünen so wenig diskutiert wie von CDU/CSU und Regierungs-SPD. Nicht die gescheiterte Chamberlain’sche Appeasement-Politik prägt die Geschichte, sondern die Katastrophen, zu denen ungebremste Aufrüstung und waffenstrotzende Nationen führten. Der Erste Weltkrieg ist Mahnung." Das sind falsche Behauptungen! Die Außenpolitik der BRD der letzten 20 Jahre ist zu einem kleinen Teil militärisch, sie ist gegenüber allen Angreifern und nach innen repressiven Regimen ständig vor allem beschwichtigend. Der zweite Schachtelsatz verpackt zwei Vorgänge, die Herr Bschor nicht richtig verständlich unterscheidet: er relativiert die furchtbaren Folgen der Appeasement-Jahre und nivelliert, welche Regime welche Aufrüstung betrieben. Einfach Plural. Dann zu schreiben "Der Erste Weltkrieg ist Mahnung" wirkt wie ein Glauben daran, dass die Briten schon Recht mit dem Appeasement hatten. Denn viele Politiker hatten damals das Bedürfnis den Vertrag von Versailles als Strafe gegen die Deutschen zu relativieren, zu entschärfen. Das sind alles auf heute bezogen Täter-Opfer-Umkehrungen.
zum Beitrag28.01.2026 , 08:46 Uhr
Jeder kann wissen, dass die IL Symbolpolitik betreibt, um die Hegemonie nach links zu verschieben. Die IL als gewaltorientiert zu bezeichnen, ist eine Lüge. Es gibt einen Aktionskonsens bei den Arbeitsschwerpunkten Klima, Antifaschismus und Wohnen: Braunkohle und Erdgaslobby wurden mit Regelverletzungen konfrontiert - so wie die Sitzblockaden gegen die AfD-Parteitage. Die Immobilienkonzerne sollen vergesellschaftet werden.
Dass diese Person so für die Ausspionierung funktionalisiert wurde, ist die Gewalt, die der VS anwendet. Der einzige Grund warum dies der IL in Bremen oder auch anderswo widerfuhr, ist der, dass sie ein Organisationsansatz ist. Also wenn es immer mehr Mitglieder werden, dann sieht der VS darin eine Gefahr. Dieser wird begegnet durch Marginalisierung und Abstempelung. An der IL ist nichts extremistisch. IL = RAF?
Das Grundkonzept ist falsch: warum erwartet die Behörde und die Regierung von angeworbenen Nazis, dass sie gegen Geld gegen ihre Gleichgesinnten aussagen? Die Wirkung auf Linke ist psychische Gewalt. Und diese kann nur intendiert sein. Weil die Systemfrage gestellt wird. Und dann werden noch andere Gruppen mitbetroffen - es ist absurd und infam.
zum Beitrag27.01.2026 , 15:01 Uhr
Es ist kein Ost-West-Konflikt, kein Systemgegensatz - zumindest nicht zwischen dem ultranationalistischen antimodernen Kreml-Russland und den nationalistischen USA. Die "MAGA"-Bewegung ist aus der Tea-Party-Bewegung ab 2009 entstanden und hat ihre eigenen Perversionen in Bezug auf den "Rust-Belt" (Detroit) entwickelt. Die Motivation auf "Democrats" zu schießen, und die ganzen Feind-Hass-Bilder auf "4chan, parler, truth.social" gegen die Diversity in den USA, und die Beseitigung von Büchern in US-College-Bibliotheken, leiten sich nicht aus der Kreml-Kriegführung ab. Mittel-Europäische Bewohner und Politiker haben stets versucht, die Kolonisierung Georgiens seit 2008 zu ignorieren und haben nicht verstanden, dass die Russifizierung der Krim über 100 Jahre zurückreicht. Es gibt keinen Ost-West-Konflikt, sondern eine Offensive der Rechtsradikalen, Milliardäre und Warlords. Lernen Sie die Widerständigen und Demokratiebewegungen in Syrien und Iran kennen!
