Gewalt gegen Homosexuelle: UN sieht weltweites Problem
Gewaltsamer Missbrauch, Mord, Belästigung und Diskriminierung: In der ganzen Welt werden Homosexuelle angegeriffen.
ap | Der UN-Menschenrechtskommissar hat in einem neuen Bericht festgestellt, dass Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender in allen Regionen der Welt Opfer von Gewalt werden.
Sie seien einem „überall vorhandenen, gewaltsamen Missbrauch, Belästigung und Diskriminierung“ ausgesetzt, schrieb Hochkommissar Zeid Raad al-Hussein in dem am Montag in Umlauf gebrachten Report an den UN-Menschenrechtsrat. International sei es zu hunderten hasserfüllten Tötungen gekommen.
Dabei seien Schritte einiger Länder gegen Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Identität seit dem vergangenen Bericht 2011 durch anhaltende Menschenrechtsverletzungen gegen diese Gruppen in den Schatten gestellt worden, schrieb Al-Hussein. Diese Taten seien zu häufig nicht bestraft worden.
Der UN-Bericht führt unter anderem den Mord an transsexuellen Frauen in Uruguay und dunkelhäutigen Lesben in Südafrika an. Auch die Tötung eines Schwulen in Chile durch Neonazis wird angeprangert. Die Täter hatten ihm Hakenkreuze in die Haut geritzt.
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