Podcast „klima update°“ : Die Klima-News der Woche
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Ölkonzerne ändern ihr fossiles Geschäftsmodell nicht wirklich, Elektroschrott belastet das Klima. Und: Wie viel Konsum ist genug?
Von wegen an Bord beim Klimaschutz: Die 25 größten börsennotierten Öl- und Gaskonzerne der Welt verkaufen noch immer Unmengen fossiler Brennstoffe – und wollen auch in Zukunft wenig daran ändern. Das hat der britische Thinktank Carbon Tracker bei einer Analyse der Strategien von BP, ExxonMobil, Shell und Co festgestellt. Darüber sprechen Verena Kern und Sandra Kirchner diese Woche im klima update°.
Außerdem: Jedes Jahr landen Massen von Elektrogeräten auf dem Müll. Die Menschen in Europa verursachen weltweit den meisten Elektroschrott, auch wenn hier vergleichsweise viel recycelt wird, zeigt ein Bericht zweier UN-Organisationen. Recycling von ausgedienten Elektrogeräten spart zwar CO₂ ein, aber es hilft nicht, die Massen an Elektromüll zu verringern.
Was ist das richtige Maß für unseren Konsum? Diese Frage wird in Deutschland zu wenig diskutiert, meint der Sachverständigenrat für Umweltfragen, der in dieser Woche ein Papier zur sogenannten Suffizienz vorgelegt hat. Der Überkonsum von Ressourcen müsse begrenzt werden, es brauche eine „Strategie des Genug“.
„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.
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