zum Beitrag26.01.2026 , 21:18 Uhr
"Putins Plan, die USA (und die EU) zu zerstören und dafür einen gescheiterten US-Unternehmer als Präsidenten zu installieren, funktioniert." so ein Kommentar unten. Nein, ich bin überzeugt, dass die Machtgruppen in jeder Region "auf eigene Rechnung" morden. Jedes Regime hat seine Ortskenntnisse, Erfahrungen, und Motive repressiv vorzugehen - da braucht das Team Vance -Miller-Musk-Thiel keine Impulse von außen. Sie sind auch nicht Putins Marionette. Wenn wir jedes Land, jede Diktatur im Osten und Südosten der Welt genau gleich ernst nehmen, haben wir die Möglichkeit die vielen Blumen des Widerstandes kennenzulernen. Es ist zwar anstrengend so viel Weltorte gleichermaßen in den Blick zu nehmen, aber das Interesse wird mit Solidarität belohnt. Nieder mit allen Diktaturen! Ich hab mich bereits gewundert, warum die Proteste in den USA letztes Jahr "No Kings" hießen. Trump hat nichts adliges, vornehmes an sich und will nicht Monarch werden. Kämpfen, sodass alle Menschen gleich wertvoll sind.
zum Beitrag26.01.2026 , 11:57 Uhr
Bitte nennen Sie es nicht "Anarchie", sondern Faustrecht. Es stimmt auch nicht: in vielen Bereichen herrschen ja weiterhin geregelte hierarchische Institutionen. Mit der Entführung Maduros geht Trump auch durchaus planvoll vor. Er ist eben nicht "erratisch." Der "ICE - war on immigration" ist im Kern irrational - vor allem in den USA.
Das ZDFheute vom 24.1.2026 "Greiftrupps, Panik, Straßenkämpfe: Minnesotas Kampf gegen Trumps ICE-Agenten" auslandsjournal www.youtube.com/watch?v=PXq8cptVbKQ interviewt Amtsinhaber, die von Faschismus sprechen, was die Jagd auf und die Internierung von papierlosen Menschen betrifft. Die Sendung zeigt, wie ICE aufgestockt wurde: abrupt von Trump ab 2025 von 10 auf 37 Mrd. $ und argumentiert, dass ICE als paramilitärische Truppe zum Kampf gegen Widerständige eingesetzt würde. Mit dem Insurrection act könnte Trump es auf einen Einsatz der Armee im Innern abgesehen haben, so das ZDF, 1500 Mann seien einsatzbereit.
Und es ist diese Art von Gewalt, die Martin Sellner meint, wenn er von Remigration spricht? In Deutschland sind Faschisten auch bewaffnet. Wer entwaffnet sie?
zum Beitrag26.01.2026 , 02:41 Uhr
Was in diesen Wochen und Monaten in den USA stattfindet ist eine Menschenjagd. Die Nachrichtensprache der ÖR Medien ist noch zu formal für diese Veränderungen. Der egomanische Diktator und seine rechtsradikale Bande morden: Wie Sie z.B. in diesem Video sehen können: "ZDFheute - auslandsjournal Greiftrupps, Panik, Straßenkämpfe: Minnesotas Kampf gegen Trumps ICE-Agenten " www.youtube.com/watch?v=PXq8cptVbKQ Das Vorgehen der ICE-Truppen, das Auftreten von ICE-Commander Gregory Bovine im langen Mantel, die Art wie Vance die ermordete Renée Good als Terroristin bezeichnet: das ist faschistisch. Genau das sagen dort die Protestierenden. Das Gesicht eingeschlagen für Triller-Pfeifen gegen ICE. Trumps Post auf seinem Kanal ist das Programm. Es gilt hunderten faschistischen Situationen, Angriffen zu widerstehen, die im Land verstreut, verübt werden. Es braucht auch hier die Bildung von Bezugsgruppen, Training und guter Vorbereitung - damit nicht Panik überhand nimmt. Der Widerstand muss sich organisieren.
zum Beitrag19.01.2026 , 21:02 Uhr
Was ist das für ein Unfug. Umgekehrt: überall ist Einverleibung und Raubüberfall in Mode. Für mehr organisierten Protest und Widerstand!
zum Beitrag19.01.2026 , 20:57 Uhr
Aktion und Protest jetzt! Das iranische Regime sieht sich ernsthaft bedroht. Es gab Sturm auf Gebäude. Besonders die kurdischen Einwohner sind gut organisiert. Genau die Organisierten will das Regime komplett beseitigen. Der rechtsradikale Golfspieler Trump wird gar nichts machen. Protest genauso gegen die Vertreibung der Kurd_innen aus Aleppo und den Krieg der Türkei gegen Rojava. Alle Augen auf Südost nun!
zum Beitrag18.01.2026 , 15:49 Uhr
Die Stammtischrede ist die gleiche gegen das Asylrecht wie gegen arbeitslos Gemeldete. Rechtspopulisten meinen mit Einsparen, dass die Leute unnötig auf Kosten der Allgemeinheit Geld bekommen. "Unser Geld". Also soll es logischerweise durch Bestrafungen weggenommen werden. Dazu die ganzen Beschuldigungen. Das war immer das Arbeitsregime: drohen, zwingen, stigmatisieren. Die Jobcenter-Beschäftigten denken durchaus nicht so. Die Leute, die aus dem Soziale-Dienste Bereich kommen, schimpfen auf die CDU-SPD-Pläne. Es fehlt der organisierte Protest gegen das alles. Ballastexistenzen: dabei ist das Zusichnehmen von Ballaststoffen doch sehr gesund. Im Einzelfall kann es auch dazu kommen, dass kranke Menschen gut versorgt werden. Dann haben sie Glück gehabt. Hätt'ste halt Aktien gekauft... Die amtierende Lobbyisten-Regierung ist rechtspopulistisch. Die Afd ist faschistisch. Das so als aktuelle Unterscheidung.
zum Beitrag17.01.2026 , 17:53 Uhr
Nein, ich denke es ist kein Desinteresse, sondern erklärte Feindschaft. Das formulierten Vance in München, Musk die ganze Zeit, zumindest in seinem Interesse der Ausdehnung seines Imperiums. Millionenklage der EU gegen seine "Meinungsfreiheit". Seit vielen Jahren formulieren Libertarians ihre Feindschaft gegen liberale und humanistische Werte. Z.B. Murray Rothbard 1992 und das Mises-Institute oder die Cato-Foundation. An die Macht gekommen, bekämpft die rechtsradikale Bande alles was ihnen nicht passt. Das geht so Tag für Tag, weit über die Demütigung Selenskiys hinaus. In den Parteischulen Chinas wird Carl Schmitt und Leo Strauss gelesen (Quelle: Karl Heinz Ott: www.deutschlandfun...rezension-100.html und www.lto.de/recht/f...k-nach-plettenberg "Demnach stünden Leo Strauss und Carl Schmitt zurzeit in Zentrum der chinesischen Debatten, und jeder chinesische Intellektuelle lese ihre Werke" Der Autoritarismus ist ein säkularer transnationaler Trend.
zum Beitrag16.01.2026 , 19:06 Uhr
Andersrum: Nach 1951 gewährte Grönland den USA weitreichende Freiheiten, die sie bislang nicht nutzen. Deshalb geht es darum gar nicht. Es geht ausschließlich um die egomanische Habgier Trumps. Er will die Insel haben. Und mit der Verachtung gegenüber den Dänen will er zeigen: I want it and I can get it. Sich mit den "europäischen Partnern" zu überwerfen ist der einzige Sinn und Zweck des Raubüberfalls. Das ist reines Machtgehabe und das ist die aktuelle Mode. So erobern Erdogan und seine Verbündeten in Syrien Gebiete und vertreiben die Kurden aus Aleppo. Insofern gibt es die NATO nicht mehr. Und so wie in den Staaten Europas politisch polarisiert wird, gibt es auch keine EU mehr. Souveränismus in Frankreich, Putinfreunde überall. Die Entführung Maduros zeigt, dass internationale Regeln vorbei sind.
