taz-Podcast „klima update°“ : Die Klima-News der Woche
Empfohlener externer Inhalt
Extremwetter verursacht immer mehr Kosten. Die CDU legt ein Erneuerbaren-Paket vor. Und das Agrarministerium blockiert eine Moorschutzstrategie. Der Überblick.
Im TV-Triell der Kanzlerkandidat:innen hörte man viel über die Kosten des Klimaschutzes. Ein aktueller UN-Bericht zeigt: Teuer wird vor allem die Klimakrise. In den vergangenen 50 Jahren sind die Kosten durch Dürren, Stürme, Fluten und weitere Extremwetterereignisse massiv angestiegen.
Das CDU-Präsidium hat einen „Turbo für die Erneuerbaren“ vorgelegt – ohne ein konkretes Ziel für mehr Windräder. Dafür sollen mehr Solardächer „ermöglicht“ werden.
Die Bundesregierung hat eigentlich versprochen, eine Strategie für den Moorschutz vorzulegen, denn in Mooren könnten riesige Mengen Treibhausgas gebunden liegen. Doch das Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner (CDU) blockiert. Sie befürchtet, dass Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) für den guten Zweck Landwirt:innen enteignen will.
Im Podcast klima update° besprechen wechselnde Journalist:innen vom Onlinemagazin klimareporter° und aktuell auch der taz jeden Freitag die wichtigsten Klimanachrichten der Woche. Darunter sind unsere Klimaredakteurin Susanne Schwarz und Lena Wrba vom Klimahub.
„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert