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der schwerpunkt

Foto: karlstraße neunundzwanzig e. V.

Hausprojekte: Es ist ja schön, wenn man von der Stadt so ein altes Haus bekommt, in dem man selbstverwaltet leben kann. Aber es gibt dann eben auch viel zu tun. Als die ersten Be­woh­ne­r*in­nen in den 90er Jahren in die damals leer stehende Karlstraße 29 in Cottbus einzogen, waren Küche und Bäder runtergerockt, das Treppenhaus musste neu gemacht, das Dach gedeckt werden. Seitdem hat sich hier viel getan, die „K29“ ist eine feste Adresse im Cottbuser Stadtleben geworden. Trotzdem ist die Zukunft des Hausprojekts ungewiss: Der derzeitige Eigentümer will es raushaben, und von der Stadt kommen warme Worte, aber wenig Hilfe. Da geht es dem Tübinger Hausprojekt in der Münzgasse 13 schon besser: Die Be­woh­ne­r*in­nen stehen davor, ihr Haus mit vielen kleinen Krediten selbst zu kaufen. Sicher ist das aber auch nicht: Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg könnten dazwischenkommen. Zum Thema

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