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Mensch in Funktionskleidung kniet auf Karotten, die sich auf einem Wagen-Anhänger stapeln.

taz-Podcast „klima update°“ Die Klima-News der Woche

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Foto: Julian Stratenschulte/picture alliance/dpa

Gutachten-Streit beim Tempolimit. FDP will Wärmewende blockieren. Ernte war 2022 mau – unter anderem wegen Hitze und Dürre.

Die FDP argumentiert mit einem Gutachten gegen ein Tempolimit, das sie selbst beauftragt hat. Dessen Autoren werfen dem Umweltbundesamt methodische Fehler bei der Berechnung des Klimaeffekts eines Tempolimits vor. Nur: Die beiden haben noch vor wenigen Jahren die wissenschaftliche Grundlage zum Klimawandel in Zweifel gestellt. Darüber spricht taz-Redakteurin Susanne Schwarz mit Verena Kern vom Online-Magazin klimareporter°.

Und noch mal FDP: Die Partei wirft ihren Koalitionspartnern vor, klimaschädliche Öl- und Gasheizungen verbieten zu wollen. Abgesehen davon, dass das klimafreundliche Heizen dringend einen Anschub bräuchte: Das mit dem Verbot stimmt gar nicht.

Deutsche Bauernhöfe haben 2022 eine maue Gemüseernte erlebt. Laut Statistischem Bundesamt liegt das teilweise an Hitze und Dürre. Diese Wetterlagen werden mit der Klimakrise zunehmen. Wie können wir Ernten retten?

„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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1 Kommentar

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  • ThomLa

    Ich denke, dass ein großes Problem in unserer Gesellschaft (und bei vielen verantworlichen Politikern) ist, dass die Dringlichkeit der notwendigen Aktionen zur Begrenzung der Erhitzung unseres Planeten nicht verstanden wird. In diese Situation haben wir uns selbst manöveriert, da wir eben nicht rechtzeitig begonnen haben das Verbrennen fossiler Energie zu beenden. Wir müssten uns eigentlich eingestehen, dass wir bildlich gesprochen im Krieg sind gegen den Klimawandel vergleichbar als ob uns eine außerirdische Macht bedroht, die wir nur durch gemeinsames Handeln abwehren können. Wenn ich die FDP höre mit eFuels und Kernfusion, so mag das schon helfen in weiter Zukunft, lenkt aber vom derzeitigen Problem ab. Die Frage ist also, wie kann man unserer Gesellschaft verständlich erklären, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Wäre die Analogie zu einem Krieg bei der Betrachtungsweise des Kampfes gegen Erhitzung des Planeten sinnvoll?