zum Beitrag16.01.2026 , 19:05 Uhr
Es geht ausschließlich um die egomanische Habgier Trumps. Er will die Insel haben. Und mit der Verachtung gegenüber den Dänen will er zeigen: I want it and I can get it. Sich mit den "europäischen Partnern" zu überwerfen ist der einzige Sinn und Zweck des Raubüberfalls. Das ist reines Machtgehabe und das ist die aktuelle Mode.
zum Beitrag16.01.2026 , 04:54 Uhr
Die Versorgung von Menschen mit psychosomatischen Problemen ist auf jeden Fall schlecht. u.a. zu wenig Hausärzte, zu seltene Zeiten bei Fachärzten, die kommunizieren nicht genug miteinander usw. Allerdings ist zumindest den Arbeitsvermittlern in den Jobcentern, die aus den Sozialhilfe- Amt-für-Soziale-Dienste -Bereichen kommen, völlig klar, wie die Lebenslagen sind und es gibt viele, die keineswegs die Bg-Grundsicherungsbezieher/innen schikanieren wollen. Im Gegenteil: es gibt Leute, die dort schon länger arbeiten und wegen der großen Arbeitsmenge und wegen den neuen Vorhaben der Regierung, die "davon überhaupt nix verstehen", sich wegbewerben. - Das habe ich aus erster Hand erfahren.
zum Beitrag16.12.2025 , 12:07 Uhr
„Totalverweigerer“ ist der Schlüsselbegriff, neu erfunden aus dem Nichts - so wie das Stadtbild (Stuttgart21 war wohl nicht gemeint). Wenn es kein Stammtischniveau gäbe, der Politiker würde es erfinden. Das machen die heutigen CDUler aus freien Stücken ohne Afd-Bezug: Nur zur Strafe nicht zur Übung. Wetten, dass die Vermittlung in Arbeit von bisher Langzeitarbeitslosen gar kein Thema ist? Sondern nur die Bestrafung aller: "Demzufolge wirkt sich die Verschärfung nicht nur auf Bürgergeld-Empfänger aus, sondern indirekt auch auf andere Arbeitnehmer. „Sanktionen machen Arbeitslose machtlos gegenüber prekären Arbeitsangeboten und führen damit insgesamt zu schlechteren Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt“, schreibt der Sozialverband." Nur mit Hartz4 wirkte der Leiharbeitsmarkt. Das ist alles nur Klassenpolitik der Reichen und Eigentumsherrscher.
zum Beitrag15.12.2025 , 20:56 Uhr
Ungemütlich war es schon immer. Nun sollen also die Absteiger und Verlierer dafür bestraft werden, dass sie abgestiegen sind und verloren haben im Konkurrenzkampf. Die Jobs die keiner haben will (warum nicht?), sollen wir dann annehmen müssen. So von wegen Grundrechte, sittenwidrig usw.
zum Beitrag11.12.2025 , 14:34 Uhr
Putin wird bis an sein Lebensende herrschen, z.B. bis er 95 ist, also noch weitere 20 Jahre. Das war schon bei Robert Mugabe in Zimbabwe der Fall und so ist es mit Paul Biya in Kamerun. In der früher so genannten Europäischen Union gibt es bei ganz vielen Themen keine Einigkeit mehr. Babis in Tschechien hat die Unterstützung der Ukraine eingestellt. Da sind eine Menge Faktoren am Werk, die alle einen Rückzug auf die Nation bewirken. Vance und Musk müssen die Zerschlagung der EU nicht fordern, sie findet statt. Der größte Fehler der Entscheidungsträger ist womöglich der, immer nur zu reagieren, keine Fehler machen zu wollen, auf Angriffe mit Beschwichtigung zu reagieren, aber gleichzeitig alles, was die Fossilokraten fordern zu erfüllen, also eine angstgetriebene Politik.
zum Beitrag11.12.2025 , 04:44 Uhr
Sie kennen das Buch von Michael Thumann, "Revanche"? Lesen Sie es. (z.B. aus einer Stadtbib). Es erklärt warum der Kreml diesen imperialistischen Krieg so führt. Nicht weil die NATO sich ausdehnte, sondern weil bisher andere Gesellschaftsmodelle existieren, die etwas Bürgerrechte haben und in denen die Bürger gegen Diktaturen sind. Die Vorstellungen von "Ukraine stärken", "solidarischen Akten" und ein bisschen helfen um Stand zu halten - sind alle völlig irrig. Nur ein militärischer Sieg über den Kreml wird die Kriege in der Ukraine, gegen die Georgier, in Mali, Niger, Tschad, Sudan, Burma, und die ständige Aggression gegen die Strukturen in der EU beenden. Alles andere ist Ausdruck von Desinteresse. Also gilt es Strategien zu entwickeln, um dieses Ziel zu erreichen. Putins Partner USA sind innenpolitisch recht verschieden. Gemein ist ihnen und allen Rechtsradikalen und Faschisten der Welt das Ziel Demokratien zu zerschlagen und Faustrecht und Mafianetzwerke durchzusetzen. Details zu diesen Themen sind seit über 20 Jahren öffentlich bekannt. Keinen Frieden mit Russland!
zum Beitrag08.12.2025 , 02:15 Uhr
Ja, wir sollten diese Sorgen ernst nehmen.
zum Beitrag08.12.2025 , 01:07 Uhr
Die Anstrengung besteht weiter darin, gegen die kremlrussische Aggression zu kämpfen, ohne so zu werden wie Putin. Leider sehe ich einige Anzeichen für den umgekehrten Vorgang: regressive Elemente verstreut in Europa, die so werden wie Putin, ohne irgendetwas verteidigen zu wollen. Ich hätte ja schon längst sofort spätestens im März 2022 Putin besiegt, um das alles abzukürzen; das Erpressungs- und Massenmordregime Assad in Syrien 2012 gestürzt. Aber die westlichen Truppen zögern ja ständig bei allem und ziehen sich aus jedem Krieg zurück: aus Vietnam, Somalia, Irak, Afghanistan, ziehen die Pershing-II ab, die Ukraine verzichtete auf Atomwaffen; Frankreich aus Mali. Die UN-Stabilisierungsmission in Sierra Leone half jedoch den armen und verstümmelten Kleinbauern dort in den 10 Jahren nach Kriegsende 1998. Sie war britisch geführt, und wurde allgemein positiv bewertet. Hat deshalb niemand beachtet.
zum Beitrag08.12.2025 , 00:56 Uhr
Ich finde diese Slogans "Wir sterben nicht fürs Kapital" der Wehrpflichtgegner/Innen ganz verfehlt. Es geht um die Verteidigung einer öffentlich-bürgerrechtlichen Struktur, die die Grundfreiheiten garantiert. Die Etablierung dieser Verfassungsgarantien mit Gewaltenteilung, Freien Wahlen etc. war in dutzenden Ländern auf halbem Wege seit 1990 und wurde inzwischen bereits gekippt. Es gibt viele neue Diktaturen. und viel mehr Krieg. Das ist das Thema. Kapitalismus wuchert irgendwo hin, mal auf dem Kunstmarkt, mal mit einem KI-Hype, das ist ein anderes Thema. Irrationale Antimoderne sind die Gefahr, überall in der Welt.
zum Beitrag04.12.2025 , 02:14 Uhr
Boa is das retro. Das klingt alles nicht nach einer neuen Linken. Das SChlimme ist ja, das sich niemand mit so technischem Personal wie Keir Starmer identifizieren kann. Eine Sektensammlung der Emotionen des Freund-Feind-Denkens.
