Sommer, Sonne, Antifa!: Mit Bewegung und Solidarität leichter durch die Hitze
Mit Drinks und Snacks lässt sich alles besser ertragen: Wir stellen verschiedene Projekte und bewegte und bewegende Begegnungsstätten Berlins vor.
W ährend die Berliner:innen sich unklimatisiert von Hitzewelle zu Hitzewelle schleppen und die Sommerferien gerade angefangen haben, kann und darf sich Bewegung, Vernetzung und Solidarität auch mal etwas leichter und unbeschwerter anfühlen: Mit einem Snack und Drink täglich zu Besuch in verschiedenen Projekten und bewegten und bewegenden Begegnungsstätten der Hauptstadt.
Zum Beispiel in Weißensee in der Soli-Bleiberechtsbar mit offener Bühne und Musik sowie gemeinsamenm Musizieren am Lagerfeuer. Dafür dürfen gerne eigene Instrumente mitgebracht werden, während Telefone gerne zu Hause oder ausgeschaltet bleiben sollen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Alle Einnahmen gehen an geflüchtete Menschen und deren Bleiberechtskampf (Montag, 13. Juli, Bernkasteler Str. 78, 19 Uhr).
Bei der Kiezküche im Kiezhaus Agnes Reinhold gibt es jeden Dienstag warmes Essen, in der Regel vegan und gegen Spende. Das Geld geht direkt an das Weddinger Kiezhaus. Was es gibt, lässt sich auf deren Website einsehen. Und wer gerne auch mal mitkochen möchte, möge sich via Mail an kueche@kiezhaus.org wenden (Dienstag, 14. Juli, Afrikanische Straße 74, 18 Uhr).
Jeden Mittwoch gibt es in der B-Lage in Neukölln Küfa mit Spendenempfehlung, es kann aber immer auch mehr oder weniger bezahlt werden. Die Einnahmen gehen an verschiedene soziale linke Projekte. Die Küfa ist vegan (Mittwoch, 15. Juli, Mareschstr. 1, 19 Uhr).
Beim Solicafé Klatsche in Kreuzberg werden alle Einnahmen gespendet beziehungsweise für solidarische Projekte genutzt. Es gibt vor Ort in der Regenbogenfabrik Kaffee, Kuchen und meist dann abends Küfa. Vegan und auf Spendenbasis (Donnerstag, 16. Juli, Lausitzer Str. 22, 15 Uhr).
Veganes Essen und dazu Cocktails für den guten Zweck gibt es auch in der V36 im Nordkiez in Friedrichshain. Die Einnahmen werden für die rechtliche Unterstützung von Migrant:innen gespendet (Freitag, 17. Juli, Voigtstr. 36, 18 Uhr).
Wer den Wagenplatz Scheffel 21 noch nicht kennt, hat beim jährlichen Scheffel-Platzfest die Gelegenheit, mal vorbeizuschauen. Bands, Musik, Küfa und vieles mehr sind zu erleben (Samstag, 18. Juli, Scheffelstr. 21, 16 Uhr).
In der Erreichbar in Kreuzberg ist alles vegan und es wird saisonal gekocht. Außerdem gibt es viele glutenfreie Optionen; auch beim veganen Soli-Brunch mit diversen Salaten, oder Pizza, Quiche und Aufstrichen (Sonntag, 19. Juli, Reichenberger Str. 63a, HH, 12 Uhr).
Sommer, Sonne, Antifa! Weil auch der Rechtsruck leider nicht vor Kreuzberg haltmacht und es auch dort immer wieder zu rassistischen, antifeministischen und queerfeindlichen Übergriffen kommt, bietet die Regenbogenfabrik beim No-Pasaran-Hof-Café die Gelegenheit, Erlebtes auszutauschen oder eine Option für Kreuzberger Initiativen, sich vorzustellen (Sonntag, 19. Juli, Lausitzer Str. 22, 15 Uhr).
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