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Reiche redet die Energiewende schlecht Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche

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Wie Bundeswirtschaftsministerin mit Aussagen zur Energiewende in die Irre führt. Warum eine NGO einen Vorschlag für eine Versicherung vorlegt.

In der derzeitigen Energiepreiskrise hat Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) keinen leichten Job. Doch statt auf mehr Tempo bei der Energiewende zu drängen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu reduzieren, stellt Reiche die europäischen Klimaziele infrage und schreibt einen Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem sie vor den Kosten eines schnellen Erneuerbaren-Ausbaus warnt. Was ist dran an Reiches Argumenten? Darüber sprechen Verena Kern und Jonas Waack im klima update°, dem Podcast von taz und Klimareporter.

Bislang gibt es in Deutschland keine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Wohngebäude. Die Bundesregierung plant dazu ein Gesetz, zu den Details hält sich das zuständige Bundesjustizministerium noch bedeckt. Nun hat die Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisation Urgewald einen Vorschlag vorgelegt, der sich von den Vorstellungen der Versicherungsbranche stark unterscheidet. Vorbild ist Frankreich, wo es bereits eine Pflichtversicherung gibt – und zwar für kleines Geld.

Hitze und Dürre werden künftig häufiger gleichzeitig und mit größerer Intensität auftreten, also als kombinierte Hitze-Dürre-Extreme. Das zeigt eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts, die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters erschienen ist. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts werden 2,6 Milliarden Menschen oder 28 Prozent der Weltbevölkerung betroffen sein. Bei einem Plus um 3,6 Grad wären es 40 Prozent, bei 4,4 Grad sogar mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent.

klima update°: der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, Apple Podcasts und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

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