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Weniger US-DiplomatenAußenministerium entlässt mehr als 1.300 Mitarbeiter

Die Entlassungen sind Teil einer weitreichenden Umstrukturierung von Präsident Donald Trump. Der Personalabbau sei „umsichtig“ gestaltet worden.

ap | Das US-Außenministerium will mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen. Dies teilte ein ranghohes Mitglied des State Department am Freitag mit.

Die Entlassungen sind demnach Teil eines weitreichenden Umstrukturierungsplans der Regierung von Präsident Donald Trump. Das Ministerium schicke Kündigungsschreiben an mehr als 1.100 Staatsbedienstete und an 246 Beamte des auswärtigen Dienstes mit aktuellem Einsatzort im Inland, erklärte die Gewährsperson.

Die betroffenen Beamten des auswärtigen Dienstes werden sofort für 120 Tage beurlaubt und verlieren danach formal ihre Posten, wie aus einer internen Notiz hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AP vorlag. Für die meisten anderen betroffenen Staatsbediensteten beträgt die Frist bis zur Kündigung 60 Tage.

Das State Department verschlanke den Betrieb im Inland, um sich auf diplomatische Prioritäten zu fokussieren, hieß es in der Mitteilung. Der Personalabbau sei „umsichtig“ gestaltet worden und betreffe nicht unbedingt notwendige Funktionen und Büros mit sich überschneidenden und überflüssigen Aufgaben, sowie Büros, die durch Zentralisierung oder Zusammenlegung von Funktionen und Aufgaben erheblich effizienter arbeiten könnten.

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4 Kommentare

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  • Jo Lang

    Das kann gefährlich werden. Der Interessenskonflikt zwischen USA und China wird zunehmen. Nach einigen Ansichten, hatte die Säuberung des State Departement während der McCarthy Zeit beigetragen zur katastrophalen Südostasienpolitik der USA Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Es fehlen der" old China hands".

  • Alexander Schulz

    Da Diplomatie nicht mehr zum Zeitgeist passt, ist das leider ein konsequenter Schritt - es würde mich nicht wundern, wenn wir bei uns bald in Deutschland auch Rufe nach weniger Mitarbeitern im Auswärtigen Amt hören werden.



    Ich halte diese Entwicklung für fatal.

  • TV

    Das Ich-kann-das-alles-selbst-Syndrom ist in der Tat ein sehr effizienter Weg Richtung Faschismus. Stets begleitet vom Ich-kann-dich-nicht-leiden-also-Zollerhöhung-Virus.

  • Rikard Dobos

    Ich finde es witzig. Da versucht jemand die Welt aufzuscheuchen mit Drohungen von neuen Zöllen usw. als Versuch selbst besser dazustehen, und dann geht der selbe Typ hin und beschränkt seine Möglichkeiten das ganze dann im weiteren Verlauf noch irgendwie steuern oder beeinflussen zu können.



    Das Chaos ist vorprogrammiert und wird genau diese Kopflos gesteuerte Nation am heftigsten Treffen, denn kein anderer handelt auch nur annähernd so kurzsichtig.



    Demnächst explodieren in den USA dann z.B. die Kaffepreise wegen dem Brasilien Zoll und bei uns werden sie dafür günstiger weil diese Länder sich natürlich umorientieren und die EU nun jeden Tag wirtschaftlich immer attraktiver wird.

    Und die haben jetzt noch nicht einmal mehr Leute, die wenigstens noch mit den Brasilianern und co reden könnten um sie aufzuhalten und amerikanische Interessen zu schützen.

    Genial Dämlich :-)