zum Beitrag01.12.2025 , 08:22 Uhr
Das Schlimme ist: auch sämtliche verbalen Unterstützer der Ukrainer_innen sind nur sehr sporadisch bei der konkreten Durchsetzung der Abwehr der russischen Angriffe. ein Nord-Stream-2 Sprenger wird von Italien an Dt. ausgeliefert. unsere heilige Erdgasversorgung. Dass eine Wagenknecht eine solche Sichtweise von sich gibt, zeigt auch, wie viele Menschen hier russischen Imperialismus selbstverständlich gut finden. In Russland wurden Arbeiterproteste stets mit Waffen niedergekämpft. de.wikipedia.org/w...je_towarischtschi! Einen Ersten Mai gab es nie. Das ist so irre. Der russische Nationalismus und Imperialismus ist das Hauptproblem. von Belarus bis Tajikistan heißen die Repressionsorgane "Omon". Wer kann die Sprachen im Osten und Südosten der Welt? Wer kennt die Namen der um Freiheit Kämpfenden? Der Kreml ist überall in der Welt an Krieg und Unterdrückung beteiligt. Deshalb muss er bekämpft werden!
zum Beitrag01.12.2025 , 08:15 Uhr
Unruhe: Tja, diese Anstalten haben ihre ganz eigene Logik. Unruhe, vorausgesetzt, andere Gefangene sehen und verstehen den T-Shirt-Aufdruck. Haftbedingungen: einfach mal machen. Zum Glück gibt es seit ein paar Jahren eine GG-BO: Gefangenengewerkschaft bundesweite Organisation.
zum Beitrag01.12.2025 , 08:08 Uhr
Aber der Merz sprach doch von der Drecksarbeit, die andere für uns machen?
zum Beitrag01.12.2025 , 07:54 Uhr
genau!!
zum Beitrag01.12.2025 , 07:53 Uhr
Der Artikel boxt im Schatten herum ohne genau zu sein. Frau Müller ist mit Krav Maga getaggt. die taz titelte gestern: Der Antifaschist Johann G. solidarisierte sich in seinem Prozess mit einem Shirt mit dem israelischen „Nova“-Festival – nun beschlagnahmte es die JVA. taz.de/Beschuldigt...Johann-G/!6133539/ Warum dann Ihre Entsolidarisierung? irgendwas mit Gewaltkritik ist zu diffus. Zu Gießen wieder: "Danke Antifa." Das ist kreuz und quer.
zum Beitrag23.11.2025 , 16:21 Uhr
Niemand möchte die Ukraine verteidigen, niemand möchte gegen Russland kämpfen. Das ist der Skandal. Doch in Zeiten des absoluten Egoismus und der Regression sind moralische Skandalisierungen unwirksam. Mit antiliberaler Propaganda gelingt es Moskau eine Menge Osteuropäer zu sich zu holen: die Rechtskoalition mit Babis in Tschechien hat auch ihre Unterstützung der Ukraine beendet. Trump hilft also Putin, die Aufteilung der Ukraine, oder die Zerschlagung der Restukraine, rechtlich abzusichern. Und alle schauen zu. Ein Kanzler, der nur dumme Sprüche klopft, keine Taurus liefert. Zu viele Pressefotos von zu schlechten Politikern. Eine Linke und ein linkes Spektrum, das sich mit Friedenstauben-Emojis begnügt. Das ist die Ära der Herrschaft der Milliardäre. Und die Schwierige Einheit antisystemischer Kräfte.
zum Beitrag18.11.2025 , 03:58 Uhr
Die Sozialdemokraten schwächen sich damit am Ende selbst. Logischerweise. Wie immer.
zum Beitrag18.11.2025 , 03:53 Uhr
Ich bin gegen die Vorstellung, dass mit Sondersteuern auf die Erderhitzung eingewirkt werden kann. Nur durch Nicht-Machen kann die Erderhitzung gemildert werden. Nicht-Fliegen, Keine Kreuzfahrtschiffe, alle Pkws durch elektrische Sammeltaxis ersetzen. Man kann nicht die Fluten anreden und sagen, sie sollen mal weniger fluten. Besteuern kann man die Superreichen, um Reichtum umzuverteilen. Die Ökologie zählt aber keine Geldscheine.
