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Streik bei Berliner VerkehrsbetriebenAm Freitag stehen die Räder still

Bei der BVG macht Verdi nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden Druck. Es geht vor allem um bessere Arbeitsbedingungen.

Zumindest in einer Sache sind sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bei der BVG einig: Die Positionen des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) auf der einen, der Gewerkschaft Verdi und der Tarifkommission auf der anderen Seite sind nach zwei Verhandlungsterminen im aktuellen Tarifkonflikt noch meilenweit voneinander entfernt.

Insbesondere in der Frage einer Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich – einer Kernforderung der ArbeitnehmerInnen – scheint aktuell keine Einigung möglich. BVGlerInnen mit Altverträgen haben eine 36,5-Stunden-Woche, jüngere Arbeitsverhältnisse sehen bei gleicher Bezahlung 39 Stunden vor.

Verdi ruft nun für den kommenden Freitag von Betriebsbeginn bis 12 Uhr zum Warnstreik auf, um dieser und weiteren Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen „Nachdruck zu verleihen“. Es ist mit weiträumigen Ausfällen bei Bussen, U-Bahnen und Trams zu rechnen.

Das Angebot des KAV, strittige Punkte in Arbeitsgruppen zu verhandeln, ist laut Verdi ohne konkrete Lösungsvorschläge nicht zielführend. Ein Gewerkschaftssprecher erklärte, dass ohne substantielles Entgegenkommen wohl auch in Details keine weiteren Gespräche vor dem nächsten regulären Verhandlungstermin am 5. März zu erwarten seien. Dann müssen die Arbeitgeber vertragsgemäß auch ein Angebot zur Weiterentwicklung der Löhne vorlegen.

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