zum Beitrag18.11.2025 , 03:42 Uhr
Ja, die wollen die Renten ihrer eigenen Generation kürzen! Nun: eine Generation hat eben nicht unbedingt mehr Gemeinsamkeiten als den gleichen Geburtszeitraum. Die JU-Leute denken an ihre Aktien und sind beseelt von national-libertären Idealen. Von Aktien und jedem-das-seine schreiben einige Leute auf X. Da lohnt sich aktuell ein Blick auf die Präsidentschaftswahl in Chile: die Linke Jeannette Jara hat mit 26,7 % der Stimmen die erste Runde der Präsidentschaftswahl gewonnen. die Stichwahl ist für 14.12. angesetzt. Die Riesterrente war ja hier kein so großer Publikumserfolg. Aber darum geht es ja in der Politik: um Publikum. Oder wir nehmen den Spahn und Klöckner die Macht und ergreifen selbst die Initiative.
zum Beitrag13.11.2025 , 19:41 Uhr
Mir sind öffentlich-bürgerrechtliche Teilnehmer:innen viel lieber als Personen, die in der "freien Wirtschaft" ihr Geld verdienen - das heißt: in der unfreien Struktur von zentralisierten Anbietermärkten das Kapital akkumulieren. Ich habe noch nie ein Auto gekauft und möchte, dass überall zirkulierende Sammeltaxis die Pkws ersetzen, und damit elektrisch betriebene Fahrzeuge öffentlich-rechtlich organisiert sind. Finanziert durch monatliche Gebühren, die Sie bezahlen können, wenn Sie kein Geld mehr für giftige Abgase ausgeben.
zum Beitrag13.11.2025 , 19:00 Uhr
Der unten stattgefundene Austausch von Argumenten zeigt, dass ein Bewusstsein über das Funktionieren von Märkten und speziell von Wohnungsmärkten nicht vorhanden ist. Es wird verdrängt, idealisiert und geglaubt, dass ein paar kleine Maßnähmchen schon helfen würden. Märkte kennen deshalb keine zu hohen Preise, weil Märkte keine Subjekte sind. Sie sind unpersönlich. Es ist eine anonyme Herrschaft. Deshalb ist das Beten an den Heiligen Sankt Antonius, der möge doch helfen, meine Brille wieder zu finden, eine Illusion. Dass es auch nette oder moderate Vermieter gibt ist dabei genauso egal wie, dass es Mieter gibt, die Geld sparen. Das Problem ist, dass das Wohnen eine Ware ist. Die politische Lösung kann darin bestehen, dieses Ausbeutungsverhältnis und diese Willkür zu beenden. Immobilien müssen sozialisiert werden. Nein, das hatten wir noch nicht.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:12 Uhr
Das stimmt nicht. Gegenbeispiele : der Kunstmarkt: 100 Millionen Euro und mehr für ein Kunstwerk, versteigert an einen Meistbietenden Milliardär, der anonym bleiben möchte. Die Tomaten für 1000€ gibt es immer in Krisen und Kriegen. "Schwarzmarktpreis" ist der Ausdruck für nicht regulierte Preise. Je knapper das Gut, desto teurer. Egal wer was dabei findet. Genau diese Teuerung verursacht ja den Hunger in Krisen und Kriegen. Nur in ganz wenigen Nationalstaaten, v.a. in OECD-Ländern, sind bestimmte Märkte reguliert, v.a. tägliche Konsumgüter, damit es keine Unruhen gibt. Schauen Sie sich Märkte in Afrika, Südasien und Lateinamerika an: die Preisschwankungen sind ungesteuert. Und in Europa sind es eben die Preise für Land und Immobilien. Also: nicht kleckern mit unpolitischen Mittelchen, sondern eine flächendeckende Struktur muss her, die die Immobilien sozialisiert.
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